ÖAMTC-Tipps für richtiges Verhalten
bei Glatteis
Österreichweit akute Glatteisgefahr
Aufgrund der derzeit landesweit akuten Glatteisgefahr hat die
ÖAMTC-Informationszentrale Tipps für richtiges Verhalten bei Glatteis
zusammengestellt.
-Besonders großen Abstand zum Vordermann halten und langsam fahren.
-Ruckartige Lenkbewegungen und Bremsmanöver unbedingt vermeiden. -Ruhig,
rund und anti-aggressiv ist der bewährte Fahrstil auf Glatteis.
-Überholmanöver bei glatter Fahrbahn meiden. Wenn überholt werden muss, dann
nur besonders gefühlvoll und vorsichtig. -Nur wirklich notwendige Fahrten
antreten und so viel Zeit wie möglich für den Weg einplanen. -Um
Schleuderspiralen und folgenschwere Ausritte zu vermeiden, heißt das Motto
auf winterlicher Fahrbahn: Fuß weg vom Gas und vorausschauend fahren.
Das richtige Verhalten bei winterlichen Fahrverhältnissen kann man bei
einem Fahrsicherheitskurs in einem der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren
trainieren.

Hubschrauberinstrumentenflug jetzt
auch in Österreich möglich
Als einer der letzten Länder Europas ist nun auch in Österreich der
Instrumentenflug mit zivilen Hubschraubern möglich. Die Behörde hat eine
entsprechende Novelle mit den Richtlinien über Ausbildung und Lizenzierung
von Berufspiloten mit einer Instrumentenflugberechtigung (IR(H)) für zivile
Hubschrauber veröffentlicht. Die Flugschule des Christophorus
Flugrettungsvereins führt als erstes Unternehmen Österreichs diese Aus- und
Fortbildungen durch.
Die ÖAMTC-Flugrettung verfügt bereits seit zwei Jahren über
Instrumentenflug zugelassene Hubschrauber. Flüge waren aber bisher wegen des
Fehlens gesetzlicher Bestimmungen nur unter Sichtflugbedingungen möglich.
Siegfried Schwarz, Leiter der ÖAMTC-Flugschule: "Die IR(H)-Zulassung bringt
einen gewaltigen Sicherheitsgewinn. Jetzt können wir dringend notwendige
Krankentransporte auch bei schlechten Wetterbedingungen Tag und Nacht
durchführen." Geflogen wird wie bei Linienflugzeugen mit Radar,
Satellitennavigation und Autopilot.
Der Christophorus Flugrettungsverein besitzt seit 1988 eine eigene
Flugschule. Für die Sparte "Instrumentenflug" werden die ÖAMTC-Flugkapitäne
Martin Lackner (OÖ), Michael Umschaden (Kärnten) und Andreas Berger (Tirol)
zuständig sein, die auch schon beim österreichischen Bundesheer eine
entsprechende Ausbildung gemacht haben.

Beim ÖAMTC tanken Mitglieder schon
seit November des vorigen Jahres um 3 Cent günstiger
Schon seit drei Monaten ist der ÖAMTC-Tankbonus in Kraft:
Clubmitglieder tanken somit seit Anfang November vorigen Jahres an 153
Bedienungstankstellen von Avanti um 3 Cent pro Liter Sprit günstiger. Den
Tankbonus bietet der ÖAMTC gemeinsam mit den Partnern easybank und Avanti.
Und so funktioniert es: Das ÖAMTC-Mitglied fährt zu einer
Avanti-Tankstelle, tankt den Kraftstoff seiner Wahl und bezahlt im Anschluss
bargeldlos mit seiner Clubkarte mit Kreditkarten-Funktion. Wer noch keine
Kreditkarten-Funktion für seine ÖAMTC-Clubkarte hat, besucht mit seinem
Führerschein oder Reisepass die nächste ÖAMTC-Dienststelle und kann dort
persönlich die Kreditkarten-Funktion beantragen. Binnen einer Woche erhält
man die Karte dann auf dem Postweg.
Der Bonus wird von Avanti direkt an der Station verrechnet und auf dem
Verkaufsbon ausgewiesen. Den Vorteil sieht man somit gleich nach dem
Tankvorgang. Weiteres Plus: Die Tankrechnung wird bis zu fünf Wochen später
abgebucht.
Der erhöhte Tankbonus hat die Nachfrage nach der Clubkarte mit
Kreditkarten-Funktion bereits stark gesteigert. Im ersten Jahr ist die
Kreditkarten-Funktion (MasterCard) übrigens gratis und kostet danach 9,95
Euro im Jahr.
Details und den Antrag zur Umwandlung der Clubkarte als Kreditkarte gibt
es unter
www.oeamtc.at/tankbonus/ oder unter der Info-Hotline 0800 120 120.
Günstige Tankmöglichkeiten und tagesaktuelle Preisübersichten gibt es
beim Club unter
www.oeamtc.at/sprit/. Die Preise an 1.500 Tankstellen österreichweit
werden von registrierten Meldern, den Tankstellen selbst und von der
ÖAMTC-Verkehrswirtschaft aktualisiert. Preisabfragen sind nach
Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich. Wer über keinen
Internetzugang verfügt, kann Preisinfos auch unter der Info-Nummer 0810 120
120 einholen.

ÖAMTC: Beim Autofahren freiwillig auf
die Zigarette verzichten
In Italien gilt seit Jahresbeginn ein strenges Anti-Rauch-Gesetz.
Auch ein Rauchverbot im Auto wurde jetzt von italienischen
Konsumentenschutzverbänden gefordert. "Rauchen ist jedenfalls eine
Nebentätigkeit, die Aufmerksamkeit vom Verkehr abzieht", sagt
ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Sie appelliert, beim Autofahren
freiwillig auf Zigaretten zu verzichten, hält aber ein juristisch
verankertes Rauchverbot im Auto für übertrieben. Ein Fahrzeug darf nach
derzeitiger Gesetzeslage ohnehin nur gelenkt werden, wenn die geistigen und
körperlichen Voraussetzungen gegeben sind, es auch sicher zu beherrschen.
"Man kann nicht alles rigoros verbieten", sagt Donosa. "Dann sind wir
eines Tages soweit, dass auch Autoradios während der Fahrt nicht mehr
bedient werden dürfen." Es sollte im eigenen Interesse der Grundsatz gelten,
Ablenkungen im Auto so weit wie möglich zu vermeiden. Denn jede
Nebentätigkeit lenkt von der eigentlichen Aufgabe - das Fahrzeug sicher zu
lenken - ab. "So muss man sich auch der Problematik bewusst sein, dass auch
Rauchen im Auto Gefahren mit sich bringen kann", so Donosa weiter.
Unaufmerksamkeit und Ablenkung gehören zu den Risiken. Zigarette aus der
Packung nehmen, anzünden, halten, Asche abstreifen - das sind Aktionen, die
eine unsichere Lenkradführung zur Folge haben. "Richtig gefährlich wird es,
wenn eine Zigarette im Auto herunterfällt, der Fahrer in Panik gerät und
sich bückt", warnt die ÖAMTC-Expertin. Sie bezieht sich auf ein
richtungsweisendes Gerichtsurteil im Zusammenhang mit dem Rauchen im Auto:
Einem Lenker war eine Zigarette aus der Hand gefallen, er bückte sich danach
und verursachte so einen Verkehrsunfall. Die Kaskoversicherung hat zu Recht
die Leistung abgelehnt und sich auf grobe Fahrlässigkeit des Lenkers
berufen.
Der Rauch und die damit einhergehenden Verschmutzungen der Scheiben
können die Sicht zusätzlich beeinträchtigen, vor allem in der Nacht und bei
schlechten Wetterbedingungen. Wenn es schon nicht der eigenen Gesundheit
wegen ist, dann sollte man zumindest aus Rücksicht auf seine Mitfahrer auf
das Rauchen im Auto verzichten. "Vor allem Kinder leiden im Fahrzeug unter
dem Qualm", sagt Donosa. "Lieber die eine oder andere Fahrpause einlegen und
außerhalb des Autos rauchen."

ÖAMTC: Elektronische Lkw-Maut in
Deutschland
Ab 1. Jänner wird bekanntlich die elektronische Lkw-Maut auf
deutschen Autobahnen eingeführt. Für die Lenker von Schwerfahrzeugen, die
nicht mit sogenannten On-Board-Units ausgestattet sind, gibt es ab sofort
wesentliche Erleichterungen. Wie der ÖAMTC mitteilt, wurden nun in Tirol
entlang der Brenner und Inntal Autobahn sowie auf der Verbindung über den
Fernpass insgesamt elf Mautterminals installiert. Die Mautstellen sind jetzt
bereits aktiviert. Der ÖAMTC weist darauf hin, dass Buchungen im Voraus
möglich sind. Sie tragen sogar wesentlich dazu bei, längere Wartezeiten und
Staus zu vermeiden.
Ab 2. Jänner sind die Mautstationen jeweils in der Zeit von 5 bis 21
Uhr mit Unterstützungsteams für die Lkw-Lenker besetzt. Die Buchungen können
also in Tirol noch vor Erreichen der Grenze mit Bayern erfolgen.
Der ÖAMTC hat die Standorte der Mautterminals zusammengefasst:
A 13, Brenner Autobahn o Brennerpass, Einreise, Spedition Schenker o Gries
am Brenner - Brennersee Richtung Italien, OMV-Tankstelle o Matrei am
Brenner, Agip-Tankstelle o Schönberg, Shell-Tankstelle
A 12, Inntal Autobahn und Nahbereich o Vomp, OMV-Tankstelle o Brixlegg,
Autohof LOMO (Ausfahrt Kramsach) o Radfeld, European Transport GmbH
(Ausfahrt Kramsach) o Wörgl, Autohof Shell (Ausfahrt Wörgl/West) o
Kirchbichl, Shell-Tankstelle, (Ausfahrt Wörgl/Ost) o Kufstein, Autohof
Kufstein, (Ausfahrt Kufstein/Süd) o Angath Richtung Kufstein, BP-Tankstelle
B 179, Fernpass-Route o Rastland Nassereith
In den nächsten Tagen werden Informationsblätter zu den Mautstellenterminals
an der A 12 und A 13 aufgelegt.

Scheuch: Pietätlosigkeit des ÖAMTC
Herbe Kritik übte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch heute am ÖAMTC
anlässlich des in der aktuellen Ausgabe des Mitgliedermagazins Auto-Touring
erschienenen Tests über Traumstände, blauen Himmel und Urlaubsparadiesen in
Asien.
"Ich finde es einfach moralisch verwerflich, angesichts der furchtbaren
Katastrophe in Asien in den Reise-Berichten des ÖAMTC-Magazins Auto-Touring
von einem asiatischen Paradies zu sprechen und mit Bildern von Traumstränden
Urlaubsstimmung zu verbreiten", kritisierte der freiheitliche
Generalsekretär Scheuch heute die Vorgehensweise des ÖAMTC.
Man hätte mit Rücksichtnahme auf die zigtausenden Toten und hunderttausenden
Obdachlosen von einer Veröffentlichung dieses Berichts Abstand nehmen und
statt dessen in einem Akt von logischer Solidarität einen Spendenaufruf
abdrucken müssen.
"Die leidgeprüften Opfer dieser Katastrophe haben sich vom ÖAMTC eine
Wiedergutmachung für dieser gedankenlose Aktion verdient! So etwas darf
einfach nicht passieren!", meinte Scheuch abschließend gegenüber dem
Freiheitlichen Pressedienst.

