Apple
Billigoffensive von Apple
mit iPod und Mac
Steve Jobs setzt 2005 auf den Massenmarkt
Der Microsoft-Konkurrent hat Apple.
http://www.apple.com
in San Francisco bei der MacWorld Expo
http://www.macworldexpo.com eine Billigversion seines erfolgreichen
iPod sowie einen günstigen Desktop-Computer präsentiert. Somit haben
sich die im Vorfeld der MacWorld im Umlauf befindlichen Gerüchte
bestätigt. pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050103009 . Für 99 Dollar kann
der "iPod shuffle", der kaum größer als eine Kaugummipackung ist,
zwischen 120 und 240 Songs speichern.
Dafür enthält die reduzierte Version des Digitalplayers weniger Features
als die billigste Version des iPod mini, der 249 Dollar kostet. Die
derzeit teuersten iPods mit einer Speicherkapazität von 15.000 Songs
kosten 599 Dollar. Experten bewerten den neuen iPod als Produkt für den
Massenmarkt, das auch keine Gefahr für das Edelprodukt iPod mini
darstellt.
Mit dem Mac mini will Apple frustrierten Windows-Nutzern einen
erschwinglichen Wechsel ermöglichen. Das nur knapp 17cm breite weiße
Gerät enthält ein CD- und DVD-Laufwerk und trägt aufgrund des fehlenden
Monitors bereits den Spitznamen "The Headless". Mit der zeitgleichen
Ankündigung hofft Apple wohl, dass der anhaltande Erfolg des iPod sich
auf das schleppende Kerngeschäft überträgt. Auf dem PC-Markt sanken
Apples Anteile auf unter zwei Prozent, wohingegen der Konzern im
Geschäft mit Digitalmusikplayer Markt führend ist. Im vierten Quartal
des vergangenen Jahres wurden 4,5 Mio. iPods verkauft, mehr als doppelt
so viele wie im Vorquartal.
Kritiker bemängeln jedoch die karge Ausstattung des iPod shuffle. So
müsse man für einen Batterie-Extender, ein Armband und für die
Schutzhülle jeweils 20 Dollar aufbringen. Der Vize-Präsident von Rio
Audio, Dan Torres, hält entgegen, das ein Flash Memory Player seines
Unternehmens mit kompletter Ausstattung und ohne Spezialbatterien schon
für 115 Dollar zu haben sei.
Fraglich ist auch ob der Mac mini tatsächlich genügend Argumente für
einen Wechsel von Windows bereithält. Mika Kitagawa vom
Marktforschungsinstitut Gartner glaubt nicht, dass Apple es schafft,
mehr Menschen zu einem Wechsel zu bewegen. |

Macs werden mehr geliebt
als Windows-PCs
75 Prozent vermuten in XP noch hunderte Fehler
83 Prozent der Apple-User halten ihre Rechner
gegenüber Windows-PCs für überlegen. Die Hauptvorteile der
"Apfel-Kisten" sehen ihre Benutzer vor allem in der einfacheren
Bedienung (86 Prozent), der höheren Qualität (78 Prozent), der
erweiterten Funktionalität (56 Prozent) und der technischen
Überlegenheit (53 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie
des US-amerikanischen Duplizier- und Drucksysteme-Herstellers aus
Minnesota, Primera Technology
http://www.primera.com .
Am wichtigsten ist für "Mackies" das Design: 98 Prozent finden ihren Mac
schöner und eleganter als die Konkurrenz aus der Windows-Welt. Als
Hauptnachteile räumt die Mac-Anhängerschaft allerdings die höheren
Gerätepreise (42 Prozent) und die Einschränkungen bei der Verfügbarkeit
von Software (11 Prozent) ein. Für Windows-Anwender stellt die weltweite
Standardisierung des Microsoft-Betriebssystems das Hauptargument für
ihre Wahl dar (60 Prozent). 46 Prozent empfinden die breite Auswahl an
Windows-PCs auf dem Markt als Vorteil. Ein Viertel (26 Prozent) geht von
einer höheren Gerätequalität aus. Nur 20 Prozent glauben, dass Windows
Mac OSX technisch tatsächlich überlegen ist. 12 Prozent halten
Windows-PCs sogar für einfacher zu bedienen als Mac-Rechner.
Hauptnachteile der Windows-Umgebung stellen nach dem Votum von 60
Prozent der User Sicherheitsprobleme dar. 53 Prozent beklagen
fehlerhafte Software und 47 Prozent stöhnen über häufige Systemabstürze.
Fast drei Viertel (74 Prozent) der "Windower" gehen davon aus, dass
Windows XP, trotz Service Pack 2, immer noch hunderte Fehler aufweist.
40 Prozent gehen sogar von tausenden Fehlern aus. Vor allem bei den
Emotionen spalten sich die Welten. "Mackies lieben ihre Geräte mehr als
doppelt so stark als Windower" kommentiert Primera-Europachef Andreas
Hoffmann das eindeutige Ergebnis. |

Shared-Filesystem für Mac
OS X
Storage-Area-Network für schnelleren Zugriff
Der kalifornische IT-Dienstleister Silicon Graphics (SGI)
http://www.sgi.com hat ein heterogenes SAN (Storage-Area-Network)
für Mac OS X angekündigt. Das System erlaubt den unmittelbaren und
geteilten Zugriff von Plattformen der Betriebssysteme SGI IRIX, Windows
NT, Windows XP, Windows 2000, 32-Bit-Linux, 64-Bit-Linux sowie Solaris
auf Mac OS X.
Basis ist das Shared-Filesystem "InfiniteStorage CXFS", das nun auch mit
Apples Betriebssystem zusammenarbeiten kann. Dadurch erhalten sämtliche
Systeme direkten Zugriff auf Dateien und Anwendungen. Durch eine
64-Bit-Skalierbarkeit kann gegenüber dem bisher notwendigen Kopieren und
Bewegen von Dateien laut SGI erheblich Zeit gespart werden.
"Bisher mussten die großen Visual-Effects-Dateien, die man unter OS X
mit Hilfe weit verbreiteter Software erzeugte, im Haus hin und her
bewegt werden. Das bedeutet gegenüber der Arbeitsweise mit einem
CXFS-SAN erhebliche Zeitverluste. Durch das SAN können Film- und
Video-Häuser ihre vielen unter OS X laufenden Anwendungen effizienter in
ihren Workflow integrieren", kommentiert SGI-CEO Gabriel Broner.
Laut TrendWatch setzen in den USA 39 Prozent der Visual-Effects- und
Medien-Studios sowie 26 Prozent der Rundfunksender und Kabelbetreiber
die Mac-Plattform als primäre Produktions- und Editing-Workstation ein.
CXFS soll laut SGI Möglichkeiten schaffen, die wachsende Zahl der
Einzel- und Doppelprozessor-Systeme G4 und G5 effizienter in den
Arbeitsfluss zu integrieren. Anfang März wird CXFS Mac OS X Jaguar
unterstützen, ab Juni auch den Panther. |

