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Ecclestone sieht VW in
der Formel 1
Zusätzliche Polemik gegen Automobilhersteller der
Königsklasse
F1-Boss Bernie Ecclestone sieht neue
Automobilhersteller auf dem Weg in die Königsklasse. Mit Red Bull
und Midland sind diese Saison zwei neue Firmen in der Formel 1
vertreten und das ist laut Ecclestone nicht das Ende einer
Entwicklung. In Zukunft werde es wieder zwölf Teams geben und
mehrere Hersteller werden dazukommen. Hier nennt er laut F1Total.com
http://www.f1total.com Konzerne aus Korea und längerfristig auch
Volkswagen als reinen Motorenlieferanten. Für Ecclestone ist dies
natürlich ein Vorteil, da er den TV-Anstalten für jeden Start eines
Grand-Prix 20 Autos garantiert.
Laut F1Total.com bezieht Ecclestone seine Vermutungen aus direkter
Hand. So auch von VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder beim
gemeinsamen Schiurlaub in Kitzbühel. Pischetsrieder seinerseits habe
seinerzeit BMW in die Formel 1 gebracht und gilt selbst als großer
Formel-1-Fan.
Die F1-Ikone äußert sich aber auch sehr kritisch über die derzeit in
der Königsklasse engagierten Automobilhersteller. Auf diese sei
längerfristig kein Verlass, weil die Vorstände nur an Gewinn
interessiert seien. Wenn diese ausbleiben, dann sinke das Interesse
an der F1 schnell sinken. Zusätzlich sei dies meist von einem
Vorstand abhängig. Oft würden sich Firmen nur in einer bestimmten
Sportart engagieren, "weil einer ihrer Führungskräfte mal Tennis,
mal Golf oder Formel 1 toll findet", so Ecclestone.
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DTM: Viele Fans und
wenig Hersteller
Zweitbeliebteste Motorsportart der Deutschen
kämpft mit Problemen
Die Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM)
http://www.dtm.de
rangiert in der Beliebtheitsskala der Deutschen gleich hinter der
Formel 1 auf Platz zwei. Der Abstand zur Königsklasse ist jedoch
beträchtlich. Dies hat die Motorsport-Abschlussstudie der Kölner
Marktforscher Sport+Markt
http://www.sportundmarkt.de ergeben. 60 Prozent der
PS-interessierten Bundesbürger über 14 Jahre bekunden Interesse oder
"großes Interesse" an der Königsklasse. Bei der DTM hingegen sind es
lediglich 28 Prozent. Auch bei den Sponsoren wird deutlich, dass die
DTM noch deutlich zurückliegt, so Horizont Sport Business.
Die Ausstattung der DTM im Bereich der Live-Übertragung kann sich
jedoch sehen lassen. Wie die RTL die Formel 1 überträgt, so ist die
ARD künftig der einzige Partner des Veranstalters Internationale
Tourenwagen-Rennen (ITR) und sendet alle Läufe und Qualifyings live.
Bis dato haben sich alle Öffentlich-Rechtlichen die Sendezeit
geteilt.
Neben dem Interesse der Fans sowie der Sponsoren ist das Engagement
der Hersteller ein essentieller Bestandteil. Hier liegt auch das
Problem der im Jahr 2000 wiederbelebten DTM. Opel hat für Ende 2005
seinen Ausstieg angekündigt und konnte auch nie wirklich mit den
DTM-Beherrschern Mercedes und Audio mithalten. Beim Start am 17.
April ist der britische Hersteller Rover zum ersten Mal mit von der
Partie. Die endgültige Zusage fehlt jedoch noch.
Auf der anderen Seite schreitet die Internationalisierung der DTM
voran. Mit Mikka Häkkinen konnte der ehemalige F1-Weltmeister von
Mercedes für die Rennserie gewonnen werden. Neben dem Engagement des
Finnen finden dieses Jahr auch Rennen in Schanghai, Moskau und
erstmals in der Türkei statt. 2005 organisiert der internationale
Automobilverband FIA erstmals eine Tourenwagen-WM. Daraus kann sich
durchaus eine Konkurrenzserie entwickeln. Zum Vergleich: Dort
starten acht Hersteller.
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Mosley lockt F1-Teams
mit mehr Geld
Ab 2008 eine Mrd. mehr für die Rennställe
FIA-Präsident Max Mosley hat sich in der
andauernden Diskussion um eine mögliche Konkurrenzserie zur F1 auf
die Seite von F1-Boss Bernie Ecclestone gestellt. Den abtrünnigen
Teams wird laut The Guardian
http://sport.guardian.co.uk zusätzlich eine Mrd. Dollar in
Aussicht gestellt, wenn sie ab 2008 einem neuen Concorde Agreement
zustimmen. BMW, DaimlerChrysler und Renault wollen nach wie vor die
Pläne für die Grand Prix World Championship (GPWC) umsetzen, da die
Beteiligung am derzeitigen F1-Kuchen für sie zu wenig ist. Dieser
wird jährlich auf 800 Mio. Dollar geschätzt. Die F1-Teams erhalten
derzeit 47 Prozent der Einnahmen durch die TV-Rechte. Das entspricht
200 Mio. Dollar. Durch den angebotenen Deal wären es dann 400 Mio.
Dollar.
Mosley ist auch der Ansicht, dass die Königsklasse noch nie in einer
so guten Verfassung war. Ab 2008 könnten die Teams 50 Prozent der
gesamten Einkommens von Ecclestone bekommen. Zusätzlich sollen auch
rückwirkende Zahlungen für 2004 bis 2007 an die Teams ausgeschüttet
werden. Bei einer Unterschrift der Teams sei der Anstieg ab 2008
"enorm".
Die GPWC als Konkurrenzserie ist laut Mosley in einer schlechteren
Position als Ecclestone, da er Verträge mit den Strecken und den
TV-Stationen hat. Noch dazu kommt die Fortsetzung des Concorde
Agreement mit Ferrari ab 2008. Für die Ferrari-Zustimmung soll der
F1-Promoter angeblich 100 Mio. Dollar locker gemacht haben. Ohne
Ferrari sind die Chancen für eine Realisierung einer neuen Rennserie
denkbar schlecht.
Laut dem FIA-Präsidenten soll es auch Verhandlungen geben für einen
Besitzerwechsel bei einem der unabhängigen Teams. Dabei kann es sich
laut Sportgate.de nur um Minardi oder das Sauber-Team handeln.
Minardi Teamchef Paul Stoddart hatte kürzlich erst erklärt, nicht
verkaufen zu wollen. Für Peter Sauber kommt dies nach eigenen
Angaben durchaus in Frage.
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Red Bull ohne weitere
F1-Sponsoren
Mateschitz hat "solides" Budget
Der österreichische F1-Rennstall von Red Bull
http://www.redbull.at finanziert die bevorstehende Saison ganz
ohne fremde Hilfe. Geplant war dies laut Sportgate.de seitens
Dietrich Mateschitz jedoch anders. Ursprünglich wollte Mateschitz
nach der Übernahme des Jaguar-Racing-Teams die Zusammenarbeit mit
bestehenden Sponsoren ausbauen und neue akquirieren. Bei der
Präsentation waren auf dem Auto bis auf den Michelin-Schriftzug und
der Partnerfirma Rauch keine weiteren zu finden. Bis zum Auftakt der
F1-Saison am 6. März in Melbourne wird sich auch nichts mehr ändern.
Teamchef Christian Horner unterstreicht jedoch den finanziellen
Background des Teams aufgrund der Ressourcen von Mateschitz, der das
Geld selbst aufbringen wird. Das Budget sei solide und Mateschitz
würde die Lackierung des Autos "so mögen, wie sie derzeit sei". Für
die Zukunft sei das Team jedoch offen gegenüber Sponsoren, wenn
diese zum Image von Red Bull passen. Längerfristig sollen ähnlich
gesinnte Unternehmen an Bord geholt werden. Diese müssen jedoch zu
den Attributen von Red Bull (Jugend, Aufregung, Leidenschaft und
Spaß) passen.
Red-Bull-Pilot David Coulthard hatte erst in dieser Woche dem
eigenen Team keine Chance auf den Gewinn eines Rennens in diesem
Jahr attestiert. Erwartungen auf einen Sieg seien nur
"Hirngespinste". Die Basis für die Zukunft könne während der 19
Rennen andauernden Saison jedoch gelegt werden. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=05020802 .
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Teambekleidung
unterschätzter Eyecatcher in F1
Studie: Werbeflächen auf Anzügen öfter zu sehen
als die auf Autos
Die Wirkung der Aufnäher auf der Teamkleidung in
der Formel 1 ist bisher stark unterschätzt worden. Dies haben
Untersuchungen des Marktforschungsunternehmen Margaux Matrix
http://www.margaux-matrix.com , das mit Hilfe einer Software die
Wirkung von Werbung in der Königsklasse untersucht hat, ergeben. Die
Vorgangsweise: Ein "digitales Auge" nimmt die Logos der Sponsoren in
TV-Signalen wahr und wertet genau die On-Air-Zeit der Sponsoren aus.
Das System trifft auch eine Unterscheidung zwischen vollständig und
teilweise erkennbaren Logos. Die Werbeflächen auf der Teamkleidung
werden wesentlich günstiger verkauft als jene der Autos.
Bei Ferrari ist laut Studie das Verhältnis zwischen Sichtbarkeit der
Werbung auf den Autos und der Teambekleidung besonders auffällig.
Nur 34 Prozent der Zeit sind die Autos zu sehen. Die Logos auf dem
Teamdress hingegen 66 Prozent. Ausschlaggebend dafür sind die
Interviews vor, während und nach dem Rennen. Noch dazu kommt die
Präsenz der Ferrari-Piloten auf dem Siegerpodest.
Bei anderen F1-Teams ist das Verhältnis jedoch nicht so eklatant.
Bei BAR-Honda lag 2004 laut Margaux Matrix das Verhältnis noch bei
47,8 Prozent zu 52,2 Prozent. Bei allen anderen Teams (Renault: 55,2
zu 44,8 Prozent; BMW-Williams: 65,3 zu 34,7 Prozent;
McLaren-Mercedes: 51,1 zu 48,9 Prozent und Jaguar: 67,4 Prozent zu
32,6 Prozent) standen die Autos im Vordergrund der TV-Präsenz.
Den Werbeflächen auf den Rückspiegeln wird laut Studie auch zu wenig
Bedeutung beigemessen, weil sie bis dato als zu wenig effektiv
galten. Bei Onboard-Aufnahmen sind sie jedoch gut zu sehen und diese
machten 2004 insgesamt zehn Prozent der Berichterstattung aus. Mit
7,42 Prozent war der Rückspiegel das am meisten gezeigteste Teil der
F1-Autos, gefolgt von der Motorabdeckung mit 7,12 Prozent. Viele
Teams hatten jedoch keine Werbung auf ihren Spiegeln.
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Red Bull in F1 nicht
genug konkurrenzfähig
Coulthard sieht Team auch in der Zukunft weit weg
von Podiumsplätzen
Der Schotte David Coulthard, einziger Stammpilot
bei Red Bull in der kommenden F1-Saison, prophezeit dem Team keine
glorreiche Zukunft, berichtet The Guardian Unlimited
http://sport.guardian.co.uk . Coulthard attestierte bei der
Präsentation des Red-Bull-Boliden dem Auto keine Chance auf den
Gewinn eines Rennens in diesem Jahr. Erwartungen auf einen Sieg
seien nur "Hirngespinste". Die Basis für die Zukunft könne während
der 19 Rennen andauernden Saison jedoch gelegt werden.
Trotz allen Bemühungen kann das Team jedoch nicht so
wettbewerbsfähig sein, um in der Zukunft um Podiumsplätze
mitzufahren, so Coulthard. Das vorhandene Potenzial reiche dazu eben
nicht mehr aus. Der 33-Jährige begann seine Karriere 1994 und gewann
für Williams und McLaren 13 Rennen.
Red Bull hatte das Jaguar-Team im vergangenen November von Ford
gekauft, nachdem der Autohersteller keinen Sinn mehr im jährlichen
120-Mio.-Dollar-Engagement in der F1 sah. Bei Red Bull ist die Frage
um die Besetzung des zweiten Cockpits neben Coulthard noch immer
nicht geklärt. Sowohl Christian Klien als auch Vitantonio Liuzzi
kämpfen um den zweiten Sitz im Jaguar.
Auch der von Dietrich Mateschitz bestellte Red-Bull-Teamchef
Christian Horner sieht diese Saison als Aufbauphase für die Zukunft.
Das Team werde aber auch versuchen, über die eigenen Grenzen
hinauszugehen.
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Renault trotzt
Tabakwerbeverbot in der F1
Nach 2006 sollen neue Partner gefunden werden
Das Formel-1-Team von Renault
http://www.renaultf1.com hat mit "Mild Seven" den Namens- und
Hauptsponsor halten können, obwohl ab Mitte des Jahres in der
Königsklasse ein Tabakwerbeverbot in Kraft tritt. An Bord wurde auch
der Uhrenhersteller Chronotech geholt. Weitere Abkommen wurden mit
Tecnomatix und Champion geschlossen. Von Tecnomatix kommt Software
zur Verbesserung der Produktionsvorgänge und Champion liefert
weiterhin Zündkerzen. Die Zusammenarbeit mit Champion geht bis in
die 1970er Jahre zurück, als Renault bei den 24 Stunden von le Mans
angetreten ist.
Teampräsident Patrick Faure nahm laut F1Total.com bei der
Präsentation des neuen F1-Autos auch zum ab 1. August in
Großbritannien und der gesamten EU geltenden Tabakwerbeverbot
Stellung. Für Renault mit Sitz in Großbritannien ist dies relevant,
da die Gesetze in der derzeitigen Form Tabakwerbung auch bei Rennen
außerhalb der EU verbieten, sofern Bilder via Medien ins Land
transportiert werden. Renault denkt jetzt jedoch nicht daran, sich
vom Hauptsponsor "Mild Seven" zu trennen, so F1Total.com.
Es sei Renault nicht klar, wie das Gesetz nach dem 31. Juli
aussieht, so Faure. "Mild Seven" werde bis zum Ende des Jahres beim
Team bleiben. Die Gesetze in den Ländern, in denen Rennen gefahren
werden, würden jedoch respektiert. Das F1-Team müsse sich jedoch
nach 2006 nach neuen Sponsoren umsehen. Es gibt viele große Firmen,
die derzeit nicht in die Formel 1investieren wollen aufgrund der
betriebenen Tabakwerbung, so Faure.
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Inder fährt in der
Formel 1
Neuer Jordan-Pilot ist selbstbewusst und misst
sich mit Button & Co
Die Königsklasse hat ihren ersten Formel-1-Piloten
aus Indien. Dies hat der Manager von Narain Karthikeyan heute,
Dienstag, in London bekannt gegeben. Karthikeyan soll als erster
Fahrer für das Jordan-Team verpflichtet werden. Laut F1Total.com
http://www.f1total.com kommt diese Erklärung völlig unerwartet
auch für viele aus dem Jordan-Team. In den vergangenen Jahren war er
bereits Testpilot bei Jaguar, Jordan und Minardi.
Eine wesentliche Rolle in diesem Prozedere soll Trevor Carlin
gespielt haben, denn der Inder fuhr in seiner Formel-3-Karriere für
das Team Carlin Motorsport. Mittlerweile ist Carlin Teamchef von
Midland, dem Unternehmen des russisch-kanadischen Unternehmers
Alexander Shnaider, der das Jordan-Team erst kürzlich zur Gänze
übernommen hat (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050124015).
Der Vertrag ist jedoch noch nicht zur Gänze unter Dach und Fach. In
den kommenden Tagen soll das Abkommen unterzeichnet werden. "Ein
bisschen Geld muss Karthikeyan jedoch noch auftreiben, aber sein
Sponsorenpaket sieht auch so schon stark aus", so Carlin gegenüber
der BBC.
Der Inder zeigt sich den Anforderungen der Königsklasse gewappnet.
Er sei bereits gegen Jenson Button und Takuma Sato angetreten und
habe sie an guten Tagen auch geschlagen. Zu den Sponsoren des Inders
zählen unter anderem die "Tata Group", Indiens größter
Software-Konzern, und das staatliche Mineralölunternehmen "Bharat
Petroleum".
Der Midland-Konzern geht jedoch mit gedämpften Erwartungen in die
bevorstehende Formel-1-Saison. Shnaider erwartet sich in der
bevorstehenden Saison keine großen Leistungssteigerungen gegenüber
dem Vorjahr. Der Name des Teams ist laut Shnaider aufgrund der
verbliebenen kurzen Zeitspanne bis zum Saison-Start nicht geändert
worden. Am Auto selbst sei auch nicht viel verändert worden und das
Team stehe erst am Beginn der Arbeit. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050128028 .
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Heidfeld zweiter Pilot
bei BMW-Williams
Deutscher kann Duell mit Pizzonia für sich
entscheiden
Der deutsche Nick Heidfeld sitzt neben Mark Webber
im zweiten Auto von BMW-Williams
http://www.bmw.williamsf1.com in der Formel 1. Dies wurde heute,
Montag, bei der Präsentation des neuen F1-Boliden bekannt gegeben.
Heidfeld hatte in den vergangenen Wochen mit Antonio Pizzonia bei
den Testfahrten eine direkte Ausscheidung um das zweite
Williams-Cockpit bestritten. Pizzonia ist nun in der kommenden
Saison weiterhin Testfahrer im Williams-Team. BMW hatte bei Frank
Williams für den Deutschen ein gutes Wort eingelegt, denn Pizzonia
war ursprünglich die erste Wahl von Williams.
Heidfeld wurde im Rahmen eines Nachwuchs-Programms von
McLaren-Mercedes aufgebaut. Als der beste Fahrer des Programms wurde
er dennoch nicht weiter unterstützt. Sein Debüt feierte Heidfeld im
Jahr 2000 mit dem damaligen F1-Team von Alain Prost. Im darauf
folgenden Jahr wechselte er zu Sauber. Als sich Mika Hakkinen aus
der Formel 1 zurückzog, griff McLaren wieder nicht auf Heidfeld
zurück.
Im Jahr 2004 ging Heidfeld dann zu Jordan, wo er einige großartige
Leistungen erbrachte. BMW-Williams entschied sich dann, als der
Wechsel von Jenson Button nicht zustande kam, den Deutschen in
Erwägung zu ziehen. Button konnte damals aufgrund rechtlicher
Bindungen in seinem bestehenden Vertrag bei BAR nicht wechseln.
Außerdem hatte die F1-Behörde in Buttons Fall auf der Einhaltung des
Vertrags beharrt.
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F1-Einheitsreifen
schon ab 2006
Verhandlungen gemeinsam mit Michelin und
Bridgestone
Die Formel 1 soll billiger werden und dazu sollen
auch günstigere Reifen beitragen. Die Debatte über die Einführung
eines Einheitsreifens ist in den vergangenen Monaten etwas ins
Hintertreffen geraten, jedoch nicht gänzlich vom Tisch gekommen,
berichtet F1.Total.com
http://www.f1total.com . Ein Einheitsreifen soll unter
Berücksichtigung auf die derzeit in der Formel 1 involvierten
Reifenfirmen Bridgestone und Michelin kommen, nach Möglichkeit
bereits 2006.
Die positiven Auswirkungen auf die Formel 1 durch Einheitsreifen
sind beträchtlich. Einerseits würden die enormen Kosten der
Reifenentwicklung gebremst werden und die FIA hätte auch einen
direkten Einfluss auf die Rundezeiten der Autos. Dies verlautbarte
FIA-Präsident Max Mosley am Freitag beim Treffen mit Ferrari.
Laut Mosley besteht jedoch Handlungsbedarf, wenn die Kostensenkungen
bereits für 2006 eingeführt werden sollen. Als beim Grand Prix in
Brasilien im vergangenen Jahr Grundsätze über eine Kosteneinsparung
diskutiert wurden, war die Reifenfrage auch ein wesentliches Thema.
Teil dieser Einsparungen war auch ein Einheitsreifen. Die
Reifenhersteller waren damals nicht gefragt worden und zeigten sich
einiger Maßen erbost. Jetzt sollen Michelin und Bridgestone in die
Verhandlungen miteingebunden werden. |

Erneuter
Gerichtsprozess gegen Ecclestone
Neue Machtverhältnisse oder Concorde Agreement
Am kommenden Montag wird ein zweiter Prozess gegen
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone beginnen. Kläger ist wiederum die
Firma "Speed Investments". Thema des Prozesses ist die Besetzung des
Vorstands in der "SLEC"-Tochter "Formula One Administration" (FOA).
Der Kampf um die Vorherrschaft in der Formel 1 geht weiter,
berichtet F1Total.com
http://www.f1total.com .
Laut Financial Times Deutschland fließen in der FOA alle Einnahmen
aus den TV-Verträgen und der Vermarktung der Königsklasse zusammen.
Falls "Speed Investments" auch diesen Prozess gegen Ecclestone
gewinnt, käme dies, was die Machtverhältnisse angeht, einem Umbruch
sehr nahe. Andererseits ist die ganze Sache relativ zu sehen. Es ist
ziemlich sicher, dass Ecclestone noch vor dem Urteilsspruch alle
Teams dazu überreden kann, das neue Concorde Agreement (pte
berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050120016) zu
unterschreiben. Dann könnten die effektiven Eigentümer der Formel 1
trotz ihrer theoretischen Kontrolle kaum etwas ändern.
Erst Anfang Dezember hat Ecclestone einen Prozess um die Kontrolle
in seiner "Formula One Management" gegen die Firma "Speed
Investments" verloren. "Speed Investments" besitzt 75 Prozent der
Formel-1-Holding "SLEC". Die Niederlage hat zur Folge, dass der "FOM"-Vorstand
neu besetzt werden kann - von der "Bayerischen Landesbank", "Lehhmann-Brothers"
und "JP Morgan". Die vollständige Kontrolle über die F 1 haben die
Banken damit aber noch lange nicht. Ecclestone hat sich in den
vergangenen Jahren ein sehr großes, undurchschaubares Firmennetz
gesponnen. Er hält die Fäden in der Hand und es wird schwierig sein,
ihn aus der Königsklasse zu drängen. Außerdem ist bekannt, dass die
Banken andere Pläne haben. Sie wollen möglichst viel Macht erlangen,
um ihre "SLEC"-Anteile aufzuwerten und teuer verkaufen zu können.
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Ferrari und Ecclestone
besiegeln F1-Zukunft
Pläne für neue Rennserie somit vom Tisch
Der italienische Autohersteller Ferrari schert aus
der Reihe der F1-Teams aus, die die Gründung einer
Konkurrenz-Rennserie zur Formel 1 anstreben. Das Weltmeister-Team
hat mit Bernie Ecclestone eine Verlängerung des Concorde Agreement
unterschrieben, berichtet die BBC
http://news.bbc.co.uk . Dieses Abkommen regelt wesentlich die
Abläufe in der F1 angefangen von den Rennen selbst bis hin zu den
TV-Rechten und Preisgeldern. Dieser Schritt beendet definitiv die
Bestrebungen, die Grand Prix World Championship (GPWC) ab dem Jahr
2008 ins Leben zu rufen. Neben Ferrari wollten DaimlerChrysler
(Mercedes), Renault und BMW (Williams) mit einer neuen Rennserie die
Ausschüttung der Gewinne in der F1 neu regeln.
Ecclestone zeigte sich sehr zufrieden mit diesem neuen Abkommen und
will den F1-Teams künftig zusätzliche 500 Mio. Dollar über die
nächsten drei Jahre anbieten. Die anderen Teams haben bis dato noch
nicht unterschrieben, sind sich laut BBC über die Bedingungen dafür
bewusst. Es war allgemein bekannt, dass die Umsetzung der GPWC von
einer Ferrari-Entscheidung maßgeblich abhängig ist.
Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sieht das neue Abkommen als
Zeichen der Stabilität, das durch die FIA, FOM (Formula One
Management) und Ferrari gesetzt wurde. Auch FIA-Präsident Max Mosley
schlägt in dieselbe Kerbe und zeigt sich erfreut über das Abkommen
zwischen Ecclestone und dem "ältesten Team des F1-Zirkus".
Anfang Jänner hatte Montezemolo noch andere Töne von sich gegeben.
80 Prozent der Gewinne sollte Ecclestone an die Teams ausschütten.
Ab 2008 würde es auch nur mehr "eine" F1-World-Championship geben
und die Entscheidung darüber falle eben 2005. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050104010 .
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Gehaltsobergrenze soll
F1 billiger machen Automobilhersteller und FIA diskutieren in London
Der Weltautomobilverband FIA
http://www.fia.com
diskutiert beim morgen, Freitag, stattfindenden Treffen
Kosteneinsparungen für die Formel 1. Auf der Tagesordnung steht auch
die Diskussion über eine Gehaltsobergrenze. Ein weiteres Thema wird
auch die Altersbeschränkung für den zweiten Fahrer im Team sein.
Diskutiert werden Ideen der FIA und von Ferrari, BMW-Williams, BAR
und Renault. Der Vorschlag über die Beschränkung bei der Bezahlung
sei laut FIA aus den Teams selbst gekommen. Der Top-Verdiener unter
den F1-Piloten ist der 36-jährige Michael Schumacher mit jährlich 38
Mio. Euro.
Über die Umsetzung sind sich die Teams und die F1 noch nicht klar.
In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA wird eine
Gehaltsobergrenze bereits praktiziert. Wann eventuelle Neuerungen
Eingang in die Königsklasse finden, ist auch noch unklar. Die FIA
sieht 2008 als frühest möglichen Zeitpunkt. Die Teams wollen jedoch
bereits 2006 oder 2007 Lösungen umgesetzt sehen.
Noch dazu kommt die Tatsache, dass nicht alle F1-Teams am selben
Strang ziehen. Ferrari hat eine Verlängerung des Concorde Agreement
mit Bernie Ecclestone für 2008 bis 2012 bereits unterschrieben (pte
berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050120016
). Die anderen
Autohersteller haben jedoch die Bemühungen um eine alternative
Rennserie (GPWC) noch nicht aufgegeben und laut BBC ein
Grundsatz-Statement über die Zukunft der F1 abgegeben.
Die in der F1 vertretenen Hersteller sind nicht nur mit eigenen
Teams präsent. Renault und Toyota besitzen beide ein F1-Team während
Honda mit 45 Prozent an BAR beteiligt ist und Mercedes Anteile an
McLaren hat. BMW beliefert Williams mit Motoren und Toyota stellt ab
diesem Jahr auch Jordan Aggregate zur Verfügung.
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F1-Teams unterzeichnen
Testbeschränkung Außer Ferrari halten sich künftig alle Teams an
neues Reglement
Alle Formel-1-Teams außer Ferrari haben ein
Abkommen für Testbeschränkungen unterzeichnet. In den vergangenen
Wochen kam durch die Ankündigung seitens Honda etwas Unruhe auf,
nachdem der Automobilhersteller die Pläne nicht unterstützen wollte,
berichtet f1Total.com
http://www.f1total.com
. Die Vorschläge haben damals die
Erhöhung der Testtage von 24 auf 30 vorgesehen, was jetzt auch
umgesetzt wird.
Das neue Reglement sieht auch eine freie Einteilung durch jedes Team
vor. Bei der Auswahl gibt es jedoch eine Beschränkung auf jene
Strecken, die in Europa liegen und seitens der FIA abgenommen sind.
Zusätzlich ist den Teams auch nicht mehr gestattet, auf mehr als nur
einem Kurs am selben Tag zu testen oder mehr als zwei Autos auf
einer Strecke einzusetzen.
Ferrari hatte zum Treffen in London keinen Vertreter geschickt und
im Vorfeld deutlich gemacht, diese Pläne nicht zu unterstützen.
Stattdessen widmet sich die Scuderia dem eigenen Testprogramm.
Dieser Schritt kam laut Minardi-Teamchef Paul Stoddard auch nicht
überraschend.
Die Grundidee für dieses Reglement wurde im vergangenen Jahr beim
Grand Prix von Brasilien geboren. Die jetzt beschlossenen 30
Testtage sind beim diesjährigen Rennkalender mit 19 Rennen und den
ohnehin dezimierten Testfreiräumen nur ein kleiner Einschnitt. Laut
Stoddart hat das Abkommen nun doch den Winter "überlebt" und Ferrari
wird die entsprechenden Gründe haben, warum sie sich dagegen
ausgesprochen haben. |

Automobilhersteller
weiterhin für alternative F1-Zukunft
Rennställe wollen möglichst gute Position
ausverhandeln
Die Automobilhersteller in der Formel 1 geben sich
nach dem Ausscheren von Ferrari aus den Plänen für eine alternative
Rennserie, der Grand Prix World Championship (GPWC), noch nicht
geschlagen. Nachdem die Scuderia das neue Concorde Agreement für
eine kolportierte Sonderzahlung von 75 Mio. Euro schon
unterschrieben hat (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050120016) , will Bernie Ecclestone
auch die anderen Teams so schnell wie möglich ins Boot holen.
GPWC-Chef Jürgen Hubbert zeigt sich laut F1Total.com
http://www.f1total.com
aber nach wie vor zuversichtlich, dass
ein Umfeld der Fairness für die Formel 1 geschaffen werden kann.
Dies würde im Gegensatz zu Ferraris Entscheidung stehen, ein
privates Abkommen mit den kommerziellen Rechteinhabern der F1 und
der FIA zu schließen.
Auch McLaren-Boss Ron Dennis steht dem neuen Concorde Agreement
skeptisch gegenüber. Das ausgehandelte Abkommen beziehe sich erst
auf 2008 und danach. Bis dahin existiere noch die existierende
Vereinbarung. Gespräche mit anderen Teams hätten stattgefunden. Alle
seien der Meinung, dass alle Optionen in Betracht gezogen werden
müssen und eine möglichst gute Position erkämpft werden solle.
Ferrari sei als "wichtigster Rennstall der F1" mit finanziellen
Rahmenbedingungen geködert worden.
Ecclestone will nach Möglichkeit noch vor Saisonbeginn die
restlichen neun Teams an sich binden. Heute, Dienstag, gibt es in
London ein Gipfeltreffen mit den Teamchefs, wo die Rahmenbedingungen
für das neue Concorde-Agreement präsentiert werden. Spekulationen
sprechen von einer Verdreifachung der Beteiligung an den
TV-Einnahmen für die F1-Teams. |

F1: Toyota unter
Zugzwang Milliarden-Engagement soll dieses Jahr endlich
Erfolge bringen
Das Formel 1-Team von Toyota
http://www.toyota-f1.com
steht in der bevorstehenden Saison
unter großem Erfolgsdruck. Die Performance muss erheblich gesteigert
werden, um das Milliarden-Dollar-Investment auch zu legitimieren,
meinen Verantwortliche im Toyota-Management. Toyota hatte am
vergangenen Wochenende als erstes F1-Team das neue Auto (TF105)
präsentiert. Jarno Trulli, neben Ralf Schumacher der zweite Pilot in
einem Toyota-Cockpit, warnte zu diesem Anlass auch vor einer
möglichen weiteren Dominanz von Michael Schumacher. Laut Trulli muss
sich Toyota mit den anderen "Michelin-Teams" messen, während Ferrari
mit den Bridgeston-Reifen wieder in einer eigenen Liga spielen wird.
Toyota-Vize-Präsident Akihiko Saito äußerte noch vor der
Präsentation des neuen Autos das Ziel, in dieser Saison in einem
Grand-Prix in die Top-Drei zu fahren, berichtet The Guardian
Unlimited. Saito gab auch zu, dass die F1 härter sei als
ursprünglich angenommen. Die Herausforderung sei es jedoch wert,
aber ohne bessere Resultate könne so nicht weitergemacht werden.
Dafür sei zu viel Geld im Spiel.
Am Fahrzug wurden viele Teile aus den Vorgängermodellen übernommen.
Ralf Schumacher hofft auf Synergie-Effekte durch die Tatsache, dass
Chassis- und Designabteilung in einem Ort in Deutschland platziert
sind. Dies stelle für den Rennfahrer einen weiteren Pluspunkt dar.
Unterstützt werden Schumacher und Trulli von Olivier Panis als Test-
und Ersatzrennfahrer. Ricaro Zonta wird an Grand-Prix-Freitagen den
dritten Wagen steuern.
Der neue Toyota wird von einem V10-Aggregat (RVX-05) angetrieben.
