REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Labor

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Mehr Sicherheit für Blutprodukte
Europäische Blutsicherheitsallianz kämpft für neue Standards

Acht Patientenorganisationen aus ganz Europa haben eine neue Plattform für ein Höchstmaß an Blutsicherheit in Europa geschaffen. Dies gab heute, Freitag, der Vorsitzende der Hepatitishilfe Österreich http://www.gesundeleber.at Ernst Leitgeb auf einer Pressekonferenz bekannt. Durch die Gründung der Pan-Europäischen Blutsicherheitsallianz (PBSA) soll zukünftig die Sicherheit für Blut und Blutprodukte wesentlich mitbestimmt und verbessert werden. Bei der von der Hepatitishilfe Österreich http://www.gesundeleber.at veranstalteten ersten Generalversammlung wurde die offizielle Satzung unterzeichnet.

"Dies ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver und engagierter Arbeit", sagte Panos Englezos (Bild), Vorsitzender der PBSA. Obwohl es sich um acht verschiedene Patientenorganisation mit Schwerpunkten auf ganz unterschiedlichen Erkrankungen handelt, haben wir doch alle ein gemeinsames Interesse: Die Sicherheit und die Verfügbarkeit von Blut und Blutprodukten zu sichern und voran zu treiben."

Die PBSA ist eine Kooperation von acht Patientenorganisationen aus ganz Europa, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das öffentliche Bewusstsein für Blutsicherheit in Europa zu verbessern und das Recht aller Patienten auf die sichere Behandlung mit Blutprodukten zu fördern. Die Gründung der PBSA wurde von der Internationalen Thalassämie Föderation (TIF) http://www.thalassaemia.org initiiert und von der Firma Baxter finanziell unterstützt.

Die dringende Notwendigkeit für eine europäische Partnerschaft sehen die Experten in der Schaffung einheitlicher rechtlicher Gesetzeslagen sowie in der internationalen Normierung der Qualitätsstandards. Auf diesen Gebieten sollen zukünftig noch einschneidende Veränderungen vorgenommen werden. "Während die Versorgung mit sicheren Blutprodukten in Westeuropa über einen hohen Sicherheitsstandard verfügt, so ist dies in den meisten Ländern Osteuropas nicht 100-prozentig gegeben", sagte die Vorsitzende der PBSA, Androulla Eleftheriou. "Benötigt man in diesen Ländern, beispielsweise auf Grund eines Unfalls, eine Blutspende, so birgt dies ein mögliches Risiko."

Die besonderen Problemfelder im Bereich der Sicherung von Bluttransfusionen und Blutprodukten sehen die Experten in vier zentralen Punkten. Ein erstes ernsthaftes Problem liegt in der zunehmenden Globalisierung sowie der Veränderung von Klima und Umwelt. Bakterien, Parasiten und Krankheitserreger, die bislang in bestimmten Regionen heimisch waren, werden so zu "migrierenden Bakterien". Dieser Trend bedingt die Entwicklung von neuen, spezifischen und schnellen Testverfahren, die momentan noch nicht vorhanden sind. Weiters liegt eine potenzielle Gefahrenquelle in der kontinuierlich bestehenden Bedrohung durch neue, noch unbekannte Krankheitserreger. Und nicht zuletzt darf menschliches Versagen bei der Arbeit mit Blutprodukten nicht unterschätzt werden.
 

 


 

Notfalllabor.de begrüßt den 100.000sten Besucher

Im Laufe des Februars verzeichnete das Laborportal Notfalllabor.de
den 100.000sten Besucher. Dies ergab eine Auswertung der aktuellen
Zugriffs-Statistiken.
Die Betreiber zeigten sich sehr zufrieden. "Diese Zahl hatten wir
erst Mitte des Jahres erwartet", so Firmenchef Bernhard Liebchen.
Notfalllabor.de war im Juli 2002 gestartet und bietet interessierten
Kunden einen unabhängigen Marktüberblick über den gesamten
medizinischen Labor-Bereich.
Neben den Brachengrößen Bayer, Roche, Ortho oder VWR finden sich auch
zahlreiche kleine und mittlere Firmen auf Notfalllabor.de und
präsentieren ihre Produkte den Besuchern.
 


Verbesserte Sicherheitsstandards für Blutkonserven
Europaparlament verabschiedet einheitliche Richtlinie - Regelung ab 2005

Ab 2005 sollen in der Europäischen Union einheitliche und strenge Sicherheitsstandards für Blutspenden gelten. Heute, Mittwoch, hat das Europaparlament http://www.europarl.eu.int in dritter und abschließender Lesung eine entsprechende Richtlinie verabschiedet. Die Prüfung von Blutspenden darf nur durch medizinisches oder biowissenschaftliches Fachpersonal mit einschlägiger Berufserfahrung geschehen. Die Frage der Verantwortung war bis dato nicht eindeutig geklärt.

Darüber hinaus führt die Gemeinschaft ein System ein, mit dem Zwischenfälle und unerwünschte Reaktionen während des Transfusionsprozesses erfasst werden. Durch dieses System sollen Blutkonserven vom "Spender bis zum Empfänger" rückverfolgbar werden. Die Richtlinie regelt zusätzlich die Eignungsprüfung der Spender, die Zulassung und Ausstattung der Einrichtungen der Transfusionsmedizin, die Qualifikation und Fortbildung des ärztlichen, technischen und Pflegepersonals sowie die Überprüfungs- und Inspektionsmechanismen der Einrichtungen. Zudem sieht die Richtlinie einheitliche Standards für die Gewinnung, das Testen, die Lagerung und die Verteilung von menschlichen Blut- und Blutbestandteilen vor.


E-Nase erschnüffelt Krankheitserreger im Blut
Pathogene an charakteristischen Gasen mittels Sensoren erkennbar
 

Studenten des Illinois Institute of Technologie (IIT) http://www.iit.edu haben eine Messtechnologie entwickelt, mit der Ärzte Krankheitserreger im Blut schneller erkennen und identifizieren können als durch herkömmliche Labortests. Das Prinzip, bekannt als elektronische Nase, besteht aus einer Anordnung kleiner Sensoren, die die abgegebenen Gase der Mikroorganismen detektieren. Die Anwendung funktioniert laut Entwicklern auch bei infektiösen Bakterien wie E. coli und Staphylococcus aureus.
 

Die Sensoren werden mit einem PC verlinkt, um die charakteristischen Gase zu analysieren und sie mit bekannten Pathogenen zu vergleichen. Derzeit benötigen Labors bis zu zwei Tage um Krankheitserreger im Blut zu erkennen. Die elektronische Nase soll dies in 24 Stunden schaffen. Das künstliche "Schnüffelorgan" reagiert wie Rezeptoren in der Nase auf mikroskopische Partikel. "Es gibt Millionen Neuronen, die Moleküle in der Nase binden und vom Gehirn als spezifische Gerüche wahrgenommen werden", erklärte Christopher Morong von der IIT. Die E-Nase funktioniere ähnlich, bestehe allerdings aus lediglich acht Sensoren. Sie können aber hunderte spezifische Geruchsmerkmale erkennen. Eine Tuberkulosebakterien identifizierende elektronische Nase befindet sich bereits in der Entwicklung, so Morong.
 

Langfristig soll es möglich sein, Patienten Blut abzunehmen und mittels der elektronischen Nase sofort Krankheitserreger zu "erschnüffeln". Einziger Nachteil: Die Detektion der Gase ist ohne die Züchtung der Pathogene schwierig. Derzeit muss das Blut 24 Stunden kultiviert werden, damit mögliche Bakterien auf ein detektierbares Niveau wachsen können.
 


Biotechnologisches Diagnosegerät für die Arztpraxis
Siemens und November AG entwickeln gemeinsam automatisiertes Minilabor
 

 Siemens http://www.siemens.de und die November AG http://www.november-ag.de haben die gemeinsame Entwicklung eines neuartigen biotechnologischen Analysegerät für die humanmedizinische Diagnostik angekündigt. Einen entsprechenden Vertrag hat die November AG mit dem Siemens-Bereich Medical Solutions unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Bei dem Gerät handelt es sich um ein automatisiertes Minilabor, das eine schnellere Diagnose vor Ort, etwa in der Arztpraxis, ermöglichen soll. Das Gerät übernimmt dabei die Rolle der Laboranten und untersucht Speichel- und Blutproben auf Infektionserreger wie Hepatitisviren oder Krebszellen.
 

Teure und technisch aufwändige optische DNA-Analyseverfahren sollen durch ein kostengünstigeres elektrochemisches Nachweis-Prinzip ersetzt werden. Das automatisierte Diagnoseverfahren soll die Ladung und das elektrochemische Verhalten von Biomolekülen nutzen. Eine geringe Menge Blut genügt, um in kürzester Zeit Infektionserreger wie Hepatitisviren oder Krebszellen nachzuweisen. Aufbauend auf dieser Technologie werden Siemens und die November AG zusammen die Produktentwicklung durchführen.
 

Das geplante "Labor im Kleinformat" soll die Integration aller üblicherweise im Großlabor durchgeführten Prozessschritte in einem einzigen Gerät ermöglichen - von der Aufbereitung der Patientenprobe bis zur fertigen Analyse. Als Einsatzgebiete kommen neben Arztpraxen auch Intensivstationen, Operationsbereiche, Neugeborenenstationen und Notaufnahmen in Frage. Die Markteinführung der Technologie soll im Jahr 2003 erfolgen. Nach Einschätzung von Experten soll der Markt für die Molekulare Diagnose von derzeit etwa drei Mrd. Dollar auf 5,5 Mrd. Dollar im Jahr 2005 wachsen.
 


 

Neues elektrochemisches Nachweisverfahren revolutioniert die medizinische Diagnostik


   Siemens und november AG entwickeln biotechnologisches
Diagnosegerät für die Arztpraxis       

  Der Siemens-Bereich Medical Solutions (Med) und die november AG
entwickeln gemeinsam ein neuartiges biotechnologisches Analysegerät
für die humanmedizinische Diagnostik. Ein entsprechender Vertrag
wurde unterzeichnet. Bei dem Gerät handelt es sich um ein
automatisiertes Minilabor, das eine schnellere Diagnose vor Ort,
beispielsweise in der Arztpraxis, ermöglichen soll. Das Gerät
übernimmt dabei die Rolle der Laboranten und untersucht Urin-,
Speichel-und Blutproben auf Infektionserreger wie Hepatitisviren oder
Krebszellen.  

    Basierend auf einer von der november AG entwickelten Technologie
("Lab-on-a-Strip") werden teure und technisch aufwändige optische
DNA-Analyseverfahren durch ein kostengünstigeres elektrochemisches
Nachweis-Prinzip ersetzt. Das neuartige automatisierte
Diagnoseverfahren macht sich die Ladung und das elektrochemische
Verhalten von Biomolekülen, also etwa der DNA, zu Nutze. Eine geringe
Menge Blut genügt, um in kürzester Zeit Infektionserreger wie
Hepatitisviren oder Krebszellen nachzuweisen. 
  
   Aufbauend auf dieser Technologie werden Siemens und die november
AG zusammen die Produktentwicklung durchführen. Die Markteinführung
der Technologie soll im Jahr 2003 erfolgen. Der Markt für die
Molekulare Diagnose wächst schnell: Experten erwarten einen Anstieg
von derzeit etwa 3 Mrd. US-Dollar auf 5,5 Mrd. US-Dollar im Jahr
2005.

   Das neuartige "Labor im Kleinformat" ermöglicht die Integration
aller üblicherweise im Großlabor durchgeführten Prozessschritte in
einem einzigen Gerät - von der Aufbereitung der Patientenprobe bis
zur fertigen Analyse.

  Aufgrund der kompakten Bauweise des Gerätes ergeben sich als
bevorzugte Einsatzgebiete neben den Praxen niedergelassener Ärzte
auch Intensivstationen, Operationsbereiche, Neugeborenenstationen und
Notaufnahmen.

  Med erweitert mit der Entwicklung und Fertigung dieses einfach
bedienbaren Gerätes das Spektrum von medizinischen Lösungen in der
Disease-Management-Kette um ein biotechnologisches
Diagnose-verfahren. Dadurch wird auch die Entwicklung neuer Therapien
unterstützt.

  Um im Sinne einer optimalen Patientenversorgung leistungsfähige und
kosteneffiziente medizinische Prozesse in der Diagnostik anbieten zu
können, investiert Siemens Medical Solutions über die medizinische
Informationstechnologie hinaus vermehrt in die Biotechnologie.
Bereits Anfang 2000 hatte das Unternehmen eine finanzielle
Beteiligung an dem Leipziger Start-up Biotech Unternehmen peS
diagnostiksysteme bekannt gegeben, das Systeme für die
Proteindiagnostik entwickelt. Die Entwicklung des neuartigen
Diagnosegeräts zusammen mit der november AG komplettiert somit die
technologische Basis der Siemens AG im Bereich Molekulare Diagnose
durch die Bereitstellung integrierter Nukleinsäure-Diagnostika.

 


Cholesterin-Spiegel mit NMR-Technologie analysieren
Effektivität von Medikamenten wird signifikant erhöht
 

Die Effektivität von Medikamenten, die den Cholesterin-Spiegel senken, bestimmen Mediziner der North Carolina State University http://www.ncsu.edu/ und der Northwestern University Medical School http://www.nums.nwu.edu/ jetzt mit Hilfe der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR). Dabei analysieren sie Größe und Konzentration des LDL.
 

Dieses "Low Density Lipoprotein" versorgt die Zellen mit Cholesterin. Wie viel Lipoprotein der Körper bildet, ist erblich bedingt. Daher wirken auch cholesterinsenkende Medikamente bei jedem Patienten anders. "Wissen die Ärzte um die jeweilige Lipoprotein-Menge, können sie die Medikamente und deren Dosis auf die Größe und Konzentration der Lipoproteine abstimmen und so bessere Behandlungserfolge erzielen", sagte Dr. Robert Rosenson, Leiter des Preventive Cardiology Center an der Northwestern University Medical School. "Zudem entstehen keine zusätzlichen Kosten dadurch, dass erst verschiedene Therapien ausprobiert werden, bis eine quasi per Zufall Erfolg bringt." Bislang bestimmten die Ärzte mit Hilfe einfacher Bluttests, wie effektiv die einzelnen Medikamente den Cholesterin-Spiegel im Blut beeinflussen.
 

Die NMR-Technologie hat auf Grund ihrer Detailgenauigkeit und Risikoarmut in den letzten Jahren eine weite Verbreitung gefunden. Im Gegensatz zur Röntgendiagnostik und zur herkömmlichen Computertomographie basiert das Verfahren nicht auf Röntgenstrahlung. Der Körper oder das zu untersuchende Körperteil wird vielmehr einem starken Magnetfeld ausgesetzt, was das Gewebe zur Aussendung messbarer Signale anregt. Im Computer werden diese Daten dann zu Bildern verarbeitet.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:11
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE