Liesing: Liebes Bärchen reist durch
den Tierkreis
Eine unterhaltsame "Märchen-Stunde" für Kinder und deren erwachsene
Begleiter organisiert das "Astronomische Büro Wien" am Samstag, 21. Jänner,
in der "Wotruba-Kirche" auf dem Georgenberg (in Wien 23., Georgsgasse/Rysergasse).
Beginn: 16 Uhr. Im Laufe einer abwechslungsreichen Erzählung macht Mag. Ruth
Mucke die Zuhörerschaft mit Besonderheiten am Firmament vertraut. Die
Geschichte trägt den Titel "Ursinchens Reise durch den Tierkreis". Der
Eintritt ist kostenlos. Die lehrreiche Veranstaltung dauert etwa eine
Stunde. Mag. Ruth Mucke berichtet den Kleinen über wundersame Erlebnisse des
drolligen Bärchens Ursinchen. Der liebenswerte pelzige Geselle sucht nach
seinem Bruder "Großer Bär", besteht tapfer mehrere Abenteuer und lernt dabei
alle Sternbilder kennen.
Auskünfte zur "Märchen-Stunde": Telefon 889 35 41
Das Ende dieses bildenden "Sternen-Märchens" kann hier nicht verraten
werden. Beim Gespräch mit der "Rathauskorrespondenz" deutete Mag. Ruth Mucke
einen guten Ausgang an. Genaueres ist erst am Samstag in der "Wotruba-Kirche"
zu hören. Für jüngere und reifere Interessierte veranstaltet das
"Astronomische Büro Wien" laufend informative Veranstaltungen über die
Vorgänge am Himmelszelt. Immer wieder werden frei zugängliche Info-Abende im
Freiluft-Planetarium am Georgenberg durchgeführt. Auskünfte zur
"Märchen-Stunde" und zu weiteren Terminen gibt der Leiter des
"Astronomischen Büro Wien", Prof. Hermann Mucke, unter der Rufnummer 889 35
41.
Allgemeine Informationen:
o Astronomisches Büro Wien:
members.ping.at/astbuero/
o Österreichischer Astronomischer Verein:
members.eunet.at/astbuero/av.htm

Liesinger Brauerei: Industriedenkmal
mit bewegter Geschichte
Das seit Freitag Früh in Brand stehende ehemalige Betriebsgebäude der
Liesinger Brauerei - seit 8.30 Uhr herrscht Alarmstufe 3, 100
Feuerwehr-Leute befinden ich vor Ort im Einsatz - kann auf eine bewegte
Geschichte zurück blicken. Gegründet von Johann Georg Held (1796 - 1850),
der dort Besitzer eines zwischen Breitenfurter Strasse und
Rudolf-Weißdorn-Gasse gelegenen Felsenkellers war, konnte im Jahr 1828 die
Genehmigung zum Bau einer Brauerei erreichen. Im Jahr 1839 war es dann so
weit: das erste "Oberliesinger Felsenkeller-Bräu" konnte ausgeschenkt
werden. Aufgrund der Nähe zur 1841 eröffneten Südbahnstrecke nahm das
Unternehmen einen großen Aufschwung. Zu seinem Tod bestimmte Held
eigentümlicherweise, dass die florierende Brauerei eingestellt, das Brauhaus
öffentlich versteigert und all sein Besitz verkauft werden soll.
Nichtsdestrotrotz ging das Geschäft weiter: Helds Erben wurden von den
Mitbesitzern Moriz Faber und Theodor Löwenthal ausbezahlt und der Betrieb
wurde weiter geführt. 1872 wurde die Brauerei in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt. Im Jahr 1898 errichtete das Architekten-Duo Ferdinand Fellner
und Herman Helmer den charakteristischen Turm auf dem Brauerei-Gelände. Das
neue Gebäude, das mit einem großen Tanzsaal und einem Restaurationsbetrieb
ausgestattet war, galt über Jahre hinweg als beliebtes Ausflugslokal.
Zwischen 1900 und 1914 entstanden für die Brauerei-Arbeiter und deren
Familien diverse Wohnhäuser. 1928 erfolgte die Fusion mit der
Österreichischen Brau-AG. Nach 1945 zählte die Liesinger Brauerei zu den
ersten Berieben, die wieder voll arbeiten konnten. Der Grund: Der Besitz war
zwar in sowjetischer Hand, andererseits konnte dadurch aber die Versorgung
mit Gerste sicher gestellt und 500 Arbeiter konnten beschäftigt werden. Ende
der 60er Jahre entstand noch eine Siloanlage für 22.000 Tonnen Gerste. 1973
wurde das letzte Bier in Liesing gebraut, in den nächsten Jahren wurde noch
Limonade und Bier abgefüllt. 1990 wurde der letzte große Schornstein und das
Kesselhaus abgetragen. Heute erinnert auf dem ehemaligen Gelände noch ein
eigenes Brauereimuseum an die Geschichte der Brauerei.
Geschichte des Brauereiwesens in Wien
Brauhäuser gibt es in Wien bereits seit dem 13. Jahrhundert. Das Bier
wurde aber damals vorwiegend noch in eigenen Haushalten hergestellt. Der
"Kampf" zwischen Wein und Bier ist ebenfalls schon recht lange belegbar: So
wurde etwa in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus Rücksicht auf die
Wiener Weinbauern das uneingeschränkte Brauen und Ausschenken von Bier
eingeschränkt. In Wien gab es noch bis ins 19. Jahrhundert eine Unzahl an
kleineren Brauereien. Auch die Stadt Wien verfügte über einen eigene
Brauerei, die im Jahr 1905 gegründet wurde. Noch im Jahr 1929 existierten in
Wien 20 Brauerei-Betriebe. 1983 waren es nur mehr zwei Betriebe.

Bezirksmuseum Liesing zeigt "Blues
Painting"
Bis 13.02.05 : Malereien von Eef Zipper, Eintritt frei
Farbkräftige moderne Gemälde der Malerin Eef Zipper präsentiert das
Bezirksmuseum Liesing in Wien 23., Canavesegasse 24, noch bis Sonntag, 13.
Februar, in der Sonder-Ausstellung "Blues Painting". Eef Zipper stellt einen
beeindruckenden Bilderbogen vor, manche Gemälde reflektieren musikalische
Einflüsse. Neben 24 abstrakten Werken, es handelt sich um "Objekt-Bilder",
sind einige Skulpturen aus Stein zu besichtigen. Die Künstlerin wendet viel
Zeit für die sorgsame Herstellung ihrer anziehenden Eitempera-Malereien auf.
Mehrere Farbschichten werden aufgebracht und mit Sand aus Holland oder
anderen Materialien versehen. Mit einer subtilen Kratztechnik bringt die in
Amsterdam geborene Künstlerin vorher verborgene Ebenen und Zeichen in
vollends neuer Form zum Vorschein. Die Öffnungsstunden des Liesinger
Bezirksmuseums lauten: Mittwoch und Samstag von 9 bis 12 Uhr, Sonntag von 10
bis 12 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.
Mag. art. Eef Zipper (Jahrgang 1943) lebt und arbeitet bereits seit
langen Jahren in Wien. Die erfolgreiche Malerin setzt bei ihren
faszinierenden "Objekt-Bildern" nach eigenen Angaben auf die "Vieldeutigkeit
und Mystik des Augenblicks". Seit dem Jahr 1964 stellt die Künstlerin ihre
Werke bei Ausstellungen im In- und Ausland vor. Gleich interessant wie die
abstrakten Gemälde sind Eef Zippers steinerne Plastiken. Freunde moderner
Kunst sollten die Sonder-Ausstellung "Blues Painting" im Bezirksmuseum
Liesing keinesfalls versäumen.
o Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Liesing:
www.bezirksmuseum.at/liesing

ÖVP Liesing: Voller Erfolg für
Liesinger Zukunftsgespräch
"Dass das Zukunftsgespräch derartig erfolgreich war, zeigt das enorme
Interesse der Liesinger Bürgerinnen und Bürger", betont DI Roman Stiftner,
Bezirksparteiobmann der ÖVP Liesing, und bezieht sich dabei auf die
Veranstaltung der Liesinger ÖVP, bei der das neue Programm "Zukunft23 -
Liesing beleben" der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Unzählige Besucher sorgten deshalb am Dienstagabend für ein randvoll
gefülltes Liesinger Schokolademuseum der Confiserie Heindl: Nach einer
Präsentation zu den Erfolgen der Regierung "Schüssel II" durch Abg. z. NR
Dr. Erwin Rasinger präsentierte Stiftner das neue Arbeitsprogramm für
Liesing. "Von Infrastruktur über Wirtschaft und Bildung bis hin zu Wohnen
und Leben erstreckt sich die Vielfalt jener Themen, die es aufzugreifen
gilt", meinte Stiftner in diesem Zusammenhang und ergänzte: "Unser Programm
spannt diesen Bogen und bringt den Bezirksvorsteher damit unter starken
Zugzwang". Anschließend standen sowohl DI Stiftner und sein Team, als auch
Dr. Rasinger persönlich für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Das Programm, das an diesem Abend großen Anklang bei der Liesinger
Bevölkerung fand, besteht dabei aus 23 einzelnen Forderungen, die sich mit
den unterschiedlichsten Lebensbereichen befassen, aber alle ein gemeinsames
Ziel haben: Die Lebensqualität der Liesingerinnen und Liesinger zu
verbessern. Details zu "Zukunft23 - Liesing beleben" finden Sie unter "liesing.oevp.at".

Sitzung der Bezirksvertretung Liesing
Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Liesing findet am
Donnerstag, dem 9. Dezember, um 16 Uhr, im Amtshaus, 23, Perchtoldsdorfer
Straße 2, 1. Stock, Festsaal (Zimmer 43) statt.
