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ÖAMTC-Tipps für richtiges Verhalten bei Glatteis

Österreichweit akute Glatteisgefahr

Aufgrund der derzeit landesweit akuten Glatteisgefahr hat die ÖAMTC-Informationszentrale Tipps für richtiges Verhalten bei Glatteis zusammengestellt.

-Besonders großen Abstand zum Vordermann halten und langsam fahren. -Ruckartige Lenkbewegungen und Bremsmanöver unbedingt vermeiden. -Ruhig, rund und anti-aggressiv ist der bewährte Fahrstil auf Glatteis. -Überholmanöver bei glatter Fahrbahn meiden. Wenn überholt werden muss, dann nur besonders gefühlvoll und vorsichtig. -Nur wirklich notwendige Fahrten antreten und so viel Zeit wie möglich für den Weg einplanen. -Um Schleuderspiralen und folgenschwere Ausritte zu vermeiden, heißt das Motto auf winterlicher Fahrbahn: Fuß weg vom Gas und vorausschauend fahren.

   Das richtige Verhalten bei winterlichen Fahrverhältnissen kann man bei einem Fahrsicherheitskurs in einem der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren trainieren.
 


 

 

Hubschrauberinstrumentenflug jetzt auch in Österreich möglich

Als einer der letzten Länder Europas ist nun auch in Österreich der Instrumentenflug mit zivilen Hubschraubern möglich. Die Behörde hat eine entsprechende Novelle mit den Richtlinien über Ausbildung und Lizenzierung von Berufspiloten mit einer Instrumentenflugberechtigung (IR(H)) für zivile Hubschrauber veröffentlicht. Die Flugschule des Christophorus Flugrettungsvereins führt als erstes Unternehmen Österreichs diese Aus- und Fortbildungen durch.

   Die ÖAMTC-Flugrettung verfügt bereits seit zwei Jahren über Instrumentenflug zugelassene Hubschrauber. Flüge waren aber bisher wegen des Fehlens gesetzlicher Bestimmungen nur unter Sichtflugbedingungen möglich. Siegfried Schwarz, Leiter der ÖAMTC-Flugschule: "Die IR(H)-Zulassung bringt einen gewaltigen Sicherheitsgewinn. Jetzt können wir dringend notwendige Krankentransporte auch bei schlechten Wetterbedingungen Tag und Nacht durchführen." Geflogen wird wie bei Linienflugzeugen mit Radar, Satellitennavigation und Autopilot.

   Der Christophorus Flugrettungsverein besitzt seit 1988 eine eigene Flugschule. Für die Sparte "Instrumentenflug" werden die ÖAMTC-Flugkapitäne Martin Lackner (OÖ), Michael Umschaden (Kärnten) und Andreas Berger (Tirol) zuständig sein, die auch schon beim österreichischen Bundesheer eine entsprechende Ausbildung gemacht haben.
 


 

Beim  ÖAMTC  tanken Mitglieder schon seit November des vorigen Jahres um 3 Cent günstiger

Schon seit drei Monaten ist der ÖAMTC-Tankbonus in Kraft: Clubmitglieder tanken somit seit Anfang November vorigen Jahres an 153 Bedienungstankstellen von Avanti um 3 Cent pro Liter Sprit günstiger. Den Tankbonus bietet der ÖAMTC gemeinsam mit den Partnern easybank und Avanti.

   Und so funktioniert es: Das ÖAMTC-Mitglied fährt zu einer Avanti-Tankstelle, tankt den Kraftstoff seiner Wahl und bezahlt im Anschluss bargeldlos mit seiner Clubkarte mit Kreditkarten-Funktion. Wer noch keine Kreditkarten-Funktion für seine ÖAMTC-Clubkarte hat, besucht mit seinem Führerschein oder Reisepass die nächste ÖAMTC-Dienststelle und kann dort persönlich die Kreditkarten-Funktion beantragen. Binnen einer Woche erhält man die Karte dann auf dem Postweg.

   Der Bonus wird von Avanti direkt an der Station verrechnet und auf dem Verkaufsbon ausgewiesen. Den Vorteil sieht man somit gleich nach dem Tankvorgang. Weiteres Plus: Die Tankrechnung wird bis zu fünf Wochen später abgebucht.

   Der erhöhte Tankbonus hat die Nachfrage nach der Clubkarte mit Kreditkarten-Funktion bereits stark gesteigert. Im ersten Jahr ist die Kreditkarten-Funktion (MasterCard) übrigens gratis und kostet danach 9,95 Euro im Jahr.

   Details und den Antrag zur Umwandlung der Clubkarte als Kreditkarte gibt es unter www.oeamtc.at/tankbonus/ oder unter der Info-Hotline 0800 120 120.

   Günstige Tankmöglichkeiten und tagesaktuelle Preisübersichten gibt es beim Club unter www.oeamtc.at/sprit/. Die Preise an 1.500 Tankstellen österreichweit werden von registrierten Meldern, den Tankstellen selbst und von der ÖAMTC-Verkehrswirtschaft aktualisiert. Preisabfragen sind nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich. Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann Preisinfos auch unter der Info-Nummer 0810 120 120 einholen.
 


 

ÖAMTC: Beim Autofahren freiwillig auf die Zigarette verzichten

In Italien gilt seit Jahresbeginn ein strenges Anti-Rauch-Gesetz. Auch ein Rauchverbot im Auto wurde jetzt von italienischen Konsumentenschutzverbänden gefordert. "Rauchen ist jedenfalls eine Nebentätigkeit, die Aufmerksamkeit vom Verkehr abzieht", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Sie appelliert, beim Autofahren freiwillig auf Zigaretten zu verzichten, hält aber ein juristisch verankertes Rauchverbot im Auto für übertrieben. Ein Fahrzeug darf nach derzeitiger Gesetzeslage ohnehin nur gelenkt werden, wenn die geistigen und körperlichen Voraussetzungen gegeben sind, es auch sicher zu beherrschen.

