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Vergangenheit online: www.historisch.apa.at

APA macht historisches Nachrichten-Archiv ab 1955 erstmals öffentlich zugänglich. Drei Millionen Original-APA-Meldungen dokumentieren ein Stück ereignisreichen Zeitgeschehens. 

Ein bemerkenswertes Archiv-Projekt hat die APA - Austria Presse Agentur nach mehr als dreijähriger Entwicklungszeit dieser Tage finalisiert. Die Digitalisierung des APA-News-Archivs aus den Jahren 1955 bis 1985 ist abgeschlossen und steht Interessierten über das Internet-Portal www.historisch.apa.at, über die Profi-Rechercheplattform APA-OnlineManager (AOM) sowie über die DeFacto-Suchmaschine www.defacto.at zur Verfügung.

   Rund drei Millionen APA-Meldungen aus 31 Jahren können nun im Volltext durchsucht und sowohl als Text wie auch als Faksimile im PDF-Format abgerufen werden. Das historische Archiv stellt eine unabhängige und faktentreue Quelle der gesamten jüngeren österreichischen und europäischen Geschichte dar.

   Ein Projektteam der APA entstaubte die bis dahin im Keller des IPZ (Internationales Pressezentrum) gelagerten Papier-Abzüge und arbeitete sich durch Millionen von Agentur-Meldungen, Reden im Wortlaut (z.B. Figl-Rede zur Staatsvertragsunterzeichnung im Anhang dieser OTS), Biografien uvm. Mittels Texterkennungssoftware wurden die Meldungen in digitale Formate umgewandelt. In der Datenbank sind neben 11.500 Tagen Agenturberichtserstattung aus sechs Ressorts auch die "Aussendungen unter Verantwortung des Absenders", die Vorgänger der heutigen OTS, gespeichert.

   APA-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Vyslozil: "Es war uns ein wichtiges Anliegen, diese einzigartigen Bestände für die Zukunft zu sichern und durch die Digitalisierung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir sind weltweit die erste Nachrichtenagentur, die ihr Archiv soweit zurück digitalisiert hat und nun komfortable und zielgenaue Recherchen im Volltext bieten kann." Vyslozil sieht die Erhaltung dieser Dokumente als öffentliche Aufgabe, die der APA als "Gedächtnis der Nation" zufällt.

   Reich an Ereignissen war sie allemal, die "gute alte Zeit": Vom Staatsvertrag über den Ungarn-Aufstand, vom Prager Frühling über den OPEC-Überfall, vom Draken-Kauf bis hin zu Jochen Rindts tragischem Unfall. Zu diesen und weiteren Schwerpunktthemen wurden insgesamt 52 Dossiers erstellt, die einen kompakten Überblick zum jeweiligen Thema bieten. Jedes Dossier besteht aus einem Einleitungstext, einigen Bildern aus den Beständen von APA-Images (Quellen sind neben der APA unter anderem: ORF Fernseharchiv, Imagno, Ullstein) und den wichtigsten Meldungen.

   In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur konnte die APA mit der Realisierung dieses Projekts eine Lücke in ihren seit 1986 ohnehin digitalisierten Datenbankbeständen schließen. "Unser bisher schon mehr als 32 Millionen Dokumente umfassender Wissensspeicher - bestehend aus Agenturmeldungen, nationalen und wichtigen internationalen Medien und Firmendaten - wurde damit bis ins Jahr 1955 zurückreichend komplettiert", freut sich Waltraud Wiedermann, Geschäftsführerin der APA-DeFacto GmbH.

   Die APA-Meldungen von 1955 bis 1985 werden in zahlreiche Aktivitäten anlässlich der Feierlichkeiten um das Jubiläumsjahr eingebunden und punktuell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Den Startschuss macht die derzeit laufende John F. Kennedy-Ausstellung im Wien Museum, die die Original-APA-Meldung zum Kennedy-Attentat als eines ihrer Exponate präsentiert. Darüber hinaus haben Ausstellungs-Besucher die Möglichkeit, über PC-Terminals im historischen APA-Archiv zu stöbern.
 


 

Spatenstich für neue APA-Zentrale

Der offizielle Startschuss für die Errichtung der neuen Zentrale der APA -
Austria Presse Agentur auf den Denzel-Gründen am Wiener Naschmarkt ist
gefallen. APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil, Günter H. Sieber,
Vorstandsvorsitzender der Denzel AG, Peter Denzel sowie der Wiener
Vizebürgermeister Sepp Rieder (S) schritten am Dienstag zum feierlichen
Spatenstich. "Wir legen den symbolischen Grundstein für die weitere
Entwicklung der APA", freute sich Vyslozil. Rieder begrüßte es, "dass hier
für die APA ein optimaler und zentraler Standort gefunden wurde".

Mit rund 5.000 Quadratmetern Gesamtfläche realisiert die Denzel AG in den
nächsten eineinhalb Jahren ein dreigeschoßiges Bürogebäude. Herzstück der
APA-Zentrale mit über 350 Arbeitsplätzen wird der neue Newsroom für alle
redaktionellen Einheiten der APA mit mehr als 1.600 Quadratmetern. Ein
entscheidender Vorteil gegenüber der jetzigen Struktur im "Turm" des
Heiligenstädter Pressezentrums, betonte Vyslozil: "Die horizontale Struktur
ermöglicht einem Unternehmen unseres Zuschnitts eine wesentliche Optimierung
der Leistung." Auch technisch plant man "State of the Art" mit zwei
voneinander unabhängigen Rechenzentren für größtmögliche Ausfallsicherheit.

Die "liegende Wissensmaschine", so Vyslozil, entsteht auf
industriehistorischem Boden: Die Werkshallen, die nun der APA-Zentrale
weichen, waren früher Teil der Denzel-Sportwagenfabrik, blickte Sieder
zurück. Dass hier nun ein modernes Bürokonzept für "geistige Leistungen"
entsteht, sah er auch als Symbol für einen generellen wirtschaftlichen
Paradigmenwechsel. APA und Denzel haben einen langfristigen Mietvertrag bis
2030 abgeschlossen. Im Sommer 2005 will die Nachrichtenagentur nach
Mariahilf umziehen.

Vizebürgermeister Rieder betonte, die APA sei "ein unverzichtbarer Teil für
der Medienbranche und ein wichtiger Indikator für Medienkultur" und damit
eine Instanz, "die mit ihrer auch nicht unkritischen, objektiven, fairen und
aktuellen Darstellung eine beachtliche Latte vorlegt". Er verhehlte nicht,
dass es um den Baugrund immer wieder Diskussionen gegeben hatte, fordert
doch eine Bürgerinitiative seit Jahren, den Alfred-Grünwald-Park um jene
Fläche, auf denen bisher die Werkshallen standen, zu erweitern. Man habe
aber einen "fairen Kompromiss" gefunden, so Rieder. (ots)

 


 

Zwei neue Jobs bei APA-OTS

Die APA OTS Originaltext-Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der
Austria Presse Agentur, sucht zwei neue Mitarbeiter:



1. Ausschreibung: Business Development ManagerIn

Die Aufgabe des Business Development Managers umfasst:
 * Erkennen von Verbesserungspotenzialen, die die Marktposition von APA
OTS verbessern
 * Planen und Durchführen von Innovationen (markt- und produktseitig)
 * Marketing- und Sales-Support für das OTSG-Salesteam
 * Mitarbeit an der Innovationsstrategie der OTSG
 * Kompetenzzentrum für alle technischen Fragen der OTSG -
Ansprechpartner für die APA-IT

 * Der Business Development Manager wird von Franz Enzenhofer als
Teilzeitkraft für Web-Technik unterstützt.
 * Die Tätigkeit des Business Development Managers erfolgt in enger
Zusammenarbeit mit dem Management der APA OTS .

 * Bisher hatte die Position des Business Development Managers eine
überwiegend technische Aufgabenstellung.  Nach Abschluss der großen Projekte
wie Optimierung der APA OTS-Portale soll das Business Development in
nächster Zeit vor allem marktseitige Innovationen vorantreiben.

 * Erforderliche Kompetenzen
 * Journalismus:
 * sollte Arbeitsweise und Bedürfnisse von Redakteuren idealerweise aus
eigener Erfahrung kennen.

 * Marketing:
 * Grundsätzliches Marketing-Verständnis ist unbedingt notwendig.

 * Technik:
 Grundsätzliches technisches Verständnis sollte vorhanden sein. Sollte
 technische Anforderungen formulieren und die Abwicklung von Projekten
 steuern können. Keine Programmierkenntnisse nötig.
 
 Engagement, Präzision bei der Arbeit und Spaß an neuen
 Herausforderungen sind uns wichtiger als langjährige Erfahrung !
 
 Interessenten melden sich bitte bei der APA OTS-Geschäftsführung: Lia
 Seidl (+1 36060-5300, l.seidl@ots.at) oder Peter Kropsch (+1
 36060-5000; p.kropsch@ots.at <mailto:p.kropsch@ots.at>)
 
 
 AUSSCHREIBUNG 2: APA - OTS sucht MitarbeiterIn Sales
 
 Anforderungsprofil:
 Die APA OTS Originaltext-Service GmbH, eine Tochtergesellschaft der
 APA,  verbreitet Original-Informationen in den Formaten Text, Bild,
 Grafik, Audio und WebTV an Journalisten und Multiplikatoren. Kunden
 sind PR-Verantwortliche aus Politik, Wirtschaft und Medien. APA OTS
 ist Marktführer für die Verbreitung von Original-Presseinformationen
 in Österreich. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Position trotz
 intensiver Konkurrenz stetig auszubauen, indem wir OTS als die beste
 Dienstleistung am Markt stetig noch besser machen - sowohl beim
 Produkt als vor allem auch bei der Kundenbetreuung. Dafür suchen wir
 eine/n Mitarbeiter/in für den Bereich Sales.
 
 Aufgaben:
 *          Kundenakquistion und Betreuung speziell in den Bereichen
Energie, Pharma, Nahrungs- und Genussmittel sowie Industrie allgemein.
 *          Konkurrenzbeobachtung und Kundenprofiling
 *          Mitarbeit in der OTS-Produktion.
 
 Voraussetzungen:
 *          Freude am Kundenkontakt und am Kundengespräch.
 *          Die Fähigkeit, selbständig Kundenpotenziale zu erkennen und zu
realisieren.
 *          Interesse am aktuellen wirtschaftlichen und politischen
Geschehen.
 *          Da die Kunden fast durchwegs PR-Spezialisten sind, ist das
Wissen um Abläufe, wie Medienarbeit in der PR funktioniert, wichtig.
 *          Journalistische Erfahrung ist von Vorteil
 *          Teamfähigkeit
 
 Interessenten melden sich bitte bei der APA OTS-Geschäftsführung: Lia
 Seidl (+1 36060-5300, l.seidl@ots.at) oder Peter Kropsch (+1
 36060-5000; > p.kropsch@ots.at <mailto:p.kropsch@ots.at>)
 


 

Die APA bekommt zwei neue Tochterunternehmen

Am vergangenen Freitag, den 7. Dezember, stimmten die Eigentümer der APA -
Austria Presse Agentur in einer a.o. Generalversammlung der von der
Geschäftsführung vorgeschlagenen Neustrukturierung des Unternehmens zu.
Demnach werden beginnend mit dem Geschäftsjahr 2002 die bisherigen
Unternehmensbereiche "Technik" sowie "Datenbanken und Profildienste"
ausgegliedert und als selbständige Unternehmen mit dem Firmenwortlaut "APA
- IT Informations-Technologie GmbH" und "APA-DeFacto Datenbanken und
Contentmanagement-GmbH" geführt. Beide Tochterunternehmen verbleiben in 100
prozentigem Eigentum der APA.

Als Grund für die Divisionalisierung einzelner Unternehmensbereiche führt
APA-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Vyslozil an, dass die beiden schon bisher
besonders erfolgreichen Unternehmensbereiche als eigenständige Firmen in
ihren Geschäftsfeldern noch marktnäher und flexibler agieren können. Durch
die erhöhte Autonomie könnten schnellere Entscheidungen getroffen werden
und die anerkannt hohe Innovationsfähigkeit am Markt noch besser
positioniert werden: "Wir erwarten uns, dass die einzelnen Führungskräfte
der Unternehmen mit ihren Teams innerhalb dieser Ziele eigenverantwortlich
arbeiten und entscheiden. Sie werden damit gegenüber unseren Märkten weiter
an Nähe und Geschwindigkeit gewinnen." Als Geschäftsführer der APA-IT GmbH
wurden Dipl. Ing. Rudolf Horvath sowie Krisztina Fehrer, und der
APA-DeFacto GmbH Waltraud Wiedermann und Mag. Peter Kropsch bestellt.

Das Mutterunternehmen, die APA - Austria Presse Agentur regGenmbH, bleibt
unverändert als Genossenschaft im Eigentum von Zeitungen und des ORF
organisiert. Ihre künftigen Geschäftsfelder werden die journalistischen
Bereiche der APA, nämlich die Basisdienst-Redaktion und die Bereiche
Multimedia und Finanzdienste, sowie das zentrale Marketing & Vertrieb und
die administrativen Bereiche umfassen; sie alle werden in Zukunft als
Profitcenter geführt.

Erfolgreiches Vorbild für die beiden neuen APA-Töchter ist die APA OTS
Originaltext-Service GmbH, welche bereits im Oktober 2000 aus der APA
ausgegliedert wurde. Den Grundwerten der APA, also Verlässlichkeit,
Schnelligkeit und Ausgewogenheit bleiben auch die Tochterfirmen strikt
verpflichtet, erklärte Vyslozil.


 

Nach Anschlägen - 55-Jahr-Feier der APA verschoben

Auf Grund der tragischen Ereignisse in den USA Symposium und Buchpräsentation vorerst abgesagt

Auf Grund der tragischen Ereignisse in den USA sagt die APA-Austria Presse Agentur die Feierlichkeiten anlässlich des 55-jährigen Bestandsjubiläums der österreichischen Nachrichtenagentur vorerst ab. APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil weist auf die enge Verbundenheit der APA mit der Associated Press (AP), deren CEO Louis D. Boccardi als Ehrengast an den Feierlichkeiten teilgenommen hätte, hin und betont die Solidarität mit der amerikanischen Agentur. "Wir sind überzeugt, dass unsere Gäste angesichts dieser dramatischen Entwicklungen, die vor allem unsere Kolleginnen und Kollegen in Übersee zutiefst getroffen haben, für diesen Schritt Verständnis haben werden", so Vyslozil.

Das für kommenden Dienstag, den 18. September, in der Wiener Börse vorgesehene Symposium zum Thema "Die vielen Gesichter der Wirklichkeit" wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Gleiches gilt für die abendliche Präsentation des Buches "Die Macht der Nachricht" von Edith Dörfler und Wolfgang Pensold (Molden Verlag), in dem die Geschichte der heimischen Nachrichtenagenturen aufgearbeitet wird.

 


 

APA erringt erneut Etappensieg im Content-Streit

Der Content-Streit zwischen der APA-Austria Presse Agentur und dem Internet-Dienst
pressetext.austria (pte) geht in die nächste Runde. Die APA hat gegen pte rechtliche
Schritte wegen systematischer Verletzung des Urheberrechts und Wettbewerbsgesetzes
eingeleitet. Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Wien konnte nun ein weiterer Etappensieg
in dem Verfahren errungen werden.

Das Handelsgericht Wien war zunächst im Oktober uneingeschränkt der Argumentation der
APA gefolgt und in einem Beschluss (Richter Dr. Erich Schwarzenbacher) zu der Ansicht
gelangt, dass im Zusammenhang mit dem pte-Angebot die systematische Verletzung des
Urheberrechts und Wettbewerbsgesetzes gegeben ist. Kurze Zeit später hatte das
Handelsgericht Wien in einem anderen Beschluss (Richterin Dr. Maria Charlotte
Mautner-Markhof) eine Einstweilige Verfügung der APA gegen pte abgeleht. Die
Begründung dafür war formaler Natur.

Die APA sei nicht klagslegitimiert, da pte keine Meldungen der APA verwendet habe,
hieß es damals. Klagslegitimiert seien nur jene Nachrichtenagenturen, von denen pte
direkt Artikel übernommen hat. Die APA legte dagegen Rekurs ein. Das OLG Wien als
Rekursgericht hat nun dem APA-Antrag auf Aufhebung der Entscheidung des Erstgerichtes
stattgegeben und die Rechtssache zur neuerlichen Entscheidungsfindung an das
Handelsgericht Wien zurück verwiesen.

Die von pte vorgebrachte Argumentation, wonach die APA nicht "aktivlegitimiert" sei,
wird vom OLG unter Hinweis auf die Judikatur des Obersten Gerichtshofes vom Tisch
gewischt. Das OLG begründet seine Position aber auch inhaltlich. Klagsberechtigt ist
demnach nicht nur der Urheber bzw. Rechtsinhaber, sehr wohl könne auch ein
Mitbewerber nach dem UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb)
Urheberrechtsverletzungen geltend machen, wenn jemand durch ein derartiges
rechtswidriges Verhalten einen Wettbewerbsvorteil erlangt.

Ein Unterlassungsanspruch der APA bestehe daher nach Auffassung des OLG Wien zu
Recht, wenn planmäßige rechtswidrige Eingriffe in fremde Urheberrechte nachgewiesen
werden können. "Dieser Nachweis ist nach Auffassung der APA durch die dem Gericht
bereits vorgelegten Urkunden leicht zu erbringen", so APA-Anwalt Michael Pilz von der
Kanzlei Freimüller/Noll/Obereder/Pilz in einer ersten Reaktion. "Die APA sieht daher
der neuerlichen Entscheidung des Erstgerichtes mit großer Zuversicht entgegen.
Urheberrechtsverletzungen wurden ja schon im Parallelverfahren durch das
Handelsgericht vorläufig festgestellt."

Ein weiteres Argument, das das OLG anführt: Im Geschäftsverkehr der Agenturen sei es
üblich, ein Nutzungsentgelt für Nachrichten zu entrichten, weshalb das pte
vorgeworfene Verhalten objektiv geeignet sei, den freien Leistungswettbewerb zu
beeinträchtigen. Die APA zahlt im Gegensatz zu pte an internationale
Nachrichtenagenturen mehrere Millionen Schilling jährlich für die Nutzungs- und
Verwertungsrechte.

APA-Geschäftsführer Wolfgang Vyslozil zeigt sich für die weitere rechtliche
Auseinandersetzung optimistisch: "Diese Entscheidung bestätigt uns darin, weiterhin
gegen Urheber- und Wettbewerbsverletzungen vorzugehen. Ein fairer Wettbewerb setzt
voraus, dass sich alle Marktteilnehmer an bestehende Gesetze halten und nicht
Content-Piraterie betreiben. Das muss umso mehr im Internet und anderen digitalen
Marktplätzen gelten. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. 'Content is free' gilt
zwar für Endverbraucher, aber keineswegs für Wiederverwerter."


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:23
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