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Kunsthistorisches
Museum digitalisiert Gemäldegalerie
Bis 2007 soll ein virtuelles Museum entstehen
Das ambitionierte Projekt, die Gemäldegalerie des
Kunsthistorischen Museums Wien (KHM)
http://www.khm.at
zu digitalisieren, ist nahezu abgeschlossen, wie Museumsdirektor
Wilfried Seipel (Bild) heute, Mittwoch, in einer Pressekonferenz
bekannt gegeben hat. Ab Mitte dieses Jahres sollen 2.000 Objekte der
Gemäldegalerie in der Bilddatenbank kostenlos über das Internet
abrufbar sein. Im Haupthaus können rund 800 Gemälde besichtigt
werden.
Das Projekt hat zum Ziel, die Bestände des KHM für jeden zugänglich
zu machen, vor allem für die Bereiche Schule und Wissenschaft, aber
auch für Menschen, für die es aus verschiedenen Gründen wie z.B.
Behinderung nicht möglich ist das KHM zu besuchen. Des weiteren
dient die Digitalisierung einer Schonung der Objekte. Dennoch könne
diese Datenbank eine wissenschaftlich tiefer gehende Recherche nicht
ersetzen, so Seipel.
Für den digitalen Katalog wurden die Objekte fotografiert und
ergänzende Informationen zu den Bildern wurden aus der bestehenden
Bestandsverwaltung aufgenommen. User haben die Möglichkeit, nach
verschiedenen Suchkriterien, die auch kombiniert werden können, in
der Datenbank zu recherchieren. Das digitale Bildmaterial, das im
JPG-Format Benützern für private Zwecke frei zur Verfügung steht,
umfasst 400 Gigabyte.
Das Bildungsministerium hat das Projekt im Rahmen der Initiative
eFit Austria
http://www.efit.at im Teilbereich eCulture mit Geldern in Höhe
von 850.000 Euro unterstützt. In einer zweiten Projektphase ist die
Digitalisierung weiterer Bestände der dem KHM angegliederten
Institute, wie des Österreichischen Theatermuseums, des Museum für
Völkerkunde oder der Sammlung von Schloss Ambras, bereits geplant.
Bis 2007 sollen sämtliche Objekte des KHM und seiner angegliederten
Institute in einem virtuellen Museum erfasst werden. Die Summe der
digitalen Bilder würde sich auf etwa 38.000 belaufen.
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Kunsthistorisches Museum Wien in
Danzig erfolgreich
Vergangenen Sonntag, am 19. Dezember 2004, wurde in Anwesenheit von
polnischen Regierungsvertretern und Generaldirektor Dr. Wilfried Seipel im
Nationalmuseum Danzig die Großausstellung "Transalpinum - von Giorgione bis
Dürer, von Tizian bis Rubens" eröffnet. Die Ausstellung zeigt rund 50
Meisterwerke der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums Wien und war
zuvor schon im Nationalmuseum Warschau zu sehen.
Das Kunsthistorische Museum bedankt sich mit dieser Präsentation auch für
eine besonders wertvolle Leihgabe: Im Polnischen Jahr 2002 war der
künstlerische Höhepunkt der Wiener Ausstellung "Thesauri
Poloniae-Schatzkammer Polens" der große dreiflügelige Altar von Hans Memling
aus dem Nationalmuseum Danzig.
Die Ausstellung aus Wien setzt die seit einigen Jahren bestehenden guten
Verbindungen zwischen Polen und Österreich auf dem Gebiet des Museums- und
Ausstellungswesens fort.
Am 15. März 2005 wird im Kunsthistorischen Museum in Wien eine große
Bernardo Bellotto-Ausstellung eröffnet, die erstmals sämtliche
Bellotto-Bestände des Warschauer Königsschlosses und die Zeichnungen des
Nationalmuseums Warschau mit zahlreichen anderen Leihgaben und natürlich
auch den Beständen des Kunsthistorischen Museums zusammenführen wird.
Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, Schüler seines berühmten Onkels
Antonio Canal, wurde 1721 in Venedig geboren und starb 1780 in Warschau.
Er malte im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia einen Zyklus von 13
großformatigen Veduten mit Ansichten prominenter Wiener Plätze und
kaiserlicher Sommerschlösser. 1770 wurde Canaletto Hofmaler von König
Stanislaus II. in Warschau. Er übertrug die hoch entwickelte Vedutenmalerei
Venedigs in die Länder Mitteleuropas.

Gold der Pharaonen - Sonderausstellung vom 27.11.2001 bis 17.3.2002
Eröffnung: Montag, 26. November 2001 um 18 Uhr im Kunsthistorischen Museum
Mit der Ausstellung "Gold der Pharaonen" wird versucht, anhand eindrucksvoller
Beispiele der altägyptischen Schmuckproduktion jene Faszination zu
exemplifizieren, die über Jahrtausende unser Bild vom pharaonischen Ägypten
beeinflußt hat. Das kostbare Metall Gold galt seit jeher in Ägypten als das
"Fleisch der Götter". Die mit dem Gold verbundene Unvergänglichkeit, aber auch
der strahlende Glanz haben diesem Metall seit jeher einen besonderen
Stellenwert im Bewußtsein des altägyptischen Volkes, in seiner Gesellschaft
und Religion eingeräumt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neben
frühdynastischen Schmuckstücken jene goldenen Reife und Ringe, die einst die
Königinnen des Mittleren Reiches geziert hatten. Haarreife, Brustschmuck,
Armbänder und aus Halbedelsteinen zusammengesetzte Schmuckstücke geben
insgesamt ein prächtig leuchtendes Bild der altägyptischen Kultur. Darüber
hinaus werden Grabstatuen und kostbare Teile altägyptischer Grabausstattungen
gezeigt. Die bedeutendsten Museen der Welt haben Ihre Leihgaben zur Verfügung
gestellt: das Ägyptische Museum in Kairo, das Metropolitan Museum in New York,
der Louvre in Paris, die Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz in
Berlin, das Rijksmuseum in Leiden, das Allard Pierson Museum in Amsterdam und
das Roemer-und Pelizaeus Museum in Hildesheim.
Die Ausstellung "Gold der Pharaonen" konnte aufgrund der durch die tragischen
Ereignisse in den USA verursachten Schwierigkeiten im Flug- und im Leihverkehr
sowie der Versicherungsproblematik nicht , wie geplant, Mitte November
eröffnet werden. Der Eröffnungstermin ist nun Montag, der 26. November 2001,
für die Besucher ist die Ausstellung ab Dienstag, dem 27. November 2001 bis
13. März 2002 geöffnet.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr
Donnerstag Abendöffnung 10 - 22 Uhr

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