ÖAMTC-Staukalender für 2005 ab sofort
im Internet abrufbar
Welche Tage sollte man für die Fahrt in den Winter- oder Sommerurlaub
2005 besser meiden? An welchem Wochenende wird es besonders stark stauen?
Erfahrungen des ÖAMTC zeigen:
Zahlreiche Autofahrer beschäftigen sich schon früh mit der Urlaubsplanung.
Unterstützung dabei bietet ab sofort ein neuer Service der
Informationszentrale des Clubs: Unter
www.oeamtc.at/staukalender/ kann ein kompletter Staukalender für das
kommende Jahr abgerufen und ausgedruckt werden.
Mit einem Klick erhält man eine Übersicht über die europäischen
Ferientermine und einen Hinweis, mit welcher Verkehrsstärke an den einzelnen
Wochenenden gerechnet werden muss. Auf Detailansichten wird auf Karten die
erwartete Auslastung auf den einzelnen Autobahnabschnitten detailliert
dargestellt. Basis der Prognosedaten bilden die Auswertungen der
ÖAMTC-Verkehrsstatistiken der vergangenen Jahre. Urlaubstrends und daraus
resultierende Verkehrsströme werden ebenso berücksichtigt wie
baustellenbedingte Engstellen, die 2005 für Behinderungen sorgen werden.
Insgesamt zeigen die Analysen der ÖAMTC-Informationszentrale, dass es
2005 trotz zahlreicher Neubauten im heimischen Autobahnnetz an so manchem
Wochenende kaum weniger Stau geben wird als 2004. Schuld daran sind - einmal
mehr - Überschneidungen bei den europäischen Ferienterminen. Besonders
schlimm wird es im Februar: Zeitgleich mit Wien und Niederösterreich haben
auch Bayern und Holland Semesterferien.

ÖAMTC-Crashtest: Keine Explosionsgefahr
bei Unfall mit einem Erdgasauto
Club crashte erdgasbetriebenen Opel Zafira mit Tempo 64 gegen eine
Barriere
Wien (ÖAMTC-Presse) - Wie sicher sind Erdgasautos? Dieser Frage ist der
ÖAMTC in einem eigenen Crashtest nachgegangen. Bei diesem Test ist ein
erdgasbetriebener Opel Zafira CNG mit 64 km/h gegen eine Barriere gecrasht
worden. Das Resümee von ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zum Test: "Erdgasautos
weisen im Unfallverhalten keine Nachteile gegenüber herkömmlich mit Diesel
oder Benzin betriebenen Fahrzeugen auf. Bei einem Crash braucht niemand
Angst zu haben, dass das Fahrzeug explodiert." Der Opel Zafira hat nach
EuroNCAP-Kriterien 9 von 16 Punkten bei der Frontsicherheit erreicht. Die
Benzin-Version des Opel kam bei einem früheren Crashtest-Versuch auf 10
Punkte. Der eine Punkt Unterschied erklärt sich dadurch, dass der
Erdgas-Opel schwerer ist und sich dadurch die Fahrgastzelle bei einem Crash
stärker deformiert.
Die unter dem Opel Zafira CNG befindlichen Gasflaschen werden durch einen
robust gebauten Metallkäfig gut geschützt. Sogar das Leitungssystem im
Crash-Bereich ist dichtgeblieben. "Eine mit Stickstoff duchgeführte
Dichtheitsprüfung ergab, dass das gesamte System auch nach dem
Frontalaufprall keine Lecks aufgewiesen hat. Weder an den Leitungen,
Verbindungsstücken oder Ventilen konnte man einen Gasaustritt verzeichnen.
Durch spezielle Absperrventile kann nach einem Crash kein Gas mehr aus den
Flaschen entweichen", erklärt Lang.
Extrem-Versuch mit Feuer belegt Fahrzeug-Sicherheit
Auch bei einem nach dem Crashtest durchgeführten Brandversuch, gab es
keinen Tadel für die Sicherheitsvorkehrungen am Erdgassystem. Das Fahrzeug
wurde im hinteren Bereich unterfeuert, um einen Brandfall nachzustellen.
Nach wenigen Minuten haben die Schmelzsicherungen an den Flaschen ein
unkontrolliertes Entweichen des Gases verhindert. Das Gas konnte
kontrolliert abbrennen, eine gefährliche Druckerhöhung in den Flaschen
aufgrund der großen Hitze wird auf diese Weise vermieden. Es bestand zu
keiner Zeit ein Explosionsrisiko. "Dieser Versuch stellt einen Extremfall
dar, weil Pkw normalerweise nur sehr langsam zu brennen anfangen und noch
genügend Zeit zur Rettung der Insassen bleibt", erklärt Lang.
Alle Crashtest-Details gibt es online unter
www.oeamtc.at/crashtests/.

ÖAMTC: Allein in Wien wurden 279
Autos am vergangenen Wochenende abgeschleppt
Der ÖAMTC warnt die Autofahrer, bei den
Weihnachtsbesorgungen ihr Fahrzeug nicht vorschriftswidrig zu parken. Allein
in Wien wurden am zweiten Einkaufssamstag vor Weihnachten 147 Fahrzeuge
abgeschleppt, an "normalen" Samstagen liegt die Abschlepprate etwa zwischen
80 und 100 Fahrzeugen. Von Freitag, 3. Dezember bis Sonntag, 5. Dezember,
wurden in Wien insgesamt 279 Fahrzeuge durch die MA 48 ‚entfernt'. Im
Vergleich dazu: Am ersten Adventwochenende des heurigen Jahres (26.-28.
Nov.) wurden insgesamt 289 Autos abgeschleppt.
Der ÖAMTC rät den Autofahrern - auch im Interesse eines reibungslosen
Verkehrsablaufes - besonders Halte- und Parkverbote zu beachten, Lade- und
Behindertenzonen oder auch Haltestellen nicht zu blockieren. Gerade in der
Weihnachtszeit führt die Exekutive diesbezüglich verstärkt Kontrollen durch.
Wer diese Vorschriften missachtet, dem droht eine wahre "Bescherung". Zur
Polizeistrafe von rund 70,- bis 100,- Euro sind noch zusätzlich die
Abschleppkosten in der Höhe von 162,- Euro zu bezahlen. Dazu fallen noch
Verwahrungskosten für das Fahrzeug in der Höhe von 6,- Euro pro Tag an.
Weihnachtsstress auf den Straßen
Das dritte Adventwochenende steht bevor: Von der stillsten Zeit des
Jahres wird auf den Straßen aber nichts zu merken sein. Der ÖAMTC rechnet
bereits am Feiertag (Mittwoch, 8. Dezember) sowie am Freitagnachmittag und
am Samstag mit einem Ansturm in Richtung der Einkaufszentren.
In Wien wird die Mariahilfer Straße am Samstag zwischen der Kaiserstraße
und dem Getreidemarkt (2er-Linie) von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Eine Zufahrt zur Karl-Schweighofer-Gasse von der 2er-Linie kommend ist aber
gegeben. Querungsmöglichkeiten der Mariahilfer Straße:
Schottenfeldgasse - Webgasse Otto-Bauer-Gasse - Zieglergasse Theobaldgasse -
Karl-Schweighofer-Gasse.
Auf allen Zubringern zur SCS in Vösendorf werden die Kolonnen zeitweise
zum Stillstand gelangen. Laut ÖAMTC sind davon betroffen:
Ausfahrt Mödling von der Süd Autobahn (A 2), Ausfahrt Brunn am Gebirge von
der Außenring Autobahn (A 21) und Triester Straße (B 17) zwischen Wien und
Wr. Neudorf.
Nördlich der Donau werden die Geschäfte im Gewerbepark Stadlau oder
entlang der Brünner Straße überfüllt sein.
Staus auch in den Landeshauptstädten
Mit Staus rechnet der ÖAMTC auch in Innsbruck, Salzburg, Graz und auf den
Zufahrten zu den Einkaufszentren südlich von Linz. Die wesentlichsten
Staupunkte:
Graz:
Annenstraße und Lendplatz im innerstädtischen Bereich. Lazarettgürtel,
Triester Straße, Kärntner Straße. Verteilerkreis Graz/Webling und Weblinger
Gürtel. Ausfahrt Seiersberg von der Pyhrn Autobahn (A 9). Packer Straße (B
70) im Bereich von Seiersberg.
Großraum Linz:
B 139, Kremstal Straße, bei Leonding, Pasching und Haid. B 139a, Umfahrung
Traun - Haid. B 1, Wiener Straße, bei Traun.
Salzburg:
A 1, West Autobahn, Ausfahrt Kleßheim sowie Innsbrucker und Münchner Straße
im Stadtgebiet (Zufahrten zum EUROPARK).
Innsbruck:
A 12, Inntal Autobahn, Ausfahrt Innsbruck/Ost und Amraser See Straße
(Zufahrt zum DEZ). A 12, Inntal Autobahn, Ausfahrt Völs/Kranebitten und
Kranebitter Allee (Zufahrt zum Fachmarktzentrum CYTA).

ÖAMTC: Das kommt auf Östereichs
Autofahrer im neuen Jahr zu
Das Jahr 2005 bringt für Österreichs Autofahrer viele Änderungen.
"Manches steht schon fest, vieles ist aber noch im Entwurfsstadium oder in
Diskussion", sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Der Clubjurist gibt einen
Ausblick auf alle Neuerungen, die 2005 zu erwarten sind:
* Vormerksystem für Hochrisikolenker: Verkehrsminister Hubert Gorbach hat
einen Entwurf für ein "Vormerksystem" für schwere Verkehrsübertretungen
vorgelegt. Inzwischen sind viele Stellungnahmen eingelangt, deren Bandbreite
von der Ablehnung wegen zu starker Eingriffe in die Rechtssicherheit bis hin
zu massiven Verschärfungswünschen reicht. Wenn alle Details ausgehandelt
sind und die Bundesländer dem Vormerksystem zugestimmt haben, sollte in der
ersten Jahreshälfte die Entscheidung fallen.
* Alko-Vortests mit Handgeräten: Setzt sich Minister Gorbach bei der
Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO) durch, soll die Exekutive im
kommenden Jahr mit Vortest-Geräten für Alko-Tests und Schnelltests für
Drogenkonsum ausgestatten werden. Auch in dieser Angelegenheit gibt es aber
einige Widerstände.
* Mopedkurs für 15-Jährige: Wer schon mit 15 Jahren den Mopedausweis
erwerben will, muss ab 2005 einen Praxis-Kurs absolvieren. Diese Änderung
gilt als ziemlich sicher, wobei hier der Zeitpunkt des Inkrafttretens noch
ausgehandelt werden muss.
* Höhere Strafen für Gurtmuffel und Handy-Sünder. Das Organmandat für das
Fahren ohne Gurt wird auf 35 Euro (bisher 21 Euro) erhöht. Für das verbotene
Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung werden 25 Euro (bisher 21 Euro)
fällig. Das genaue Inkrafttreten erfolgt nach Kundmachung um
Bundesgesetzblatt, rund um den Jahreswechsel.
* ÖAMTC-Initiative "Sicherer Schwerverkehr" bringt Chip-System für Lkw: Ab
2005 wird durch ein Chipkarten-System sichergestellt, dass die Ruhezeiten
der Lkw-Lenker eingehalten werden.
* Kleinere Kennzeichentafeln für Motorräder: Ab 1. April 2005 können neben
den üblichen Kennzeichentafeln für Motorräder in der Größe von 250 mm x 200
mm auch kleinere in der Größe 210 mm x 170 mm ausgegeben werden.
* Biosprit-Beimischung an den Zapfsäulen: Ab Oktober 2005 muss zu jedem
Liter Dieselkraftstoff mindestens 2,5 Prozent biogener Anteil wie
beispielsweise Rapsöl beigemischt werden. Dazu sind auch unterschiedliche
Mineralösteuersätze je nach höhe des Bio-Anteils geplant. Der ÖAMTC besteht
darauf, dass "Biosprit" nicht teurer sein darf als herkömmlicher Kraftstoff.
* Bonus-Malus-System bei Partikelfiltern: Voraussichtlich ab Juli 2005 wird
jeder neue Diesel-Pkw mit Partikelfilter mit 300 Euro gefördert. Wer ab dann
noch ein Dieselauto ohne Filter kauft, zahlt 0,75 Prozent mehr
Normverbrauchsabgabe (NoVA), aber höchstens 150 Euro.
* Höhere Abschreibung: Die für Firmen-Pkw seit 1991 geltende
Angemessenheitsgrenze von 34.000 Euro wird auf 40.000 Euro angehoben.
Übersteigen die Anschaffungskosten diese Grenze, darf die "Abschreibung für
Abnutzung" maximal von den 40.000 Euro berechnet werden.

ÖAMTC: Nachbesserungen beim Entwurf zum
Vormerksystem für Verkehrssünder notwendig
Die Einführung des Vormerksystems zur Bekämpfung von
Hochrisikolenkern wird vom ÖAMTC begrüßt. Allerdings sieht der Club bei der
dafür notwendigen Novelle des Führerscheingesetzes noch großen
Änderungsbedarf. "Wird der Entwurf zum Gesetz, könnte einem Unschuldigen für
drei Monate oder sogar länger der Führerschein entzogen werden, denn dazu
soll in Zukunft keine rechtskräftige Entscheidung mehr notwendig sein. Ein
solcher rechtlicher Eingriff kann Existenzen gefährden", kritisiert Mario
Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, eine der Härten. Der Club
wird daher bei dem von Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach
angekündigten "runden Tisch" Vorschläge für eine Nachbesserung des Entwurfes
einbringen.
Der aktuelle Entwurf zur Novelle des Führerscheingesetzes mit dem
Vormerksystem sieht vor, dass Maßnahmen wie etwa der Entzug des
Führerscheines schon nach Abschluss der ersten Instanz des
Verwaltungsstrafverfahrens verhängt werden können. "Aus der Praxis der
ÖAMTC-Rechtsberatung sind uns viele Fälle bekannt, in denen erstinstanzliche
Bestrafungen vom Unabhängigen Verwaltungssenat aufgehoben worden sind. Daher
muss auch für Verkehrsdelikte gelten:
Wer nicht rechtskräftig bestraft oder verurteilt ist, für den muss die
Unschuldsvermutung gelten", sagt Rohracher. Es kommt zum Beispiel vor, dass
Kennzeichen falsch abgelesen und Bestrafungen ausgesprochen werden, obwohl
der "Täter" gar nicht am Tatort gewesen ist.
Der ÖAMTC sieht die Notwendigkeit, zielgerichtete Maßnahmen gegen
Hochrisikolenker zu schaffen und unterstützt sogar die Verschärfung von
Sanktionen gegen diese Personengruppe. "Ein seriöses System, das ernst
genommen werden soll, muss die Grundrechte der Bürger wahren. Daher müssen
alle Unstimmigkeiten ausgeräumt werden, die sich aus dem neuen System
ergeben können", fordert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Das
betrifft auch die Art, Dauer und Kosten der verhängten Maßnahmen, etwa von
Kursen zur Verbesserung des partnerschaftlichen Miteinanders und zur Senkung
der Risikobereitschaft im Straßenverkehr. Darüber hinaus schlägt der ÖAMTC
vor, die Dauer eines Führerschein-Entzuges durch freiwillige Maßnahmen wie
beispielsweise den Besuch von Aufbautrainings verkürzen zu können.
Der Club hat sich schon immer für ein System eingesetzt, das nach dem
Motto "erziehen statt entziehen" eine Einstellungsänderung bei Rasern und
Dränglern bewirkt. Deshalb geht der ÖAMTC davon aus, dass der angedachte
"Runde Tisch" die Chance bietet, fair und offen über die Kritikpunkte und
Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. "Werden gute und nachvollziehbare
Lösungen erarbeitet, wird das System Akzeptanz unter den Autofahrerinnen und
Autofahrern finden. Ansonsten droht dieses Projekt zu scheitern", befürchtet
Rohracher.

ÖAMTC: Kleinkind aus Fahrzeug in Wien
befreit
Eigentlich wollte der Vater seinem Kind nur etwas Gutes tun: Er ließ
seinen etwa ein- bis eineinhalbjährigen Sohn bei leiser Musik für einen
Augenblick alleine im Fahrzeug zurück, um von einem Bankomaten in der
Richard-Strauss-Straße im 23. Bezirk Geld zu beheben.
Nach Informationen des ÖAMTC hatte er allerdings den Zündschlüssel eigens
zur Musikberieselung im Zündschloss stecken lassen und sein Fahrzeug mit der
Fernbedienung verriegelt. Nach wenigen Augenblicken wollte er die Fahrt
fortsetzen. Ein elektronischer Defekt bei der Fernbedienung löste aber nur
die Alarmanlage aus, die Türen hingegen blieben verschlossen.
Wolfgang S. aus Perchtoldsdorf wandte sich an den ÖAMTC. Der Anruf bei
der Pannenhilfe langte Samstag kurz vor 6.30 Uhr ein. Nach wenigen Minuten
war Wolfgang Genser, seit Jahren als Gelber Engel in Wien unterwegs, an Ort
und Stelle. Innerhalb von drei Minuten waren die Türen geöffnet. Der "junge
Mann" hatte die Aktion sehr interessiert beobachtet und war keinerlei
beängstigt.

