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Studie: Linux hat weniger Fehler
985 Bugs in 5,7 Mio. Zeilen des Codes

Das Open-Source-Betriebssystem Linux hat deutlich weniger Bugs als durchschnittliche kommerzielle Software. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des kalifornischen Source-Code-Analysten Coverity http://www.coverity.com , berichtet das Branchenportal Cnet. Demnach seien 985 Bugs in den insgesamt 5,7 Mio. Programm-Zeilen des aktuellen Linux-Kernel 2.6 gefunden worden. Ein typisches kommerzielles Programm gleicher Größe weise dagegen 5.000 oder mehr Defekte auf.

"Was die Bug-Dichte anbelangt, ist Linux ein sehr gutes System", sagte Coverity-CEO Setz Hallem. Sein Unternehmen ist darauf spezialisiert, Tools zu entwickeln, die Lücken bei Betriebssystemen zeigen sollen. Laut Angaben von Hallem zeigt die Analyse, besonders die der Version 2.6 des Linux-Kernels, dass der Entwicklungsprozess bei Open Source ein sicheres Betriebssystem hervorbringe.

Coverity hat ausdrücklich nicht das Markt beherrschende Windows untersucht, da es keinen Zugang zum Quellcode habe, erklärte Hallem. "Nach dem Studium anderer Berichte würde ich aber sagen, dass Linux vergleichbar mit oder besser als Windows ist", erklärte der Manager. Erst kürzlich war eine Studie bekannt geworden, die in der Auseinandersetzung Open Source gegen proprietäre Software die Kostenseite unter die Lupe genommen hatte. Demnach, so die Untersuchung der Firma Cybersource, gebe es beim Einsatz von Linux klare Vorteile gegenüber Windows.


 

Ungepatchtes Linux überlebt drei Monate
Pinguin-Installationen werden sicherer

Linux-Systeme sind in den vergangenen Jahren sicherer geworden, auch wenn sie ungepatcht sind. Dies geht aus einem Bericht des Honeynet-Projektes http://www.honeynet.org hervor, einer internationalen Nonprofit-Forschungsvereinigung zur IT-Sicherheit. Laut Bericht überstehen ungepatchte Linux-Systeme, die ans Internet angeschlossen sind, im Durchschnitt drei Monate, bevor sie einen Schaden durch einen Angriff erleiden. Bei Windows dauere es oft nur wenige Minuten, bis ein ungeschützter Rechner kompromittiert ist.

Dem Honeynet-Projekt gehören Mitglieder aus den USA, Kanada, Israel, den Niederlanden, Deutschland und Australien an. Den Namen bezieht die Gruppe von Computer-Netzwerken, die im Netz platziert werden, um Virenattacken ausgeliefert zu werden (Honeynets). Diese Honeynets werden streng überwacht. Die dabei erhaltenen Daten werden sorgfältig ausgewertet, um den Taktiken der IT-Bösewichte auf die Spur zu kommen.

Laut dem Bericht der Forschungsvereinigung hat sich die Überlebensdauer von Linux-Systemen ohne Schutz in den vergangenen Jahren deutlich erhöht: Im Jahr 2001 lag die entsprechende Zeitspanne noch bei lediglich 72 Stunden, nun sind es rund 30 mal so viel. Einige der Systeme mit Windows XP seien bereits nach wenigen Minuten durch Angriffe zu Schaden gekommen, während neuere Version eines Linux-Betriebssystems von Red Hat mehr als zwei Monate lang überstanden haben.

Microsoft selbst kritisiert, dass nicht klar sei, welches Betriebssytem aus Redmond für die Untersuchung verwendet worden sei. "Unsere neueste Betriebssystem ist jedenfalls sicher als es der Report darstellt", sagte Debbie Fry Wilson, Produktmanagerin für Sicherheitsfragen bei Microsoft. Tatsächlich habe der Report aber festgestelllt, dass zwei Windows-basierte Honeynets in Brasilien Attacken über verschiedene Monate hinweg standgehalten haben.


