ÖVP Margareten zur Bacherparkgarage:
Zeit für eine Nachdenkpause
ÖVP-Klubobfrau Mojzis fordert erneut Anrainerbefragung
"Wie sehr eine schlecht und sehr halbherzig durchgeführte Bürgerbeteiligung
zu erheblichen Frustrationen in der Bezirksbevölkerung führen kann, zeigt
sich nun am Beispiel der aktuellen Ereignisse im Margaretner Bacherpark, wo
eine Anrainersammelgarage errichtet werden soll", betont heute Marie-Luise
Mojzis, Klubobfrau der ÖVP Margareten.
Es stehe außer Zweifel: Der Parkplatzmangel ist in manchen Teilen des
Bezirks vor allem in den Abendstunden eklatant. Sinnloses Kreisen und damit
verbundene Umweltbelastungen sind die Folge. Die ÖVP Margareten bekennt sich
ausdrücklich zu den durch die Parkgebühreneinnahmen geförderten
Anrainergaragen. Und: Margareten benötigt dringend langfristige Konzepte für
mehr Parkplätze. Die Bezirkssozialisten sind sie bis dato schuldig
geblieben. "Das Errichten einer Garage mit ca. 200 Stellplätzen - bei
gleichzeitiger Streichung von dutzenden Parkplätzen an der Oberfläche - kann
ja nicht der Weisheit letzter Schluss sein", so Mojzis.
Die Bacherparkgarage dürfe jedoch nicht gegen den Willen der betroffenen
Bürgerinnen und Bürger durchgepeitscht werden. Vielmehr soll die Garage zum
Nutzen für eben diese Anrainerinnen und Anrainer errichtet werden. Die
ÖVP-Klubobfrau fordert deshalb jetzt umgehend eine Nachdenkpause und - wie
schon bisher - den Mut, die Margaretnerinnen und Margaretner zu diesem Thema
zu befragen: "Diese Zeit soll für den Dialog mit den Bürgerinitiativen und
für eine Bedarfserhebung - bis jetzt gab es ja nur eine Stellplatzzählung -
genutzt werden. Abschließend müssen die Bürgerinnen und Bürger befragt
werden, ob sie die Garage wollen oder nicht".
Mojzis abschließend: "Ich habe großen Respekt vor dem persönlichen
Engagement und dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Bürgerinitiative, die sich seit Tagen bei sehr frostigen Temperaturen im
Bacherpark endlich Gehör verschaffen wollen. Deshalb bringe ich ihnen heute
dringend benötigtes Brennholz in Bacherpark".

Margaretner Bacherplatz wird nach
Wünschen der AnrainerInnen umgestaltet
"Vor allem Kinder und Jugendliche werden profitieren. Der Bacherpark
wird als Begegnungs- und Kommunikationszentrum noch mehr aufgewertet",
erklärt Bezirksvorsteher Ing. Kurt Ph. Wimmer nach der letzten Versammlung
der von Experten und der BürgerInnengruppe zur Neugestaltung des Bacherparks.
Wimmer hatte das Beteiligungsverfahren initiiert, um den Bau der Volksgarage
Bacherplatz als Impuls für eine positive Umgestaltung des gesamten Parks zu
nutzen. Der Bau der Garage betrifft nur einen äußerst geringen Teil des
gesamten Parkareals.
Auf Anregung der befragten Jugendlichen wird es größere Ballspielplätze
geben. Geplant sind ein Fußballplatz und ein Platz für Volley- und
Basketball. Hohe Zäune und ein Netz sollen verhindern, dass Bälle auf die
Fahrbahn geschossen werden. Auf vielfachen Wunsch der NutzerInnen des
Bacherparks wird der Kleinkinderspielplatz wesentlich vergrößert und mit
attraktiven Spielgeräten ausgestattet. Entlang der Castelligasse wird ein
Gehsteig errichtet. Im Bereich der Garagenausfahrt wird in der Arbeitergasse
eine Verkehrsinsel geschaffen, die ein sicheres Queren der Straße
ermöglichen wird. "Darüber hinaus wurden noch viele Wünsche eingebracht, die
in den weiteren Planungen berücksichtigt werden sollen", kündigt der
Bezirksvorsteher an. Eine Bürgerbeteiligungsgruppe wird sich im Rahmen der
Agenda 21 mit der Umgestaltung jenes großen Parkteils beschäftigen, der
nicht vom Bau der Garage betroffen ist.
Die Ideen für den Bacherpark wurden in mehreren Gesprächen gesammelt. Es
gab mehrere Versammlungen direkt im Park, einen Schul-Workshop, ein
Werkstattgespräch und die abschließende Versammlung im Bezirksamt. "Das
Interesse an diesen Gesprächen war enorm. Kinder, Jugendliche, Eltern und
SeniorInnen haben interessante Ideen eingebracht. Die Gespräche waren alle
sehr sachlich und produktiv", stellt Wimmer fest.

Bürgerversammlung in Margareten
Die Bezirkvorstehung Margareten führt am 19. Jänner um 19 Uhr im
Amtshaus Margareten, 5., Schönbrunner Straße 54, eine Bürgerversammlung
gemäß § 104c der Wiener Stadtverfassung zum Thema "Zukunft des
Margaretenbades" durch.

Amtshaus Margareten: Fotos über
"Frieden und Krieg"
Kommenden Donnerstag (9.12.) wird im Amtshaus Margareten (5.,
Schönbrunner Strasse 54) um 18.00 Uhr die Foto-Ausstellung "Frieden und
Krieg" eröffnet. Die Schau ist von 10.12. bis 6.1.05 im Amtshaus zu sehen.
Ermöglicht wird diese Schau durch den Verein "Back on stage 5" der
Wiener Jugendzentren, der im September mit Jugendlichen verschiedener
Nationalität und dem Fotografen Luca Faccio das Projekt ins Leben rief.
Durch Faccios professionelle Begleitung bekamen die Jugendlichen in
einfachen Schritten die technischen Grundlagen der Fotografie vermittelt.
Öffnungszeiten: Mo-Fr von 8.00 bi 15.30 Uhr, Do. bis 17.30 Uhr

Margareten: Projekte zum Greifen nah
Das agenda.forum am 22. November brachte wieder frischen Wind in den
Mitgestaltungs-Prozess, der seit 2003 läuft. Viele neue Gesichter
bereicherten das dritte große Treffen im Jahr 2004. Projektleiterin Cornelia
Ehmayer leitete mit einem Rückblick auf das Erreichte ein. Im Anschluss gab
es viel Zeit und Raum zur Diskussion und dem Kennenlernen der Margaretener
agenda.projekte. Sofort ins Auge sprangen Wäscheleinen, die kreuz und quer
in einem Teil des agenda.büros gespannt waren. Hier wurde die Gruppenarbeit
ausgestellt, bereichert durch einige Text- und Bildkunstwerke. Die Beiträge
in luftiger (Raum)höhe bezogen sich sehr konkret auf Margareten, seine
Probleme, Kuriositäten und Potenziale.
Mehrere TeilnehmerInnen wünschten sich eine weitere Verbreitung der
Agenda 21 über die Medien. Ergänzend müssten aber immer wieder Aktionen im
öffentlichen Raum stattfinden, um die Menschen zur Mitgestaltung einzuladen.
Andrea Binder-Zehetner von der Lokalen Agenda 21 Wien hat für 2005 eine
stärkere Vernetzung der einzelnen Agenda-Bezirke angekündigt. Damit sollen
Unterschiede in der Themenwahl aufgezeigt und sinnvolle Zusammenarbeit in
einzelnen Projekten angedacht werden.

1. Nichtraucher-Lokal in Margareten
Unter der Devise "Nichtrauchen ist erlaubt" wird das "Hofstöckl" im
Margaretner Schlossquadrat ab 11. Oktober als Nichtraucherlokal geführt. Das
Hofstöckl befindet sich im Hof der Schlossgasse 21, fasst 30 Sitzplätze
sowie 10 Stehplätze an einer marmorgetäfelten Bar, und eignet sich bestens
für beschauliche Abende im kleinen Kreis.
"Mit dieser Initiative wollen wir auf die jüngste öffentliche
Raucher-Diskussion reagieren und starten den Pilotversuch eines
Nichtraucherlokals", so Schlossquadrat-Gastronom Stefan Gergely. Werde das
Konzept von den Gästen angenommen, dann kann sich Gergely im nächsten Jahr
die Einrichtung von Nichtraucherbereichen in anderen Lokalen des
Schlossquadrats ("Silberwirt" und "Schlossgasse 21") vorstellen.
Das "Hofstöckl" bietet Montag bis Freitag von 18 bis 24 Uhr Wiener und
internationale Beisel-Küche, besonders beliebt sind Schinkenfleckerl,
Steak-Toast, Sate-Spiesse, Spargelravioli und buddhistische Fastenspeise.
Die Auswahl an heimischen Weinen und Edelbränden kann sich sehen (und
schmecken) lassen.
Hofstöckl
Wien 5, Schlossgasse 21 (im Hof)
Mo - Fr von 18 - 24 Uhr
Tel: 544 07 67
www.schlossquadr.at

Bezirksmuseum 5: Erfolgreiche Schau "Adrian Hoven"
Rund zwei Monate nach der Eröffnung der Ausstellung "Filmliebling Adrian Hoven"
im Bezirksmuseum Margareten in Wien 5., Schönbrunner Straße 54, ist ein
kontinuierliches Interesse an dieser Schau zu verzeichnen. Nach Angaben der
Museumsleitung haben bislang etwa 350 Besucher die Gedenkausstellung
besichtigt. Gefällig arrangierte Film-Plakate, Fotografien, Kino-Programme,
Zeitungsmeldungen und Texte skizzieren bis Freitag, 24. Jänner, die große
Karriere des Schauspielers Adrian Hoven (1922 - 1981). In den 50er Jahren
konnte der Mime mannigfache Erfolge verbuchen, beispielsweise mit den Filmen
"Föhn" und "Tromba". Der Eintritt zur Ausstellung ist gratis, die
Öffnungszeiten lauten: Montag bis Mittwoch und Freitag von 9 bis 15.30 Uhr,
Donnerstag von 9 bis 17.30 Uhr.
Zwtl.: "Sieben Jahre Pech" und andere Produktionen
Die Ausstellung "Filmliebling Adrian Hoven" erinnert natürlich auch an dessen
einst populäre Filme "Sieben Jahre Pech", "Drei von der Tankstelle" sowie
"Arzt aus Leidenschaft". Neben vielen Erläuterungen zu den Kassenschlagern
informiert die Schau über die spätere - weitaus weniger glückhafte -
Produzententätigkeit des Mimen. Die letzte Ruhestätte von Adrian Hoven
befindet sich auf dem Ottakringer Friedhof. Der Schauspieler verbrachte seine
Jugend in Penzing. Beste Kontakte bestanden zur Verwandtschaft in Margareten,
wo Adrian Hoven fallweise logierte. Die Idee zu der interessanten
Gedenkausstellung stammt von Senatsrat Dipl.-Ing. Eduard Winter und Prof.
Heinz Fink.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Margareten:
http://www.wien.gv.at/ma53/museen/bm05/index.htm

Margareten: Amtshaus-Galerie "5-art" zeigt "Traum-Bilder"
Der Bezirksvorsteher des 5. Bezirkes, Ing. Kurt Ph. Wimmer, eröffnet am
Donnerstag, 14. März, um 18.30 Uhr, in der Ganggalerie "5-art" im Amtshaus in
Wien 5., Schönbrunner Straße 54, eine neue Ausstellung mit Malereien von
Viktoria Lako. Die Künstlerin präsentiert farbkräftige abstrakte Acrylbilder
mit spannenden Traumdeutungen und verschiedene andere Arbeiten. Bis
Donnerstag, 18. April, kann die Bilderschau bei freiem Eintritt besichtigt
werden. Die Galerie "5-art" ist Montag bis Freitag von 8 bis 15.30 Uhr
(Donnerstag bis 17.30 Uhr) geöffnet.
Zwtl.: Bewegende Traumszenarien - Blumen, Akte, Landschaften
Aus den modernen Werken der Malerin geht nicht allein eine besondere
Heftigkeit der Inspirationen aus der Traumwelt hervor, es wird in den Gemälden
auch ein stetes Ringen um die Verarbeitung der tiefgründigen Eindrücke
deutlich. Die Künstlerin widmet sich gerne verschiedenartigen Motiven und
Techniken, neben Ölgemälden mit Aktdarstellungen und Aquarellen mit
Blumenmotiven hat Viktoria Lako stimmungsvolle Ansichten aus der Toscana mit
Acrylfarben festgehalten.
Die Malerin Viktoria Lako wurde im Jahre 1934 nächst der
ungarisch-jugoslawischen Grenze geboren und lebt seit 31 Jahren in Wien. Über
die Beschäftigung mit Kunstwerken alter Meister fand die im Ruhestand
befindliche Künstlerin den Weg zur Malerei. Seit dem Jahr 1998 wird das Leben
der Pensionärin vornehmlich vom künstlerischen Schaffen bestimmt, nach eigenen
Angaben dient ihr die Kunst als "Therapie" für die Seele. Die Bilder von
Viktoria Lako zeugen vom jähen Ausbruch eines über viele Jahre verborgenen
kreativen Potenzials. Das oft ungestüme Geschehen in nächtlichen Träumen
bringt die Künstlerin mit all seiner Faszination auf die Leinwand. Der
sensible Betrachter ihrer Bilder kann sich diesen impulsiven Regungen des
Inneren nicht leicht entziehen. Arbeiten von Viktoria Lako waren schon in
einigen Ausstellungen, darunter Präsentationen im Bezirksmuseum Wieden und im
Haus der Begegnung in Favoriten, zu sehen.

Neue Flächenwidmung im 15. Bezirk
Für das Gebiet zwischen Fenzlgasse, Beckmanngasse, Hütteldorfer Straße
(Bezirksgrenze) und Johnstraße im 15. Bezirk wurde der Entwurf eines neuen
Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (Plan Nr. 7446) erarbeitet.
Das sind die Planungsschwerpunkte:
Der vorliegende Planentwurf soll die vorhandenen gemischten Nutzungen (Wohnen,
Handel, Gewerbe) sicherstellen. Die Struktur der Baublöcke soll erhalten bzw.
verbessert werden. Für die Innenhöfe ist vorwiegend gärtnerische Ausgestaltung
vorgesehen, wobei gewerbliche Nutzung in Teilbereichen weiterhin ermöglicht
werden soll.****
Der Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes liegt bis 21.
Februar in der Magistratsabteilung 21 A (Stadtteilplanung und Flächennutzung
Innen-West), Wien 1., Rathausstraße 14-16, 4. Stock, Montag bis Freitag von 8
bis 15 Uhr, Donnerstag bis 17.30 Uhr, sowie in der Planauskunft Wien (1.,
Rathausstraße 14-16, 1. Stock, Zi. 111), Montag bis Freitag von 8 bis 12.30
Uhr, Donnerstag bis 17.30 Uhr zur öffentlichen Einsicht auf.
Die Einsichtnahme in den Planentwurf ist bis zum 21. Februar auch in der
Bezirksvorstehung für den 15. Bezirk, Wien Gasgasse 8-10 während der dortigen
Amtsstunden möglich. Für weitergehende Informationen steht Ihnen dort am 7.
Februar und 14. Februar in der Zeit von 15 bis 17.30 Uhr ein Mitarbeiter der
Magistratsabteilung 21 A zur Verfügung.
Stellungnahmen zu diesem Entwurf können innerhalb des Zeitraumes der
öffentlichen Auflage in schriftlicher Form an die Magistratsabteilung 21 A
gerichtet werden.
Diese Seite finden Sie auch im Internet: www.wien.gv.at/
Sobald die öffentliche Auflage abgelaufen ist, werden die eingelangten
Anliegen geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt. Sollte es nicht möglich
sein, eingebrachte Wünsche zu erfüllen, muss darüber dem Gemeinderat berichtet
werden, der schließlich über den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan
entscheidet. Anschließend wird der neue Plan als Verordnung kundgemacht und
ist damit rechtswirksam. Gegen Ersatz der Druckkosten kann man den
Flächenwidmungs- und Bebauungsplan dann in der Planauskunft Wien (1.,
Rathausstraße 14-16, 1. Stock, Zi. 111) erwerben, und zwar Montag bis Freitag
von 8 bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis 17.30 Uhr.

ÖVP für Unterricht in türkischer Sprache in Margareten!
"Die Wiener ÖVP spricht mit gespaltener Zunge, wenn einerseits der
Landesobmann Bernhard Görg den bilingualen Unterricht an Wiener Schulen
"nahtlos in die Serie roter Peinlichkeiten und Skandale einreiht",
andererseits die ÖVP bei der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung
Margareten einen freiheitlichen Resolutionsantrag zur Verhinderung dieses
SP-Planes gemeinsam mit den Stimmen von SPÖ und Grünen ablehnt", so der
Margaretner FPÖ-Klubobmann Andreas Guggenberger.****
Die Vorgangsweise der ÖVP sowie die nunmehr zu Tage getretene Taktik des
Margaretner VP-Klubobmannes, BR Marie-Luise Mojzis, läßt auf eine tiefe innere
Zerissenheit in der Wiener ÖVP schließen. Schon im Sommer stimmte die
Margaretner Volkspartei einem SP-Resolutionsantrag bezüglich des Ankaufs des
Waagner-Biro Geländes durch die Gemeinde Wien zu und desavoierte so ihre
Landespartei, die am darauffolgenden Tag im Wiener Gemeinderat genau die
gegenteilige Meinung vertrat.
Zwtl.: SPÖ und ÖVP lieferten sich Schattengefecht bezüglich ihrer moralischen
Integrität!
Als kurios und unglaubwürdig bezeichnete BR Guggenberger die gestern in der
Bezirksvertretung geführte Moraldiskussion von SPÖ und ÖVP bezüglich eines
Dollfuß Bildes im VP-Parlamentsklub und des SP-Vergleichs der derzeitigen
politischen Lage mit den Geschehnissen des Jahres 1934. Am Wiener
SP-Landesparteitag hatte die Margaretner SPÖ in einem Resolutionsantrag die
derzeitige Bundesregierung und deren Tätigkeiten mit der Zeit des
Austrofaschismuß verglichen.
Die Versuche der ÖVP, Engelbert Dollfuß als Demokraten und Retter Österreichs
darzustellen schlugen ebenso fehl, als auch die Bemühungen der SPÖ ihre
eigene, unmoralische Vergangenheit mit ehemaligen NS-Würdenträgern weiß zu
waschen, so der FP-Klubobmann.
Vor diesem Hintergrund erinnerte Guggenberger an die vielen ehemaligen
NSDAP-Mitglieder, die durch den SPÖ-Persilschein in der Nachkriegszeit wieder
Karriere machen konnten. Nur in der SPÖ war es möglich, daß hochgradige
HJ-Führer und NAPOLA-Schüler zu den Ehren eines Landeshauptmannes oder gar
Ministers aufsteigen konnten. Als besondere Chuzpe bezeichnete Guggenberger
die Tatsache, daß gerade die SPÖ immer wieder auf sg. "braune Flecken"
aufmerksam macht und dabei die eigene Vergangenheit sehr gerne in den
Hintergrund drängt.

Margareten: "Advent-Konzert" auf dem Siebenbrunnenplatz
Der Bezirksvorsteher von Margareten, Ing. Kurt Ph. Wimmer, lädt am Freitag,
14. Dezember, um 16 Uhr, zu einem stimmungsvollen "Advent-Konzert" auf dem
Siebenbrunnenplatz (nächst Reinprechtsdorfer Straße/Siebenbrunnengasse) ein.
Es musizieren der Keyboard-Virtuose und Vokalist "Music Men", der
Schlagerinterpret "Cliff Martin" und die Sängerin "Judith". Die musikalischen
Darbietungen ergänzen eine Gesprächsaktion des Bezirkschefs unter dem Motto
"Dialog im Advent". Im Rahmen der Konzertveranstaltung steht das
Bezirksoberhaupt zwischen 16 und 17.30 Uhr beim Weihnachtsbaum auf dem
Siebenbrunnenplatz allen Interessierten für Aussprachen zur Verfügung. Beim
"Dialog im Advent" können die Bewohner des 5. Bezirkes im weihnachtlichen
Ambiente mit Bezirksvorsteher Ing. Wimmer individuelle Anliegen erörtern.
Auch im Advent haben die Bürger verschiedene dringende Wünsche oder gar
Probleme, oft fehlt aber in der Vorweihnacht die Zeit für eine Kontaktaufnahme
mit den dafür zuständigen Stellen. Der Siebenbrunnenplatz ist für die
Bezirksbewohner von Margareten längst zu einer Stätte der Begegnung geworden.
Bezirksvorsteher Ing. Wimmer nützt diesen erfreulichen Umstand und verbindet
das "Advent-Konzert" mit seiner Aktion "Dialog im Advent". Nach der
Veranstaltung leitet er die Anregungen oder Beschwerden der Gesprächspartner
rasch an kompetente Stellen weiter. Natürlich hat der "Bezirksvater" auch für
persönliche Schwierigkeiten und kritische Lebenssituationen ein offenes Ohr.

Sitzung der Bezirksvertretung Margareten
Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Margareten findet am Dienstag, 11.
Dezember, um 16 Uhr, im Amtshaus in Wien 5., Schönbrunner Straße 54, 2. Stock,
Sitzungssaal, statt.

Margareten: BV Wimmer eröffnet "Frauengesundheitstag 2001"
Der Bezirksvorsteher von Margareten, Ing. Kurt Ph. Wimmer, nimmt am Mittwoch,
5. Dezember, um 14 Uhr, im Amtshaus in Wien 5., Schönbrunner Straße 54, die
Eröffnung einer großen Informationsveranstaltung über Gesundheitsbelange von
Frauen vor. Beim "Frauengesundheitstag 2001" können Bewohnerinnen des 5.
Bezirkes zwischen 14 und 20 Uhr im Festsaal des Amtsgebäudes viele
Beratungsangebote nutzen. Neben einer "Gesundheitsstraße" gibt es Tipps für
gesunde Ernährung und Fitness, Auskünfte über
Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen, Angaben über Möglichkeiten zur
Empfängnisverhütung und andere Gesundheitshinweise. Wie im Vorjahr kommt
Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner auch heuer zum "Frauengesundheitstag"
nach Margareten und steht den Gästen ab 18 Uhr für Gespräche zur Verfügung.
Wissenswertes über das Thema "Frauengesundheit" ist im Internet unter
www.wien.gv.at/frauengesundheit/ zu finden.
Das umfangreiche Programm beim "Frauengesundheitstag 2001" im Amtshaus
Schönbrunner Straße reicht von den Möglichkeiten im Bereich der
Vorsorgemedizin bis hin zur Hauskrankenpflege. Die Teilnehmerinnen erhalten
Informationen über Gesundheitskurse und Literaturempfehlungen. Die Bereiche
"Wohnen im Alter" und "Gesundheit im Alter" werden ebenfalls berücksichtigt.
Wichtige Ratschläge zur Tauglichkeit von Arzneien ("Medikamenten-Check") sowie
Aufklärung über den Schutz vor "Aids" dürfen bei dieser Veranstaltung nicht
fehlen. Beratungsdienste für Frauen stellen sich vor, Erläuterungen über Yoga
motivieren zur Beschäftigung mit Entspannungstechniken. Die Besucherinnen
erhalten einen Überblick über frauenmedizinische Einrichtungen und
Informationen zum Erhalt psychologischer Hilfestellungen. Gratis werden
Blutdruck- und Körperfett-Messungen vorgenommen, auf Wunsch wird unentgeltlich
die Lungenfunktion der Gäste getestet.

Margareten: Einladung zum "Tag der offenen Tür"
Bezirksvorsteher Ing. Kurt Ph. Wimmer (SPÖ) lädt am Mittwoch, 19. September,
zu einem "Tag der offenen Tür" in der Bezirksvorstehung Margareten ein. Die
Besucher können sich von 10 bis 18 Uhr im Amtshaus in Wien 5., Schönbrunner
Straße 54, über aktuelle Bezirksbelange informieren, der Bezirkschef steht
ihnen auch für persönliche Gespräche zur Verfügung. Mitarbeiter aus
städtischen Dienststellen und anderen Serviceeinrichtungen geben Auskunft über
ihre Tätigkeit. Den Bezirksbewohnern werden verschiedene Beratungsdienste
angeboten, der Bürgerdienst der Stadt Wien, die Gebietsbetreuung Margareten
und weitere Stellen sind beim "Tag der offenen Tür" vertreten.
Zwtl.: Seit 1999: "Tag der offenen Tür" bei BV Wimmer
Der "Tag der offenen Tür" in der Bezirksvorstehung Margareten wurde im Jahre
1999 von Bezirksvorsteher Wimmer erstmals organisiert. Auch bei der
Veranstaltung im Folgejahr war ein reger Besucherzustrom zu verzeichnen. Das
engagierte Team des Bezirksoberhaupts, Mitarbeiter von Gebietsbetreuung und
Bürgerdienst sowie Vertreter der Exekutive stehen den Bürgern beim heurigen
"Tag der offenen Tür" erneut mit Rat und Tat zur Seite. Besucher können ihre
Anliegen mit erfahrenen Beamten des Bezirksamtes und des Standesamtes
besprechen, ehrenamtliche Bezirkshistoriker (Bezirksmuseum Margareten)
beantworten Fragen zur Geschichte von Margareten.

Großer Erfolg für das Frontoffice im 15. Bezirk
Das seit wenigen Monaten geöffnete Frontoffice im Magistratischen Bezirksamt
für den 15. Bezirk, Gasgasse 8-10 ist, wie die Publikation wien.at in der
Septemberausgabe berichtet, ein voller Erfolg. Das Frontoffice, eine neue Form
des Kundenservices der Stadt Wien, bietet rascheren und einfacheren Zugang zur
Behörde, schnellere Erledigungen, erweiterte Öffnungszeiten und die
Möglichkeit, alle Zahlungen an die Stadt, vom Kindergarten über
Verwaltungsabgaben bis zur Abschleppgebühr, an einem Ort auch mit Bankomat-
oder Kreditkarte zu bezahlen. Ein/e einzige AnsprechpartnerIn im
Empfangsbereich des Magistratischen Bezirksamt für den 15. Bezirk übernimmt
nach Möglichkeit für die BürgerInnen die Behördenwege im Haus. Das
Pilotprojekt, im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung realisiert, ist
erfolgreich: "Rund 1.300 BürgerInnen nutzen jeden Monat die Dienstleistungen
der BeamtInnen, 25 Prozent der KundInnen sind Gewerbetreibende", unterstreicht
Bezirksamtsleiter Dietmar Klose dazu. Die Öffnungszeiten: Montag bis
Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 15.30 Uhr.
Einziger Wermutstropfen: Abgesehen von den Einzahlungen bei der Stadtkasse -
sie nimmt Einzahlungen für alle Bezirke entgegen - kann das Frontoffice
derzeit nur von den BewohnerInnen und Geschäftsleuten des 15. Bezirks in
Anspruch genommen werden.

Neue Namen für drei Parks in Margareten
Utl.: Parks erinnern an Lichtblau, Scheu und Schütte-Lihotzky
Mit der Benennung von Parkanlagen ehrt Margareten am Freitag, 7. September,
drei verdiente Persönlichkeiten. Der Bezirksvorsteher des 5. Bezirkes, Ing.
Kurt Ph. Wimmer, wird in den Vormittagsstunden die Namensgebung für den
Ernst-Lichtblau-Park, den Scheu-Park und den Margarete-Schütte-Lihotzky-Park
vornehmen.
Zwtl.: Benennungsfeiern mit BV Wimmer um 9, 10 und 11 Uhr
Die Feierstunde im Ernst-Lichtblau-Park beginnt um 9 Uhr, das Parkareal liegt
im Bereich Siebenbrunnengasse, Einsiedlergasse und Diehlgasse und war bislang
als "Spatzenpark" bekannt. Ab 10 Uhr wird ein Festakt im Scheu-Park (bisher:
"Bräuhauspark") abgehalten. Der Grünraum befindet sich nächst Margaretenstraße
108 und Bräuhausgasse. Die Namensgebungsfeier im
Margarete-Schütte-Lihotzky-Park, dem vormaligen "Mittersteigpark", findet um
11 Uhr statt. Die Parkanlage neben dem Haus Mittersteig 24 erstreckt sich
zwischen Schlossgasse und Ziegelofengasse (bei der Hartmanngasse).
Zwtl.: Margareten würdigt herausragende Leistungen
An einen Schüler von Otto Wagner erinnert künftig der Ernst-Lichtblau-Park.
Der Architekt Ernst Lichtblau (1883 - 1963) hat unter anderem eine
Wohnhausanlage im 5. Bezirk gestaltet. Die Benennung des Scheu-Parks erfolgt
im Gedenken an Josef Franz Georg Scheu (1841 - 1904). Scheu wohnte in
Margareten und war ein renommierter Musiker und Musikkritiker. Der neue Name
für den Naherholungsraum am Mittersteig ist eine Würdigung des reichen
architektonischen Schaffens von Margarete Schütte-Lihotzky (1897 - 2000) und
ein Zeichen des Dankes für den Einsatz der Architektin im Kampf gegen den
Nationalsozialismus.****
Zwtl.: Frankfurter Küche und Widerstand gegen NS-Regime
DDr. h.c. Margarete Schütte-Lihotzky, geboren in Margareten, war eine der
ersten Architektinnen in Österreich, sie arbeitete auch mit Adolf Loos. Im
Ausland betätigte sich die Planerin unter anderem in den Städten Frankfurt,
Sofia und Istanbul. Frau Schütte-Lihotzky ist als Schöpferin der so genannten
"Frankfurter Küche" in die Architekturgeschichte eingegangen. Sie entwickelte
funktionale Einrichtungsgegenstände und überzeugte mit Planungen für
kindgerechte Kindertagesheime und Schulen sowie für verschiedene Wohnbauten.
Neben anderen Objekten plante die Architektin zwei Häuser in der
Werkbundsiedlung, zu ihren besonderen Anliegen zählte der soziale Wohnbau.
Frau Schütte-Lihotzky engagierte sich im Widerstand gegen das
nationalsozialistische Regime. Im Jahre 1941 wurde sie von der Gestapo
aufgespürt und wegen ihrer aufrechten Gesinnung in Haft genommen. Für ihr
Wirken hat die Architektin internationale Auszeichnungen erhalten, ihre
Heimatstadt ehrte sie durch die Benennung einer Wohnhausanlage in Floridsdorf
und mit dem Architekturpreis der Stadt Wien. Der Ehrenring der Stadt Wien
wurde Margarete Schütte-Lihotzky im Jahre 1997 überreicht.

Margareten: BV Wimmer eröffnet "The Beach - La Playa"
Der Bezirksvorsteher von Margareten, Ing. Kurt Ph. Wimmer, eröffnet am
Freitag, 24. August, um 15 Uhr, auf einer Freifläche im Bereich
Margaretengürtel/Schönbrunner Straße eine Veranstaltung für Junge und
Junggebliebene unter dem Motto "The Beach - La Playa". Zwischen 15 und 24 Uhr
verwandeln sich die Basketball- und Beachvolleyball-Anlagen auf dem Areal
zwischen den Gürtelfahrbahnen nächst der U 4-Station Margaretengürtel in eine
Strandlandschaft. Sonnenschirme, Strandliegen und eine Cocktail-Bar laden zum
Verweilen ein. Disc Jockeys präsentieren ein stimmungsvolles Musikprogramm
zwischen Soul und Salsa. Eine Talente-Show auf der "Beach-Bühne", sportliche
Aktivitäten und die packende Live-Musik der Salsa-Band "Los Rumberos" aus Kuba
werden die Festgäste unterhalten. Die "Strand-Party" wird vom "Back on Stage
5"-Team organisiert, Vizebürgermeisterin Grete Laska hat den Ehrenschutz der
Veranstaltung übernommen.****
Die Jugendbetreuer aus Margareten feiern mit dem "The Beach - La Playa"-Event
die erfolgreiche Belebung von Freiflächen im Gürtelbereich durch hochwertige
Freizeit-Sportanlagen. Mit den neuen Spielstätten für Basketball, Fußball und
Beachvolleyball hat die Stadt Wien den Bedürfnissen der Jugendlichen aus dem
5. Bezirk bestens entsprochen. Die Anlagen werden seit geraumer Zeit überaus
rege frequentiert. Der Titel der Veranstaltung ist auch ein Verweis auf die
nunmehr mögliche Nutzung des Gürtels als Freizeitraum für Jugendliche.
Zum Programm der "Strand-Party" gehören Musik-Darbietungen und ein
Beachvolleyball-Turnier sowie Basketball-Spiele. Die Video-Reporter der Gruppe
"Parkmuzik", ein großer Talente-Wettbewerb ("D. Myers Showcase") und eine "Street-Hairstyle"-Aktion
sind ebenfalls gute Gründe für den Besuch der Veranstaltung. Auf die Gäste
wartet Stacheliges vom "Kaktusmuseum", viel Latin- und Salsa-Sound mit DJ
Alexander Schuh sowie Auftritte von "Cha preto" und "Capoeira". Der als "Star-MC"
beliebte Künstler "Sugar B." sorgt für Stimmung. DJ Mastercash ("Juicy Club")
hat sich ganz der Soul-Musik verschrieben. Kubanische Klänge der Musikanten
"Los Rumberos" verbreiten Frohsinn bis Mitternacht
