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OnVista übernimmt Medizin-Portal
Diversifikation soll Abhängigkeit vom Finanzumfeld verringern

Die OnVista AG hat rückwirkend zum 1. Januar 2004 100 Prozent der Anteile der Berliner A Med-World AG übernommen. Der Kaufvertrag wurde heute, Montag, unterschrieben. Die Aufsichtsgremien beider Unternehmen haben bereits zugestimmt, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, teilte OnVista ad hoc mit. http://www.onvista-ag.de

Die nicht börsennotierte A Med-World AG betreibt das werbefinanzierte Gesundheitsportal http://www.medicine-worldwide.de und bietet Lizenzkunden medizinische Inhalte für deren Internetangebote. Die A Med-World AG erzielte 2003 durch Content-Lizenzierung an Pharmaunternehmen und Krankenversicherungen sowie durch Werbung auf der eigenen Website einen Umsatz im sechsstelligen Eurobereich und ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis nach HGB. Das 2000 gegründete Unternehmen beschäftigt sieben Mitarbeiter. Alle Aktivitäten sollen in den nächsten Monaten in die OnVista Media GmbH integriert werden.

OnVista Media als 100 Prozent-Tochter der OnVista AG betreibt und vermarktet das Finanzportal http://www.onvista.de . Mit der Übernahme des Gesundheitsspezialisten engagiert sich OnVista erstmals außerhalb des Themenfeldes Finanzen. Damit sollen neue Umsatzquellen für OnVista Media erschlossen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Finanzumfeld verringert werden.
 

 


 

Med.at relauncht Website
Interaktive Features und Ärztesuchmaschine ergänzen Medizinportal
 

Das österreichische Medizinportal http://www.med.at hat sich einem Relaunch unterzogen. Die Site mit den Schwerpunkten Dermatologie, Gynäkologie, Neurologie (Fokus: Multiple Sklerose) und Radiologie wurde ausgebaut. Neue Tools sind die spezialisierte Ärztesuche und interaktive Features zur Errechnung des Body-Mass-Index (BMI), des Geburtstermins sowie der Fruchtbarkeit. Diese Features werden laufend erweitert. Das Portal wurde im Januar 2000 gestartet und Ende des Vorjahres von der Schering Wien GmbH http://www.schering.at übernommen. Für den neugestalteten und inhaltlich upgedateten Ärztebereich ist die Internet-Marketing-Agentur net@value GmbH und Co KG verantwortlich.
 

"Herzstück" der Site ist die österreichweite Ärztesuchmaschine, mit der auch nach dem Spezialgebiet innerhalb der Disziplinen gesucht werden kann. Die Suchmaschine basiert auf den aktuellen Daten der österreichischen Ärztekammer und ist zusätzlich mit bereits 200 Ordinations-Homepages österreichischer Ärzte aus den oben genannten vier Fachbereichen verlinkt. Dieser Bereich wird ständig erweitert, da das Portal Ärzten ermöglicht, sich kostenlos eine eigene Homepage einzurichten. Ein geschlossener Bereich, der Ärzten vorenthalten ist, bietet die Möglichkeit, neue wissenschaftlichen Arbeiten zu publizieren und Kollegen zur Diskussion zu stellen.
 

Die Idee der Gesundheitsplattform geht auf die Lienzer Webagentur EPCOM Edlinger & Pirker KEG zurück. Ziel war es, auf lokaler Ebne eine schnelle und umfangreiche Ärztesuchmaschine für das Internet zu konzipieren. Noch im selben Jahr (1999) wurde die Suchmaschine auf ganz Österreich ausgeweitet, und in eine umfassende Gesundheitsplattform zu einem breit gefächerten Spektrum der Medizin - mit einem frei zugänglichen Patientenbereich und einem geschlossenen Ärztebereich - integriert. 2001 kaufte das Pharmaunternehmen Schering Wien die Homepage von EPCOM. Schering-Geschäftsführer Siegfried Mayerhofer über den Kauf und Relaunch von www.med.at: "Ärzte sind immer häufiger mit Informationen konfrontiert, die Patienten aus dem Internet beziehen. Mit unserer Site wollen wir beide Seiten mit hochwertigen News und Hintergrundinformationen versorgen, die ein wechselseitiges Verstehen fördern."
 


 

Websites zum Thema Melanom bergen Fehlerpool
160 Links ins Nirvana – Fehlende Basisinfos bei tödlicher Hautkrebsform häufig
 

160 tote Links, Dubletten und Seiten mit Verlinkungen statt Fakten. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der University of Michigan http://www.umich.edu nach der Durchforstung von US-Websites zum Thema Melanom. Die Mehrheit der Sites beinhalte unvollständige Infos und eine von acht sei ungenau. Forscher weisen Patienten darauf hin, Internet-Sites sorgfältig auszuwählen. Ärzte sollen Betroffene bei der Suche bestmöglich unterstützen. Das im Steigen begriffene Melanom ist die tödliche Form von Hautkrebs. Die Ergebnisse wurden in der Januar-Ausgabe des Journal of Clinical Oncology publiziert.
 

"Keiner erwartet, dass jede Website auch die vollständige Thematik abdeckt und die gesamte Info enthält. Aber viele Websites verfügen nicht einmal über Basisprävention, Diagnose, Behandlung und Risikofaktoren", kritisiert Studienautor Christopher Bichakjian. Gerade da das Melanom auch innerhalb der jungen Bevölkerung, die viel Zeit im Internet verbringt, ansteigt, sei die Qualität von Websites besonders wichtig.
 

Zudem stellten die Wissenschaftler fest, dass 74 Websites gegen den so genannten "Golden Standard" verstießen. Dieser basiert auf 35 Faktoren, die von der Basisdefinition, der Inzidenzrate bis hin zu spezifischen Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten reichen. Nur die Hälfte der Sites enthielt zumindest acht dieser Faktoren. "Auf einigen Websites befanden sich Empfehlungen für unnötige Test und sogar für invasive Eingriffe", so der Co-Autor, Timothy Johnson, Direktor der University of Michigan Melanomklinik.
 

Nur 62 Prozent der Seiten definierten das Melanom überhaupt. Ferner fehlten Statistiken über die Häufigkeit des Melanoms. Bei den Seiten handelte es sich um Internet-Auftritte staatlicher Behörden, von Non-profit-Organisationen, von medizinischen Gesellschaften sowie von akademischen Medizinzentren sowie um Webpages von Unternehmen und Hautkrebspatienten. Gefunden wurden die Melanom-Sites durch die Suchmachinen von Yahoo, MSN, Lycos, Netscape, Go und Excite, unterstützt von den medizinischen Suchmaschinen Med Hunt und Medical World Search.
 


 

Zukunftsweisend:
Medwell Internet Services AG verknüpft Know-how aus Medizin und Internet
 

Medwell ist der Gesundheitsdienstleister im Internet. Medwell entwickelt und betreibt Plattformen wie www.medwell24.at , www.ernaehrungsnetz24.at , www.babynetz24.at und www.krebsnetz24.at. Für den Partner Generali wurde erst im September die Plattform www.wecarelife.at gelauncht. Das Expertenwissen wird dabei gebündelt und dem Endverbraucher in kompakter, leicht verständlicher Weise präsentiert und so entsteht ein perfekter Mix aus Content und Services für den Endverbraucher.
 

Der neu formierte medizinisch-wissenschaftliche Beirat garantiert genau diesen hohen Qualitätsstandard. Dr. Wolfgang Munda, Medical Advisor von Medwell, bringt es auf den Punkt: "40 namhafte Mediziner aus allen Fachrichtungen sind Maßstab unserer Kompetenz."
 

Am 18. Oktober 2001 fand die erste konstituierende Sitzung des medizinisch-wissenschaftlichen Beirates der Medwell Internet Services AG statt. Prim. Univ. Prof. Albert Tuchmann wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, seine Stellvertreterin ist OA Dr. Heidemarie Pilz.
Neben der Wahl des Vorsitzenden stand an diesem Abend vor allem die Nutzung der Synergien zwischen Medizin und Internet im Vordergrund. "Es herrschte eine richtige Aufbruchsstimmung und wir konnten viele Ideen und Anregungen mit nach Hause nehmen", zeigte sich Dr. Johannes Kastner, Gründer von Medwell, begeistert.
 

