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Bundesliga fördert österreichische Kicker
Insgesamt 5,5 Mio. Euro für mehr heimische Spieler auf dem Rasen

Die österreichische Fußball-Bundesliga http://www.bundesliga.at ist sehr "Österreicher-freundlich". Zu diesem Ergebnis kommen die Bundesliga-Verantwortlichen und präsentierten heute, Montag, in Wien die Rahmenbedingungen für die kommende Frühjahrssaison. Ein "Österreicher-Topf" und die damit zusammenhängenden Strukturen der Österreicher-Förderung weisen laut Bundesliga auf die Bemühungen in diesem Bereich hin. Neue Beginnzeiten sollen die Bundesliga zusätzlich attraktiver machen. Die Zuschauerzahlen aus der Herbstsaison bestätigen eine "TV-Partnerschaft auf gutem Weg" und sollen Stimmung für die bevorstehenden Spiele machen.

Die Grundstrukturen im österreichischen Fußball kommen nach Angaben der Bundesliga den heimischen Spielern zu gute. Denn die Klubs stellen 50 Prozent ihres TV-Geldes (4,5 Mio. Euro) zur Förderung der fürs österreichische Nationalteam berechtigen Spieler zur Verfügung. Durch einen Zuschuss des ÖFB seien es insgesamt 5,5 Mio. Euro. Die Ausschüttung erfolgt laut Bundesliga aliquot nach den tatsächlichen Einsatzminuten an jene Klubs, die mindestens acht potenzielle österreichische Teamspieler am Spielbericht verzeichnet haben.

In der Ersten Liga weisen die Nachwuchsrichtlinien bereits auf die Bemühungen innerhalb des ÖFB hin. Dort müssen bereits je drei U23- und drei U21-berechtigte Spieler pro Match im Spielbericht verzeichnet sein. All diese Mindestnormen wurden in der Herbstsaison laut Bundesliga bei den Einsatzquoten (37,9 Prozent U23-Spieler, 21,4 Prozent U21-Spieler, 4,2 Prozent U19-Spieler) überschritten. In dieser Spielklasse sind außerdem maximal drei Legionäre einsatzberechtigt.

Die von den Bundesliga-Klubs betriebenen Akademien müssen laut Bundesliga strengere Normen erfüllen, um jungen Spielern in einem professionellen Umfeld eine entsprechende Ausbildung bieten zu können. Positive Auswirkungen daraus würden sich bereits durch die Erfolge der österreichischen Nachwuchs-Nationalteams zeigen.

Mit Saisonbeginn 2004/05 kam es auch in der TV-Rechte-Situation der Österreichischen Bundesliga zu einer Neuordnung. Die optimalen Beginnzeiten sind ein erklärtes Ziel der Bundesliga. Nach einer Analyse der Herbstsaison werden die Ankickzeiten der Samstags-Spiele von 18.00 Uhr auf 18.30 Uhr zurückverlegt. "Diese Anpassung wurde zum Schutz des Wertes der TV-Rechte im Sinne der Bundesliga-Klubs durchgeführt", so Bundesliga-Vorstand Georg Pangl

 


 

Der Mystery-Tester: Bundesliga-Klubs erbringen hervorragende Leistungen

Wortmeldungen der Wettanbieter zur Bundesliga kurbeln das Geschäft an 

Die Wortmeldungen der heimischen Wettanbieter zu den Ungereimtheiten in der heimischen Fußball-Bundesliga haben nach Ansicht des Mystery-Testers Werner Leitgeb auch einen werbewirksamen Effekt für die Wettbüros. "Die Diskussionen und Vermutungen werden weitergehen. Es hat den Anschein, dass sich diese Causa zu einer ungewollten Werbestrategie für Wettanbieter entwickelt. Immerhin haben - so wurde in einem Telefonat mit einem Mitarbeiter bestätigt - die Wetten seitdem in Österreich merklich zugenommen."

   Leitgeb forderte in diesem Zusammenhang die heimischen Wettbüros und -anbieter auf, mit Vermutungen vorsichtiger umzugehen. "Eigenartiger Weise werden nun alte Spiele und Entscheidungen unter die Lupe genommen, die lange zurück liegen und bereits erledigt waren. Lieber sollte mehrmals nachgeprüft werden und eher auf einen Verdacht verzichtet werden, als mit nicht belegten Verdachtsmomenten dem heimischen Fußball zu schaden", so der Mystery-Tester.

   Das Ansehen der Klubs der österreichischen Bundesliga ist bei den Fans und Zuschauern in den letzten drei Jahren merklich angestiegen. Die Klubs erbringen hervorragende Leistungen, nicht nur im Hinblick auf den sportlichen Aspekt. Dieses Ergebnis ist auch deutlich in der Bundesliga-Testserie erkennbar. "Die Klubs setzen Änderungen und Anregungen unsererseits zum Wohle der Besucher und Fans rasch um und sind aktiv bemüht, ihre Dienstleistungen zu verbessern", so Leitgeb.

   Mit den derzeitigen Spekulationen und Anschuldigungen wird den Klubs und der Bundesliga ein immenser Schaden, auch wirtschaftlicher Natur, zugefügt. Die "Marke" der Klubs leidet, Sponsoren könnten abspringen und die Suche nach neuen Investoren wird mit Sicherheit erschwert. Aber auch sportliche Leistungen werden in der aktuellen Diskussion über eventuelle Manipulationen der Spiele in Frage gestellt. Es geht sogar soweit, dass hinter jedem Überraschungssieg eines Außenseiters eine Manipulation bzw. ein Wettskandal vermutet wird.

   Verständlich ist, dass die Anschuldigungen des deutschen Schiedsrichters Hoyzer nachverfolgt werden müssen und sollen. Im Hinterkopf sollte jedoch behalten werden, dass es sich dabei um Aussagen eines Beschuldigten handelt, der nicht mehr viel zu verlieren hat.  Zu den Wortmeldungen der Wettbüros- und anbieter  sei gesagt, dass vermehrtes Wettaufkommen bei einzelnen Spielen nicht unbedingt mit Ungereimtheiten in Verbindung zu bringen sein müssen. Anschuldigungen gegenüber Bundesliga-Klubs, deren Spieler und Funktionäre sollten sorgfältig abgewogen werden, reine Verdachtsmomente zu äußeren schadet allen heimischen Bundesliga-Klubs, ob betroffen oder nicht.

   "Im Hinblick auf die EURO 2008 werden sich nicht nur die Bundesliga-Klubs, sondern auch wir als unabhängige Tester mehr engagieren, um weiterhin das Ziel zu erreichen, das Ansehen und die Arbeit der Klubs gegenüber der Öffentlichkeit merklich zu erhöhen", kündigte Leitgeb an.

   Es müsse alles daran gesetzt werden, das Vertrauen der Öffentlichkeit in den österreichischen Fußball wieder zu erlangen, schloss Leitgeb.
 


 

Illegale Fußball-Wetten auch in Österreich
Bundesliga stellt sich hinter vage beschuldigten Verein

Der Wettskandal um den deutschen Schiedsrichter Robert Hoyzer zieht seine Kreise jetzt auch bis nach Österreich, berichtet Sport1.at http://www.sport1.at . Eine kurze Erwähnung in einer sechsseitigen Reportage des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" lässt diese Vermutung aufkommen. Die Hauptverdächtigen im deutschen Wett-Skandal, die "Gebrüder S.", hätten besonderes Interesse an der griechischen und österreichischen Liga gezeigt. Vor allem aber beim Verein Casino Bregenz. Bregenz rangiert derzeit auf dem letzten Platz in der ersten Spielklasse.

Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, der die Ermittlungen im Fall Hoyzer leitet, weiß darüber jedoch nichts. Sein derzeitiger Stand sei, dass sich der Verdacht bezüglich manipulierter Spiele nur auf Deutschland bezieht.

Auch die österreichische Bundesliga stellt sich hinter den Vorarlberger Klub. Laut Bundesliga-Vorstand Georg Pangl sind sofort Gespräche mit dem Verein geführt worden, bei denen die Verantwortlichen betont haben, in keine Form von Wettabsprachen verwickelt zu sein oder davon zu wissen. Bregenz-Präsident Hans Grill lege sogar seine Hand ins Feuer, dass das niemals passiert sei.


 

Konsumenten zufrieden mit Fußball-Berichterstattung
Studie: ATVplus, Premiere und Sponsoren profitieren von Bundesliga

 

Die österreichische Fußball-Bundesliga spricht immer mehr jüngeres Publikum und Frauen an. Dies ist ein Teil der Ergebnisse der heute, Donnerstag, in Wien präsentierten OGM-Studie "TV-Berichterstattung Fußball". Der Auftraggeber, die Österreichische Bundesliga http://www.bundesliga.at , wollte die Nutzung und Zufriedenheit der Fußballübertragungen auf ATVplus und Premiere analysieren. Zusätzlich wurden die Seherstrukturen und das Zuschauerverhalten erhoben. Dem Pay-TV-Sender stellten die Befragten bei der Fußballberichterstattung die Note 1,8 aus. ATVplus hingegen erhielt eine Bewertung von 2,5 aufgrund der ungünstigen Sendezeiten und der Einschätzung der Fußballkompetenz. Insgesamt konnten laut Erhebung beide Sender ihre Einschaltquoten und Reichweiten ausbauen.

Die Zielgruppe der Studie waren Fußballinteressierte in Österreich ab 14 Jahren. Durchgeführt wurden 2.000 Telefon-Interviews im November 2004. Laut Erhebung sind 42 Prozent (2,8 Mio.) der Österreicher "fußballinteressiert". Im Vergleich zu 1998 sei das Interesse der "sehr Interessierten" gestiegen, das der "etwas Interessierten" jedoch gesunken. In diesem Jahr nahm Österreich auch zum letzten Mal an einer WM-Endrunde teil.

Alle fußballinteressierten Österreicher beschreiben die Sportart als "spannend, emotional" und im positiven Sinne "traditionell". Zusätzlich sei die Stimmung im Stadion "toll". Als verbesserungswürdig sehen die Befragten jedoch die teilweise aggressive Stimmung und die Familienfreundlichkeit an. Das Publikum sei auch zu wenig jung.

Die Sponsoren profitieren laut Studie von ihrem Engagement in der Bundesliga. 68 Prozent der Fußballinteressierten können ungestützt Sponsoren nennen. Gestützt sind es bereits 98 Prozent. Zurückzuführen ist dies laut Wolfgang Bachmaier vom OGM auf die Kontinuität, die Medienpräsenz und das eingesetzte Budget. Der Meinungsforscher betonte auch die Eigenarten dieses Engagements, das eine gewisse Anlaufzeit benötige. Im Gegenzug werden laut Bachmaier ehemalige Sponsoren nach wie vor mit der Bundesliga in Verbindung gebracht.

Bei der Einschätzung der Gebühren für die TV-Sender offenbarte sich unter der Befragten jedoch ein oft verzerrtes Bild der Realität, zumindest bei ATVplus und Premiere. Für ATVplus glauben die Befragten im Durchschnitt 7,2 Euro pro Monat zu bezahlen. Für diesen Sender sind jedoch keine Gebühren zu entrichten. Bei Premiere stehen den realen 9,9 Euro pro Monat angenommene 20,7 Euro gegenüber. Alleine der ORF wird von den Interviewten nahezu richtig eingeschätzt. Fußballinterssierte glauben, pro Monat 24,4 Euro TV-Gebühren zu bezahlen. In der Realität sind es 21 Euro.
 
 


 

228. Derby - und danach Schnuppertraining-Aktion der Austria

"Das bewegt ganz Wien", sagt Austria-Trainer Didi Constantini - und wie recht er hat: Auch die 228. Auflage des Wiener Fußball-Derbies zwischen seinem Klub und dem SK Rapid am 6. März (Beginn 18 Uhr) im Hanappi-Stadion wird die Bevölkerung der Bundeshauptstadt erneut in Emotionen versetzen. Mit einem Unentschieden ist diesmal keinem der Wiener Traditionsklubs gedient, also ist mit einem offensiven Spiel zu rechnen.

Doch die Violetten haben auch auf dem Nachwuchssektor eine großartige Aktion beim Pressegespräch am Dienstag präsentiert: Am kommenden Freitag haben alle fußballbegeisterten Kids der Stadt der Jahrgänge 1995-1991 die Möglichkeit, auf den Trainingsplätzen des Ernst-Happel-Stadions unter der Leitung qualifizierter Nachwuchstrainer an einem Schnuppertraining teilzunehmen. Beginn ist um 16 Uhr. Austria-Manager Markus Kraetschmer verspricht: "Die talentiertesten Jugendlichen könnten in unserem Verein Aufnahme finden". Das "Zuckerl" für alle Teilnehmer - man schätzt , dass etwa 100 Kinder dem Aufruf folgen werden - ist eine Freikarte für das Bundesligaspiel des FK Austria-Memphis-Magma gegen den SV Ried am 16. März.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:21
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