REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Nationalrat

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Novelle des  Filmförderungsgesetzes im Nationalrat beschlossen

" Die vorliegende Novelle des Filmförderungsgesetzes ist ganz bewusst nicht als Neuordnung der Filmförderung in Österreich gedacht, sondern eine wichtige Anpassung an die realen Gegebenheiten der österreichischen Filmproduktion für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Filmbranche in Österreich", so Kunststaatssekretär Franz Morak, gestern Abend, anlässlich der Beschlussfassung der Novelle des Filmförderungsgesetzes im Nationalrat.

   Zentrales Anliegen bei dieser Novelle war es, "die freien Produzenten zu stärken, die durch ihre Tätigkeit zur Standort- und Beschäftigungssicherheit für die österreichische Filmbranche beitragen", so Morak weiter. Durch die Neufassung der Bestimmungen über die Video- und Fernsehnutzung und durch die Festschreibung der Rechterückfallfristen auf nun mehr sieben Jahre, werde diesem Anliegen ganz klar Rechnung getragen. "Hier haben wir eine ausgewogene Lösung im Sinne aller Beteiligten sowohl der Filmschaffenden als auch der Rundfunkanstalten, wie dem ORF gefunden", so Morak.

   "Gerade damit der Medien- und Filmstandort Österreich erfolgreich weiterentwickelt werden kann, ist es wichtig, gemeinsam filmpolitische Agenden zu diskutieren und aufzuarbeiten", betonte Morak. In diesem Zusammenhang sei auch die Etablierung des österreichischen Filmrates zu sehen, bei dem die politisch Verantwortlichen und die Vertreter aller relevanten Interessensvertretungen und Rundfunkveranstalter in einen institutionalisierten Dialog treten sollen. Morak wies auch auf den in Zukunft jährlich zu erstellenden Filmwirtschaftsbericht hin, der "eine sehr wesentliche Grundlage für künftige filmpolitische Debatten" darstellen werde.

   "Das neue Filmfördergesetz bietet mit seinen zahlreichen Anpassungen und Weiterentwicklungen ein fundiertes und modernes Instrumentarium für die Filmförderung in Österreich. Gemeinsam mit den schon bisher gesetzten Maßnahmen, der Erhöhung des ÖFI-Budgets, der Etablierung des Fernsehfilmförderungsfonds und der Sicherung des österreichischen Filmerbes konnten wir die Rahmenbedingungen für das Österreichische Filmschaffen nachhaltig verbessern", so Morak abschließend.
 


 

Asyl: Partik-Pablé: Voggenhuber verunglimpft Österreich einmal mehr im Ausland

Als wirklich bedauerlich bezeichnet es die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé, daß es bei gravierenden Fragen der österreichischen Innenpolitik keine gemeinsame Übereinstimmung aller Parteien gebe, sondern die Opposition alle Bemühungen der Regierung, Mißstände abzuschaffen, konterkariere. ****

So verhalte es sich auch im Falle des Asylgesetzes. "Eigentlich müßten alle Parteien des österreichischen Parlaments daran interessiert sein, daß Personen, die um Asyl ansuchen, dann aber kriminelle Handlungen begehen, umgehend aus Österreich entfernt werden, genauso wie diejenigen, die das Asylgesetz mißbrauchen und ohne wirklichen Asylgründe nach Österreich kommen", meinte Partik-Pablé.

Tatsächlich würden aber Oppositionspolitiker alle Bemühungen, Mißstände abzustellen, unterlaufen, kritisierte die freiheitliche Sicherheitssprecherin. Jüngstes Beispiel sei der grüne Europaabgeordnete Voggenhuber, der Österreich sogar bei der EU anzeigen und damit eine finanzielle Bestrafung herbeiführen wolle, weil ihm das Asylgesetz zu streng sei. Die Absicht der Regierung sei aber, daß Asylverfahren nicht in die Länge gezogen würden, daß Abschiebungen bei negativem Bescheid umgehend durchgeführt würden und daß das Untertauchen von Asylwerbern verhindert werde.

Selbstverständlich orientiere sich das österreichische Asylrecht und auch die beabsichtigte Novellierung an der Genfer Konvention und an den Grundrechten, betonte Partik-Pablé. Offensichtlich habe Voggenhuber übersehen, daß die Genfer Konvention sogar vorsehe, daß ein Asylwerber, der eine kriminelle Handlung gegen seinen Aufenthaltsstaat setze, vor einer Zurückweisung seines Asylantrags nicht gefeit sei. Aber das interessiere Voggenhuber wahrscheinlich gar nicht. Ihm komme es nur darauf an, Österreich und die Bundesregierung im Ausland verunglimpfen zu können, unter welchem Vorwand auch immer.


 

Kuntzl kritisiert "unernste" Reaktion der Regierung auf die PISA-Studie

"Ihre Reaktion auf die bestürzenden Ergebnisse der PISA-Studie ist nicht unaufgeregt, sondern unernst", stellte SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl am Donnerstag im Rahmen der Dringlichen Anfrage im Nationalrat klar - und forderte die Regierung dazu auf, anstatt "inszenierter Zwei-Stunden Reformdialoge" ernsthafte parlamentarische Verhandlungen zu führen, in die ExpertInnen einbezogen werden sollen, die öffentlich nachvollziehbar und umsetzungsorientiert sein müssen.

        Von wegen Blockadepolitik in Bildungsfragen, die der SPÖ seitens der Regierung immer so gern vorgeworfen werde, merkte Kuntzl an: "Wir hätten gar nichts blockieren können, weil sie in Sachen Schulreform gar nichts Substanzielles auf den Tisch gelegt haben." Wer sehr wohl etwas auf den Tisch gelegt habe, seien die Zukunftskommission, die Oppositionsparteien und sogar verschiedene VP-Landespolitiker. "Nur haben Sie diese Vorschläge ja alle blockiert", betonte Kuntzl - und legte den Regierungsparteien nahe, sich in Sachen ideologischer Blockade selbst an der Nase zu nehmen, nachzudenken, sich zu bewegen und sich sachlich mit den vorgelegten Vorschlägen auseinanderzusetzen.

        "Die Verantwortung für den Lernerfolg der Kinder bleibt in der Schule", stellte die SPÖ-Familiensprecherin bezüglich der aktuellen Diskussionen um die Verantwortlichkeit der Eltern fest. Damit die Schulen diese Verantwortung besser wahrnehmen können, bedürfe es allerdings mehrerer Reformen im österreichischen Schulsystem. Erstens brauche es eine Frühförderung für die Kinder, daher müsse jedes Kind das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz haben, zweitens dürfen die Kinder nicht schon mit zehn Jahren in unterschiedliche Schulformen getrennt werden und drittens müsse die Ganztagsschule ausgebaut werden.


 

Bures: "Regierung betreibt Unrechtspolitik an Grenzen des Rechtsstaates"

Für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures betreibe die Bundesregierung "eine Unrechtspolitik an den Grenzen des Rechtsstaates". Bures sprach in ihrer Rede am Freitag im Nationalrat vom "Verbiegen der Gesetze" und von einem "massiven Demokratieabbau", denn nach den anstehenden Veränderungen im Hauptverband "dürfen 300.000 Arbeitgeber drei Millionen Arbeitnehmer überstimmen". Für Bures werden "in diesem Land demokratische Mehrheiten zurecht gebogen" und "aus bestehenden Mehrheiten Minderheiten gemacht". Leider werde "die Regierung diese Politik des Demokratieabbaus weiter fortsetzen".

        Zum Rücktritt des Innenministers Strasser meinte Bures, dass dieser "eine offene Baustelle, zum Beispiel beim Asylgesetz, hinterlässt". Im Gespräch für Strassers Nachfolge sei Platter, der gerade selbst mit Missständen beim Bundesheer "eine Baustelle hinterlassen würde". Kritik übte Bures auch an der Bilanz von Bildungsministerin Gehrer, die mit einem Bildungsabbau "den Kindern ihre Bildungschancen raubt". Rauch-Kallat behaupte, sie mache Politik für Frauen, doch für Bures "geschieht genau das Gegenteil". Frauen würden immer mehr diskriminiert und Ältere würden in die Armut getrieben.

        "Dieses Land gehört nicht der ÖVP, dieses Land will das auch nicht", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Bures betonte, dass "die Sozialdemokraten Seite an Seite mit den Leuten kämpfen werden, um den Machtrausch der ÖVP in Österreich zu stoppen". Für Bures seien "alle Minister rücktrittsreif" und die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin zeigte sich überzeugt, dass "es für die Leute ein schönes Weihnachten sein würde, wenn diese Rücktritte tatsächlich stattfinden würden".


 

Pilz verlangt von Platter Klärung der Verantwortung in Bundesheer-Misshandlungsaffäre

Nach der Erklärung von Ex-Minister Herbert Scheibner bleibt eine Frage: Ist jetzt an der Spitze des Ministeriums niemand mehr für die Übergriffe in drei Bundesländern verantwortlich? Pilz verstärkt seine Forderung: "Segur-Cabanac und seine Brigadiere müssen suspendiert werden. Minister Platter darf die Spitze seines Ressorts nicht weiter schützen".

Pilz verlangt von Platter eine Klärung: "Wer trägt jetzt die politische Verantwortung? Scheibner, Platter - oder niemand?"
 


 

EIN STREITER FÜR LITERATUR UND MENSCHENRECHTE Band über Hermann Broch im Hohen Haus präsentiert

Zu einer Buchpräsentation lud Nationalratspräsident Andreas Khol heute aus Anlass des Internationalen Tags der Menschenrechte ins Hohe Haus. Vorgestellt wurde der Band "Hermann Broch - Ein Engagierter zwischen Literatur und Politik", den die Österreichische Liga für Menschenrechte herausgegeben hat. Zur Vorstellung des Werkes erschien ein ebenso zahlreiches wie prominentes Publikum, darunter der Erzbischof der Armenisch- Apostolischen Kirche Mesrob Krikorian, die ehemalige Staatssekretärin Beatrix Eypeltauer, Abgeordnete Terezija Stoisits und die ehemaligen Abgeordneten Volker Kier, Alfred Ströer und Josef Höchtl.

Khol erinnerte eingangs daran, dass am 10. Dezember 1948 die allgemeine Erklärung der Menschenrechte angenommen wurde. Diese damalige Pionierleistung habe seitdem ihren Siegeszug durch die zivilisierte Welt angetreten, wobei die Europäische Menschenrechtskonvention ebenso zu nennen sei wie die Einrichtung des International Criminal Tribunal. In diesem Zusammenhang würdigte der Präsident auch das Wirken der Liga für Menschenrechte. Schließlich ging der Präsident auch auf Hermann Broch und insbesondere auf sein Werk "Die Schlafwandler" ein.

Der Präsident der Liga, Ferdinand Lacina, nannte das vorliegende Buch das Ergebnis eines Symposions, das zur Lektüre empfohlen sei. Sodann verwies er auf die Aktivitäten der Liga und nannte drei Punkte, die ihr besonders am Herzen lägen. Zum einen habe der Nationalrat, so Lacina, eine Bringschuld gegenüber der österreichischen Gesellschaft hinsichtlich der topographischen Aufschriften in Kärnten, zum anderen gebe es noch im Jugendstrafvollzug und in der Asylgesetzgebung Optimierungsbedarf. Lacina plädierte auch für eine Weiterentwicklung der heimischen Demokratie und sprach sich dabei für ein möglichst direktes Wahlrecht und für eine Stärkung der Rechte von Selbstverwaltungskörpern aus.

Sodann las Otto Tausig Texte von Hermann Broch, ehe Annette Bik, Dimitrios Polisoidis und Andreas Lindenbaum vom "Klangforum Wien" ein Streichtrio von Roman Haubenstock-Ramati zum Vortrag brachten.

HERMANN BROCH, WERK UND WIRKUNG

Der vorliegende Band vereint 13 Beiträge zu Werk und Wirkung des österreichischen Dichters und Menschenrechtsaktivisten Hermann Broch (1886-1951), welche die unterschiedlichen Facetten seines Schaffens beleuchten. So setzt sich Manfried Welan mit Hermann Brochs Engagement für die Menschenrechte auseinander, während Helga Mitterbauer auf die Menschenrechtsdebatte bei Hannah Arendt und Hermann Broch eingeht.

Tanja Zigon aus Ljubljana verfasste einen beeindruckenden Essay über Brochs Leitmotive vor dem Hintergrund der Biographie des Autors, und Laszlo Szabo stellt vergleichende Studien zwischen Broch und Nietzsche an. Weitere Beiträge stellen u.a. die Broch-Bibliothek in Klagenfurt, die Rezeption des Dichters und seine erzwungene Flucht aus Österreich nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten dar. Ein abschließender Aufsatz von Paul Lützeler, der auf die Aktualität von Brochs Literatur verweist, rundet die Publikation ab.

Hermann Broch wurde am 1. November 1886 in Wien geboren und übernahm auf Wunsch des Vaters den familieneigenen Textilbetrieb, nachdem er zuvor den Titel eines Textilingenieurs erworben hatte. 1925 entsagte er dem Textilhandel und studierte an der Universität Philosophie, wenig später begann er an seinen ersten literarischen Texten zu arbeiten. 1932 errang er mit seiner Romantrilogie "Die Schlafwandler" erstmals künstlerische Anerkennung, die ihm in der Folge Vergleiche mit Robert Musil und Franz Kafka eintrug. In weiterer Folge entstanden essayistische Arbeiten, in denen er sich mit Massenpsychologie und der Verantwortung des Dichters in Krisenzeiten auseinandersetzte, ehe Broch 1938 in die Emigration gezwungen wurde. Auf Fürsprache seines Freundes James Joyce konnte er nach England fliehen, Albert Einstein verschaffte ihm ein Visum in die USA, wo er bis zu seinem Tod am 30. Mai 1951 lebte. Dort entstand auch sein 1945 veröffentlichtes Hauptwerk "Der Tod des Vergil".

