|




| |
Notrufnummern
Österreich
/
Deutschland
| |
Feuerwehr
Polizei
Rettung |
122 /
112
133 / 110
144 / 112 |
|
Wenn das Mädchentelefon klingelt
Schon mehr als 300 Mädchen nützten neue Servicehotline der Stadt
Wien
Als Volltreffer erweist sich das von Frauenstadträtin Maga Sonja Wehsely
initiierte Mädchentelefon in Wien: Schon mehr als 300 Anruferinnen haben
unter 0800/21 13 17 ihre Sorgen, Nöte und Fragen deponiert. "Und das
schönste dabei: Die überwiegende Zahl der Anruferinnen sind Mädchen zwischen
13 und 17 Jahren, also genau die Zielgruppe, die wir erreichen möchten",
freut sich Wehsely. Topthemen sind Beziehungen und Sexualität: Jede dritte
Anruferin hat Fragen dazu.
Das Mädchentelefon ist seit 29. Oktober 2004 in Betrieb. Dass auch
tatsächlich die 13- bis 17-Jährigen anrufen, ist ein großer Erfolg, denn bei
Hotlines für Kinder und Jugendliche rufen oft eher die Erwachsenen - Eltern,
Verwandte, LehrerInnen - an, die selbst Fragen im Zusammenhang mit Kindern
haben. Auch beim Mädchentelefon können selbstverständlich Erwachsene
anrufen, in der ersten Zeit haben das auch einige getan - hauptsächlich um
sich über das Mädchentelefon zu informieren.
"Wen wir erreichen möchten, sind aber die Mädchen, die viele Fragen
haben, aber leider nicht immer die richtigen AnsprechpartnerInnen. Am
Mädchentelefon können sie über alles reden, die Beraterin hört ihnen zu,
fragt nach, gibt Tipps und vermittelt im Bedarfsfall auch an andere
Beratungsstellen weiter", erläutert die Frauenstadträtin das Konzept. "Das
Wiener Mädchentelefon ist in erster Linie eine Clearing- und Anlaufstelle,
bei der Mädchen ihre Anliegen und Probleme vorbringen können und gemeinsam
versucht wird, eine passende Lösung für das Problem zu finden."
Meist steht bei den jungen Anruferinnen das Bedürfnis im Vordergrund,
sich Probleme "von der Seele" reden zu können, weshalb die durchschnittliche
Gesprächsdauer bei etwa 20 Minuten liegt. Wichtige AnsprechpartnerInnen, an
die im Bedarfsfall weitervermittelt wird, sind zum Beispiel der Verein
Sprungbrett (Ausbildungsfragen), die First Love Ambulanz in der
Rudolfstiftung (Verhütungsfragen) bzw. FEM und FEM Süd (Essstörungen).
Neben der telefonischen Beratung gibt es auch die Möglichkeit, Fragen
per e-mail zu stellen!
o Mädchentelefon der Stadt Wien
Tel.: 0800/21 13 17 - kostenlos, vertraulich und
bei Wunsch anonym
Montag bis Freitag von 13 bis 17 Uhr
e-mail:
maedchentelefon@m57.magwien.gv.at

Hotline Flutkatastrophe:
Informationen beim Außenministerium einholen
Angehörige von Südostasien-Touristen möchte das Land Kärnten auf die
Informations-Hotlines des Außenministeriums verweisen. Die eigene Hotline
des Landes (0463 - 3855) wurde zugunsten einer zentralen Abwicklung der
Fälle eingestellt, wie der Katastrophenschutzbeauftragte Egon Rauter
erklärte.
Die Kontaktnummern des Außenministeriums lauten: 0800 - 222 666 oder
0501 - 150 44 11. Im Ministerium ist auch ein Krisenstab eingerichtet.

|
Deutschland führt Sperr-Notruf Mitte 2005 ein
|
Als erstes Land führt Deutschland Mitte 2005 eine neue
einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von
Medien wie zum Beispiel Kredit- und EC-Karten, Handys, digitale
Signaturen, Krankenkassenkarten, Mitarbeiter- Ausweise,
Kundenkarten oder sensible Online- Berechtigungen des Internets
ein.
Jeder Bürger besitzt heute immer mehr elektronische
Berechtigungen wie EC- und Kreditkarten, Mobiltelefone,
Online-Banking-Konten, digitale Signaturen, Kundenkarten oder
auch zukünftig elektronische Ausweise. Wer heute sein
Portemonnaie oder Handy verliert, muss die verschiedenen
Telefonnummern der jeweiligen Anbieter kennen, um seine
sperrbaren Medien schnellstmöglich vor Missbrauch sperren zu
lassen, denn jeder Anbieter hat eigene Ansprechpartner und
eigene Verfahren für diese Notfälle vorgesehen.
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Karten und
Internetanwendungen mit elektronischen Berechtigungen wächst die
Notwendigkeit für eine im Notfall einfach zu nutzende
Sicherheitslösung, denn für viele Bürger ist es heute zunehmend
schwierig, den Überblick über alle Geheimnummern und Passwörter
zu behalten. Hinzu kommt, dass im Verlust- oder Missbrauchsfall
der Hilfsbedürftige oft nicht mehr weiß, wie und vor allem wo er
welche Karte bzw. Berechtigung sperren lassen kann. Älteren
Menschen kann zugleich die Angst vor dem Umgang mit den Karten
genommen werden.
Ziel des neuen Sperr-Notrufs 116 116 ist es, unter einer
einzigen Telefonnummer direkten Zugang zu den unterschiedlichen
Herausgebern der jeweiligen Karten und Medien zu ermöglichen.
Diese Dienstleistung der Sperrvermittlung gilt für alle
Unternehmen, die sich dem Sperr-Notruf 116 116 angeschlossen
haben und die jeweils entstehenden Vermittlungskosten für ihre
hilfesuchenden Kunden übernehmen. Eine Mitgliedschaft im Sperr
e.V. ist nicht erforderlich. Für die Kunden dieser
angeschlossenen Unternehmen bedeutet dies einen deutlich
besseren Schutz ihrer elektronischen Berechtigungen vor
Missbrauch.
|

