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IT Security - Mit einem
Fuße im Kriminal?
No risk no fun! Oder doch ein sicher geführter IT
Betrieb?
GNC und Sphinx kooperieren zum Dauerbrenner
IT-Security.
Die erste gemeinsame Veranstaltung zum Thema IT-Security wird der GNC
Winterevent 2005 sein. Hier hat Sphinx Managed Services GmbH einen
Gästeslot mit dem Titel "No risk, no fun! Oder doch ein sicher geführter
IT-Betrieb?" am 17. Februar 2005 von 14:00 bis 16:30 Uhr erhalten.
IT-Security ist ein thematischer Dauerbrenner. Wahrscheinlich auch
deshalb, da gerade hier vieles im Argen liegt. Wie sehr, das
dokumentiert eine aktuelle KPMG-Studie. "80 Prozent der österreichischen
Unternehmen haben von IT-Security keine Ahnung", zieht Michael
Schirmbrand, Partner von KPMG Österreich, eine nüchterne Bilanz. Es gibt
inzwischen mehr Spams weltweit als echte Mails - Schätzungen zufolge
sind bereits 70 Prozent der E-Mails unerwünschte Werbenachrichten,
Analysten erwarten für 2005 35 Milliarden Spams weltweit. Mehr als 60000
Viren sind bislang identifiziert worden, monatlich werden etwa 400 neue
Computer-Parasiten von Hackern und Saboteuren kreiert. Die globalen
Folgeschäden von Computerviren belaufen sich aktuell auf etwa 90
Milliarden Euro.
Mit einem Fuße im Kriminal?
Haben Sie klare Richtlinien, wer was mit dem PC und mit dem
Internetanschluss tun darf, den die Firma zur Verfügung stellt? Lässt
sich nachvollziehen, wer wichtige Informationen einsehen darf oder
eingesehen hat? Wie Internetanschlüsse genutzt werden? Dabei geht es
nicht nur um die rechtlichen Aspekte - es kann auch um das Image des
Unternehmens gehen.
Zu diesem Thema gibt es das passende Einstiegsseminar für
IT-Sicherheitsbeauftragte, Termine am 22.2.2005 und am 8.3.2005 bei GNC
in Wien (powered by Sphinx MS)
http://www.gnc.at/index1.html?page=kurs_detail.html?cid=628650
Nichts geht mehr!
Ihre EDV ist von Viren verseucht, von Würmern zerfressen und lahmgelegt.
Ein Angriff hat die Daten von der Festplatte der Firmen PCs gelöscht.
Besprechungsprotokolle, E-Mails, Rechnungen und Aufträge verschwunden?
Elektronische Adressbücher - mühsam erstellt und gepflegt - sind nur
mehr ein Fragment oder ganz weg. Natürlich ist das "irgendwo" auch auf
Papier und in den Köpfen, aber der vielleicht jahrelange Aufwand war
umsonst und Sie müssen noch einmal von vorne anfangen.
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Outsourcing-Pannen
ernüchtern IT-Manager
Kritik an enttäuschender Qualität und unpünktlichen
Lieferungen
Die Outsourcing-Euphorie unter den deutschen
IT-Managern ist offenbar einer steigenden Ernüchterung gewichen.
Kritisiert werden vor allem die enttäuschende Qualität und unpünktliche
Lieferungen der IT-Dienstleister, berichtet das Wirtschaftsmagazin CIO
in seiner aktuellen Ausgabe. Am stärksten enttäuscht waren die
IT-Manager aber in punkto Kostenersparnis.
Laut CIO sind für ein funktionierendes Projekt mit Dienstleistern in
Indien, China oder Osteuropa mehr interne Umstrukturierungen nötig als
gedacht. Häufig fehle eine Zwischenstufe, die dezidierte
Vorgabenbeschreibungen erstellt oder ein erfahrener Projektleiter. Der
finanzielle Aufwand sei gerade beim ersten Projekt oft so hoch, dass
sich hier kaum Kosten einsparen ließen, erklärte Holger Röder, Prinzipal
bei A.T. Kearney
http://www.atkearney.com . Als weitere Hürden beim Outsourcing
stellten sich die kulturellen Unterschiede und Sprachbarrieren heraus.
Deshalb raten Experten nur größeren und erfahrenen Unternehmen zu
Offshore-Projekten. "Miniprojekte mit 30 bis 40 Mitarbeitern oder
Vertragslaufzeiten von unter drei Jahren rechnen sich fast nie", warnte
Röder. Zu Beginn eines Projektes sollte der Mitarbeiter-Anteil des
inländischen Unternehmens mehr als ein Drittel betragen.
Offshore-Mitarbeiter sollten über mindestens fünf Jahre,
On-Site-Mitarbeiter über mindestens acht Jahre Erfahrung verfügen,
schreibt CIO.
Nur gut designte und getunte Prozesse könnten mit gutem Erfolg in Near-
oder Offshore-Länder gegeben werden, sagte Peter Kailing, Global
Application Manager bei Basell, dem Magazin. "Ein schlechter Prozess
wird auch dort weiterhin schlecht laufen, wenn auch vielleicht
billiger", so Kailing. |

Wie Chefsache IT an
MitarbeiterInnen scheitert - www.itnt.at
Podiumsdiskussionen führender IT-Experten im
ECAustria Anwenderforum auf ITnT
Freier Eintritt mit Anmeldung beim Rahmenprogramm mit
prominent besetzten Expertendiskusssionen im ECAustria Anwenderforum bei
kommender Reed-Messe ITnT im Messezentrum Wien täglich vom 15. bis 17.
Februar 2005.
Podiumsdiskussionen als hochkarätiges Kontakt-Forum
EntscheidungsträgerInnen führender österreichischer IKT-Unternehmen
erörtern täglich branchenübergreifende Themenschwerpunkte sowie
Entwicklungen und Erfahrungen in der Kunden-Akzeptanz neuer
Technologien:
Di, 15.02.2005 - Schwerpunkt Software & Netzinfrastruktur, Service &
Sicherheit
11.00 Uhr Diskussion - "Wie Chefsache IT an Mitarbeitern scheitert"
Walter Becvar (Geschäftsführung Avaya-Tenovis), Alfred Raderer
(Geschäftsführung IDS Scheer Austria), Markus Czanba (Leitung Solution
Development Kapsch BusinessCom), Anton Steinringer (Leitung Telekom
Austria Business Solutions) und Walter Weihs (Vorstand Software AG)
Moderation : Florian Zangerl (Chefredaktion Industriemagazin)
Mi, 16.02.2005 - Schwerpunkt Unternehmensorganisation &
Prozessmanagement
11.00 Uhr Diskussion - "Paradigmenwechsel - von der
Informationsgesellschaft zur Prozeßgesellschaft"
Herbert Brauneis (Marketingleitung IDS Scheer Austria), Hartmut R.
Gailer (Geschäftsführung SER Solutions), Rainer Kalkbrener (Leitung
Telekom Austria Business Solutions), Wolfgang Mathera (Leitung SAP
Business School Vienna) und Thomas Mayer (Chef vom Dienst Der Standard)
Moderation : Harald Hornacek (Chefredaktion die wirtschaft)
Do, 17.02.2005 - Schwerpunkt Marketing & Vertrieb
11.00 Uhr Diskussion "Customer Care - Philosophie und Technologie"
Andrea Hopfes (Leitung CRM Avaya-Tenovis), Edmund Haberbusch (Leitung
Produktmarketing Telekom Austria Business Solutions), Andreas Kern (Head
of Business Development ONE Bank), Manfred Tscheligi (ICT&S,
Geschäftsführung CURE, USECON) Christian Wenner (Leitung Professional
Services Kapsch BusinessCom)
Moderation : Florian Zangerl (Chefredaktion Industriemagazin)
Eintritt frei mit Anmeldung unter:
http://ecaustria.at/AF
21 Best-Practice-Beispiele aus Kunden(Anwender)-Sicht
Zahlreiche Best Practice-Beispiele aus Kunden(Anwender)-Sicht ergänzen
im Anwenderforum das Programm. Während der gesamten Messe von 15. bis
17.02.05 werden hier täglich in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr
Erfahrungen bereits im Einsatz befindlicher IKT-Lösungen aus
Anwendersicht präsentiert. Die präsentierten Lösungen kommen aus den
verschiedensten Branchen und Unternehmensgrössen.
Di, 15.02.2005 - Software & Netzinfrastruktur, Service & Sicherheit
13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele EconGas (Konvergenz,
Verfügbarkeit), ENUM (VoIP, Instant Messaging), Hapag Lloyd (Vernetzte
Datennutzung), Makro Markt (Business Resilience), Messe Wien (Business
Process Outsourcing), MTU (Vernetzte Datennutzung),
Pensionsversicherungsanstalt (Enterprise Content Management),
Wirtschaftskammer Österreich (Microsoft BizTalk Server).
Mi, 16.02.2005 - Unternehmensorganisation & Prozessmanagement
13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele 3 Banken Gruppe (Elektronisches
Archiv), ARBÖ (Mobile Einsatzoptimierung), ÖBB (Prozessmanagement in der
Umstrukturierung), Carl Reiner Medizintechnik (Standardsoftware in
sensitiven Bereichen), STRABAG (Managed Services von IKT-Komponenten),
Tiroler Landeskrankenanstalten (Prozessoptimierung Personal), UNIQA (E-Business
Evolution).
Do, 17.02.2005 - Marketing & Vertrieb
13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele Entsorgungsbetriebe Simmering
(Mobiler Vertrieb), ERCO Leuchten (Mobile Sales mit SAP NetWeaver
Technologie), mobilkom austria (CRM kompatibles Call Center), Österreich
Ticket (Mobile Ticketing & Mobile Payment), Pöttinger Maschinenfabrik
(Kundenmanagement), Swarovski Optik (CRM mittels ausgelagerter
Internetplattform), Tobaccoland (Integration von mobilem Aussendienst
mit Kundeninformationssystem).
EINTRITT FREI - Mit der Anmeldung ist eine kostenlose Eintrittskarte für
die ITnT Messe im sowie freie Getränke & Buffet im Anwenderforum
inkludiert. Jede/r BesucherIn des ECAustria Anwenderforums erhält einen
kostenlosen persönlichen Förder-Kompass für sein Unternehmen.
Beschränkte Teilnehmerzahl - Anmeldungen werden der Reihenfolge nach
registriert.
Mit Unterstützung von BM für Wirtschaft und Arbeit & Wirtschaftskammer
Österreich.
IT&T Beyond Offering - Best Practice aus Kunden & Anwendersicht
ECAustria Anwenderforum auf der ITnT - Di, 15.02.05 bis Do, 17.02.05
Messezentrum Wien, Halle C, Messeplatz 1, 1020 Wien
Alle Infos & Anmeldung unter:
http://ecaustria.at/AF
Bei der neuen Reed-Fachmesse ITnT von 15. bis 17. Februar 2005 im
Messezentrum WienNeu veranstaltet ECAustria auch den Technologiepark.
Führende Technologiezentren und innovative Unternehmen präsentieren auf
einer Fläche von rd. 400m2 neue Technologien zum Erleben und Angreifen
in Form eines offenen Themenparcours - die Programmschwerpunkte:
Breitband; Next Generation Media & Network, Smart & Intelligent Systems;
Usability; Pervasive Computing; Embedded Systems; Mobile Services; RFID.
Breaking Results of Applied Research - Innovative Technologien der
Zukunft
ECAustria Technologiepark auf der ITnT - Di, 15.02.05 bis Do, 17.02.05
Messezentrum Wien, Halle C, Messeplatz 1, 1020 Wien
Eintritt frei - Aussteller, Programm & Anmeldung unter:
http://ecaustria.at/TP
Alle Infos zur ITnT-Messe unter
http://www.itnt.at
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IT-Dienstleister im
Stimmungstief
Pessimistischer Ausblick auf erstes Quartal 2005
Die Wachstumsprognosen der deutschen IT-Dienstleister
für das laufende erste Quartal 2005 haben sich entsprechend der
gedämpften Aussichten für die Gesamtwirtschaft eingetrübt. Laut einer
Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
http://www.zew.de und
dem Verband der Vereine Creditreform rechnet die Mehrheit der "Dienstleister
der Informationswirtschaft" zwar mit einem Anstieg bei Umsatz und
Ertrag. Der Stimmungsindikator der Branche ist im abgelaufenen vierten
Quartal mit 59 Punkten jedoch deutlich unter den Vorquartalswert (62,6
Punkte) gerutscht, teilte das ZEW heute, Donnerstag, mit.
In den vergangenen zwei Quartalen war der Wert dagegen kontinuierlich
gestiegen. Für das Stimmungstief verantwortlich zeichneten laut ZEW vor
allem die deutlich reduzierten Geschäftserwartungen der Unternehmen für
das erste Quartal 2005. Der Wert für die Beurteilung der aktuellen
Geschäftslage sei dagegen nur leicht geschrumpft. Die Mehrheit der
befragten Unternehmen meldete ein Umsatzplus. Auf dem Arbeitsmarkt der
Branche zeichnete sich dagegen auch im vierten Quartal keine Entspannung
ab. Die Zahl der Entlassungen überstieg die der Neueinstellungen, wobei
zum ersten Mal seit 2003 mehr westdeutsche Unternehmen von
Personalrückgängen betroffen waren als ostdeutsche. An der
Konjunkturumfrage des ZEW beteiligten sich im November und Dezember 2004
rund 1.000 Unternehmen.
In der US-Hightech-Branche beginnt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu
stabilisieren. Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Entlassungen
deutlich unter den Vergleichswerten der Vorjahre. Insgesamt flatterten
den Hightech-Beschäftigten im Vorjahr 176.113 Kündigungen ins Haus,
berichtet Cnet unter Berufung auf die Jobagentur Challenger, Gray &
Christmas
http://www.challengergray.com . Seit 2001 gingen der Branche rund
1,5 Mio. Jobs verloren. Obwohl sich der Hightech-Sektor in den USA auf
dem Weg der Besserung befinde, seien die Arbeitsplätze auch in Zukunft
durch Mega-Merger und Outsourcing-Bestrebungen der Unternehmen bedroht,
schreibt Cnet. |

IT-Investitionen:
Aufschwung für 2005 erwartet
Bewusstsein um mangelndes Qualitätsbewusstsein und
Investitionsstau
Der Aufschwung im IT-Bereich kommt - wenn auch auf
leisen Sohlen. Die Mehrheit der österreichischen IT-Entscheider sieht
jedenfalls für das kommende Jahr steigende Investitionsbereitschaft. Zu
diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Wiener PR-Consulter Temmel,
Seywald und Partner in Kooperation mit UC4 Software. Nach der
Beseitigung des Investitionsstaus im Hardwarebereich erwarten
IT-Experten 2005 ein deutliches Plus vor allem bei Software.
Von den befragten IT-Experten prognostizieren rund 60 Prozent einen
deutlichen Aufschwung. Rund 30 Prozent gehen davon aus, dass die
IT-Budgets 2005 gleich bleiben werden, lediglich 10 Prozent rechnen mit
einer verringerten Investitionsbereitschaft. Größere Zugewinne sind nach
wie vor im Hardwarebereich zu erwarten, wo Geräte, die anlässlich der
Y2K-Diskussion angeschafft wurden, am Ende ihrer Lebensdauer angelangt
sind und dringend erneuert werden müssen.
In weiterer Folge wollen die Unternehmen bei der Software aufrüsten.
"Die Ergebnisse unserer Umfrage bestätigen unsere Prognosen aus dem
Vorjahr: Trotz eines hohen Investitionsbedarfs war das Jahr 2004 eher
schwierig. Für 2005 ist eine Erholung zu erwarten", meint Mag. Matthias
Sturm, Consultant bei Temmel, Seywald & Partner, der die Umfrage für das
Softwarehaus UC4 durchgeführt hat.
http://www.uc4.at
Jetzt geht es erst einmal darum, die Versäumnisse der letzten Jahre
aufzuarbeiten.
Allgemeiner Trend zu Softwareinvestitionen
Insgesamt sehen 40 Prozent der Studienteilnehmer einen verstärkten Trend
zu Investitionen im Software-Segment, vor allem dann, wenn diese mit
Kosteneinsparungen einhergehen. An zweiter Stelle stehen mit jeweils 23
Prozent die Bereiche Hardware und IT-Sicherheit. Danach folgen
Prozessoptimierung (17 Prozent), Storage-Lösungen (13 Prozent) und
Netzwerke (10 Prozent). Ebenfalls im Trend, allerdings im unteren
Bereich der Einschätzungen, stehen Themen wie Out- und (wieder)
Insourcing, sowie mobile Anwendungen.
Aufholbedarf bei der Hardware
Diese allgemeine Einschätzung der befragten IT-Entscheider spiegelt sich
jedoch nur teilweise in den tatsächlich geplanten Neuanschaffungen
wider. Das Hauptaugenmerk liegt noch klar auf dem Hardwarebereich. Über
50 Prozent sehen hier Nachholbedarf und werden investieren, 37 Prozent
der Unternehmen wollen ihre Software updaten. Eine Optimierung der
IT-Prozesse steht bei 20 Prozent der Entscheider an, während an die 13
Prozent der Befragten Investitionen in den Bereichen Sicherheit,
Internet und CRM-Lösungen planen. "Das Thema Sicherheit wird zwar
allgemein als wichtig eingeschätzt, tatsächlich plant jedoch kaum ein
Unternehmen Investitionen in diesem Bereich. Entweder sieht man in den
eigenen Reihen den Bedarf gedeckt oder das Thema wird ignoriert", so
Sturm.
Software muss sicher, stabil und zuverlässig sein
Im Software-Bereich steht das Thema Security als essentielles
Anforderungskriterium wiederum hoch im Kurs. Bei einer Bewertung nach
Schulnoten (1=sehr wichtig, 5=unwichtig) erreicht die Sicherheit
gemeinsam mit Zuverlässigkeit und Stabilität die Höchstnote von 1,2. An
dritter Stelle steht die Benutzerfreundlichkeit (1,3) gefolgt von
Produktqualität und Funktionsweise (je 1,6). Weniger wichtig sind den
IT-Entscheidern der Gesamteindruck (2,2) sowie Design und Dokumentation
(je 2,3).
Mangelndes Qualitätsbewusstsein
Diesen Kriterien werden nach Angaben der Befragten auch im eigenen
Unternehmen höchste Priorität eingeräumt. Gleichzeitig bemängeln 57
Prozent der Befragten das "mittelmäßige bis schlechte"
Qualitätsbewusstsein in der Branche. Zu wenig Wissen und fehlende Nähe
zu IT-Prozessen, sowie zu starke Preisorientierung werden als Gründe für
Mängel genannt. "Er herrscht allgemeiner Konsens, dass das Thema
Qualität und die Definition von verbindlichen Qualitätskriterien an
Bedeutung gewinnen muss. Qualität ist vor allem im Softwarebereich ein
sehr schwammiger Begriff, und es gibt nur wenige klar definierte
Kriterien", erklärt der Studienautor.
Comeback des Internet
Steigende Wichtigkeit wird auch den Web Services eingeräumt. 80 Prozent
der befragten Unternehmen glauben an einen Zuwachs in diesem Bereich, 59
Prozent wollen auch in webbasierte Dienste investieren. "Vor allem im
B2B- aber auch B2C-Bereich, wie zum Beispiel Webshops, wird wieder
verstärkt investiert werden. Diese Themen stehen allerdings erst nach
Erledigung der Hausaufgaben an", sagt Sturm.
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IT-Architekturmanagement
als Herausforderung für das IT-Management
ADV-Tagung am 1. Februar 2005 in Wien
IT-Architekturen in Unternehmen und Verwaltungen sind
heute durch hohe Heterogenität und Komplexität sowie durch gewachsene
Strukturen gekennzeichnet. Das Streben nach IT-Wirtschaftlichkeit und
der immer wichtiger werdende effiziente Einsatz der Informations- und
Kommunikationstechnologien zur Unterstützung der Geschäftsprozesse in
Unternehmen und Verwaltung macht die Notwendigkeit eines professionellen
IT-Architekturmanagements deutlich.
Erfahrungen der Praxis zeigen: Eine Lösung für die aktuellen
Herausforderungen können ein durchdachtes IT-Architekturmanagement und
damit verbundene Konsolidierungsbemühungen liefern. Notwendig ist dazu
eine integrierte Sicht auf alle relevanten Aspekte der IT-Anwendungs-
und Systemlandschaft, die auch eine Verbindung zu den unterstützten
Geschäftsprozessen schafft. Architekturmanagement darf dabei nicht nur
auf die Software- und Hardwarelandschaft einer Organisation fokussieren,
sondern muss vielmehr als integraler Bestandteil der Aufbau- und
Ablauforganisation behandelt werden.
Die ADV Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung veranstaltet am 1.
Februar 2005 in Wien die Tagung "IT-Architekturmanagement"
Diese Tagung gibt einen Überblick über Konzepte, Prozesse, Tools und
Best-Practice-Beispiele zur Planung und Konsolidierung von
IT-Landschaften.
Auf dieser Veranstaltung
- lernen Sie kennen, welche Methodiken sich für ein zeitgemäßes
IT-Architekturmanagement bewährt haben;
- erfahren Sie, wie eine unternehmensweite IT-Architektur kompetent
geplant, implementiert und weiterentwickelt werden kann;
- lernen Sie, wie Sie IT-Architekturmanagement zur professionellen
Steuerung Ihrer IT-Architekturen nutzen, IT-Ressourcen planen,
überwachen und optimal einsetzen sowie Ihre IT-Prozesse auf der Basis
moderner IT-Architekturen zu unterstützen und zu professionalisieren;
- erhalten Sie Softwarebeispiele und neutrale Auswahlhilfen für
IT-Architekturmanagement-Tools.
Daraus können zukunftsträchtige Lösungen für die Anwendungssituation im
eigenen Unternehmen bzw. für die Verwaltung entwickelt werden.
Fazit: Um das IT-Architekturmanagement auf eine erfolgreiche Basis in
Ihrer Organisation zu stellen, sollten Sie an dieser Veranstaltung
teilnehmen.
Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie im Internet:
http://www.adv.at/veranstaltungen/programme/ITArchitektur20050201.pdf
Die ADV, Österreichs große gemeinnützige Vereinigung von
IT-Anbieterfirmen, IT-Anwenderorganisationen und IKT-Fachleuten führt im
Jahr ca. 70 Veranstaltungen durch. Zweck des Vereins mit mehr als 800
Mitgliedern ist es, die sinnvolle Anwendung der Technik und Methoden der
Informationsverarbeitung für Wissenschaft, Verwaltung , Wirtschaft und
Gesellschaft zu fördern.
Die Aufgaben des Vereins sind insbesondere:
- die Kenntnisse seiner Mitglieder auf diesem Gebiet zu erweitern und zu
vertiefen,
- das Verständnis in Wirtschaft und Verwaltung für die Möglichkeiten der
Informationsverarbeitung und ihre Erfordernisse im Dienste
wirtschaftlicher Betriebsführung zu heben,
- an der Aufklärung der Allgemeinheit über die volkswirtschaftlich
bedeutende Funktion der Informationsverarbeitung mitzuwirken,
- Bemühungen, die auf die Anpassung der Forschung, Entwicklung und der
gesetzlichen Rahmenbedingungen an die praktischen Erfordernisse
gerichtet sind, zu unterstützen.
Ausführliche Informationen über Mitgliedschaft und Leistungen finden Sie
im Internet: www.adv.at
|

Zwölf Prozent der
britischen IT-Jobs von Offshoring bedroht
BCS: Ausbau der Fähigkeiten als Erfolgsgarant für die
Branche
Mindestens zwölf Prozent der britischen IT-Jobs sind
von der Auslagerung in Billiglohnländer wie Indien und China (Offshoring)
bedroht. Das geht aus einer aktuellen Studie der British Computer
Society (BCS)
http://www.bcs.org hervor. Aber obwohl der Trend zur Auslagerung von
IT-Jobs anhalten und der Offshoring-Markt im Jahresvergleich weiterhin
um 20 Prozent zulegen wird, sieht die Zukunft für die britischen
IT-Spezialisten laut BCS gar nicht so düster aus. Der Ausbau der eigenen
Fähigkeiten sei der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit
der britischen IT-Branche, heißt es in der Studie.
http://www.bcs.org/BCS/News/PositionsAndResponses/Positions/offshore/offshorereport.htm
Derzeit fehlen in Großbritannien qualifizierte Fachleute auf Gebieten
wie der Systemintegration und dem Projektmanagement. Auch in den
Bereichen Recht, Finanzen und Architektur steige der Bedarf nach
IT-Fachkräften. Die geringe Arbeitslosigkeit in der Branche von weniger
als vier Prozent deute auf die gute Lage im IT-Bereich hin, so der BCS.
Die Branche müsse ihre Fähigkeiten kritisch mit denen der Weltbesten
messen, dürfe aber auch nicht die eigenen Wettbewerbsvorteile
unterschätzen, sagte Studienleiterin Elizabeth Sparrow.
"Traditionelle IT-Fähigkeiten wie die Softwareentwicklung sind weltweit
allgegenwärtig und ein enger Fokus auf die technischen Fertigkeiten und
ihre Anwendung wird den IT-Spezialisten von morgen nicht helfen", sagte
BCS-CEO David Clarke. Allzu oft würde die IT-Branche aber auch ihre
eigene wirtschaftliche Kompetenz unterschätzen. Lebenslanges Lernen
werde wesentlich für viele IT-Spezialisten, so Clarke. |

Immer weniger Frauen in
der IT-Branche
Naturwissenschaften eher ein weibliches Feld
Der Anteil der Frauen in informationstechnologischen
Berufen ist in den vergangenen 20 Jahren in den USA zurück gegangen, wie
eine in dieser Woche veröffentlichte Studie der Commission on
Professionals in Science and Technology
http://www.cpst.org zeigte. Im Jahr 1983 hatten Frauen, laut der
Studie, 30,5 Prozent der Jobs als Systemanalytiker, Programmierer und
EDV-Ausbilder inne. Dieser Anteil ist im Jahr 2002 auf 27,2 Prozent
zurückgegangen. Auf der anderen Seite haben Frauen heute mehr Jobs in
den Bereichen Naturwissenschaften und Ingenieurwesen als noch vor 20
Jahren.
Die Studie steht in Zusammenhang mit anderen in den USA aufkommenden
Besorgnissen bezüglich Wissenschaften und Ingenieurswesen, wie das der
Branchendienst Cnet berichtet. Es gibt immer weniger Einschreibungen für
Informatikkurse, die Anzahl der Doktoranden in den Wissenschaften und
Ingenieurswesen ist in den vergangenen Jahren in den Vereinigten Staaten
zurückgegangen. Außerdem sei die amerikanische Forschung nicht so mutig,
wie sie sein könnte.
Laut der Studie hatten im Jahr 1983 die Frauen 44 Prozent aller Jobs
inne. Bis zum Jahr 2003 ist dieser Anteil auf 47 Prozent angestiegen.
Der Anteil der Frauen in wissenschaftlichen, technologischen,
technischen und mathematischen Berufen betrug im Jahr 1983 16 bis 19
Prozent, je nachdem wie man solche Berufe definiert. Im Jahr 2002 waren
es bereits 23 bis 26 Prozent. Immer mehr Frauen gibt es in
naturwissenschaftlichen Berufen, besonders in der Medizin, wo sie im
Jahr 2002 mehr als die Hälfte aller Jobs besetzten. |

Wieder mehr IT-Jobs in .at
Gesamtjahr allerdings rückläufig
Der IT-Stellenmarkt in Österreich kommt wieder in Bewegung.
Laut einer Analyse in Online- und Print-Stellenmärkten durch den so genannten
IT-Indikator
http://www.rfmc.at stiegen die Jobangebote für IT-Fachkräfte im vierten
Quartal 2003 um 15 Prozent auf insgesamt 1.596 Inserate, berichtet die
Computerwelt
http://www.computerwelt.at . Für das Gesamtjahr 2003 gab es allerdings einen
Rückgang der angebotenen Stellen um drei Prozent.
Für den IT-Indikator wurden die Angebote in Kurier, Der Standard, Die Presse
sowie von jobnews.at/jobfinder.at, derStandard.at sowie jobpilot.at unter die
Lupe genommen. Bei den Medien konnten sich die Online-Angebote klar durchsetzen.
Bereits 70 Prozent der Inserate erschienen in den Online-Börsen, der Rest in den
Stellenmärkten der Tageszeitungen. Von der Angebotsbelebung konnte die Gruppe
der Programmierer und Entwickler am meisten profitieren. Auf sie entfielen 354
Jobangebote, ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum unmittelbaren
Vorquartal.
Eine stark steigende Nachfrage nach Call-Center-Kräften bescherte auch der
Kategorie Support einen satten Zuwachs von 24 Prozent. Prozentuell am meisten
haben SAP-Spezialisten zugelegt. Auf sie entfielen 213 Jobinserate, womit das
Angebot des Vorquartals in diesem Bereich mehr als verdoppelt wurde. Wenig
profitieren von der allgemeinen Angebotsbelebung konnten die
Vertriebs-Spezialisten mit einem Plus von drei Prozent auf 345 Jobangebote.
Verlierer sind Systembetreuer, für die es gleich um 20 Prozent weniger Angebote
gab. Auch Verkaufsberater mussten mit einem Minus von sieben Prozent bei den
Offerten leben.

Großes Interesse am "Constantin Award 2003"
Die Einreichfrist zum Constantin Award 2003 - dem ersten österreichischen
Beratungs- und IT Preis - wird aufgrund der enormen Nachfrage bis zum 24.
Jänner 2003 verlängert.
"Wir freuen uns, dass der Constantin Award 2003 auf so reges Interesse stößt.
Über die Feiertage haben es nicht alle Bewerber geschafft rechtzeitig
einzureichen, daher läuft die Einreichfrist nun bis zum 24.01.2003", erläutert
Gesamtkoordinator DI Gerhard Hrebicek. "Wir sind über die hervorragende
Qualität der bisher eingereichten Projekte sehr beeindruckt", ergänzt
Kommerzialrat Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und
Consulting. Im Rahmen des Constantin Awards 2003 sind mehr als 30.000
Gewerbeberechtigte österreichweit aufgerufen, ihre "Cases" einzureichen. Alle
Einreichungen die bis zum 24. Jänner einlangen, kommen in die Wertung. Die
Einreichung ist kostenlos.
Eine prominente Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien wird die Entscheidung
über die Preisträger treffen. Am 26. März 2003 findet im Rahmen der Constantin
Award Gala die Prämierung der Sieger statt. Neben den Constantin Awards in den
5 Kategorien wird außerdem ein Förderpreis für Jungunternehmer vergeben.
Ausgeschrieben wird der Preis von der Wirtschaftskammer Österreich und dem
Fachverband für Unternehmensberatung & Informationstechnologie, unterstützt
vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Partner aus der Wirtschaft
sind T- Mobile als Hauptsponsor und Format als Hauptmedienpartner, weitere
Sponsoren sind das Fachmagazin Monitor sowie der Internet TV Spezialist
webfreeTV.com.

IT-Lehrgang für Ärzte startet in Graz
Zusatzausbildung "Tele-Medizin" ab Februar 2003
Im Februar 2003 startet an der FH Joanneum eine Zusatzausbildung für
Mediziner "MSc Tele-Medizin"
http://www.fh-joanneum.at/tem . Den akademischen Grad "Master of Science"
("MSc") erhalten die Lehrgangsteilnahmer nach vier Semestern. "Tele-Medizin"
schult Ärztinnen und Ärzte für den professionellen Einsatz moderner
Informations- und Kommunikationstechnologien.
Laut Lehrgangsleiter Heiko Renner ist die Ausbildung in Europa einmalig.
"Ärzte erhalten durch die Zusatz-Ausbildung die Möglichkeit, technische
Entwicklungen mitzutragen. Sie können mit den technischen Kenntnissen, die sie
hier erwerben, eine arztgerechte Entwicklung der medizinisch relevanten
Informationstechnologien fördern", erklärte der Mediziner. Am Lehrplan des
Postgraduate-Studiums stehen zehn Fachschwerpunkte, die besondere Relevanz für
die Praxis aufweisen. Dazu zählen u.a. Anwendungsspektrum der Tele-Medizin,
Elektronische Befundübermittlung, Dokumentations- und Informationsstandards im
Gesundheitswesen sowie Bilddigitalisierung und Visualisierungstechniken.
Ziel ist es, den Absolventen sowohl fundiertes medizinisches Wissen als auch
tiefgreifende Kenntnisse der Einsatzmöglichkeiten von IT-Anwendungen im
medizinischen Bereich zu vermitteln. Renner: "Der Bedarf an solchen
Qualifikationen besteht derzeit schon in allen Krankenhäusern, bei Großpraxen,
Befundübermittlern, medizintechnischen Produzenten, Ärztekammer sowie
Arzt-Software-Herstellern."
"Tele-Medizin" wird berufsbegleitend angeboten und in Modulen abgehalten, um
die zeitliche Kapazität von Ärzten zu berücksichtigen und auch
E-Learning-Elemente zu integrieren. Die Ausbildung wird durch ein dreiwöchiges
Praktikum abgerundet. Die Kosten für die insgesamt 660 Lehr- und
Praktikums-Einheiten betragen 2.900 Euro pro Semester. Voraussetzungen für "MSc
Tele-Medizin" sind ein abgeschlossenes Medizinstudium und EDV-Grundkenntnisse.
Interessierte können sich bis 7. Januar 2003 an der FH JOANNEUM bewerben. Infos
unter: heiko.renner@fh-joanneum.at

US-japanische Allianz soll IT-Services stärken
China,
Japan und die USA als erste Ziele für HP und NEC
Hewlett-Packard
http://www.hp.com und das japanische Technologieunternehmen NEC
http://www.nec.co.jp
kündigen ihren Zusammenschluss in den Bereichen IT-Dienstleistungen und
Outsourcing-Services an. Die beiden Unternehmen haben heute, Donnerstag, die
Unterzeichnung des "Memorandum of Understanding" bekanntgegeben, das Japan,
die USA und China als erste Zielbereiche der gemeinsamen Serviceleistungen
festlegt. Nach der Aufstellung eines gemeinsamen Marketing-Teams soll noch im
nächsten Jahr ein Joint Venture folgen, so NEC in einer Presseaussendung.
http://www.nec.co.jp/press/en/0212/1201.html
Die Allianz soll in den kommenden Jahren auf Europa und Südost-Asien
ausgedehnt werden. Von ihrem Zusammenschluss versprechen sich die Konzerne die
Entwicklung einer Reihe an flexiblen, kosteneffektiven und auf das jeweilige
Kundenbedürfnis zugeschnittene Outsourcing-Services.
Die Basis für die Zusammenarbeit bildet eine bereits bestehende
Geschäftsbeziehung zwischen HP und NEC. Die beiden Unternehmen kooperieren
unter anderem in den Bereichen System Integration und
Telecommunikations-Industrie. Toshiro Kawamura, Senior Vice President bei NEC,
erhofft sich von der Kooperation die Marktführerschaft im Outsourcing-Business,
dem er zweistellige Zuwächse prognostiziert.

Suchmaschine für lückenlose Überwachung
"Gridpatrol" wird erstmals im deutschsprachigen Raum von
Mediatime angeboten
Die Hamburger Firma Mediatime
http://www.media-time.de
hat mit der britischen Firma Envisional ein Produkt auf den Markt gebracht,
das erstmals im deutschsprachigen Raum eine Internet-Totalüberwachung
ermöglicht. "Gridpatrol
http://www.gridpatrol.de beschafft alles, was Sie im Netz aufspüren
wollen", heißt es in der Produktbeschreibung des Unternehmens. Diese Technik
lasse sich ebenso dazu einsetzen, um gezielt Profile von Internetnutzern
anzulegen. Zum Beispiel, "wann und wo hat sich jemand zu welchem Thema
geäußert hat", erklärte das Netzmagazin Quintessenz
http://www.quintessenz.at
, ein Wiener Verein "zur Wiederherstellung der Menschenrechte im
Informationszeitalter", heute, Donnerstag, in einer Aussendung.
Gridpatrol durchsucht laut Aussendung mit der
Discovering-Engine-Technologie nicht nur Webseiten, sondern auch die so
genannten "unsichtbaren" Bereiche des Internets in einem automatisierten
Verfahren. Dazu gehören zum Beispiel Newsgroups, Chatkanäle oder FTP-Server -
beliebte Umschlagplätze für raubkopierte Software, plagiierte Texte und
gezielte Falschinformationen, heißt es weiter. Die Implementierung
verschiedener Komponenten wie der Wahrscheinlichkeitstheorie, Bayesian Belief
Networks, regelbarer Methodik und Fuzzy Logic ermöglicht das automatische
Scannen von Milliarden von Webseiten ohne nennenswerten Einsatz menschlicher
Technik.
Die Discovering Engine besteht aus einem skalierbaren System mit vier
Komponenten: Erstens einem modularen Suchsystem, das Großrechner durch ein
modular verknüpftes System von Kleinrechnern ersetzt. Dadurch kann die
Technologie laut Quintessenz mit einer Ausbaugröße von 256x256 Rechnern fast
beliebig an das Internetwachstum angepasst werden. Zum Zweiten wird in einem
Monitoring-System festgelegt, in welchem Umfang die Überwachung erfolgen soll.
Drittens übersetzt die Discovery Language die zu überwachenden Bereiche und
klassifiziert sowie gruppiert Dokumente in Bezug auf einen speziellen Kontext.
Und viertens speichert die Ergebnisdatenbank mittels Dokumentenmanagement alle
Treffer, die zur Anfrage passen, so Quintessenz.
Da Gridpatrol keinen eigenen Suchindex hat, kann das nur bedeuten, dass
Suchmaschinen und andere Systeme in regelmäßigen Abständen abgefragt werden,
heißt es bei Quintessenz weiter. Über komplexe Algorithmen werden aus der
Ergebnisliste die relevantesten Links herausgefiltert und diejenigen Verweise
verfolgt, welche mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zu interessanten
Informationen führen. Statt einfacher Suchbegriffe analysiert Gridpatrol die
binären Codes von Downloadvorgängen in den Peer-to-Peer-Netzwerken und von
FTP-Servern. Dabei werden bestimmte Soundstrukturen, Programmelemente oder
Bildbestandteile wiedererkannt.
Als Anwendungsbereiche von Gridpatrol werden Marken- und Logomissbrauch,
Produktpiraterie, Imageschädigung und Marktbeobachtung angegeben. Die
Technologie werde "von vielen internationalen Unternehmen genutzt". Pharma-,
Lebensmittel- und Chemieindustrie sollen ebenso als Kunden gewonnen werden wie
Musikverlage und Softwarehersteller.

Unternehmen rüsten gegen die E-Mail-Flut:
36 Mrd. E-Mails täglich
Bis zum Jahr 2005 wird sich die Anzahl der E-Mail-Nutzer mehr als
verdoppeln, und 36 Mrd. E-Mails werden pro Tag übers Netz gehen. Unternehmen
rüsten schon jetzt gegen die zu erwartende Flut von E-Mail und unerwünschter
Werbung, die etwa die Hälfte der Datenflut ausmachen wird.
Die E-Mail-Nutzung wird in den kommenden Jahren stark zunehmen, so lautet
das Fazit des Annual E-Mail Usage Forecast von IDC. Die Marktforscher gehen
davon aus, dass im Jahr 2005 pro Tag durchschnittlich 36 Mrd. E-Mails
verschickt werden. Die Anzahl jener Menschen, die ein E-Mail-Postfach haben
wird von 505 Mio. im Jahr 2000 auf 1,2 Mrd. im Jahr 2005 steigen. Neben der
erwünschten elektronischen Korrespondenz wird der Anteil von unerwünschter
Werbe-Mail auf bis zu 50 Prozent steigen.
Unternehmen in Deutschland und Österreich, die derzeit zu rund 80 Prozent
E-Mail für ihre geschäftliche Korrespondenz nutzen, suchen verstärkt nach
Lösungen, um die zu erwartende Datenflut in den Griff zu bekommen.
E-Mail-Filter können Abhilfe schaffen: Eingehende E-Mail wird nach Dateitypen
und Texten analysiert, Anhänge werden auf Viren überprüft. Nicht erwünschte
E-Mail kann isoliert oder gelöscht werden. "Das Bewusstsein für das Problem
der Datenflut und der damit verbundenen Kosten, technischen und rechtlichen
Risiken ist innerhalb des vergangenen Jahres deutlich stärker geworden.", sagt
Heinz Drstak, Sprecher des Web- und E-Mail-Filterherstellers SurfControl.
SurfControl bietet Internet- und E-Mail-Filterlösungen für Unternehmen,
Ausbildungseinrichtungen und private Anwender an. SurfControl beschäftigt etwa
350 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in den USA, Kalifornien und
Massachusetts; in Großbritannien, in Manchester und London; in den
Niederlanden, in Rotterdam; in Österreich, in Wien; in Deutschland, in
Frankfurt; und in Australien, in Sydney.
SurfControl ist seit 1998 ein börsennotiertes Unternehmen (London: SRF/NASDAQ
Europe: SRFC). Im Geschäftsjahr 2000/2001, das am 30. Juni 2001 geendet hat,
hat das Unternehmen einen Umsatz von 42,2 Mio. Dollar gemacht; das entspricht
einer Steigerung von 196 Prozent innerhalb eines Jahres. SurfControl hält bei
Web- und E-Mail-Filterlösungen für Unternehmen einen Marktanteil von 17
Prozent und liegt damit deutlich an erster Stelle. SurfControl wurde unter die
Top-25-Unternehmen jener Softwarefirmen gereiht, die Sicherheitslösungen
anbieten.
Das dynamische Wachstum wurde mit einer höchst erfolgreichen
wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie erreicht: durch starkes organisches
Wachstum und Akquisitionen von Unternehmen, die sich durch ergänzende
Technologien, erweiterte globale Reichweite und Präsenz in allen Sektoren
auszeichnen. SurfControl arbeitet weltweit mit einer großen Zahl namhafter
Partner zusammen, wie AT&T, Check Point Software (NASDAQ: CHKP), Cisco Systems
(NASDAQ: CSCO), Hewlett-Packard (NYSE: HWP), IBM (NYSE: IBM), Intel (NASDAQ:
INTC) und Microsofts Web TV (NASDAQ: MSFT).
Die SurfControl-Produktlinien verwenden fachmännische Filter, Pass-Through-
und Pass-By-Technologien zur Schaffung einer produktiven Internet-Umgebung auf
dem Arbeitsplatz einerseits, und einer kindersicheren Umgebung zu Hause und in
der Schule. Zu dieser umfassenden Linie von Lösungen für das
Internet-Zugriffsmanagement und von Filtern für E-Mail gehören SuperScout
Web-Filter und SuperScout E-Mail-Filter für Unternehmen und große
Organisationen, weiters CyberPatrol für Heim- und Schulanwender. Internet
Service Providern (ISPs) steht als Lösung die SurfControl Content Filtering
Engine SDK zur Verfügung.

Alle 2 Wochen Best Practice zu Content-/Medien Management
Marketing-, Kommunikations- und IT-Verwantwortliche als
Zielgruppe
Best Practice zu Content-/Medien-Management alle 2 Wochen
Marketing- und IT-Verantwortliche als Zielgruppe
Professionelles Content- und Medien-Management
ist zu einer der Hauptaufgaben jedes Marketing-
und Kommunikations-Verantwortlichen geworden.
Der WCM Market Flash gibt pragmatische Insights
für Marketing- und Kommunikations-Verantwortliche.
Mit 30 bis 50 Seiten Umfang sind alle relevanten
Themen abgedeckt um eine Aufgabe kompetent zu
bewältigen.
Der WCM Market Flash erscheint alle 2 Wochen.
Der WCM Market Flash etablierte sich bereits nach
der 10. Ausgabe als konkurrenzloses, hochwertiges
Fachmagazin für Marketing- und IT-Verantwortliche
in Grossfirmen. Alle relevanten Fragen rund um
Content werden in diesem 30-50 Seiten umfassenden
Magazin erörtert.
Das Magazin wird als hochwertiges PDF in zeit-
gemäßer Form ausgeliefert.
http://www.Handelsblatt.com/StudienCenter
http://www.NewMediaSales.com

Deutscher Internetpreis: BMWi gibt Startschuss
Verleihung erstmals auf der Internet World 2002
Bewerbungen für den Deutschen Internetpreis
http://www.internetpreis-deutschland.de können ab Mittwoch eingereicht
werden. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
http://www.bmwi.de mit.
Die Auszeichnung wird zum dritten Mal vergeben. Die nach Einschätzung der
Jury innovativsten und erfolgreichsten Internet-Angebote von kleinen und
mittlere Unternehmen werden prämiert. Drei Unternehmen können Geldpreise in
Höhe von jeweils 50.000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb ist auf fünf Jahre mit
wechselnden Schwerpunktthemen angelegt. Der Deutsche Internetpreis 2002
prämiert die Bereiche "Kundenbindungssysteme im Internet", "Internetbasierte
Zusammenarbeit zwischen Unternehmen" und "Mehrwertorientierte
Unternehmensdarstellung im Internet".
Die Auszeichnung soll laut Bundesregierung dazu beitragen, dass die
kommerzielle Nutzung des Internets durch den Mittelstand weiter steigt.
Mittelständische Unternehmen in Deutschland verfügten zu rund einem Viertel
über einen Internetanschluss mit E-Mail-Funktion ohne weitergehende Angebote.
Etwa die Hälfte präsentierte im Internet eine Homepage, die den Kontakt zum
Unternehmen ermögliche. Aber erst rund 20 Prozent nutzten das Internet für
weitergehende E-Business-Aktivitäten.
Die Richtlinien und das Anmeldeformular zum Deutschen Internetpreis können
auf der Seite abgerufen werden. Stichtag für die Bewerbung ist der 15.
Februar. Der Preis wird zum ersten Mal auf der Internet World Berlin 2002
verliehen. Die Messe findet vom 4. bis 6. Juni statt. In den letzten zwei
Jahren fand die Preisverleihung auf der CeBIT statt. "E-Logistikprozesse im
Mittelstand" war das diesjährige Thema des Deutschen Internetpreises. 125
Firmen hatten sich beteiligt. Die Preisträger waren Rudolph Warehousing,
Alternate Computerversand und IVU Traffic Technologies.

Vollautomatische Verarbeitung der papiernen Eingangspost
Waldbronn, 17. September 2001. Die richtige Information zur richtigen Zeit
am richtigen Ort: Der Wunschtraum wird Realität. Effektives Dokumenten- und
Informationsmanagement ist heute mehr denn je zu einem entscheidenden
Wettbewerbsfaktor geworden. Viele Unternehmen arbeiten daher bereits mit einem
Dokumenten-Management-System (DMS), um die Vorteile eines elektronischen
Archivs, der einfachen Indizierung und des schnellen Zugriffs auf Dokumente
und deren effizienter Verwaltung zu nutzen. Die Schwachstelle all dieser
Systeme ist aber, dass die meisten der zu verarbeitenden Informationen nach
wie vor in Papierform vorliegen. Die Frage ist: Wie kommen die Daten vom
Papier ins System? Heutige Realität ist häufig, dass in vielen Unternehmen
Daten, die auf Papier vorliegen, manuell in EDV-Systeme eingegeben werden. Ein
zeitaufwendiges, kostenintensives und fehlerbehaftetes Unterfangen. So
ermittelte beispielsweise der Arbeitskreis deutscher Rechenzentren, dass
allein die Kosten bei manueller Datenerfassung für 1.000 Anschläge rund 13,60
DM betragen. Die Mikromatic GmbH aus Waldbronn zeigt mit ihrem Softwareprodukt
TIFFCapture 2000, wie es anders gehen kann!
Im Rahmen der Einführung von DMS werden in Unternehmen zumeist gleichzeitig
Scanner installiert. Sie digitalisieren die anfallenden Dokumente und stellen
sie dem System zur Verfügung. Der papierne Posteingang ist ein typisches
Anwendungsbeispiel. Täglich erhalten Unternehmen Rechnungen,
Auftragsbestätigungen, Bestellungen, Werbeschreiben usw. Um all diese
Dokumente und Belege zu digitalisieren, sind mehrere Schritte notwendig:
Zunächst muss das Dokument in den Scanner gelegt und eingelesen werden. Es
folgt eine Kontrolle, ob das Scannen erfolgreich und fehlerfrei war. Meist
muss die Datei manuell nachbereitet werden. Der Anwender entfernt
beispielsweise schwarze Ränder oder Leerseiten, dreht ggf. das Dokument, falls
es falsch herum lag usw... Anschließend folgt die Indexvergabe, damit die
Dokumente später wiederauffindbar sind. Diese Indexe beschreiben das Dokument
und seinen Inhalt. Typische Beispiele sind Rechnungs- oder Kundennummer, Name
des Kunden o.ä. Je nach Aufkommen des Posteinganges können allein diese
Tätigkeiten einen Vormittag füllen. Und damit ist die Post noch lange nicht
beim richtigen Sachbearbeiter. Erst die manuelle Verteilung in die
Ablagefächer der Mitarbeiter oder - wir erinnern uns - mit einem rollenden
Aktenwagen schiebt der Postmaster die Papierberge durch die Flure bis zu den
Schreibtischen. Und da liegen sie dann im Posteingang und harren ihrer
Bearbeitung.
Mit dem Einsatz von TIFFCapture 2000 werden diese manuellen Tätigkeiten auf
ein Minimum reduziert. Die speziell für mittel- bis hochvolumige
Belegaufkommen konzipierte Scanner-Erfassungssoftware unterstützt sämtliche
Scanfunktionen für die Imageaufbereitung und Indexierung bei voller
Scangeschwindigkeit. Sie organisiert die Erfassung, Kontrolle, Aufbereitung,
Indexierung und den Transfer der gescannten Dokumente in vorbestimmte Ablagen.
Mit dem optional verfügbaren Modul TIFFCapture Automation können diese
Tätigkeiten vollautomatisch zeitlich oder ereignisgesteuert durchgeführt
werden.
Die zuvor definierten Ablageorte können sowohl Ordner auf der Festplatte
sein, und/oder ein DMS. TIFFCapture 2000 verfügt über Schnittstellen zu den
gängigen DMS-Produkten im Markt. Die gescannten Dokumente der eingehenden Post
werden mittels des eingesetzten DMS nach Sachgebieten geordnet automatisch im
Unternehmen verteilt bzw. an die relevanten Sachbearbeiter weitergeleitet.
Steht als Back-Office-Applikation ein Workflow-Produkt zur Verfügung, löst
TIFFCapture automatisch die notwendigen Geschäftsvorgänge aus. Damit wird eine
höhere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Minimierung der Fehler erreicht.
Und - alles geht schneller, was letztlich nicht nur den Sachbearbeitern,
sondern auch den Kunden entgegenkommt.

Web-Reaktionen auf Terroranschläge
IT- und Kommunikationsunternehmen launchen Gedenkplattform
Zahlreiche Website-Betreiber haben auf ihren Seiten auf die Katastrophen in
Manhatten und Washington reagiert. Viele Sites errichteten Bereiche, die den
Usern die Möglichkeit bieten, ihren Meinungen und Gefühlen Ausdruck zu
verleihen. Beispiele hierfür sind Yahoo
http://www.yahoo.com ,
Craiglist.org
http://www.craiglist.org , die beiden Schweizer Webseiten wtchelp.ch
http://www.wtchelp.ch und
mortalino.ch
http://www.mortalino.ch (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=010912004 ) sowie die österreichische Site
http://www.gedenken.at .
Bei www.gedenken.at handelt es sich um eine Internet-Plattform, die von der
unabhängigen Initiative "Gedenken", einem losen Zusammenschluss von
Einzelpersonen und Unternehmen aus der IT- und Kommunikationsbranche, ins
Leben gerufen worden ist. Sie soll es Usern ermöglichen, ihre Anteilnahme an
den aktuellen Geschehnissen auszudrücken. "Die grausamen Attentate in den
Vereinigten Staaten von Amerika haben die Welt erschüttert. Die unfassbare
Dimension dieser zynischen Verbrechen erfüllt uns auch in Österreich mit
tiefer Trauer. Mit der Internet-Plattform www.gedenken.at wollen wir ein
Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls setzen", so Thomas Stern und Daniel
Kapp, Sprecher von "Gedenken". Die Sprecher rufen die österreichische
Internet-Community dazu auf, Links von ihren eigenen Web-Seiten auf
www.gedenken.at zu legen.
Auf der Startseite von Amazon wurden die Angebote durch einen Spendenaufruf
des American Red Cross ersetzt. Gespendet werden können zwischen ein und 100
Dollar. Nach den Aussagen des Unternehmens kommt das Geld in vollem Umfang den
Opfern der Terroranschläge auf das World Trade Center zugute. Bislang konnte
Amazon.com auf diese Weise mehrere hunderttausend Dollar sammeln. Für
diejenigen Webseiten, die noch nicht auf die Anschläge reagiert hatten, gab es
beim Standard
http://www.standard.at eine fertige Trauerseite zum Downloaden, um sie in
die eigene Homepage zu integrieren. Computerwoche.de
http://www.computerwoche.de
veröffentlichte eine Liste von IT-Firmen, die in den Türmen des WTC ansässig
waren.
Eine weniger schöne Web-Reaktion lieferte die Online-Auktionsplattform ebay
http://www.ebay.com , die am
Dienstag bereits wenige Stunden nach der Katastrophe eine "WTC-Auktion"
eröffnet hatte, auf der Gebäudeteile der eingestürzten Twin-Tower gehandelt
werden sollten. Sie wurde aber kurz darauf wieder geschlossen. Besonders
sensationslüstern präsentierte sich gestern auch die Online-Ausgabe der Krone
http://www.krone.at , indem sie
eine Dia-Show einrichtete mit Fotos von Menschen, die gerade aus dem World
Trade Center gesprungen sind.

WTC-Drama trifft vor allem IT-Unternehmen und Broker
Morgan Stanley bangt um 3.500 Mitarbeiter - Österreichische
Unternehmen weitgehend verschont
Der verheerende Terroranschlag auf das World Trade Center hat viele dort
ansässige Unternehmen sowohl personell als auch finanziell schwer getroffen.
Das internationale Brokerhaus Morgan Stanley Dean Witter beispielsweise hatte
seinen Firmensitz im WTC und bangt um 3.500 Mitarbeiter. IT-Unternehmen wie
Sun Microsystems http://www.sun.com
oder Verizon hatten ebenfalls Büros in den Gebäuden. Österreichische
Unternehmen blieben von der Katastrophe (zumindest physisch) weitgehend
verschont.
Morgan Stanley Dean Witter hatte insgesamt 25 der 110 Stockwerke gemietet
und war somit der größte Einzelmieter von Büroflächen der Twintowers. Auf der
Homepage des Unternehmens
http://www.morganstanley.com findet sich eine Erklärung von Chairman
Philip Purcall, in der er Trauer und Mitgefühl ausdrückt, aber auch darauf
hinweist, dass Morgan Stanley ohne Probleme weiter arbeiten werde. Insgesamt
waren 3.500 Mitarbeiter im WTC beschäftigt. Über deren Schicksal gebe es noch
keine detaillierten Hinweise. Auch Sun hatte im 25. und 26. Stockwerk des
World Trade Center Niederlassungen und beschäftigte dort rund 300 Mitarbeiter.
Auch hier gibt es noch keine klaren Opferzahlen. Das Telekom-Unternehmen
Verizon fürchtet um das Leben von 480 Mitarbeitern.
Nach ersten Schätzungen dürften keine österreichischen Unternehmen direkten
Schaden genommen haben. "Wir sind natürlich alle tief betroffen und
geschockt", so Bruno Freytag, Österreichischer Handelsdelegierter in New York
http://www.austriantradeus.org im Gespräch mit pte. Nach unserem
derzeitigen Wissensstand wurden keine österreichischen Unternehmen oder
Niederlassungen unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen. Man könne aber davon
ausgehen, dass unter den Opferen auch Österreicher sind. Im World Trade Center
selbst waren keine österreichischen Unternehmen. Freytag rät allen
österreichischen Unternehmen, nicht in die USA zu kommen. "Meines Wissens
wurde bereits eine Vielzahl von Geschäftsterminen abgesagt", so Freytag. Von
kurzfristigen Schließungen österreichischer Unternehmen in New York war
allerdings noch nichts bekannt.

Lockdown Tool sorgt für sichere Grundeinstellung von IIS
MS: Ein Mausklick konfiguriert Server für die meisten
Webanwendungen
Nach einem Sammelpatch und Hotfix-Checker hat Microsoft nun ein weiteres
Sicherheits-Tool für den verwundbaren Internet Information Server (IIS)
veröffentlicht. Nach Angaben des Softwarekonzerns sorgt das IIS Lockdown Tool
für eine sichere Grundeinstellung des Servers. "Ein Webserver, der mit Express
Lockdown konfiguriert wurde, wäre vollkommen gegen Code Red und praktisch alle
bekannten Sicherheitslücken des IIS 4.0 und 5.0 immun - selbst ohne die
entsprechenden Patches", heißt es in der Aussendung von Microsoft.
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/itsolutions/security/tools/locktool.asp
Das Programm bietet die Einstellungen Express Lockdown und Advanced
Lockdown. In der Grundeinstellung Express Lockdown wird der Server mit einem
Mausklick für die meisten einfachen Webanwendungen konfiguriert. Der Advanced
Lockdown Modus ermöglicht es Systemadministratoren unter den verschiedenen
Funktionen, die auszuwählen, die sie aktivieren wollen und welche nicht. Dabei
werden sie durch ein umfangreiches Hilfsprogramm unterstützt. Eine eigene
Funktion erlaubt das Aufheben des letzten Lockdowns.
Das Tool entfernt unter anderem Script Mappings und Sample Web-Files. Die
Active Server Pages und die ida-Schnittstelle werden gesperrt. Gleichzeitig
verhindert das Tool, dass von anonymen Benutzerkontos die Directories für den
Web-Content des IIS oder die Exe-Dateien verändert werden. FTP- und
SMTP-Server, die in der Grundeinstellung des IIS aktiviert werden, bleiben
allerdings von dem Tool unberührt.

Server-Kaltstart aus der Ferne
PowerCycling von CCC als Starthilfe bei Server-Crashs
Mit PowerCycling präsentiert der US-Spezialist von Netwerkmanagement, CCC
Network Systems http://www.cccnetsys.com
, eine Lösung, mit der Systemadministratoren Server von der Ferne aus auch
dann starten können, wenn ein kompletter Systemausfall stattgefunden hat.
PowerCycling unterbricht die Energiezufuhr zu den betroffenen Servern, um
anschließend einen Kaltstart durchzuführen. Somit können laut Hersteller
die Reaktionszeiten zur Fehlerbehegung deutlich reduziert werden.
Die Remote PowerCycler setzen auf den bisherigen FreeVision Extender
Transmit-Einheiten des FreeVision Servermanagement-Systems von CCC auf. Die Lösung
wird in zwei Varianten angeboten. Der FreeVision Extender In-line PowerCycler
bietet eine skalierbare Lösung für Kunden, die bereits mit FreeVision-Lösungen
arbeiten. Es können mehrere Einheiten hintereinander in Reihe geschaltet
werden und so diverse Server bedienen. Die FreeVision Extender Dual
PowerCycler Transmit Unit verfügt über zwei Energieanschluss-Stecker und
soll das bisherige Angebot an Transmittereinheiten ergänzen. Zielgruppe sind
vor allem Neukunden.
Spezielle FreeVision Software-Module sollen dafür sorgen, dass der Zugang
zu den ausgefallenen Servern ausschließlich autorisierten
Systemadministratoren gewährt wird. Nach der Verifizierung des Administrators
beginnen die Software-Module sofort mit dem PowerCycling-Prozess. Alle Vorgänge
kann der Systemadministrator direkt an seinem Monitor verfolgen.

Österreichische IT-Studien sind in Gefahr
Universitäre Lehre und Forschung durch neue gesetzliche
Regelungen stark gefährdet
Die universitäre Lehre und Forschung ist durch neue gesetzliche Regelungen
ernsthaft in Gefahr. Betroffen sind vor allem Informations-Technologie (IT)-Studien
mit ihren stark wachsenden Studentenzahlen und dem enormen Absolventensog
seitens der Wirtschaft:
Junge Universitätsassistenten werden laut neuem Dienstrecht als
wissenschaftliche Mitarbeiter "in Ausbildung" eingestuft und sollen
nur etwa die Hälfte des marktüblichen Gehalts bekommen. Wer wird unter
solchen Bedingungen noch eine Universitätsstelle annehmen? Was wird aus Österreichs
Universitäten, wenn der akademische Nachwuchs abgegraben wird? Woher sollen
die Europaweit fehlenden 500.000 ForscherInnen kommen, wenn heute der
akademische Nachwuchs abgegraben wird?
Jung-Assistenten wird jeder Anreiz genommen, selbstständig zu lehren, also
den Stoff zu vermitteln, für den sie ausgebildet wurden. Die Lehrkapazität
vieler Institute wird dadurch halbiert. Leistungswille und Motivation werden
zerstört. Wer soll die steigenden Studentenzahlen bewältigen? Wer soll der
Wirtschaft die dringend benötigten IT-Spitzenkräfte liefern?
Restriktive Bestimmungen und unterdurchschnittliche Bezahlung machen es immer
schwerer, renommierte ForscherInnen als ProfessorenInnen nach Österreich zu
holen.
Wir fordern daher:
- Ausnahmeregelungen für IT-Studienrichtungen: Spitzenleute können nur über
marktübliche Gehälter gewonnen werden.
- Aufhebung der Lehrbeschränkung in Studienrichtungen mit Absolventenmangel.
- Änderung der Rahmenbedingungen zur Gewinnung exzellenter
WissenschafterInnen auch aus dem Ausland.
- Stärkung der universitären IT-Forschung durch Sondermittel.
Die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren für IT der österreichischen
Universitäten Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien
Beran Helmut, Bischof Horst, Böszörmenyi Laszlo, Breitender Christian,
Brenner Eugen, Chroust Gerhard, Clausen Horst D, Dorffner Georg, Dorn Jürgen,
Eder Johann, Eiter Thomas, Ferscha Alois, Flatscher Rony G., Freund Rudolf,
Friedrich Gerhard, Futschek Gerald, Gall Harald, Gottlob Georg, Hagelauer
Richard, Hansen Hans Robert, Harin Günter, Hellwagner Hermann, Hitz Martin,
Horn Werner, Janko Wolfgang H., Jazayeri Mehdi, Kappel Gerti, Karagiannis
Dimitris, Klas Wolfgang, Kotsis Gabriele, Küng Josef, Leberl Franz, Leitsch
Alexander, Maurer Hermann, Mayr Heinrich C., Miksch Silvia, Mittermeir Roland,
Mössenböck Hanspeter, Motschnig Renate, Mück Thomas, Mühlbacher Jörg,
Mutzel Petra, Panny Wolfgang, Pfalzgraf Jochen, Purgathofer Werner,
Retschitzegger Werner, Salzer Gernot, Scharl Anton, Schikuta Erich, Stary
Christian, Steinhardt Gerald, Taudes Alfred, Tjoa A Min, Trappl Robert, Traunmüller
Roland, Volkert Jens, Wagner Roland, Winiwarter Werner, Zinterhof Peter.

IP-Sicherheitsplattform mit 1024 MB/s Datendurchsatz
Nokia IP740 stellt Infrastruktur für Service-Provider
bereit
Nokia http://www.nokia.de
hat eine Sicherheitsplattform vorgestellt, die einen Datendurchsatz für
Firewalls von 1024 MB/s ermöglicht. Die IP740 ist für große
Business-Anwendungen sowie für Umgebungen in Rechenzentren ausgelegt und soll
die Sicherheits-Infrastruktur für Service-Provider bereitstellen. Die Lösung
enthält die Sicherheitsanwendung Check Point VPN-1T/FireWall-1 Software. http://www.nokia.com/internet/emea
Die IP740 verfügt mit vier integrierten Ethernet- und zwei Typ II
PCMCIA-Schnittstellen sowie vier CPCI-Einschüben für Gigabit-Ethernet über
Schnittstellen für lokale sowie Weitverkehrs-Netze. Darüber hinaus enthält
die Sicherheitsplattform einen internen Karteneinschub, der für Karten zur
Beschleunigung der Funktionalität in virtuellen privaten Netzen verwendet
werden kann.
Unterstützt wird die Plattform durch den Horizon Manager, ein Tool zur
Verwaltung von Software-Images. Dadurch sollen sich die Zeit und die Kosten
beim Einspielen, dem Update und der Überwachung von Software im Netzwerk
drastisch verringern lassen.

Plattformübergreifender Hacker-Schutz fürs E-Business
eTrust Audit 1.5 erkennt unerlaubte Zugriffe
Computer Associates (CA) bietet mit eTrust Audit 1.5 eine umfassende
Lösung, um den Sicherheitsstatus von E-Business-Umgebungen in heterogenen
Serverumgebungen zu überprüfen
http://www.ca.com/eTrust . eTrust Audit erfasst und analysiert
Ereignisdaten von heterogenen Serverumgebungen. Systemadministratoren können
damit potenziell gefährliche Systemaktivitäten identifizieren.
eTrust Audit in der Version 1.5 konsolidiert Daten von Unix- und Windows
NT/2000-Servern sowie von anderen eTrust-Komponenten und legt sie in einer
zentralen Datenbank ab, wo sie für den Zugriff und die Reporterstellung zur
Verfügung stehen. Ein plattformübergreifendes Ereignismanagement erfasst
Prüfprotokolldaten aus unterschiedlichen Quellen. Ferner verfügt die Software
über eine Host-basierte Intrusion Detection, um bei verdächtigen Ereignissen
verschiedene Aktionen auszulösen.
http://www3.ca.com/Solutions/Product.asp?ID=157
Zum Lieferumfang von eTrust Audit 1.5 gehören definierte Richtlinien zur
Intrusion-Vorbeugung und automatische Schadensbegrenzung. Die aktuelle Version
ist Bestandteil der eTrust-Sicherheits-Suite von CA, die u.a. Lösungen für
Zertifikatmanagement, Risikobewertung, Attackenerkennung und
Schadensvermeidung umfasst.

Black Box für den PC
Keyghost erfasst bis zu zwei Mio. Tastatureingaben
Die Firma Sicherheitstechnik Orth
http://www.sicherheitstechnik-orth.de hat ein Sicherheitssystem
angekündigt, das die Funktion der Black Box eines Flugzeuges erfüllen soll.
Der Keyghost ist ein kleiner Adapter, der zwischen Tastatur und Computer
gesteckt wird. In einer zweiten Variante lässt er sich als internes Modul in
eine Tastatur einbauen und ist somit nach außen hin nicht sichtbar. Das System
zeichnet alle Tastatureingaben auf und kann diese auf einem anderen Computer
wieder ausgeben. Mit dem Speicher lassen sich bis zu zwei Mio.
Tastatureingaben erfassen. Dadurch kann der Nutzer überprüfen, ob über seinen
Rechner unerwünschte Zugriffe vorgenommen wurden.
Auch für Polizei-Behörden und Nachrichtendienste soll der Keyghost
interessant sein. Das System zeichnet verschlüsselte E-Mails bereits vor der
Verschlüsselung auf. "In den USA, wo der Keyghost bereits eingeführt wurde,
konnte dadurch ein Drogen-Dealer überführt werden, dem ein Keyghost-Modul in
die Tatstatur eingebaut worden war", nennt Martin Orth, Inhaber der Kürtener
Firma für Sicherheitstechnik, ein Anwendungsbeispiel.
Der Keyghost erfüllt laut Orth mit einer 128 Bit Verschlüsselung
sicherheitsrelevante Standards und verfügt über das europäische CE Zeichen. In
der Version II Pro SE mit einer Speicherkapazität von zwei Mio. Zeichen kostet
er 1003,80 Mark (7.062 Schilling / 783 Franken). Der Keyghost II Pro speichert
bis zu 500.000 Zeichen und ist für 720,40 Mark (5.068 Schilling / 562 Franken)
erhältlich. Eine Demonstration des Sicherheitssystems gibt es unter
http://www.sicherheitstechnik-orth.de/keyghost.cfm#demo .

IT-Endverbrauchermesse im Herbst in Wien
Workshops sollen Berührungsängste vor neuen Technologien
nehmen
Vom 24. bis 26. Oktober findet im Austria Center Vienna mit der
use.it2001.at
http://www.use.it2001.at eine Konsumentenmesse für Unterhaltungselektronik
und Informationstechnologien statt. Organisator ist R&F Inc., langjähriger
Veranstalter von Sound & Vision
http://www.soundvision.co.at . Bei der Messe "sollen die Besucher die
Verschmelzung der unterschiedlichen Technologien (HiFi, TV, Video,
Photographie, PC, Internet, Telekommunikation) hautnah erleben, sehen,
verstehen und anwenden können", wie es in einer Presseaussendung heißt.
Der persönliche Nutzen des Anwenders stehe dabei im Vordergrund. Die
Veranstalter legen besonders viel Wert auf den Fun- und Erlebnischarakter, auf
"langweilige Vorträge" werde bewusst verzichtet. Shows, Wettbewerbe, Spiele
und Workshops sollen helfen, Berührungsängste mit den neuen Technologien
abzubauen.
use.it2001.at gibt der Elektronikindustrie die Möglichkeit, in direkten
Kontakt mit den Kunden zu treten. Ziel sei es auch, das "positive Image der
Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie mit Hilfe der
Wirtschaftskammer zu fördern". 30.000 bis 40.000 Besucher sollen auch dank
einer intensiven Werbekampagne kommen. Die erste Flugblattaktion wird in
Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel bereits in absehbarer Zeit gestartet