Der Band "Hermann Broch - Ein Engagierter zwischen Literatur und Politik" ist im Innsbrucker Studienverlag erschienen, umfasst 171 Seiten und ist im Buchhandel erhältlich.


 

KHOL: ICH WILL DER PRÄSIDENT ALLER ABGEORDNETEN UND FRAKTIONEN SEIN!

Antrittsrede des neugewählten Nationalratspräsidenten

Wien, 20. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Einer parlamentarischen Tradition entsprechend skizzierte der neugewählte Präsident des Nationalrates, Dr. Andreas Khol, heute, Freitag in seiner Antrittsrede, wie er sein Amt gestalten möchte. Zu Beginn dieser Rede dankte Khol aus tiefem Herzen für die Wahl und den Vertrauensvorschuss, den er offenbar aus allen Fraktionen erhalten hatte. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und will der Präsident aller Abgeordneten und Fraktionen sein. Ich begrüße die neuen Mandatare und rufe ihnen zu:
Seien Sie stolz auf Ihre Funktion, mutig und fleißig. Es ist eine schöne Aufgabe, in diesem Haus als Angelpunkt der Demokratie arbeiten zu dürfen." ****

"Große Aufgaben liegen vor uns, wir brauchen große Reformen und daher auch bald eine neue Regierung. Gemeinsam mit dem Bundesrat werden wir gefordert sein", sagte Khol und verwies auf Reformen im Inneren, die Erweiterung der EU, die Wiedervereinigung Europas und die Europäische Verfassung. Khol sicherte den Nationalräten eine objektive Amtsführung zu, "und ich weiß, dass das ein schwieriger Punkt ist, denn die Emotionen gehen oft hoch und der Nationalrat hat schon stürmische Zeiten erlebt. Ich erinnere nur an die Zeit der Sanktionen, der Demonstrationen und des Bestreitens der Legitimität der Regierung." Gerade in diesem Zusammenhang hob Khol die objektive Arbeitsweise und kompetente Handhabung der Geschäftsordnung durch das bisherige Nationalratspräsidium hervor. Die Geschäftsordnung bezeichnete der neugewählte Nationalratspräsident als Maßstab der Gerechtigkeit und somit Grundlage allen Regierens.

HEINZ FISCHER WAR EIN GROSSER PRÄSIDENT DES NATIONALRATES

Viel Lob fand Khol für seinen Amtsvorgänger Dr. Heinz Fischer. Dieser habe sich nicht nur erfolgreich um Konsens bemüht, sondern auch die Arbeitsbedingungen für die Abgeordneten enorm verbessert. "Ich will diese Dinge in diesem Geist weiter führen. Heinz Fischer war ein großer Präsident des Nationalrates. Ein Meister des Konsenses, ein überzeugter Sozialdemokrat, ein toleranter Humanist mit Witz und Humor, der die Rolle des Nationalrates gestärkt und das Parlament zu einem Zentrum der allgemeinen, künstlerischen und politischen Diskussion gemacht hat," betonte Khol unter dem Applaus aller Fraktionen. Gleichzeitig dankte Khol seinem Parteifreund Fasslabend für dessen Haltung, für seine Arbeit und sein Vorbild.

Als seine Zielsetzungen nannte Präsident Khol folgende:

o Als überzeugter Europäer wird der den Europakonvent und das Ringen um eine Europäische Verfassung unterstützen; o Als überzeugter Föderalist möchte Khol mit dem Bundesrat, mit den Landtagen und den Bundesländern zusammenarbeiten; o Als Südtiroler richtete Khol die Bitte an das Hohe Haus, den Vorsitz im Südtirol- Unterausschuss behalten zu können, um auch solcherart seine Verbundenheit mit Südtirol unter Beweis zu stellen; o Das Präsidium des Nationalrates sei ein Hüter der Verfassung, so wie auch der Bundespräsident und die Höchstgerichte. "Gemeinsam sollten wir den Gedanken aufgreifen, einen Österreich-Konvent zur Durchsicht unserer Verfassungsentwicklung durchzuführen".

