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Aktuelle Umfrage des Kunstmagazins "State Of The Art": Österreichs Kunstszene in Bezug auf Mäzenatentum illusionslos

Österreichs bildende Künstler zertrümmern das Image der vielbesungenen Mäzenaten: In einer aktuellen Umfrage der Kunstzeitschrift "State of the Art" apostrophieren nicht weniger als 86 Prozent der Künstler Mäzene in Österreich als "eigentlich nicht existent". Anstatt mit freigebigen Gönnern habe man es vielmehr mit knallhart berechnenden Sponsoren zu tun, die Steuervorteile und Imagetransfer für ihre Betriebe im Auge haben und auf günstige Einkaufsmöglichkeiten aus sind. Lediglich jeder siebente meint, Mäzene spielen eine wichtige Rolle für die Chancenerhöhung der Künstler.

   Noch schlechter als die Mäzene kommt nur das "Cultural Industries"-Programm von Kunststaatssekretär Franz Morak weg: Im Vergleich zu Initiativen anderer Länder sei es lachhaft, sagen 89 Prozent.

   "State of the Art" fragte auch "die drei Ausstellungshallen mit der größten Bedeutung für die Kunstentwicklung des 21. Jahrhunderts" ab: Am meisten vertrauen die Künstler dem Kunsthaus Bregenz, dem Mumok und der Secession.

   Dennoch denken die heimischen Kunstschaffenden weder ans Aufgeben noch ans Wechseln in eine Dienstleister-Rolle: Praktisch 100 Prozent der Befragten sehen sich auch in der Zukunft "als KünstlerIn, die/der der Welt etwas zeigen/mitteilen will".
 


 

Würdigungspreis für Kunst- und Kulturprojekte zur Integration von Menschen mit Behinderung 2004 an Theater Ecce verliehen

"Mit den Preisen wollen wir ganz bewusst ein Signal setzen im Umgang mit der Verantwortung der Gesellschaft mit Menschen mit Behinderung. Wir wollen jener Arbeit verstärkt Aufmerksamkeit widmen, die die aktive Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in den künstlerischen Prozess zum Ziel hat", so Kunststaatssekretär Franz Morak gestern Nachmittag, anlässlich der Preisverleihung des 2003 erstmals gestifteten Würdigungspreises und Förderungspreises für Kunst- und Kulturprojekte zur Integration von Menschen mit Behinderung.

   Der mit 11.000 Euro dotierte Würdigungspreis für realisierte Kulturprojekte geht heuer an das Salzburger THEATER ECCE, das seit ungefähr 10 Jahren integrative Tanz- und Theaterarbeit leistet und in seine Produktionen mehrfach behinderte Schauspielerinnen und Schauspieler integriert. Der mit 7.500.- Euro dotierte Förderungspreis für aktuelle Kunst- und Kulturprojekte geht an das steirische Künstlerkollektiv sinnlos, das  in Graz im Jahr 2003 ein umfangreiches Programm entwickelt hat, mit dem Ziel, die "Differenz als Qualität und nicht als Stigma" anzuerkennen. Die  soeben erschienene Publikation  "sinnlos, wider die methoden der be- und verhinderung" (Springer-Verlag, Wien/New York), in der die Arbeit des Jahres 2003 dokumentiert ist, fand darüber hinaus besondere Anerkennung.

   "Mit dem Preis wollen wir die Arbeit an der Sensibilisierung der Bevölkerung für die vielfältigen Begabungen behinderter Menschen und den nachhaltigen gesellschaftlichen Integrationsprozess mit Mitteln der Kunst und Kultur in Angriff nehmen" so Morak. Es gebe noch viel zu tun, aber der Preis  könne "wie ein Mosaikstein" ein Beitrag dazu sein, so Morak abschließend.
 


 

Die Kunst der Zeichnung

Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH schreibt zum zweiten Mal mit Unterstützung der OÖ Landesmuseen einen internationalen Kunstwettbewerb aus, der 5 Jahre lang vergeben wird, sich "Lines on Paper" nennt und mit 10.000,- EUR dotiert ist.

