Tschechischer Schriftsteller gewinnt
Essay-Wettbewerb zum Thema Gesundheitswesen in Europa
Tech Central Station Europe gab heute bekannt, dass der tschechische
Schriftsteller Pavel Kohout den Essay-Wettbewerb zum Thema "Putting Patients
First: Visions for European Health Care" gewonnen hat.
Kohout erhält den Preis in Höhe von 2.500 Euro für ein Essay, in dem er
das Ende des staatlich geführten Gesundheitswesens in Europa fordert. "In
einem entwickelten Wirtschaftsraum hat die Bewirtschaftung und Begrenzung
des Informationszugangs zunehmend ihren Sinn verloren", schreibt Kohout.
Der tschechische Autor zitiert faktische Erlebnisse von Patienten die von
ihrer Gesundheitsbehörde erfahren mussten, dass ihnen nicht geholfen werden
kann, nur um dann im Internet oder über das Radio zu erfahren, dass sie sehr
wohl behandelbar sind. Solche Abenteuerlichkeiten liegen seiner Abhandlung
zugrunde.
Kohout sagte, er sei darüber hinaus auch durch seine persönliche
Erfahrung mit dem Kommunismus inspiriert worden. "Unter dem kommunistischen
Regime war die Gesundheitsversorgung absolut zentral gesteuert und
undurchsichtig", stellt Kohout fest. "Zu mindest offiziell gab es keinerlei
Wahlfreiheit. Korruption war in diesem Bereich weit verbreitet. Die 90er
Jahre brachten dann eine marktorientierte Teilreform, die freie Arztwahl und
ein System von konkurrierenden Krankenversicherungen einführte. Obwohl
dieses System immer noch stark vom Staat gelenkt wird, stellt es doch einen
grossen Fortschritt dar. Die Lebenserwartung ist in den letzten zehn Jahren
um gut fünf Jahre gestiegen und die Patienten haben jetzt Zugang zu
wesentlich mehr Information."
Der Preis wird Kohout anlässlich einer Feierlichkeit überreicht, die vom
Europa-Parlamentarier John Bowis gemeinsam mit Tech Central Station Europe
im Europäischen Parlament am Mittwoch, den 8. Dezember ausgerichtet wird.

Pressepreis 2004 der Ärztekammer für
Wien
1. Die Ärztekammer für Wien vergibt im Jahr 2004 für hervorragende
publizistische Arbeiten im Interesse des Gesundheitswesens einen Pressepreis
in Höhe von Euro 4.000,-.
2. Es können Arbeiten jeder Art und Form eingereicht werden, die sich mit
Fragen des Gesundheitswesens im weitesten Sinn befassen. Arbeiten, die sich
vorwiegend oder ausschließlich mit medizinisch-wissenschaftlichen Fragen
befassen oder die in wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht wurden,
können nicht eingereicht werden.
3. Die Einreichung steht Berufsjournalisten sowie Mitarbeitern von
Zeitungen, periodischen Zeitschriften, Buch- und Filmautoren sowie den
Mitarbeitern der elektronischen Medien offen, die ihren ordentlichen
Wohnsitz in Österreich haben. Mit der Einreichung ist das Einverständnis zur
eventuellen Publikation der eingereichten Arbeiten in den "Mitteilungen der
Ärztekammer für Wien" verbunden.
4. Die Einreichung der Arbeiten in zweifacher Ausfertigung kann durch den
Autor (die Autoren) oder durch die in Betracht kommenden Redaktionen
erfolgen. Der Einreichung der Arbeit ist eine Erklärung des Autors (der
Autoren) beizuschließen, dass alle an dem Zustandekommen der Arbeit
beteiligten Mitarbeiter im Titel oder in Fußnote oder sonst in geeigneter
Weise genannt sind.
5. Für Beiträge des Rundfunks können entweder das Manuskript in zweifacher
Ausfertigung oder ein Tonband, für Fernsehbeiträge muss ein Videoband (VHS),
DVD oder CD-Rom eingereicht werden.
6. Die Bewerbungen für den Pressepreis der Ärztekammer für Wien sind bis zum
31. Dezember 2004 in der Ärztekammer für Wien, Präsidium, 1010 Wien,
Weihburggasse 10-12, mit dem Vermerk "Pressepreis der Ärztekammer für Wien"
formlos einzureichen. Eine Erstreckung der Frist ist nicht in Aussicht
genommen.
7. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine von der Ärztekammer für
Wien bestellte Jury, wobei die Aufteilung des Preises auf mehrere
gleichwertige Veröffentlichungen zulässig ist.
Wurde keine auszeichnungswürdige Arbeit eingereicht, kann von der Vergabe
des Preises Abstand genommen oder der Preis auch einem Journalisten, der
keine Arbeit eingereicht hat, für hervorragende publizistische Leistungen im
Interesse des Gesundheitswesens verliehen werden. Die Mitglieder der Jury
sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Gegen die Entscheidung der Jury ist
kein Rechtsmittel zulässig.
8. Die Überreichung des Geldpreises (der Geldpreise) mit Urkunde erfolgt in
feierlicher Form durch den Präsidenten der Ärztekammer für Wien.

Österreichische Ärztekammer verlieh
Pressepreis
Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat gestern im Rahmen einer
Festveranstaltung ihren "Preis für besondere publizistische Leistungen im
Interesse des Gesundheitswesens" verliehen. Der Preis wurde durch
ÖÄK-Präsident Dr. Reiner Brettenthaler an die Journalisten Mag. Claudia
Dannhauser von der Zeitung "Die Presse" und Mag. Martin Link von der
"Kleinen Zeitung" überreicht.
Claudia Dannhauser erhielt die Auszeichnung für ihre profilierte, von
Sachkenntnis, Objektivität und viel Hintergrundwissen geprägte
Berichterstattung im Bereich der Gesundheitspolitik. Die Journalistin
verstehe es, in einer klaren Sprache, den Lesern auch komplexe Zusammenhänge
verständlich zu machen, hieß es in der Laudatio.
Die "Presse"-Redakteurin kam 1988 zur Zeitung, wo sie zunächst im Ressort
Chronik für die Kommunalpolitik zuständig war. Seit 1998 ist Dannhauser
Redakteurin im Ressort Innenpolitik, wo sie unter anderem für die
Gesundheitspolitik zuständig ist.
Martin Link erhielt den Pressepreis für seine "nicht immer bequeme, aber
immer gut informierte" Berichterstattung über gesundheitspolitische Themen.
Seine Artikel verbänden den chronikalen und politischen Zugang zu
Gesundheitsthemen. Er habe sich dabei unter anderem durch besonders
gründliche Recherche im Bereich der Spitäler hervorgetan, so die Laudatio.
Link ist seit 1993 für die "Kleine Zeitung" tätig, seit 1994 als
angestellter Redakteur. 1996 wechselte er aus dem Regionaljournalismus in
die Lokalredaktion der "Kleinen Zeitung" nach Graz und betreut dort unter
anderem das Themengebiet "Gesundheit und Spitäler".

Ausschreibung des Europäischen (Medizin-) Journalistenpreises
2004
Auszeichnung für populär-medizinischen
Journalismus von Bayer HealthCare AG gesponsert
Wien/Leverkusen, 17.11.2004 (OTS)
- Der Verband Deutscher Medizinjournalisten (VDMJ) schreibt zum dritten Mal
den Europäischen Journalistenpreis aus. Dieser soll der Bedeutung
medizin-journalistischer Berichterstattung über Deutschlands Grenzen hinaus
Rechnung tragen. 2003 wurde dieser Preis erstmals verliehen. Nach dem Urteil
seiner Jury soll er herausragende medizinjournalistische Veröffentlichungen
bzw. Sendungen eines Jahres auszeichnen.
Der Europäische Journalistenpreis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird von
der Bayer HealthCare AG, Leverkusen gesponsert. Ausschreibungsunterlagen
stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung und sind bei der
Geschäftsstelle der Verbandes Deutscher Medizinjournalisten, Chemnitzer Str.
21, 70597 Stuttgart unter
www.Journalistenvereinigung.de oder über
www.viva.vita.bayerhealthcare.com erhältlich. Berücksichtigt werden
Arbeiten, die zwischen dem 01.01. und dem 31.01.2005 publiziert werden. Die
Publikationen sollen zum Zeitpunkt der Bewerbung unprämiert sein.
Zwtl.: Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie
auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung
oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen
Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir
in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische
Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen
anzupassen.
Rückfragehinweis:
Für Deutschland: Helmut Schäfers
Tel.: +49 (0)214 - 30 58308
E-Mail:
helmut.schaefers.hs@bayer-ag.de
Für Österreich: Dr. Michael Sturm
Tel.: +43 (0)1 71146/2228, Fax: 01 71146/2228
E-Mail: michael.sturm@bayer.at

Pharmig-Preise 2002 ausgeschrieben!
Die Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, hat heute, Mittwoch,
ihre Pharmig-Preise 2002 ausgeschrieben. Jeder Preis ist mit 4.000 Euro
dotiert (bisher: 3.300 Euro), den Gewinnern des Pharmig-Jugendpreises winken
als Preisgeld 2.000 Euro (bisher: 1.600 Euro). Der Be-werbungsschluss für die
Pharmig-Preise 2002 ist der 28. Februar 2002, die Preisverleihung wird im
Spätherbst des kommenden Jahres stattfinden.
NEUER PREIS FÜR "NEUE MEDIEN"
Zusätzlich zu den schon traditionellen Kategorien Gesundheitsjournalismus,
So-ziales Engagement, Gesundheitsförderung, Pharmig-Jugendpreis und dem
euro-paweit ausgeschriebenen Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie hat die
Pharmig den Pharmig-Preis für Online-Gesundheitsjournalismus geschaffen, der
heuer erstmals zur Ausschreibung gelangt. Damit will die Vereinigung dem immer
größeren Stellenwert den neuen Medien Rechnung tragen. Mit diesem Preis sollen
kontinuierliche journalistische Leistungen im Internet ausgezeichnet werden,
die Gesundheitsberichterstattung im weitesten Sinn betreffen. Die
entsprechende Website muss in deutscher Sprache abgefasst sein.
AUSSCHREIBUNGSBROSCHÜREN ANFORDERN!
Alle Details für Bewerbungen zu den Pharmig-Preisen sind in einer Broschüre
zusammengefasst, die bei der Pharmig-Pressestelle (A-1072 Wien, Zieglergasse
5, Tel. +43/1/523 29 56, mail: office@pharmig.at) erhältlich ist. Für den
Pharmig-Preis für Gesundheitsökonomie, um den sich Interessenten aus ganz
Europa bewerben können, steht ein eigenes Bewerbungsheft in deutscher und
englischer Sprache zur Verfügung. Alle wichtigen Informationen über die
Pharmig-Preise sind genauso auf der Website der Pharmig (www.pharmig.at)
verfügbar.
DIE ZIELE DER PHARMIG-PREISE
Die Pharmig-Preise werden seit 1988 vergeben. Ihr Ziel ist es, in der
Gesund-heitssicherung und -versorgung die Umsetzung des jeweils vorhandenen
Wissens und die Gewinnung neuer Erkenntnisse zu fördern. Im Sinne eines
Integrierten Gesundheitssystems will die Pharmig insgesamt ein
Gesundheitswesen forcieren, in dem Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit keine
Gegensätze darstellen, sondern einander sinnvoll ergänzen.
Die Pharmig ist die freiwillige und parteipolitisch unabhängige
Interessensvertretung der österreichischen Pharmaindustrie (www.pharmig.at).
Sie wurde 1954 gegründet und hat derzeit 108 Mitgliedsunternehmen, die in
Österreich eine Marktabdeckung von knapp 100 Prozent repräsentieren.