ÖAMTC.: Rettungseinsatz für Igel
Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinne des Wortes war gefragt, als
Donnerstagabend eine aufgeregte Frau zum Salzburger ÖAMTC-Stützpunkt in der
Alpenstraße kam. Die junge Ärztin Verena M. hatte einen Igel von der Straße
aufgelesen.
"Der Igel saß völlig apathisch mitten auf der Firmianstraße. Der nächste
Autofahrer hätte ihn sicher überfahren. Ich setzte ihn auf die Fußmatte des
Beifahrersitzes und wollte ihn zu einem befreundeten Tierarzt bringen. Doch
durch die Wärme im Auto kehrten plötzlich seine Lebensgeister zurück und er
verkroch sich für mich unerreichbar unter der Mittelkonsole. Lediglich
einige Stacheln waren zu sehen", schilderte die Tierfreundin.
ÖAMTC-Techniker Uwe Berger half sofort: Er löste einen Teil der
Mittelkonsole und befreite den stacheligen Freund aus seiner misslichen
Lage. "Der kleine Kerl hatte sich komplett eingerollt, seine Stachel habe
ich sogar durch die Handschuhe gespürt", erzählte schmunzelnd
ÖAMTC-Mitarbeiter Uwe Berger nach der gelungenen Rettungsaktion.
Der Igel ist übrigens wohlauf und wird nach Auskunft des Tierarztes gut
über den Winter kommen...

ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zieht Bilanz
über 110.000 Notrufe im Jahr 2003
Über 110.000 Notrufe langten im Jahr 2003 bei der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ein, das waren um zehn Prozent mehr Anforderungen
als im Jahr davor. "In den besonders arbeitsintensiven Sommermonaten gab es an
Spitzentagen oft bis zu 800 Anrufe", zieht Michael Tagunoff von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe Bilanz. Seit nunmehr 45 Jahren leistet der
ÖAMTC-Schutzbrief als unentbehrlicher Reisebegleiter Hilfe und Unterstützung
in allen Notsituationen: 1959 eingeführt, schützt der Schutzbrief heute über
zwei Millionen Österreicher.
Das vergangene Jahr war besonders arbeitsreich für das Team der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Insgesamt wurden im Jahr 2003 für über 1.400
verletzte oder erkrankte Österreicher Krankentransporte organisiert. 80 davon
wurden mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet, der "fliegenden Intensivstation", nach Hause
gebracht, die anderen mit Linienflugzeugen in Begleitung eines Arztes oder
Sanitäters, mit Rettungswagen oder mit einem Lotsenfahrer im eigenen Auto.
"Die Kosten einer Krankenrückholung mit dem Ambulanzjet machen manchmal
einige zehntausend Euro aus, sind aber durch den ÖAMTC-Schutzbrief zur Gänze
gedeckt", betont Tagunoff. Besonders viele Krankenrückholungen gab es aus
Italien, Slowenien und Kroatien. In zahlreichen tragischen Fällen konnte der
ÖAMTC im Jahr 2003 rasch helfen:
* Wien: Susanne A. erkrankte während eines Italien-Aufenthalts im September
lebensbedrohlich. Ihre Rückholung im ÖAMTC-Ambulanzfahrzeug mit Begleitarzt
wurde umgehend organisiert. Während des Heimtransports verschlechterte sich
der Zustand der Wienerin aber akut. Die Fahrzeit nach Wien hätte noch einige
Stunden betragen, daher übernahm der ÖAMTC-Intensivtransporthubschrauber die
Patientin kurz darauf in Klagenfurt und flog sie gleich direkt ins Wiener AKH.
* Niederösterreich: Nach einem Motorradunfall bewusstlos im Straßengraben
liegend, wurde im Juli ein Niederösterreicher in Finnland von Polizeibeamten
gefunden. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma wurde Christian O. aus Baden in einem
finnischen Spital erstversorgt, zur neurologischen Rehabilitation holte ihn
der ÖAMTC ein paar Tage später per Ambulanzjet heim.
* Oberösterreich: Schwer verletzt wurde eine Oberösterreicherin bei einem
Verkehrsunfall Anfang Juni in Serbien. Anna T. aus Haid hatte unter anderem
eine Fraktur zweier Halswirbel erlitten, die ärztliche Versorgung in einem
Belgrader Krankenhaus war katastrophal. Die Mitarbeiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierten einen schnellen Transport per
Ambulanzjet nach Österreich.
* Salzburg: Mit schweren Verbrennungen an den Händen, am Oberkörper und im
Gesicht endete für den Salzburger Georg R. Anfang Juli ein Campingurlaub in
Sardinien. Beim Versuch, eine Gaskartusche des Kühlschranks seines Wohnmobils
zu wechseln, kam es zu einer Explosion. Der Club organisierte die Rückholung
des Schwerverletzten per Ambulanzjet.
* Steiermark: Doris P. aus Semriach in der Steiermark erlitt im Februar auf
einer Autobahn-Raststation in Mailand eine schwere Nierenkolik. Die
Lkw-Fahrerin verständigte sogar noch selbst den ÖAMTC, keine zwölf Stunden
lagen zwischen Nierenkolik und ihrer Rückholung.
* Kärnten: In der Nähe von Rijeka in Kroatien zog sich Peter F. aus
Klagenfurt Ende Mai bei einem Badeunfall schwere Wirbelsäulenverletzungen zu.
Seine Ehefrau informierte die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die
sofort die Rückholung des Verletzten im Ambulanzjet organisierten.
* Tirol: Auf einem Segeltörn in Tunesien erlitt ein Tiroler im Februar eine
Gehirnblutung. Josef H. aus Achenkirch wurde zuerst zur neurochirurgischen
Erstversorgung ins Krankenhaus von Sousse eingeliefert, seine Rückholung nach
Österreich organisierten die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.
* Vorarlberg: Großes Glück hatte Anfang August ein junger Vorarlberger nach
einem Motorradunfall in Bosnien. Völlig unterversorgt und in schlechtem
Allgemeinzustand wurde Slavisa T. aus dem Spital von Banja Luka entlassen. Der
Bruder des Verletzten alarmierte die Mitarbeiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die sofort eine Rückholung nach Österreich mit dem
Rettungsauto organisierten.
Zwtl.: Unter 6.800 Fahrzeugrückholungen im Jahr 2003 war auch ein
Oldtimer-Traktor
6.800 Fahrzeugrückholungen wurden von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zum
Teil über sehr weite Distanzen im Jahr 2003 durchgeführt. Sogar einen
liegengebliebenen Oldtimer-Traktor holte der Club aus Norddeutschland zurück:
Die dreißigstündige Hinfahrt zu einem Traktortreffen in der Lüneburger Heide
verlief ohne Probleme, aber auf der Rückfahrt machte der 26 PS starke Traktor
schlapp. Wasserpumpe und Kühler des 55-jährigen Wirtschaftsfahrzeuges gaben
den Geist auf. Die Heimreise des Oldtimer-Traktors und seines Besitzers nach
Linz organisierten die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.
Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist unter +43/1/25 120 00 rund um die Uhr
mit Rat und Tat zur Stelle, bei einem medizinischen Notfall erreicht man die
Hilfe des Clubs am besten unter +43/1/25 120 20.
Zwtl.: ÖAMTC schützt mit Schutzbrief über zwei Millionen Österreicher
Über zwei Millionen Österreicher - Schutzbriefinhaber sowie deren Partner
und Kinder bis 19 Jahre - sind durch den ÖAMTC geschützt und bekommen Hilfe
innerhalb Europas, in den Mittelmeer-Anrainerstaaten sowie auf den Kanarischen
Inseln, auf den Azoren und Madeira.
Mit der Tag und Nacht erreichbaren ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe kann der Club
fast jedes Problem auf Reisen lösen. Allein in Europa gibt es 18
deutschsprachige Notrufstationen des Clubs, weltweit helfen durch die
internationalen Verflechtungen des ÖAMTC 200 Schwesterclubs den
Urlaubsreisenden. "Die jeweilige Notrufstation steht bei der Vermittlung von
Hilfseinsätzen immer zur Verfügung. In nahezu jeder Situation können wir mit
Rat oder Tat helfen, z.B. bei der Organisation eines Kranken- oder
Fahrzeugrücktransportes, Unterstützung bei den nötigen Behördenwegen nach
einem Diebstahl oder mit der Adresse des nächsten deutschsprechenden Arztes.
Besonders rasch wird gehandelt, wenn ein Unfall passiert oder ein Urlauber
krank wird. Sofort sorgen die Mitarbeiter des Clubs dafür, dass der Patient
ärztliche Hilfe bekommt, in ein entsprechendes Spital eingewiesen oder verlegt
wird", berichtet Michael Tagunoff. Im Unterschied zu Versicherungen garantiert
der Schutzbrief des ÖAMTC nicht nur die Übernahme der Kosten, nachdem etwas
passiert ist, sondern vor allem die Soforthilfe an Ort und Stelle.
Den Schutzbrief gibt es exklusiv für ÖAMTC-Mitglieder um nur 29,37 Euro pro
Jahr. Der ÖAMTC-Schutzbrief ist bei allen Club-Dienststellen erhältlich und
kann auch über die Hotline 0800/120120 oder über die Homepage des Clubs im
Internet unter
www.oeamtc.at/schutzbrief/ angefordert werden. Der Schutzbrief gilt nicht
nur, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sondern auch per Bahn, Bus, Schiff
oder Flugzeug und er schützt das Mitglied selbst sowie dessen Partner und
deren Kinder. Der Schutz für Kinder aus dem Schutzbrief der Eltern erstreckt
sich bis zum 31. Dezember jenes Jahres, in das ihr 19. Geburtstag fällt.
Leistungen, wie Hubschrauber-Rettung im In- und Ausland, Übernahme von
Krankenhaus- und Behandlungskosten im Ausland mit einer Deckung bis zu 37.000
Euro und Verlegungstransporte ins Heimat-Krankenhaus bereits bei einer Woche
Spitalsaufenthalt sind ebenso inkludiert wie Fahrzeugrücktransport. Wenn das
Fahrzeug nach Unfall oder Defekt ausfällt, holt es der ÖAMTC kostenlos im In-
und Ausland retour, organisiert für die Personen die Rückreise mit Clubmobil,
Bahn oder Mietwagen und übernimmt dafür die Kosten. Aber auch weitere
Leistungen wie Hotelorganisation und Übernahme der Übernachtungskosten bei
Fahrzeugausfall, Ersatzteilversand oder Wildschadenhilfe beinhaltet der
ÖAMTC-Schutzbrief.
Zusätzlich zum europaweit gültigen ÖAMTC-Schutzbrief gibt es den
"Weltreise-Krankenschutz", der den Inhaber sowie auch dessen Partner und deren
Kinder bis zum 19. Lebensjahr weltweit schützt. Egal, ob sie gemeinsam oder
alleine verreisen. Der Aufpreis beträgt 24,48 Euro pro Jahr.
Nähere Informationen über den ÖAMTC-Schutzbrief gibt es auf der Homepage
des Clubs unter
www.oeamtc.at/schutzbrief/.

ÖAMTC fordert gründliche Erforschung der Lkw-Unfälle
Geplante Verkehrssicherheitsbehörde kann nur mit echter
Unfallursachenforschung erfolgreich werden
Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach den schweren Lkw-Unfällen der letzten Zeit fordert
der ÖAMTC eine echte Unfallursachenforschung durch die geplante
Verkehrssicherheitsbehörde.
Ein aktueller Entwurf des Verkehrsministeriums sieht vor, eine bundesweit
zuständige Verkehrssicherheitsbehörde zu schaffen, die sowohl Straßenverkehrs-
als auch Schifffahrts-, Flug- und Eisenbahnunfälle "verwalten" soll. Der ÖAMTC
begrüßt grundsätzlich eine solche Zentraleinrichtung, fordert aber, dass dort
echte Unfallursachenforschung betrieben und nicht bloß ein
"Verwaltungsapparat" geschaffen wird.
"Gerade mehrere spektakuläre Lkw-Unfälle der jüngeren Vergangenheit zeigen,
dass nicht nur die Unfallfolgen, sondern auch deren Ursachen zu denken geben
sollten", argumentiert ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Der ÖAMTC vermutet, dass
Unfälle ohne allzu großen menschlichen Schaden nicht wirklich analysiert
werden, obwohl sie gute Anhaltspunkte für die Verkehrssicherheitsarbeit bieten
würden. Der ÖAMTC regt daher an, dass die geplante Verkehrssicherheitsbehörde
alle Unfälle, die über ein entsprechendes Gefährdungspotenzial verfügen,
auswerten sollte.
Die Verkehrssicherheitsbehörde könnte überdies auch zur Qualitätssicherung der
Führerscheinprüfung, zur Überwachung von Kfz-Überprüfungsstellen oder von
Führerschein-Nachschulungseinrichtungen eingesetzt werden. ÖAMTC-Jurist Martin
Hoffer zum Gesetzgebungsvorgang: "Der ÖAMTC begrüßt grundsätzlich eine solche
Einrichtung. Ob es aber wirklich eine Behörde werden muss und vor allem,
welche Aufgaben und Kompetenzen die Einrichtung bekommen soll, müsste noch
ausdiskutiert werden. Der Minister sollte daher mit den beteiligten
Interessenvertretungen eine saubere und zweckmäßige Lösung im Sinne der
Verkehrssicherheit erarbeiten. Eine professionelle Unfallursachenforschung zur
gezielten Unfallvermeidung wäre für den ÖAMTC eine zentrale Aufgabe für die
geplante Behörde, damit sie nicht als bloße 'Tintenburg' ohne wirkliche
Kompetenzen empfunden wird."

ÖAMTC: Vor Winterreifenkauf in den Typenschein schauen
Große Unsicherheit herrscht nach Feststellung des ÖAMTC beim Winterreifenkauf
immer wieder über die benötigte Reifengröße, da es in den Betriebsanleitungen
oft keine Angaben mehr darüber gibt. Vielfach sind für Winterreifen andere
Größen vorgeschrieben als für Sommerreifen. Der Grund dafür: Auf Winterreifen
muss man auch Schneeketten aufziehen können, was bei Sommerreifen oft verboten
ist, da sonst Fahrwerksteile oder Bremsleitungen beschädigt werden können.
Der ÖAMTC rät daher dringend, die richtige Reifengröße im Typenschein
abzulesen, dort stehen auch die vorgeschriebenen Felgengrößen. Nur was dort
vermerkt ist, ist auch erlaubt, sonst kann die Zulassung des Fahrzeuges
verfallen und die Versicherung kann ungültig werden.
Bei neueren Fahrzeugen sind Reifengrößen auch im Zulassungsschein vermerkt.
Der Club hat aber festgestellt, dass diese Angaben mitunter unvollständig
sind, da der Platz im Dokument nicht ausreicht.
"Beim Winterreifenkauf ist auch unbedingt die ÖAMTC-Sicherheitsformel 4x4x4 zu
beachten", rät ÖAMTC-Experte Willy Matzke, "also immer 4 gleiche Reifen
fahren, mit mindestens 4 mm Profil bei Winterreifen und sie sollten nicht
länger als 4 Jahre im Gebrauch stehen."
Welche Winterreifen man kaufen soll, ist für den Konsumenten ganz leicht zu
klären. Der ÖAMTC hat mit seinen Partnern in Europa den großen
Winterreifentest durchgeführt, den man auf der Homepage des Clubs im Internet
unter www.oeamtc.at/winterreifentest abrufen kann. Dort findet man alle
Angaben mit konkreten Empfehlungen.
ÖAMTC-Testleiter Franz Peleska weist noch zusätzlich darauf hin, dass bei
Allradfahrzeugen eine trügerische Sicherheit vermittelt wird. "Die
Allwetter-Serienbereifung kann im Gegensatz zu speziellen Winterreifen zu rund
30 Prozent längeren Bremswegen auf Schnee führen, auch die Seitenführung in
Kurven ist auf Schnee nur mit Winterreifen akzeptabel", so Peleska. Namhafte
Hersteller wie etwa Bridgestone, Continental, Dunlop ,Goodyear, Fulda,
Michelin und Pirelli haben bereits Winterreifen für 4x4-Fahrzeuge nach
ÖAMTC-Anforderungen produziert.
