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medicura startet am 25. Februar

Premiere für Österreichs neue Kongressfachmesse im MessezentrumWienNeu + +

Drei Tage lang Fachvorträge, Diskussion und Information ++ Großes Interesse bei Publikum, Fachverbänden und Ausstellern

 

(Wien, 19. Februar 2004)

Am Mittwoch, dem 25. Februar 2004 startet die medicura 2004 - Österreichs einzige Kongressfachmesse für Medizin, Pflege und Soziales. Damit verfügen die Ärzte, Pflegepersonen, Krankenhaus- und Pflegemanager wieder über eine innovative Plattform zum interdisziplinären Gedanken- und Informationsaustausch. 120 Aussteller - Anbieter von Krankenhaus- und Ordinationstechnik, von medizinischen, pflegerischen und organisatorischen Dienstleistungen - treffen bei der medicura auf ihre Zielgruppen.

 

Neues Konzept

Einzigartig in Österreich ist nicht nur das Thema der medicura, sondern auch ihr Konzept: Die Verbindung von klassischer Messe und hochkarätigem Fachkongress. DI Matthias Limbeck, beim Veranstalter Reed Exhibitions als Geschäfsführer für Marketing und  New Business zuständig, ist von der Bedeutung einer integrierten Plattform für das ganze Gesundheitswesen überzeugt: „Gerade im Gesundheitsbereich haben neue Entwicklungen und Angebote in einem Sektor immer auch Auswirkungen auf alle anderen Bereiche. Der Fortschritt der Medizin beeinflusst Lebensqualität und Lebenserwartung – und damit auch das Pflegewesen oder das System der sozialen Krankenversicherung. Vorsorgemaßnahmen wiederum wirken auf die Medizin ebenso zurück, wie auf die mögliche Dauer der Lebensarbeitszeit und damit auf das Sozialsystem. Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Eine Fachmesse für Medizin und Pflege, die nicht alle diese Bereiche integriert, greift deshalb heute zu kurz“.

Dass angesichts dieser Vernetzung gerade im Gesundheitswesen nicht nur technische Innovation, sondern ganzheitliches Denken und innovative Ideen und Methoden gefragt sind, liegt auf der Hand. Die medicura bietet deshalb neben der Produkt- und Dienstleistungspräsentation auf insgesamt 7500 m2 auch einen hochkarätigen Fachkongress, Workshops und mit dem medicura –Campus eine Plattform zur praktischen Demonstration von Produkten und Know-how.


Großes Interesse

Das hohe Interesse und die intensive Beteiligung vieler Organisationen und Fachverbände bei der Programmgestaltung der medicura zeigt, dass auch öffentliche Institutionen und Berufsverbände den Stellenwert der Kongressmesse für den fachübergreifenden Informationsaustausch in Österreich erkannt haben. Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, die Ärztekammer für Wien, die Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie, der Wiener Krankenanstaltenverbund, der Österreichische Gesundheits- und Pflegeverband, der Dachverband der österreichischen HeimleiterInnen, der Österreichische Verband der KrankenhaustechnikerInnen, die IGV - das Softwarehaus des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV), die Bundeskonferenz der Verwaltungsdirektoren österreichischer Krankenanstalten, Physio Austria, der ÖGB- Fachgruppe Gesundheitsberufe, die Rettung der Stadt Wien, und zahlreiche Fachmedien unterstützen die medicura. Groß ist auch das Publikumsinteresse aus Ärzteschaft, von Seite der Pflege, der Physiotherapie, aus dem technisch-medizinischen Bereich und dem Krankenhaus- und Pflegemanagement. „Das große Interesse bestätigt unser Konzept“, ist DI Matthias Limbeck zwei Wochen vor dem Starttermin vom Erfolg überzeugt. „Die medicura wird ihrem Anspruch als übergreifende Plattform  im Gesundheitswesen gerecht.“


Aktuelles beim Fachkongress

Beim Fachkongress der medicura stehen brandaktuelle Themen ebenso auf dem Programm, wie Fachinformation und berufsrelevante Diskussionsforen. In Enqueten, Tagungen, Podiumsgesprächen und Workshops diskutieren drei Tage lang Entscheidungsträger und Fachleute aus Forschung und Praxis Themen von der Finanzierung des Gesundheitswesens über konkrete Vorsorgemodelle bis zum Einsatz moderner Informationstechnologie im Krankenhaus.

Gleich zum Auftakt der medicura bietet am 25.2. eine hochkarätig besetzte Enquete mit Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat Einblick in die Ergebnisse der Beratungen zur Gesundheitsreform am Runden Tisch. Parallel dazu startet eine ganztägige Tagung zu Medizintechnik und Informatik im Gesundheitswesen, veranstaltet vom Österreichischen Verband der KrankenhaustechnikerInnen und IGV (KAV Wien). Vorgestellt werden unter anderem Modelle für Datenschutz, elektronische Patientenakte und digitale Videodokumentation im OP und in der Endoskopie.  Am Nachmittag steht dann das Thema „Die Zukunft der Pflegeberufe beginnt jetzt“ auf dem Programm. Bei der Veranstaltung des 

Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes stehen extra- und intramurales Qualitätsmanagement, Weiterbildung, politische Fragen und rechtliche Aspekte der Pflege auf der Tagesordnung.

Politisch brisant angesichts des Spardrucks bei Arzneimitteln ist das Thema einer Diskussionsveranstaltung am 26.2. Bei der Enquete: „Einer zahlt drauf“ stellt der Veranstalter: Medizin Medien Austria an Fachleute aus der Pharmawirtschaft, an Mediziner und Sozialversicherungsfachleute die Frage: „Können Medikamenteneinsparungen alleine das Gesundheitssystem sanieren – und welche Alternativen gibt es?“.

Weitere Themen bei der medicura: Ein Diskussionsforum zur „Telemedizin“ mit führenden österreichischen Experten am 26.2., die Präsentation „Physiotherapie, ein Beruf mit Profil“ am 27.2. und eine State of the Art-Veranstaltung der Wiener Ärztekammer zu „Mehrwegtextilien im OP“, ebenfalls am 27.2.


Megatrend Vorsorge

Vorsorgemedizin ist eines der großen Themen der medicura. Damit liegt die Kongressmesse voll im Trend, wie auch die aktuelle Initiative des Gesundheitsministeriums unterstreicht. Unter dem Motto "Ab heute wird alles anders" sollen Herr und Frau Österreicher dazu angeregt werden, ihren inneren Schweinehund - unter dem Namen "iSch" übrigens das Markenzeichen der Aktion - zu überwinden. Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung, Unfall- und Suchtvermeidung und medizinische Vorsorge sollen promotet und ins tägliche Leben integriert werden.

Der Frage „Vorsorgemedizin - Was bringt sie - Was kostet sie?“ stellen sich bei der medicura am Nachmittag des 25.2., unter Diskussionsleitung des niederösterreichischen Patientenanwalts Dr. Gerald Bachinger Experten aus Forschung, Psychiatrie Orthopädie  und  niedergelassener Medizin.

Am 27.2. steht  mit einer Präsentation der Aktion „Ein Herz für Wien“ - das Präventionsprogramm für Herz-Kreislauferkrankungen der Stadt Wien auf dem Prüfstand. Veranstalter ist die Ärztekammer für Wien in Zusammenarbeit mit „Ein Herz für Wien“


Pflegeworkshop mit Naomi Feil

Die Herausforderungen ans Gesundheits- und Sozialsystem, die aus der wachsenden Lebenserwartung auf die entwickelten Industrienationen zukommen. Dem Thema stellen sich am 26.2. unter dem provokanten Titel „Was kosten uns die Alten?“ in einer Veranstaltung der  Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) und Medizin Medien Austria, Moderation von Prim., Univ.-Prof. Dr. Franz Böhmer in und ausländische Fachleute aus Gesundheitsökonomie, Geriatrie und Politik.

Die längere Lebenserwartung bringt auch eine wachsende Nachfrage nach Pflegeleistungen. Bei der medicura  stehen deshalb gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen zur Weiterbildung für Pflegepersonen auf dem Programm. Die Amerikanerin Naomi Feil leitet zwei Workshops zur „Validation“ – einer von ihr zwischen 1964 und 1980 entwickelten Pflegemethode. Naomi Feil lebt und arbeitet nach ihrer Ausbildung zum Magister im Fach „Sozialarbeit“ an der Columbia Universität in New York und ist auf ihrem Gebiet weltweit anerkannt. Validation ist ein mittlerweile auch international bewährtes Modell zur mentalen Pflege alter, desorientierter Menschen. Die TeilnehmerInnen lernen, sich auf die Psyche alter Menschen einzustimmen, ihnen zuzuhören und ihre Körpersprache zu „lesen“. Das Ziel ist gegenseitiges Verstehen und Respekt. "Validation" hilft Stress abzubauen, Lebensfreude und Lebensqualität zu verbessern - beim Patienten und beim Pflegenden!

Das „Psychobiographische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm“ ist Inhalt eins Workshops am 27.2. Böhm zeigt Wege zum professionellen Umgang mit älteren und sogenannten „verwirrten“ Patienten, die der „Altenseele“ gerecht werden und die Motivation der Pflegenden fördern.


Produkte im Überblick

Die klassische Produkt- und Dienstleistungspräsentation kommt natürlich bei der medicura nicht zu kurz. Das attraktive MessezentrumWienNeu bietet dafür einen optimalen Rahmen. Die Palette der 120 Aussteller ist weit gesteckt und umfasst praktisch alle Aspekte von Medizin und Medizintechnik, Krankenhaus- und Ordinationsmanagement, Pflege und Pflegebedarf.

Bei der medicura kann sich der Fachbesucher über Arzneimittel und Medizinprodukte ebenso informieren, wie über Management und Verwaltung, Kommunikations- und Informationstechnologien, Rehabilitation und Therapie, Pflege, Medizin und Labortechnik oder Ordinations- und Krankenhauseinrichtung.


Gips und Küche im Campus

Information durch Interaktion ist  das Ziel des medicura-Campus. Hier nutzen Aussteller die Gelegenheit, Produkte und Anwendungen in der Praxis zu demonstrieren. Etwa bei der Sonderschau „Krankenhausküche in Betrieb“. Hier zeigt die Firma Eurest in einer Musterküche die Speisenversorgung von Patienten, Alten und Kindern. Interessierte erfahren alles über den Organisationsablauf in einer Krankenhausküche. Während des ganzen Tages finden Kochdemonstrationen, Fachvorträge und Moderationen statt. Oder bei der Vorstellung neuer Methoden des Gipsens, wo die Firma Hartmann die Vorteile ihrer Castinnovation Rhenatherm hautnah präsentiert. Dr. Thomas Wild vom AKH präsentiert am medicura –Campus innovatives in der Wunddiagnostik: Das computergestützte System T-I-P-S.

Wer sich einen genauen Überblick über Programm und Aussteller verschaffen will, dem steht mit der Website www.medicura.at ein eigenes Informationsportal zur Verfügung.


Treffpunkt für die Branche

Das dichte Programm der medicura macht die Kongressmesse zum Treffpunkt für den ganzen Gesundheits- und Pflegebereich. Niedergelassene Ärzte und Spitalsärzte, Pflegepersonen, Physiotherapeuten, Krankenhaus- und Pflegeheimmanager, mobile Pflegedienste, Home-Care-Anbieter, Gesundheitsberater, medizinisch-technisches Personal und Mitarbeiter von Gesundheitsorganisationen finden hier neue Technologien und Dienstleistungen sowie jede Menge Gelegenheit zum fachlichen Diskurs über neue Entwicklungen und Trends. Für sie alle ist die medicura ein interdisziplinärer Treffpunkt der Interessen, der in den nächsten Jahren einen fixen Platz im Berufskalender finden wird.

 

medicura

25. – 27. Februar 2004

MessezentrumWienNeu

Congress Centrum

Messeplatz 1

1020 Wien


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:13
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