 

Generali und Siemens als leistungsstarke Partner
 

Das Vertrauen der Endverbraucher ist für eine medizinische Plattform das Wichtigste. Traditionsreiche Partner sind die wichtigsten Garanten dafür, dem User diese Grundbasis zu schaffen. "Wir bringen die Technologie und den Faktor Datensicherheit ein. Unsere Kompetenz in der Medizintechnik zeichnet uns sicherlich für eine derartige Kooperation aus", meint Franz Geiger, Vorstand der Siemens Österreich AG.
 

Auch die Generali war mit ihren Produkten und Services immer schon um das Wohlbefinden ihrer Kunden bemüht. "Rundum gesund" oder "Best doctors" sind zwei dieser Beispiele. Ernst Schmid, Vorstand der Generali Versicherung AG: "Der Weg zu einer umfassenden Präsenz im Internet war da nur der logische, nächste Schritt." Schließlich hat besonders im Gesundheitsbereich ein enormer Paradigmenwechsel von der passiven zur aktiven Gesundheit stattgefunden. In den USA sind zum Beispiel schon 55 Prozent aller Internet-User auf der Suche nach medizinischen Informationen. Diese Informationen müssen aber nicht nur gut gegliedert und leicht verständlich aufbereitet sein: Sie müssen einen lokalen Bezug haben. Der Experte in London nützt dem User in Graz herzlich wenig.
 

Medwell bietet deshalb seinen Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirates unter anderem die Möglichkeit, ihre Publikationen auf den Medwell-Plattformen zu platzieren und damit wesentlich zu einer Beschleunigung des Daten- und Informationsaustausches zwischen Professionals und Usern beizutragen.
 


 

Öffentliche Versicher starten Gesundheitsportal
Nutzer erhalten Informationen über Ernährung, Medizin und Reise
 

Die Gruppe der öffentlichen Versicherer startet im Internet ein Gesundheitsportal. Unter http://www.meine-gesundheit24.de erhält der Nutzer Informationen zu den Themen Prophylaxe, Ernährung, Medizin und Reise. Die Rubrik "Bewusst Leben" verweist auf Möglichkeiten, den eigenen Körper gesund zu halten. Ein Kalorienzähler und eine Ernährungstabelle ergänzen das Spektrum.
 

Dazu gibt es Tipps zur privaten Krankenversicherung, Entscheidungshilfen bei einem möglichen Versicherungswechsel und eine Krankenkassenübersicht. In Kooperation mit dem Roten Kreuz informieren die Versicherer, wie am Unfallort Hilfeleistungen und Sofortmaßnahmen durchzuführen sind. Auf Wunsch lässt sich online ein Organspendeausweis angefordern


 

Endoskopie-online.at informiert über Magen, Darm und Krebs
Bilder aus dem Inneren ermöglichen präzise Diagnosen
 

In dem neuen medizinischen Internetportal http://www.Endoskopie-Online.at informieren seit August 2001 österreichische und deutsche Spezialisten sowie Fachärzte über die Möglichkeiten und Anwendungsbereiche der Endoskopie. Im Zentrum stehen die Erkrankungen der Bauchorgane, die ausführlich erklärt werden. Ein weiteres Ziel der Site ist es, durch patientenorientierte Information über sinnvolle Vorsorgemaßnahmen das individuelle Karzinomrisiko zu senken.
 

Ein Schwerpunkt der Seite stellt die Gastroenterologie dar, in der die Endoskopie eine breite Anwendung findet. Anhand der vielfältigen Erkrankungen des Bauchraumes werden Symptome und diagnostische Maßnahmen erklärt. Durch die Zusammenarbeit vieler Spezialisten werden aktuelle Therapiestandards mit modernen Behandlungsmöglichkeiten verglichen und Tipps zu Vorsorge und Wohlbefinden gegeben.
 

Im Rahmen der modernen Medizin wird vielfach auf die Bedeutung der frühzeitigen Diagnostik von bösartigen Tumoren und deren Vorstufen hingewiesen. Eine rechtzeitige Diagnose bedeutet bessere Chancen auf eine definitive Heilung. http://www.Endoskopie-Online.at will durch genaue Informationen die Sorge vor einer Untersuchung oder einer Erkrankung nehmen und Patienten dahingehend sensibilisieren, verschiedene Symptome ernst zu nehmen.
 

"Check it" ist ein eigenes Kapitel von http://www.Endoskopie-Online.at und widmet sich aktuell einem speziellen Tumor. Derzeit kann in einem interaktiven Selbstcheckprogramm das individuelle Risiko für die Entstehung eines Darmkrebses ausgewertet werden.
 

Im Newsbereich werden täglich aktuelle Infos aus den Bereichen der Medizin, Ernährung und Wellness präsentiert. "Modern Times" stellt die modernen Entwicklungen in der Medizin in den Vordergrund und berichtet über zukunftsweisende Technologien.
 

Ein Highlight der Site ist eine Datenbank, die alle endoskopischen Einrichtungen Österreichs auflistet sowie ein Ärzteregister mit der Spezialisierung auf Endoskopie und Gastroenterologie. Im weiteren wird ein unterhaltsames, medizinisches Quiz und ein Med-E-cards-Service angeboten.
 

http://www.Endoskopie-Online.at ist ein Kooperationsprojekt von Webtrend Networx (Böck & Partner) und Doktor-Online Medizinisches Informations Management (Dr. Razek & Partner), die bereits mit http://www.Chirurgie-Online.at ein umfangreiches medizinisches Informationsportal entwickelten. Ein professioneller Bereich, der nur für medizinische Berufsgruppen wie Chirurgen, Ärzte und Pharmazeuten zugänglich ist, wird neben http://www.Endoskopie-Online.at ab Oktober direkt unter Doktor-Online.at erreichbar sein.
 


 

Virtuelle "Hausärzte" im Test
mymed auf Platz 1 in Österreich
 

mymed belegt Platz 1 in Österreich in einer von der OÖ Arbeiterkammer im Mai durchgeführten und Ende Juli 2001 veröffentlichten Teststudie unter zwanzig deutschen und österreichischen virtuellen ‚Hausärzten’. In der Gesamtwertung liegt mymed nach den beiden deutschen Anbietern focus.de und medizin-forum.de auf Rang 3. Untersucht wurden die Angebotsbreite, die Online-Beratungsqualität und die Benutzerfreundlichkeit der Websites.
 

Für mymed fiel die Beurteilung sehr erfreulich aus. Die Bereiche Beratung (35 von maximal 36 Punkten) und Angebotsbreite (32 von 42 Punkten) wurden mit ‚sehr gut’ benotet. Außerdem wurde mymed im Testbericht explizit als einer von insgesamt nur zwei Anbietern genannt, die zur Beantwortung von Gesundheitsfragen Mediziner im Einsatz haben. Lediglich die Handhabung der mymed-Website rangiert mit der Bewertung ‚durchschnittlich’ im Mittelfeld.
 

Das mittelmäßige Ergebnis im Bereich Benutzerfreundlichkeit kommt für mymed nicht überraschend. mymed arbeitet derzeit an einer Qualitätsverbessung des mymed-Internetauftritts, unter anderem auch im Bereich Usability.
 

Die Konsumenteninformation der OÖ Arbeiterkammer nahm das steigende Angebot an medizinischer Information und Beratung im Internet zum Anlass, ausgewählte Gesundheits-Websites genauer unter die Lupe zu nehmen. Neben dem allgemeinen Erscheinungsbild, der Benutzerfreundlichkeit, dem Navigationssystem und dem Informationsumfang der Websites stand vor allem die Online-Beratung im Mittelpunkt der Untersuchung. Unter diesem Aspekt wurde getestet, ob der User konkrete Gesundheitsfragen stellen kann, ob Ansprechpartner genannt werden, ob bzw. wie lange es dauert, bis Fragen beantwortet werden und ob der User darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Online-Beratung einen Arztbesuch nicht ersetzen kann. Die Bewertung der Qualität der Beratung erfolgte durch einen von der OÖ Arbeiterkammer beauftragten Arzt.
 


 

MedXhead ist online / Das andere Web-Portal: Von Ärzten für Ärzte

Unter www.medxhead.com wird ein neues Wissenschaftsportal im Internet erreicht. Ziel von MedXhead - einem Schweizer Unternehmen mit Sitz in Basel - ist es, medizinische Themenvielfalt sinnvoll zu begrenzen und einer fest umrissenen Zielgruppe von Medizinern und Experten zu präsentieren. Daher bietet das MedXhead-Web-Portal eine Informations-, Interaktions-, Angebots- und Expertenplattform zum Thema: "Der menschliche Kopf". Gestartet ist das junge Unternehmen mit der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, dem in zeitlich kurzen Abständen weitere Medizinbereiche folgen (Zahnheilkunde, Neurochirurgie, HNO, Ophtalmologie, Neurologie).

Mit dem Online-Start wurden Grundlagen, Behandlungsprocedere, eine Lehrfilm-Datenbank sowie ein Forum zur oralen Implantologie, Traumatologie der Zähne, der allgemeinen Traumatologie und Dysgnathien aktiviert. Zudem können bei MedXhead ein umfassendes Medizinlexikon, News aus dem Arzt- und Wissenschaftsbereich sowie Produkt-Infos abgerufen werden. Abgerundet wird das Angebot durch Themen zur Praxisführung und Vorsorge. In der Rubrik Lifestyle findet die MedXhead-Zielgruppe Freizeit- und Wellness-Tipps, einen Kulturkalender sowie Hotel- und Reiseempfehlungen.

Für wissenschaftlich fundierte Tiefe und Breite des MedXhead-Portals steht der Brain and Science-Pool, ein Beirat von Universitätsprofessoren, Wissenschaftlern und Praktikern. Gemeinsam mit der MedXhead-Redaktion, die ihren Sitz in Münster hat, wird die wissenschaftliche Dienstleistung von MedXhead produziert und online zur Verfügung gestellt. Dies sichert den Portalnutzern wissenschaftliche Qualität und Aktualität.

Das Medical-Journal ist eine dem Portal angeschlossene internationale medizinische Online-Zeitschrift, in der hochqualifizierte Autoren via Internet publizieren können.

Dem jungen Unternehmen gelang zum Online-Start zudem eine erste wichtige Akquisition: MedXhead übernahm www.free-science.com, ein Berliner Internet-Portal, dessen Grundgedanke ist, wissenschaftliche Manuskripte innerhalb von 24 Stunden in jeder beliebigen Sprache weltweit im Internet zu veröffentlichen.

Andreas Eichenberger, Verwaltungsratsvorsitzender von MedXhead:
"Mehr als 22 Millionen Web-Seiten zum Thema Gesundheit können von Patienten und Ärzten abgerufen werden. Ein verwirrendes Überangebot, dem MedXhead mit neuen, klaren Strukturen begegnen will." MedXhead wird von privaten Investoren finanziert. Es ist angestrebt, innerhalb von viereinhalb Jahren den Breakeven zu erreichen. Dentale und pharmazeutische Industrie zeigen bereits kurz nach dem online-Start großes Interesse an Kooperationen und Produktpräsentationen.
 


 

Neue Medizin - Suchmaschine online

Unter www.medimeta.de kann ab sofort auf eine umfassende Zusammenführung von Medizin - Portalen zugegriffen werden. Medimeta stellt damit die vollständigste Medizin - Site im deutschsprachigen Internet dar. Medimeta beruht auf der neuartigen PriSe - Suchtechnologie der evision GmbH, die es ermöglicht, unabhängig von Content - Management - Systemen oder modernen Navigationsstrukturen, die vollständige Website zu erfassen und damit den komplettesten Überblick über alle relevanten Informationen zu gewährleisten. Im Schnitt findet Medimeta 10 mal so viele Dokumente wie vergleichbare Sites, die noch dazu relevanter sind (z.B. Suche nach "Humerus Fraktur"). Medimeta ist damit die erste einer Reihe von geplanten Spezialsuchmaschinen aus Bereichen wie Wissenschaft, Finanzen, Tagesgeschehen und Recht, die bald folgen werden und alle die PriSe - Technologie nutzen werden.
 


 

Doktor WWW
Medizinisch-psychologische Beratung im Internet

Es war alles nur ein Scherz: Ein 16-jähriges Mädchen kündigt ihrem Chat-Partner den Selbstmord an, der daraufhin die Polizei alarmiert. Nach einer aufwendigen Suchaktion findet die österreichische Polizei die angeblich Lebensmüde vergnügt im Haus der Eltern vor. Die Anonymität im Netz kann aber nicht nur fantasievollen Pubertierenden für derartige Späße dienen, sondern bietet vielen Menschen die Möglichkeit, ohne einem direkten Gegenüber peinliche Fragen zu stellen und Unangenehmes anzusprechen. Medizinische und psychologische Online-Hilfe wird deshalb zahlreich genutzt und angeboten. Umstritten ist sie in Fachkreisen noch heute: Die deutsche Berufsordnung für Ärzte verbietet eindeutig die Ferndiagnose und damit auch ärztliche Online-Beratung. "Solange aber keine individuelle Beratung stattfindet, sondern nur allgemeine Fragen beantwortet, Erläuterungen gegeben, Fachausdrücke verständlich gemacht werden, ist gegen ein derartiges Angebot berufsrechtlich nichts einzuwenden", so die Stellung der Ärztekammer zur Internet-Beratung. Gesetzgeber in anderen Ländern setzen oft weniger enge Grenzen. Die US-amerikanische Ärztevertretung AMA untersagt lediglich, im Rahmen der Fernsprechstunde Medikamente zu verschreiben.

"Eine zuverlässige Diagnose ist über das Internet gar nicht möglich. Erstens weiß ich ja gar nicht, ob ich als Psychologe bewusst oder unbewusst getäuscht werde. Der Ratsuchende kann auch eine völlig falsche Wahrnehmung von sich haben, was ich aber via Internet nicht sofort erkennen kann", berichtet Diplompsychologe Dietmar G. Luchmann aus seiner Erfahrung. Der Vorteil sei aber, dass es kaum Schwellenangst bei der Kommunikation gebe, noch weniger als beim Telefon. Er halte aber viele Angebote zur Beratung im Internet für unseriös, so Luchmann. Er selbst gebe in seiner Internet-Sprechstunde nur allgemeinen Rat. Die Seite, auf der Luchmann berät http://www.psychotherapie.de , lässt sich allerdings kaum als grafisches Glanzstück bezeichnen.

Der "Netdoktor", der mit einer deutschen http://www.netdoktor.de und österreichischen http://www.netdoktor.at Seite online ist, bietet übersichtlich gestaltet Informationen und Hilfe. Unter der Rubrik Interaktion beantwortet ein Ärzteteam alle Fragen innerhalb von 48 Stunden. Die "Depressions-Community" beim Netdoktor behandelt als aktuelles Thema die Lichttherapie, da "es lange bekannt ist, dass sich Sonnenlicht und eine helle, lichtdurchflutete Umgebung positiv auf die Seele auswirken." Einige Ratschläge auf der Seite verwundern aber doch: "Viele Menschen leiden an Depressionen, ohne es zu wissen! Wie sieht es bei Ihnen aus? Machen Sie unseren Depressions-Test!" Es wäre wohl besser, glückliche Menschen erfahren nichts von ihren Depressionen.

"Das Leben ist nicht freudlos." Seit März ist dies bundesweit auf Plakaten zu lesen. Der US-Pharmakonzerns Wyeth wirbt mit der Kampagne für Maßnahmen gegen Depression. Auf der Website http://www.denkepositiv.com wird der Nutzer aber nicht mit direkter Werbung für Antidepressiva behelligt, sondern kann anhand von "Checklisten" zu Familie, Karriere und Liebesleben prüfen, ob alles im positiven Bereich liegt. "Fühlen Sie sich in letzter Zeit häufig wertlos?" Wer diese und andere Fragen zu häufig mit "Ja" beantwortet, kassiert mehr als 40 Punkte und den Rat, sich an den Arzt seines Vertrauens zu wenden.

Mehr Inhalte bringt das Schweizer Gesundheits-Portal http://www.gesundheit.ch . Neben vielen Links zu medizinischer Ausbildung, Naturheilern und Versicherungen bietet die simpel gestaltete Seite den Service, die persönliche Lebenserwartung zu errechnen. Wem es gesundheitlich nicht gut geht und sogar einen Krankenhausaufenthalt planen muss, kann sich mit einem Online-Krankenhausführer http://www.krankenhausguide.com kundig machen (Siehe auch pte-Meldung http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010703065 ). Das Angebot des Krankenhausführers ist aber noch etwas mager, so stellen sich für das gesamte Bundesgebiet insgesamt erst 55 Krankenhäuser vor.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:15
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