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Mobilfunk in Europa mit kräftigem Wachstum
Festnetzanschlüsse auf dem absteigenden Ast

Der Mobilfunk hat in der EU in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Die Zahl der Handyverträge hat im Zeitraum zwischen 1995 und 2003 um jährlich durchschnittlich 42 Prozent zugenommen. Nach Berechnungen von Eurostat http://europa.eu.int/comm/eurostat/ , dem statistischen Amt der Europäischen Union, gab es im Jahr 2003 in der EU inklusive der neuen Mitgliedstaaten 364 Mio. Verträge, gegenüber 22 Millionen im Jahr 1995. Im EU-Durchschnitt verfügen rund 80 Prozent der Einwohner über einen Handyvertrag.

Die höchste Anzahl an Mobilfunkverträgen pro Einwohner in der EU25 verzeichnete im Jahr 2003 Luxemburg mit 120 Verträgen pro 100 Einwohner, dicht gefolgt von Schweden (98), Italien (96) und der tschechischen Republik (95). In Deutschland hatten 78,5 Prozent der Einwohner einen Handyvertrag, ein Plus von 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Österreich verzeichnete 87,9 Mobilfunkverträge pro 100 Einwohner und damit 5,3 Prozent mehr als im Jahr 2002. Am unteren Ende der europaweiten Reihenfolge befindet sich laut Eurostat Polen mit 45,5 Verträgen pro 100 Einwohner.

Dagegen ist die Festnetztelefonie nach den Berechnungen von Eurostat auf dem absteigenden Ast. Die Zahl der Festnetzleitungen ist durch den starken Konkurrenzdruck von Mobilfunk und Breitbandtechnologie seit dem Jahr 2001 im Fallen begriffen und lag 2003 bei 229 Mio. Anschlüssen. Die durchschnittliche Festnetzdichte betrug in der EU25 rund 50 Anschlüsse auf 100 Einwohner. Dabei sind jedoch erhebliche regionale Unterschiede zu verzeichnen. In Litauen und der Slowakei verfügen nur 24 Prozent der Einwohner über einen Festnetzanschluss. In Deutschland beträgt die Festnetzdichte 66, in Österreich 39 Prozent.


 

FMK: Internationaler Konsens zu Mobilfunk?
Britische NRPB fasst weltweiten Wissensstand zusammen

Innerhalb weniger Tage hat sich die britische Strahlenschutzbehörde NRPB (National Radiation Protection Board) neuerlich zum Thema "Mobilfunk und Gesundheit" geäußert. Nun wurden insgesamt 26 Berichte von besonders hohem wissenschaftlichem Wert unter die Lupe genommen, welche Erkenntnisse aus der In-vitro-Forschung, experimentellen Untersuchungen und aus epidemiologischen Studien beinhalten. Alle Berichte, die zusammen eine international aktuelle Wissensbasis umfassen, heben hervor, dass keine gesundheitlichen Schäden durch Mobilfunk festgestellt wurden.

Isolierte Hinweise auf biologische Effekte, wie beispielsweise die geringe Wärmezunahme an Gewebeoberflächen beim Telefonieren, können plausibel erklärt werden und haben keine gesundheitliche Auswirkung, so die NRPB. Eine Schlussfolgerung aus diesen Effekten auf negative Gesundheitseinflüsse ist daher unbegründet. Die NRPB hebt hervor, dass die Sicherheit der Mobilfunktechnologie auch in Zukunft von wissenschaftlicher Seite regelmäßig überprüft und auch auf Basis von Langzeitstudien bewertet wird.

In den letzten Jahren wurden zahlreiche ähnliche Untersuchungen zu möglichen Einflüssen durch elektromagnetische Felder und Mobilfunk durchgeführt. Nationale und internationale Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Schwedische Strahlenschutzbehörde (SSI) und der Niederländische Gesundheitsrat (HCN) haben seit der Veröffentlichung des Stewart Reports 2000 umfassende Berichte zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk erstellt.

Das Dokument kann auf folgender Seite heruntergeladen werden:
http://www.nrpb.org/publications/w_series_reports/2005/nrpb_w65.pdf

Forum Mobilkommunikation
Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative aller österreichischen Mobilfunkbetreiber, der Mobilfunkindustrie und des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und mit allen Fragen, die mit dem Aufbau der österreichischen Mobilfunknetze zusammenhängen.

 


 

Bereits mehr Mobil- als Festnetztelefone
Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit eigenem PC

In deutschen Haushalten haben Mobiltelefone die klassischen Festnetzanschlüsse bereits überholt. Laut einer heute, Dienstag, veröffentlichten Erhebung des Statistischen Bundesamtes http://www.destatis.de kommen in diesem Jahr auf 100 Haushalte 108 Festnetztelefone, aber 115 Handys. Im Jahr 2000 hatte es pro Haushalt noch durchschnittlich 1,03 Festnetztelefone, aber nur 0,36 Handys gegeben, teilte das Statistische Bundesamt weiter mit.

Stark zulegt hat in den vergangenen Jahren auch die Internet-Ausstattung der deutschen Haushalte. Während vor vier Jahren nur 16 Prozent der Privathaushalte online waren, waren es vor zwei Jahren 36 Prozent. Anfang dieses Jahres konnten bereits 47 Prozent der Haushalte im World Wide Web surfen. Angestiegen ist auch die Zahl der PCs in Privathaushalten. So verfügten zu Beginn des laufenden Jahres bereits zwei Drittel aller Haushalte über einen eigenen Rechner. Im Jahr 2000 waren es 47 Prozent gewesen.

Am weitesten voran bei der IT-Ausstattung sind Haushalte von Paaren mit zwei Kindern. Von diesen haben praktisch alle einen eigenen PC und vier Fünftel verfügen über die Möglichkeit, ins Internet zu gehen. Dagegen waren Single-Haushalte nur zu 44 Prozent mit einem Rechner ausgestattet und weniger als ein Drittel von diesen hat einen Internetanschluss. (pte-Trend)


 

Rekord bei der Übertragung von Mobilfunk-Daten
OFDM-Übertragungsverfahren schafft 1.000 Megabit/s

 

Der deutsche Elektronikkonzern Siemens http://www.siemens.de hat einen Weltrekord bei der Übertragung von Mobilfunk-Daten gemeldet. Mit der Kombination mehrerer Antennen und dem speziellen Übertragungsverfahren OFDM erreichten die Forscher eine Kapazität von einem Gigabit pro Sekunde (1.000 Megabit/s). Das ist rund 20 Mal schneller als heutiges Wireless LAN (WLAN).

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für angewandte Funktechnik verwendeten die Siemens Forscher fünf Gigahertz als Grundfrequenz. Die Bandbreite von 100 Megahertz (MHz) spalteten sie in eng benachbarte Trägerfrequenzen, die sich gegenseitig nicht störten. Dieses Orthogonal Frequency Division Multiplexing (OFDM) schützt die Signale weitestgehend vor Störungen wie Echos, die durch Reflexionen an Gebäuden entstehen. Zusätzlich verwendeten die Forscher ein MIMO-System aus drei Sende- und vier Empfangsantennen. Bei diesen Mehrantennen-Systemen übertragen mehrere Antennen gleichzeitig unterschiedliche Datenströme in demselben Funkkanal und Frequenzband.

Im Vergleich zu Einzelantennen, die jeweils auf einer separaten Frequenz senden, lässt sich durch das MIMO-Verfahren die Datenrate vervielfachen, indem es das Frequenzspektrum wesentlich effizienter nutzt. Mehrantennen-Systeme benötigen eine sehr hohe Rechenleistung auf der Empfangsseite, was heutige Mobilfunk-Chips nicht leisten. Die Wissenschaftler optimierten deshalb die Algorithmen für die Signalverarbeitung und implementierten sie auf heutige Hardwarebausteine. Nach Ansicht der Experten werden Datenraten in diesen Größenordnungen in etwa zehn Jahren für die Übertragung von Videos, Bildern und anderen Multimediageräten standardmäßig benötigt.
 


 

Tele2 steigt mit eigener Vorwahl ins Mobilfunknetz ein
One bleibt weiterhin Kooperationspartner

Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Tele2 http://www.tele2.com kündigte heute, Donnerstag, den Einstieg ins österreichische Mobilfunknetz an. Ab 1. November wird Tele2Mobil mit einer eigenen Vorwahl (0688) das erste Vertragshandy-Angebot auf den Markt bringen. Der Alternativanbieter, der erst diesen Monat den österreichischen Festnetzanbieter UTA http://www.uta.at übernommen hat, will mit dem neuen Angebot Vieltelefonierer aus dem Privatkundenbereich ansprechen. Zu Jahresbeginn 2003 stieg Tele2 erstmals als Enhanced Service Provider in Kooperation mit dem Netzbetreiber One http://www.one.at mit einem Wertkartenangebot ins Mobilfunknetz ein. Dieses Angebot war vornehmlich auf Wenigtelefonierer zugeschnitten.

Bisher nutzte Tele2 sowohl die technische Infrastruktur, als auch die gleiche Netzvorwahl von One (0699). Die Rechtslage in Österreich habe sich aufgrund von EU-Vorgaben geändert, daher habe man sich dazu entschlossen, vom ESP auf einen Mobile Virtual Network Operator (MVNO) umzustellen, teilte Geschäftsführer Norbert Wieser bei der heutigen Pressekonferenz in Wien mit. Ab November wird Tele2Mobil eine eigene Mobilfunkinfrastruktur betreiben, die alle wichtigen Mobilfunkservices abdeckt. Investiert wurden ca. drei Mio. Euro. Die Sendeanlagen von One werden weiterhin benutzt. Geschäftsführer Norbert Wieser betonte dabei die Vorteile die sich sowohl für die Firma, als auch für Kunden ergeben. Durch die Nutzung von bereits vorhandenen Sendemasten werde die Umwelt geschont und Leerkapazitäten können optimal ausgeschöpft werden. Dabei setzt Tele2Mobil auf Preiswertigkeit und Nützlichkeit, statt auf unterhaltsamen Schnickschnack: MMS-Dienste werden nicht angeboten.

Auf die Frage, wie Tele2Mobil die in den letzten Tagen umstrittene "Fluchtsteuer" handhaben werde, äußerte der Geschäftsführer, dass man sich an die vom Telekomregulator vorgegebenen Beträge halten werde. Die Lage am Mobilfunkmarkt sehe man nicht als gesättigt an. Zwar würde sich das Wachstum, nach Einschätzung von Wieser, stark verlangsamen, der Wechsel von bestehenden Handynutzern zu anderen Netzen jedoch sei im Zunehmen. Das Unternehmen setzt daher auf bereits vorhandene Kunden, erhofft sich gleichzeitig, mit günstigen Angeboten, Kunden anderer Netzbetreiber zum Wechsel zu bewegen.

Das europaweit expandierende Telekomunternehmen unternimmt somit einen weiteren Schritt zur Etablierung seiner Stellung als stärkster Alternativanbieter, die sich in Österreich bisher hauptsächlich auf Festnetz und Internet beschränkt. Seit seinem Einstieg in Österreich im März 1999, konnte Tele2, laut eigenen Angaben, bis zu 550.000 Kunden gewinnen. 55.000 davon nehmen das derzeitige Mobilfunkangebot in Anspruch.

Mit der Übernahme von UTA vor zwei Wochen verspricht sich Tele2 der größte alternative Festnetzanbieter auf dem österreichischen Markt zu werden. Die Übernahme muss noch von der Kartellbehörde geprüft und genehmigt werden. Derzeit hält Ex-Monopolist Telekom Austria einen Markanteil von 70 Prozent. Tele2 und UTA kommen gemeinsam auf einen Anteil von nur 15 Prozent.


 

Trubel um Rufnummernmitnahme
tele.ring und 3 klagen über Wettbewerbsverzerrung

Die Mobilfunkprovider tele.ring http://www.telering.at und 3 http://www.drei.at haben sich heute, Freitag, über Probleme bei der Umsetzung der am 16. Oktober dieses Jahres in Österreich gestarteten mobilen Rufnummernportierung beklagt. Zu hohe Wechselgebühren und "Blockaden beim Wechsel" gefährdeten den weiteren Erfolg der Rufnummernmitnahme, so die CEOs von tele.ring und 3, Michael Krammer und Berthold Thoma, vor Journalisten in Wien. "Es muss schon einen triftigen Grund geben, wenn sich zwei CEOs miteinander in Wettbewerb stehender Unternehmen auf ein Podium setzen", sagte Krammer.

Laut Krammer ist die Rufnummernmitnahme ein großer Erfolg. Die Nachfrage sei riesengroß. Bisher hätten bereits rund 1.000 Kunden mit ihrer Rufnummer den Betreiber gewechselt. Am meisten profitierten davon tele.ring und 3, auf deren Konto rund 650 dieser Wechsel gehen. Thoma verurteilte die Forderungen der Mitbewerber an die wechselwilligen Kunden, die so genannte "Fluchtsteuer". So verlangten mobilkom und One 35 Euro pro SIM-Karte, T-Mobile gar 35 Euro pro Rufnummer. Dabei hatte die Telekom-Control-Kommission (TKK) zwölf Euro als "nicht abschreckendes" Entgelt festgelegt. "Solche wettbewerbsverzerrenden Praktiken führen die Rufnummernmitnahme ad absurdum", sagte Thoma.

Jeweils am 22. Oktober haben tele.ring und 3 Klagen gegen die Mitbewerber mobilkom (tele.ring) und T-Mobile (3) wegen unlauteren Wettbewerbs eingebracht. Laut Krammer hat mobilkom im Zeitraum zwischen dem 16. Oktober und dem 26. Oktober "mehr als 50 Prozent" der Anfragen nicht beantwortet. In den vergangenen zwei Tagen sei allerdings eine Verbesserung eingetreten. Der Prozentsatz der nicht beantworteten Anfragen bewege sich nun zwischen zehn und 20 Prozent.

"Technische Probleme" und ein Server-Problem machte mobilkom-Sprecherin Elisabeth Mattes auf Anfrage von pressetext.austria für die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Portierung verantwortlich. Seit Dienstag dieser Woche liefe aber alles problemlos. Laut Mattes werde mobilkom die strittigen 35 Euro vorerst auch weiterhin berechnen. Die Portierung koste das Unternehmen pro Kunden rund 100 Euro, begründete Mattes die Maßnahme.

Auch 3-Chef Thoma hatte leichte Schwierigkeiten bei der Umsetzung eingeräumt. Bei tele.ring gab es dagegen laut Krammer vom ersten Tag an "keinerlei Probleme". Krammer und Thoma forderten einhellig eine Änderung der Rufnummernverordnung. "Keine 'Fluchtsteuer'" und "freie Betreiberwahl" lautete der Appell. 3 hatte außerdem Vizekanzler Hubert Gorbach in einem Brief um die Durchsetzung der "kostengünstigen und kundenfreundlichen Möglichkeit der Rufnummernmitnahme" in Österreich gebeten.


 

Trojaner verschickt Werbe-SMS
"Delf-HA" attackiert User russischer Mobilfunkanbieter

11. November 2004 - Der englische Sicherheitsspezialist Sophos http://www.sophos.com warnt vor einem Trojaner, mit dem unerwünschte SMS-Nachrichten versendet werden können. "Delf-HA" ist ein Trojaner für die Windows-Plattform und gelangt als selbst extrahierende UPX-Datei "inst.exe" auf den Computer.

Wird das Schadprogramm gestartet, erstellt es die Datei "rundnm.exe" im Windows-Systemordner. Durch das Hochfahren von Windows wird es automatisch gestartet und schreibt folgenden Registrierungseintrag: "HKLM/Software/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run/RUNDNM/Rundnm.exe". Anschließend verbindet sich Delf-HA mit der URL www.vlasof1.narod.ru und versucht die Datei "sms.txt" herunter zu laden. Das File enthält nähere Informationen über eine SMS-Nachricht, die der Trojaner mit Hilfe von SMS-Sendeformularen auf Websites verschiedener russischer Mobiltelefon-Netzwerkanbieter versendet.

Nach russischen Medienberichten kämpfen die Mobilfunkanbieter MTS und Megafon bereits gegen den neuen Malicious-Code. Delf-HA soll den Spamschutz der Handybetreiber überwunden haben und attackiert User in St. Petersburg mit Junk-E-Mails. Pressesprecher der betroffenen Provider bestreiten die Attacken jedoch. "Ich kann nicht behaupten, dass der Spam Massencharakter angenommen hat", erklärt Dennis Nowikow, Direktor der Hightech-Abteilung bei Megafon. "Werbe-SMS werden nach wie vor per Hand verschickt. Das ist zu aufwändig und kann nicht für Spam genutzt werden", so Nowikow. (


MOBILES BREITBAND von mobilkom austria: Schnelle Datenübertragung auch unterwegs
Breitband-Übertragung wird jetzt mobil

MOBILES BREITBAND von mobilkom austria - Ready-to-Use-Package mit SIM-Karte, Flat-Tarif und Vodafone Mobile Connect Card UMTS - Zwei verschiedene Packages für unterschiedliche Anforderungen

Mit MOBILES BREITBAND bietet mobilkom austria jetzt eine Kombination der Vorteile einer High-Speed-Datenübertragung mit jener vollkommener Mobilität. Dazu ist das "Ready-to-Use"-Package sofort und unkompliziert einsatzbereit.

Rasch unterwegs
Ob Unternehmer, der auch beim Kunden online sein möchte, ob Außendienstmitarbeiter oder "Mobile Professional", der gerne zu Hause arbeitet: Mit MOBILES BREITBAND von A1 muss innerhalb des UMTS-Versorgungsgebietes niemand mehr unterwegs auf den Komfort einer Breitband-Übertragung verzichten. Das Package besteht aus einer SIM-Karte, einem Flat-Tarif inklusive 500 oder 1000 MB pro Monat sowie der idealen Hardware in Form der Vodafone Mobile Connect Card UMTS. Auf diese Weise ist einfachste "Plug & Play" Bedienung gesichert, und den Kunden steht eine mobile Breitband-Übertragung mit UMTS oder GPRS nach dem Prinzip der besten Abdeckung zur Verfügung. Nach Einstecken der Vodafone Mobile Connect Card UMTS kann sofort losgesurft werden, und auch der Download großer Files ist unterwegs problemlos machbar.

MOBILES BREITBAND: jetzt erstmals mit Flat-Tarif
Um allen Anforderungen gerecht zu werden, stehen zwei verschiedene Packages zur Verfügung: Entscheidet man sich für MOBILES BREITBAND 500, so sind in den EUR 39,- sowohl die SIM-Karte als auch ein monatliches Datenvolumen von 500 MB nach dem Fair Use Prinzip inkludiert*. Außerdem erhält man bei Erstanmeldung die Vodafone Mobile Connect Card UMTS um nur EUR 39,-
Für Kunden, die mit noch größerem Datenvolumen rechnen, gibt es das MOBILES BREITBAND 1000 Package: Um EUR 69,- sind hier monatlich 1000 MB Datenvolumen für die Übertragung enthalten.

* Verrechnung nach dem Fair Use Prinzip: Das inkludierte Datenvolumen darf bis zu einer Toleranzgrenze von 20% überschritten werden. Bei Überschreitung der Toleranzgrenze wird das gesamte 500 MB bzw. 1000 MB übersteigende Datenvolumen mit EUR 0,50/ MB verrechnet.


 

Überschuldungen durch Handyrechnungen nehmen zu
Auch Netzbetreiber haben kein Interesse an unbezahlten Rechnungen

Immer wieder landen Familien aufgrund unbezahlter Rechnungen auf der Straße. Auch Weihnachtsfeste ohne Geschenke sind insbesondere mit Kindern schwierig. Die Schuldnerberatungsstellen nennen als häufigste Überschuldungsursache hohe Handyrechnungen. Auch die Mobilfunk-Netzbetreiber haben kein Interesse an unbezahlten Leistungen. Dennoch gibt es immer mehr Probleme, wobei Menschen quer durch alle Altersschichten betroffen sind.

Alexander Maly ist einer der erfahrensten Schuldnerberater Österreichs. Der Angriff auf die Geldinstitute in seinem Buch "Tatort Banken" hat Schlagzeilen gemacht. Auch im Gespräch mit pressetext.austria findet er klare Worte: "Das größte Problem sind die Banken, das zweitgrößte die Mobilfunkbetreiber. Die Banken verdienen gut an Überziehungszinsen, die Mobilfunker drängen die Kunden zu Einziehungsaufträgen. Ist der Überziehungsrahmen ausgeschöpft, machen die Banken eine Umschuldung und das Konto kann erneut überzogen werden. So erfassen viele Kunden nicht, wie viel Geld für das Telefonieren drauf geht." Die Geldinstitute würden gerade vor Weihnachten durch euphemistische Umschreibungen wie "Einkaufsreserve" den "gnadenlosen Kontoüberzug" fördern, so Maly.

Besondere Sorgen macht Maly der zu erwartende Mobile-Commerce-Boom. Dabei könnten via Handy noch größere Beträge ausgegeben werden. Aber auch die "informellen Kredite", die immer öfter auch an unter 18-Jährige vergeben werden, sind dem Experten ein Dorn im Auge. Er wünscht sich ein gesetzliches Verbot für diese "Einstiegsdroge in eine Schuldnerkarriere" – nicht zuletzt, da es sich um "volkswirtschaftlichen Unsinn" handle, Personen vor dem vollen Einstieg in das Wirtschaftsleben zu verschulden.

Ganz ähnlich sieht das der österreichische Mobilfunk-Marktführer Mobilkom Austria http://www.mobilkom.at in einer Stellungnahme gegenüber pressetext.austria: "Mobilkom Austria hat kein Interesse an säumigen Kunden und speziell an säumigen Jugendlichen, die sich in Schulden stürzen und dann kein Geld mehr fürs Telefonieren haben." Die Jugendlichen von heute seien die Top-Kunden von morgen und würden nach einer Kündigung lediglich den Anbieter wechseln. Allerdings seien die Jugendlichen gar nicht so unvernünftig: "Erfahrungen zeigen, dass jugendliche Kunden besseres Zahlungsverhalten als Erwachsene aufweisen."

Als präventive Maßnahme führen alle Anbieter vor Freischaltung Bonitätsprüfungen durch - "im Interesse der Kunden", wie es unisono heißt. Jugendliche unter 18 bekommen nur dann Postpaid-Verträge, wenn ein Erziehungsberechtigter haftet. Mobilkom, T-Mobile http://www.t-mobile.at und One http://www.one.at bieten Ihren Kunden weiters die Möglichkeit, den aktuell aufgelaufenen Rechnungszwischenstand zu überprüfen. Bei Telering http://www.telering.at wird das Telefonieaufkommen der Kunden automatisch überwacht. Gibt es plötzlich einen starken Anstieg nach oben, wird Kontakt aufgenommen. Dabei stellen manche Kunden fest, dass ihr Handy gestohlen wurde, berichtet Telering. Bei One erfolgt eine manuelle Überprüfung, sobald seit der letzten Rechnung mehr als 250 Euro vertelefoniert wurden. In der Folge kann der Anschluss gesperrt werden.

Alle Netzbetreiber geben an, mit den Schuldnerberatungsstellen zusammenzuarbeiten und individuelle Lösungen, meist Ratenzahlungen, anzustreben. Telering wünscht sich auch Unterstützung vom Gesetzgeber. Den Netzbetreibern solle "im Interesse des Kunden" erlaubt werden, Daten über zahlungsunfähige Kunden auszutauschen. So sollen unachtsame Kunden vor sich selbst geschützt werden. Viele würden nach einer Kündigung wegen unbezahlter Rechnungen zu einem anderen Netzbetreiber wechseln und dort zusätzliche Schulden anhäufen.

Für die Verstärkung der Probleme durch Mobile Commerce scheinen die Netzbetreiber noch kein Rezept zu haben. So schreibt One an pressetext.austria: "Wir werden entsprechende Verträge sowohl mit den M-Commerce Vertragspartnern als auch mit den Kunden abschließen, um (unleistbare Transaktionen) zu verhindern". T-Mobile sieht sich nur als Vermittler, Telering bietet derzeit keine derartigen Dienste an. Mobilkom schließlich sieht gar keine neuen Probleme, da das Handy nur ein Ersatz bisher genutzter Zahlungsformen sein werde.

http://www.schuldnerberatung.at lautet die Adresse des Webportals der Schuldnerberatungen in Österreich.


 

Kommunen arbeiten mit Netzbetreibern zusammen
Zugriff auf aktuelle Standortdaten von Mobilfunksendeanlagen

Die kommunalen Spitzenverbände - Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag sowie Deutscher Städte- und Gemeindebund - und die sechs Mobilfunknetzbetreiber E-Plus, Group 3G, Mannesmann Mobilfunk, Mobilcom, T-Mobil und Viag Interkom haben sich auf ein gemeinsames Vorgehen beim Netzausbau geeinigt. Dies teilten die Firmen am Montag in Berlin mit. http://www.dtag.de/dtag/ipl2/cda/t54/0,4270,13034--1-1-,00.html

Nach der Vereinbarung sollen künftig die Kommunen Zugriff auf die aktuellen Standortdaten von Mobilfunksendeanlagen erhalten. Dies könnte in Zusammenarbeit mit der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post http://www.regtp.de geschehen. Ferner sollen die Netzbetreiber die Kommunen über Planungsvorhaben informieren und beim Bau neuer Sendeanlagen einbinden. Die kommunalen Spitzenverbände sollen ihrerseits für eine verbesserte Information der Kommunen zu Fragen des Netzausbaus sorgen.

Oberstes Ziel sei es, neue Standorte einvernehmlich mit den Kommunen zu realisieren, um so die notwendige Infrastruktur möglichst konfliktfrei auszubauen. Mit einer Informationsoffensive wollen die Netzbetreiber die Akzeptanz bei den deutschen Städten und Gemeinden verbessern. Das von den Mobilfunknetzbetreibern gegründete Informationszentrum Mobilfunk (IZM) wird speziell für die Kommunen aufbereite Informationsmaterialien bereitstellen.

 

Handy am Steuer - alles im Griff? Eine neue Studie des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychologie der Universität Graz zeigt: Das Handy hat Hochsaison am Steuer. Die Mehrheit der fernsprechenden Fahrer ist sich des erhöhten Unfallrisikos zwar bewußt, aber gleichzeitig überzeugt, es durch persönliche Geschicklichkeit kompensieren zu können. Die geringe Strafhöhe wird im Fall des Falles in Kauf genommen.

Die aktuelle Untersuchung, bei der 275 Pkw-Lenker und -Lenkerinnen befragt wurden, ergab eine sehr starke Verbreitung von Mobiltelefonen (83,3%) und eine entsprechend häufige Verwendung (54,9%) beim Lenken eines Pkw. Ein großer Teil der Handy-Nutzer besitzt überhaupt keine Freisprecheinrichtung, und selbst die Besitzer solcher Anlagen benützen sie nur zum Teil konsequent. Immerhin verfügen Vieltelefonierer und Vielfahrer signifikant häufiger über eine Freisprecheinrichtung.

Von 100 befragten Pkw-LenkerInnen

- besitzen 83 ein Handy
- führen 69 das Handy im Auto mit
- benützen es 55 zum Telefonieren am Steuer,
davon 33 mit und 22 ohne Freisprecheinrichtung
- von den 33 Benützern der Freisprecheinrichtung verwenden 26 diese
Einrichtung konsequent.

Fazit: Das gesetzliche Handy-Verbot am Steuer hat für viele Fahrer offenbar reinen Empfehlungs-Charakter. Doch weder Unkenntnis des Verbots - nur 0,9% der Handy-Besitzer meinen, daß Telefonieren am Steuer generell erlaubt sei - noch Unterschätzung der Gefahr sind die Gründe dafür. Die Hauptursachen der Handy-Manie hinter dem Lenkrad: Das erhöhte Unfallrisiko wird zwar erkannt, aus Selbstüberschätzung aber ganz bewußt eingegangen. Und: Die Strafhöhe für den illegalen Plausch wird als eher niedrig bewertet.

Gespräch am Steuer - Gefahr im Verzug

Das Handy ist Konzentrationskiller Nummer 1. Wissenschaftlich untersucht sind folgende Risikofaktoren:

- Erhöhte Reizschwelle: Visuelle und akustische Reize der Umwelt müssen um 60% stärker ausgeprägt sein, damit sie der telefonierende Fahrer wahrnehmen kann.

- Verlangsamte Reaktionszeit: Experten schätzen, daß etwa zwei Drittel aller Verkehrsunfälle mit Handy Auffahrunfälle sind.

- Überforderung total: Hektischer Fahrstil, deutlich mehr Fahrfehler und Fehleinschätzungen kennzeichnen den typischen Handy-Fahrer. Telefonierende Lenker schneiden häufiger Kurven, überfahren öfter Sperrlinien, vergessen gern auf das Blinken und zeigen u.a. Probleme bei Nachrang-Situationen, beim Anfahren am Berg, beim Einparken und Reversieren.

- Rücksichtslosigkeit gegenüber Fußgängern: Rund drei Viertel der telefonierenden Lenker halten vor dem Zebrastreifen nicht an.

Und Unfallanalysen zeigen: Vielredner leben gefährlicher. Wer im Monat mehr als 50 Minuten während der Fahrt telefoniert, hat ein fünfmal höheres Unfallrisiko als Nicht-Telefonierer. Auch die Nachwirkung des Gesprächsinhalts bedeutet größere Unfallgefahr: Im Zeitraum von 15 Minuten nach Beendigung eines Telefonats ist das Unfallrisiko ungefähr um das Vierfache erhöht.

Volle Konzentration voraus - die Mobilbox macht’s möglich!

Telefonieren am Steuer hält Geist und Körper des Lenkers in Schach. Ab-Lenkung im wahrsten Sinne: Nicht nur die Bedienung des Handys bedeutet Stress, auch bei Verwendung einer Freisprecheinrichtung ist die Aufmerksamkeit des Lenkers eingeschränkt - Wählvorgang und Gesprächsinhalt bedeuten Abwendung vom Wesentlichen.

"Nicht nur die Hände, auch der Kopf muß frei sein für die Herausforderungen des Straßenverkehrs," so KfV-Direktor Dr. Othmar Thann. "Wer durch Nebentätigkeiten abgelenkt ist, begeht Fehler, übersieht und überhört wichtige Informationen, ist schlicht überfordert. Durch sein Fehlverhalten gefährdet er andere Verkehrsteilnehmer und auch sich selbst. Das Auto sollte daher nicht als Büro oder Diskussionsforum betrachtet werden, sondern als das, was es ist: ein Kraftfahrzeug, dessen Steuerung ungeteilte Aufmerksamkeit erfordert." Die KfV-Experten empfehlen daher, generell während der Fahrt nicht zu telefonieren, sondern die Mobilbox-Funktion zu nutzen. Dabei ist die notwendige Erreichbarkeit stets gewährleistet, Rückrufe können ohne Risiko in einer Fahrtpause abgewickelt werden. Derzeit ist die Verwendung der Mobilbox allerdings noch auffallend gering: Nur 3,3% aller LenkerInnen, die ein Handy mitführen, nehmen dieses Service in Anspruch - so das Ergebnis der KfV-Studie.

Zwei Jahre Handy-Verbot am Volant

Seit 1. Juli 1999 ist auf Österreichs Straßen Telefonieren während der Fahrt nur noch mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Wer dennoch am Steuer zum Hörer greift und in flagranti erwischt wird, hat ein Organmandat in Höhe von 300 Schilling zu bezahlen. Bei Zahlungsverweigerung muß mit einer Strafe bis zu 1.000 Schilling gerechnet werden. Von der höchstgerichtlichen Judikatur wird das Handy-Verbot in Österreich streng ausgelegt. Mag. Armin Kaltenegger, Leiter der KfV-Rechtsabteilung: "Nicht nur das Telefonieren am Steuer ist verboten, sondern grundsätzlich jede Verwendung des Handys. Das Versenden oder Lesen von SMS, das Abhören der Mobilbox oder der gescheiterte Versuch, das Handy in Betrieb zu nehmen, sind damit im Handy-Verbot inkludiert und im Falle einer Anhaltung als Ausreden daher absolut untauglich."

Strengere Regeln in Deutschland: Kein Handy am Steuer und im Sattel!

Seit 1. Februar 2001 ist auch in Deutschland das Telefonieren am Steuer nur mehr mit Freisprecheinrichtung erlaubt - und das mit weit strengeren Auflagen: Mit Handy am Ohr darf nur dann telefoniert werden, wenn das Fahrzeug stillsteht und bei Kraftfahrzeugen der Motor abgestellt ist. Kfz-Lenker, die trotzdem nicht die Finger von ihrem Handy lassen können, müssen mit einer Strafe von umgerechnet 422 Schilling rechnen. Radfahrer bezahlen immerhin noch die Hälfte, wenn sie mit dem Mobiltelefon in der Hand unterwegs sind - während die plauschenden Pedalritter in Österreich noch ungeschoren davonkommen.

 



Mobil telefonieren zu Festnetztarifen
Mobilsaver verbindet Handy mit dem heimischen PC

Daniel Gorinevski vom Institut für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum http://www.neuroinformatik.ruhr-uni-bochum.de hat ein Programm entwickelt, mit dem sich Gespräche über Mobiltelefone zu Festnetztarifen an den PC weiterleiten lassen. Der Mobilsaver http://www.mobilsaver.de ermöglicht günstigere Tarife beim Mobiltelefonieren über die Netze D1, D2, E-Plus und E2. Außerdem sollen Prepaidkarten mit dem Mobilsaver viermal länger halten als bisher. Das Programm steht unter http://www.mobilsaver.de/deutsch/download.html zum Herunterladen bereit.

Ein Nutzer, der von unterwegs in einer bestimmten Stadt anrufen will, wählt zunächst die Nummer für das ISDN-Gerät zu Hause, wobei der Computer eingeschaltet sein muss. Nachdem das Gerät den Nutzer eindeutig identifiziert hat, wählen er die gewünschte Rufnummer. Somit zahlt der Nutzer nur den Festnetz-Tarif, der in aller Regel deutlich unter dem Standardtarif der Mobilfunkanbieter liegt.

Sofern sich der Nutzer mit einer PIN als Anrufer legitimiert, kann er den Mobilsaver kostenlos zu Testzwecken nutzen. Die lizenzierte Betriebsart, mit der das Handy beim Anruf zu Hause im so genannten im CLIP-Verfahren identifiziert wird und die Legitimation des Anrufers ohne PIN erfolgt, kostet eine einmalige Gebühr von 15 Mark pro lizenzierte Telefonnummer. Der Mobilsaver arbeitet mit Windows 95/98/ME oder Windows NT/2000. Der Computer muss über ein ISDN-Modem sowie einen CAPI Treiber verfügen.


 


Forum Mobilkommunikation als Infodrehscheibe
Geschäftsführer Barmüller ortet Handlungsbedarf bei Grenzwertverordnung

 Das Forum Mobilkommunikation (FMK) http://www.fmk.at/ will verstärkt über den Mobilfunk informieren und aufklären. Dies kündigte der neue, seit 1. Juni tätige Geschäftsführer Thomas Barmüller heute, Freitag, auf seiner Antrittspressekonferenz an. "Priorität ist es, ein umfangreiches und objektives Informationsangebot allen Bürgern zur Verfügung zu stellen", so Barmüller. Dazu soll vor allem der Internetauftritt erweitert werden und alle relevanten Neuigkeiten zum Thema Mobilkommunikation beinhalten.

"Wenn Rosenquarz und Amulette ins Spiel kommen, dann sollen diese Auswüchse der Kritik nicht die berechtigten Anliegen der Bevölkerung überdecken", stellte Barmüller fest. Daher soll sich das FMK zu einer Anlaufstelle weiterentwickeln, in der sämtliche Informationen zum Thema gesammelt und abrufbar sind. Die bereits bestehende Studiensammlung soll ausgeweitet und allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden. Auch die Universitäten sollen zur Sammlung sowie der Aus- und Bewertung neuester Studien herangezogen werden. Um diese Vorhaben auch umsetzen zu können, wünscht sich Barmüller die finanzielle Unterstützung der öffentlichen Hand. Durch diese Einbindung soll gleichzeitig die Glaubwürdigkeit der von Betreibern erstellten Studien erhöht werden, hofft der Geschäftsführer.

Raschen Handlungsbedarf ortet Barmüller bei der noch immer offenen Grenzwertverordnung für die Strahlenbelastung durch Handymasten. "Es ist offensichtlich, dass die Politik in Verzug geraten ist, weil man dieses heikle Thema nicht angreifen will." Es käme bereits zu ersten Verzögerungen im Netzausbau, für UMTS werde es 2004 kritisch. Eine Verordnung könne im Gegensatz zu einem Gesetz jederzeit aufgrund neuer Erkenntnisse geändert werden, führte Barmüller an. Nun liege der Ball bei Infrastrukturministerin Monika Forstinger, ergänzte FMK-Vorstandssprecher Lothar Roitner. "Es ist ein Paradoxon, dass die Regierung UMTS-Lizenzen vergibt, aber keine Rahmenbedingungen vorgibt."

Dennoch seien, gab Barmüller zu, Mobilfunkanlagen eine optisch-ästhetische Herausforderung. "Es wird an den Ortsbildschutz entsprechende Zugeständnisse geben müssen." Sensibilität und entsprechende Schulungen bei der Errichtung seien gefragt. Dennoch habe auch das Sitesharing seine Grenzen, so Barmüller. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitpunkte der Netzausbauten sei es in vielen Fällen unmöglich gewesen, mehrere Betreiber auf einem Masten zu vereinen. Zudem sei auf einem einzigen Mast für vier Betreiber mit jeweils drei Einrichtungen (GSM 900 und 1800 sowie UMTS) kein Platz.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:17
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