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Microsoft verdoppelt
Gewinne
Unterhaltungssparte erstmals mit positivem
Ergebnisbeitrag
Softwareriese Microsoft
http://www.microsoft.com hat im abgelaufenen zweiten Quartal
seines Geschäftsjahres 2004/05 unter anderem dank der großen
Nachfrage nach dem Egoshooter Halo 2 und der Spielkonsole Xbox
seinen Nettogewinn mehr als verdoppelt. Microsoft fuhr einen
Quartalsgewinn von 3,46 Mrd. Dollar oder 0,32 Dollar pro Aktie ein.
Im Vorjahreszeitraum hatte ein Plus von 1,55 Mrd. Dollar zu Buche
gestanden. Der Umsatz kletterte um knapp sieben Prozent auf 10,82
Mrd. Dollar, teilte der Softwareriese in der Nacht auf heute,
Freitag, mit.
http://www.microsoft.com/msft/earnings/FY05/earn_rel_q2_05.mspx
Im abgelaufenen Quartal konnte vor allem die Unterhaltungssparte
überzeugen. Der Bereich "Home and Entertainment" verzeichnete ein
Umsatzplus von elf Prozent auf 1,41 Mrd. Dollar und schrieb zum
ersten Mal schwarze Zahlen. Das operative Ergebnis drehte mit 84
Mio. Euro ins Plus. Im Vorjahr hatte die Sparte noch Verluste von
397 Mio. Euro geschrieben. "Wir haben mit unserem zurzeit stärksten
Spieleportfolio nicht nur Rekordumsätze im Softwarebereich gemacht,
sondern in der wichtigen Weihnachtssaison auch mehr Spielkonsolen in
den USA verkauft als unsere Konkurrenten", sagte Robbie Bach, Chef
der Unterhaltungssparte. Insgesamt gingen im abgelaufenen Quartal
6,3 Mio. Halo-2-Spiele über die Ladentische.
Zu den Rekordumsätzen im abgelaufenen Quartal hätten aber durch die
Reihe weg sowohl die Geschäfts- als auch die Privatkundenbereiche
beigetragen, sagte CFO John Connors. So legte der Serverbereich im
Vergleich zum Vorjahresquartal beim Umsatz um 17 Prozent auf 2,52
Mrd. Dollar zu und drehte sein operatives Ergebnis mit 913 Mio.
Dollar ins Plus. Zulegen konnte auch der Mobilfunkbereich.
Für das laufende dritte Quartal rechnet Microsoft mit Umsätzen
zwischen 9,7 und 9,8 Mrd. Dollar und einem Gewinn zwischen 0,27 und
0,28 Dollar pro Aktie. Für das Gesamtjahr hob der Softwareriese
seine Prognose an und rechnet mit Umsätzen zwischen 39,8 und 40 Mrd.
Dollar sowie einem Gewinn pro Aktie zwischen 1,09 und 1,11 Dollar.
Zuvor war man bei Microsoft von Umsätzen zwischen 38,9 und 39,2 Mrd.
Dollar sowie einem Gewinn zwischen 1,07 und 1,09 Dollar pro Aktie
ausgegangen. |

Microsoft launcht
Antiviren-Lösung
Software-Removal-Tool soll Security-Systeme
ergänzen
Microsoft
http://www.microsoft.com will nun auch beim Antiviren-Geschäft
mitmischen. Am "Patch-Day" für den Januar 2005 hat der Softwareriese
aus Richmond ein kostenloses Tool präsentiert, mit dem Würmer und
Trojanische Pferde erkannt und vernichtet werden können. Die
irreführend als "Malicious-Software-Removal-Tool" bezeichnete
Antispyware-Lösung soll herkömmliche Virenscanner ergänzen und wird
laut Microsoft einmal pro Monat via "Auto-Update" aktualisiert.
Das Werkzeug funktioniert unter Windows 2000, XP und Windows Server
2003 und kann via Webseite gestartet werden. Eine
Software-Installation ist daher nicht erforderlich. Zu den
Malicious-Codes, die die aktuelle Version entfernen kann, gehören
Schadprogramme wie Sasser, MSBlaster, MyDoom oder Nachi. Nach dem
Entfernen wird eine anonyme Information über den Virenbefall nach
Redmond geschickt. Entwickelt wurde die unter dem Codenamen "Titan"
bekannte Programmsuite von Programmierern des rumänischen
Antiviren-Herstellers GeCAD. Microsoft hat die Firma Mitte 2003
übernommen.
Als Konkurrenz zu vollwertigen Antiviren-Lösungen sieht Microsoft
sein Gratis-Produkt jedoch nicht. Der neue "Viren-Wächter" kann PCs
zwar von Schädlingen befreien, nicht aber vor solchen Infektionen
schützen. Ein vollwertiger Ersatz für eine komplette
Virenschutz-Lösung ist Microsofts "Wurm-Töter" auch deshalb nicht,
weil nur speziell ausgewählte Schadprogramme erkannt werden.
|

Microsoft erwägt
Sony-Partnerschaft
Gates will Apple vom Digitalmusik-Thron
verdrängen
Microsoft-Gründer Bill Gates
http://www.microsoft.com gab bei der Consumer Electronics Show
in Las Vegas am Mittwoch seine Pläne bekannt, mit Sony eine
strategische Allianz einzugehen. Ziel des Computerkonzerns ist die
Eroberung des Marktes für digitale Unterhaltungsmusik, der derzeit
von Apple
http://www.apple.com dominiert wird. Wie Bill Gates gegenüber
dem Wall Street Journal äußerte, bestehen bereits Verträge über eine
Zusammenarbeit mit MTV Networks, TiVo und Yahoo.
Dank dem digitalen Musikplayer iPod sowie dem Online-Verkauf von
Musik über den Downloadservice iTunes hat Apple innerhalb kürzester
Zeit die Marktführerschaft im digitalen Unterhaltungsbereich
übernommen. Obwohl Sony und Microsoft im Bereich für Spielkonsolen
erbitterte Konkurrenten sind, ist Gates der Überzeugung, dass die
beiden Konzerne von einer Zusammenarbeit im Bereich der digitalen
Unterhaltung profitieren können. Vor allem "Infrastruktur" wie
Online-Musikdienste oder die Ausstattung von Sonys Discman mit
Antipiraterieschutz von Microsoft, stellt sich der Konzernchef vor.
Gates muss bei einer anhaltenden Marktführerschaft von Apple damit
rechnen, dass iTunes zum Standardformat der Digitalmusik avanciert.
iPod ist kompatibel mit dem im Internet am weitesten verbreiteten
MP3-Format. Microsofts Windows Media Player-Format kann mit dem iPod
hingegen nicht abgespielt werden. Bill Gates will diese Entwicklung
mit seiner schon seit langem bewährten Strategie der Partnerschaften
verhindern. |

Microsoft präsentiert
neue Funktionen für Microsoft CRM
Microsoft CRM bietet noch stärkeres Potential zur
Produktivitätssteigerung
Mit dem neuen Microsoft CRM 1.2 Feature Pack wird
Microsoft CRM enger mit Microsoft Office 2003 verbunden.
Gleichzeitig bietet das in diesem Jahr erfolgreich am heimischen
Markt etablierte Microsoft CRM damit eine Reihe neuer Funktionen für
die Systembereitstellung sowie das Berichtswesen. Anwender können
nun mit Informationen aus Microsoft CRM arbeiten, ohne dabei das
Office-Programm verlassen zu müssen. Das kostenfreie
Erweiterungspaket bietet zudem Funktionen für eine vereinfachte
Systembereitstellung und -administration der CRM Lösung. Das
Microsoft CRM Feature Pack ist bereits in Englisch verfügbar, die
deutsche Version wird ab Mitte Dezember 2004 in Österreich
erhältlich sein.
Knapp ein Jahr nach der Markteinführung von Microsoft CRM in
Österreich zieht Microsoft eine positive Bilanz: Microsoft CRM -
entwickelt für kleine und mittelständische Firmen um durch eine
professionelle und IT-gestützte Kundenbeziehungspflege ihre
Produktivität zu steigern und ihre Kosten zu reduzieren - wird in
Österreich sehr gut angenommen. Seit Jahresbeginn haben sich über 40
Kunden aus unterschiedlichen Branchen für die neue Microsoft Lösung
entschieden, darunter prominente Unternehmen wie zum Beispiel die
Bronner Online AG (DerStandard.at).
Gleichzeitig bringt Microsoft nun ein neues Feature Pack für
Microsoft CRM auf den Markt. Dieses kostenlose Paket steigert in der
täglichen Arbeit die Produktivität und ermöglicht weitere
Kostensenkungen. So wird etwa die Zusammenarbeit zwischen Teams und
Anwendungen verbessert und eine einfache Verwaltung und Umsetzung
gefördert. Konkret automatisiert das neue Feature Pack wesentliche
Geschäftsprozesse und ermöglicht die direkte Einspeisung von
Kundendaten in täglich genutzte Anwendungen. Durch das neue Feature
Pack wird aber auch der Entscheidungsfindungsprozess in Unternehmen
beschleunigt und qualitativ verbessert. Denn für die Mitarbeiter ist
es durch den rechtzeitigen Zugriff auf wichtige Kundendaten
einfacher, schnelle und optimale Entscheidungen zu treffen. Auch der
Verkaufszyklus in Unternehmen kann durch die bessere Zusammenarbeit
und engere Integration verschiedener geschäftlicher Anwendungen und
Arbeitsteams deutlich verkürzt werden.
Im Detail umfasst das Microsoft CRM 1.2 Feature Pack folgende
Bestandteile:
• Microsoft Office Information Bridge Framework für Microsoft CRM:
Dieses Tool ermöglicht eine schnelle Entwicklung von Komponenten für
die Integration von Microsoft Office System und Microsoft CRM. Die
nahtlose Integration der beiden Bereiche wird durch das Information
Bridge Framework gesteuert und verbessert den
Entscheidungsfindungsprozess von Mitarbeitern.
• Microsoft CRM Sales für Outlook Client-Erweiterungen: Diese
Erweiterungen bewirken eine Verbesserung der
Offline-Synchronisierungsleistung von Microsoft CRM Sales für
Outlook. Gleichzeitig ermöglichen sie auch einen stärker
skalierbaren Einsatz und sehen die Nutzung in Umgebungen mit
strengeren Sicherheitsanforderungen vor.
• Microsoft CRM Redeployment Tool: Damit haben
Systemadministratoren u.a. die Möglichkeit zur schnellen
Replizierung von Microsoft CRM-Einsätzen von Produktions- auf
Testserver und umgekehrt.
• Microsoft CRM Reporting Plus Pack: Dieses Lösungspaket
beinhaltet Antworten auf häufig gestellte Fragen zu
Berichtanforderungen sowie Best Practices für die Entwicklung von
Berichten für Microsoft CRM. Darüber hinaus ist hier auch der
Microsoft CRM Report Manager inkludiert - ein Werkzeug für das
Hinzufügen, Entfernen und Umbenennen von Berichten innerhalb von
Microsoft CRM, die mit Crystal Reports erstellt wurden.
Verfügbarkeit & Download-Möglichkeit:
Das Microsoft CRM 1.2 Feature Pack wird Kunden unentgeltlich zur
Verfügung gestellt. Es steht in der englischen Version unter
http://www.microsoft.com/downloads bereits zum Download zur
Verfügung. Die deutsche Version wird ab Mitte Dezember 2004
erhältlich sein. Alle Kunden bekommen im Rahmen von Software
Assurance-Verträgen automatisch entsprechende CDs.
Microsoft Business Solutions, einer der sieben strategischen
Geschäftsbereiche von Microsoft, bietet ein breites Spektrum von
integrierten Unternehmensanwendungen und Services, die kleine,
mittelständische und große Firmen in der Verbindung mit Kunden,
Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten unterstützen. Die Anwendungen
von Microsoft Business Solutions optimieren strategische
Geschäftsprozesse vom Finanzbereich über Analyse, Personalwesen,
Projektmanagement, CRM, Vertriebsunterstützung, Supply Chain
Management, e-Commerce und Fertigung bis zu Einzelhandelslösungen.
Die Anwendungen dienen dazu, besseren Einblick zu gewinnen und
Kunden bei ihrem geschäftlichen Erfolg zu helfen.
Weitere Informationen unter:
www.microsoft.com/businesssolutions und www.microsoft.com/austria/businessSolutions.
Microsoft (Nasdaq "MSFT") wurde 1975 gegründet. Das Unternehmen ist
der weltweit führende Anbieter von Software, Services und
Internet-Technologien für die private und geschäftliche Nutzung.
Microsoft bietet eine breite Palette an Produkten und Diensten an,
die alle das Ziel haben, Menschen mit Software zu unterstützen -
jederzeit, überall und auf jedem Gerät.
|

Microsoft mit eigenem
Weblog-Service
Zusätzlicher Ausbau des MSN Messenger
Mit der Veröffentlichung der Beta-Version des MSN
Messenger 7.0 von Microsoft
http://www.microsoft.com können User jetzt auch ein
Blogger-Service benützen. "MSN Spaces" steht für das kostenlose
Erstellen von Blogs. Verfügbar ist der Service in 14 Sprachen. Die
enge Verknüpfung mit MSN Messenger und Hotmail soll sich vom Angebot
anderer Dienstleister abheben.
MSN Spaces ist nach Angaben der Entwickler mehr als nur ein bloßer
Blog. Die Features ermöglichen die Publikation eigener Bilder und
den Musiktausch über eigene Playlists. Bestimmte Personen, die
online sind, können über den Messenger informiert werden, wenn es
Änderungen am eigenen Blog gibt. Via E-Mail und Handy besteht die
Möglichkeit, neuen Content in das Blog zu integrieren.
Die 7.0 Version des MSN Messenger beinhaltet auch neue Features. Die
Aufmerksamkeit des Empfängers einer Nachricht kann mit einer
Bewegung des Unterhaltungsfenster und mit Soundeffekten auf sich
zogen werden. Der Versand von animierten Bildern ist ebenfalls
möglich. Der User kann zusätzlich auch seinen eigenen Status
festlegen, bevor er sich in den Messenger einloggt. |

Microsoft tauscht
Raubkopien gegen Originale
Piraten-Programm soll Windows-Fälschungen
aufdecken
User, die sich über die Herkunft ihrer Software im
Unklaren sind, haben ab sofort die Möglichkeit einen Software-Check
bei Microsoft
http://www.microsoft.com durchführen zu lassen. Sollte eine
Software gefälscht sein, erhalten die Kunden eine legale Kopie,
berichtet das IT-Portal Cnet
http://www.cnet.com.
Das "Umtauschprogramm" beschränkt sich auf Windows XP in der Home-
und Professional-Edition, das vor dem 1. November als OEM-Fassung
erworben wurde. Insgesamt können fünf Kopien pro Person eingesendet
werden. Um am Tauschprogramm teilzunehmen, müssen Anwender jedoch
die Windows-XP-CD und einen ausgefüllten Fragebogen an Microsoft
senden.
Das Programm richtet sich laut Microsofts Software-Licence
Compliance-Manager Alex Hilton an "Highend-User". Kein Kunde werde
aber wegen einer Raubkopie verfolgt, nur die Händler seien
betroffen, so Hilton. Die Aktion ist Teil des Genuine
Advantage-Programms, das Usern die Möglichkeit bieten soll, online
ihre Software auf Echtheit zu testen. Laut Microsoft haben bisher
mehr als 800.000 Anwender diesen Test durchgeführt. Das "Piraten"-Programm
wird vorerst nur in Großbritannien angeboten und ist bis zum 31.
Dezember befristet. |

Microsoft: Passwörter sind
passe
Konzern setzt auf Biometrie und Smartcard-Technologie
Microsoft-Chairman Bill Gates
http://www.microsoft.com hat das Ende für Passwörter verkündet. Auf
einem IT-Forum seines Konzerns in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen
bekräftigte Gates, dass Passwörter bald der Vergangenheit angehören
werden, berichtet der Branchendienst Cnet. Die Zukunft gehöre
Smart-Cards und biometrischen Verfahren, sagte der Microsoft-Gründer.
Ein großes Problem bei der Identifizierung der User sei die Schwäche der
Passwörter, erklärte Gates. "Bei entscheidenden Informationen, die von
diesen Systemen geschützt wird, können wir uns nicht auf Passwörter
verlassen." Die Verwendung von biometrischen Systemen und von Smartcards
sei auf dem Vormarsch und viele Microsoft-Kunden würden solche Verfahren
ebenfalls anwenden, sagte der Manager.
Microsoft selbst will seinen Mitarbeitern in nächster Zeit Smartcards
aushändigen, mit denen sie Zugang zu ihren Büros und ihren Computern
erhalten. Für das System nutzt der Konzern seine eigene
.Net-Technologie. "In einiger Zeit werden wir Passwörter überhaupt
ersetzen", betonte Gates. In der Vorwoche hatte sich Howard Schmidt,
ehemaliger Berater für Cyber-Security im Weißen Haus und nunmehr
oberster Sicherheitschef bei eBay, über Sicherheitsprobleme bei
Passwörtern beklagt. Schmidt sprach sich dafür aus, künftig stärker auf
Zweiweg-Identifizierungen zu setzen. Ein gutes Beispiel dafür seien
Bankomatkarten: "Die Kunden brauchen etwas - nämlich ihre Karte - und
sie müssen etwas wissen - nämlich ihren PIN-Code, um zu Geld zu kommen."
|

Nur 20 Mio. Downloads
des SP2
Firmen ignorieren Service Pack 2 von Microsoft
Das Service Pack 2 (SP2) von Microsoft hat bisher
nur ein Fünftel der geplanten Downloadzahl erreicht. Von 100
Millionen bis Jahresende geplanten Microsoft-Paketen, luden bisher
nur rund 20 Mio. das Sicherheitsupdate herunter. Laut dem englischen
Newsdienst "Inquirer"
http://www.theinquirer.net ignorieren zahlreiche Firmen SP2.
Nach Ansichten von Microsoft, aber auch Marktexperten, ist SP2 mit
seinen zahlreichen Sicherheitsverbesserungen das umfangreichste
Update aller Zeiten. Dennoch ist der Zuspruch zum SP2 geringer
ausgefallen als erwartet. Grund dafür sind zahlreiche
Microsoft-Programme und unabhängige Applikationen, die mit SP2 nicht
oder nur nach langem Programmieraufwand kompatibel sind.
Microsoft hat aus diesem Grund eine lange Liste an problematischen
Programmen veröffentlicht und rät die neue Sicherheitsfunktion des
SP2 in gewissen Fällen zu deaktivieren. Aber nur zwei Prozent der
Programme würden nicht mehr funktionieren. Laut Inquirer ist das
Vertrauen der Unternehmen in solche Aussagen nicht gerade groß, denn
die Unternehmen betrachten SP2 als ein komplettes Update und werden
sich erst darum kümmern, wenn genügend Zeit zur Verfügung stehe.
Aber auch der Veröffentlichungstermin des Updates kann am bisher
geringen Interesse Schuld sein. So sind die Universitäten zu
Semesterbeginn mit anderen Problemen als mit IT-Updates beschäftigt.
Allerdings ist laut Angaben von Microsoft die anvisierte
SP2-Verbreitung noch zu erreichen. Das Unternehmen werde nämlich die
Anzahl der über Windows-Update versendeten Nachrichten über die
Verfügbarkeit von SP2 deutlich erhöhen. "Microsoft verfolgt und
verwaltet die Downloads vom SP2 genau und die Zahl der Downloads pro
Tag wird mit der Zeit steigen", erklärte ein Microsoft-Sprecher.
Derzeit machen die beiden Versionen XP Pro und Home etwas mehr als
die Hälfte der etwa 390 Mio. im Umlauf befindlichen
Windows-Betriebssysteme aus.
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EU-Kommissar interveniert für Microsoft
Strafe soll nicht zu drastisch ausfallen
In der EU-Untersuchung gegen Microsoft
http://www.microsoft.com hat Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein (Bild)
http://www.europa.eu.int/comm/commissioners/bolkestein/index_de.htm für
den US-Computerriesen interveniert. Der Kommissar will sicherstellen, dass
allfällige Strafen gegen den Redmonder Konzern nicht zu drastisch ausfallen
und Microsofts "intellektuelles Eigentum" verletzen, berichtet die Financial
Times heute, Dienstag.
Laut dem Bericht will Bolkestein verhindern, dass Microsoft gezwungen wird,
zuviel von seinem Programmcode offen legen zu müssen. Dem Konzern soll
offensichtlich erspart bleiben, seine Praktiken in einem Ausmaß umzustellen,
wie dies von den Konkurrenten verlangt wird, schreibt die Financial Times.
Deshalb sei Bolkestein in engem Kontakt mit dem eigentlich
"ressortzuständigen" Wettbewerbskommissar Mario Monti. Solche Kontakte seien
allerdings normal, wenn eine formelle Entscheidung anstehe, sagten Mitarbeiter
von Bolkestein.
Dass Microsoft mit seinen Praktiken gegen EU-Recht verstoßen hat, dürfte für
die Kommission indes schon feststehen. Dem Konzern wird in dem seit mehreren
Jahren laufenden Verfahren der Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung
vorgeworfen. Besonders die Einbindung des Media Player in das
Windows-Betriebssystem ist Kartellwächtern und Konkurrenten ein Dorn im Auge.
Eine Entscheidung in der Causa wird bis Ende März erwartet. Beide Seiten
bevorzugen eine "friedliche" Beilegung des Konflikts, die weitere
Auseinandersetzungen und eine länger dauernde Phase der Unsicherheit vermeiden
würde, berichtet die Zeitung. Ein zu strenges Urteil in dem Verfahren würde
mit Sicherheit vor dem Europäischen Gerichtshof angefochten werden, meinen die
Mitarbeiter von Binnenmarktkommissar Bolkestein.

Sprachgesteuerter Instant Messenger für das Handy
One Voice plant Lösung für MSN Messenger
Das auf Spracherkennungssoftware spezialisierte US-Unternehmen One Voice
Technologies will seine MobileVoice Messaging-Lösung in Microsofts Instant
Messaging-Plattform integrieren. Damit sollen Benutzer des MSN Messenger nach
den Plänen des Unternehmens IM-Funktionen sprachgesteuert über Mobiltelefon
nutzen können.
http://www.onevoicetech.com/News/disp_release.asp?d=2+January+2002&r=2002_01_02
Zum Versenden einer IM-Nachricht diktiert der Benutzer seinen Text in das
Handy. Danach wird die Nachricht nochmals vorgelesen und auf Kommando
abgeschickt. Die
Auswahl der Kommunikationspartner erfolgt ebenfalls über gesprochene Befehle.
"Unsere Technologie ist gut geeignet für die Integration in Lösungen wie
Microsofts Windows Messenger", gibt sich Mike Isgrid, Marketingdirektor von
One Voice Technologies zuversichtlich. "Wir sind aber weiterhin auf der Suche
nach anderen Plattformen und Anwendungen."

Microsoft mit Q2-Ergebniseinbußen
Nettogewinn um 13 Prozent gefallen XP und Xbox führen zu
Rekordumsatz
Der US-Software-Riese Microsoft hat für das zweite Quartal seines
Geschäftsjahres einen Gewinnrückgang ausgewiesen. Wie das Unternehmen am
Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte, sei der Nettogewinn von 2,62 Mrd.
Dollar (47 Cent pro Aktie) im Vorjahr um 13 Prozent auf 2,28 Mrd. Dollar (41
Cent) geschrumpft. MS selbst hatte mit einem Gewinn pro Aktie von 43 Cent pro
Aktie gerechnet. Mitverantwortlich für den Ergebniseinbruch seien Kosten in
der Höhe von 660 Mio. Dollar für Gerichtsprozesse bzw. Sammelklagen sowie der
verzögerte Verkauf von Microsofts-Beteiligung an dem Online-Reiseunternehmen
Expedia Inc gewesen, hieß es. Starke Verkäufe des neuen Betriebssystems
Windows XP und der Spielkonsole Xbox führten in Q2 zu einem Rekordumsatz.
http://www.microsoft.com/msft/earnings/FY02/Q02_2.htm
Der Umsatz im zweiten Quartal betrug 7,74 Mrd. Dollar, im Vergleich zur
Vorjahresperiode ein Plus von 18 Prozent. Microsoft hatte mit einem Umsatz
zwischen 7,1 und 7,3 Mrd. Dollar gerechnet. John Connors, CFO des
Software-Riesen, wies darauf hin, dass bis zum Ende seines Geschäftsjahres
(Ende Juni) die PC-Verkäufe wahrscheinlich weiterhin fallen werden. "Wir
bleiben weiterhin besorgt über die Gesundheit der Weltwirtschaft." Für das
Gesamtjahr rechnet Microsoft nun mit einem Umsatz zwischen 28,8 und 29,1 Mrd.
Dollar, bei einem operativen Gewinn von 11,5 bis 11,8 Mrd. Dollar. Die Zahlen
des dritten Quartals sollten ungefähr die Werte des zweiten erreichen.
Ohne die Sonderbelastung von 660 Mio. Dollar oder acht Cent pro Aktie
verdiente Microsoft in Q2 49 Cent pro Aktie. Umsatzmotor im zweiten Quartal
waren Windows XP und die Xbox. Das neue Windows-Betriebssystem wurde seit der
Präsentation Ende Oktober (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=011025026 ) bereits 17 Mio. Mal
verkauft. Dies war der erfolgreichste Produkt-Launch in der Geschichte des
Unternehmens. Im Vergleich zur Vorjahresperiode wurde der
Betriebssystem-Umsatz um 25 Prozent gesteigert. Die Spielekonsole Xbox legte
einen ausgezeichneten Start hin. Es wurden bereits 1,5 Mio. Stück verkauft. Im
Laufe des Jahres wird die Xbox auch in Europa, Japan und Australien auf den
Markt kommen.

Microsoft muss Aktivierungsdaten für Windows XP
veröffentlichen
Student erzwingt Auskunft vom Softwarekonzern
Das Software-Unternehmen Microsoft
http://www.microsoft.com
muss seinen Kunden auf Wunsch Auskunft über persönliche Daten geben, die bei
einer Produktaktivierung von Windows XP oder Office XP gespeichert werden.
Nach Ansicht des Rostocker Rechtsanwalts Johannes Richard ist das Unternehmen
nach dem Teledienstdatenschutzgesetz zu einer kostenlosen Auskunft
verpflichtet.
http://www.internetrecht-rostock.de
Die Auskunft muss den gesetzlichen Bestimmungen zufolge Art, Umfang, Ort
und Zweck der über den Enduser gespeicherten Daten enthalten. Außerdem muss
Microsoft diese Daten auf Wunsch des Kunden auch wieder löschen. Bislang hatte
sich Microsoft hartnäckig geweigert, detaillierte Informationen darüber
bekannt zu geben, welche Daten bei der Produktaktivierung gespeichert werden.
Auf seiner Website und in ganzseitigen Zeitungsanzeigen erklärte das
Unternehmen lediglich, die Produktaktivierung sei von der Tochter des
Technischen Überwachungsvereins TÜVit geprüft und "anonym, einfach,
vertrauenswürdig, mängelfrei". Mit dieser Pauschalaussage werde das
Unternehmen seiner Verpflichtung nach dem Teledienstdatenschutzgesetz aber
nicht gerecht, betont Richard.
Im einem Fall musste Microsoft seiner Auskunftspflicht bereits nachkommen.
Ein Rostocker Student hatte eine entsprechende Anfrage an Microsoft gestellt,
zunächst jedoch keine Einsicht in die über ihn gespeicherten Daten erhalten.
Erst nachdem Richard beim Amtsgericht Rostock die Klage einreichte (Az.:
42C419/01), gewährte Microsoft die Auskunft und erklärte sich bereit, die
Verfahrenskosten zu übernehmen. Der Anwalt weist darauf hin, dass das
Unternehmen gegenüber jedem Kunden verpflichtet ist, eine entsprechende
Auskunft kostenfrei zu erteilen.

Microsoft will Veröffentlichung von Sicherheitslücken
einschränken
Eigene Organisation soll Richtlinien festlegen
Microsoft und fünf weitere Computersicherheitsunternehmen haben eine
Partnerschaft, die die Bekanntgabe von Sicherheitslücken in Software regelt,
gegründet. Die Koalition wurde von dem Softwarekonzern zum Abschluss des
Trusted Computing Forum Microsoft aus der Taufe gehoben. Die Organisation soll
die vollständige Veröffentlichung von Sicherheitslücken verhindern.
Bindview, Foundstone, Guardnet, @Stake und Internet Security Systems haben
mit Microsoft vereinbart, die gemeinsame Politik sofort umzusetzen. Die
Mitglieder der Gruppen wollen in Zukunft bei der Entdeckung einer
Sicherheitslücke nur noch eine allgemeine Warnung aussprechen, aber keine
Informationen, wie diese Sicherheitslücke ausgenutzt werden könnte und schon
gar nicht die entsprechenden Codes, die den Bug demonstrieren, liefern. Erst
30 Tage nachdem die erste Warnung veröffentlicht wurde, soll eine
vollständigere Nachricht folgen. Die Organisation soll weiteren Unternehmen
offen stehen. Die Gruppe will Richtlinien erarbeiten, die der Internet
Engineering Taskforce vorgelegt werden sollen.
Sobald die Ethik-Richtlinien ausgearbeitet sind, soll die Gruppe, die noch
keinen Namen hat, auch für die Einhaltung der Bestimmungen sorgen. Dabei gelte
in Zukunft jeder Sicherheitsexperte, der entgegen den Vorgaben Programmfehler
veröffentlicht, automatisch als Black Hat, also als böswilliger Hacker. "Als
verantwortungsvolle Industrieunternehmen und als Organisation werden wir
angemessenen Standards folgen", zitiert SecurityFocus Scott Culp, den Leiter
von Microsofts Security Response Center in diesem Zusammenhang. Culp hatte
erst Mitte Oktober mit seinem Beitrag zur eingeschränkten Veröffentlichung von
Sicherheitslücken eine heftige Diskussion in der Sicherheits-Community
ausgelöst.
http://www.pressetext.com/show.php?pte=011018046
Die Absicht von Microsoft, Informationen zu Sicherheitslücken nur teilweise
zu veröffentlichen, stößt in den USA nicht nur auf Zustimmung. Viele
Sicherheitsexperten befürchten, dass damit ein Kartell entsteht, dass ihnen
die benötigten Informationen für die Erstellung von Lösungen oder zum Testen
von Patches vorenthält. "Was hier entsteht, ist ein Inforamtionskartell",
erklärte der frühere Moderator der Sicherheits-Mailingliste Bugtraq und
jetzige CTO von SecurityFocus, Elias Levy. "Die Unternehmen stehen damit vor
ihren Kunden besser da."

Microsoft und die kabellose Freiheit
Neue Mäuse und Keyboards im Zeichen der PC eXPerience
Neue Microsoft-Eingabegeräte, wie die Wireless IntelliMouse Explorer oder
der Wireless Desktop, setzen Maßstäbe in Design und Technik und ermöglichen
beim täglichen Umgang mit dem PC ein vollkommen neues Erlebnis. Die Wireless
IntelliMouse Explorer ist seit Anfang Oktober am österreichischen Markt,
Wireless Desktop ist ab 8. November erhältlich.
Wireless IntelliMouse Explorer: Drahtlos, intelligent, präzis
Die Microsoft Wireless IntelliMouse Explorer, das jüngste Mitglied aus der
Familie der Explorer-Mäuse, setzt die erfolgreiche Tradition der
IntelliEye-Technologie fort. Wie die anderen Familienmitglieder kommt sie ohne
mechanischen Mausball aus und ist damit wesentlich präziser als konventionelle
Mäuse. Um die Bewegungen der Maus zu ermitteln, tastet eine winzige
Digitalkamera die Arbeitsoberfläche mit einer speziellen Linse ab. Ein
digitaler Signalprozessor berechnet die Bewegungen der Maus und bildet sie am
Bildschirm ab.
Mit der verbesserten IntelliEye-Technologie werden 6000 Bilder pro Sekunde
erfasst und verarbeitet - bis zu viermal mehr als bei anderen optischen
Mäusen. Damit ist die Maus in der Lage, Bewegungen von bis zu 75 Zentimetern
pro Sekunde umzusetzen. Die Benutzer können die Maus so schnell bewegen, wie
es ihrem persönlichen Arbeitstempo entspricht. Die Wireless IntelliMouse
Explorer sorgt dabei für äußerst präzise, fließende und völlig ruckelfreie
Bewegungen des Cursors am Bildschirm. Das zahlt sich insbesondere bei
Anwendungen wie Spielen, Desktop-Publishing oder CAD (Computer-aided Design)
aus, wo eine genaue Positionierung des Cursors erforderlich ist. Die neue
Generation der IntelliEye-Technologie ist neben der Wireless IntelliMouse
Explorer auch in der IntelliMouse Explorer und der IntelliMouse Optical
enthalten.
"Kabelsalat adieu"
Mit der Wirelesse IntelliMouse Explorer geht Microsoft in Sachen Komfort
noch einen Schritt weiter. Der "Kabelsalat" am PC hat ein Ende, das Kabel wird
durch Funk ersetzt. Die Bewegungen der Maus werden über eine
Mehrkanal-Funkverbindung an ein kleines Empfängermodul übermittelt, das die
Benutzer dort platzieren können, wo es sie am wenigsten stört. Für die lange
Lebensdauer der Batterie von drei bis vier Monaten ist die "Intelligent
Touch"-Technologie verantwortlich. Sie wird durch die Bewegung der Maus
aktiviert und sorgt dafür, dass die Maus bei Nichtgebrauch sofort in einen
Ruhemodus versetzt wird. So kann der Stromverbrauch der Batterien auf das
notwendige Minimum beschränkt werden. Wie alle anderen
Explorer-Familienmitglieder weist auch die Wireless IntelliMouse Explorer ein
Maus-Rad auf, mit dem sich bequem den Bildschirm herauf- und herunterscrollen
lässt. Zwei Funktionstasten erlauben den Benutzern ein einfaches Navigieren im
Internet. Passend zur innovativen Technologie präsentiert sich das neuste Kind
aus der Microsoft-Mäusefamilie im schicken Designerkleid: Während die
Oberseite dank der Titan-Vearbeitung in industriellem Silber schillert,
leuchten die Unterseite und das Schlusslicht rot. Die ergonomische Gehäuseform
erlaubt eine natürliche und entspannte Haltung beim Arbeiten.
Microsoft Wireless IntelliMouse Explorer ist in Österreich seit 12. Oktober
für ca. öS 1.090,- ( 79,21) im Handel erhältlich. Sie kann an jeden PC via
USB-Port (Universal Serial Bus) - für den Anschluss an einen Mac-Rechner
Voraussetzung - oder mit dem mitgelieferten Adapter an einen PS/2-Anschluss
angeschlossen werden. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows 98,
Windows ME, Windows 2000 sowie Windows XP und Macintosh OS 9.0. Um die
IntelliPoint Software für die Zusatzfunktionen der Maus installieren zu
können, muss der PC über 25 MByte freien Festplattenspeicher (Mac 15 MByte)
verfügen.
Wireless Desktop: Die kabellose Komplettlösung für Ihren PC
Microsoft hat mit dem Wireless Desktop ein Paket geschnürt, dass alle
lästigen Kabel ein für alle Mal von Ihrem Schreibtisch verbannt. Das Bundle
besteht aus einer kabellosen Tastatur und einer entsprechenden Maus, die
Eingabedaten auf dem Funkweg an ein kleines Empfängermodul senden, das mit dem
PC verbunden ist. Dank Mehrkanal-Technologie ist eine sichere und zuverlässige
Datenübertragung gewährleistet. Der Wegfall der Verbindungskabel ist nicht das
einzige Highlight an diesem Mehrwert-Paket. Die Tastatur verfügt über zehn
teilweise frei programmierbare Tasten, mit denen Sie Internet- und
E-Mail-Funktionen kontrollieren sowie Dateien oder Anwendungen mit nur einem
Tastendruck starten können. Die im Paket enthaltene Wireless Wheel Maus bietet
neben einem formschönen und ergonomischen Gehäuse auch fünf Tasten und ein
praktisches Scroll-Rad.
Microsoft Wireless Desktop ist ab 8. November 2001 für ca. öS 1.190,- (
86,48) im Handel erhältlich. Er kann an jeden PC via PS/2-Anschluss
angeschlossen werden. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows 98,
Windows ME, Windows 2000 sowie Windows XP. Um die IntelliPoint Software für
die Zusatzfunktionen der Maus zu installieren, muss der PC über 25 MByte
freien Festplattenspeicher verfügen.
Microsoft (Nasdaq "MSFT") wurde 1975 gegründet. Das Unternehmen ist der
weltweit führende Anbieter von Software, Services und Internet-Technologien
für die private und geschäftliche Nutzung. Microsoft bietet eine breite
Palette an Produkten und Diensten an, die alle das Ziel haben, Menschen mit
Software zu unterstützen - jederzeit, überall und auf jedem Gerät.

Microsoft: "Stoppt öffentliche Diskussion von
Sicherheitslücken"
Ende der "Informations-Anarchie" soll Schwelle heben
Microsoft fordert die Sicherheits-Gemeinschaft im Internet auf, keinen Code
über Sicherheitslücken mehr zu veröffentlichen. "Es ist Zeit, die
Informations-Anarchie zu beenden", schreibt Scott Culp, Manager von Microsofts
Security Response Center, in einem Aufsatz. Seiner Meinung nach haben erst die
von den Sicherheitsunternehmen aufgedeckten Schwachstellen Würmer wie Code
Red, Nimda, Sadmind oder Ramen ermöglicht.
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/columns/security/noarch.asp
Da niemals Softwareprogramme ohne Sicherheitslücken erstellt werden
könnten, sollten diese wenigstens nicht öffentlich diskutiert werden, damit
den Angreifern nicht auch noch die Waffen in die Hand gegeben werden. "Jede
nicht triviale Software enthält Fehler und moderne Software gehört zu den
komplexesten Systemen, die von der Menschheit entwickelt wurden", so Culp und
weist daraufhin, dass auch Linux, Mac OS oder Unix ihre Sicherheitslücken
haben. Er will die Sicherheitsdiskussion damit allerdings nicht unterbinden,
sondern in verantwortungsbewusste Bahnen lenken. "Sicherheits-Profis müssen
eine Grenze ziehen, ab wann sie andere gefährden", schreibt Culp, "und nicht
im überfüllten Kino Feuer rufen".
Die Veröffentlichung der Sicherheitslücken und Methoden zu deren Nutzung
helfe weder den Systemadministratoren, noch demonstriere sie die Notwendigkeit
zum Handeln, noch werde damit die Entwicklung von Patches beschleunigt,
schreibt Culp. Stattdessen werde genau das Gegenteil erreicht. "Selbst
relative Neulinge können heute Malware schreiben. Ein verantwortungsvoller
Umgang mit den Informationen wird nicht alle Würmer verhindern, aber zumindest
heben wir die Schwelle an." Und dazu müsste sich die Sicherheitsgemeinschaft
nur etwas zurücknehmen.

Microsoft lockt Java-Entwickler
Visual J# . Net soll den Umstieg erleichtern
Microsoft hat eine eigene Java-Version für .Net-Entwickler veröffentlicht.
Die Beta-Version von Visual J# .Net wurde bereits zum Download freigegeben.
Das Unternehmen will mit der Software nach eigenen Angaben Java-Entwickler für
seine XML-Web Services innerhalb des .Net-Rahmens gewinnen. Das Programm wurde
bereits am vergangenen Sonntag veröffentlicht. Allerdings machte dies
Microsoft nicht publik.
http://www.microsoft.com/presspass/press/2001/Oct01/10-10VisualJPR.asp
J# .Net (ausgesprochen J Sharp) soll vor allem Programmierern, die J++
gewohnt sind, den Übergang zur .Net-Welt ermöglichen. So beinhaltet das
Softwarepaket Tools für ein automatisches Upgrade von Visual J++ 6.0
Applikationen. Nach Angaben von Mitgliedern des "The Code Project" soll J#
nicht .class-Code kompilieren oder Suns RMI oder JNI unterstützen.
http://www.codeproject.com/script/rumor/article.asp?id=219
Der Softwarekonzern hatte in der Vergangenheit einen heftigen Rechtsstreit
mit Sun Microsystems wegen Java. Microsoft hat deswegen seine eigene
Programmiersprache C# als Alternative zu Java etablieren wollen und die
Migrations-Initiative Jump to .Net gestartet. Nach dem Vergleich durfte das
Unternehmen die Bezeichnung Java für seine Produkte nicht mehr verwenden. Die
7 MB große Software kann unter
http://msdn.microsoft.com/visualj/jsharp/beta.asp heruntergeladen werden.

Microsoft will Sicherheit von Windows verbessern - Automatisches Update zur
Behebung von
Softwaremängeln
Microsoft will seinen Kunden in Kürze ein automatisches Update zur Behebung
von
Sicherheitsmängeln anbieten, um sein Betriebssystem Windows besser vor Viren
zu schützen.
Anwender von Windows 2000/NT und des Browsers Internet Explorer können dann
eine Verbindung
zu einem Server herstellen, der alle "Patches" und "Bugfixes" für
Betriebssystem, Browser
oder Web-Server-Software auf einmal bereitstellt.
Bisher mussten die Anwender selbst die Informationen über bekannte
Sicherheitslücken
zusammentragen, diese dann einzeln herunterladen und installieren.
Microsoft-Manager Brian
Valentine räumte ein, dass das bisherige Verfahren für einige Kunden zu
verwirrend sei und
deswegen vereinfacht werden soll. Die zuletzt besonders massiv aufgetretenen
Viren "Red
Worm" und "Nimda" haben Sicherheitslücken von Microsoft-Software ausgenutzt,
die teilweise
schon bekannt, bei vielen Anwendern aber noch nicht behoben waren. Uneins sind
sich die
Fachleute, ob Microsoft-Programme besonders anfällig für Sicherheitsprobleme
sind, oder ob
sie wegen ihrer großen Verbreitung das bevorzugte Ziel von Virenprogrammierern
sind.
http://www.microsoft.at/

Microsoft startet MSN 7
Hotmail und Instant Messenger werden enger verflochten
Microsoft hat die Software für seinen Internet-Dienst MSN überarbeitet. Die
Version 7 ist für Windows XP optimiert und bietet eine Reihe zusätzlicher
Services an. Für Besucher des MSN-Portals verspricht Microsoft eine schnellere
Ladezeit der Homepage und ein erweitertes Contentangebot.
http://www.microsoft.com/presspass/press/2001/oct01/10-15MSN7pr.asp
Hotmail wird Microsofts MSN Messenger stärker integrieren. Der Benutzer
erhält die Möglichkeit seine E-Mails offline zu verfassen und der Filter wird
verbessert. Gleichzeitig kann der Buddy-Status auf einen Blick im Adress-Buch
kontrolliert werden. Schließlich kann der Benutzer mit dem IM-Service
Telefonanrufe über das Internet tätigen.
Gleichzeitig mit der Ankündigung für MSN 7 verkündete Microsoft die
Ausdehnung seines Breitbandangebots MSN Broadband auf die gesamte USA. Dazu
hat der Softwarekonzern das MSN-Paket mit einigen Breitband-Tools für das
Feintuning und ein noch umfangreicheres Contentangebot versehen. MSN 7 ist ab
dem 25. Oktober verfügbar.

Fotoalbum für den Fernseher
Microsoft TV Photo Viewer liest JPEGs von Diskette
Microsoft bringt digitale Fotografien auf den Fernseher. Mit dem TV Photo
Viewer kann ein Benutzer JPEGs von einfachen Floppy-Discs ablesen und auf den
Fernseher übertragen. Die Präsentation wird über die mitgelieferte
Fernbedienung mit fünf Tasten gesteuert.
http://www.microsoft.com/presspass/press/2001/Sep01/09-20DigitalPhotosPR.asp
Die Dia-Show wird auf dem PC mit einer eigenen Software zusammengestellt
und auf einer Diskette abgespeichert. Auf einer Diskette lassen sich so bis zu
40 Bilder abspeichern. Die Bilder können gedreht oder gespiegelt werden und
mit Bildtiteln oder Kommentaren versehen werden. Mit der Software lässt sich
auch eine Titelseite für eine Vorführung erstellen. Danach muss der Benutzer
nur noch die Diskette in den Viewer einlegen, um die Show zu starten.
Das Gerät kann auch im Geschäftsleben eingesetzt werden. Die Software kann
dazu Power Point Präsentationen in Dias für den TV Photo Viewer umwandeln. Der
TV Foto Viewer wird in den USA ab sofort für rund 150 Dollar angeboten. Ob und
wann das Gerät in Europa auf den Markt kommt wurde nicht bekannt gegeben.

Microsofts Visionen des "Next Millenium"-Betriebssystems
Betriebssystem soll höhere Abstraktionsebene bereitstellen
Techniker und Softwareentwickler von Microsofts Forschungsabteilung haben
ihre Visionen von einem "Next Millenium"- Betriebssystem vorgestellt. Mit den
Worten "wir glauben, es ist Zeit, die Rolle eines Betriebssystems im modernen
Computing neu zu überdenken" wurde von sieben Vertretern des MS Think Tanks
ein siebenseitiges Memorandum veröffentlicht
http://research.microsoft.com/research/sn/Millennium/mgoals.html . Das
Betriebssystem der Zukunft sei nicht mehr nur für die Verwaltung der
Ressourcen eines Rechners oder das Aufrechterhalten eines lokalen Netzwerkes
zuständig, sondern müsse als "höhere Abstraktionsebene" fungieren. Demanch
wird es letztendlich egal sein, wo in einem globalen Netzwerk bestimmte Daten
gespeichert sind und wo die Berechnungen eines Programms stattfinden.
Geht es nach den Microsoft-Fachleuten, müssen Betriebssysteme künftig in
der Lage sein, sich selbst und ihre Umgebung ständig zu beobachten. Dabei
müsse dieses schnell und flexibel auf Fehler oder gewollte Änderungen an der
Infrastruktur reagieren können. Die "Experience" für die User soll
ortsunabhängig immer die gleiche sein, sobald sie sich an einen Rechner
setzen. Auch die Arbeit von Programmierern sollte sich auf das Wesentliche
beschränken. Diese werden ausschließlich auf einer höheren Abstraktionsebene
arbeiten und sich nicht mehr mit Registern, Adressen oder Dateien herumquälen.
Voraussetzung für ein derartiges Betriebesystem der Zukunft sei allerdings
auch eine weitaus bessere Performance von Rechnern und Netzen. Einen Namen für
das Betriebssystem haben die Verfasser William J. Bolosky, Richard P. Draves,
Robert P. Fitzgerald, Christopher W. Fraser, Michael B. Jones, Todd B.
Knoblock und Rick Rashid allerdings noch nicht.