HAUS DER GESCHICHTE ZUR TAT WERDEN LASSEN

In absehbarer Zeit werde das Parlament nicht nur ein Haus am Ring sein, sondern aus mehreren Häusern bestehen, fuhr Khol fort. "Ich möchte diese zu offenen Häusern für Kunst, Literatur, Wissenschaft und Diskussion machen, zu einem Ort der Bürgergesellschaft. Daneben sollte es aber unser Trachten sein, ein Haus der Geschichte in Wien zur Tat werden zu lassen."

Abschließend lud Khol alle Abgeordneten ein, ihre Anliegen, Sorgen, Wünsche und Anregungen offen an ihn heranzutragen. "Meine Tür wird für alle offen sein. Gehen wir gemeinsam und mit Gottes Segen an die Arbeit."


 

SILVIA FUHRMANN - LEBENSLAUF DER NEUEN ÖVP-ABGEORDNETEN

Wien, 7. Dezember 2002 (ÖVP-PK) Als eine der jüngsten Abgeordneten zieht die Obfrau der Jungen ÖVP, die Burgenländerin Silvia Fuhrmann, über die Bundesliste in den Nationalrat ein. Nachstehend der Lebenslauf der Neo-Mandatarin: ****

Silvia Fuhrmann wurde am 3. Juli 1981 in Eisenstadt geboren. Die Volksschule besuchte sie in Weiden am See, danach ging sie vier Jahre an die römisch-katholische Hauptschule für Mädchen in Neusiedl am See und von 1995 bis 1999 in das Oberstufenrealgymnasium der Schwestern vom göttlichen Erlöser-Theresianum in Eisenstadt, wo sie auch maturierte. Derzeit studiert Silvia Fuhrmann Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und Publizistik und Kommunikationswissenschaft/Theaterwissenschaft an der Universität Wien.

Ihre politische Laufbahn begann Fuhrmann während ihrer Schulzeit als Schulsprecherin im Theresianum, danach war sie Landesobfrau der Burgenländischen Schülerunion. Es folgten die Funktionen als Landesschulsprecherin im Burgenland, als Mitglied im Kollegium des burgenländischen Landesschulrates, als Bundesschulsprecher-Stellvertreterin und schließlich als Finanzreferentin der Jungen ÖVP Burgenland.

1999 wurde Fuhrmann Bundesobfrau der Österreichischen Schülerunion und arbeitete im Nationalratswahlkampf im "Action Konvoi" mit. Von 2000 bis 2001 war die Jungpolitikerin Bundessekretärin der Jungen ÖVP, wurde Vorstandsmitglied des Österreichischen Institutes für Jugendforschung, Vorstandsmitglied des Österreichischen Jugendherbergswerkes und der Politischen Akademie der ÖVP. Darüber hinaus ist Fuhrmann Gründungsmitglied der Österreichischen Jugendvertretung.

Derzeit ist Silvia Fuhrmann Bundesobfrau der Jungen ÖVP, Mitglied des ÖVP-Parteivorstandes und in den Fachausschüssen der ÖVP für Bildung/Unterricht, Familie, Frauen und Gesundheit vertreten.


 

BETROFFENHEIT ÜBER PLÖTZLICHEN TOD VON LANDTAGSPRÄSIDENT SCHREINER Fischer und Prinzhorn würdigen Helmut Schreiner

Tiefe Betroffenheit herrschte heute bei der Sitzung des Nationalrats über den plötzlichen Tod des Salzburger Landtagspräsidenten Univ.Prof. Helmut Schreiner.

Nationalratspräsident Heinz Fischer kondolierte der Witwe des Verstorbenen und gab dabei seiner großen Bestürzung über den Tod Präsident Schreiners Ausdruck. "Das Bundesland Salzburg und darüber hinaus ganz Österreich haben damit einen schweren Verlust erlitten", heißt es im Schreiben Fischers. Der Nationalratspräsident würdigt Schreiner als "überzeugten Demokraten, Parlamentarier und Wissenschafter", dem auf Dauer ein ehrendes Andenken bewahrt werde.

Auch der Zweite Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn zeigt sich betroffen über das plötzliche Ableben des Salzburger Landtagspräsidenten. "Schreiner war nicht nur ein hervorragender Professor und Wissenschafter, sondern er war vor allem ein eiserner Verfechter eines herzeigbaren Föderalismus. Gerade in dieser Frage hatten wir ähnliche Ziele und viele Gemeinsamkeiten", sagte Prinzhorn. Der Salzburger Landtag und die Republik Österreich hätten mit dem Ableben Schreiners einen großen Politiker verloren, der sich sowohl als Politiker als auch als Universitätsprofessor durch hundertprozentiges Engagement auszeichnete. "Mein Beileid gilt vor allem seiner Ehefrau und seiner Familie" schloss Prinzhorn.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:19
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE