JG-Wien: Die unsinnige Tat des "Kerkermeister" Böhmdorfer!
Seit 2. Jänner 2003 gibt es "dank" Justizminister Böhmdorfer keinen
Jugendgerichtshof mehr. Er hat sich gegen viele Experten und Expertinnen
durchgesetzt und die jugendlichen zu den erwachsenen Strafgefangenen in die
Justizanstalt Josefstadt gesteckt. In diesem Fall hat die letzte Regierung ein
Problem gelöst, das nicht bestand! Anstatt eine bestehende international
richtungsweisende Einrichtung zu demontieren wäre es angebrachter gewesen,
Problemlösungen für Fragen zu suchen, die jungen Österreicherinnen und
Österreichern unter den Nägeln brennen, wie z. B. die hohe
Jugendarbeitslosigkeit, betonte am Freitag die "Junge Generation in der SPÖ
Wien". ****
Jetzt ist laut dem Kurierartikel von 9. Jänner der absolute Missstand
vorhanden, keiner kenne sich mehr aus, nicht einmal die Polizei! Nach dem
Motto "Außer Spesen nichts gewesen". Die von der Jungen Generation der SPÖ
seit einem Jahr bekämpfte Zerschlagung des Jugendgerichtshofes durch
Justizminister Böhmdorfer sei nun Tatsache. Die vielen Versuche, klar
aufzuzeigen, dass der Jugendgerichtshof ein vorzeigbares Modell in Österreich
ist, sowie der große Einsatz des jetzt pensionierten Präsidenten Udo Jesionek
hätten nichts genützt. Zur Zeit würden im Gebäude des JGH Erwachsene
einsitzen, die erst von der Justizanstalt Josefstadt dorthin gebracht wurden,
während die Jugendlichen im Gegenzug ins "Landl" gebrachten wurden. Da stelle
sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit und Wirtschaflichkeit. Der
Jugendgerichtshof ist zerschlagen anstelle herrscht Chaos! Das Ergebnis einer
nicht ausgereiften und typischen "Husch-Pfusch" Handlung der letzten
Blau-Schwarzen Regierung.
Die Junge Generation der SPÖ fordert die zukünftige Bundesregierung, der Herr
"Kerkermeister" Böhmdorfer hoffentlich nicht mehr angehören wird, auf, wieder
Ordnung in das Chaos zu bringen und verbesserte Maßnahmen für die jugendlichen
Strafgefangenen zu treffen.
Die Junge Generation in der SPÖ nimmt sich der Interessen und Belange der
jungen Erwachsenen in Wien und besonders jener der 17.000 Wiener
SozialdemokratInnen im Alter zwischen 18 und 38 Jahren an.