Pappas Gruppe unterstützt den
Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) - Neuer Vito Business Van als
Beitrag zur Erhaltung des Qualitätsjournalismus
Am 29. November 2004 hat die Pappas Gruppe in Wiener Neudorf dem
Österreichischen Journalisten Club einen neuen Vito Business Van übergeben.
Das Fahrzeug von Mercedes-Benz soll dazu beitragen, dass Journalisten sicher
und kostengünstig an die Orte des Geschehens gelangen
Pappas macht Journalismus mobil
Sowohl der ÖJC, als auch Pappas liefern beste Qualität: Der ÖJC fördert
unabhängigen Qualitätsjournalismus - Pappas bietet erstklassige
Markenfahrzeuge. Die Pappas Gruppe ist bestrebt, den Qualitätsjournalismus
in Österreich zu unterstützen. Durch die Übergabe des Vito Business Van
steigt die Mobilität des unabhängigen Journalismus in Österreich. Der ÖJC in
Wien kann nun einfacher Veranstaltungen in den Bundesländern und den
Nachbarländern organisieren. Besonders wichtig ist das großräumige Fahrzeug
für den Bühnentransport bei den beiden höchsten Auszeichnungen im
österreichischen Journalismus, dem Prof. Claus Gatterer-Preis und dem Dr.
Karl Renner - Publizistikpreis.
Vito BusinessVan für alle Ansprüche
Der neue Vito BusinessVan erfüllt einfach alle Ansprüche - egal ob als
Freizeit- oder als Businessfahrzeug. Der Vito ist so variantenreich und
vielfältig wie kein anderer Transporter. Er besticht durch Dynamik sowie
Eleganz und zählt zu den sichersten aber vor allem zu den wirtschaftlichsten
Transportern. Besondere Freude wird er immer dann bereiten, wenn es Zeit für
die Steuererklärung wird: Denn der Vito BusinessVan bietet zahlreiche
steuerliche Vorteile.
Das Multitalent Vito eröffnet die Möglichkeit, das Fahrzeug ganz nach den
persönlichen Anforderungen zu gestalten. Das beginnt bei den verschiedenen
Radständen und Aufbauten und setzt sich in praktischen Details fort. Zudem
überzeugt der neue Vito durch das hohe Sicherheitsniveau; der Mercedes- Benz
Transporter verfügt serienmäßig über ein elektronisches Stabilitätsprogramm
an Bord
Informationen zum ÖJC
Der Österreichische Journalisten Club ist mit ca. 3500 Mitgliedern der
größte in Österreich. Das Ziel des Clubs ist innerhalb von Zentraleuropa die
Zusammenarbeit der Journalisten und Menschen zu verbessern und zu vertiefen.
Der ÖJC vergibt in Österreich die wichtigsten Journalistenpreise, wie z.B.
den Dr. Karl Renner-Preis für Publizistik oder den Prof. Claus
Gatterer-Preis für sozialengagierten Journalismus. Im Rahmen der
Journalismus & Medien Akademie bildet der ÖJC journalistischen Nachwuchs
aus.
Informationen unter
www.pappas.at

Österreichische Journalisten leiden
unter Schmerz
Ärzte der österreichischen Arbeitsgemeinschaft zur Schmerzbekämpfung
CONTRA DOLOREM und der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) haben in Wien
Journalistinnen und Journalisten mit computergestützten Schmerzmessverfahren
untersucht. Für die Untersuchungsreihe stand eines der modernsten
Schmerzmessgeräte zur Verfügung, von denen in ganz Österreich nur acht im
Einsatz sind.
Der AKH-Schmerzexperte Dr. Alexander Kober sieht einen "engen
Zusammenhang zwischen den extrem belastenden Arbeitsbedingungen der
Journalisten und dem gehäuften Auftreten chronischer Schmerzen". 26 Prozent
der Untersuchten klagen über Schmerzen von Wirbelsäule und Gelenken, ein
Drittel war noch in keiner Schmerzbehandlung, da "zu wenig Zeit dafür war".
Die Präsidentin der Ärzteinitiative CONTRA DOLOREM, Dr. Renate Barker,
sieht in diesen chronischen Schmerzen der Journalisten auch eine
wesentliche, finanzielle Belastung der österreichischen Medienhäuser, "da
besonders chronische Rückenschmerzen Krankenstandsursache Nr. 1 in
Österreich sind". Barker fordert die Journalisten auf, chronische Schmerzen
als eigenständiges "Krankheitsbild anzuerkennen".