Mit einem Hubraum von knapp 3.000 Kubikzentimetern leistet der Motor
mehr als 900 PS |

F1: Coulthard fährt
für Red Bull Klien und Liuzzi kämpfen um zweites Cockpit
David Coulthard geht in der kommenden
Formel-1-Saison für das Red-Bull-Racing-Team an den Start, berichtet
F1Total.com http://www.f1total.com
. Das Engagement ist laut Dietrich
Mateschitz bereits unter Dach und Fach. Bei einem Gewinn von 13
F1-Rennen und dieser Persönlichkeit sei nicht viel zu diskutieren.
Der ehemalige Fahrer bei McLaren-Mercedes überzeugte vergangene
Woche bei den Testfahrten in Jerez.
Für die Besetzung des zweiten Cockpits stehen nach wie vor zwei
Fahrer zur Diskussion. Sowohl Christian Klien und Vitantonio Liuzzi
werden als mögliche Kandidaten gehandelt. Auch die abwechselnde
Besetzung des zweiten Autos ist ein mögliches Thema. Liuzzi hat sich
seinerseits jedoch gegen dieses Variante ausgesprochen.
Am Wochenende haben sich auch alle zehn F1-Teams über ein
gemeinsames Testfahrten-Reglement einigen können. Nachdem Ferrari
einem vorgelegten Entwurf über begrenzte Tests anfänglich nicht
zustimmte, konnte nun auch die Scuderia für das neue Reglement
gewonnen werden. |

Ferrari und Vodafone
verlängern F1-Partnerschaft Scuderia weitere zwei Jahre mit
Mobilfunk-Branding
Der Telekommunikationsriese Vodafone ist für
weitere zwei Jahre Hauptsponsor der Scuderia-Ferrari, berichtet die
BBC http://news.bbc.co.uk
. Der bisherige Vertrag mit Ferrari in den
vergangenen drei Jahren soll dem italienischen Autohersteller mehr
als 200 Mio. Dollar eingebracht haben. Ferrari-Rennleiter Jean Todt
zeigt sich erfreut über die Verlängerung der Zusammenarbeit. Die
Summe wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Für Ferrari sind neue und bestehende Großsponsoren sehr wichtig, da
das bevorstehende Tabakwerbeverbot auch das italienische F1-Team
trifft. Die Zigaretten-Marke Marlboro würde mit dem Inkrafttreten
des Verbots als Sponsor wegfallen, außer der Philip Morris-Konzern
stimmt zu, nur mit dem Logo und ohne Schriftzug auf den F1-Boliden
vertreten zu sein.
Das F1-Team McLaren-Mercedes steht auch vor einem Sponsor-Wechsel.
Die Whiskey-Marke "Johnnie Walker", Teil der Diageo-Gruppe, plant
seit längerem einen Einstieg in die Formel 1 und schließt diesen nun
auch nicht mehr aus. Der Vertrag zwischen Imperial Tobacco, dem
Eigentümer von Reemtsma, läuft aufgrund des internationalen
Tabakwerbeverbots bereits in der Mitte der kommenden F1-Saison aus.
Reemtsma warb bis jetzt auf den F1-Boliden für ihre West-Zigaretten.
pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041213024
.

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Banken arbeiten
weiterhin mit Ecclestone Erfahrung der F1-Ikone soll genutzt werden
Das Bankenkonsortium in der Formel-1-Holding SLEC
arbeitet weiterhin mit Bernie Ecclestone zusammen, berichtet
F1Total.com http://www.f1total.com
. Die Bayerische Landesbank, JP Morgan
und Lehman Brothers haben vor zwei Wochen einen Prozess gegen die
F1-Ikone über die Besetzung der SLEC-Vorstandssitze gemäß ihrer
Teilhaberschaft gewonnen. Die drei Banken halten gemeinsam 75
Prozent an der Holding. Der Einstieg erfolgte aufgrund der
Kirch-Beteiligung und im Rahmen des Konkurses als dessen Gläubiger.
Ecclestone besitzt nur 25 Prozent an der SLC-Holding und hat dort
bis dato die Fäden gezogen. Von Ausgrenzung redet jetzt, nach dem
Gerichtsurteil, jedoch niemand und Gerhard Librowsky,
Vorstandsmitglied der Bayerischen Landesbank, bekräftigt die weitere
Zusammenarbeit mit dem F1-Boss. Ecclestone habe in mehr als drei
Jahrzehnten intensive Kontakte zu Industrie, Sponsoren und
Rundstreckenbetreibern aufgebaut und das müsse anerkannt werden.
Die Bayerische Landesbank habe jedoch ein Jahr benötigt, um das
Firmengeflecht von Ecclestone in der Formel 1 zu durchschauen, so
Librowsky. Das Dickicht sei vor allem aus steuerlichen Motiven
entstanden und Ecclestone wolle im Tagesgeschäft unabhängig bleiben. |

Ecclestones Kontrolle
der Formel 1 bedroht Gericht gibt klagenden Banken rechtGericht gibt
klagenden Banken recht
Das britische Höchstgericht hat mit einer
Entscheidung gegen Bernie Ecclestone dessen bereits mehr als 20
Jahre dauernde Kontrolle über die Formel 1 ins Wanken gebracht. Wie
das Wall Street Joural (WSJ) heute, Dienstag, berichtet, gab Richter
Andrew Park den klagenden Banken Bayerische Landesbank, Lehman
Brothers und JP Morgan Chase Recht, die gemeinsam 75 Prozent an der
Formula One Holdings (FOH)
http://www.formula1.com
halten. Die drei Banken hatten gegen
Ecclestone und seine Treuhandgesellschaft Bambino geklagt, weil sie
die Ernennung von zwei Vorstandsmitgliedern der FOH anfechten
wollen. Das Urteil könnte auf eine Übernahme der Formel Eins durch
die drei Banken hinauslaufen. Es wird erwartet, dass Ecclestone
gegen das Urteil beruft.
Ecclestone hält über Bambino lediglich 25 Prozent der FOH-Anteile,
hat aber bisher die Mehrheit im Vorstand gehabt. Das Gericht ist der
Meinung, Ecclestone habe unfair gehandelt, als er die Bestellung
eigener Vorstandsmitglieder durch die Banken verhindert hat. Richter
Park habe keine rechtliche Grundlage gegen die Bestellung der
Vorstände gesehen, so das WSJ.
Die Übernahme der Formel 1 durch die drei Banken ist vor dem
Hintergrund der zunehmenden Unzufriedenheit mit Ecclestone zu sehen.
Vier nicht unwesentliche Automobilhersteller - Ferrari, BMW,
DaimlerChrysler und Renault - haben angedroht, ab 2008 eigene Rennen
in Konkurrenz zur Formel 1 zu organisieren. Bei einer Übernahme der
Banken wird erwartet, dass die Kluft zwischen der Formel 1 und den
vier Autokonzernen überwunden wird und der Launch einer
Konkurrenzveranstaltung verhindert wird. |

Jenson Button ist
Rennfahrer des Jahres Ferrari erhält Auszeichnung für bestes Rennauto
Der BAR-Pilot Jenson Button ist Rennfahrer des
Jahres. Die Leser des englischen Motorsport Magazine verliehen dem
Briten diese Auszeichnung, berichtet BBC
http://news.bbc.co.uk
. Der Brite hatte in der F1-Fahrer-Wertung
den dritten Platz belegt. Er selbst zeigte sich überrascht über den
Preis, da Michael Schumacher in der Weltmeisterschaft so oft
gewonnen und das BAR-Team hinter sich gelassen hat. Ferrari ging
jedoch nicht leer aus und erhielt für seinen diesjährigen F1-Ferrari
die Auszeichnung "Racing Car of the Year".
Im vergangenen Jahr bekam der Kolumbianer Juan Pablo Montoya den
Titel Rennfahrer des Jahres. Zum Rallye-Fahrer des Jahres 2004 wurde
der amtierende Weltmeister Sebastian Loeb gekürt. Rookie des Jahres
wurde AJ Allmendinger aus der US-Champ-Car-Serie.
Button äußert sich erst kürzlich sehr selbstkritisch über seinen
Ausstiegsversuch bei BAR
http://www.barf1.com
. Der Brite wollte in der kommenden Saison
für Williams an den Start gehen. Bereits sechs Rennen vor dem Ende
der Saison 2004 verkündete er seine Absicht, zu seinem Mentor Frank
Williams zurückzugehen. BAR-Teamchef David Richards akzeptierte
diesen Schritt seines Fahrers nicht und dessen rechtliche
Möglichkeiten über einen Ausstieg aus dem bestehenden Vertrag durch
ein Schlupfloch. Richards ging in dieser Sache sogar bis zur
zuständigen F1-Behörde. Button testet jetzt bereits mit BAR für die
nächste Saison. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041130022
. |

Besucheransturm beim
Race of Champions Hochkarätiges Fahrer-Line-Up lockt
Motorsport-Fans
Für das morgen Samstag stattfindende Race Of
Champions http://www.raceofchampions.com
im Pariser Stade de France sind
bereits 56.000 Karten verkauft worden. Die Organisatoren sprechen
vom "Motorsport-Ereignis des Jahres" und wollen das Stadion bis auf
den letzten Platz füllen. 6.000 Karten gibt es noch. Auf Eurosport
http://www.eurosport.com
kann das Spektakel im TV live
mitverfolgt werden.
Innerhalb einer Woche ist das Stadion in einen ein Kilometer langen,
zweispurigen Rundkurs umgebaut worden. Alle vier Autotypen -
RoC-Buggies, Ferrari 360 Modena Challenge, Peugeot 360 WRC und
Citroen Xsara WRC - haben bereits Reifentests absolviert.
Co-Organisator und Rallye Pilot Michel Mouton lobt den Kurs in den
höchsten Tönen. Der Kurs sei sehr anspruchsvoll und lasse nur wenig
Spielraum für Fehler. Die Fahrer würden sehr viel Können benötigen,
um von den Banden weg zu bleiben. Das Rennen selbst werde sehr eng
werden.
Das Ziel dieser zum 17. Mal stattfindenden Zusammenkunft ist die
Ermittlung des "besten Motorsportlers" der Welt. Ein weiterer Titel
geht an die "beste Motorsportnation". Bis dato haben u.a. Sebastian
Loeb, Juha Kankkunen, Tommi Mäkkinen, Carlos Sainz, Colin McRae und
Marcus Grönholm den Titel holen können. Den Nationencup gewannen
bisher Finnland, Frankreich, Spanien und die USA. Für Deutschland
gehen dieses Jahr F1-Ikone Michael Schumacher und Rallye-Pilot Armin
Schwarz ins Rennen. Weitere bekannte Teilnehmer sind
Rallye-Weltmeister Sebastian Loeb, David Coulthard und
Ex-Rallye-Champ Colin McRae. Marcus Grönholm ist dieses Jahr auch
wieder dabei. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041115057
. |

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