   "Man kann nicht alles rigoros verbieten", sagt Donosa. "Dann sind wir eines Tages soweit, dass auch Autoradios während der Fahrt nicht mehr bedient werden dürfen." Es sollte im eigenen Interesse der Grundsatz gelten, Ablenkungen im Auto so weit wie möglich zu vermeiden. Denn jede Nebentätigkeit lenkt von der eigentlichen Aufgabe - das Fahrzeug sicher zu lenken - ab. "So muss man sich auch der Problematik bewusst sein, dass auch Rauchen im Auto Gefahren mit sich bringen kann", so Donosa weiter.

   Unaufmerksamkeit und Ablenkung gehören zu den Risiken. Zigarette aus der Packung nehmen, anzünden, halten, Asche abstreifen - das sind Aktionen, die eine unsichere Lenkradführung zur Folge haben. "Richtig gefährlich wird es, wenn eine Zigarette im Auto herunterfällt, der Fahrer in Panik gerät und sich bückt", warnt die ÖAMTC-Expertin. Sie bezieht sich auf ein richtungsweisendes Gerichtsurteil im Zusammenhang mit dem Rauchen im Auto: Einem Lenker war eine Zigarette aus der Hand gefallen, er bückte sich danach und verursachte so einen Verkehrsunfall. Die Kaskoversicherung hat zu Recht die Leistung abgelehnt und sich auf grobe Fahrlässigkeit des Lenkers berufen.

   Der Rauch und die damit einhergehenden Verschmutzungen der Scheiben können die Sicht zusätzlich beeinträchtigen, vor allem in der Nacht und bei schlechten Wetterbedingungen. Wenn es schon nicht der eigenen Gesundheit wegen ist, dann sollte man zumindest aus Rücksicht auf seine Mitfahrer auf das Rauchen im Auto verzichten. "Vor allem Kinder leiden im Fahrzeug unter dem Qualm", sagt Donosa. "Lieber die eine oder andere Fahrpause einlegen und außerhalb des Autos rauchen."
 


 

ÖAMTC: Elektronische Lkw-Maut in Deutschland

Ab 1. Jänner wird bekanntlich die elektronische Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen eingeführt. Für die Lenker von Schwerfahrzeugen, die nicht mit sogenannten On-Board-Units ausgestattet sind, gibt es ab sofort wesentliche Erleichterungen. Wie der ÖAMTC mitteilt, wurden nun in Tirol entlang der Brenner und Inntal Autobahn sowie auf der Verbindung über den Fernpass insgesamt elf Mautterminals installiert. Die Mautstellen sind jetzt bereits aktiviert. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass Buchungen im Voraus möglich sind. Sie tragen sogar wesentlich dazu bei, längere Wartezeiten und Staus zu vermeiden.

      Ab 2. Jänner sind die Mautstationen jeweils in der Zeit von 5 bis 21 Uhr mit Unterstützungsteams für die Lkw-Lenker besetzt. Die Buchungen können also in Tirol noch vor Erreichen der Grenze mit Bayern erfolgen.

   Der ÖAMTC hat die Standorte der Mautterminals zusammengefasst:

A 13, Brenner Autobahn o Brennerpass, Einreise, Spedition Schenker o Gries am Brenner - Brennersee Richtung Italien, OMV-Tankstelle o Matrei am Brenner, Agip-Tankstelle o Schönberg, Shell-Tankstelle

A 12, Inntal Autobahn und Nahbereich o Vomp, OMV-Tankstelle o Brixlegg, Autohof LOMO (Ausfahrt Kramsach) o Radfeld, European Transport GmbH (Ausfahrt Kramsach) o Wörgl, Autohof Shell (Ausfahrt Wörgl/West) o Kirchbichl, Shell-Tankstelle, (Ausfahrt Wörgl/Ost) o Kufstein, Autohof Kufstein, (Ausfahrt Kufstein/Süd) o Angath Richtung Kufstein, BP-Tankstelle

B 179, Fernpass-Route o Rastland Nassereith

In den nächsten Tagen werden Informationsblätter zu den Mautstellenterminals an der A 12 und A 13 aufgelegt.
 


 

Scheuch: Pietätlosigkeit des ÖAMTC

Herbe Kritik übte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch heute am ÖAMTC anlässlich des in der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins Auto-Touring erschienenen Tests über Traumstände, blauen Himmel und Urlaubsparadiesen in Asien.

"Ich finde es einfach moralisch verwerflich, angesichts der furchtbaren Katastrophe in Asien in den Reise-Berichten des ÖAMTC-Magazins Auto-Touring von einem asiatischen Paradies zu sprechen und mit Bildern von Traumstränden Urlaubsstimmung zu verbreiten", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär Scheuch heute die Vorgehensweise des ÖAMTC.

Man hätte mit Rücksichtnahme auf die zigtausenden Toten und hunderttausenden Obdachlosen von einer Veröffentlichung dieses Berichts Abstand nehmen und statt dessen in einem Akt von logischer Solidarität einen Spendenaufruf abdrucken müssen.

"Die leidgeprüften Opfer dieser Katastrophe haben sich vom ÖAMTC eine Wiedergutmachung für dieser gedankenlose Aktion verdient! So etwas darf einfach nicht passieren!", meinte Scheuch abschließend gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst.
 


 

ÖAMTC-Staukalender für 2005 ab sofort im Internet abrufbar

Welche Tage sollte man für die Fahrt in den Winter- oder Sommerurlaub 2005 besser meiden? An welchem Wochenende wird es besonders stark stauen? Erfahrungen des ÖAMTC zeigen:
Zahlreiche Autofahrer beschäftigen sich schon früh mit der Urlaubsplanung. Unterstützung dabei bietet ab sofort ein neuer Service der Informationszentrale des Clubs: Unter www.oeamtc.at/staukalender/ kann ein kompletter Staukalender für das kommende Jahr abgerufen und ausgedruckt werden.

   Mit einem Klick erhält man eine Übersicht über die europäischen Ferientermine und einen Hinweis, mit welcher Verkehrsstärke an den einzelnen Wochenenden gerechnet werden muss. Auf Detailansichten wird auf Karten die erwartete Auslastung auf den einzelnen Autobahnabschnitten detailliert dargestellt. Basis der Prognosedaten bilden die Auswertungen der ÖAMTC-Verkehrsstatistiken der vergangenen Jahre. Urlaubstrends und daraus resultierende Verkehrsströme werden ebenso berücksichtigt wie baustellenbedingte Engstellen, die 2005 für Behinderungen sorgen werden.

   Insgesamt zeigen die Analysen der ÖAMTC-Informationszentrale, dass es 2005 trotz zahlreicher Neubauten im heimischen Autobahnnetz an so manchem Wochenende kaum weniger Stau geben wird als 2004. Schuld daran sind - einmal mehr - Überschneidungen bei den europäischen Ferienterminen. Besonders schlimm wird es im Februar: Zeitgleich mit Wien und Niederösterreich haben auch Bayern und Holland Semesterferien.
 


 

ÖAMTC-Crashtest: Keine Explosionsgefahr bei Unfall mit einem Erdgasauto

Club crashte erdgasbetriebenen Opel Zafira mit Tempo 64 gegen eine Barriere

   Wien (ÖAMTC-Presse) - Wie sicher sind Erdgasautos? Dieser Frage ist der ÖAMTC in einem eigenen Crashtest nachgegangen. Bei diesem Test ist ein erdgasbetriebener Opel Zafira CNG mit 64 km/h gegen eine Barriere gecrasht worden. Das Resümee von ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zum Test: "Erdgasautos weisen im Unfallverhalten keine Nachteile gegenüber herkömmlich mit Diesel oder Benzin betriebenen Fahrzeugen auf. Bei einem Crash braucht niemand Angst zu haben, dass das Fahrzeug explodiert." Der Opel Zafira hat nach EuroNCAP-Kriterien 9 von 16 Punkten bei der Frontsicherheit erreicht. Die Benzin-Version des Opel kam bei einem früheren Crashtest-Versuch auf 10 Punkte. Der eine Punkt Unterschied erklärt sich dadurch, dass der Erdgas-Opel schwerer ist und sich dadurch die Fahrgastzelle bei einem Crash stärker deformiert.

   Die unter dem Opel Zafira CNG befindlichen Gasflaschen werden durch einen robust gebauten Metallkäfig gut geschützt. Sogar das Leitungssystem im Crash-Bereich ist dichtgeblieben. "Eine mit Stickstoff duchgeführte Dichtheitsprüfung ergab, dass das gesamte System auch nach dem Frontalaufprall keine Lecks aufgewiesen hat. Weder an den Leitungen, Verbindungsstücken oder Ventilen konnte man einen Gasaustritt verzeichnen. Durch spezielle Absperrventile kann nach einem Crash kein Gas mehr aus den Flaschen entweichen", erklärt Lang.

 

Extrem-Versuch mit Feuer belegt Fahrzeug-Sicherheit

   Auch bei einem nach dem Crashtest durchgeführten Brandversuch, gab es keinen Tadel für die Sicherheitsvorkehrungen am Erdgassystem. Das Fahrzeug wurde im hinteren Bereich unterfeuert, um einen Brandfall nachzustellen. Nach wenigen Minuten haben die Schmelzsicherungen an den Flaschen ein unkontrolliertes Entweichen des Gases verhindert. Das Gas konnte kontrolliert abbrennen, eine gefährliche Druckerhöhung in den Flaschen aufgrund der großen Hitze wird auf diese Weise vermieden. Es bestand zu keiner Zeit ein Explosionsrisiko. "Dieser Versuch stellt einen Extremfall dar, weil Pkw normalerweise nur sehr langsam zu brennen anfangen und noch genügend Zeit zur Rettung der Insassen bleibt", erklärt Lang.

   Alle Crashtest-Details gibt es online unter www.oeamtc.at/crashtests/.


 


 

ÖAMTC: Allein in Wien wurden 279 Autos am vergangenen Wochenende abgeschleppt

Der ÖAMTC warnt die Autofahrer, bei den

Weihnachtsbesorgungen ihr Fahrzeug nicht vorschriftswidrig zu parken. Allein in Wien wurden am zweiten Einkaufssamstag vor Weihnachten 147 Fahrzeuge abgeschleppt, an "normalen" Samstagen liegt die Abschlepprate etwa zwischen 80 und 100 Fahrzeugen. Von Freitag, 3. Dezember bis Sonntag, 5. Dezember, wurden in Wien insgesamt 279 Fahrzeuge durch die MA 48 ‚entfernt'. Im Vergleich dazu: Am ersten Adventwochenende des heurigen Jahres (26.-28. Nov.) wurden insgesamt 289 Autos abgeschleppt.

   Der ÖAMTC rät den Autofahrern - auch im Interesse eines reibungslosen Verkehrsablaufes - besonders Halte- und Parkverbote zu beachten, Lade- und Behindertenzonen oder auch Haltestellen nicht zu blockieren. Gerade in der Weihnachtszeit führt die Exekutive diesbezüglich verstärkt Kontrollen durch. Wer diese Vorschriften missachtet, dem droht eine wahre "Bescherung". Zur Polizeistrafe von rund 70,- bis 100,- Euro sind noch zusätzlich die Abschleppkosten in der Höhe von 162,- Euro zu bezahlen. Dazu fallen noch Verwahrungskosten für das Fahrzeug in der Höhe von 6,- Euro pro Tag an.

Weihnachtsstress auf den Straßen

   Das dritte Adventwochenende steht bevor: Von der stillsten Zeit des Jahres wird auf den Straßen aber nichts zu merken sein. Der ÖAMTC rechnet bereits am Feiertag (Mittwoch, 8. Dezember) sowie am Freitagnachmittag und am Samstag mit einem Ansturm in Richtung der Einkaufszentren.

   In Wien wird die Mariahilfer Straße am Samstag zwischen der Kaiserstraße und dem Getreidemarkt (2er-Linie) von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt. Eine Zufahrt zur Karl-Schweighofer-Gasse von der 2er-Linie kommend ist aber gegeben. Querungsmöglichkeiten der Mariahilfer Straße:
Schottenfeldgasse - Webgasse Otto-Bauer-Gasse - Zieglergasse Theobaldgasse - Karl-Schweighofer-Gasse.

   Auf allen Zubringern zur SCS in Vösendorf werden die Kolonnen zeitweise zum Stillstand gelangen. Laut ÖAMTC sind davon betroffen:
Ausfahrt Mödling von der Süd Autobahn (A 2), Ausfahrt Brunn am Gebirge von der Außenring Autobahn (A 21) und Triester Straße (B 17) zwischen Wien und Wr. Neudorf.

   Nördlich der Donau werden die Geschäfte im Gewerbepark Stadlau oder entlang der Brünner Straße überfüllt sein.

Staus auch in den Landeshauptstädten

   Mit Staus rechnet der ÖAMTC auch in Innsbruck, Salzburg, Graz und auf den Zufahrten zu den Einkaufszentren südlich von Linz. Die wesentlichsten Staupunkte:
Graz:
Annenstraße und Lendplatz im innerstädtischen Bereich. Lazarettgürtel, Triester Straße, Kärntner Straße. Verteilerkreis Graz/Webling und Weblinger Gürtel. Ausfahrt Seiersberg von der Pyhrn Autobahn (A 9). Packer Straße (B 70) im Bereich von Seiersberg.

Großraum Linz:
B 139, Kremstal Straße, bei Leonding, Pasching und Haid. B 139a, Umfahrung Traun - Haid. B 1, Wiener Straße, bei Traun.

Salzburg:
A 1, West Autobahn, Ausfahrt Kleßheim sowie Innsbrucker und Münchner Straße im Stadtgebiet (Zufahrten zum EUROPARK).

Innsbruck:
A 12, Inntal Autobahn, Ausfahrt Innsbruck/Ost und Amraser See Straße (Zufahrt zum DEZ). A 12, Inntal Autobahn, Ausfahrt Völs/Kranebitten und Kranebitter Allee (Zufahrt zum Fachmarktzentrum CYTA).


 


 

 

ÖAMTC: Das kommt auf Östereichs Autofahrer im neuen Jahr zu

Das Jahr 2005 bringt für Österreichs Autofahrer viele Änderungen. "Manches steht schon fest, vieles ist aber noch im Entwurfsstadium oder in Diskussion", sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Der Clubjurist gibt einen Ausblick auf alle Neuerungen, die 2005 zu erwarten sind:

* Vormerksystem für Hochrisikolenker: Verkehrsminister Hubert Gorbach hat einen Entwurf für ein "Vormerksystem" für schwere Verkehrsübertretungen vorgelegt. Inzwischen sind viele Stellungnahmen eingelangt, deren Bandbreite von der Ablehnung wegen zu starker Eingriffe in die Rechtssicherheit bis hin zu massiven Verschärfungswünschen reicht. Wenn alle Details ausgehandelt sind und die Bundesländer dem Vormerksystem zugestimmt haben, sollte in der ersten Jahreshälfte die Entscheidung fallen.

* Alko-Vortests mit Handgeräten: Setzt sich Minister Gorbach bei der Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) durch, soll die Exekutive im kommenden Jahr mit Vortest-Geräten für Alko-Tests und Schnelltests für Drogenkonsum ausgestatten werden. Auch in dieser Angelegenheit gibt es aber einige Widerstände.

* Mopedkurs für 15-Jährige: Wer schon mit 15 Jahren den Mopedausweis erwerben will, muss ab 2005 einen Praxis-Kurs absolvieren. Diese Änderung gilt als ziemlich sicher, wobei hier der Zeitpunkt des Inkrafttretens noch ausgehandelt werden muss.

* Höhere Strafen für Gurtmuffel und Handy-Sünder. Das Organmandat für das Fahren ohne Gurt wird auf 35 Euro (bisher 21 Euro) erhöht. Für das verbotene Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung werden 25 Euro (bisher 21 Euro) fällig. Das genaue Inkrafttreten erfolgt nach Kundmachung um Bundesgesetzblatt, rund um den Jahreswechsel.

* ÖAMTC-Initiative "Sicherer Schwerverkehr" bringt Chip-System für Lkw: Ab 2005 wird durch ein Chipkarten-System sichergestellt, dass die Ruhezeiten der Lkw-Lenker eingehalten werden.

*  Kleinere Kennzeichentafeln für Motorräder: Ab 1. April 2005 können neben den üblichen Kennzeichentafeln für Motorräder in der Größe von 250 mm x 200 mm auch kleinere in der Größe 210 mm x 170 mm ausgegeben werden.

* Biosprit-Beimischung an den Zapfsäulen: Ab Oktober 2005 muss zu jedem Liter Dieselkraftstoff mindestens 2,5 Prozent biogener Anteil wie beispielsweise Rapsöl beigemischt werden. Dazu sind auch unterschiedliche Mineralösteuersätze je nach höhe des Bio-Anteils geplant. Der ÖAMTC besteht darauf, dass "Biosprit" nicht teurer sein darf als herkömmlicher Kraftstoff.

* Bonus-Malus-System bei Partikelfiltern: Voraussichtlich ab Juli 2005 wird jeder neue Diesel-Pkw mit Partikelfilter mit 300 Euro gefördert. Wer ab dann noch ein Dieselauto ohne Filter kauft, zahlt 0,75 Prozent mehr Normverbrauchsabgabe (NoVA), aber höchstens 150 Euro.

* Höhere Abschreibung: Die für Firmen-Pkw seit 1991 geltende Angemessenheitsgrenze von 34.000 Euro wird auf 40.000 Euro angehoben. Übersteigen die Anschaffungskosten diese Grenze, darf die "Abschreibung für Abnutzung" maximal von den 40.000 Euro berechnet werden.
 


 

ÖAMTC: Nachbesserungen beim Entwurf zum Vormerksystem für Verkehrssünder notwendig

Die Einführung des Vormerksystems zur Bekämpfung von Hochrisikolenkern wird vom ÖAMTC begrüßt. Allerdings sieht der Club bei der dafür notwendigen Novelle des Führerscheingesetzes noch großen Änderungsbedarf. "Wird der Entwurf zum Gesetz, könnte einem Unschuldigen für drei Monate oder sogar länger der Führerschein entzogen werden, denn dazu soll in Zukunft keine rechtskräftige Entscheidung mehr notwendig sein. Ein solcher rechtlicher Eingriff kann Existenzen gefährden", kritisiert Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, eine der Härten. Der Club wird daher bei dem von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach angekündigten "runden Tisch" Vorschläge für eine Nachbesserung des Entwurfes einbringen.

   Der aktuelle Entwurf zur Novelle des Führerscheingesetzes mit dem Vormerksystem sieht vor, dass Maßnahmen wie etwa der Entzug des Führerscheines schon nach Abschluss der ersten Instanz des Verwaltungsstrafverfahrens verhängt werden können. "Aus der Praxis der ÖAMTC-Rechtsberatung sind uns viele Fälle bekannt, in denen erstinstanzliche Bestrafungen vom Unabhängigen Verwaltungssenat aufgehoben worden sind. Daher muss auch für Verkehrsdelikte gelten:
Wer nicht rechtskräftig bestraft oder verurteilt ist, für den muss die Unschuldsvermutung gelten", sagt Rohracher. Es kommt zum Beispiel vor, dass Kennzeichen falsch abgelesen und Bestrafungen ausgesprochen werden, obwohl der "Täter" gar nicht am Tatort gewesen ist.

   Der ÖAMTC sieht die Notwendigkeit, zielgerichtete Maßnahmen gegen Hochrisikolenker zu schaffen und unterstützt sogar die Verschärfung von Sanktionen gegen diese Personengruppe. "Ein seriöses System, das ernst genommen werden soll, muss die Grundrechte der Bürger wahren. Daher müssen alle Unstimmigkeiten ausgeräumt werden, die sich aus dem neuen System ergeben können", fordert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Das betrifft auch die Art, Dauer und Kosten der verhängten Maßnahmen, etwa von Kursen zur Verbesserung des partnerschaftlichen Miteinanders und zur Senkung der Risikobereitschaft im Straßenverkehr. Darüber hinaus schlägt der ÖAMTC vor, die Dauer eines Führerschein-Entzuges durch freiwillige Maßnahmen wie beispielsweise den Besuch von Aufbautrainings verkürzen zu können.

   Der Club hat sich schon immer für ein System eingesetzt, das nach dem Motto "erziehen statt entziehen" eine Einstellungsänderung bei Rasern und Dränglern bewirkt. Deshalb geht der ÖAMTC davon aus, dass der angedachte "Runde Tisch" die Chance bietet, fair und offen über die Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. "Werden gute und nachvollziehbare Lösungen erarbeitet, wird das System Akzeptanz unter den Autofahrerinnen und Autofahrern finden. Ansonsten droht dieses Projekt zu scheitern", befürchtet Rohracher.
 


 

ÖAMTC: Kleinkind aus Fahrzeug in Wien befreit

Eigentlich wollte der Vater seinem Kind nur etwas Gutes tun: Er ließ seinen etwa ein- bis eineinhalbjährigen Sohn bei leiser Musik für einen Augenblick alleine im Fahrzeug zurück, um von einem Bankomaten in der Richard-Strauss-Straße im 23. Bezirk Geld zu beheben.

   Nach Informationen des ÖAMTC hatte er allerdings den Zündschlüssel eigens zur Musikberieselung im Zündschloss stecken lassen und sein Fahrzeug mit der Fernbedienung verriegelt. Nach wenigen Augenblicken wollte er die Fahrt fortsetzen. Ein elektronischer Defekt bei der Fernbedienung löste aber nur die Alarmanlage aus, die Türen hingegen blieben verschlossen.

   Wolfgang S. aus Perchtoldsdorf wandte sich an den ÖAMTC. Der Anruf bei der Pannenhilfe langte Samstag kurz vor 6.30 Uhr ein. Nach wenigen Minuten war Wolfgang Genser, seit Jahren als Gelber Engel in Wien unterwegs, an Ort und Stelle. Innerhalb von drei Minuten waren die Türen geöffnet. Der "junge Mann" hatte die Aktion sehr interessiert beobachtet und war keinerlei beängstigt.
 


 

ÖAMTC.: Rettungseinsatz für Igel

Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinne des Wortes war gefragt, als Donnerstagabend eine aufgeregte  Frau zum Salzburger ÖAMTC-Stützpunkt in der Alpenstraße kam. Die junge Ärztin Verena M. hatte einen Igel von der Straße aufgelesen.

   "Der Igel saß völlig apathisch mitten auf der Firmianstraße. Der nächste Autofahrer hätte ihn sicher überfahren. Ich setzte ihn auf die Fußmatte des Beifahrersitzes und wollte ihn zu einem befreundeten Tierarzt bringen. Doch durch die Wärme im Auto kehrten plötzlich seine Lebensgeister zurück und er verkroch sich für mich unerreichbar unter der Mittelkonsole. Lediglich einige Stacheln waren zu sehen", schilderte die Tierfreundin.

   ÖAMTC-Techniker Uwe Berger half sofort: Er löste einen Teil der Mittelkonsole und befreite den stacheligen Freund aus seiner misslichen Lage. "Der kleine Kerl hatte sich komplett eingerollt, seine Stachel habe ich sogar durch die Handschuhe gespürt", erzählte schmunzelnd ÖAMTC-Mitarbeiter Uwe Berger nach der gelungenen Rettungsaktion.

   Der Igel ist übrigens wohlauf und wird nach Auskunft des Tierarztes gut über den Winter kommen...
 


 

ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zieht Bilanz über 110.000 Notrufe im Jahr 2003

Über 110.000 Notrufe langten im Jahr 2003 bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ein, das waren um zehn Prozent mehr Anforderungen als im Jahr davor. "In den besonders arbeitsintensiven Sommermonaten gab es an Spitzentagen oft bis zu 800 Anrufe", zieht Michael Tagunoff von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe Bilanz. Seit nunmehr 45 Jahren leistet der ÖAMTC-Schutzbrief als unentbehrlicher Reisebegleiter Hilfe und Unterstützung in allen Notsituationen: 1959 eingeführt, schützt der Schutzbrief heute über zwei Millionen Österreicher.

   Das vergangene Jahr war besonders arbeitsreich für das Team der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Insgesamt wurden im Jahr 2003 für über 1.400 verletzte oder erkrankte Österreicher Krankentransporte organisiert. 80 davon wurden mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet, der "fliegenden Intensivstation", nach Hause gebracht, die anderen mit Linienflugzeugen in Begleitung eines Arztes oder Sanitäters, mit Rettungswagen oder mit einem Lotsenfahrer im eigenen Auto.

   "Die Kosten einer Krankenrückholung mit dem Ambulanzjet machen manchmal einige zehntausend Euro aus, sind aber durch den ÖAMTC-Schutzbrief zur Gänze gedeckt", betont Tagunoff. Besonders viele Krankenrückholungen gab es aus Italien, Slowenien und Kroatien. In zahlreichen tragischen Fällen konnte der ÖAMTC im Jahr 2003 rasch helfen:

   * Wien: Susanne A. erkrankte während eines Italien-Aufenthalts im September lebensbedrohlich. Ihre Rückholung im ÖAMTC-Ambulanzfahrzeug mit Begleitarzt wurde umgehend organisiert. Während des Heimtransports verschlechterte sich der Zustand der Wienerin aber akut. Die Fahrzeit nach Wien hätte noch einige Stunden betragen, daher übernahm der ÖAMTC-Intensivtransporthubschrauber die Patientin kurz darauf in Klagenfurt und flog sie gleich direkt ins Wiener AKH.

   * Niederösterreich: Nach einem Motorradunfall bewusstlos im Straßengraben liegend, wurde im Juli ein Niederösterreicher in Finnland von Polizeibeamten gefunden. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma wurde Christian O. aus Baden in einem finnischen Spital erstversorgt, zur neurologischen Rehabilitation holte ihn der ÖAMTC ein paar Tage später per Ambulanzjet heim.

   * Oberösterreich: Schwer verletzt wurde eine Oberösterreicherin bei einem Verkehrsunfall Anfang Juni in Serbien. Anna T. aus Haid hatte unter anderem eine Fraktur zweier Halswirbel erlitten, die ärztliche Versorgung in einem Belgrader Krankenhaus war katastrophal. Die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierten einen schnellen Transport per Ambulanzjet nach Österreich.

   * Salzburg: Mit schweren Verbrennungen an den Händen, am Oberkörper und im Gesicht endete für den Salzburger Georg R. Anfang Juli ein Campingurlaub in Sardinien. Beim Versuch, eine Gaskartusche des Kühlschranks seines Wohnmobils zu wechseln, kam es zu einer Explosion. Der Club organisierte die Rückholung des Schwerverletzten per Ambulanzjet.

   * Steiermark: Doris P. aus Semriach in der Steiermark erlitt im Februar auf einer Autobahn-Raststation in Mailand eine schwere Nierenkolik. Die Lkw-Fahrerin verständigte sogar noch selbst den ÖAMTC, keine zwölf Stunden lagen zwischen Nierenkolik und ihrer Rückholung.

   * Kärnten: In der Nähe von Rijeka in Kroatien zog sich Peter F. aus Klagenfurt Ende Mai bei einem Badeunfall schwere Wirbelsäulenverletzungen zu. Seine Ehefrau informierte die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die sofort die Rückholung des Verletzten im Ambulanzjet organisierten.

   * Tirol: Auf einem Segeltörn in Tunesien erlitt ein Tiroler im Februar eine Gehirnblutung. Josef H. aus Achenkirch wurde zuerst zur neurochirurgischen Erstversorgung ins Krankenhaus von Sousse eingeliefert, seine Rückholung nach Österreich organisierten die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

   * Vorarlberg: Großes Glück hatte Anfang August ein junger Vorarlberger nach einem Motorradunfall in Bosnien. Völlig unterversorgt und in schlechtem Allgemeinzustand wurde Slavisa T. aus dem Spital von Banja Luka entlassen. Der Bruder des Verletzten alarmierte die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die sofort eine Rückholung nach Österreich mit dem Rettungsauto organisierten.

Zwtl.: Unter 6.800 Fahrzeugrückholungen im Jahr 2003 war auch ein Oldtimer-Traktor

   6.800 Fahrzeugrückholungen wurden von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zum Teil über sehr weite Distanzen im Jahr 2003 durchgeführt. Sogar einen liegengebliebenen Oldtimer-Traktor holte der Club aus Norddeutschland zurück: Die dreißigstündige Hinfahrt zu einem Traktortreffen in der Lüneburger Heide verlief ohne Probleme, aber auf der Rückfahrt machte der 26 PS starke Traktor schlapp. Wasserpumpe und Kühler des 55-jährigen Wirtschaftsfahrzeuges gaben den Geist auf. Die Heimreise des Oldtimer-Traktors und seines Besitzers nach Linz organisierten die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

   Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist unter +43/1/25 120 00 rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Stelle, bei einem medizinischen Notfall erreicht man die Hilfe des Clubs am besten unter +43/1/25 120 20.

Zwtl.: ÖAMTC schützt mit Schutzbrief über zwei Millionen Österreicher

   Über zwei Millionen Österreicher - Schutzbriefinhaber sowie deren Partner und Kinder bis 19 Jahre - sind durch den ÖAMTC geschützt und bekommen Hilfe innerhalb Europas, in den Mittelmeer-Anrainerstaaten sowie auf den Kanarischen Inseln, auf den Azoren und Madeira.

   Mit der Tag und Nacht erreichbaren ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe kann der Club fast jedes Problem auf Reisen lösen. Allein in Europa gibt es 18 deutschsprachige Notrufstationen des Clubs, weltweit helfen durch die internationalen Verflechtungen des ÖAMTC 200 Schwesterclubs den Urlaubsreisenden. "Die jeweilige Notrufstation steht bei der Vermittlung von Hilfseinsätzen immer zur Verfügung. In nahezu jeder Situation können wir mit Rat oder Tat helfen, z.B. bei der Organisation eines Kranken- oder Fahrzeugrücktransportes, Unterstützung bei den nötigen Behördenwegen nach einem Diebstahl oder mit der Adresse des nächsten deutschsprechenden Arztes. Besonders rasch wird gehandelt, wenn ein Unfall passiert oder ein Urlauber krank wird. Sofort sorgen die Mitarbeiter des Clubs dafür, dass der Patient ärztliche Hilfe bekommt, in ein entsprechendes Spital eingewiesen oder verlegt wird", berichtet Michael Tagunoff. Im Unterschied zu Versicherungen garantiert der Schutzbrief des ÖAMTC nicht nur die Übernahme der Kosten, nachdem etwas passiert ist, sondern vor allem die Soforthilfe an Ort und Stelle.

   Den Schutzbrief gibt es exklusiv für ÖAMTC-Mitglieder um nur 29,37 Euro pro Jahr. Der ÖAMTC-Schutzbrief ist bei allen Club-Dienststellen erhältlich und kann auch über die Hotline 0800/120120 oder über die Homepage des Clubs im Internet unter www.oeamtc.at/schutzbrief/ angefordert werden. Der Schutzbrief gilt nicht nur, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sondern auch per Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug und er schützt das Mitglied selbst sowie dessen Partner und deren Kinder. Der Schutz für Kinder aus dem Schutzbrief der Eltern erstreckt sich bis zum 31. Dezember jenes Jahres, in das ihr 19. Geburtstag fällt.

   Leistungen, wie Hubschrauber-Rettung im In- und Ausland, Übernahme von Krankenhaus- und Behandlungskosten im Ausland mit einer Deckung bis zu 37.000 Euro und Verlegungstransporte ins Heimat-Krankenhaus bereits bei einer Woche Spitalsaufenthalt sind ebenso inkludiert wie Fahrzeugrücktransport. Wenn das Fahrzeug nach Unfall oder Defekt ausfällt, holt es der ÖAMTC kostenlos im In- und Ausland retour, organisiert für die Personen die Rückreise mit Clubmobil, Bahn oder Mietwagen und übernimmt dafür die Kosten. Aber auch weitere Leistungen wie Hotelorganisation und Übernahme der Übernachtungskosten bei Fahrzeugausfall, Ersatzteilversand oder Wildschadenhilfe beinhaltet der ÖAMTC-Schutzbrief.

   Zusätzlich zum europaweit gültigen ÖAMTC-Schutzbrief gibt es den "Weltreise-Krankenschutz", der den Inhaber sowie auch dessen Partner und deren Kinder bis zum 19. Lebensjahr weltweit schützt. Egal, ob sie gemeinsam oder alleine verreisen. Der Aufpreis beträgt 24,48 Euro pro Jahr.

   Nähere Informationen über den ÖAMTC-Schutzbrief gibt es auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/schutzbrief/.
 


 

ÖAMTC fordert gründliche Erforschung der Lkw-Unfälle

Geplante Verkehrssicherheitsbehörde kann nur mit echter Unfallursachenforschung erfolgreich werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach den schweren Lkw-Unfällen der letzten Zeit fordert der ÖAMTC eine echte Unfallursachenforschung durch die geplante Verkehrssicherheitsbehörde.

Ein aktueller Entwurf des Verkehrsministeriums sieht vor, eine bundesweit zuständige Verkehrssicherheitsbehörde zu schaffen, die sowohl Straßenverkehrs- als auch Schifffahrts-, Flug- und Eisenbahnunfälle "verwalten" soll. Der ÖAMTC begrüßt grundsätzlich eine solche Zentraleinrichtung, fordert aber, dass dort echte Unfallursachenforschung betrieben und nicht bloß ein "Verwaltungsapparat" geschaffen wird.

"Gerade mehrere spektakuläre Lkw-Unfälle der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass nicht nur die Unfallfolgen, sondern auch deren Ursachen zu denken geben sollten", argumentiert ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Der ÖAMTC vermutet, dass Unfälle ohne allzu großen menschlichen Schaden nicht wirklich analysiert werden, obwohl sie gute Anhaltspunkte für die Verkehrssicherheitsarbeit bieten würden. Der ÖAMTC regt daher an, dass die geplante Verkehrssicherheitsbehörde alle Unfälle, die über ein entsprechendes Gefährdungspotenzial verfügen, auswerten sollte.

Die Verkehrssicherheitsbehörde könnte überdies auch zur Qualitätssicherung der Führerscheinprüfung, zur Überwachung von Kfz-Überprüfungsstellen oder von Führerschein-Nachschulungseinrichtungen eingesetzt werden. ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer zum Gesetzgebungsvorgang: "Der ÖAMTC begrüßt grundsätzlich eine solche Einrichtung. Ob es aber wirklich eine Behörde werden muss und vor allem, welche Aufgaben und Kompetenzen die Einrichtung bekommen soll, müsste noch ausdiskutiert werden. Der Minister sollte daher mit den beteiligten Interessenvertretungen eine saubere und zweckmäßige Lösung im Sinne der Verkehrssicherheit erarbeiten. Eine professionelle Unfallursachenforschung zur gezielten Unfallvermeidung wäre für den ÖAMTC eine zentrale Aufgabe für die geplante Behörde, damit sie nicht als bloße 'Tintenburg' ohne wirkliche Kompetenzen empfunden wird."
 


 

ÖAMTC: Vor Winterreifenkauf in den Typenschein schauen



Große Unsicherheit herrscht nach Feststellung des ÖAMTC beim Winterreifenkauf immer wieder über die benötigte Reifengröße, da es in den Betriebsanleitungen oft keine Angaben mehr darüber gibt. Vielfach sind für Winterreifen andere Größen vorgeschrieben als für Sommerreifen. Der Grund dafür: Auf Winterreifen muss man auch Schneeketten aufziehen können, was bei Sommerreifen oft verboten ist, da sonst Fahrwerksteile oder Bremsleitungen beschädigt werden können.

Der ÖAMTC rät daher dringend, die richtige Reifengröße im Typenschein abzulesen, dort stehen auch die vorgeschriebenen Felgengrößen. Nur was dort vermerkt ist, ist auch erlaubt, sonst kann die Zulassung des Fahrzeuges verfallen und die Versicherung kann ungültig werden.

Bei neueren Fahrzeugen sind Reifengrößen auch im Zulassungsschein vermerkt. Der Club hat aber festgestellt, dass diese Angaben mitunter unvollständig sind, da der Platz im Dokument nicht ausreicht.

"Beim Winterreifenkauf ist auch unbedingt die ÖAMTC-Sicherheitsformel 4x4x4 zu beachten", rät ÖAMTC-Experte Willy Matzke, "also immer 4 gleiche Reifen fahren, mit mindestens 4 mm Profil bei Winterreifen und sie sollten nicht länger als 4 Jahre im Gebrauch stehen."

Welche Winterreifen man kaufen soll, ist für den Konsumenten ganz leicht zu klären. Der ÖAMTC hat mit seinen Partnern in Europa den großen Winterreifentest durchgeführt, den man auf der Homepage des Clubs im Internet unter www.oeamtc.at/winterreifentest abrufen kann. Dort findet man alle Angaben mit konkreten Empfehlungen.

ÖAMTC-Testleiter Franz Peleska weist noch zusätzlich darauf hin, dass bei Allradfahrzeugen eine trügerische Sicherheit vermittelt wird. "Die Allwetter-Serienbereifung kann im Gegensatz zu speziellen Winterreifen zu rund 30 Prozent längeren Bremswegen auf Schnee führen, auch die Seitenführung in Kurven ist auf Schnee nur mit Winterreifen akzeptabel", so Peleska. Namhafte Hersteller wie etwa Bridgestone, Continental, Dunlop ,Goodyear, Fulda, Michelin und Pirelli haben bereits Winterreifen für 4x4-Fahrzeuge nach ÖAMTC-Anforderungen produziert.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:20
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