Der Wiener Patientenanwalt Dr. Walter Dohr unterstützt die Forderungen
von CONTRA DOLOREM und sieht auch in der Schmerzbehandlung eine
"Zwei-Klassen-Medizin". Für Dohr ist "Schmerztherapie ein Patientenrecht".
Daher fordert er eine bessere Aus- und Weiterbildung aller Ärzte und die
dringende "Schaffung von Schmerzbetten in allen öffentlichen Spitälern der
Bundeshauptstadt".
Für ÖJC-Präsident Fred Turnheim beweist diese Reihenuntersuchung den
"dramatisch schlechten Gesundheitszustand der österreichischen
Journalistinnen und Journalisten". Der ÖJC fordert daher, dass auch
Journalisten als Schwerarbeiter anerkannt werden. Denn, Journalisten
arbeiten ihr ganzes Leben lang unregelmäßig, viel, in der Nacht und unter
ständigem Stress.
Der ÖJC führt bereits seit vielen Jahren regelmäßig Untersuchungsreihen
an Journalisten durch. Bisher wurden die Gebiete Rückenschmerzen, Rheuma,
Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt untersucht. Die bisherigen
Untersuchungsergebnisse sind auf
www.oejc.at veröffentlicht.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim einstimmig in seiner Funktion bestätigt
Die Generalversammlung des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) hat den
bisherigen Präsidenten der größten, unabhängigen Journalistenvereinigung
Österreichs, Fred Turnheim (ORF), einstimmig für eine weitere Periode
gewählt. Ebenfalls einstimmig gewählt wurde das von Fred Turnheim
vorgeschlagene Vorstands-Team :
. Fred Turnheim (Präsident und Geschäftsführung)
. Dr. Friedrich Knöbl (1. Vizepräsident, Rechtswesen)
. Dr. Erich Geretschlaeger (2. Vizepräsident, Leiter der Journalismus
& Medien Akademie
und Internationale Beziehungen)
. Mag. Karl Wessely (Kassier)
. Harald Vaca (Kassier-Stellvertreter)
. Mag. Andreas Lechthaler (Schriftführer)
. Uwe Fischer-Wickenburg (Schriftführer-Stellvertreter)
. Ing. Kurt Bousa (Marketing Vienna International Press Center)
. Mag. Barbara Hafok (Öffentlichkeitsarbeit)
. Brigitta Kirch (Dr. Karl Renner Publizistikpreis-Kuratorium und
Prof. Claus Gatterer
Preis)
. Dr. Herbert Laszlo (Kontakte zu österreichischen Organisationen und
den
österreichischen Bundesländern)
. Ing. Franz Köttl (statement-Chefredakteur)
. Herbert A. Koczera (Online-Chefredakteur)
. Ivan Zupa (Zentraleuropa-Koordination)
Zu Rechnungsprüfern wurden Christian August und Mag. Christian Murhammer
gewählt.
Der Sprung zur größten österreichischen unabhängigen Journalistenvertretung
war das Hauptziel des letzten Vorstands. Ein Ziel, welches klar erreicht
wurde, wie die folgenden Zahlen belegen: In den vergangenen vier Jahren
traten 1565 Journalistinnen und Journalisten dem ÖJC bei. Der ÖJC hatte am
1. Dezember 2002 2.284 Mitglieder in allen Bundesländern und in
Deutschland, Italien, Schweiz, USA, Großbritannien, Türkei, Belgien und
Kanada.
Nicht verwunderlich war, dass das bestehende Clublokal zu klein wurde.
Abhilfe verschaffte der Vorstand mit einem neuen Standort ab 1.1.2003: 220
m2 - im Herzen von Wien. Mit einem 73 m2 großen Medien-Salon, moderner
IT-Infrastruktur wie WLAN. Die Räumlichkeiten werden für
Mitgliederveranstaltungen, Pressekonferenzen, Seminare, Meetings, Empfänge
etc. - vermietet.
Nicht nur mehr Platz sondern vor allem mehr Möglichkeiten für die Mitglieder
vor Ort können durch den neuen Standort angeboten werden: Neu ist der
Catering-Bereich für anspruchsvolle Bewirtung der ÖJC-Mitglieder, Freunde
und Gäste. Der Kaffeehaus-Citytreff, als "Meeting-Point" für die
ÖJC-Mitglieder vor allem aus den Bundesländern, Journalisten aus dem In- und
Ausland sowie das Sekretariat mit einer modernen wie effizienten
Mitgliederverwaltung.
Die neue Clubadresse lautet:
Österreichischer Journalisten Club
Vienna International Press Center
A-1010 Wien
Blutgasse 3
also gleich hinterm Stephansdom (zentrale U-Bahn- und Citybus-Station
Stephansplatz).
Die Aufträge an den neuen Vorstand sind die Stärkung des Medienstandorts
Österreich und die Stärkung des ÖJC als das österreichische
Kompetenz-Zentrum für alle Medienmitarbeiter. Außerdem muss sichergestellt
sein, dass der ÖJC wirtschaftlich und politisch unabhängig bleibt.

ÖJC eröffnet Wiens "modernstes Pressezentrum"
Journalistenclub mit mehr als 1.000 neuen Mitglieder in zwei
Jahren
Der Österreichische Journalistenclub (ÖJC)
http://www.oejc.at errichtet
mitten im 1. Bezirk "Wiens größtes und modernstes Pressezentrum". Dies gab
ÖJC-Präsident Fred Turnheim anlässlich des diesjährigen Adventfestes "25 Jahre
ÖJC" bekannt. Vorgesehen ist demnach eine K6-Verkabelung und ein für alle
jouralistisch Tätigen zugängliches Lan-Netzwerk. Im 220 m2 großen
Pressezentrum soll neben Räumlichkeiten für Pressekonferenzen und andere
Veranstaltungen auch ein Kaffeehaus eingerichtet werden.
Trotz höherer Miete als bisher sollen die Mitgliederbeiträge nicht erhöht
werden, erklärte Turnheim, der sich zusätzliche Einnahmen durch die
stundenweise Vermietung der Räumlichkeiten verspricht. Die Übersiedlung vom
Penthouse in der Gablenzgasse in den ersten Stock der Blutgasse 3 wird bereits
im Dezember, die offizielle Eröffnung Mitte Januar 2003 stattfinden. Telefon-
und Faxnummer bleiben gleich, ebenso auch die Emailadresse.
"Die vergangenen Jahre waren die besten im Vierteljahrhundert unserer
Clubgeschichte", erklärte Turnheim. "Allein in den beiden letzten Jahren
konnten wir mehr als 1.000 neue Mitglieder begrüßen". Das Durchschnittsalter
der bald 2.500 ÖJCler sei durch den Beitritt vieler junger Kollegen dramatisch
gesunken. "Unser Clublokal in der Gablenzgasse platzte aus sämtlichen Nähten".
Schon dies habe eine Übersiedlung notwendig gemacht, so Turnheim.

Ab 1.Jänner 2003: Neues City-Pressezentrum des Österreichischen
Journalisten Clubs -
Die vergangenen Jahre waren die besten im Vierteljahrhundert
der Geschichte des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC). Allein in den
beiden letzten Jahren traten mehr als 1.000 Journalistinnen und Journalisten
dem ÖJC bei. (Gesunken ist nur das Durchschnittsalter der bald 2.500 ÖJCler/innen.
Und zwar wesentlich.) Das "alte" Clublokal in der Wiener Gablenzgasse platzte
aus sämtlichen Nähten.
Der internationale ÖJC-Presseausweis ist der "Renner" der letzten Jahre. Auch
die vom ÖJC durchgeführten Pressereisen - im Jänner 2003 zum Beispiel nach
Hongkong und im Februar 2003 nach Leipzig und Dresden - sind integrierter
Bestandteil der Serviceleistungen für die Mitglieder. Ebenso die
ÖJC-Outdoor-Pressejacke für Einsätze "vor Ort".
Neu ist nun die räumliche Zukunft des ÖJC: 220m2 - im Herzen von Wien! Mit
einem "Newsroom" und Medien-Salon mit mehr als 73m2 und jeglicher
Infrastruktur. Für Mitgliederveranstaltungen, Pressekonferenzen, Seminare,
Meetings, Empfänge etc. - im Herzen der österreichischen Bundeshauptstadt.
Neu ist auch der Catering-Bereich für anspruchsvolle Bewirtung der ÖJC-
Mitglieder, Freunde und Gäste, der Kaffeehaus-Citytreff, vor allem als "Meeting-Point"
für Mitglieder aus den Bundesländern, Journalisten aus dem In- und Ausland
sowie das Sekretariat mit modernster Mitgliederverwaltung.
Neu ist ab 1. Jänner 2003 daher auch die Clubadresse:
Österreichischer Journalisten Club
Vienna International Press Center
A-1010 Wien
Blutgasse 3
also gleich hinterm Stephansdom (zentrale U-Bahn- und Citybus-Station
Stephansplatz).
Alt ist nur das neue Ambiente: Der ÖJC übersiedelt in ein stilgerecht
renoviertes Altwiener Haus - mit über fünfhundert Jahren eines der ältesten
Häuser der historischen Altstadt. Mit Pawlatsch'n und dem Flair uralter
Innenhöfe. Die Telefon- und Faxnummer, sowie die e-Mail-Anschrift bleiben
gleich. Falls Sie die Clubräume für Veranstaltungen mieten wollen: Auskunft
unter mailto:office@oejc.at und mailto:ing@kbousa.com.

nternet Plattform http://www.gedenken.at
seit heute online
"Die grausamen Attentate in den Vereinigten Staaten
von Amerika haben die Welt erschüttert. Die unfassbare Dimension
dieser zynischen Verbrechen erfüllt uns auch in Österreich mit tiefer
Trauer. Mit der Internet-Plattform
http://www.gedenken.at wollen wir ein
Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls setzen." Das erklärten
Thomas Stern und Daniel Kapp, Sprecher der unabhängigen Initiative
"Gedenken", einem losen Zusammenschluss von Einzelpersonen und
Unternehmen aus der IT- und Kommunikationsbranche. Die Plattform
http://www.gedenken.at ist seit heute,
Donnerstag, online. Sie bietet den
Menschen in Österreich Gelegenheit ihre Anteilnahme im Internet
auszudrücken.
Unterstützt wird diese Aktion von der Österreichischen
Industriellenvereinigung, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund, der
Katholischen Aktion Österreich sowie Oberrabbiner Dr. Paul Chaim
Eisenberg. Auch der ÖJC unterstützt diese Initiative und ersucht seine
Mitglieder sich in die Kondolenzliste einzutragen.
"Viele Menschen legen Blumen vor die amerikanischen Botschaft in
Wien und vielen ist es ein Anliegen, ihr Mitgefühl gegenüber den
Opfern, ihren Kindern, Familien und Freunden in Worte zu fassen. Wir
laden auch die österreichische Internet-Community ein, Links von
ihren eigenen Web-Seiten auf
http://www.gedenken.at zu legen." so die
Sprecher abschließend.

USA bauen Internet-Schutzschild
Die USA bauen neben dem Raketenabwehrsystem NDM nun auch ein
Internet-Schutzschild
auf. Ziel dieses "virtuellen NMD" sei es, staatliche und private
Netzwerke in den USA
gegen Cyber-Angriffe von Außen zu verteidigen, berichtete das deutsche
"Handelsblatt". Das Schutzschild solle bis 2003 stehen und werde
voraussichtlich über
50 Milliarden Dollar (53,4 Mrd. Euro/735 Mrd. S) kosten. Präsident George W.
Bush
habe bereits Mittel zugesichert. An den Kosten sollten auch die Unternehmen
beteiligt
werden, da sich beim Schutz der Netzwerke militärische und
privatwirtschaftliche
Bereiche nicht mehr trennen ließen.
Dem Bericht zufolge gehen die US-Pläne über den reinen Schutz hinaus. Es
solle eine
ähnliche "totale Abschreckung" erreicht werden wie mit der
Nuklear-Strategie der
vergangenen Jahre: "Wenn ein Staat unsere Wasserversorgung mit einer
Cyber-Attacke
unterbricht, müssen wir im Stande sein, seine Stromversorgung oder sein
Bankensystem
lahmzulegen", zitiert das "Handelsblatt" einen
US-Geheimdienstberater. Das Pentagon
entwickelt dem Bericht zufolge bereits Programme zur "informationsgestützten
Kriegsführung".

Reporter ohne Grenzen" vermisst Pressefreiheit in Österreich
Harsche Kritik an der Situation der österreichischen Medienlandschaft übt
die
Organisation "Reporter ohne Grenzen" (RSF) in einem am Mittwoch veröffentlichten
Österreich-Bericht. Die Organisation kritisiert "zahlreiche persönliche
Angriffe auf
Journalisten, eine Flut von Prozessen gegen die Presse und eine Inflation von
Interventionen in den Redaktionen des öffentlich-rechtlichen
Fernsehens", hieß es in
einer Aussendung. Darüber hinaus werden das Fehlen von gesetzlichen
Rahmenbedingungen
für Privatfernsehen sowie die Konzentration am Printmarkt kritisiert.
"Mehrere Wochenmagazine oder Tageszeitungen haben Dutzende von Prozessen
ertragen
müssen, die von Verantwortlichen der FPÖ (populistische Rechte) in die Wege
geleitet
wurden", konstatiert RSF. Weiters sei Österreich das letzte Land, das
seine
Frequenzen noch nicht liberalisiert habe. "Der Staat fährt fort, ein
Quasi-Monopol
auf das Radio und das Fernsehen (ORF) auszuüben." Die Regierungsparteien
würden
verstärkt Druck auf die politischen Redaktionen des öffentlich-rechtlichen
Rundfunks
ausüben.
Auch der Printmedienmarkt zeichne sich durch Charakteristika aus, die für
Europa
"nicht sehr üblich sind". Mit der Fusion des ternd/profil-Verlags
und des
News-Verlags würden die WAZ-Gruppe (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und
Gruner+Jahr
die Mehrheit der Magazintitel besitzen. Kritisiert wird auch die "erdrückende
Vorherrschaft" der "Kronen Zeitung", deren
"Redaktionslinie den ideologischen
Tendenzen nahe steht, die zum Wahlerfolg von Jörg Haider im Oktober 1999 geführt
haben", so RSF. Die "Krone" sei eine "reale Macht im
politischen Leben des Landes".
Die Regierungsbeteiligung von Parteien, die nicht frei von autoritären
Tendenzen
sind, das Bestehen des Staatsmonopols im Fernsehbereich sowie eine atypische
Konzentration der Printmedien sind laut RST drei Faktoren, welche der vollen
Ausübung
der Pressefreiheit in Österreich abträglich sind. "Die Zensur und vor
allem die
Selbstzensur stellen eine echte Einschränkung der Informationsvielfalt
dar", heißt es
in dem Bericht.
Die österreichischen Behörden werden aufgefordert, dafür Sorge zu tragen,
"dass die
Journalisten ihr Recht zu informieren frei und in einem ruhigen Klima ausüben
können". Die FPÖ müsse "die zahlreichen persönlichen Angriffe
und den Druck auf die
Journalisten" einstellen. An die Europäische Union richtet RSF die
Empfehlung,
Pluralismus und Meinungsfreiheit in Österreich ein Jahr nach Antritt der
ÖVP-FPÖ-Regierung mit "wachsamer Aufmerksamkeit" zu beobachten. http://www.rsf.fr/
Der Bericht im Original zum Download:
http://derstandard.at/upload/images/reporter(1).htm

Gorbatschow wird Journalist
Der letzte Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, steigt in das
Fernsehgeschäft ein. Für die Sendereihe "Die Geheimnisse der
Macht" interviewt er
sogar den Papst. "Mit der Hilfe von Gorbatschow ... werden wir nach
den Geheimnissen
hinter den Motiven fragen, die nicht in den Nachrichten auftauchten",
sagte der
Produzent der Serie, Jonas Zolczer. Für die TV-Serie wird Gorbatschow 14
prominente
Persönlichkeiten interviewen, berichtete die ungarische Tageszeitung Magyar
Nemzet.
Die Serie mit dem Namen "Die Geheimnisse der Macht", die von einem
deutsch-ungarischen Fernsehunternehmen produziert werde, zeigt Gorbatschow im
Gespräch mit 13 führenden Politikern und Papst Johannes Paul über ihr
Privatleben und
den Motiven hinter ihren Entscheidungen. Zu den Interviewpartnern von
Gorbatschow
gehören auch Nelson Mandela, Helmut Kohl, George Bush und Yasser Arafat.
Gorbatschow,
dessen Reformen die Sowjetunion in den 80er-Jahren zur Demokratie aber auch zu
ihrem
Untergang führte, werde die Zuschauer am Bildschirm auch in die Häuser
seiner
Interviewpartner führen, hieß es.
