REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Kaiserschnitt

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Zwei Drittel der Kaiserschnitte Notfälle
Komplikationen bei späterer natürlicher Geburt möglich

Frauen, die sich für eine Kaiserschnittgeburt entscheiden, müssen davor gewarnt werden, dass ein solcher Eingriff spätere natürliche Geburten gefährden kann. Sie sind mit einem leicht erhöhten Risiko für ernste medizinische Probleme konfrontiert, beispielsweise einem Gebärmutter-Riss. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Ohio State University http://www.osu.edu/index.php .

Eine Untersuchung von 3.000 Kaiserschnittgeburten des Royal College of Obstetricians and Gynaecologists http://www.rcog.org.uk/home.asp?PageID=3 im Jahr 2001 zeigte, dass zwei Drittel dieser Fälle als Notfallsmaßnahmen eingeleitet wurden, nur ein Drittel hatte sich aus freien Stücken für diese Form der Geburt entschieden. Ein Drittel jener Frauen, die ein weiteres Kind planten, entschied sich für eine natürliche vaginale Geburt.

Das Risiko für einen Gebärmutter-Riss war weniger als ein Prozent für Frauen, die sich für eine natürliche Niederkunft entschieden, nachdem sie in der Vergangenheit schon einen Kaiserschnitt hinter sich gebracht hatten. Das Gesamtrisiko für eine ernsthafte Komplikation für das Neugeborene war etwa eins zu 2.000. Die Vorteile einer natürlichen Geburt bestehen in einer schnelleren Erholungsphase, einem kürzeren Spitalsaufenthalt und der Vermeidung eines größeren chirurgischen Eingriffs.

 


 

Allergierisiko bei Kaiserschnittgeburten
Darmbakterien entscheidend beim Aufbau des Immunsystems

Babys, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, haben ein erhöhtes Risiko, in den ersten zwölf Lebensmonaten Nahrungsmittelallergien und Durchfall zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ludwig-Maximilian Universität http://www.uni-muenchen.de/ in München an 865 Babys, die bis zum Alter von vier Monaten mit Muttermilch gefüttert wurden. Bei Kaiserschnittgeburten war die Wahrscheinlichkeit im ersten Lebensjahr Durchfall zu bekommen deutlich erhöht. Auch das Risiko einer Allergie gegen Kuhmilch und andere Lebensmittel war doppelt so hoch.

Alle Babys dieser Studie wurden in Familien mit einer entsprechenden Krankheitsgeschichte geboren. Sie wurden im Alter von einem, vier, acht und 12 Monaten untersucht. Nach 12 Monaten wurden außerdem Blutproben genommen, um herauszufinden, ob sie allergisch auf bestimmte Nahrungsmittel, einschließlich Eier, Kuhmilchproteine und Sojaproteine, reagieren. Während der ersten sechs Monate zeichneten die Mütter wöchentlich den Gesundheitszustand und die Fütterungsgewohnheiten ihrer Kinder auf.

Insgesamt kamen 17 Prozent der untersuchten Babys per Kaiserschnitt zur Welt. Früheren Studien zufolge spielen Darmbakterien eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Immunsystems. Der Kaiserschnitt verändert oder hemmt die normale bakterielle Besiedlung des Darms der Babys. Die Wissenschaftler vermuten, dass bei herkömmlichen Geburten Bakterien von der Vagina der Mutter, ihrem Darm und ihrem Analbereich aufgenommen werden, während Kaiserschnittgeburten lediglich mit Bakterien aus der Krankenhausumgebung in Kontakt kommen.

Basky Thilaganathan, ein Experte für fötale Medizin, betont aber, dass die Studie einige Fehler aufweise, was Fragen zum Wahrheitsgehalt der Erkenntnisse aufwirft. Ein Viertel der Kaiserschnittbabys wurde um zwei bis drei Wochen zu früh geboren und spätere Probleme seien auf den relativ unreifen Status des Immunsystems bei der Geburt zurückzuführen. Außerdem war eine größere Anzahl der Kaiserschnitte Erstlingsgeburten. Hinzu käme laut Thilaganathan, dass jene Paare, die zum ersten Mal Eltern wurden, schon die geringfügigsten Symptome bei ihren Kindern meldeten.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:07
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE