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Umbesetzung in IDOMENEO, RÈ DI CRETA

Musikdirektor Seiji Ozawa, der die bevorstehende Premiere von IDOMENEO, RÈ DI CRETA im Theater an der Wien musikalisch leiten sollte, ist erkrankt und mußte die Produktion zurücklegen. Peter Schneider, der IDOMENEO an der Bayerischen Staatsoper einstudiert und bereits 1997 an der Wiener Staatsoper dirigiert hat, wird die IDOMENEO-Vorstellungen am 27., 31. Jänner und 4., 8., 12., 16. Februar 2006 sowie alle bevorstehenden Proben übernehmen. Auch der Regisseur dieser Produktion, Willy Decker ist erkrankt und mußte daher alle zukünftigen Proben absagen. Seine Assistentin Karin Voykowitsch wird die Produktion in seinem Sinne zu Ende betreuen.


 

Die Wiener Staatsoper hilft Flutopfern

Angesichts der Flutkatastrophe in Asien wird die Wiener Staatsoper für den Wiener Opernball am 3. Februar 2005 die an sich unverkäufliche Direktionsloge einer weltweiten Internetversteigerung freigeben. Die Loge befindet sich im ersten Rang und schließt direkt an die zentral gelegene Mittelloge an. Im Rufpreis von € 20.000,-- sind außerdem acht Opernballeintrittskarten inkludiert. Die Versteigerung erfolgt über www.ebay.at vom 18. bis 22. Jänner 2005. Der Erlös kommt den Opfern der Flutkatastrophe zugute.


 

Neue Oper Wien präsentiert Programm für 2005

Im Rahmen eines Mediengespräches am Donnerstag stellte Walter Kobéra, Leiter der seit 15 Jahren bestehenden Neuen Oper Wien, drei Produktionen für das kommende Jahr vor. Den Auftakt macht die Produktion "Die sieben Todsünden" in Kombination mit der österreichischen Erstauführung der Oper von Kurt Schwertsik "Katzelmacher" (Premiere: 20.1.05) in der Regie von Leo Krischke. Spielort wird das Jugendstiltheater Baumgartner Höhe sein. Krischke hob hervor, dass beide Stücke über gewisse Themenähnlichkeiten, wie etwa das Problem männlicher Gewalt, verfügen würden, die "ohne Zwang auszuüben", in der Inszenierung spürbar gemacht werden sollen.

     Mitte April (Premiere: 14.4.) wird die Oper "Orfeo" von Christoph Cech in Tradition von Monteverdis "L`Orfeo" folgen. Die musikalische Leitung dieser Uraufführung wird Walter Kobéra haben, die Regie liegt in den Händen von Gian Gianotti. Spielort wird ebenfalls das Jugendstiltheater in Wien sein. Inhaltlich wird das mythologische Thema von Orpheus und Eurydike verhandelt bzw. neu interpretiert.

     Im Juli folgt noch Peter Eötvös "Le Balcon" in Form einer österreichischen Erstaufführung. Nach dem Theaterstück von Jean Genet wird diese Oper, die ihre Premiere in Klagenfurt am 5. Juli feiern wird, im Herbst 2005 in Wien zu sehen sein. Die musikalische Leitung hat Walter Kobéra inne, für die Inszenierung konnte Stephan Bruckmeier gewonnen werden.
 


 

Operndirektor Holender entzieht Ballettchef Zanella das Vetrauen.

In der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe von NEWS kündigt Staatsoperndirektor Ioan Holender an, dass er seinem Ballettchef Renato Zanella für den Ball im Jahr 2005 das Vertrauen entziehen werde. Demnach darf der seit zehn Jahren an der Oper tätige Zanella das "Eröffnungsballett" 2005 nicht mehr choreographieren. Holender im NEWS-Interview: "Ich bin zutiefst verstimmt. Herr Zanella hat mich schlicht hintergangen."

   Hintergrund des schweren Disputs: Am Ende des Eröffnungsballetts dieses Jahres hatten die Herren zu den Klängen der "Carmen-Quadrille" Frack, Hemd und letztlich auch die Hosen abgelegt. Und standen in weißen Trikot-Unterhosen vor dem erstaunten Millionenpublikum.

   Holenders Ärger im Wortlaut: "Diese Aktion war schlecht, deppert und geschmacklos. Und zwar nicht wegen der heruntergelassenen Hosen sondern deswegen, weil ich zuvor darüber nicht informiert wurde."

   Faktum ist: Bei der Generalprobe am Abend vor dem Opernball hatten sich die Herren des Balletts lediglich ihrer Fracks und Hemden entledigt. Die Hosen blieben an.

   Selbst das Ensemble war mit Zanellas humoristischer Aktion nicht einverstanden und überlegt nun laut Betriebsrat Gabor Oberegger, "dem Herrn Direktor Zanella das Misstrauen auszusprechen".

   Zanella selbst bleibt betont ruhig: "Ich persönlich wollte nicht provozieren. Es ist einfach meine Schiene von Humor." Immerhin, so Zanella, sei der Opernball auch "der Höhepunkt des Wiener Faschings".
 


Neue Oper Wien: "Reise nach Innen" mit drei Opern

Mit drei Opern lädt die Neue Oper Wien 2003 zur "Reise nach Innen". Drei Mal steht "das erfolgreiche bzw. erfolglose Scheitern in komischer und provozierender Weise" theatralisch und musikalisch auf dem Programm: Bei Benjamin Brittens "Albert Herring" (ab 20. Februar im Jugendstiltheater), bei der Festwochenproduktion von Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" (ab 28. Mai im Gasometer) und bei "Endlich Schluss" (ab 13. September im Semperdepot), einem Auftragswerk, dass thematisch an Peter Turrinis Theaterstück anschließt. Der Intendant Walter Kobera, der das Jahresprogramm am Montag vorstellte, verwies besonders auf sein Anliegen, jungen Komponisten wie mit der letztgenannten Produktion interessante Möglichkeiten zu bieten. Angesichts der finanziellen Lage sei dies jedoch nicht einfach. Während die Stadt Wien der Neuen Oper über einen Dreijahresvertrag eine finanzielle Basis biete, habe der Bund seine Subvention um 20 Prozent gekürzt. Immerhin könne die Neue Oper auf Auslastungen von 83 bis 97 Prozent verweisen, es gebe somit ein interessiertes Publikum. Verstärken werde man in Zukunft auch die Bemühungen um Gastspielreisen.****

"Albert Herring" ist die Wiederaufnahme des Erfolgsstückes der Neuen Oper vom Sommer 2001 in Laxenburg. Die Produktion, die soeben im Schweizerischen Winterthur erfolgreich präsentiert wurde, wird am 20., 23., 26. und 28. Februar im Jugendstiltheater gezeigt. Die Mischung aus Gesellschaftskritik und theatralischer und musikalischer Komik dürfte die Aufführungen - musikalische Leitung: Walter Kobera, Regie: Leonard Prinsloo - wieder zu einem Publikumserfolg machen. Karten über Ticketline: 427 17

Ein anspruchsvolles Unterfangen stellt die Festwochenproduktion von Helmut Lachenmanns "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" dar, dass im Gasometer am 28. und 30. Mai sowie am 1. und 4. Juni gezeigt wird. Für die Regie konnte Alfred Kirchner gewonnen werden, für das Bühnenbild Karl Kneidl, die musikalische Leitung obliegt Walter Kobera. Das Stück, das sich mit der sozialen Kälte und den Sehnsüchten des Menschen auseinandersetzt, ist keine Oper im klassischen Sinn, sondern "Musik mit Bildern". Sie erfordert einen großen Probenaufwand, verspricht dafür aber neue unverwechselbare Klänge und Klangerlebnisse. Karten: Wiener Festwochen, Tel.: 589 22 22

"Endlich Schluss" (13., 16., 17., 19., 20. und 23. September im Gasometer) thematisiert wie Peter Turrinis Theaterstück einen angekündigten Selbstmord. Silke Hassler hat das Libretto geschrieben, Wolfram Wagner die Musik. Anders als im monologisierenden Theaterstück stehen elf Personen auf der Bühne, der Hauptdarsteller und zehn Figuren, die sich allmählich zu einem handlungstreibenden Chor formieren. Mit der Handlung des Stückes kippt die Musik von der Party zur Bedrohung und zur finalen Tragödie. Für das Bühnenbild konnte mit Günter Brus ein bedeutender zeitgenössischer Künstler gewonnen werden, Regie führt Monika Steiner.

o Allgemeine Informationen:
Internet: http://www.neueoperwien.at/
 


Umbesetzung in der "Nurejew-Gala" an der Wiener Staatsoper

Wegen einer Verletzung von Christian Rovny tanzen in der "Nurejew-Gala" (7. und 9. Jänner 2003) in "Raymonda-Suite" Boris Nebyla (Pas de six) und Jürgen Wagner (Spanischer Tanz).


Wiener Staatsoper / Absage von Vladimir Malakhov

In der Wiener Staatsoper kommt es am Dienstag, dem 26. März 2002, in der Vorstellung von "Verdi-Ballett: Ein Maskenball" zu einer Besetzungsänderung: Anstelle von Vladimir Malakhov, der wegen einer Verletzung absagen musste, wird Jürgen Wagner die Partie des Gustav III. tanzen. Die Rolle der Amelia wird wie angekündigt Eva Petters tanzen.

Am Mittwoch, dem 27. März 2002, wird Gregor Hatala in "Verdi-Ballett: Ein Maskenball" wie vorgesehen sein Rollendebüt als Gustav III. feiern. In der Rolle der Amelia tritt Simona Noja anstelle von Alexandra Kontrus auf.

Karten für die genannten Vorstellungen sind an den Kassen der Wiener Staatsoper erhältlich. Telefonische Reservierungen unter 01/513 1 513 (mit Kreditkarte).
 


Letzte Aufführungsserie von DIE LUSTIGE WITWE im März 2002

DIE LUSTIGE WITWE wird im März zum letzten Mal in der Inszenierung von Andrei Serban und in der Ausstattung von Wilhelm Holzbauer an der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Unter der Leitung von Rudolf Bibl singen am 9., 12., 15. und 19. März Nancy Gustafson die Hanna Glawari, Bo Skovhus den Danilo, Renate Pitscheider die Valencienne und Miro Dvorsky den Rosillon.


Wiener Staatsoper/PARSIFAL Peter Schneider statt George Alexander Albrecht

George Alexander Albrecht ist erkrankt. An seiner Stelle dirigiert Peter Schneider die beiden Aufführungen von Wagners PARSIFAL am 13. und 16. Jänner.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:22
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