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Landstraße: Ausstellung "Waber sieht Wien"

Der Kulturverein "Kultur im 3." und das Bilderhaus "Kleine Galerie" präsentieren noch bis Freitag, 28. Jänner, in der "Galerie im Sitzungssaal" im Hause in Wien 3., Landstraßer Hauptstraße 96 (1. Stock), die Ausstellung "Waber sieht Wien". Vorgestellt werden höchst einfühlsam gestaltete "Stadtbilder" der Künstlerin Linde Waber. In ihren feinen Farbholzschnitten blickt Linde Waber auf verschiedenste Baulichkeiten, darunter der Karl-Marx-Hof und ein Fabriksgebäude. Vom Stephansdom und dem Prater bis zu einer Stadtbahn-Station reichen die Motive. Gekonnt verknüpft Linde Waber in ihren Arbeiten die Realität mit dem künstlerischen Empfinden. Die meisten Farbholzschnitte stammen aus den Jahren 1977 und 1978. Die Öffnungsstunden der "Galerie im Sitzungssaal": Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

     Weitere Auskünfte über die aktuelle Bilderschau "Waber sieht Wien" können bei der "Kleinen Galerie" erfragt werden, die Telefonnummer lautet 710 34 03. Ebenso möglich sind Anfragen per E-Mail: mailto:kleine.galerie@vhs.at .

     Zur Person der Künstlerin: Linde Waber, Jahrgang 1940, ist akademische Malerin und Grafikerin, die Kreative lebt und arbeitet in Wien-Brigittenau. Dem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien folgten Studienreisen in alle Welt und ein längerer Aufenthalt in Japan. Linde Waber absolvierte im Laufe der Jahre zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen im In- und Ausland (Wien, Berlin, Bern, Brüssel, San Francisco, San Paolo, etc.). In anregenden Farbholzschnitten setzt sich die Künstlerin intensiv mit der Stadt auseinander und lässt uns an bewegenden Stimmungen teilhaben.

o Allgemeine Informationen:
  Kleine Galerie
  kleine.galerie.vhs.at/
 


 

SP-Zabrana: Wiener ÖVP braucht sich um Wirtschaftsstandort Landstrasse keine Sorgen machen

"Die Wiener ÖVP hat sich um den Wirtschaftsstandort Landstraße bis jetzt keine rasenden Sorgen gemacht - und sie braucht dies auch weiterhin nicht zu tun, diese ist bei der Wiener Stadtregierung und der Bezirksvorstehung in besten Händen", unterstrich Bezirksvorsteher-Stellvertreter Rudolf Zabrana zum heutigen Mediengespräch der ÖVP Landstraße. Die Landstraße sei, so Zabrana, mit einem Angebot von mittlerweile über 70.000 Arbeitsstätten und einem prognostizierten Wachstum von 5% pro Jahr mit weitem Vorsprung auf dem 2.Platz aller Wiener Bezirke nach der City und werde in den nächsten 10 Jahren die Innere Stadt eingeholt haben.

   Die Diskussion über die Einkaufszentrum-Widmung in Wien-Mitte erinnere ihn stark an die Diskussion über die Landstraßer "Galleria" in den achtziger Jahren, so Zabrana weiter. Die dort angesiedelten 25.000 m2 wurden seinerzeit von der ÖVP als "Tod der Landstraßer Hauptstraße" angesehen - haben aber die Geschäftsstraße gerettet und heute wieder auf den 5.Platz der Geschäftszentren und auf den 3.Platz der Wiener Einkaufsstraßen (hinter Mariahilfer Straße und Favoritenstraße)zurückgebracht.

   Mit Wien-Mitte bzw. W3 und den seit 14 Jahren außer Diskussion stehenden Einkaufsflächen besteht die berechtigte Chance, sogar die Favoritenstraße einzuholen und die Lücke zur Innenstadt zu schließen. Darüber hinausgehend besteht die Gelegenheit - wenn sie von den Landstraßer Geschäftsleuten genützt wird - die 150.000 UmsteigerInnen in Wien-Mitte als Potenzial zu sehen und diese zum Einkaufen in der Landstraße zu gewinnen.

   Die moderne Wirtschaft sei jedenfalls, so Zabrana weiter, dynamisch - nicht zuletzt zeige ein Weltkonzern wie Siemens, wie Standorte aufgebaut und wieder verlegt werden. Doch die Stadtplanung und auch die Bezirksvorstehung verschlafe die Entwicklung nicht: so sei bereits 2002 ein Ideenwettbewerb zur "Nachnutzung" von Firmenarealen an der Erdberger Lände eingeleitet worden. Allerdings sei, so Zabrana, die VP Landstraße auch dabei bislang nicht besonders aktiv gewesen.


 

Bezirksmuseum Landstraße zeigt "Der Wiener-Neustädter Kanal"

Das Bezirksmuseum Landstraße, 3., Sechskrügelgasse 11, zeigt in der nächsten Ausstellung "Der Wiener-Neustädter Kanal auf der Landstraße und in Simmering". Der Kanal, an dessen Existenz heute nur mehr einige Ortsbezeichnungen erinnern, wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet und sollte als Handelsroute bis Triest dienen. Das Projekt wurde niemals verwirklicht, allein die Kanalstrecke bis Wiener Neustadt ist bis heute existent. Der Wiener Hafen befand sich seinerzeit an der Stelle des heutigen Verkehrsknotenpunktes "Wien-Landstrasse". Mitte des 19. Jahrhunderts endete die Geschichte des Kanals als Schifffahrtslinie. Die Eisenbahn begann als neues Transportmittel ihren Siegeszug anzutreten.

Nähere Details bzw. Erinnerungen an den Wiener Neustädter Kanal liefern auch die Museumsnachrichten des Bezirksmuseum Landstrasse in Form dreier Beiträge von Heimatforschern über die Geschichte und die Entwicklung dieses technischen Meisterwerkes aus der Biedermeierzeit.

Weitere Kleinausstellungen sind ein Beitrag über die Landstraße "Schilder-Manufaktur Kurt Bauer", Aquarelle von Ingeborg Michalek, Ölbilder von Monika Stimm-Baauer und "Schwarz-Weiß", Fotos von Christian Lanik.

Die neue Ausstellung wird am Freitag, 15. Februar um 19 Uhr eröffnet. Letzter Ausstellungstag ist Sonntag, 4. Mai.

Das Bezirksmuseum Landstraße, 2., Sechskrügelgasse 11, hat jeden Sonntag von 10 bis 12 und jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Nach telefonischer Rücksprache können spezielle Führungen angeboten werden, bzw. im Archiv des Bezirksmuseum "gestöbert" werden. Das neue "Scan-Archiv" bietet die Möglichkeit, gedruckte Kopien aller Bezirksansichten und Ansichtskarten zu einem günstigen Preis zu erwerben.

Weitere Informationen:

o Bezirksmuseum Landstraße: www.wien.at/ma53/museen/bm03/



 

Scan-Archiv im Bezirksmuseum Landstrasse

Ein neues Service für Interessenten an der Bezirksgeschichte bietet das Bezirksmuseum Landstrasse an: In langjähriger Arbeit wurden Dokumente, Bezirksansichten und Ansichtkarten in einem Scan-Archiv gesammelt. Nun können Kopien zu einem günstigen Preis erstellt werden.

Interessenten wenden sich an das Bezirksmuseum Landstrasse, 3., Sechskrügelgasse 11. Das Museum ist jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr, sowie jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Das Museum ist telefonisch unter 711 34/03 127 oder per Fax: 711 34/99 35040 oder per Mail: post@b03.magwien.gv.at, Betreff: Bezirksmuseum, erreichbar

Weitere Informationen:
o Bezirksmuseum Landstraße: www.wien.gv.at/ma53/museen/bm03/


 

Erinnerungen an Hans Holt in der VHS Landstraße

Im Rahmen der Vortragsreihe "Filmgeschichte - selbst erlebt! Erinnerungen an Hans Holt" spricht der Filmfachmann Karl Hans Koizar am Freitag, 15 Uhr, in der Volkshochschule Landstraße, Zweigstelle LaWie, über Hans Holt, einen der populärsten, vor Jahresfrist verstorbenen Künstler des 3. Bezirkes. (mit Filmbeispielen!).

Als Hans Holt im Jahr 2001 starb, verließ uns eine Landstraßer Persönlichkeit, die zu den beliebtesten Film- und Bühnenkünstlern zählte. Zu seinem Bekanntenkreis gehörte auch Karl Hans Koizar, der Gast in seinem Heim und an manchen Theaterabenden, aber auch Gestalter von Hans Holts Autogrammnachmittagen im Bellariakino war. Hans Koizar bewahrt in seiner Sammlung unvergessliche Filme des Künstlers auf.

o Eintritt Euro 3,-/öS 41,28

Kursort, LaWie, Landstraßer Hauptstraße 96
Weitere Termine: 15.2., 8.3. und 22.3. 2002 jeweils ab 15.00 Uhr
Anmeldung in der Volkshochschule Landstraße
(3., Hainburger Straße 29, Tel.: 715 08 00)

Weitere Informationen:

o VHS Landstraße: http://vwv.at/ShowVhs.action?vhsId=273


 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:11
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