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FP-Meidling: SPÖ und Grüne in der
Bezirksvertretung auf Kuschelkurs
Bilderstürmerei wird in Meidling offenbar salonfähig
In der konstituierenden Sitzung der Meidlinger Bezirksvertretung war deutlich zu
erkennen, dass zwischen roter und grüner Politik im 12. Bezirk keinerlei
Unterschied besteht. Der SPÖ-Klubobmann zeigte sich sogar gegenüber der
dummdreisten Forderung der Grünfundis, die Wandmalereien im Sitzungssaal zu
übermalen, "weil nur eine Frau zu sehen ist", aufgeschlossen, wundert sich der
stellvertretende Bezirksparteiobmann der FPÖ-Meidling Bezirksrat Wolfgang
Reinold.
Zudem wurde der SPÖ-Vorsitzende des Verkehrsausschusses, ein kompetenter Mann
des Dialoges mit allen Fraktionen offenbar als Signal in Richtung Grünfundis
abgesägt. Auch bei der Ausgrenzung der Freiheitlichen scheinen sich SPÖ und
Grüne einig und stoßen damit über 15 Prozent der Meidlinger Wählerschaft vor den
Kopf. Die FPÖ wird sich jedoch auch von rotgrünen Packeleien nicht davon
abhalten lassen, die Anliegen der Meidlinger Bevölkerung weiter lautstark in der
Bezirksvertretung zu thematisieren, schloss Reinold.

Brand in Meidling
Aus unbekannter Ursache entstand in der Nacht auf Dienstag in einem
Wohnhaus in Meidling, Pohlgasse 41, ein Brand, der sich beginnend vom
Wohn-Schlafraum rasch ausbreitete. Als die Feuerwehr eintraf, stand die gesamte
Wohnung in Flammen und es kam zu einer starken Rauchgasentwicklung. Während die
Löscharbeiten durchgeführt wurden, kontrollierten Einsatzkräfte sämtliche
Wohnungen des vom Feuer betroffenen Hauses. Sechs Erwachsene sowie ein Kind
wurden in Sicherheit gebracht und auf Grund der Witterung in einen angeforderten
Bus der Wiener Linien einquartiert. Das Feuer konnte unter Atemschutz gelöscht
werden.

ÖVP-Meidling: Bauausschuss zu Komet
Gründen - SPÖ will ÖVP "einkochen"
SPÖ-Positionspapier zwiespältig
Zur heutigen Sitzung des Bauausschusses hat die SPÖ ein Positionspapier zur
Bebauung der ehemaligen Komet-Gründe eingebracht, welches manch guten Vorschlag
enthält, im Hauptpunkt aber einen unverbindlichen Projektmanagementbeirat
fordert, der rechtlich sicher nicht relevant ist.
"Interessant ist der Satz: 'Im Zuge der Projektabwicklung muss sichergestellt
werden, dass, was Höhe und Kubaturen betrifft, ein ortsüblicher Maßstab angelegt
wird. Die maximale Ausnutzung von Gebäudehöhen und Kubaturen, so wie im
ursprünglichen Projekt, würde die unerlässlich notwendige Einrichtung von
Freiflächen und Grünräumen ausschließen und auch niemals die Akzeptanz der
Bevölkerung finden.' Darüber wird man sicher mit uns verhandeln können", so der
Bezirksparteiobmann der ÖVP Meidling, LAbg. a.D. Franz Karl.
"Auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung findet unsere Zustimmung," sagt die
Klubobfrau der Meidlinger ÖVP-Bezirksräte Klara Steinberger. "Voraussetzung für
unsere Zustimmung ist aber die Neuausschreibung und Abhaltung eines neuen
Wettbewerbes, der auch die Bevölkerung miteinbeziehen muss."

Meidling: BV Votava eröffnet ersten
"Gratis-Bazar"
Die Bezirksvorsteherin von Meidling, Gabriele Votava, eröffnet am
Dienstag, 8. Februar, um 11 Uhr, in den Räumlichkeiten des Stadtteilzentrums
"Bassena" (Wien 12., Am Schöpfwerk 29/Stg. 14, Eingang: gegenüber Kirche) den
ersten Wiener "Gratis-Bazar". Das "Bassena"-Team organisiert einen originellen
Tauschhandel: Nicht mehr benötigte, aber noch gut brauchbare Dinge aller Art,
von CD's und Spielzeug bis hin zu Möbelstücken, sollen in das Stadtteilzentrum
gebracht werden. Jeweils am Dienstag (von 10 bis 20 Uhr) und Mittwoch (von 10
bis 17 Uhr) ist der "Gratis-Bazar" geöffnet. Aus den Beständen können die
Besucher pro Person und Tag bis zu drei Stücke nach freier Wahl kostenlos
mitnehmen. Auskünfte zum "Gratis-Bazar":
Telefon 667 94 80 (E-Mail:
stadtteilzentrum@bassena.at).
Der "Gratis-Bazar" wendet sich gegen unbedachten Konsum und motiviert seine
Besucher zum bewussten Umgang mit Ressourcen. Erwachsene, Jugendliche und Kinder
lernen durch dieses Projekt den Wert gebrauchter Dinge wieder schätzen. Die
Aktion fördert auch die Kommunikation, für einen Plausch zwischen Gebern und
Empfängern der gebrauchten Waren steht die "Bassena-Cafeteria" zur Verfügung.
Gedacht ist der "Gratis-Bazar" in erster Linie für Bewohner der städtischen
Wohnhausanlage Am Schöpfwerk und für Anrainer aus dem umliegenden "Grätzl".
Während der Öffnungsstunden der "Bassena" werden unbeschädigte Sachen für den
"Gratis-Bazar" angenommen: Montag von 13 bis 18 Uhr, Dienstag von 9 bis 20 Uhr,
Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr, Freitag von 9 bis 13 Uhr. Von intakten
Elektrowaren und Haushaltsgeräten bis zu Bekleidung, Büchern, Sportgeräten,
Stofftieren sowie Comic-Heften wird sich das laufend wechselnde Sortiment im
"Gratis-Bazar" erstrecken.
Allgemeine Informationen:
o Stadtteilzentrum "Bassena":
www.bassena.at/

Justizanstalt Meidling: Strache dankt
Miklautsch für Bürgernähe
Ein "herzliches Danke" im Namen der Meidlinger Bürger deponierte heute der
Obmann der Wiener FPÖ Heinz-Christian Strache bei Justizministerin Karin
Miklautsch für den Projektstopp der Justizanstalt Meidling in der Grünbergstraße
29.
Gemeinsam mit der Wiener FPÖ habe Karin Miklautsch die berechtigten Sorgen der
Anrainer ernst genommen und in deren Sinn entschieden, auch wenn es gegen das
vermeintliche Interesse von Spitzenbeamten im Justizressort und gegen das
Interesse der SPÖ-Wien, welche bei Broda´schen Utopien immer ein offenes Ohr
habe, gelegen war. "Das war eine mutige und gute Entscheidung der
Justizministerin für die Bürger", so Strache.
Hinterfragt müsse nun die Rolle der SP-Bezirksvorsteherin Gabriele Votava
werden. Diese wurde bereits am 26. März 2004 von Mitarbeitern des
Justizministeriums schriftlich von dem geplanten Projekt informiert und hat
dieses ohne näheres kritisches Hinterfragen, ohne die Meidlinger Bevölkerung
darüber zu informieren oder einzubinden, unterstützt. Dieses bürgerfremde
Verhalten spricht für sich.
"Die FPÖ befindet sich auf der Erfolgsstraße, wenn sie die Sorgen und Wünsche
der Menschen ernst nimmt. Auch wenn es nicht einfach ist, sich gegen verkrustete
Machtstrukturen in der Stadt Wien und in den Ministerien zu stellen, lohnt es
alle mal, mit Beharrlichkeit den Bürgerwillen durchzusetzen", so Strache.

VP-Karl: Verfehlte Informationspolitik
des Justizministeriums nun korrigiert
Miklautsch zieht Notbremse
"Das Projekt Grünbergstraße 29 war von vornherein falsch angelegt. Wenn man
derartige Einrichtungen im Wohnbereich haben will, muss man von Anfang an die
Bevölkerung ausführlich informieren. Man wollte hier in einer Art
'Geheiminformation' vorgehen. Nun hat die amtierende Justizministerin Miklautsch
die Notbremse gezogen", betont der Bezirksparteiobmann der ÖVP Meidling,
LAbg.a.D. Franz Karl.
Aber auch die Informationspolitik der SP-Bezirksvorstehrin Votava sei zu
kritisieren - eine Bürgerversammlung, die die ÖVP Mitte Dezember 2004 verlangt
hat, zwei Monate vor sich herzuschieben, sei schon so eine Sache. "Jedenfalls
sollte die ganze Angelegenheit zur Folge haben, dass FPÖ und SPÖ in Zukunft
rascher informieren, schloss der ÖVP-Bezirksparteiobmann.

Meidlinger BVin Votava begrüßt
Entscheidung der Justizministerin beim Projekt Grünbergstraße
"Im Sinne der besorgten Anrainer, die ich immer unterstützt habe, ist das
eine positive Nachricht", kommentiert die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele
Votava die Entscheidung von Justizministerin Miklautsch, das Projekt in der
Grünbergstraße nicht zu realisieren.
Kritik weist Votava erneut zurück, sie hätte die Bezirksvertretung nicht
ausreichend informiert: "Es war immer ein Projekt des Justizministeriums. Und
das ist bekanntermaßen seit Jahren mit FPÖ-Leuten besetzt. Von dieser Seite wäre
mehr und bessere Information jedenfalls wünschenswert gewesen". Es war immerhin
eine Initiative der Bezirksvorsteherin, im Februar 2005 eine
Informationsveranstaltung zu diesem Projekt zu veranstalten. "Von alleine wäre
das Justizministerium nicht auf die Idee gekommen, so etwas durchzuführen", sagt
Votava. Sie hat jedenfalls die Stellungnahme aus dem Justizministerium in voller
Länge der Bezirksvertretung zur Kenntnis gebracht. "Aus welchen Protokollen die
FPÖ das Gegenteil herauslesen will, ist mir ein Rätsel. Von
Bezirksvertretungssitzungen gibt es kein wörtliches Protokoll, nur ein
inhaltliches."

Madejski: Meidlinger "Mörderhaus": BV
Votava war voll informiert
Bezirksvorstehung wissentlich falsch informiert?
Knalleffekt beim Projekt für geistig abnorme Rechtsbrecher in der
Grünbergstraße: Im Brief des Justizministeriums an die Meidlinger
SP-Bezirksvorsteherin Votava vom 11. März 2004 stand klar und deutlich, dass
dort "psychisch Kranke, die in den letzten Jahren straffällig geworden sind"
untergebracht werden sollen. In der BV-Sitzung vom 26. März verschwieg Votava
laut Protokoll in ihrer Mitteilung jedoch, dass es sich dabei um Straftäter
handelt. Dieser Skandal muss Konsequenzen haben, fordert daher der Meidlinger
FPÖ-Gemeinderat Dr. Herbert Madejski.
Durch diese unvollständige Information der Bezirksvorsteherin gab es natürlich
keine negativen Reaktionen aus den anderen Parteien. Wenn Votava nun von "nicht
gut aufbereiteter Informationspolitik des Justizministeriums" spricht, sagt sie
die Unwahrheit. Die Verunsicherung der Bevölkerung geht also voll auf die Kappe
von Votava. Sie war zehn Monate untätig und hat die Justiz dadurch glauben
lassen, dass es keine Gegenstimmen zu diesem Projekt gibt. Wir nehmen an, dass
sie das Projekt für geistig abnorme Rechtsbrecher von Anfang an voll unterstützt
hat. Erst nach dem Aufschrei der Betroffenen und dem Auftreten der Wiener FPÖ
gegen das Projekt hat sie kalte Füße bekommen, schloss Madejski.

Geschäftsbrand in Meidling - Wohnhaus
evakuiert
Der Brand eines Geschäftes in der Schönbrunner Straße in Wien Meidling
konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die evakuierten Hausbewohner
konnten bereits in ihre Wohnungen zurück. Die Brandursache ist derzeit noch
ungeklärt.

Neue Flächenwidmung im 12. Bezirk
Für das Gebiet zwischen Am Schöpfwerk, Bezirksgrenze zum 10. Bezirk (Gutheil-Schoder-Gasse),
Bezirksgrenze zum 23. Bezirk (A 23 Südosttangente), Linienzug 1-4,
Zanaschkagasse, An den Eisteichen, Linienzug 5-6, Trasse der U-Bahnlinie U6,
Linienzug 7-10, Tscherttegasse und Linienzug 11-14 (Dr.-Schreber-Weg) im 12.
Bezirk, Kat. G. Altmannsdorf und Inzersdorf wurde der Entwurf eines neuen
Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (Plan Nr. 7665) ausgearbeitet.
Der Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes liegt bis 10.
Februar 2005 in der Planungsauskunft Wien 1., Rathausstraße 14-16 (1. Stock)
jeweils Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis
17.30 Uhr sowie in der Magistratsabteilung 21 B 1., Rathausstraße 14-16
(Stadtteilplanung und Flächennutzung Süd - Nordost), jeweils Montag bis Freitag
von 8.00 bis 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis 17.30 Uhr zur öffentlichen
Einsicht auf.
Stellungnahmen zu diesem Entwurf können innerhalb des Zeitraumes der
öffentlichen Auflage in schriftlicher Form, bitte mit Angabe der unten
angeführten Plannummer, an die Magistratsabteilung 21 B gerichtet werden.
Sobald die öffentliche Auflage abgelaufen ist, werden die eingelangten
Anliegen geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt. Über alle eingelangten
Stellungnahmen wird dem Gemeinderat berichtet, der schließlich über den neuen
Flächenwidmungs- und Bebauungsplan entscheidet. Anschließend wird der neue Plan
als Verordnung kundgemacht und ist damit rechtswirksam. Gegen Ersatz der
Druckkosten kann man den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan dann in der
Magistratsabteilung 21 A, 1., Rathausstraße 14-16 (1. Stock), erwerben und zwar
Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag bis
17.30 Uhr.

Bezirksmuseum 12: Neue Ausstellung
"Eislauf in Wien"
Die Bezirksvorsteherin von Meidling, Gabriele Votava, eröffnet am
Donnerstag, 13. Jänner, um 18 Uhr, im Bezirksmuseum Meidling in Wien 12.,
Längenfeldgasse 13-15, die neue Sonder-Ausstellung "Eislauf in Wien
(Erinnerungen an die Glanzzeiten)". Die Exponate in dieser Schau stammen
allesamt aus der Sammlung Elisabeth Sopper. Kunstvolle Drucke zeigen Ansichten
von Eislaufplätzen in Wien und verschiedene andere Eislaufszenen. Zudem wird die
Entwicklung der Schlittschuhe, von der Bronzezeit bis in die Gegenwart,
dokumentiert. Fotos von bekannten österreichischen Eiskunstläufern, zum Beispiel
Eduard Engelmann oder Claudia Kristofics-Binder, ergänzen die Ausstellung.
Plaketten und Medaillen erinnern an große Erfolge heimischer Meisterläufer.
Feine Porzellan- und Keramikfiguren, es sind hübsche Eisläufer-Darstellungen,
bereichern die Schau. Bis Mittwoch, 2. März, kann die Ausstellung aufgesucht
werden. Der Eintritt ist frei. Das Bezirksmuseum Meidling ist jeweils Mittwoch
(10 bis 12 Uhr, 16 bis 18 Uhr) und Sonntag (10 bis 12 Uhr) geöffnet.
Auskünfte über die empfehlenswerte Ausstellung erteilen die ehrenamtlichen
Mitarbeiter des Bezirksmuseums Meidling unter der Rufnummer 817 65 98. Anfragen
per E-Mail werden ebenfalls gerne beantwortet: mailto:bezmus12@utanet.at
. Bei der Eröffnung der Schau begrüßt Museumsleiterin Prof. Dr. Vladimira
Bousska, die Besucher. Einführende Worte spricht Prof. Hans W. Bousska ("Aus der
Geschichte des österreichischen Eislaufsports").
Das Fotomaterial ruft große Erfolge heimischer Eiskunstläufer, etwa Herma
Szabo, Karl Schäfer, Eva Pawlik, Regine Heitzer, Emmerich Danzer sowie Wolfgang
Schwarz, in Erinnerung. Die Eisläufer-Figuren aus Porzellan und Keramik sind
Erzeugnisse namhafter Manufakturen. Bei den meisterlich ausgeführten Drucken
handelt es sich um Kupferstiche, Holzstiche und Xylographien. Eislaufschuhen aus
alten Zeiten stellen die Ausstellungsgestalter neuere Modelle gegenüber. Zu den
Prunkstücken der Schau zählen "Knochen-Schlittschuhe" aus der Bronzezeit,
außerdem werden vergoldete Schlittschuhkufen präsentiert.
o Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Meidling:
www.bezirksmuseum.at/meidling/

Rot-Grüner Erfolg: Alle Meidling
Volksschulen nehmen an Suchtprävention-Projekt teil.
Meidling präsentiert sich als Vorreiter im Bereich Suchtprävention: Das
Angebot einer flächendeckenden suchtpräventiven Weiterbildung für LehrerInnen
aller Meidlinger Volksschulen stößt auf überwältigendes Interesse. 18
LehrerInnen - je zwei aus einer der neun Meidlinger Volkschulen - wurden in
professionellen Kursen bereits mit Problematiken und Auswegen rund um das
Phänomen Sucht vertraut gemacht. Damit nehmen alle Meidlinger Volkschulen mit
insgesamt ca. 3000 SchülerInnen am Präventionsprojekt teil. Die gewonnenen
Erkenntnisse werden ab sofort im Unterricht umgesetzt.
Die Initiatoren des rot-grünen Projektes BV-Stv. Robert Baumgartner (SPÖ) und
der Grüne Klubobmann der Meidlinger Grünen BR Peter Joham (Grüne) zeigen sich
hocherfreut, sowohl über das Interesse, wie auch über das durchgehend positive
Feedback aller Beteiligten: "Das enorme Interesse ist ein eindrucksvoller Beweis
für das Problembewusstsein, das unsere PädagogInnen bereits mitbringen. Mit
diesem Schulungsangebot wollen wir sie nun mit jenem wissenschaftlichen Rüstzeug
ausstatten, das sie im alltäglichen Kontakt mit Schülerinnen und Schülern
benötigen", so Baumgartner.
In Zusammenarbeit mit der Bezirksschulinspektorin und dem Institut für
Suchtprävention wurde versucht, den Lehrerinnen und Lehrern vor allem
spielerische Zugänge und Lösungsansätze zu vermitteln, die die Kindern bereits
im Volksschulalter für die alltäglichen Sucht- und Abhängigkeitsfallen
sensibilisieren sollen.
"Die Prävention ist die wichtigste Säule Grüner Suchtpolitik und kann aus
unserer Sicht gar nicht früh genug beginnen. Um so mehr freut uns die rasche und
vor allem flächendeckende Umsetzung dieses Präventionsmodells, das sich auf
unsere jüngsten SchülerInnen konzentriert", so Peter Joham, Klubobmann der
Meidlinger Grünen, der gleichzeitig darauf hinweist, das sich das rot-grüne
Präventionsmodell damit erst in der Anfangsphase befindet. So sei sowohl die
Ausweitung auf höhere Schulen, als auch die weitergehende Unterstützung aller
bereits jetzt engagierten LehrerInnen beschlossene Sache.
"Im Interesse einer suchtfreien Zukunft für unsere Kinder werden wir die
Meidlinger Vorreiterrolle im Bereich Suchtprävention weiter ausbauen", zeigen
sich Baumgartner und Joham schlussendlich unisono überzeugt.

Strache: Kein Wohnprojekt für 60 abnorme
Mörder und Sex-Täter mitten in Wiener Wohngegend!
Betreuung dieser Personen muß weiterhin in geschlossener Anstalt erfolgen
Massive Ablehnung zu dem Projekt, mehr als 60 geistig abnorme Rechtsbrecher in
einem Haus bei Schönbrunn mitten im Wohnbereich unterzubringen, deponierte heute
der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.
Im konkreten geht es darum, daß im Haus auf der Grünbergstraße 29 mehr als 60
nicht zurechnungsfähige Verbrecher, beispielsweise psychisch kranke Mörder,
Sex-Täter oder Räuber, die ohne Gefängnisstrafe therapiert werden, untergebracht
werden sollen.
"Dafür kann ich beim besten Willen kein Verständnis aufbringen", so Strache,
"vor allem, wenn das Kostenargument angeführt wird". Die Behandlung pro Patient
und Tag würde dort nur etwa 115 Euro betragen gegenüber durchschnittlich 350
Euro in einer Landesnervenklinik.
"Es gibt jedenfalls ein berechtigtes Schutzinteresse der Bevölkerung, wo das
Kostenargument nicht mehr zählt. Es kann nicht sein, daß man als Steuerzahler
mit Familie und Kindern quasi an der Nebentür eine Gruppe abnormer Verbrecher
hineingesetzt erhält. Wer übernimmt in einem solchen Fall die Verantwortung,
wenn etwas geschieht", stellte Strache fragend in den Raum. Die Wiener FPÖ
beharrt darauf, dieses Projekt für beendet zu erklären und die Betreuung dieser
Personen weiterhin in geschlossenen Anstalten wahrnehmen, forderte der Wiener
FPÖ-Obmann.

Wohnprojekt für geistig abnorme
Straftäter in Meidlinger Grünbergstraße darf Sicherheit der Bevölkerung nicht
gefährden
"Die Sicherheit der Meidlingerinnen und Meidlinger muss gewährleistet
bleiben", erklärt die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava zu jüngsten
Wortmeldungen zu dem geplanten Wohnprojekt für geistig abnorme Rechtsbrecher in
der Grünbergstraße. Verantwortlich für das Projekt ist ausschließlich das
Justizministerium. Dieses hat das Haus in der Grünbergstraße 29 angemietet und
will dort auffällige Personen und Straftäter resozialisieren. "Wie das Projekt
konkret aussehen soll, weiß die Justizministerin", stellt Votava klar.
Bezirksvorsteherin Votava hat eine Bürgerinformations-Veranstaltung
initiiert. Am 15.Februar 2005 werden Vertreter des Justizministeriums
interessierten MeidlingerInnen das Projekt vorstellen. Beginn der Veranstaltung
im Festsaal der Hans Mandl Berufsschule ist um 19:30 Uhr. "Prinzipiell begrüße
ich jeden Schritt zu einem humaneren Strafvollzug. Dabei darf aber das
Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung nicht übergangen werden", sagt Votava. Von
Scharfmacherei und der Verbreitung von Panik durch Halbwahrheiten hält Votava
nichts. Informationen aus dem Justizministerium zufolge sollen in dem Haus
ausschließlich (zum Teil gar nicht verurteilte) Personen untergebracht werden,
die in keiner Weise gefährlich sein sollen.

VP-Karl: Bürgerversammlung in Meidling
rasch durchführen
Wien (VP-Klub) - Wie schon in seinem Mail an die SPÖ-Bezirksvorsteherin
verlangt der Bezirksparteiobmann der ÖVP Meidling, LAbg.a.D. Franz Karl, eine
rasche Einberufung einer Bürgerversammlung zum Thema Haus Grünbergstraße 29, in
der Kronen-Zeitung als "Mörderhaus" bezeichnet, wo ein Wohnprojekt für mehr als
60 psychisch kranke Straftäter entstehen soll. "Grundsätzlich hat die
Bezirksvorsteherin ja eine Bürgerversammlung für 15. Februar 2005 zugesagt, die
1,5 Monate bis dahin geben aber Gelegenheit, die abenteuerlichsten Gerüchte
entstehen zu lassen", bedauert Karl.
Daher verlangt der Meidlinger VP-Bezirksparteiobmann, diese Bürgerversammlung
auf die 2. oder 3. Jännerwoche vorzuverlegen. Er habe auch die Politische
Akademie der ÖVP in der Tivoligasse 73 ("Springer-Schlössl") auf Grund der Nähe
zum Haus Grünbergstraße als Tagungsort angeboten. Ein entsprechender Termin
könne unschwer mit Direktor Burkert-Dottolo ausgemacht werden.
Zur Sache selbst sagt der ÖVP-Bezirksparteiobmann: "Es ist sehr schwer, ohne
nähere Informationen zu urteilen. Eines sage ich aber deutlich: Die Sicherheit
der Meidlingerinnen und Meidlinger muss 100%ig gewährleistet sein." Die
zögerliche Haltung der Bezirksvorsteherin stößt auf heftige Kritik der
Meidlinger ÖVP.

FPÖ-Meidling: FPÖ wird
SPÖ-Resolutionsantrag bezüglich Postamt-Schließung nicht zustimmen!
"Die Freiheitlichen werden in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung
dem SPÖ-Resolutionsantrag bezüglich Schließung des Postamtes Hohenbergstraße 11
nicht zustimmen", gaben die FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Ingrid
Madejski und FP-Klubobmann Christian Hiess bekannt.
Madejski und Hiess betonten, dass sich die Freiheitlichen selbstverständlich
gegen die Schließung des Postamtes aussprechen, da in diesem Umfeld viele ältere
Menschen leben. Für die Schließung ist jedoch ausschließlich die
Geschäftsleitung der Post AG und nicht die Bundesregierung zuständig. "Die
Formulierung der SPÖ ist daher unrichtig", so Madejski und Hiess abschließend.

Meidlinger Bezirksvorsteherin Votava
erfüllt Weihnachtswunsch nach U-Bahnpolizei von FP-Madejski nicht
"Nichts liegt mir ferner, als an der Wahrnehmungsfähigkeit des
FPÖ-Politikers Herbert Madejski zu zweifeln. Aber als ich seine Aussendung
gesehen habe, in dem er behauptet, ich würde gemeinsam mit ihm eine
U-Bahnpolizei fordern, habe ich mich schon sehr gewundert", stellt die
Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava zu den Wünschen von Madejski fest
und ergänzt, "Ich bin nicht das Christkind". Votava kann sich nicht daran
erinnern, gemeinsam mit Madejski eine U-Bahn Sicherheitstruppe von der Stadt
Wien gefordert zu haben.
"Ich habe immer klar gesagt, dass für die Sicherheit und die Bekämpfung der
Kriminalität die Polizei und damit der Innenminister verantwortlich ist",
erklärt die Meidlinger Bezirksvorsteherin. Wenn Madejski sich für mehr
Sicherheit in Wien und in Meidling im Speziellen einsetzen möchte, müsse er sich
an den Innenminister wenden, sagt Votava.

Meidling will mit einer
Unterschriftenaktion das Postamt in der Hohenbergstraße retten
Die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava sammelt gemeinsam mit
der SPÖ-Meidling Unterschriften für das von der Schließung bedrohte Postamt in
der Hohenbergstraße 11. "In dem Grätzel wohnen vor allem ältere Menschen. Wenn
die Postverwaltung diese Filiale tatsächlich zusperrt, müssen Tausende Menschen
einen weiten und umständlichen Weg zum nächsten Postamt in Kauf nehmen. Es ist
eine Zumutung, wenn die Post auf dem Rücken betagter und weniger mobiler
Meidlingerinnen und Meidlinger sparen will", sagt die Meidlinger
Bezirksvorsteherin Gabriele Votava.
Bis 15 Uhr wird heute Bezirksvorsteherin Votava, ihr Stellvertreter Robert
Baumgartner und die SPÖ-Meidling vor dem Postamt in der Hohenbergstraße
Unterschriften gegen die Schließung sammeln. "Mit dieser Aktion wollen wir uns
auch mit den Mitarbeitern dieser Postfiliale solidarisieren", sagt Baumgartner.
In dem Gebiet zwischen Grünbergstraße, Ruckergasse, Edelsinnstraße und
Wiental gibt es mehrere alte Wohnsiedlungen. Die Gartensiedlung beispielsweise
ist in den 1930er Jahren erbaut worden. "Zum Teil wohnen dort noch die
Erstmieter", sagt Votava. Darüber hinaus befindet sich in dem betroffenen Gebiet
eine Senioren-Residenz mit knapp 300 BewohnerInnen. "Diesen betagten Menschen
will die Post zukünftig den weiten Weg in andere Postämter zumuten - dagegen
wehren wir uns!", stellt die Meidlinger Bezirksvorsteherin fest. Zu Fuß seien
alle in Frage kommenden Postämter zu weit entfernt. Direkte Verbindungen mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem dieser Postämter gibt es auch nicht. "Im
besten Fall bedeutet das für die Leute zwei mal Umsteigen!", so Votava.

Wien-Meidling: Baustelle unter genauer
Kontrolle der MA 45
Seit 1998 überwacht die MA 45 - Wasserbau regelmäßig die Grundstücke Ecke
Breitenfurter Straße/Biedermanngasse in Wien-Meidling. OstBR DI Andreas Straka,
Leiter der Gewässeraufsicht bei der MA 45: "Auf einem der Grundstücke befanden
sich zahlreiche Garagen und Werkstätten, aus denen punktuelle Verunreinigungen
des Erdreichs hervorgingen. Von großflächigen Kontaminationen oder einer Altlast
kann keinesfalls die Rede sein." Das bestätigt auch ein Gutachten eines
Ziviltechnikers, das bereits im Jahr 2002 vom Grundstückeigentümer in Auftrag
gegeben wurde. Das Erdmaterial auf den wenigen auffälligen Stellen wird vom
Grundstückseigentümer umweltgerecht entsorgt.
Künftig soll auf dem Grundstück ein Fachmarkt entstehen, die
Abbrucharbeiten sind im Gange. Seit Ende des Sommers sind Experten der MA 45 -
Wasserbau täglich am Grundstück, um die Aushubarbeiten zu kontrollieren und
eventuell auftretende Problemstellen sofort zu überprüfen. Auch die MA 22 -
Umweltschutzabteilung ist in die Überwachungsarbeiten eingebunden. Die obere
Bodenschicht wurde vom Bauträger bis zur Lehmschicht in 1,5 m Tiefe aus
baustatischen Gründen abgetragen. "Wir überwachen die Vorgänge aufmerksam und
dies seit Jahren, es wird weder auf besagtem Grundstück noch sonst irgendwo in
Wien kontaminierte Erde zugeschüttet, sondern im Falle stets fach- und
umweltgerecht entsorgt und die Flächen saniert", stellt OstBR DI Andreas Straka
von der MA 45 klar.
OMV-Tankstelle auf Nachbargrundstück wird saniert
Auf dem angrenzenden Grundstück befand sich bis vor kurzem
eine OMV-Tankstelle. Das durch die Tankstelle verunreinigte Erdmaterial wird
derzeit auf Kosten der OMV entsorgt und das Grundstück saniert, die MA 45 -
Wasserbau überwacht auch diese Tätigkeiten. "Für die MA 45 - Wasserbau stellt
die Überwachung derartiger Flächen eine Routinetätigkeit dar, unsere Mitarbeiter
sind laufend mit der Überwachung von Grundstücken aus wasserrechtlicher Sicht
beschäftigt. Bei auffälligen Stellen werden selbstverständlich umgehend Proben
gezogen und entsprechende Maßnahmen gesetzt", so Straka abschließend.

ÖVP-Meidling: Bebauung der Fiat-Gründe als Chance für Grünverbindung nach
Schönbrunn nutzen
Wien (ÖVP-Klub) Die Vorstellung des Siegerprojektes für die Fiat-Gründe nützt
der Meidlinger VP-Chef und LAbg. a.D., Franz KARL, um die Forderung nach einer
Grünverbindung vom Zentrum Meidlings nach Schönbrunn zu erheben ("Grünbrücke
Rosasgasse"). Grundgedanke ist dabei eine Fußgeherverbindung zwischen der
Meidlinger Hauptstraße und Schönbrunn mit einer Brücke über die Grünbergstraße,
um diese Barriere kreuzungsfrei zu überwinden.
"Diese Idee ist in den Plänen von mehreren Architekten aufgebracht worden, nun
aber sonderbarerweise in den Entwürfen des Siegerprojektes nicht mehr
enthalten", berichtet KARL. "Nicht nur für ältere oder behinderte Menschen,
sondern auch für die Gäste des geplanten Hotels, wäre eine solche Verbindung
nach Schönbrunn wichtig und attraktiv."
Kritik übte KARL am fehlenden Verkehrskonzept für diese Gegend. "Gerade bei
einer Neuplanung eines so großen Areals wäre es dringend notwendig auch die
bestehenden und künftigen Verkehrsströme zu berücksichtigen und ein durchdachtes
Verkehrskonzept in die Planung und Projektierung einzubeziehen", so der
Meidlinger VP-Chef weiter.
Die Klubobfrau der Meidlinger Bezirksräte, Klara STEINBERGER, forderte für das
Frauenheim der Caritas eine Sichtschneise nach Schönbrunn. "Man kann doch den
Menschen in diesem Heim nicht eine ihrer wenigen Freuden, nämlich den schönen
Ausblick auf Schönbrunn einfach nehmen", so STEINBERGER. Ausdrücklich begrüßten
beide Bezirkspolitiker, dass der angedachte Bank-Austria-Tower verschwunden ist.
Dieser sei städtebaulich an dieser Stelle unverträglich gewesen.

Informationsheft mit Bezirksplan für junge Meidlinger
Mit dem "Kinder- und Jugendplan Meidling" liegt ein umfassendes Verzeichnis der
Bildungs- und Freizeitangebote für junge Bewohner des 12. Wiener
Gemeindebezirkes vor. Den Lesern wird in der 44 Seiten starken Publikation eine
Zusammenstellung wertvoller Informationen geboten. Beschreibungen und Bilder der
Parkanlagen und Spielplätze, Erklärungen zur Bezirksgeschichte, Adressen von
Beratungsstellen und sonstigen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie
Angaben zu Schulen und Sport sind nur einige Inhalte des Druckwerkes. Dem Heft
liegt ein farbiger Bezirksplan im Großformat bei, worin die angeführten Orte
sowie öffentliche Verkehrsmittel vermerkt sind.
Der "Kinder- und Jugendplan Meidling" wurde den Schülern des 12. Bezirkes schon
zur Verfügung gestellt. Andere Interessenten können das Nachschlagewerk jetzt im
Büro der Bezirksvorstehung Meidling im Amtshaus in der Schönbrunner Straße 259
kostenfrei abholen. Das Büro ist Montag bis Freitag von 7.30 bis 15.30 Uhr
(Donnerstag bis 17.30 Uhr) geöffnet. Telefonische Bestellungen sind unter der
Rufnummer 811 34/12 115 möglich. Im Internet ist der "Kinder- und Jugendplan
Meidling" ebenfalls zu finden: www.magwien.gv.at/meidling/jugendplan/ .****
Zwtl.: Mehr Wissen über Meidling - Tipps für die Freizeit
Im Abschnitt "Wissenswertes über Meidling" erfahren die jungen Bezirksbürger
unter anderem von der geschichtlichen Entwicklung des 12. Bezirkes. Die
Informationen reichen vom Hinweis auf das Bezirksmuseum bis zu Erklärungen über
das einstmalige "Tivoli"-Areal. Tipps für Sportliche, etwa die Adressen der
Basketball- und Streetball-Plätze, dürfen in der Publikation nicht fehlen. Im
Kapitel "Action & Spass & Hilfe für Kids" wird neben anderen Stellen auf das
Jugendzentrum Meidling sowie auf Aktivitäten der "Streetworker" hingewiesen.
Eine Auflistung von Kinder- und Jugendorganisationen ergänzt den Heftinhalt. Auf
Pfarrämter und Büchereien sowie auf Kindergärten, Volks- und Hauptschulen und
andere Bildungsstätten wurde gleichfalls nicht vergessen. Das Verzeichnis
beinhaltet natürlich auch wichtige Beratungsstellen des Amts für Jugend und
Familie (MAG ELF). "Internetadressen für Schüler" lautet der Titel einer
weiteren Rubrik, darin sind unter anderem Hilfen für Referate oder Hausaufgaben
enthalten. Die Magistratsabteilung 21-B (Stadtteilplanung und Flächennutzung
Süd-Nordost) hat den "Kinder- und Jugendplan Meidling" produziert und auch die
Kosten dafür übernommen. Die Angaben in diesem Nachschlagewerk erarbeitete die
Fachabteilung im engen Zusammenwirken mit dem Bezirk.

Eichen in die Eichenstraße
Die Gesiba lädt zum Baumfest in der neuen Wohnanlage
In der Eichenstraße hat die Gesiba eine Wohnanlage mit insgesamt 226
Wohnungen errichtet. Die ersten Mieter werden bereits im Herbst einziehen. In
Zusammenarbeit mit Architekt Glück hat die Gesiba ein "Grünobjekt" mitten in
Meidling geschaffen : Deutlich mehr als die Hälfte der Grundstücksfläche ist
begrünt mit Bäumen, Pflanzen, Blumen, Biotopen. Das alles kann man am Mittwoch
live sehen.
Große Bäume wurden in den Hof verpflanzt. "Ganz besonders stolz" ,so die
Gesiba-Geschäftsführer Ewald Kirschner und Werner Klepp, "sind wir darauf, dass
der Innenhof der Anlage öffentlich zugänglich ist so entsteht ein neuer Park
in Meidling, einem Bezirk, in dem es ohnehin nicht viele Grünflächen gibt".
Die Anlage steht zwar in einem dicht frequentierten Gebiet, ist aber durch
spe-zielle Maßnahmen besonders gut gegen Lärm und Umwelteinflüsse geschützt. Die
Front an der Eichenstraße ist durch eine transparente Schallschutzwand
abgesichert. Die straßenseitig gelegenen Wohnungen sind zudem mit
schallgeschützten Fenstern ausgestattet, die restlichen Wohnungen sind hofseitig
gelegen.
Gemäß dem Glückschen Konzept des lebensnahen Wohnens ist die Anlage mit einem
Dachschwimmbad, mit Saunen und vielen Gemeinschaftsräumen ausgestattet.
Für das Baumfest kann die Gesiba mit einer Besonderheit aufwarten: "Neben
großen Bäumen im Innenhof haben wir sieben Feigenbäume entlang der
Eichenstraßehinter der Schallschutzmauer - gepflanzt. Somit kommt mediterrane
Atmosphäre in die Anlage". Zum Baumfest sind alle Anrainer und Interessierten
geladen. Es soll ein Fest der Kommunikation im Grünen werden. Mitten in der
Stadt.
Die Gesiba hat in den vergangenen Jahren zahlreiche zukunftsweisende
Wohnprojekte realisiert. Jüngstes Beispiel ist die Gasometer City in Simmering,
die Ende August eröffnet wird und schon heute als neues Wahrzeichen Wiens gilt.

Meidling: Rieder und Hezucky eröffnen "Trendsportmeile"
Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und Bezirksvorsteher Herbert Hezucky nehmen am
Mittwoch, 25. Juli, um 15 Uhr, die Eröffnung einer "Trendsportmeile" in Meidling
vor. Mit einem Kostenaufwand von rund 7,8 Millionen Schilling wurde auf einem
Areal nächst der Dunklergasse, bei der Otto-Wagner-Brücke, eine Parkanlage mit
vielen Nutzungsmöglichkeiten geschaffen. Der auf zwei Ebenen angelegte
Jugendpark bietet einen großräumigen "Skate-Kanal" sowie eine Ballspielzone mit
Vorrichtungen für Volleyball, Streetball und Basketball. Die "Trendsportmeile"
ist auch ein geeigneter Ort für Veranstaltungen, wie Musikprogramme und
Freiluft-Kino-Vorführungen. Bei der Eröffnungsfeier wird den Gästen eine Show
unter dem Motto "Hip Hop Special" geboten, die Darbietungen werden vor allem
jugendliche Besucher erfreuen. Freestyle-Tänzer und routinierte Skateboarder
stellen ihr Können unter Beweis. Mit Hip Hop-Sound stellt sich die Band
"Symbiose" ein. Breakdance-Vorführungen und musikalische Einlagen,
unter anderem von "DJ Fester", runden das Eröffnungsfest ab.
"Trendsportmeile" für die Jugend mit Abendbeleuchtung
Die Errichtungskosten für die Trendsport-Anlage in der Höhe von etwa 7,8
Millionen Schilling wurden aus dem Budget des Bezirkes (6 Millionen Schilling)
und durch EU-Fördermittel (1,8 Millionen Schilling) aufgebracht. Neben der
Sportausstattung verfügt die "Trendsportmeile" über einen kleinen Pavillon und
Sitzgelegenheiten für Zuseher. Auf eine gute Beleuchtung des Freiraums für
Jugendliche wurde besonders geachtet, der Park kann somit bis in die
Nachtstunden benützt werden. Der obere Parkbereich gliedert sich in einen
Wiesengrund und in asphaltierte Flächen. Die Grünfläche dient teilweise als
Volleyball-Feld, die notwendigen Ständer sind vorhanden. Der asphaltierte
Streetball-Platz wurde mit hohen Ballfanggittern begrenzt. Technische
Einrichtungen für Veranstaltungen können im Pavillon des Parks untergebracht
werden, ein Basketballplatz flankiert diesen Parkteil. Von der oberen Parkebene
führen eine Rampe und eine Stiege in den unteren Parkbereich, im früheren
Gleistrog der Stadtbahn befindet sich der große "Skate-Kanal". Vormalige
"Stadtbahnmauern" wurden freigelegt und mit Beton abgesichert. Die
Skateboard-Anlage weist Abschnitte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
für Anfänger und Fortgeschrittene auf. Den Parkbesuchern steht eine (mobile)
WC-Kabine zur Verfügung. Die Bauarbeiten haben im Herbst 2000 begonnen, die
Fertigstellung des Areals erfolgte im heurigen Juni. Die Besucher der
"Trendsportmeile" können mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, etwa mit den
U-Bahn-Linien 4 und 6, anreisen. Der Jugendpark ist über einen Durchgang unter
dem Gleisbauwerk der U-Bahnlinie 6, im Bereich der "verlängerten" Kobingergasse,
und über einen Zufahrtsweg unter der Otto-Wagner-Brücke erreichbar. Im Umkreis
der Jugendsportanlage befinden sich keine Wohnhäuser, daher sind
Lärmbelästigungen nicht zu befürchten. Der Meidlinger Sportpark ergänzt die
Freizeiteinrichtungen in der Mittelzone des Gürtels und im St. Johann-Park. Auch
auf die Anbindung an das Radwege-Netz wurde Bedacht genommen.

Schönbrunner Bad ist gerettet
Bartenstein stellt Baukostenbeitrag von 16 Millionen Schilling zur
Verfügung=
Das Schönbrunner Bad ist gerettet. Nachdem sich Wirtschafts- und Arbeitsminister
Dr. Martin Bartenstein und der Geschäftsführer der Schloss Schönbrunn Kultur-
und BetriebsgesmbH, Dipl.-Ing. Wolfgang Kippes auf eine gemeinsame Finanzierung
geeinigt haben, steht nun der Sanierung des Bades nichts mehr im Wege. Mit den
baulichen Maßnahmen soll noch heuer begonnen werden. Geplant ist, dass Bad
rechtzeitig zur Eröffnung der Badesaison 2002 wieder aufzusperren.
Die Besucher werden sich dann nicht nur über erneuerte Schwimmbecken, Kästchen,
Kabinen und Duschen freuen können, der neue Pächter, Marco Ebenbichler, der in
Wien bereits ein Fitness-Studio betreibt, will auch neue Besucherschichten
ansprechen. So sollen sich körperbewusste Wienerinnen und Wiener, die an den
Fitness-Geräten schwitzen, im Wasser abkühlen können. Auch für die vielen Jogger
im Park soll ein Anreiz zu weiteren sportlichen Aktivitäten geboten werden.
Nicht zuletzt ihretwegen ist geplant, das Bad um ca. 2 Monate länger als üblich
offen zu halten. Ein neues Restaurant und ein Nacktbadebereich runden das
Angebot ab.
Die Kosten der Sanierung des Sommerbades werden auf rund 24 Millionen Schilling
netto (1,74 Millionen EURO) geschätzt. Dazu kommen noch die Investitionen in den
Fitness- und Wellness-Bereich, die vom Pächter getragen werden. Da die
Schlossgesellschaft heuer schon über 100 Millionen Schilling (7,27 Millionen
EURO) in die historische Substanz des Areals steckt (unter anderem Römische
Ruine, Schauräume des Schlosses, Obelisken) und die Sanierung des Bades daher
nicht zur Gänze selbst tragen kann, hilft Minister Bartenstein mit einem
einmaligen Baukostenbeitrag in der Höhe von 16 Millionen Schilling (1,16
Millionen EURO) aus. Das Areal Schönbrunn ist eben nicht nur ein einzigartiges
kulturhistorisches und architektonisches Denkmal, sondern auch ein wichtiges
Erholungs-, Sport- und Freizeitgebiet.

DIE "MARILLENALM" IST DIE NEUE GRÜNOASE MEIDLINGS!
Utl.: Ein Hektar Wald und Wiese für die Kinder und Jugendlichen des
Bezirkes
Wien (SPW-K) - Am Montag, dem 18. Juni um 10 Uhr wird
die völlig
neu gestaltetet "Marillenalm" in der Tivoligasse 79 feierlich
eröffnet. "Mit dieser wirklich ausgezeichnet gestalteten Anlage steht
den Kindern und Jugendlichen des 12. Bezirkes nicht nur im Sommer
eine wunderbare Grünoase von einem Hektar Größe, davon zwei Drittel
Waldbestand, mit Spielgeräten zur Verfügung, sondern auch im Winter
ein extra angelegter Rodelhügel. Ich bin überzeugt, dass die neu
gestaltetet "Marillenalm" als Erlebnis- und Erholungsoase eine
Attraktion für die Meidlinger >Kids<, und natürlich auch für
deren
Eltern werden wird, da gerade im Westen des Bezirkes ein großer
Bedarf an öffentlichen Spielplätzen besteht", freut sich der
SPÖ-Bezirksvorsteher des 12. Bezirkes, Herbert Hezucky.****
Das Areal der im Volksmund so genannten "Marillenalm", berichtete
Hezucky weiter, wurde seit 1979 als halböffentliche Grünfläche vom
Stadtgartenamt betreut und war in einem kleinen Bereich mit
Spielgeräten ausgestattet, die aber inzwischen altersbedingt in einem
äußerst schlechten Zustand waren und auch nicht mehr der neuen Norm
für Spielplätze entsprachen. Die Planungen für die Neugestaltung
begannen im Sommer 2000 durch das Stadtgartenamt, wobei die Wünsche
der Benutzer weitestgehend berücksichtigt wurden.
Der Baubeginn erfolgte schließlich im Herbst 2000 mit einer
umfangreichen Neugestaltung des Geländes:
o) verstärkte Modellierung des Geländes mit Spielhügeln , die bei
Schneelage auch als Rodelhügel benutzt werden können,
o) ein ebener Ballspielbereich, sowie verschiedene Bereiche mit
Geräten zum Klettern, Schaukeln, Rutschen, Springen,
o) ein vergrößerter Sand- und Wasserspielbereich mit Trinkwasser,
o) Ausstattung mit Bänken, Tischen, Abfallbehältern, Wasser- und
Stromanschluss,
o) eine neue Holztreppe als Aufstiegshilfe im oberen Parkbereich,
o) Neupflanzung von vier Obstbäumen als Ersatz für drei überaltete
Marillenbäume, die wegen ihres schlechten Zustandes gerodet werden
mussten,
o) Aufstellung einer mobilen WC-Anlage ab Ende Juni bis
voraussichtlich Ende Oktober
o) um die Sicherheit zu gewährleisten wird die Anlage von einer
Privatfirma in den Nachtstunden versperrt.
"Die Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Schilling für die
Neugestaltung übernahm zur Gänze der Bezirk wobei ich überzeugt bin,
dass dies eine sehr wertvolle Investition für unsre Kinder und
Jugendlichen ist, das es in Wien kaum einen öffentlichen Spielplatz
in dieser Größenordnung und mit dieser Vielfalt an Spielmöglichkeiten
gibt. Ich appelliere deshalb auch gemeinsam mit dem Stadtgartenamt an
die zukünftigen Benutzer besonders die neu gepflanzten Obstbäume zu
schonen und die Anlage sauber zu halten, damit sich alle Besucher
der neuen Marillenalm hier wohl fühlen können", sagte der
SPÖ-Bezirksvorsteher des 12. Bezirkes abschließend.