Aktuell:
Gebührenfreie Hotline des
Bundesheeres
Das österreichische Bundesheer hat am Freitag als weitere Reaktion
auf die Vorfälle in Freistadt, Oberösterreich, eine zusätzliche
österreichweite Telefon- Hotline eingerichtet. Diese Hotline ist auch
weiterhin unter der kostenfreien Nummer 0800-24 12 06
erreichbar. Dabei stehen Psychologen des Bundesheeres Grundwehrdienern wie
auch Angehörigen Rede und Antwort. Diese Hotline ist auch heute bis 24.00
Uhr und morgen Sonntag von 8.00 Uhr bis 24.00 Uhr besetzt.
Gleichzeitig löst diese überregionale gebührenfreie Hotline die bisherige
Hotline mit der Nummer 0664 622 7310 ab.
Darüberhinaus ist das Büro der parlamentarischen Beschwerdekommission heute
unter der Nummer 0810 200 125 zum Ortstarif bis 16.00 Uhr erreichbar.

Weitere
wichtige Telefonnummern
|
|
AIDS-Hilfe, Wien |
599 37 - 0 |
|
|
|
Alleinstehende-, Kranke und Senioren Notruf:
Vitakt sozialer Notrufdienst
Wiener Rotes Kreuz - Servicetelefon |
79 580 580 |
|
|
|
Anonyme Alkoholiker |
799 55 99 |
|
|
|
Apotheken -
Bereitschaftsdienst |
15 50 |
|
|
|
Ärzteflugambulanz,
österr.
0-24
Uhr |
401 44 |
|
|
|
Ärzte - Funkdienst,
Wien
Mo -
Fr nachts 19:00 - 07:00 Uhr
Sa, So und Feiertag ganztägig
Offene Ordinationen (Sa, So, Feiertag von 8.00-20.00 Uhr), 1030 Wien,
Franzosengraben 6, 1010 Wien, Börseplatz 6 |
141 |
|
|
|
|
|
Bergrettungsdienst,
österr. |
140 |
|
|
|
|
|
Flugrettungsdienst
Austria, int. |
0 27 32 / 700 07 |
|
|
|
|
|
Kindertelefon,
Beratung |
319 66 66 |
|
|
|
Kummernummer von Ö3 |
587 35 87 |
|
|
|
Kindertelefon,
Beratung |
319 66 66 |
|
|
|
Misshandelte
Frauen und deren Kinder - Notruf |
408 38 80
oder 545 48 00 |
|
|
|
ORF-Kinderservice
"Rat auf Draht" |
0660 / 69 60 |
|
|
|
Sozial - Notruf der
Stadt Wien |
533 77 77 |
|
|
|
Sozialpsychiatrischer
Notdienst |
310 87 79 |
|
|
|
Telefonseelsorge -
Notruf |
17 70 |
|
|
|
Todesfall - Beratung |
501 95 - 0 |
|
|
|
Vergewaltigte Frauen- und
Mädchen - Notruf |
523 22 22 |
|
|
|
Vergiftungs - Notruf |
406 43 43 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Zahnärztlicher
Notdienst |
512 20 78 |
|
|
|
Zentrale
Rettungsauskunft
oder
nächstes Wachzimmer (Ausweispflicht!) |
711 19 |
|

Notruf-Handy mit GPS
gelauncht Einfache Bedienung zielt auf Senioren und kranke
Menschen
Ältere und kranke Menschen haben mit dem
Sicherheitshandy Secufone
http://www.secufone.com
den direkten Draht zur Notrufzentrale.
Es ist speziell für die Bedürfnisse älterer und kranker Menschen
entwickelt worden. Das Handy, ausgestattet mit GPS und Notrufknopf,
ist äußerst bedienungsfreundlich. "Secufone eignet sich besonders
für Senioren und Personen, die gesundheitliche Probleme haben", so
der Schweizer Hersteller Precisa
http://www.precisa.ch
. Handyanbieter Mobilezone
http://mobilezone.ch
hat den Exklusivvertrieb für das
Notruf-Handy übernommen.
Secufone ist ein satellitengesteuertes Mobiltelefon mit
Call-Center-Link. Es verfügt über nur vier Haupttasten, was die
Bedienung sehr einfach macht. Eine Taste, um das Telefonbuch zu
öffnen, eine um das Bedienungsmenü aufzurufen, eine grüne Taste, um
die Auswahl zu bestätigen und eine rote Taste, um gerade begonnene
Aktionen zu annullieren. Die Alarmtaste ist für den speziellen
Gebrauch. Wird sie gedrückt, besteht sofort eine Verbindung zur
angeschlossenen Notrufzentrale Europ Assistance
http://www.europ-assistance.ch/
. Wegen des integrierten GPS
weiß die Zentrale genau, wo sich der Anrufer befindet. Das
Mobiltelefon ist zudem mit Agenda und Navigationssystem
ausgestattet.
Wie Precisa mitteilte, soll das nächste Secufone über eine
eingebaute Kamera verfügen. Außerdem würde an einer umfangreichen
Sprech-Anwendung für Sehbehinderte gearbeitet. Die Firma Precisa hat
ihren Hauptsitz in Dietikon, Zürich, und besteht seit 1935. Precisa
stellt vorwiegend hochpräzise Technologien, wie Waagen und
Feuchtebestimmung her. |

|