   Werkstoff Papier

   Der Preis konzentriert sich ausschließlich auf die Kunst der Zeichnung. AMI Vorstandssprecher Grill: "Wir sprechen mit diesem Preis Künstler an, die sich mit dem Werkstoff Papier, im weitesten Sinne allen Formen von Zeichnungen verschrieben haben.

   Die eingereichten Arbeiten werden einer kunstsachverständigen Jury anonym vorgelegt und von dieser bewertet. Ihr gehören als Vorsitzender Peter Assmann, Direktor der Oberösterreichischen Landesmuseen, Joachim Grill, Sprecher des Vorstandes der AMI Agrolinz Melamine International, Martin Hochleitner, OÖ Landesmuseen, Antonia Hörschelmann, Albertina Wien, Gerhard Ketscher, tech. Vorstand der AMI , Charlotte Kreuzmayr, Parnass Kunstmagazin, Markus Mittringer vom Standard und die Künstlerin und Vorjahressiegerin  Ulrike Lienbacher an.

   Der Teilnehmerkreis

   Eingeladen zur Teilnahme sind alle Künstler, die sich intensiv mit der Fragestellung "Linienkunst auf Papier" (im weitesten Sinn alle Formen  der "Zeichnung") auseinandersetzen. Bei diesem Wettbewerb gibt es keine Einschränkung im Hinblick auf Nationalität oder Alter.

   Für Juni 2005 ist die zweite Preisvergabe und Präsentation in den Räumlichkeiten der Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum vorgesehen. Infos zur Ausschreibung unter : www.agrolinz.com

Die AMI Gruppe

   Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der OMV AG und veredelt Erdgas zu hochwertigen Rohstoffen für Landwirtschaft und Industrie. Hauptprodukte sind Melamin und Pflanzennährstoffe. Im Geschäftsbereich Melamin ist AMI Marktführer in Europa und weltweit Nummer zwei und nimmt im Bereich Pflanzennährstoffe im Donauraum eine führende Position ein.

   Zur AMI Gruppe gehören als Kernunternehmen die AMI Agrolinz Melamine International GmbH mit Standort in Linz (Ö), weiter die 100%ige Tochtergesellschaft Agrolinz Melamine International Italia S.r.l. mit Standort in Castellanza (I), das Joint Venture Unternehmen (75% bei AMI und 25 % bei SKWP) Agrolinz Melamine International Deutschland GmbH mit Standort in Piesteritz / Sachsen-Anhalt und Vertriebsgesellschaften in Ungarn, Tschechien und der Slowakei sowie eine Vertriebsgesellschaft in Chicago/USA, die Agrolinz Melamine International North America Inc. und in Singapur die Agrolinz Melamine International Asia Pacific Pte Ltd. In der AMI Agrolinz Melamine International Gruppe erwirtschaften rund 1.000 Mitarbeiter einen Umsatz von 406 Mio. Euro.

Ausschreibung

   Der Preis

   Die AMI Agrolinz Melamine International GmbH mit Unterstützung der OÖ. Landes-museen schreiben einen Kunstwettbewerb in der Höhe von insgesamt Euro 10.000,- aus.

   Der Teilnehmerkreis

   Eingeladen zur Teilnahme sind alle Künstler, die sich intensiv mit der Fragestellung "Linienkunst auf Papier" (im weitesten Sinne alle Formen der "Zeichnung") auseinandersetzten. Bei diesem Wettbewerb gibt es keine Einschränkung im Hinblick auf Nationalität oder Alter.

   Die Einreichbedingungen

   Eingereicht werden können pro Teilnehmer maximal drei Arbeiten auf Papier im Format von maximal A3 (ungerahmt, ev. mit Passepartout). Arbeiten, die nicht diesen Ausschreibungsbedingungen entsprechen, werden nicht der Jury vorgelegt und sind daher nicht zum Wettbewerb zugelassen. Bei den Arbeiten muss ein Versicherungswert angegeben sein. Die Arbeiten dürfen auf der Vorderseite nicht signiert sein. Jede Arbeit erhält auf der Rückseite eine Nummer mit Bleistift.

   Der Transport

   Der Teilnehmer übernimmt die Kosten des Antransportes der Werke, die auf dem Postweg verschickt (Kennwort "AMI Award", OÖ Landesmuseum, Museumstrasse 14, A-4010 Linz) oder persönlich abgegeben werden können (bei Fr. Petra Eidinger, Sekretariat der Landesgalerie, Museumstrasse 14, A-4010 Linz). Der Zeitraum der postalischen Einsendung ist von 25. Jänner 2005 bis 25. März 2005. Die persönliche Abgabe kann zwischen dem 21. und 22. März 2005 in der Zeit von 8:00 bis 12:00 und 13:00 bis 16:30 Uhr erfolgen. Die Firma AMI Agrolinz Melamine International GmbH übernimmt die Kosten für den Rückversand der Arbeiten, jedoch keinerlei Haftung für eventuell auftretende Schäden während der Manipulation beim Wettbewerb bzw. Beschädigung oder Verlust am Postweg.

   Die Arbeiten werden in sorgfältiger Neuverpackung an die vom Künstler angegebene Adresse retourniert. In Einzelfällen können die Arbeiten nach telefonischer Vereinbarung (Fr. Petra Eidinger, +43/70/774482-44) auch abgeholt werden.

   Die Jury

   Die eingereichten Arbeiten werden der Jury ANONYM vorgelegt. Die Jury besteht aus folgenden Experten:

Mag. Dr. Peter Assmann, Vorsitz (OÖ. Landesmuseen)
Dr. Martin Hochleitner (Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum)
Dr. Antonia Hoerschelmann (Albertina)
Dipl.-Ing. Gerhard Ketscher (AMI Agrolinz Melamine Internatonal)
Fr. Charlotte Kreuzmayr (Parnass)
Fr. Ulrike Lienbacher (Künstlerin, Preisträgerin des Vorjahres)
Markus Mittringer (Der Standard)

   Die Jurysitzung findet im April 2005 statt.

   Die Dotierung

   Der Erstprämierte erhält Euro 5.000,-, weiters werden zwei Mal Euro 2.500,- für die danach Gereihten vergeben. Zusätzlich steht ein Ankaufsbudget von Euro 5.000,- zur Verfügung.

   Die Preisübergabe und Präsentation der Arbeiten findet im Juni 2005 in den Räumlichkeiten der Landesgalerie am OÖ. Landesmuseum statt.

   Allgemeines

   Der Preis wird jährlich durchgeführt. Die AMI Agrolinz Melamine International  strebt den Aufbau einer entsprechenden Kunstsammlung an.

   Mit der Einsendung zum Wettbewerb erklärt sich jeder Künstler mit den Wettbewerbsbedingungen einverstanden.
 


 

Wiederauferstehung des "Österreichischen Kleinkunstpreis"
Premiere setzt auf Kabarett & Co

Der 1994 letztmalig verliehene "Österreichische Kleinkunstpreis" ist vom TV-Sender Premiere http://www.premiere.at wieder eingeführt worden. Jeder österreichische Kabarettist ist teilnahmeberechtigt. Der Preis wird im Rahmen einer TV-Gala im Dezember 2004 im Grazer Orpheum vergeben, berichtete der TV-Sender heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz.

Eine 20-köpfigen Jury entscheidet über den Gewinner des vom Linzer Posthof und Spektakel ins Leben gerufenen "Österreichischen Kleinkunstpreis". "Die Regeln für die Verleihung des Preises sind bewusst weit gehalten", erklärte der Journalist Peter Blau, der Vorsitzender dieser Jury ist. Der Preis ist mit je 7.500 Euro dotiert und besteht eigentlich aus zwei Einzelpreisen: dem Hauptpreis und dem Förderpreis. "Damit sollen auch junge bisher weniger bekannte Künstler gefördert werden", so Blau. Premiere setzt ab 23. Februar einen Programmschwerpunkt mit österreichischen Kabarettisten.

"Ein privater TV-Anbieter übernimmt einen öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag", meint Erich Schindlecker, E&A Agenturchef, der diesen Schritt von Premiere begrüßt. "Das ist eine ernst zunehmende Plattform für Kabarettisten", so Schindlecker, der auch betont, dass gerade auf dem Gebiet der Nachwuchstalente ein Fernsehauftritt ein wichtiger Schritt des PR-Marketings ist. TV-Formate, die zunehmend auf werbewirksame Casting-Sternchen setzen, interessieren auch Premiere-Austria-Geschäftsführer Markus Schmid nicht. Kabarett genieße in Österreich einen hohen Stellenwert, darum wurde der Kleinkunstpreis wieder belebt.


 

Das "Jüngste Gericht" von Hieronymus Bosch: Echtheit bestätigt

Seit Anfang September 2001 präsentiert Europas diesjährige Kulturhauptstadt Rotterdam eine umfangreiche Schau zu Leben Werk und Nachwirkung bis in die Gegenwartskunst hinein des wohl geheimnisvollsten Malers der spätgotischen Niederlande, von Hieronymus Bosch (s'Hertogenbosch um 1450 - 1516).

Siebzehn der bislang schon als eigenhändig geltenden Tafelbilder - von insgesamt etwa fünfundzwanzig - konnten die Ausstellungsorganisatoren in Rotterdam versammeln, dazu noch sämtliche Handzeichnungen, die mit Bosch in Beziehung gebracht wurden, sieben davon autographe Arbeiten.

Nicht möglich war es jedoch, die großformatigen Werke zu leihen, darunter vor allem die vier Flügelaltäre in Lissabon, Madrid und in Wien.

So blieb auch das "Jüngste Gericht" der Akademiegalerie in Wien an seinem angestammten Ort und gibt somit dem Wiener Publikum die Gelegenheit, eines der Hauptwerke von Hieronymus Bosch in Wien zu sehen.

Dennoch, noch nie waren so viele Arbeiten dieses immer noch geheimnisvollen Malers der Niederlande zwischen Spätgotik und Renaissance an einem Ort versammelt. Damit war auch die einmalige Gelegenheit gegeben, die unzähligen Widersprüche und Rätsel in seinem Werk auf den Prüfstand einer kunstkritischen Betrachtung zu stellen:

Die naturwissenschaftliche Untersuchung des Holzes der Bildtafeln, die Rückschlüsse auf das Alter des Holzes erlaubt, hat einige traditionelle Datierungen der Tafeln über den Haufen geworfen. Sie hat auch gezeigt, dass heute in Museen als Einzeltafeln aufbewahrte Bilder ursprünglich Teile eines Flügelaltares waren und somit zusammengehörten.

Alle diese umwälzenden Erkenntnisse wurden auf dem Kongress "Hieronymus Bosch revealed?", der rezent vom 05. bis zum 07. November in Rotterdam und in Boschs Heimatstadt s Hertogenbosch stattfand, der internationalen Fachwelt vorgestellt.

Wenn auch nicht selbst in der Ausstellung anwesend, so standen in der Diskussion über das unter den neuen Erkenntnissen nun in Umfang und Datierung zu revidierende Werk die vier großen Triptychen im Zentrum der Aufmerksamkeit: Neben der "Antoniusversuchung" in Lissabon und dem "Heuwagen" im Prado besonders der "Garten der Lüste"

ebendort und das "Jüngste Gericht" der Wiener Akademiegalerie.

Die Präsenz so vieler Tafelbilder und Handzeichnungen erlaubte nun erstmals auch eine differenzierte Analyse der unterschiedlichen Zeichen- und Malstile, die sich innerhalb des bis heute akzeptierten Oeuvres von Bosch finden und die bislang nicht erklärt werden konnten: Die Fachwelt flüchtete sich in die Feststellung unterschiedlicher "Handschriften", über die Hieronymus Bosch verfügte.

Am Ende dieses Überprüfungsprozesses von Boschs Werk liegt nun ein geringfügig erweitertes Gesamtoeuvre vor, das aller Wahrscheinlichkeit nach auf zwei Künstlerpersönlichkeiten verteilt werden muss: Auf den namentlich bekannten Meister Hieronymus Bosch selbst und auf einen jüngeren Mitarbeiter, der in seiner nächsten Nähe in seinem Stil und in seinem Sinn gearbeitet hat, aber wohl anonym bleiben wird.

In diesem Erkenntnisprozess ist das Wiener Gerichtstriptychon - das in den Dimensionen das größte erhaltene Werk von Hieronymus Bosch - in die Kerngruppe der Gemälde von Hieronymus Bosch selbst gerückt in die nächste Nachbarschaft zum rätselhaftesten Werk dieses Künstlers, des "Gartens der Lüste".

Das Wiener Publikum hat damit das Privileg, einen "echten Bosch" hier in Wien sehen und studieren zu können, und zwar jederzeit in der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste, im 1. Stock am Schillerplatz.

Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
Öffnungszeiten: DI-SO 10.00-16.00, MO geschl.
Eintritt: ATS 50,-- / Euro 3,63



 


Kunstsponsoring-Preis Maecenas 2001 ausgeschrieben
Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kunst soll verbessert werden

Unternehmer und Unternehmen, die Kunstprojekte gefördert haben, können sich bis zum 21. September um den österreichischen Kunstsponsoring-Preis "Maecenas 2001" bewerben. Der Preis wird von den Initiativen Wirtschaft für Kunst (IWK) http://www.iwk.at , einem unabhängigen Wirtschaftskomitee, gemeinsam mit dem ORF http://www.orf.at in den drei Kategorien "Einsteiger", "Projekt/Klein- und Mittelbetriebe" sowie "Konzept" vergeben. Dies gaben die IWK heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, bei der auch "Der Österreichische Sponsoringführer 2001" vorgestellt wurde.

Der "Maecenas" bietet Unternehmen laut IWK einerseits Feedback über deren Kunstsponsoring-Bemühungen, sorgt andererseits aber auch für Promotion für die private Kunstförderung in der Öffentlichkeit. Ziel des Preises sei es, die Qualität des österreichischen Kunstsponsorings zu heben und es zu einer zweiten Säule der Kunstförderung neben der staatlichen Kunstförderung aufzubauen. Ausschlaggebend für die Prämierung durch eine Fachjury sind "Kriterien der Kreativität, der Qualität und der Publikumswirksamkeit, unabhängig von Betriebsgröße und finanziellem Aufwand". Die vergebenen Preis haben rein ideellen Charakter und sind mit keiner finanziellen Dotierung verbunden.

Die IWK wurden 1987 von Martin Schwarz nach dem Muster der international verankerten Business Committees for the Arts gegründet. Ihr Ziel ist es, "sinnvolle Wege der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kunst aufzuzeigen" und "Kultursponsoring zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur in der Wirtschaft zu machen". Bis Ende 2001 werden die weltweit eingesetzten Sponsoring-Mittel laut IWK rund 24,6 Mrd. Dollar erreichen. Der Sektor wächst demnach fast doppelt so schnell wie die Wirtschaft ingesamt. In Österreich steht der staatlichen Kunst- und Kulturförderung von rund 20 Mrd. Schilling ein geschätztes Sponsoringvolumen von 500 Mio. Schilling gegenüber.


 


kk-artline.com: Internet-Galerie für zeitgenössische Kunst
Factory realisiert Kunst Plattform im Auftrag von T-Online

 Zeitgenössische Kunst in einem zeitgemäßen Medium präsentiert die Plattform KK-Artline http://www.kk-artline.com . Auf über 1.000 Web-Seiten finden Besucher Werke junger Künstler, Interviews und Statements der Kunstschaffenden bis hin zu einem Kunstshop. Die Wiener Multimedia-Schmiede Factory - http://www.factory.cc - setzte im Auftrag von T-Online Österreich sowohl Design als auch die Programmierung des interaktiven Kunsttempels um.

Für die Nachwuchs-Künstler, die derzeit rund 120 Werke online ausstellen, ist kk-artline.com eine ideales Medium, um ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Fritz Vesely, Geschäftsführer von Factory, zeigt sich rundum zufrieden: "Da wir hauptsächlich Internet-Projekte für Business- und Medien-Kunden durchführen, war dieses erste Kunstprojekt besonders reizvoll. In einem sehr engen Zeitrahmen konnten wir das Design für diese umfangreiche Web-Site erstellen und diese dann programmieren. Es freut uns, mit unserem Know-how zeitgenössische Kunst unterstützen zu können."

Zu den ausgestellten Kunstobjekten gehören New Media Art, Gemälde, Photographien und Graphiken. Weitere Features bei KK-Artline, wie z.B. detaillierte Informationen zu den Künstlern mit Kunstkritiken, Art Consulting oder Online Auktionen runden den elektronischen Kunstgenuss ab. In der nächsten Ausbaustufe ist vorgesehen, weitere Künstler aus dem In- und Ausland in die Online-Galerie aufzunehmen.

Factory Background

Seit dem Gründungsjahr 1994 unterstützt Factory Unternehmen mit der Produktion von Kommunikations-Design Lösungen. Das Spektrum reicht von der Konzeption bis hin zur Realisierung. Schritt für Schritt wurden die klassischen Kompetenzen erweitert (Entwicklung von Corporate Designs, Corporate Communications) und neue Medien (CD ROM, Internet) erschlossen.

Seit 1999 richtet die Agentur ihren primären Focus auf das Internet. So wurden z.B. Projekte für e-Lisa, Ingenio, Kiwwi Telecom, ÖBAU, pressetext.austria und T-Online erfolgreich abgeschlossen.



 

Kunstausstellung "Raffael" im WWW
Multimediale Internetpräsentation begleitet Ausstellung
 

 Das Kunstgeschichtliche Institut (KGI) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) http://www.kgi.ruhr-uni-bochum.de begleitet die Ausstellung "Raffael und die Folgen" in der Staatsgalerie Stuttgart im Internet. Die Online-Präsentation bietet auf über 100 Bildschirmseiten mit mehr als 150 Abbildungen eine Einblick in vier Jahrhunderte Kunstgeschichte. Das Projekt basiert auf dem Zusammenspiel von musealer Praxis sowie universitärer Lehre und Forschung. Die Präsentation bleibt über den Ausstellungszeitraum, der bis 22. Juli vorgesehen ist, bestehen.
 

Es ist mittlerweile das fünfte Projekt, bei dem das KGI mit der Staatsgalerie seit 1997 kooperiert. In Seminaren konzipiert das RUB-Institut Kunstausstellungen, die im Museum zu sehen sind, für das Internet neu und bereitet sie multimedial auf. Das KGI versucht dabei neue Möglichkeiten zu entwickeln, Kunst im WWW zu vermitteln und umzusetzen.
 

Drei Bilder von Raffaello Sanzio zieren noch heute die mit 500.000 Lire wertvollste Banknote. Seine Werke, die er oft an für die Öffentlichkeit kaum zugänglichen Orten - wie dem Vatikan – hinterließ, wurden tausendfach in druckgraphischen Techniken reproduziert. Künstler wie Dürer, Rubens, Rembrandt oder Manet ließen sich von den Bilderfindungen inspirieren.
 


 

artnet.com kooperiert mit eBay
Kunstportal erhält Zugang zu eBay-Nutzern
 

Das auf E-Kunsthandel spezialisierte Unternehmen artnet.com http://www.artnet.com hat einen Vertrag mit dem E-Handelshaus eBay http://www.ebay.com geschlossen. Als Informationsquelle steht nun auf eBay eine Kunstpreis-Datenbank von artnet.com zur Verfügung. Kunden von eBay Premier haben damit direkten Zugriff auf das elektronische Kunsthandels-Archiv von artnet.com.
 

Mit der Kooperation erhält das zuletzt von Verlusten gebeutelte Unternehmen artnet.com (pte berichtete http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=001118016 ) Zugang zu den eBay-Nutzern. Die Geschäftsbasis von artnet.com werde sich durch die Millionengemeinde der eBay Kunden verbessern, sagte artnet-Vorstand Hans Neuendorf.
 


 

Die deutsche Gesellschaft für Kunstvermarktung GmbH hat auf der Frankfurter Buchmesse einen Internet-Marktplatz rund um die Kunst vorgestellt. Unter http://www.art-edition.de finden Verleger und Galeristen Angebote zu den Themen Druckgrafik, Skulptur, Fotographie, Multiples und Künstlerbücher.

In der Art-Edition Datenbank sind bereits rund 200 internationale und 100 europäische Editeure zu finden. Das fünfköpfige Team der Gesellschaft für Kunstvermarktung mit Sitz in Tübingen bietet Dienstleistungen für die Kunstszene, zahlreiche Informationen aus dem Bereich Markt und Messe, Termine, Gesprächsthemen, Biografien und Specials.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:10
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