Mac OS X Server v10.1 Update erhältlich
Aktualisierung der Apple Serversoftware
Wallisellen (pts, 26. September 01/12:17) - Mit der Verfügbarkeit von Mac OS
X v10.1 hat Apple auch die Serversoftware aktualisiert. Mac OS X Server v10.1
ist das erste grosse Update für das leistungsfähige UNIX-basierte
Server-Betriebssystem von Apple. Mac OS X Server v10.1 bietet systemweite
Verbesserungen und erheblich schnelleren Datentransfer.
Die Mac OS X Serversoftware verfügt jetzt über flexible
Massenspeicher-Optionen und Datenredundanz mit Software RAID-Unterstützung. Im
Bildungsbereich glänzt Mac OS X Server mit Optimierungen für NetBoot und dem
Macintosh Manager 2.1. Mac OS X Server v10.1 integriert die aktuellsten und
bewährtesten Open Source Komponenten wie Apache, Samba und dem QuickTime
Streaming Server in der Version 3.0.2.
"Mit Mac OS X Server v10.1 bieten wir ein modernes UNIX-basiertes
Server-Betriebssystem an, das voll auf offene Standards setzt", sagt Philip
Schiller, Vice President Worldwide Product Marketing von Apple. "Mit Mac OS X
Server ist es so einfach wie nie, ein leistungsfähiges Netzwerk zu installieren
und zu verwalten".
IT-Adminstratoren in Bildungsbereich, Verlagen und Agenturen werden von
folgen-den Verbesserungen besonders profitieren:
* der systemweiten Leistungssteigerungen, die die Zuverlässigkeit erhöhen, die
Druckzeiten und den Programmstart verkürzen sowie den Datentransfer
beschleunigen;
* den aktuellsten Entwicklungen der Open Source-Gemeinde wie Apache, Samba, PHP,
MySQL, Tomcat und OpenSSL;
* der RAID-Unterstützung für Disk Striping (RAID-0) und Disk Mirroring (RAID-1),
die eine flexible Konfiguration, Datenredundanz und schnellere
Festplattenzugriffe ermöglichen;
* einer neue Version des QuickTime Streaming Server (v 3.0.2) , um digitales
Audio oder Video über das Internet zu streamen;
* der Weiterentwicklung der Apple File Services, von NetInfo und der Directory
Services; sowie von
* des neuen, optimierten Macintosh Manager 2.1, um Clients vom Server aus zu
verwalten.
Preis und Verfügbarkeit
Mac OS X Server v10.1 Software und der Macintosh Server G4 können ab sofort über
den Apple Store (www.apple.com/swissstore) und den Apple Fachhandel in folgenden
Konfigurationen bezogen werden:
* Mac OS X Server v10.1 (10-Client Edition), konzipiert für kleine
Arbeitsgruppen für den Datenaustausch mit nicht mehr als 10 Clients für CHF
899. inkl. MWSt.
* Mac OS X Server v10.1(Unlimited-Client Edition), ideal für Klassenzimmer und
mittelgrosse Arbeitsgruppen mit hohem Datenvolumen, für
CHF 1'799. inkl. MWSt.
* Macintosh Server G4 mit einem 733 MHz PowerPC G4 Prozessor, 256K L2 Cache, 256
MB SDRAM, 80 GB Ultra ATA Festplatte, CD-RW-Laufwerk, nVidia GeForce 2 MX
Grafikkarte, 10/100/1000BASE-T Ethernet, zwei USB-Anschlüsse, zwei
FireWire-Anschlüsse und einer Mac OS X Server Unlimited-Client Edition, für CHF
5'299. inkl. MWSt.
Das Mac OS X Server v10.1 Software Upgrade ist gegen eine Versand- und
Bearbeitungsgebühr erhältlich und umfasst eine Mac OS X Server v10.1 Upgrade CD,
die Macintosh Manager 2.1 CD, die NetBoot CD und die Developer Tools CD. Mac OS
X Server läuft auf Macintosh Server G4, Power Mac G4, Power Mac G4 Cube, iMac,
Macintosh Server G3 und Power Macintosh G3 Computern mit mindestens 128 MB RAM
and 4 GB freiem Festplattenplatz.

Apple hebt Mac OS X 10.1 aus der Taufe
Frisches Betriebssystem ab nächster Woche zu kaufen
Apple-Chef Steve Jobs hat wie erwartet anlässlich der Publishing-Messe
Seybold in San Francisco das neue Betriebssystem Mac OS X 10.1 offiziell auf den
Markt gebracht. Noch diese Woche beginnt die weltweite Auslieferung, spätestens
Mitte nächster Woche soll die Software, die laut Apple bereits von über 1.000
Anwendungen unterstützt wird, auch in Deutschland und Österreich in den Läden
liegen.
http://www.apple.com/macosx/
Zu den wesentlichen neuen Features von Mac OS X 10.1 zählen die überarbeitete
Aqua-Benutzeroberfläche, die eingebaute DVD-Playback-Software,
Treiber-Unterstützung für Peripheriegeräte wie Digitalkameras, Scanner oder
externe Speicher sowie eine verbesserte 3D-Grafikleistung durch aktualisierte
OpenGL-Treiber und GeForce3-Unterstützung. Die Benutzeroberfläche kann noch
besser individuellen Bedürfnissen angepasst werden. So lassen sich z.B. die
Docks beliebig platzieren und CDs sich direkt aus dem Finder heraus brennen.
Stark verbessert hat Apple die Netzwerkintegration in Mac-, Windows-, Linux-
und Unix-Umgebungen durch AFP/AppleTalk, SMB/CFIS, WebDav und NFS-Dienste.
Ferner werden Internet-basierte Skripte mit SOAP uind XML voll unterstützt. Mac
OS X 10.1 benötigt mindestens 128 MByte RAM und läuft auf allen iMac-,
Power-Mac-G3- und G4-Rechnern sowie PowerBooks, die nach 1998 verkauft wurden.
Die Vollversion kostet 329 Mark (2.290 Schilling), das erweiterte Update-Paket
inklusive Developer-Tool-CD wird für 49 Mark (290 Schilling) angeboten.
Registrierte Apple-User erhalten eine Gratis-Update-CD solange der Vorrat
reicht.
Microsoft hat auf der Seybold sein aktuelles Büropaket Office v X for Mac
präsentiert. Wie pte bereits berichtete erscheint das Update der office:mac 2001
im November. (http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010919056
) Bereits vorab hat Microsoft eine Beta-Testversion der wohl meistgebrauchten
Anwendung "Word X for Mac" als Gratis-Download veröffentlicht.
http://www.microsoft.com/mac/download/WordTestDrive/ Die 22 MB große
Textverarbeitung setzt allerdings das aktuelle Update auf Mac OS X 10.1 voraus.

