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Neuer Bezirkshauptmann für Mistelbach

25 Jahre lang stand er an der Spitze des Bezirkes Mistelbach, seit 1. Jänner 2003 ist er in Pension: Dr. Herbert Foitik, Jahrgang 1939, wurde gestern offiziell von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als Bezirkshauptmann verabschiedet. Gleichzeitig wurde sein Nachfolger, Dr. Gerhard Schütt, bisher Bezirkshauptmann in Gmünd, offiziell in das Amt eingeführt.

Landeshauptmann Pröll betonte, dass der Bezirk Mistelbach auf Grund seiner exponierten Lage eine kontinuierliche Führung brauche. "Bezirkshauptmannschaften sind Einrichtungen für den Bürger. Eine effiziente öffentliche Verwaltung ist Grundlage für die gute Entwicklung eines Landes", erklärte Pröll. Mit Herbert Foitik gehe ein "Universalgenie" in Pension, der sich immer in den Dienst des Landes gestellt habe. Bezirkshauptleute müssten exzellente Juristen mit Managerqualitäten und Herzensbildung sein. Gerhard Schütt verfüge über diese Anforderungen und sei damit Garant dafür, dass die exzellente Arbeit im Bezirk Mistelbach fortgesetzt werde.

Gerhard Schütt, geboren 1950, trat 1976 in den Landesdienst ein. Seine Karriere führte ihn über die Bezirkshauptmannschaften Amstetten, Mödling, Tulln, Mistelbach und Gmünd. In Gmünd war er seit 1998 Bezirkshauptmann.
 


 

Mistelbach: "Jubiläumsorgel" kostet 6 Millionen Schilling

Die international renommierte Firma Martin Pflüger aus Feldkirch in Vorarlberg wird bis November 2003 in der Stadtpfarrkirche in Mistelbach die "Jubiläumsorgel" fertiggestellt haben. Damit das Geld für diese rund 6 Millionen Schilling (436.037 Euro) kostende, mit 36 Registern ausgestattete Orgel zustande kommt, sind nicht nur die Stadtgemeinde und die Pfarre, sondern auch andere Organisationen und Personen aufgerufen, zu spenden. Dank der angesparten Mittel konnte mittlerweile eine namhafte Anzahlung zur Fixierung des Kaufpreises an den Orgelbauer überwiesen werden, man braucht aber weitere kleine und große Beträge. Das Land Niederösterreich hat bereits gespendet: 750.000 Schilling (54.505 Euro) sind für die neue Orgel bezahlt worden. Auch dank einer großzügigen Subventionszusage der Stadtgemeinde Mistelbach ist man mit der Finanzierung der Orgel ein hübsches Stück weitergekommen.

Natürlich hat man in der Stadtpfarrkirche auch derzeit eine Orgel zur Verfügung, die aber schlicht und einfach "hinüber" ist. Die Reparatur zahlt sich nicht mehr aus, die Beschaffung der neuen Orgel ist also dringend notwendig.

In der Vorweihnachtszeit hat man die "Kantorei+Co" eingespannt, eine Mischung aus Konzerten, Punschhütten und dem Choradvent. Dennoch bleibt noch viel zu tun: Die weiteren Raten müssen aufgetrieben, die Nebenkosten wie die Sanierung des Emporenbodens, die Elektrik oder die Malerarbeiten sind zu bestreiten. Deshalb bitten die Stadtgemeinde und die Pfarre auch weiterhin um Unterstützung. Zum Beispiel auf den Orgelkonten: Raiba Mistelbach, 45.252, BLZ 32.501, Erste Bank Mistelbach, 201.821.419.00, BLZ 20111, Weinviertler Volksbank, 68309620000, BLZ 40100.
 


 

23. Internationale PuppenTHEATERtage

In Mistelbach findet vom 23. bis 28. Oktober die 23. Auflage der Internationalen PuppenTHEATERtage statt. 35 Bühnen aus 20 Ländern spielen 40 Stücke in mehr als 70 Vorstellungen. Auch heuer werden in 9 Spielstätten wieder rund 10.000 Besucher aus ganz Niederösterreich, aus dem Großraum Wien und in wachsendem Ausmaß aus anderen Bundesländern erwartet.

Neben künstlerischer Qualität und Wirkung beim Publikum wurde heuer auch verlangt, dass keine der Bühnen, die gastieren, schon in Mistelbach aufgetreten sein dürfen. Dieses Kriterium hat einen ganz simplen Grund: Die Zahl der Bewerber für ein Gastspiel in Mistelbach steigt von Jahr zu Jahr. Um dem gewachsenen Interesse zu entsprechen, war eine solche Entscheidung längst fällig. Das heißt aber auch, dass viele der Auftritte Österreich-Premieren sind.

Das Programm reicht von klassischen Marionetten über das Spiel mit Stabfiguren, Handpuppen, Masken und Schatten bis zum Theater mit Objekten. Heiteres und Tragisches werden zu sehen sein, Grimms Märchen stehen ebenso auf dem Spielplan wie naturverbundene Legenden der Völker, Musical-Puppentheater oder die Pantomime mit Figuren. Die längste Anreise haben heuer übrigens Loren Kahn aus Albuquerque in den USA und das Theater "Tekweni" aus Westville in Südafrika. Mit Loren Kahn tritt erstmals in Mistelbach eine Puppenspielerin auf, die sich mit ihrer Arbeit an Kinder von 9 Monaten bis 2 Jahren wendet, also an "Minis", die normalerweise nur über das Bilderbuch und das Erzählen erreicht werden. "Tekweni" hat vier kurze Tierfabeln der Zulu, Xhosa und aus dem Swaziland im Gepäck.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:17
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