OnVista übernimmt
Medizin-Portal
Diversifikation soll Abhängigkeit vom Finanzumfeld
verringern
Die OnVista AG hat rückwirkend zum 1. Januar 2004 100
Prozent der Anteile der Berliner A Med-World AG übernommen. Der
Kaufvertrag wurde heute, Montag, unterschrieben. Die Aufsichtsgremien
beider Unternehmen haben bereits zugestimmt, über den Kaufpreis wurde
Stillschweigen vereinbart, teilte OnVista ad hoc mit.
http://www.onvista-ag.de
Die nicht börsennotierte A Med-World AG betreibt das werbefinanzierte
Gesundheitsportal
http://www.medicine-worldwide.de und bietet Lizenzkunden
medizinische Inhalte für deren Internetangebote. Die A Med-World AG
erzielte 2003 durch Content-Lizenzierung an Pharmaunternehmen und
Krankenversicherungen sowie durch Werbung auf der eigenen Website einen
Umsatz im sechsstelligen Eurobereich und ein nahezu ausgeglichenes
Ergebnis nach HGB. Das 2000 gegründete Unternehmen beschäftigt sieben
Mitarbeiter. Alle Aktivitäten sollen in den nächsten Monaten in die
OnVista Media GmbH integriert werden.
OnVista Media als 100 Prozent-Tochter der OnVista AG betreibt und
vermarktet das Finanzportal
http://www.onvista.de . Mit der Übernahme des
Gesundheitsspezialisten engagiert sich OnVista erstmals außerhalb des
Themenfeldes Finanzen. Damit sollen neue Umsatzquellen für OnVista Media
erschlossen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Finanzumfeld
verringert werden.
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Med.at relauncht Website
Interaktive Features und Ärztesuchmaschine ergänzen
Medizinportal
Das österreichische Medizinportal
http://www.med.at hat sich einem Relaunch unterzogen. Die Site mit den
Schwerpunkten Dermatologie, Gynäkologie, Neurologie (Fokus: Multiple Sklerose)
und Radiologie wurde ausgebaut. Neue Tools sind die spezialisierte Ärztesuche
und interaktive Features zur Errechnung des Body-Mass-Index (BMI), des
Geburtstermins sowie der Fruchtbarkeit. Diese Features werden laufend
erweitert. Das Portal wurde im Januar 2000 gestartet und Ende des Vorjahres
von der Schering Wien GmbH
http://www.schering.at übernommen. Für den neugestalteten und inhaltlich
upgedateten Ärztebereich ist die Internet-Marketing-Agentur net@value GmbH und
Co KG verantwortlich.
"Herzstück" der Site ist die österreichweite Ärztesuchmaschine, mit der
auch nach dem Spezialgebiet innerhalb der Disziplinen gesucht werden kann. Die
Suchmaschine basiert auf den aktuellen Daten der österreichischen Ärztekammer
und ist zusätzlich mit bereits 200 Ordinations-Homepages österreichischer
Ärzte aus den oben genannten vier Fachbereichen verlinkt. Dieser Bereich wird
ständig erweitert, da das Portal Ärzten ermöglicht, sich kostenlos eine eigene
Homepage einzurichten. Ein geschlossener Bereich, der Ärzten vorenthalten ist,
bietet die Möglichkeit, neue wissenschaftlichen Arbeiten zu publizieren und
Kollegen zur Diskussion zu stellen.
Die Idee der Gesundheitsplattform geht auf die Lienzer Webagentur EPCOM
Edlinger & Pirker KEG zurück. Ziel war es, auf lokaler Ebne eine schnelle und
umfangreiche Ärztesuchmaschine für das Internet zu konzipieren. Noch im selben
Jahr (1999) wurde die Suchmaschine auf ganz Österreich ausgeweitet, und in
eine umfassende Gesundheitsplattform zu einem breit gefächerten Spektrum der
Medizin - mit einem frei zugänglichen Patientenbereich und einem geschlossenen
Ärztebereich - integriert. 2001 kaufte das Pharmaunternehmen Schering Wien die
Homepage von EPCOM. Schering-Geschäftsführer Siegfried Mayerhofer über den
Kauf und Relaunch von www.med.at: "Ärzte sind immer häufiger mit Informationen
konfrontiert, die Patienten aus dem Internet beziehen. Mit unserer Site wollen
wir beide Seiten mit hochwertigen News und Hintergrundinformationen versorgen,
die ein wechselseitiges Verstehen fördern."
Websites zum Thema Melanom bergen Fehlerpool
160 Links ins Nirvana Fehlende Basisinfos bei tödlicher
Hautkrebsform häufig
160 tote Links, Dubletten und Seiten mit Verlinkungen statt Fakten. Das ist
das Ergebnis einer Untersuchung der University of Michigan
http://www.umich.edu nach der
Durchforstung von US-Websites zum Thema Melanom. Die Mehrheit der Sites
beinhalte unvollständige Infos und eine von acht sei ungenau. Forscher weisen
Patienten darauf hin, Internet-Sites sorgfältig auszuwählen. Ärzte sollen
Betroffene bei der Suche bestmöglich unterstützen. Das im Steigen begriffene
Melanom ist die tödliche Form von Hautkrebs. Die Ergebnisse wurden in der
Januar-Ausgabe des Journal of Clinical Oncology publiziert.
"Keiner erwartet, dass jede Website auch die vollständige Thematik abdeckt
und die gesamte Info enthält. Aber viele Websites verfügen nicht einmal über
Basisprävention, Diagnose, Behandlung und Risikofaktoren", kritisiert
Studienautor Christopher Bichakjian. Gerade da das Melanom auch innerhalb der
jungen Bevölkerung, die viel Zeit im Internet verbringt, ansteigt, sei die
Qualität von Websites besonders wichtig.
Zudem stellten die Wissenschaftler fest, dass 74 Websites gegen den so
genannten "Golden Standard" verstießen. Dieser basiert auf 35 Faktoren, die
von der Basisdefinition, der Inzidenzrate bis hin zu spezifischen
Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten reichen. Nur die Hälfte der Sites
enthielt zumindest acht dieser Faktoren. "Auf einigen Websites befanden sich
Empfehlungen für unnötige Test und sogar für invasive Eingriffe", so der
Co-Autor, Timothy Johnson, Direktor der University of Michigan Melanomklinik.
Nur 62 Prozent der Seiten definierten das Melanom überhaupt. Ferner fehlten
Statistiken über die Häufigkeit des Melanoms. Bei den Seiten handelte es sich
um Internet-Auftritte staatlicher Behörden, von Non-profit-Organisationen, von
medizinischen Gesellschaften sowie von akademischen Medizinzentren sowie um
Webpages von Unternehmen und Hautkrebspatienten. Gefunden wurden die
Melanom-Sites durch die Suchmachinen von Yahoo, MSN, Lycos, Netscape, Go und
Excite, unterstützt von den medizinischen Suchmaschinen Med Hunt und Medical
World Search.
Zukunftsweisend:
Medwell Internet Services AG verknüpft Know-how aus Medizin
und Internet
Medwell ist der Gesundheitsdienstleister im Internet. Medwell entwickelt
und betreibt Plattformen wie www.medwell24.at , www.ernaehrungsnetz24.at ,
www.babynetz24.at und www.krebsnetz24.at. Für den Partner Generali wurde erst
im September die Plattform www.wecarelife.at gelauncht. Das Expertenwissen
wird dabei gebündelt und dem Endverbraucher in kompakter, leicht
verständlicher Weise präsentiert und so entsteht ein perfekter Mix aus Content
und Services für den Endverbraucher.
Der neu formierte medizinisch-wissenschaftliche Beirat garantiert genau
diesen hohen Qualitätsstandard. Dr. Wolfgang Munda, Medical Advisor von
Medwell, bringt es auf den Punkt: "40 namhafte Mediziner aus allen
Fachrichtungen sind Maßstab unserer Kompetenz."
Am 18. Oktober 2001 fand die erste konstituierende Sitzung des
medizinisch-wissenschaftlichen Beirates der Medwell Internet Services AG
statt. Prim. Univ. Prof. Albert Tuchmann wurde einstimmig zum Vorsitzenden
gewählt, seine Stellvertreterin ist OA Dr. Heidemarie Pilz.
Neben der Wahl des Vorsitzenden stand an diesem Abend vor allem die Nutzung
der Synergien zwischen Medizin und Internet im Vordergrund. "Es herrschte eine
richtige Aufbruchsstimmung und wir konnten viele Ideen und Anregungen mit nach
Hause nehmen", zeigte sich Dr. Johannes Kastner, Gründer von Medwell,
begeistert.
Generali und Siemens als leistungsstarke Partner
Das Vertrauen der Endverbraucher ist für eine medizinische Plattform das
Wichtigste. Traditionsreiche Partner sind die wichtigsten Garanten dafür, dem
User diese Grundbasis zu schaffen. "Wir bringen die Technologie und den Faktor
Datensicherheit ein. Unsere Kompetenz in der Medizintechnik zeichnet uns
sicherlich für eine derartige Kooperation aus", meint Franz Geiger, Vorstand
der Siemens Österreich AG.
Auch die Generali war mit ihren Produkten und Services immer schon um das
Wohlbefinden ihrer Kunden bemüht. "Rundum gesund" oder "Best doctors" sind
zwei dieser Beispiele. Ernst Schmid, Vorstand der Generali Versicherung AG:
"Der Weg zu einer umfassenden Präsenz im Internet war da nur der logische,
nächste Schritt." Schließlich hat besonders im Gesundheitsbereich ein enormer
Paradigmenwechsel von der passiven zur aktiven Gesundheit stattgefunden. In
den USA sind zum Beispiel schon 55 Prozent aller Internet-User auf der Suche
nach medizinischen Informationen. Diese Informationen müssen aber nicht nur
gut gegliedert und leicht verständlich aufbereitet sein: Sie müssen einen
lokalen Bezug haben. Der Experte in London nützt dem User in Graz herzlich
wenig.
Medwell bietet deshalb seinen Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates
unter anderem die Möglichkeit, ihre Publikationen auf den Medwell-Plattformen
zu platzieren und damit wesentlich zu einer Beschleunigung des Daten- und
Informationsaustausches zwischen Professionals und Usern beizutragen.
Öffentliche Versicher starten Gesundheitsportal
Nutzer erhalten Informationen über Ernährung, Medizin und
Reise
Die Gruppe der öffentlichen Versicherer startet im Internet ein
Gesundheitsportal. Unter
http://www.meine-gesundheit24.de erhält der Nutzer Informationen zu den
Themen Prophylaxe, Ernährung, Medizin und Reise. Die Rubrik "Bewusst Leben"
verweist auf Möglichkeiten, den eigenen Körper gesund zu halten. Ein
Kalorienzähler und eine Ernährungstabelle ergänzen das Spektrum.
Dazu gibt es Tipps zur privaten Krankenversicherung, Entscheidungshilfen
bei einem möglichen Versicherungswechsel und eine Krankenkassenübersicht. In
Kooperation mit dem Roten Kreuz informieren die Versicherer, wie am Unfallort
Hilfeleistungen und Sofortmaßnahmen durchzuführen sind. Auf Wunsch lässt sich
online ein Organspendeausweis angefordern
Endoskopie-online.at informiert über Magen, Darm und
Krebs
Bilder aus dem Inneren ermöglichen präzise Diagnosen
In dem neuen medizinischen Internetportal
http://www.Endoskopie-Online.at informieren seit August 2001
österreichische und deutsche Spezialisten sowie Fachärzte über die
Möglichkeiten und Anwendungsbereiche der Endoskopie. Im Zentrum stehen die
Erkrankungen der Bauchorgane, die ausführlich erklärt werden. Ein weiteres
Ziel der Site ist es, durch patientenorientierte Information über sinnvolle
Vorsorgemaßnahmen das individuelle Karzinomrisiko zu senken.
Ein Schwerpunkt der Seite stellt die Gastroenterologie dar, in der die
Endoskopie eine breite Anwendung findet. Anhand der vielfältigen Erkrankungen
des Bauchraumes werden Symptome und diagnostische Maßnahmen erklärt. Durch die
Zusammenarbeit vieler Spezialisten werden aktuelle Therapiestandards mit
modernen Behandlungsmöglichkeiten verglichen und Tipps zu Vorsorge und
Wohlbefinden gegeben.
Im Rahmen der modernen Medizin wird vielfach auf die Bedeutung der
frühzeitigen Diagnostik von bösartigen Tumoren und deren Vorstufen
hingewiesen. Eine rechtzeitige Diagnose bedeutet bessere Chancen auf eine
definitive Heilung.
http://www.Endoskopie-Online.at will durch genaue Informationen die Sorge
vor einer Untersuchung oder einer Erkrankung nehmen und Patienten dahingehend
sensibilisieren, verschiedene Symptome ernst zu nehmen.
"Check it" ist ein eigenes Kapitel von
http://www.Endoskopie-Online.at und widmet sich aktuell einem speziellen
Tumor. Derzeit kann in einem interaktiven Selbstcheckprogramm das individuelle
Risiko für die Entstehung eines Darmkrebses ausgewertet werden.
Im Newsbereich werden täglich aktuelle Infos aus den Bereichen der Medizin,
Ernährung und Wellness präsentiert. "Modern Times" stellt die modernen
Entwicklungen in der Medizin in den Vordergrund und berichtet über
zukunftsweisende Technologien.
Ein Highlight der Site ist eine Datenbank, die alle endoskopischen
Einrichtungen Österreichs auflistet sowie ein Ärzteregister mit der
Spezialisierung auf Endoskopie und Gastroenterologie. Im weiteren wird ein
unterhaltsames, medizinisches Quiz und ein Med-E-cards-Service angeboten.
http://www.Endoskopie-Online.at ist ein Kooperationsprojekt von Webtrend
Networx (Böck & Partner) und Doktor-Online Medizinisches Informations
Management (Dr. Razek & Partner), die bereits mit
http://www.Chirurgie-Online.at ein umfangreiches medizinisches
Informationsportal entwickelten. Ein professioneller Bereich, der nur für
medizinische Berufsgruppen wie Chirurgen, Ärzte und Pharmazeuten zugänglich
ist, wird neben
http://www.Endoskopie-Online.at ab Oktober direkt unter Doktor-Online.at
erreichbar sein.
Virtuelle "Hausärzte" im Test
mymed auf Platz 1 in Österreich
mymed belegt Platz 1 in Österreich in einer von der OÖ Arbeiterkammer im
Mai durchgeführten und Ende Juli 2001 veröffentlichten Teststudie unter
zwanzig deutschen und österreichischen virtuellen Hausärzten. In der
Gesamtwertung liegt mymed nach den beiden deutschen Anbietern focus.de und
medizin-forum.de auf Rang 3. Untersucht wurden die Angebotsbreite, die
Online-Beratungsqualität und die Benutzerfreundlichkeit der Websites.
Für mymed fiel die Beurteilung sehr erfreulich aus. Die Bereiche Beratung
(35 von maximal 36 Punkten) und Angebotsbreite (32 von 42 Punkten) wurden mit
sehr gut benotet. Außerdem wurde mymed im Testbericht explizit als einer von
insgesamt nur zwei Anbietern genannt, die zur Beantwortung von
Gesundheitsfragen Mediziner im Einsatz haben. Lediglich die Handhabung der
mymed-Website rangiert mit der Bewertung durchschnittlich im Mittelfeld.
Das mittelmäßige Ergebnis im Bereich Benutzerfreundlichkeit kommt für mymed
nicht überraschend. mymed arbeitet derzeit an einer Qualitätsverbessung des
mymed-Internetauftritts, unter anderem auch im Bereich Usability.
Die Konsumenteninformation der OÖ Arbeiterkammer nahm das steigende Angebot
an medizinischer Information und Beratung im Internet zum Anlass, ausgewählte
Gesundheits-Websites genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben dem allgemeinen
Erscheinungsbild, der Benutzerfreundlichkeit, dem Navigationssystem und dem
Informationsumfang der Websites stand vor allem die Online-Beratung im
Mittelpunkt der Untersuchung. Unter diesem Aspekt wurde getestet, ob der User
konkrete Gesundheitsfragen stellen kann, ob Ansprechpartner genannt werden, ob
bzw. wie lange es dauert, bis Fragen beantwortet werden und ob der User darauf
aufmerksam gemacht wird, dass die Online-Beratung einen Arztbesuch nicht
ersetzen kann. Die Bewertung der Qualität der Beratung erfolgte durch einen
von der OÖ Arbeiterkammer beauftragten Arzt.
MedXhead ist online / Das andere Web-Portal: Von Ärzten für Ärzte
Unter www.medxhead.com wird ein neues Wissenschaftsportal im Internet
erreicht. Ziel von MedXhead - einem Schweizer Unternehmen mit Sitz in Basel -
ist es, medizinische Themenvielfalt sinnvoll zu begrenzen und einer fest
umrissenen Zielgruppe von Medizinern und Experten zu präsentieren. Daher
bietet das MedXhead-Web-Portal eine Informations-, Interaktions-, Angebots-
und Expertenplattform zum Thema: "Der menschliche Kopf". Gestartet ist das
junge Unternehmen mit der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, dem in
zeitlich kurzen Abständen weitere Medizinbereiche folgen (Zahnheilkunde,
Neurochirurgie, HNO, Ophtalmologie, Neurologie).
Mit dem Online-Start wurden Grundlagen, Behandlungsprocedere, eine
Lehrfilm-Datenbank sowie ein Forum zur oralen Implantologie, Traumatologie der
Zähne, der allgemeinen Traumatologie und Dysgnathien aktiviert. Zudem können
bei MedXhead ein umfassendes Medizinlexikon, News aus dem Arzt- und
Wissenschaftsbereich sowie Produkt-Infos abgerufen werden. Abgerundet wird das
Angebot durch Themen zur Praxisführung und Vorsorge. In der Rubrik Lifestyle
findet die MedXhead-Zielgruppe Freizeit- und Wellness-Tipps, einen
Kulturkalender sowie Hotel- und Reiseempfehlungen.
Für wissenschaftlich fundierte Tiefe und Breite des MedXhead-Portals steht der
Brain and Science-Pool, ein Beirat von Universitätsprofessoren,
Wissenschaftlern und Praktikern. Gemeinsam mit der MedXhead-Redaktion, die
ihren Sitz in Münster hat, wird die wissenschaftliche Dienstleistung von
MedXhead produziert und online zur Verfügung gestellt. Dies sichert den
Portalnutzern wissenschaftliche Qualität und Aktualität.
Das Medical-Journal ist eine dem Portal angeschlossene internationale
medizinische Online-Zeitschrift, in der hochqualifizierte Autoren via Internet
publizieren können.
Dem jungen Unternehmen gelang zum Online-Start zudem eine erste wichtige
Akquisition: MedXhead übernahm www.free-science.com, ein Berliner
Internet-Portal, dessen Grundgedanke ist, wissenschaftliche Manuskripte
innerhalb von 24 Stunden in jeder beliebigen Sprache weltweit im Internet zu
veröffentlichen.
Andreas Eichenberger, Verwaltungsratsvorsitzender von MedXhead:
"Mehr als 22 Millionen Web-Seiten zum Thema Gesundheit können von Patienten
und Ärzten abgerufen werden. Ein verwirrendes Überangebot, dem MedXhead mit
neuen, klaren Strukturen begegnen will." MedXhead wird von privaten Investoren
finanziert. Es ist angestrebt, innerhalb von viereinhalb Jahren den Breakeven
zu erreichen. Dentale und pharmazeutische Industrie zeigen bereits kurz nach
dem online-Start großes Interesse an Kooperationen und Produktpräsentationen.
Neue Medizin - Suchmaschine online
Unter www.medimeta.de kann ab sofort auf eine umfassende Zusammenführung von
Medizin - Portalen zugegriffen werden. Medimeta stellt damit die
vollständigste Medizin - Site im deutschsprachigen Internet dar. Medimeta
beruht auf der neuartigen PriSe - Suchtechnologie der evision GmbH, die es
ermöglicht, unabhängig von Content - Management - Systemen oder modernen
Navigationsstrukturen, die vollständige Website zu erfassen und damit den
komplettesten Überblick über alle relevanten Informationen zu gewährleisten.
Im Schnitt findet Medimeta 10 mal so viele Dokumente wie vergleichbare Sites,
die noch dazu relevanter sind (z.B. Suche nach "Humerus Fraktur"). Medimeta
ist damit die erste einer Reihe von geplanten Spezialsuchmaschinen aus
Bereichen wie Wissenschaft, Finanzen, Tagesgeschehen und Recht, die bald
folgen werden und alle die PriSe - Technologie nutzen werden.
Doktor WWW
Medizinisch-psychologische Beratung im Internet
Es war alles nur ein Scherz: Ein 16-jähriges Mädchen kündigt ihrem
Chat-Partner den Selbstmord an, der daraufhin die Polizei alarmiert. Nach
einer aufwendigen Suchaktion findet die österreichische Polizei die angeblich
Lebensmüde vergnügt im Haus der Eltern vor. Die Anonymität im Netz kann
aber nicht nur fantasievollen Pubertierenden für derartige Späße dienen,
sondern bietet vielen Menschen die Möglichkeit, ohne einem direkten Gegenüber
peinliche Fragen zu stellen und Unangenehmes anzusprechen. Medizinische und
psychologische Online-Hilfe wird deshalb zahlreich genutzt und angeboten.
Umstritten ist sie in Fachkreisen noch heute: Die deutsche Berufsordnung für
Ärzte verbietet eindeutig die Ferndiagnose und damit auch ärztliche
Online-Beratung. "Solange aber keine individuelle Beratung stattfindet,
sondern nur allgemeine Fragen beantwortet, Erläuterungen gegeben, Fachausdrücke
verständlich gemacht werden, ist gegen ein derartiges Angebot berufsrechtlich
nichts einzuwenden", so die Stellung der Ärztekammer zur
Internet-Beratung. Gesetzgeber in anderen Ländern setzen oft weniger enge
Grenzen. Die US-amerikanische Ärztevertretung AMA untersagt lediglich, im
Rahmen der Fernsprechstunde Medikamente zu verschreiben.
"Eine zuverlässige Diagnose ist über das Internet gar nicht möglich.
Erstens weiß ich ja gar nicht, ob ich als Psychologe bewusst oder unbewusst
getäuscht werde. Der Ratsuchende kann auch eine völlig falsche Wahrnehmung
von sich haben, was ich aber via Internet nicht sofort erkennen kann",
berichtet Diplompsychologe Dietmar G. Luchmann aus seiner Erfahrung. Der
Vorteil sei aber, dass es kaum Schwellenangst bei der Kommunikation gebe, noch
weniger als beim Telefon. Er halte aber viele Angebote zur Beratung im
Internet für unseriös, so Luchmann. Er selbst gebe in seiner
Internet-Sprechstunde nur allgemeinen Rat. Die Seite, auf der Luchmann berät http://www.psychotherapie.de
, lässt sich allerdings kaum als grafisches Glanzstück bezeichnen.
Der "Netdoktor", der mit einer deutschen http://www.netdoktor.de
und österreichischen http://www.netdoktor.at
Seite online ist, bietet übersichtlich gestaltet Informationen und Hilfe.
Unter der Rubrik Interaktion beantwortet ein Ärzteteam alle Fragen innerhalb
von 48 Stunden. Die "Depressions-Community" beim Netdoktor behandelt
als aktuelles Thema die Lichttherapie, da "es lange bekannt ist, dass
sich Sonnenlicht und eine helle, lichtdurchflutete Umgebung positiv auf die
Seele auswirken." Einige Ratschläge auf der Seite verwundern aber doch:
"Viele Menschen leiden an Depressionen, ohne es zu wissen! Wie sieht es
bei Ihnen aus? Machen Sie unseren Depressions-Test!" Es wäre wohl
besser, glückliche Menschen erfahren nichts von ihren Depressionen.
"Das Leben ist nicht freudlos." Seit März ist dies bundesweit
auf Plakaten zu lesen. Der US-Pharmakonzerns Wyeth wirbt mit der Kampagne für
Maßnahmen gegen Depression. Auf der Website http://www.denkepositiv.com
wird der Nutzer aber nicht mit direkter Werbung für Antidepressiva behelligt,
sondern kann anhand von "Checklisten" zu Familie, Karriere und
Liebesleben prüfen, ob alles im positiven Bereich liegt. "Fühlen Sie
sich in letzter Zeit häufig wertlos?" Wer diese und andere Fragen zu häufig
mit "Ja" beantwortet, kassiert mehr als 40 Punkte und den Rat, sich
an den Arzt seines Vertrauens zu wenden.
Mehr Inhalte bringt das Schweizer Gesundheits-Portal http://www.gesundheit.ch
. Neben vielen Links zu medizinischer Ausbildung, Naturheilern und
Versicherungen bietet die simpel gestaltete Seite den Service, die persönliche
Lebenserwartung zu errechnen. Wem es gesundheitlich nicht gut geht und sogar
einen Krankenhausaufenthalt planen muss, kann sich mit einem
Online-Krankenhausführer http://www.krankenhausguide.com
kundig machen (Siehe auch pte-Meldung http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010703065
). Das Angebot des Krankenhausführers ist aber noch etwas mager, so stellen
sich für das gesamte Bundesgebiet insgesamt erst 55 Krankenhäuser vor.