Office für Mac OS X kommt im November
Zusätzliche Features aber keine Smart Tags
Microsofts
Macintosh Business Unit (MacBU) hat heute offiziell sein Büropaket für das Apple
Betriebssytem Mac OS vorgestellt. "Office v. X for Mac" wird ab November
zunächst in den USA auf den Markt kommen und offenbar ganz ohne die umstrittenen
"Helferlein" Smart Tags auskommen.
http://www.microsoft.com/mac/products/office/10/t_news.asp
Das Office v. X-Paket besteht aus Word, Excel, PowerPoint und der bereits aus
Office 2001 bekannten, erweiterten E-Mail-Funktion Entourage, die Microsoft mit
zusätzlichen Features ausstattete. So wurde die Benutzeroberfläche einem
Facelifting unterzogen, per Drag and Drop können nun auch Bilder oder Videos
einfach in eine E-Mail-Nachricht eingebunden werden. Auch ein Word-Editier-Tool
wurde hinzugefügt.
Office v. X beinhaltet ferner den Instant Messenger MSN Messenger 2.1 für
Mac. Die Icons wurden der bunten Aqua-Oberfläche von Mac OS X angepasst. Die
Software erscheint in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch,
Japanisch und Schwedisch und läuft ausschließlich unter Mac OS X. Die
Vollversion kostet 499 Dollar, die Upgrade-Version wird um 299 Dollar angeboten.

Endgültiges Aus für User-Magazin "Macintouch"
Einziges Schweizer Mac-Magazin jetzt nicht einmal mehr als
Sonderteil von MacUp
«Macintouch»
http://www.macup.com/macintouch wird im September letztmals erscheinen.
Schon seit Dezember 2000 erschien das zuvor eigenständige Heft "nur noch als
Schweizer Teil in der deutschen Zeitschrift MacUp. Jetzt verschwindet der Titel
ganz.
1987 hatte Hans-Ruedi Roth mit «Macintouch» das erste Schweizer
Apple-Macintosh-User Magazin «Macintouch» gegründet, damals mit einer Auflage
von rund 5000 Exemplaren. Später erreichte das Blatt eine Auflage von immerhin
11.000 Stück und zählte 2000 bis 4000 Abonnenten. Vor rund einem Jahr verkaufte
der altershalber sich zurückziehende Hans-Ruedi Roth das Magazin an den
deutschen MacUp-Verlag, einem Tochterunternehmen der Süddeutschen Zeitung.
Dessen damaliger Leiter Thomas Rehder versprach damals, das Blatt eigenständig
weiter zu führen. Nach dem kurz darauf erfolgenden Abgang Rehders sah es dann
aber anders aus. Im Dezember 2000 wurde das Blatt in die deutsche Zeitschrift "MacUp"
integriert als Chefredaktorin waltete weiterhin und bis zum "bitteren Ende"
Jeannette Derrer. Grund für die Einstellung sei das mangelnde Anzeigenvolumen.
Ein Mit-Vater des Magazins und ehemalige redaktioneller Mitarbeiter, der
Typo-Gestalter Ralf Turtschi, findet im "Publisher" keine guten Worte für die
Verantwortlichen: "Im Nachhinein drängt sich die Vermutung auf, dass es allein
um die Abo-Adressen ging und darum, alle Maintouch-Leser zu MacUp-Lesern
hirnzuwaschen. Eines hat sich einmal mehr bestätigt: bei den Grossen sitzen oft
die noch grösseren Dilettanten."

"Moorhuhn 2" jetzt auch für den Mac
Ebenfalls angekündigt: Inoffizielles "MacMoorhuhn 2"
Phenomedia
http://www.phenomedia.de bringt die zweite Version von "Moorhuhn" nun auch
für den Mac auf den Markt. "Moorhuhn 2" wird exklusiv über Arktis
http://www.arktis.de vertrieben
und kostet 25 Mark. Ferner gibt es die Möglichkeit eines Downloads um zehn Euro.
Die Größe des Downloads beträgt 4,1 MB. Für den PC ist "Moorhuhn 2" bereits seit
fast einem Gratisdownload erhältlich. (Siehe auch pte-Meldung:
http://www.pressetext.at/showpl.cgi?pta=000802008 )
Coolmedia
http://www.coolmedia.de hat ebenfalls angekündigt, eine Nachfolgerversion
seines nicht autorisierten "MacMoorhuhns" ins Netz zu stellen. Zuvor soll jedoch
noch eine Mac OS X-Version von MacMoorhuhn 1 fertiggestellt werden. Im Februar
hatte Coolmedia erstmals eine "inoffizielle" Mac-Version des Spiels ins Web
gestellt. Dem daraufhin ausbrechenden Ansturm auf die Site war der Server jedoch
nicht gewachsen. (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=010205054 )
Weitere Informationen zu "MacMoorhuhn" unter:
http://www.coolmedia.de/macmoorhuhn/macmoorhuhn_news.html

Mac OS X 10.1 mit DVD-Player und CD-Brenner
Endgültige Version für September angekündigt
Apple-Chef
Steve Jobs hat heute, Mittwoch, auf der Macworld Expo in New York eine
Betaversion von Mac OS X 10.1 vorgestellt. Apple integrierte einen DVD-Player
und einen CD-Brenner direkt in die Finder-Funktion des überarbeiteten
Betriebssystems. Das Update wird für die Allgemeinheit allerdings erst im
September verfügbar sein.
http://www.apple.com/macosx/newversion
Gegenüber der jetzigen Version verspricht Apple mit Mac OS X 10.1 eine
Beschleunigung des Finders und ein schnelleres Starten der einzelnen
Applikationen. Das Betriebssystem unterstützt nun wieder Apple Talk, womit sich
Mac OS X-Systeme auch in Netzwerke mit älteren AppleShare- und Windows NT-Server
integrieren lässt. Zusätzlich verfügt das Softwarepaket nun über einen
SMB-Client für die Kommunikation mit Windows-Servern. Die Server erscheinen nun
direkt im Finder wie alle anderen File-Server.

AppleWorks 6.2 für Mac OS X
Dateikonverter ermöglicht Austausch von Dokumenten unter
Anwendern
Mit AppleWorks 6.2 für Mac OS X hat Apple http://www.apple.de
ein Update der Office-Software für Mac OS X angekündigt. Mit der Lösung
lassen sich automatisch Dokumente als pdf-Datei anlegen. Im Lieferumfang von
AppleWorks 6.2 sind die DataViz-Dateikonverter enthalten, die es Anwendern
erlauben, Dokumente - etwa aus Microsoft Word und Excel - zu öffnen, zu sichern
und mit anderen Microsoft Office-Anwendern auszutauschen. http://www.apple.com/de/pr/pr-infos2001/juli/aw62.html
"Die Public Preview wurde über 200.000 mal heruntergeladen", sagte
David Moody, Senior Director Application Marketing von Apple. AppleWorks
kombiniert Textverarbeitung, Layout, Bildverarbeitung, Tabellenkalkulation und
Präsentationsmodul in einer Anwendung. Um Nutzern dabei zu helfen, ihre Ideen
einfach und effizient umzusetzen, bietet AppleWorks einen direkten Zugriff auf
eine Bibliothek im Internet, die Vorlagen für Dokumente zur Verfügung stellt,
etwa Visitenkarten und Party-Einladungen. Außerdem lassen sich mit der Lösung
mit einem Mausklick Texte, Tabellen, Bilder und Filme in ein einziges Dokument
integrieren.
AppleWorks 6.2 enthält eine Version für Mac OS X und eine für Mac OS 8.1
oder höher. Voraussetzung ist ein Mac mit PowerPC-Prozessor, 24 MB RAM (mit
aktiviertem virtuellen Speicher), CD-ROM oder DVD-ROM-Laufwerk, QuickTime und
einer optionalen Internet-Anbindung, um auf die Vorlagen zugreifen zu können.
Die Lösung wird demnächst für 199 Mark (1.400 Schilling / 154 Franken) erhältlich
sein. Gratis-Updates stehen dann unter http://www.apple.com/de/appleworks
zum Download bereit.

Shareware editiert Handydaten am Mac
GSM Remote als Shareware im Netz
Nachdem es bereits mehrere Handytuning-Tools für den PC gibt, hat der
deutsche Software-Entwickler Alexander Traud nun auch eine Mac OS-kompatible
Version ins Netz gestellt. Mit der Shareware GSM Remote 1.01 können Daten vom
Handy wie etwa Adressbucheinträge, Logos oder Klingeltöne bequem am Macintosh
bearbeitet werden. So kann etwa mit nur einem Mausklick die Ländervorwahl an die
Telefonnummer angehängt werden.
http://www.traud.de/gsm/remote
Die gängigsten Handy-Modelle können über Infrarotschnittstelle (IrDA) oder
über die PC-Karte an den Mac angeschlossen werden, die Kommunikation zwischen
den Geräten erfolgt über AT-Kommandos. Voraussetzung ist das Betriebssystem Mac
OS 8.1 sowie entsprechende Hardware.
Neben der Datenbearbeitung erlaubt die Software angeblich auch den Import von
Telefonnummern anderer Handys. Auch eine Backup-Funktion ist integriert. Die
Shareware steht auf der Homepage als "unlimitierte Testversion" kostenlos zum
Download bereit. Gegen eine Gebühr von 10 Dollar ist GSM Remote als registrierte
Shareware in mehreren Sprachen erhältlich.

"Nutzlose" Software für den Mac
Spielereien bei StimpSoft
Nutzlose Software findet der Mac User auf der Seite von StimpSoft.com
http://www.stimpsoft.com .
Die Seite von John Schilling aus Minneapolis nimmt sich die offizielle Apple
Homepage zum Vorbild und bietet eine Reihe von Programmen von kleinen
Spielereien kostenlos an. Zusätzlich gibt es eine eigene Version von Big
Brother. CatCam zeigt zwei Katzen beim lustvollen Verwüsten des Apartments ihres
Besitzers.
Daneben findet ein Mac User einige nützliche Applikationen auf der Seite, wie
einen Headline Grabber oder ein kleines Fernbedienungsprogramm für den Mac.
StimpSoft ist nach eigenen Angaben ein Freeware Software-Entwickler, der
ausschließlich für Macintosh-Plattformen entwickelt. "Der Marktanteil für
Windowsanwendungen ist einfach zu klein", so die Einschätzung von Schilling.

Mac OS X ab sofort erhältlich
Apples neues Betriebssystem kommt mit Developer Tools-CD
Apple Computer Österreich
http://www.apple.at hat heute, Samstag Nacht, Punkt 0.00 Uhr die ersten
Exemplare seines neuen Betriebssystems Mac OS X
http://www.apple.com/de/macosx zum Verkauf angeboten. Im Rahmen einer
Galaverananstaltung in der Orangerie von Schloss Schönbrunn präsentierte
bereits einige Stunden vorher Walter Scheuch, Geschäftsführer von Apple in
Österreich die Vorzüge von Mac OS X, das auf "Darwin", einem Open
Source-Unix-Fundament aufbaut. Das neue Betrriebssystem wird ab sofort in
sieben Sprachversionen auf einer CD zum Preis von 2.290 Schilling (329
Mark/249 CHF) in den Apple-Onlinestores
http://www.apple.com/store
und im Fachhandel erhältlich. Zum Lieferumfang gehören zusätzlich zu Mac OS X
jweils eine CD mit Mac OS 9.1 und eine mit Mac OS X Developer Tools.
Das neue System bietet"preemptives Multitasking und auf Power Mac G4
Dualprozessor-Systemen symmetrisches Multimultiprozessing", verspricht
Apple. Es umfasse die "Quartz-2D-Grafikengine, "die auf dem Internet-Standard
PDF basiert". Zudem gebe es "umfassende Fotunterstützung, OpenGL für 3D-Grafik
und Spiele sowie Quicktime für Streaming Audio und Video.". Zudem "besticht"
neben der neuen Benutzeroberfäche "Aqua" das "Dock", das zentrale
Organisationsprogramm von Dokumenten und Programmen. Anregungen und Wünsche
von etwa 100.000 Testern der beta-Version seien sehr ernstgenommen worden und
auch vielfach in das neue System eingearbeitet worden, so Apple.
Zeitgleich mit dem Erscheinen des Systems wurde der kostenlose Download
neuer Software für Mac OS X auf den Onlineseiten von Apple freigegeben.
http://www.apple.com/macosx/downloads So stehen laut dem
Computerhersteller bereits spezielle OS X-Versionen von iMovie 2, iTunes sowie
eine Preview-Version von AppleWorks 6.1 bereit. Auch arbeiteten derzeit 10.000
Entwickler an Lösungen für das neue Betriebsssystem, darunter 4D, Aladdin
Systems, Alias/Wavefront, Avid, Connectix, Dantz, Digidesign, EarthLInk,
Filemaker, IBM, Macromedia, Microsoft, Myob, Palm, Sun, Symantec und Thursby
Software Systems. Bereits jetzt stünden 350 Anwendungsprogramme für das neue
System zur Verfügung, so Apple. Mac OS X benötigt mindestens 128 MB
Arbeitsspeicher und ist für iMac, iBook, Power Macintoshs G3 und G4, für den
Cube und für PowerBooks entwickelt worden, die nach dem Mai 1998 eingeführt
wurden.
Kritik am neuen Betriebssystem gibt es indes von der deutschen
Mac-Userseite macgadget
http://www.macgadget.de "MacOS X 10.0 ist unserer Meinung nach kein
fertiges Produkt, sondern allenfalls eine gute zweite Betaversion", wird
kritisiert. "Zwar bietet Mac OS X 10.0 gegenüber der im September erschienenen
Betafassung enorme Verbesserungen, trotzdem besitzt das Betriebssystem noch
erhebliche Mängel." So arbeite das System erst ab 256 MB RAM einigermaßen
stabil, zudem langsamer als Mac OS 9 und sei noch nicht mit wichtigen
Grafikkarten und externen Laufwerken kompatibel. Daher rät macgadget, seinen
lesern mit dem Kauf der Software bie zum Sommer zu warten, da bis dahin die
verbeserte und auch beschleunigte Version 10.1 zu erwarten sein dürfte.

Serverloser Datentransfer von PC zu Mac
Shareware FileFone als Beta-Version erschienen
Das südafrikanische Softwareunternehmen Black Diamond hat ein
Peer-to-Peer-Programm entwickelt, das den serverlosen Austausch von Daten
zwischen zwei PCs bzw. PC und Mac über das Internet ermöglicht. FileFone benötigt
zum Senden und Empfangen von Daten lediglich die IP-Adresse. http://www.blackdiamond.co.za/bdfone.html
Wie Black Diamond mitteilt, ist die Software einfach zu installieren und
funktioniert im Duplex-Betrieb. Das heißt, Dateien können gleichzeitig in
beide Richtungen übertragen werden. Abgebrochene Transfers können jederzeit
wieder aufgenommen werden.
FileFone kann ferner vom User nach seinen individuellen Bedürfnissen
konfiguriert werden. So kann das Aussehen (Skin), der Programmtext oder der
Klingelton verändert werden. Die Shareware steht zum Preis von 20 Dollar pro
Anwender als Beta-Version sowohl für PCs als auch Macs auf der Homepage zum
Download bereit. Details und Systemvoraussetzung siehe http://www.blackdiamond.co.za/FileFonePC/Documentation/FFIndex.html

Moorhuhnjagd für den Mac im Web
Ansturm schießwütiger Fans ließ Server zusammenbrechen
Bei Coolmedia http://www.coolmedia.de
wurde jetzt eine unautorisierte Version der Moorhuhn-Jagd für den Mac ins Netz
gebracht. Kaum war das Spiel verfügbar, brachen die Server unter dem Ansturm
der Mac-User zusammen. Inzwischen wurde die Seite von Mac-Usern im Netz
gespiegelt. Phenomedia, der Copyright-Inhaber der Moorhuhn Jagd, hat ebenfalls
eine Mac-Version für Februar angekündigt.
Aus rechtlichen Gründen sind das Spiel, die Grafiken und Sound-Dateien nur
getrennt herunterzuladen. Im Internet gibt es allerdings bereits Versionen, die
auch die Grafik- und Sounddateien enthalten. Weitere Informationen zu
MacMoorhuhn finden sich unter http://www.coolmedia.de/macmoorhuhn/macmoorhuhn_files.html
.