 

Netzwerkmanagement für den Pinguin
Astaro launcht Security Linux V 5.1

Der deutsche Spezialist für Netzwerksicherheit Astaro http://www.astaro.de hat eine neue Komplettlösung für Netzwerksicherheit unter Linux präsentiert. "Astaro Security Linux" soll Netzwerkmanagment vereinfachen und bietet einen erweiterten Spamschutz. In der Version 5.1 verfügt die Lösung zusätzlich über Funktionen, die unerwünschte E-Mail-Nachrichten noch effektiver herausfiltern.

Security Linux unterstützt die Verwendung von SNMP-Traps (Simple Network Management Protocol), um wichtige Meldungen in Echtzeit an Netzwerkmanagementsysteme wie HP OpenView, CA Unicenter und IBM Tivoli weiterzuleiten. Über einen integrierten SNMP-Agenten können Sicherheitsadministratoren den Status aller Netzwerkgeräte von zentraler Stelle aus erfragen und bei Bedarf Maßnahmen ergreifen. Die SNMP-Traps lassen sich über die WebAdmin-Oberfläche von Security Linux konfigurieren.

Die Version 5.1 verfügt über eine spezielle Überwachungsfunktion der verwendeten Bandbreite, die zur Vermeidung von Netzwerküberlastungen rechtzeitig Alarmmeldungen generiert. Systemadministratoren könne damit im "WebAdmin" die gewünschte Bandbreite einer Verbindung als Up- und auch Downstream festlegen. Wenn die jeweiligen Grenzwerte erreicht werden verschickt die Lösung automatisch eine Meldung. Dadurch können Admins laut Astaro auf unerwartete Netzwerkbelastung schneller reagieren und sofort Gegenmaßnahmen ergreifen.

Zusätzlich erhält die aktuelle Version Features wie "Reserve Path Signing", eine Quarantäne-Liste für User-E-Mails und eine Integration zusätzlicher Spam-Datenbanken. Alle Anti-Spam-Funktionen lassen sich über die WebAdmin-Oberfläche nach Bedarf und für jeden E-Mail-Empfänger individuell administrieren. Die neuen Features sollen laut Astaro nicht nur das Spam-Aufkommen reduzieren, sondern auch vor virenverseuchten E-Mail-Nachrichten schützen.


 

Linux-Server auf dem Vormarsch
Umsatz steigt jährlich um 23 Prozent

Linux befindet sich bei Servern auf dem Vormarsch. Laut Erhebungen des Marktforschungsinstitutes IDC http://www.idc.com wird der Umsatz mit Servern, die mit dem Open-Source-Betriebssystem ausgestattet sind, in den kommenden Jahren jährlich um durchschnittlich 22,8 Prozent ansteigen. Damit übersteigt der Umsatzzuwachs bei Linux-Servern den Umsatzzuwachs des Gesamtmarktes bei weitem, schreibt IDC. http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=pr2004_11_02_093312

Der Gesamtmarkt soll laut den Prognosen um jährlich durchschnittlich 3,8 Prozent steigen. Linux-Server werden durch ihr größeres Wachstum ihren Marktanteil beträchtlich steigern. Während sie im Vorjahr bei den Stückzahlen auf 15,6 Prozent kamen, so wird im Jahr 2008 jeder 4. weltweit ausgelieferte Server mit dem Pinguin ausgestattet sein. Der Umsatz mit Linux-Servern soll sich dann auf 9,1 Mrd. Dollar pro Jahr belaufen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen die Geschwindigkeit, mit der sich Linux ausbreitet. Die vier führenden Server-Hersteller - IBM, Hewlett-Packard, Sun Microsystems und Dell - bieten allesamt Linux-Unterstützung. Überproportional stark ist Linux im Blade-Server-Bereich - hier kommt das Open-Source-System bereits auf einen Marktanteil von rund 50 Prozent. Blade-Server sind steckbare, vernetzte Rechner, die viel Rechenleistung auf kleinem Raum versprechen. (pte-Trend)


 

SGI: Linux für Supercomputer
Altix-3000-Familie kombiniert Linux mit Itanium-Prozessoren

 

SGI

Das US-Hightechunternehmen Silicon Graphics (SGI) stellt mit seiner Familie von Altix 3000-Servern und -Superclustern, die nach eigenen Angaben bisher leistungsfähigsten Linux-Systeme vor. In der Highend-Konfiguration als Shared-Memory-Cluster sollen sie Benchmark-Werte von traditionellen Supercomputern erreichen und übertreffen können. Die Altrix-Server können nach Angaben von SGI die einzelnen Prozessoren dynamisch unterschiedlichen Anwendungen zuweisen. http://www.sgi.com/newsroom/press_releases/2003/january/perf_linux.html

Jeder Node des neuen SGI-Superclusters besteht aus einem Server mit bis zu 64 Itanium-Prozessoren von Intel, die eine Taktfrequenz von 900 MHz oder 1 GHz aufweisen, und verfügt über einen Arbeitsspeicher von 512 GB. In einer Konfiguration mit 1 GHz-Prozessoren soll der Server ein Drittel mehr Leistung bieten als die Konkurrenz. Die Altix 3000-Systeme werden mit der "NUMAlink System Interconnect Fabric" von SGI verbunden, mit der bis zu mehrere hundert Prozessoren kombiniert werden können. Nach Angaben des Unternehmens sollen sich mit der Architektur in Zukunft Supercluster mit bis zu 2.048 Prozessoren verwirklichen lassen.

Als Einsteigermodell bietet SGI den Altix 3300 mit bis zu zwölf Prozessoren und 32 GB Arbeitsspeicher an. Das System kostet rund 70.000 Dollar. Ein Altix 3700 mit 64 Prozessoren, der Baustein für Supercluster, kommt auf 1,129 Mio. Dollar. Das Unternehmen will mit der Altix 3000-Familie vor allem im wissenschaftlichen Bereich punkten. Durch die Kombination von Standard-Prozessoren und Linux-Betriebssystem zusammen mit seiner NUMA-Verbindungsarchitektur hofft das Unternehmen auch kostenmäßig überzeugen zu können. Neben SGI arbeitet unter anderem auch IBM zurzeit einen Supercomputer auf Linux-Basis.


 

SuSE Linux 8.0 ab Mitte April im Handel
Komplettpaket bietet Komfort und Sicherheit
 

Die deutsche SuSE Linux AG http://www.suse-linux.de/de/home.html stellt die 8.0-Version ihres Linux-Komplettpakets vor, das ab Mitte April im Buch- und Computerfachhandel erhältlich sein soll. Die komfortable grafische Benutzeroberfläche KD 3 und die verbesserte Hardwareerkennung sind Neuheiten der achten Generation.
 

Die KD 3-Oberfläche bietet neben einem Internet-gerechten Desktop-System den "Konqueror", eine Kombination aus Browser und Dateimanager. Dieser zeigt Dateninhalte im Kleinformat an und spielt auch Musik- und Videotitel bei Anwahl kurz an. Leistungsstarke Drag & Drop-Funktionen verspricht SuSE Linux für die einzelnen Anwendungen des Programmpakets KOffice. Auch im Multimedia-Bereich sollen keine Wünsche offen bleiben: SuSE Linux 8.0 enthält neben Anwendungen zur Video- und Audiobearbeitung auch das neue Scanprogramm Kooka. Neben CDs können zukünftig auch DVDs unter Linux gebrannt werden.
 

In Sachen Datensicherheit ist die 8.0-Version mit dem erweiterten Personal Firewall 2 und einem Kryptofilesystem ausgestattet. Neben der PGP-Verschlüsselung für E-Mails integriert das System weitere Sicherheitstechnologien wie Open SHH, PAM und IPsecure.
 

Der empfohlene Verkaufspreis für SuSE Linux 8.0 Personal beträgt 49,90 Euro. Die Professional-Version kostet 79,90 Euro. Das Professional Update ist für 49,90 Euro zu haben.
 


 

Linux-Serverpaket für KMU
SuSE stellt Connectivity Server auf der Linux World vor
 

SuSE hat auf der Linux World Expo in Frankfurt heute, Mittwoch, eine Serverlösung für kleine und mittlere Unternehmen vorgestellt. Der SuSE Connectivity Server vereinigt nach Angaben des Nürnberger Unternehmens alle Server in einem Paket, die von KMUs oder einzelnen Abteilungen benötigt werden. http://www.suse.de/de/press/press_releases/archive01/connectivity_server.html
 

Das Paket integriert weitgehend vorkonfigurierte Dienste für Samba und Netatalk, die eine gemeinsame Nutzung von gemeinsamen Festplatten oder Druckern ermöglichen. Dabei können Linux-, Windows oder Mac OS-Rechner in das Netzwerk eingegliedert werden. Eine Masquarading-Funktion ermöglicht mehreren Rechnern den Internetzugang über eine einzelne ISDN- oder ADSL-Leitung.
 

Die Installation und zentrale Administration soll auch für ungeübte Benutzer durch das Tool YaST2 leicht möglich sein. In dem Softwarepaket ist bereits eine Firewall enthalten. Über den Proxy-Server lassen sich gleichzeitig Zugangsbeschränkungen durchsetzen. SuSE bietet seinen Connectivity Server für 990 Euro an.
 


 

Linux feiert 10. Geburtstag
Aus Hobby wurde ernstzunehmende MS-Alternative
 

Das Betriebssystem Linux feiert seinen zehnten Geburtstag. Sein Erfinder Linus Torvalds kündigte am 25. August 1991 sein freies Betriebssystem erstmals in einer Newsgroup an. "Ich mache ein (freies) Betriebssystem. (Nur ein Hobby, wird nichts Großes und nicht professionell wie GNU) für 386 und 486 AT-Klone", schrieb Torvalds damals vor zehn Jahren im Orginalton. http://www.linux.org/people/linus_post.html
 

Er fragte damals in seinem Posting nach den beliebtesten Features von Minix, um sie in sein Betriebssystem zu integrieren. Torvals rechnete damit, dass er innerhalb weniger Monate ein funktionierendes System erstellen könnte. Die Version 0.01 erschien am 17. September 1991 und war nicht wirklich benutzbar. Die erste Vollversion folgte Anfang 1992. Damals verfügte der Kernel bereits über virtuelle Speicherverwaltung und war als Entwicklungsplattform geeignet.
 


 

Linux-Tool zum Schutz drahtloser Netzwerke
IBM Wirelesss Security Auditor spürt falsch konfigurierte Access Points auf
 

Mit dem Wireless Security Auditor demonstrieren die Forscher von IBM Research den ersten Prototypen eines Sicherheits-Tools für Funk-LANs. Die auf einem Funk-PDA laufende Linux-Lösung erlaubt es Systemadministratoren, verwundbare Access-Points aufzuspüren, zu analysieren und richtig zu konfigurieren. http://www.ibmlink.ibm.com/uspress&parms=P_2001071201
 

Der Auditor präsentiert seine Ergebnisse farbkodiert. Access-Points, die richtig konfiguriert sind, werden grün dargestellt, während falsch aufgesetzte Zugänge rot angezeigt werden. Zusätzlich erhält der Benutzer Informationen zu allen Access-Points einschließlich Stations- und Netzwerknamen, Adresse, Platz und Sicherheitsstatus.
 

"Mit der Zunahme von 802.11b Funknetzwerke werden immer mehr Unternehmens-Netzwerke verwundbar durch Drive-by-Hacking. Der Wireless Security Auditor stellt deswegen ein wichtiges Tool zur Wahrung der Sicherheit dar", erklärte Dave Safford, Manager von Network Security bei IBM Research. Zurzeit verfügen Funknetze über zwei Sicherheitssysteme, die Verschlüsselungstechnik Wired Equivalent Privacy (WEP) und dem Authentifikationssystem Shared Key Authentication. Beide sind optional und Access Points werden in der Regel mit ausgeschalteten Sicherheitsfunktionen ausgeliefert.


 


 

LinuxTag: Veranstalter und Aussteller zufrieden
Zahl der Business-Besucher legt zu - insgesamt 15.000 Gäste

Am Sonntagabend ist in Stuttgart der siebte LinuxTag http://www.linuxtag.org zu Ende gegangen. Insgesamt besuchten nach Angaben der Messeleitung rund 15.000 Menschen die größte europäische Messe- und Kongressveranstaltung zum Thema Linux und Freie Software. Die Zahl der Business-Besucher habe deutlich zugenommen, sagte der Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Ulrich Kromer, zum Abschluss der viertägigen Veranstaltung. Dies zeige, dass Linux mittlerweile eine ernst zu nehmende Alternative zu anderen Betriebssystemen sei. Auch die Aussteller seien mit der Veranstaltung zufrieden gewesen, betonte die Messeleitung.

Auf dem LinuxTag präsentierten 110 Aussteller und 30 Freie-Software-Projekte vier Tage lang Neuheiten rund um Linux. Im Mittelpunkt der Messe standen aktuelle Entwicklungen im Hard- und Software-Bereich sowie Linux-Lösungen für Wirtschaft und Privatanwender. Parallel zur Messe wurden ein Freier Kongress und erstmalig ein kostenpflichtiger Business-Kongress über Linux abgehalten. Zur Eröffnung der Messe am Donnerstag hatten sich Vertreter von Bund und Industrie für einen verstärkten Einsatz von Freier Software ausgesprochen. Der nächste LinuxTag ist für den Frühsommer 2002 in Stuttgart angesetzt.

 


Linux-Seminar für Blinde
Trainer: "Linux unterstützt Blindentools besser als Windows"

Der Steiermärkische Blinden- und Sehbehindertenverband (STBSV) http://www.oebsv.at/deutsch/6.htm und das EDV-Schulungszentrum des Berufsförderungsinstituts Steiermark (bfi) http://www.bfi-stmk.or.at haben erstmals ein Linux-Seminar für sehbehinderte Menschen veranstaltet. Sechs Teilnehmer wurden mit Nutzung blindengerechten Hilfsmittel und Softwareprogrammen auf ihre Tätigkeit als Linux-Programmierer vorbereitet.

Der blinde Trainer Mario Lang von der TU-Graz schulte die Seminaristen in die Linux-Grundlagen, die fortgeschrittenen Linux-Anwendungen sowie Linux-Installation und Konfiguration unter besonderer Berücksichtigung von Tools für blinde und sehbehinderte Personen ein. Warum gerade Kenntnisse des Linux-Betriebssystems vermittelt wurden, begründet der Teamleiter für Blindenprojekte des bfi-EDV- Schulungszentrums Dietmar Ogris gegenüber pte damit, dass "Linux in den letzten Jahren beständig an Bedeutung gewonnen hat. Außerdem unterstützt es zahlreiche Tools für blinde besser als zum Beispiel die Betriebssystem Windows 2000 oder Windows NT".

Voraussetzung zur Teilnahme waren Kenntnisse der Tastatur und MS-DOS-Erfahrung, so Ogris. Das Seminarkonzept entsprach dem Jobmaster-Programm, eine Qualifizierung für IT-Berufe, die einen verbindlichen Ausbildungsstandard für die spätere Ausübung des Berufs garantiert. Die Kosten des 24.000 Schilling teuren Seminars wurden zu 70 Prozent von der Steiermärkischen Landesregierung getragen. Der Rest blieb Selbstbehalt.


 


Fachmesse LinuxTag ist eröffnet
Veranstalter erwartet bis zum Sonntag rund 20.000 Besucher

Die Fachmesse LinuxTag http://www.linuxtag.org ist am Donnerstag in Stuttgart eröffnet worden. Der Veranstalter LinuxTag e.V. erwartet bis zum Sonntag rund 20.000 Besucher, die sich auf dem Stuttgarter Messegelände über Trends und Neuerungen zum freien Betriebssystem Linux informieren wollen. Insgesamt präsentieren sich 110 Aussteller und 30 Freie-Software-Projekte auf 8.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Auf dem Programm stehen Live-Hackings, Vorträge sowie Workshops und ein Forum über Recht und Sicherheit von Freier Software.

Der LinuxTag ist nach Veranstalterangaben die größte Messe über Linux und Freie Software und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums http://www.bmwi.de . Linux stelle heute eine ernsthafte Alternative zu anderen Betriebssystemen dar, sagte die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Margareta Wolf, bei der Eröffnung. Zudem sei Linux eines der sichersten und stabilsten Betriebssysteme überhaupt. Wolf kündigte an, dass die Bundesministerien den Einsatz von Linux in der öffentlichen Verwaltung weiter unterstützten wollten.

Die Befürwortung Freier Software durch Unternehmen und den Staat helfe Deutschland, seine Spitzenposition im Bereich Linux und Freie Software weiter auszubauen, sagte der Vorsitzende des LinuxTages, Oliver Zendel. Durch Veranstaltungen wie den LinuxTag soll diese Bewegung vorangetrieben und ein erweiterter Dialog zwischen Entwicklern, Wirtschaft und Verwaltung ermöglicht werden.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:12
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