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Bald Totalausfall unserer Telefonnetze? / Die Zukunft der Netze - Auftaktveranstaltung zur "CeBIT-PreView 2006"

Wie werden sich die Telekommunikationsnetze verändern? Das Festnetz stirbt, kann man im TK-Geschäft überhaupt noch Geld verdienen? Das sind nur zwei der spannenden Themen der Veranstaltung "Die Zukunft der Netze" am kommenden Montag in München zum Auftakt der "CeBIT-PreView 2006".

   Billigmobilfunkdiscounter, die selber über gar keine Netzinfrastruktur verfügen und Vodafone und T-Mobile & Co das Fürchten lehren, wie kann das funktionieren? Gratistelefonieren im gleichen Netz und Kunden generieren um jeden Preis. Aber wenn weniger als zwei Drittel der Gespräche in fremde Netze geleitet werden, gibt es für die Anbieter kaum noch etwas zu verdienen. Beim Preisdumping um jeden Preis bleiben Wartung, Service und Entwicklung ohnehin auf der Strecke. Wird es nach dem Strom-Blackout also bald auch den ersten Totalausfall der Telefonnetze im Hightechland Deutschland geben?  Die mobile Revolution frisst Ihre Kinder.

  Über die Evolution der Netze sprechen auf der Auftaktveranstaltung zur "CeBIT-PreView 2006" hochkarätige Referenten wie Carsten Ahrens, Geschäftsführer Ericsson Deutschland oder Stephan Wanke von COLT telecom. Rolf Hansen, Gründer und Geschäftsführer der simyo GmbH, wird auf der Veranstaltung "Die Zukunft der Netze" über den Generationswechsel im Mobilfunk referieren oder Matthias Greve, Gründer und Geschäftsführer von Web.de erläutert was passiert, wenn Internet und Mobility aufeinandertreffen.

   Einladung und komplettes Programm gibt es unter:
   www.preview-event.com.
 


 

Tsunami: Internet und Handy als Nothelfer
Blogs schildern Katastrophe aus erster Hand - Handys als Rettungshelfer

Ob Fotos, Augenzeugenberichte, Opferlisten aus den Krankenhäusern oder Spendenaufrufe - nach der Tsunami-Katastrophe in Asien ist das Internet erste Anlaufstelle und Informationsquelle. Sogenannte Blogs haben in den vergangenen Tagen ihre Nützlichkeit unter Beweis gestellt: Anders als das Fernsehen liefern sie Eindrücke aus erster Hand aus den Katastrophengebieten. Zusätzlich stellen sie eine Brücke in die verwüsteten Gegenden von Thailand, Indien, Sri Lanka und andere betroffene Küstenregionen her.

Das Online-Magzin ZDNet hat eine kurze Auswahl von Tagebüchern aus der so genannten Blogosphere zusammengestellt.

* http://www.thiswayplease.com (Aktueller Bericht aus Jaffna, Sri Lanka)
* http://www.sumankumar.com (Aktueller Bericht aus Chennai, Indien)
* http://www.desimediabitch.blogspot.com (Sri Lanka)

Verschiedene Blogger von http://www.worldchanging.com sowie aus dem südasiatischen Raum haben http://www.tsunamihelp.blogspot.com aus dem Boden gestampft, wo Betroffenen umfangreich Hilfe angeboten wird.

Das Magazin "Reise & Preise" hat unter http://www.reise-preise.de/patientenlisten Links zu einigen Krankenhäusern in Thailand zusammengestellt. Dort sind derzeit auch Namenslisten aus Kliniken in Phuket und Krabi zu finden. Außerdem gibt es auf der Homepage Zustandsberichte für Hotels in Thailand, Malaysia und auf den Malediven in englischer Sprache.

Das srilankische Außenministerium hat eine Hotline eingerichtet, unter der im Ausland lebende Sri-Lanker Informationen aus den Katastrophengebieten erhalten. Auch Angehörige deutscher Touristen können sich dorthin wenden. http://www.srilanka-botschaft.de/

Auch das Rotes Kreuz will Tsunami-Opfer übers Internet zusammenbringen. Am Mittwoch wurde eine Website zur Kontaktaufnahme mit Überlebenden der Flutkatastrophe eingerichtet. Mit http://www.familylinks.icrc.org bietet das Internationale Komitee des Roten Kreuz (ICRC) Betroffenen der Naturkatastrophe vor Sumatra die Möglichkeit wieder zueinander zu finden. Auf der Seite gibt es für jede der betroffenen Regionen Sri Lanka, Indien, Inonesien und Thailand einen eigenen Bereich. Allerdings scheinen die Server den Ansturm von Hilfesuchenden und Schaulustigen schlecht zu verkraften, da sie kaum erreichbar sind.

Die aktuelle Statistik auf Blogdex http://www.blogdex.net zeigt, dass die Flutkatastrophe und die entsprechenden Blogs und Websites in der Aufmerksamkeit der Blogosphere gegenwärtig an erster Stelle stehen. Einer der ersten Blogger, die auf die Katastrophe reagiert haben, war laut dem Internetmagazin heise.de Sanjay oder "Morquendi" aus Sri Lanka. Er hatte sich an den Rettungsaktionen beteiligt und befreundeten Bloggern SMS-Botschaften von seinen Erlebnissen geschickt, die sie auf ChiensSansFrontieres posteten. http://desimediabitch.blogspot.com/ In seinen "SMS from Sri Lanka" berichtet er, dass im Nordosten der Insel möglicherweise Millionen von Minen ausgespült worden sind, wie die Tamilenorganisation LTTE berichtet, und erzählt von hunderten Leichen auf den Straßen, Verwesungsgeruch und mörderischer Zerstörung. Beispiel einer Flutwelle auf Sri Lanka: http://www.digitalglobe.com/sample_imagery.shtml

Fred berichtet in http://www.thiswayplease.com/extra.html aus Jaffna, Sri Lanka, dass es bisher nur Berichte und Bilder von Regionen gibt, die zugänglich sind, und fürchtet weit schlimmere Nachrichten. Andere veröffentlichen Videos http://www.livejournal.com/users/insomnia/525268.html oder Fotos von der Katastrophe, die teilweise von Menschen stammen, die in der Krisenregion waren. http://www.waveofdestruction.org/

Blogs oder das Internet sorgen dafür, dass Informationen schnell zirkulieren und Koordination effektiver gemacht werden kann. Handys hingegen konnten manchen Menschen unmittelbar das Leben retten. So hat das Tidal Wave Rescue Centre in Sri Lanka Meldungen an Benutzer von Handys mit internationalem Roaming in der Krisenregion ausgesendet und deren Besitzer gebeten, sich zu melden. Insgesamt seien 600 Menschen mit der Hilfe von Handys gefunden worden, darunter 36 Briten von der Küste der Insel Hikkaduwa, die weitläufig zerstört wurde und auf der Tausende von Todesopfern zu beklagen sind. http://www.abc.net.au/news/newsitems/200412/s1273800.htm

Auf Sri Lanka haben die Behörden herausgefunden, dass insgesamt 10.252 Handys im Netzwerk mit internationalem Roaming angemeldet waren. 5.983 dieser Handys wurden nach der Katastrophe nicht mehr genutzt, von den übrigen wurde zumindest ein Anruf gemacht. Chris Dharmakirti, Sprecher des Tidal Wave Rescue Centre, sagte, man habe nach einem Anruf die Position des Handy-Besitzers herausfinden können, um so die Suche auf die vom Unglück betroffenen Gebiete beschränken zu können: "Wenn ein Handy tot ist, dann kann es verloren gegangen sein oder der Besitzer ist ein Opfer der Tragödie geworden. Aber wir beobachten diese Nummern weiter." Es war das erste Mal, dass man in Sri Lanka die Rufnummerverfolgung für Rettungsmaßnahmen verwendet hat.
 

 


 

2004: Innovationsschwäche am Telekommunikationsmarkt
Deutsche Regulierungsbehörde will "Wildwuchs vermeiden"

Eines der strukturellen Probleme der deutschen Wirtschaft liegt nach Ansicht vieler Experten darin, dass keine zugkräftige und innovative Branche existiert. Hatte in den neunziger Jahren die TK-Branche und in deren Fahrwasser auch die IT-Branche als das Zukunftssegment schlechthin gegolten, ist heute davon in Deutschland nicht viel übrig geblieben.

Als große ITK-Markteilnehmer existieren in Deutschland noch der Ex-Monopolist Telekom, Siemens, Infineon und SAP. Nach diesen Schwergewichten kommt lange gar nichts. Auf Service konzentrierte IT-Dienstleister sind meist ausgegliederte Tochterunternehmen von großen Konzernen. Ganz offensichtlich gibt es einen eklatanten Bruch in dem, was als "Lebenszyklus" von Unternehmen bezeichnen wird, da Cash-Cows aber keine Rising Stars auf dem Markt agieren. Die schon jetzt feststellbare Lücke wird sich in den nächsten Jahren vergrößern: der Nachwuchs an potenzialträchtigen ITK-Unternehmen fehlt in der deutschen Wirtschaft.

Die aktuellen Diskussionen und Statements zur IP-Telefonie zeigen, dass das Zusammenspiel zwischen der schleppenden Politik, der Regulierungsbehörde (RegTP) http://www.regtp.de und der dominierenden Marktmacht der Deutschen Telekom ein massives Hemmnis darstellt. Dass die IP-Telefonie in den kommenden Jahren die klassische Telefonie ablösen wird, wissen die Markteilnehmer. Das wäre eine zweite Chance für neue Impulse, nach sieben Jahren bescheidenem Wettbewerb im Festnetz. Hier setzt die Politik der RegTP an. Beim VoIP-Forum der Behörde im Oktober wurde das Thema "Rufnummern" diskutiert. Die Auflage, dass Festnetz-Rufnummern nur für Anschlüsse innerhalb des Ortsnetzes ihrer Vorwahl benutzt werden dürfen, steht dem Erfolg von neuen Anbietern im Weg.

Viel hemmender ist die Bündelung von DSL und Telefonanschluss der Telekom, die über rund 90 Prozent der circa vier Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland verfügt und so den Markt blockiert. Der mangelnde Infrastrukturwettbewerb in Deutschland ist das Kernproblem aller höherwertigen Dienste, die darauf aufsetzen. Digitales, bidirektionales Kabelfernsehen als Breitbandzugang ist in Deutschland völlig unterentwickelt, und bei der Alternative WLAN versucht die Telekom bereits, sich als Nummer Eins im Markt auszubreiten um Wettbewerb von vorneherein zu ersticken.

"Als Konsequenz auf die unzulänglichen Erfolgsaussichten im deutschen Telekommunikationsmarkt haben die großen nationalen und auch die internationalen Investoren in den sieben Jahren seit Januar 1998 das Handtuch geworfen", erklärt Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer acoreus AG http://www.acoreus.de . acoreus als Dienstleister für Anbieter von Sprach- und Mehrwertdiensten kennt die Probleme der Telekom-Wettbewerber aus den täglichen Kundenkontakten: zu hohe Preise für Vorprodukte der Telekom, unzulässige Bündelprodukte, überzogene Auflagen der Regulierungsbehörde, extrem langwierige Prozesse der Behörde bei Einsprüchen, Anträgen oder Entscheidungen.

In vielen Bereichen die Behörde RegTP erst dann aktiv, wenn offizielle Klagen anstehen. Die regulatorische Praxis zeigt eine aktuelle Entscheidung des europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur "Rufnummernvergabe". Der Mobilfunknetzbetreiber O2 und die Isis Multimedia Net hatten das Bundesverwaltungsgericht angerufen, um gegen die Gebühren der RegTP für die Verteilung von Rufnummern in den Jahren 1999 und 2000 zu klagen. Im gleichen Zeitraum hatte die Deutsche Telekom hingegen 400 Millionen Rufnummern von der Behörde umsonst erhalten. EuGH-Generalanwalt Ruiz-Jarabo Colomer hob in seinem Schlussplädoyer hervor, dass diese Praxis der Regulierungsbehörde eine Diskriminierung von Neuanbietern und eine Verletzung der EU-Gesetze darstelle.

Die Strategie der Behörde zur IP-Telefonie hatte RegTP-Chef Matthias Kurth bereits auf dem Forum seiner Behörde im Herbst mit den Worten umschrieben: "Wildwuchs vermeiden". Aus dieser Perspektive wären innovative Angebote für IP-Telefonie mit niedrigen Flat Rate-Tarifen und frei wählbaren Rufnummern Wildwuchs, der den Telekommunikationsmarkt in Deutschland verändern würde. Auch eine schnelle Verbreitung von WiMAX-Zugängen mit der Aussicht, über Distanzen von 20 bis 30 Kilometern IP-Telefonie zu ermöglichen, wäre eine Bedrohung für die heutige Verteilung des Marktes. "Die Politik des Ausbremsens von Innovationen schadet den eigenen Wirtschaftstandort", meint dagegen Omar Khorshed.

 


 

StingRay: Kommunikationsserver als intelligenter Briefkasten
Zentrale Einheit für gesamten Datenversand und -empfang

 

[3 Pressefotos anzeigen]
 
Eine wesentliche Vereinfachung der Datenübertragung in Unternehmen verspricht StingRay, ein von der Mannheimer Hermstedt AG entwickelter Kommunikationsserver. StingRay ist gleichsam ein intelligenter Briefkasten, der Daten selbstständig empfängt und versendet. In der Schweiz gibt es das intelligente Helferlein über die Partner der SCS SOLID Computer AG. http://www.scssolid.ch

StingRay macht Schluss mit dem unproduktiven Hin- und Herversand von Daten. Die Mitarbeiter im Unternehmen sollen nicht mehr zu viel Zeit damit verschwenden müssen, ein- und ausgehende elektronische Daten aller Art immer wieder an die gleichen Absender, Verteiler und Produktions-Aussenstellen zu versenden und diese an die richtigen Stellen weiter zu leiten bzw. zu verteilen.

Der Kommunikationsserver bietet dagegen eine Komplettlösung, mit der wiederkehrender interner bzw. externer Datenverkehr automatisiert werden kann. Dies alles geschieht auf höchstem Sicherheitsniveau. StingRay übernimmt die zentrale Steuerung, Überwachung und Benachrichtigung von Aufgaben wie Gruppenversand, Weiterleitung der Daten, auch an unterschliedliche Empfänger und vieles andere mehr.

Der Einsatz von StingRay ist unabhängig von der Betriebssystemarchitektur oder Kommunikationsleitung - sei es jetzt ISDN, DSL oder eine Standleitung. "StingRay ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Datenübertragung für die ganze Firma", sagt Philipp von Siebenthal, bei SCS Solid Computer verantwortlicher Sales Manager. "Mit StingRay kann ein Unternehmen die vielen, in der ganzen Firma verstreuten ISDN-Leitungen und -Karten durch ein einziges Gerät ersetzen." Dadurch seien die zahlreichen ein- und ausgehenden Aufträge und auch die Kosten überschaubarer. "Die Unternehmen können alles besser kontrollieren und sogar Kosten senken. Zudem müssen sich die Kunden und Lieferanten nur eine einzige Telefonnummer bzw. IP-Adresse merken", erklärt von Siebenthal. Das Durcheinander bei unterschiedlichen Hard- und Softwaresystemen könne man also vergessen.

Als wesentlicher Vorteil von StingRay gilt, dass das System eine autarke Komplettlösung und damit sofort einsatzbereit ist. StingRay kann unmittelbar eingesetzt werden, die Anwender können sofort damit stabil arbeiten, ohne dass die oft lästige Installation von zusätzlichen Treibern und Anwendungen notwendig ist. Der Kommunikationsserver ist darüber hinaus im Vergleich ausgesprochen billig und kommt in der Anschaffung wesentlich günstiger als wenn man einen Rechner mit der dazugehörigen Kommunikations-Hard- und Software samt Installation erwirbt. Auch der laufende Betrieb ist preiswert.

StingRay ist für alle Mitarbeiter erreichbar, diese können ihn mit einem herkömmlichen Web-Browser direkt vom eigenen Arbeitsplatz aus bedienen. Der Kommunikationsserver ist ausgesprochen leistungsstark und flexibel und bietet ausreichend Sicherheit für Netzwerk und Daten: StingRay schottet das interne Netzwerk vom Internet ab. Schließlich ist der "intelligente Briefkasten" durch regelmässige Software-Updates äußerst lern- anpassungsfähig.

Es ist folglich kein Wunder, dass StingRay bereits mit einer namhaften Referenzliste aus PrePress, Druck, Industrie und KMU aufwarten kann.
 
 


 

Festnetz hat ungewisse Zukunft
45 Mio. Menschen tätigen Anrufe ausschließlich über Handy

 

Immer mehr Menschen benutzen ihr Handy für ihre alltäglichen Anrufe. Bereits 45 Mio. Menschen in Großbritannien, Deutschland, den USA und Südkorea nutzen ausschließlich ein Handy, wie eine Studie, die vom Handyriesen Nokia http://www.nokia.com in Auftrag gegeben wurde, herausfand, berichtet die BBC http://bbc.co.uk . Das Festnetz wird nur behalten, weil die Tarife günstiger sind. Doch sehen die meisten der Befragten die Zukunft klar im Mobilfunk.

Die Studie zeigte außerdem, dass Handys und das Festnetz zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Anrufe über das Festnetz sind im Allgemeinen länger. Viele der Befragten gaben an, eine emotionale Bindung zum Festnetz zu haben, weil es sich zu Hause befindet und wegen der Gemütlichkeit, wenn man von dort aus telefoniert. 69 Prozent der in Großbritannien Befragten sagten, dass sie das Festnetz benutzen, weil es billiger ist. Doch wussten sie nicht mit Sicherheit, wie genau sich die Tarife von Festnetz und Handy unterschieden. In den USA und in Deutschland sagten Viele, dass das Festnetz verlässlicher sei als Handys und dass die Verbindung schneller zustande kommt.

In allen Ländern, in denen die Interviews geführt wurden, zeigte sich, dass ältere Leute eher das Festnetz benutzen. Frauen über 50 nutzen fast nie ein Handy, wie die Studie herausfand. In Südkorea war der Trend zum Handy am deutlichsten. 65 Prozent der dort Befragten gaben an, kein Festnetz mehr zu beantragen, wenn sie umziehen.

Nokia sagte, dass diese Ergebnisse Auswirkungen auf Mobilfunkbetreiber hätten. Diese müssten sich bemühen, dass Handys als günstig und verlässlich angesehen werden und dass sie eine gute Qualität der Anrufe bieten. Die Studie zeigte außerdem, dass nicht nur Anrufe über Handy im Trend liegen. Manche der Befragten sagten, dass sie in den nächsten Jahren auch das Internet über Handy oder drahtlose Services empfangen wollen.
 


 

Elektronisch signierte Dokumente auf Papier
digiSeal ermöglicht rechtsverbindliche Ausdrucke

Der deutsche Signatur-Spezialist "secrypt" http://www.secrypt.de hat mit "digiSeal" die erste Software präsentiert, mit der elektronisch signierte Dokumente beweisbar und rechtsverbindlich auf Papier ausgedruckt werden können. Das komplette Dokument wird dazu in einem 2-D-Barcode gespeichert und kann jederzeit authentisch und verfälschungssicher ausgedruckt werden.

Behörden, Ämter und Bereiche der öffentlichen Verwaltung, die noch auf die klassische Ablage angewiesen sind, können ihre Ausdrucke mit der kostenfreien Prüfsoftware digiSeal und einem Scanner jederzeit verifizieren. Selbst teilweise beschädigte Originaldateien lassen sich mit Hilfe der Signatur komplett rekonstruieren. Einsetzbar sind alle gängigen Kartenlesegeräte.

"Da in gerichtlichen Streitfällen bislang auf Papieroriginale zurückgegriffen wird, platzen die Archive mancher Unternehmen aus allen Nähten. Mit dem digiSeal server haben wir deshalb eine Möglichkeit geschaffen, große Mengen elektronisch erzeugter oder eingescannter Dokumente automatisch zu signieren und bei Bedarf rechtsverbindlich auszudrucken", erklärt secrypt-Geschäftsführer Patrick Lieberkühn.


Medienbeobachtung von PressWatch
PressWatch mit Full Service Angebot

 

 Der Spezialist für digitale Medienbeobachtung PressWatch hat seine Angebotspalette vervollständigt. PressWatch bietet nun auch das Monitoring von Printmedien an. Geliefert werden die Artikel im original Zeitungslayout. Das Medienprogramm umfasst ca. 1.800 Titel, davon ca. 40 im Early Morning Service (Lieferung tagesaktuell ab 6.00 Uhr).

Hinzu kommen TV-Watch, ein neuer Dienst für die Beobachtung von Fernsehsendungen sowie WebWatch die bewährte Beobachtung der Online Medien.

Über die reine Medienbeobachtung hinaus bietet PressWatch auch die zeitnahe Belieferung mit internationalen Medien aus mehr als 60 Ländern sowie Medienanalysen und Pressespiegel.

Für den Bereich Medienanalyse verfügt PressWatch über eine eigene web-basierte Software, die es den Kunden erlaubt, direkt auf die Analyseergebnisse zuzugreifen und gfs. eigene Auswertungen mit dem erfassten Datenmaterial anzustellen.

Testen Sie PrintWatch - schnell, digital, effizient!

Weitere Infos:

http://www.presswatch.ch/welcome.php?title=PressWatch-Printexpress&topcat=produkte&language=://www.presswatch.ch/welcome.php?title=PressWatch-Printexpress&topcat=produkte&language=german&category=Printexpress
 


Telefonzellen: Neues Leben für Lebensretter
Ein "Oldie" im Handyzeitalter

Nicht nur die Aufschrift "Dieses Telefon kann Leben retten. Zerstört es nicht!" ist aus dem österreichischen Straßenbild verschwunden, auch so manche Telefonzelle selbst wurde eingespart. Die hohe Handy-Penetrationsrate sowie die deutlich gestiegenen Telefongebühren der öffentlichen Fernsprecher haben die Umsatzzahlen sinken und damit die Profitabilität des klassischen "Telefonhüttls" in unerreichbare Ferne rücken lassen. Ähnliches ist in ganz Europa zu beobachten. Die Ex-Monopolisten versuchen die Anzahl der Telefonzellen zu reduzieren, so weit ihr (subventionierter) Versorgungsauftrag dies zulässt.

So wurden in Österreich in den letzten vier Jahren etwa 5.000 Apparate eingezogen. Von den übrigen rund 25.000 sind zwei Drittel Münztelefone, ein Drittel operiert mit Wertkarten. Gleichzeitigen versuchen die Unternehmen zusätzliche Einnahmen zu erzielen.

Die British-Telecom-Tochter BT Payphones http://www.payphones.bt.com setzt etwa auf Multimedia und hat dabei gleich mehrere Multimedia-Telefonzellen-Modelle im Angebot. Beim Topmodell kann man neben surfen (zehn Pence pro Minute) und simsen (20 Pence pro SMS) auch spielen, Klingeltöne fürs Handy erwerben und ortsbezogene Informationen wie Stadtpläne oder Touristeninfos sowie Angebote von Restaurants oder Hotels einsehen. Bezahlt wird cash oder mit Kreditkarte. BT Payphones sucht aktiv nach Partnern, die einen "Internet Kiosk" aufstellen und dafür am Umsatz beteiligt werden möchten. Zusätzlich will man auch durch Aktionspreise das Geschäft beleben. In Liverpool kann parallel zum nachweihnachtlichen Ausverkauf in gekennzeichneten Telefonzellen bis 24. Februar zum Schleuderpreis telefoniert werden. Für Lokalgespräche reichen 20 Pence nun 55 Minuten anstatt der üblichen 110 Sekunden. In Österreich sind keine Preissenkungen geplant.

Auch die Telekom Austria setzt auf Multimedia. Derzeit hat das Unternehmen 25 Stück so genannte MultimediaStations in Wien und Graz in Betrieb. Die MultimediaStations sind mit Touchscreen und Videokamera ausgestattet und mit einer ADSL-Anbindung (512 kbit) mit dem Internet verbunden. Die ebenfalls getesteten Drucker werden aufgrund des großen Wartungsaufwandes nicht mehr eingebaut. Einfache Dienste wie das Verschicken von E-Mails und SMS gibt es schon ab zehn Cent pro Minute; ab 20 Cent pro Minute kann man Telefonate mit gleichzeitiger Videoübertragung führen. Auch ganz normale Telefonate können geführt werden.

Die Bezahlung der unterschiedlichen Multimediadienste kann wahlweise mittels Münzen oder Quickfunktion erfolgen. Letztere wurde bereits seit längerem im Wiener AKH an normalen Telefonzellen getestet, hat aber abseits der MultimediaStations keine weitere Verbreitung erfahren. Zusätzliche Einnahmen erhofft man sich durch ortsbezogene Informationen. Betriebe der näheren Umgebung einer MultimediaStation sollen ihre Angebote oder Veranstaltungstermine präsentieren und dafür einen Obulus entrichten. Hier dürfte die TA jedoch noch viel Überzeugungsarbeit, sowohl bei den Unternehmen als auch den potenziellen Usern, zu leisten haben.

Während es in Österreich keine kommerziellen Privatbetreiber von öffentlichen Fernsprechern gibt (wenn man von einzelnen Apparaten hauptsächlich in Bewirtungsbetrieben absieht), haben sich anderswo durchaus private Anbieter am Markt etabliert. Sie versuchen beispielsweise durch das Versprühen von Duftstoffen die Nutzung ihres Angebotes angenehmer zu gestalten. Da sie keinen Versorgungsauftrag zu erfüllen haben, können sie sich auf lukrative Standorte beschränken. Doch auch dort sind die Margen gering. Im Gegensatz zu den in die Fläche gegangenen Anbietern profitieren die privaten Anbieter von der Handyhausse, da die meisten Gespräche zu Mobiltelefonen geführt werden.

In Indien erleben öffentliche Telefone hingegen einen großen Aufschwung. Die staatliche BSNL http://www.bsnl.in hat in den letzten zehn Monaten 100.000 Dörfer mit so genannten Village Public Telephones ausgestattet. Und sogar die indischen Briefträger sind, wie berichtet http://www.pte.at/pte.mc?pte=030103005 , seit Weihnachten wandelnde Telefonzellen.

http://www.telekom.at/Content.Node2/de/media/pa_1206a.php
http://www.btplc.com/Mediacentre/Agencynewsreleases/2002/an160.htm


Analyse: Mailen nur noch bis 2008 möglich
MessageLabs warnt drastisch vor Virenzunahme
 

Mit einer medienwirksamen Botschaft warnt das britische Security-Unternehmen MessageLabs vor der Zunahme von virenverseuchten E-Mails. So soll nach Einschätzung von Technik-Chef Mark Sunner der E-Mail-Verkehr ab dem Jahr 2008 zum Erliegen kommen, weil es für die Nutzer aus Sicherheitsgründen zunächst zu beschwerlich und danach sogar unmöglich wird. http://www.MessageLabs.com/viewNewsPR.asp?id=88&cmd=PR
 

MessageLabs geht davon aus, das 2008 jede zehnte E-Mail und fünf Jahre später bereits jede zweite E-Mail verseucht sein wird. Diese Vorhersagen seien noch konservativ geschätzt und könnten bei jedem Auftreten einer neuen Virenverbreitung noch viel schlechter ausfallen, heißt es. Erst in dieser Woche habe man bei MessageLabs 1.500 Versionen des aktuellen Nimda-Virus unschädlich gemacht, seit Januar 2000 gäbe es über eine Million gezählte E-Mail-Viren. In rund jeder 300. elektronischen Nachricht sei ein Virus verborgen.
 

In einem Interview mit "The Register" schwächt Antiviren-Experte Alex Shipp von MessageLabs die Aussendung etwas ab und spricht von einer "Wachrüttel-Aktion." Vor allem seit der Verbreitung des SirCam-Wurmes hätten sich E-Mail-Viren zu einem ernsthaften Problem entwickelt, das niemand unterschätzen dürfe. Shipp gibt aber auch zu, dass Virenattacken natürlich durch entsprechende Filtermaßnahmen von Providern und Endnutzern eingedämmt werden können. "Aber dies ergibt nicht so eine schöne Schlagzeile", heißt es im "Register."
 


Post nimmt am Donnerstag USA-Briefe gratis entgegen
Der Postverkehr mit den USA und Kanada ist wieder hergestellt
 

Der Postweg in die USA und nach Kanada ist ab sofort wieder offen. Allerdings muss wegen der verschärften Sicherheitsmassnahmen einiger Fluggesellschaften mit Verzögerungen gerechnet werden. Zudem behindert laut Schweizerischer Post http://www.post.ch noch ein Embargo für Sendungen im Transit über US- Flughäfen den Postverkehr.
 

Als Zeichen der Solidarität mit dem amerikanische Volk will die Post am kommenden Donnerstag Privatbriefe in die USA bis 100 Gramm gratis entgegennehmen. Alle Sendungen werden mit einem PP-Stempel versehen und mit dem PRIORITY-Angebot von Swiss Post International via Luftpost verschickt. Die Schweizerische Post will damit Privatpersonen eine direkte, unkomplizierte und kostenfreie Kommunikation mit Bekannten und Verwandten in den USA ermöglichen.
 


Mobiltelefonieren und Internetnutzung im August billiger
Festnetzpreise steigen wegen Inlandsferngespräche
 

 Telefonieren in Deutschland ist im August dieses Jahres gegenüber Juli um 0,1 Prozent teurer geworden. Gegenüber August 2000 lagen jedoch die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen um 3,7 Prozent niedriger, teilte das Statistische Bundesamt http://www.statistik-bund.de am Freitag mit.
 

Vor allem das Festnetz habe sich von Juli bis August um 0,1 Prozent verteuert. Die Statistik-Experten führten den Anstieg vor allem auf die Inlandsferngespräche zurück. Sie hätten sich im August dieses Jahres um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat verteuert, nach 1,1 Prozent und 0,2 Prozent im Juli und Juni. Damit lagen die Preise in diesem Marktsegment sogar um 1,3 Prozent höher als im August 2000. Auslandsgespräche waren dagegen im August um 1,3 Prozent günstiger als im Vorjahr. Die Preise für Ortsgespräche und die Anschlussgebühr seien weiterhin stabil geblieben.
 

Das Mobiltelefonieren war im August dieses Jahres um 8,7 Prozent billiger als vor Jahresfrist. Gegenüber Juli blieben die Preise den Angaben zufolge stabil. Für die Internet-Nutzung belief sich der Preisrückgang im August auf 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Binnen Monatsfrist stellten die Experten keine Veränderung fest.
 


Studie: Teletext immer noch beliebt
Nachrichten und Sport die wichtigsten Seiten
 

9,5 Mio. Zuschauer nutzen täglich durchschnittlich 7,5 Minuten lang Teletext. In vier von fünf Fernsehhaushalten kann Teletext empfangen werden und jeder siebte Haushalt nutzt dieses Medium täglich. Dies ergab eine Untersuchung der ARD-Projektgruppe "Teletext" und des Instituts Infratest Burke http://www.onlinesurvey.de im Auftrag der Zeitschrift "Media Perspektiven", die die Zeitschrift "w&v" in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat. Rund 3000 Bundesbürger über 14 Jahre wurden zum Thema Teletext näher befragte.
 

So zeigt sich am Wochenende eine überdurchschnittliche Nutzung des Teletextes. Knapp 11,4 Mio. greifen sonntags auf die Teletext-Seiten zu. Im Vergleich zum gesamten TV-Publikum sind Teletext-Nutzer jünger, höher gebildet und eher unter den männlichen Zuschauern zu finden. Rund 20 Prozent der 14- bis 29jährigen Befragten informieren sich fast täglich im Teletext.
 

Besonders beliebt sind laut Studie Nachrichten, die 68,7 Prozent der Befragten nutzen, sowie die Sportergebnisse (58,9 Prozent). Rund die Hälfte interessiert sich für die jüngste Meldung (Top-Meldung) sowie das Wetter inklusive Schneehöhen und Wasserstandsberichten. Mehr als zwei Drittel der Befragten schätzen an den Seiten die Aktualität und die schnelle Informationsmöglichkeit.
 

40 Prozent der Befragten sprechen im Bereich Nachrichten der ARD die größte Senderkompetenz für den Teletext zu. Knapp 13 Prozent sind auch von den Nachrichten im SAT.1-Text überzeugt. Durchschnittlich 18 Prozent der Befragte holen im Pro Sieben- und SAT.1-Text Informationen über das laufende Programm. Absoluter Spitzenreiter im Abrufen von Börsen- und Wirtschaftsinformationen ist n-tv.
 


 

Fragen & Antworten AufZack – www.aufzack.com
Die Verbindung von Suchmaschine, Directory und User-KnowHow
Das Auffinden von Information wird durch das rasante Wachstum des Internets immer schwieriger – diesem Trend entspricht das neue von Österreich aus im ganzen deutschprachigen Raum agierende Wissensportal http://www.aufzack.com, das seine Userzahl innerhalb von zwei Monaten bereits seit dem Start um 50 Prozent steigern konnte.
Im Gegensatz zu verschiedenen "Experten-Plattformen" wendet sich der Suchende in AufZack nicht an einzelne Experten, sondern jeweils an die ganze Community, die sich gemeinsam der grossen Frage "wo finde ich was" widmet. Im Prinzip wie eine Suchmaschine, die zuerst die Datenbank bzw. das Directory und dann das Wissen der einzelnen User abfragt. Die Antworten sind in einem MessageBoard-ähnlichen System abrufbar oder kommen einfach per E-Mail. Für User, die ihr Know-how in die Community einbringen, steht ein attraktives Benefitsystem zur Verfügung: Die Beantwortung von Fragen bringt sogenannte ZACKS (Punkte), die bei entsprechender Anzahl auf der Seite in Produkte verschiedenster Sponsoren eingelöst werden können. Der Gesamtwert der gesponserten Produkte beläuft sich derzeit auf öS 170.000,--.

AufZack ist ein Gemeinschaftsprojekt von Tripple@ (http://www.tripple.at) und Metaportal und übernimmt die aktuelle Wissensdatenbank des Metaportals inkl. des bestehenden Pools an Usern und Experten – dadurch entsteht die größte Wissensplattform im deutschsprachigen Raum! Unterstützt wird das Projekt von http://www.metager.de - der Metasuchmaschine der Universität Hannover, die bei den letzten repräsentativen Suchmaschinentests als beste deutschsprachige Metamaschine hervorgegangen ist und derzeit über 400.000 Nettoabfragen pro Tag verzeichnet.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:09
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