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IT Security - Mit einem Fuße im Kriminal?
No risk no fun! Oder doch ein sicher geführter IT Betrieb?

GNC und Sphinx kooperieren zum Dauerbrenner IT-Security.
Die erste gemeinsame Veranstaltung zum Thema IT-Security wird der GNC Winterevent 2005 sein. Hier hat Sphinx Managed Services GmbH einen Gästeslot mit dem Titel "No risk, no fun! Oder doch ein sicher geführter IT-Betrieb?" am 17. Februar 2005 von 14:00 bis 16:30 Uhr erhalten.

IT-Security ist ein thematischer Dauerbrenner. Wahrscheinlich auch deshalb, da gerade hier vieles im Argen liegt. Wie sehr, das dokumentiert eine aktuelle KPMG-Studie. "80 Prozent der österreichischen Unternehmen haben von IT-Security keine Ahnung", zieht Michael Schirmbrand, Partner von KPMG Österreich, eine nüchterne Bilanz. Es gibt inzwischen mehr Spams weltweit als echte Mails - Schätzungen zufolge sind bereits 70 Prozent der E-Mails unerwünschte Werbenachrichten, Analysten erwarten für 2005 35 Milliarden Spams weltweit. Mehr als 60000 Viren sind bislang identifiziert worden, monatlich werden etwa 400 neue Computer-Parasiten von Hackern und Saboteuren kreiert. Die globalen Folgeschäden von Computerviren belaufen sich aktuell auf etwa 90 Milliarden Euro.

Mit einem Fuße im Kriminal?
Haben Sie klare Richtlinien, wer was mit dem PC und mit dem Internetanschluss tun darf, den die Firma zur Verfügung stellt? Lässt sich nachvollziehen, wer wichtige Informationen einsehen darf oder eingesehen hat? Wie Internetanschlüsse genutzt werden? Dabei geht es nicht nur um die rechtlichen Aspekte - es kann auch um das Image des Unternehmens gehen.

Zu diesem Thema gibt es das passende Einstiegsseminar für IT-Sicherheitsbeauftragte, Termine am 22.2.2005 und am 8.3.2005 bei GNC in Wien (powered by Sphinx MS)
http://www.gnc.at/index1.html?page=kurs_detail.html?cid=628650

Nichts geht mehr!
Ihre EDV ist von Viren verseucht, von Würmern zerfressen und lahmgelegt. Ein Angriff hat die Daten von der Festplatte der Firmen PCs gelöscht. Besprechungsprotokolle, E-Mails, Rechnungen und Aufträge verschwunden? Elektronische Adressbücher - mühsam erstellt und gepflegt - sind nur mehr ein Fragment oder ganz weg. Natürlich ist das "irgendwo" auch auf Papier und in den Köpfen, aber der vielleicht jahrelange Aufwand war umsonst und Sie müssen noch einmal von vorne anfangen.
 


 

Outsourcing-Pannen ernüchtern IT-Manager
Kritik an enttäuschender Qualität und unpünktlichen Lieferungen

Die Outsourcing-Euphorie unter den deutschen IT-Managern ist offenbar einer steigenden Ernüchterung gewichen. Kritisiert werden vor allem die enttäuschende Qualität und unpünktliche Lieferungen der IT-Dienstleister, berichtet das Wirtschaftsmagazin CIO in seiner aktuellen Ausgabe. Am stärksten enttäuscht waren die IT-Manager aber in punkto Kostenersparnis.

Laut CIO sind für ein funktionierendes Projekt mit Dienstleistern in Indien, China oder Osteuropa mehr interne Umstrukturierungen nötig als gedacht. Häufig fehle eine Zwischenstufe, die dezidierte Vorgabenbeschreibungen erstellt oder ein erfahrener Projektleiter. Der finanzielle Aufwand sei gerade beim ersten Projekt oft so hoch, dass sich hier kaum Kosten einsparen ließen, erklärte Holger Röder, Prinzipal bei A.T. Kearney http://www.atkearney.com . Als weitere Hürden beim Outsourcing stellten sich die kulturellen Unterschiede und Sprachbarrieren heraus.

Deshalb raten Experten nur größeren und erfahrenen Unternehmen zu Offshore-Projekten. "Miniprojekte mit 30 bis 40 Mitarbeitern oder Vertragslaufzeiten von unter drei Jahren rechnen sich fast nie", warnte Röder. Zu Beginn eines Projektes sollte der Mitarbeiter-Anteil des inländischen Unternehmens mehr als ein Drittel betragen. Offshore-Mitarbeiter sollten über mindestens fünf Jahre, On-Site-Mitarbeiter über mindestens acht Jahre Erfahrung verfügen, schreibt CIO.

Nur gut designte und getunte Prozesse könnten mit gutem Erfolg in Near- oder Offshore-Länder gegeben werden, sagte Peter Kailing, Global Application Manager bei Basell, dem Magazin. "Ein schlechter Prozess wird auch dort weiterhin schlecht laufen, wenn auch vielleicht billiger", so Kailing.


 

Wie Chefsache IT an MitarbeiterInnen scheitert - www.itnt.at
Podiumsdiskussionen führender IT-Experten im ECAustria Anwenderforum auf ITnT

Freier Eintritt mit Anmeldung beim Rahmenprogramm mit prominent besetzten Expertendiskusssionen im ECAustria Anwenderforum bei kommender Reed-Messe ITnT im Messezentrum Wien täglich vom 15. bis 17. Februar 2005.

Podiumsdiskussionen als hochkarätiges Kontakt-Forum

EntscheidungsträgerInnen führender österreichischer IKT-Unternehmen erörtern täglich branchenübergreifende Themenschwerpunkte sowie Entwicklungen und Erfahrungen in der Kunden-Akzeptanz neuer Technologien:

Di, 15.02.2005 - Schwerpunkt Software & Netzinfrastruktur, Service & Sicherheit

11.00 Uhr Diskussion - "Wie Chefsache IT an Mitarbeitern scheitert"
Walter Becvar (Geschäftsführung Avaya-Tenovis), Alfred Raderer (Geschäftsführung IDS Scheer Austria), Markus Czanba (Leitung Solution Development Kapsch BusinessCom), Anton Steinringer (Leitung Telekom Austria Business Solutions) und Walter Weihs (Vorstand Software AG)
Moderation : Florian Zangerl (Chefredaktion Industriemagazin)

Mi, 16.02.2005 - Schwerpunkt Unternehmensorganisation & Prozessmanagement

11.00 Uhr Diskussion - "Paradigmenwechsel - von der Informationsgesellschaft zur Prozeßgesellschaft"
Herbert Brauneis (Marketingleitung IDS Scheer Austria), Hartmut R. Gailer (Geschäftsführung SER Solutions), Rainer Kalkbrener (Leitung Telekom Austria Business Solutions), Wolfgang Mathera (Leitung SAP Business School Vienna) und Thomas Mayer (Chef vom Dienst Der Standard)
Moderation : Harald Hornacek (Chefredaktion die wirtschaft)

Do, 17.02.2005 - Schwerpunkt Marketing & Vertrieb

11.00 Uhr Diskussion "Customer Care - Philosophie und Technologie"
Andrea Hopfes (Leitung CRM Avaya-Tenovis), Edmund Haberbusch (Leitung Produktmarketing Telekom Austria Business Solutions), Andreas Kern (Head of Business Development ONE Bank), Manfred Tscheligi (ICT&S, Geschäftsführung CURE, USECON) Christian Wenner (Leitung Professional Services Kapsch BusinessCom)
Moderation : Florian Zangerl (Chefredaktion Industriemagazin)

Eintritt frei mit Anmeldung unter: http://ecaustria.at/AF

21 Best-Practice-Beispiele aus Kunden(Anwender)-Sicht

Zahlreiche Best Practice-Beispiele aus Kunden(Anwender)-Sicht ergänzen im Anwenderforum das Programm. Während der gesamten Messe von 15. bis 17.02.05 werden hier täglich in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr Erfahrungen bereits im Einsatz befindlicher IKT-Lösungen aus Anwendersicht präsentiert. Die präsentierten Lösungen kommen aus den verschiedensten Branchen und Unternehmensgrössen.

Di, 15.02.2005 - Software & Netzinfrastruktur, Service & Sicherheit

13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele EconGas (Konvergenz, Verfügbarkeit), ENUM (VoIP, Instant Messaging), Hapag Lloyd (Vernetzte Datennutzung), Makro Markt (Business Resilience), Messe Wien (Business Process Outsourcing), MTU (Vernetzte Datennutzung), Pensionsversicherungsanstalt (Enterprise Content Management), Wirtschaftskammer Österreich (Microsoft BizTalk Server).

Mi, 16.02.2005 - Unternehmensorganisation & Prozessmanagement

13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele 3 Banken Gruppe (Elektronisches Archiv), ARBÖ (Mobile Einsatzoptimierung), ÖBB (Prozessmanagement in der Umstrukturierung), Carl Reiner Medizintechnik (Standardsoftware in sensitiven Bereichen), STRABAG (Managed Services von IKT-Komponenten), Tiroler Landeskrankenanstalten (Prozessoptimierung Personal), UNIQA (E-Business Evolution).

Do, 17.02.2005 - Marketing & Vertrieb

13.00 - 17.00 Uhr : Anwenderbeispiele Entsorgungsbetriebe Simmering (Mobiler Vertrieb), ERCO Leuchten (Mobile Sales mit SAP NetWeaver Technologie), mobilkom austria (CRM kompatibles Call Center), Österreich Ticket (Mobile Ticketing & Mobile Payment), Pöttinger Maschinenfabrik (Kundenmanagement), Swarovski Optik (CRM mittels ausgelagerter Internetplattform), Tobaccoland (Integration von mobilem Aussendienst mit Kundeninformationssystem).

EINTRITT FREI - Mit der Anmeldung ist eine kostenlose Eintrittskarte für die ITnT Messe im sowie freie Getränke & Buffet im Anwenderforum inkludiert. Jede/r BesucherIn des ECAustria Anwenderforums erhält einen kostenlosen persönlichen Förder-Kompass für sein Unternehmen. Beschränkte Teilnehmerzahl - Anmeldungen werden der Reihenfolge nach registriert.
Mit Unterstützung von BM für Wirtschaft und Arbeit & Wirtschaftskammer Österreich.

IT&T Beyond Offering - Best Practice aus Kunden & Anwendersicht
ECAustria Anwenderforum auf der ITnT - Di, 15.02.05 bis Do, 17.02.05
Messezentrum Wien, Halle C, Messeplatz 1, 1020 Wien

Alle Infos & Anmeldung unter: http://ecaustria.at/AF

Bei der neuen Reed-Fachmesse ITnT von 15. bis 17. Februar 2005 im Messezentrum WienNeu veranstaltet ECAustria auch den Technologiepark.

Führende Technologiezentren und innovative Unternehmen präsentieren auf einer Fläche von rd. 400m2 neue Technologien zum Erleben und Angreifen in Form eines offenen Themenparcours - die Programmschwerpunkte:
Breitband; Next Generation Media & Network, Smart & Intelligent Systems; Usability; Pervasive Computing; Embedded Systems; Mobile Services; RFID.

Breaking Results of Applied Research - Innovative Technologien der Zukunft
ECAustria Technologiepark auf der ITnT - Di, 15.02.05 bis Do, 17.02.05
Messezentrum Wien, Halle C, Messeplatz 1, 1020 Wien

Eintritt frei - Aussteller, Programm & Anmeldung unter: http://ecaustria.at/TP

Alle Infos zur ITnT-Messe unter http://www.itnt.at
 


 

IT-Dienstleister im Stimmungstief
Pessimistischer Ausblick auf erstes Quartal 2005

Die Wachstumsprognosen der deutschen IT-Dienstleister für das laufende erste Quartal 2005 haben sich entsprechend der gedämpften Aussichten für die Gesamtwirtschaft eingetrübt. Laut einer Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) http://www.zew.de und dem Verband der Vereine Creditreform rechnet die Mehrheit der "Dienstleister der Informationswirtschaft" zwar mit einem Anstieg bei Umsatz und Ertrag. Der Stimmungsindikator der Branche ist im abgelaufenen vierten Quartal mit 59 Punkten jedoch deutlich unter den Vorquartalswert (62,6 Punkte) gerutscht, teilte das ZEW heute, Donnerstag, mit.

In den vergangenen zwei Quartalen war der Wert dagegen kontinuierlich gestiegen. Für das Stimmungstief verantwortlich zeichneten laut ZEW vor allem die deutlich reduzierten Geschäftserwartungen der Unternehmen für das erste Quartal 2005. Der Wert für die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage sei dagegen nur leicht geschrumpft. Die Mehrheit der befragten Unternehmen meldete ein Umsatzplus. Auf dem Arbeitsmarkt der Branche zeichnete sich dagegen auch im vierten Quartal keine Entspannung ab. Die Zahl der Entlassungen überstieg die der Neueinstellungen, wobei zum ersten Mal seit 2003 mehr westdeutsche Unternehmen von Personalrückgängen betroffen waren als ostdeutsche. An der Konjunkturumfrage des ZEW beteiligten sich im November und Dezember 2004 rund 1.000 Unternehmen.

In der US-Hightech-Branche beginnt sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Im vergangenen Jahr lag die Zahl der Entlassungen deutlich unter den Vergleichswerten der Vorjahre. Insgesamt flatterten den Hightech-Beschäftigten im Vorjahr 176.113 Kündigungen ins Haus, berichtet Cnet unter Berufung auf die Jobagentur Challenger, Gray & Christmas http://www.challengergray.com . Seit 2001 gingen der Branche rund 1,5 Mio. Jobs verloren. Obwohl sich der Hightech-Sektor in den USA auf dem Weg der Besserung befinde, seien die Arbeitsplätze auch in Zukunft durch Mega-Merger und Outsourcing-Bestrebungen der Unternehmen bedroht, schreibt Cnet.


 

IT-Investitionen: Aufschwung für 2005 erwartet
Bewusstsein um mangelndes Qualitätsbewusstsein und Investitionsstau

 

[2 Pressefotos anzeigen]
Der Aufschwung im IT-Bereich kommt - wenn auch auf leisen Sohlen. Die Mehrheit der österreichischen IT-Entscheider sieht jedenfalls für das kommende Jahr steigende Investitionsbereitschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Wiener PR-Consulter Temmel, Seywald und Partner in Kooperation mit UC4 Software. Nach der Beseitigung des Investitionsstaus im Hardwarebereich erwarten IT-Experten 2005 ein deutliches Plus vor allem bei Software.

Von den befragten IT-Experten prognostizieren rund 60 Prozent einen deutlichen Aufschwung. Rund 30 Prozent gehen davon aus, dass die IT-Budgets 2005 gleich bleiben werden, lediglich 10 Prozent rechnen mit einer verringerten Investitionsbereitschaft. Größere Zugewinne sind nach wie vor im Hardwarebereich zu erwarten, wo Geräte, die anlässlich der Y2K-Diskussion angeschafft wurden, am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind und dringend erneuert werden müssen.

In weiterer Folge wollen die Unternehmen bei der Software aufrüsten. "Die Ergebnisse unserer Umfrage bestätigen unsere Prognosen aus dem Vorjahr: Trotz eines hohen Investitionsbedarfs war das Jahr 2004 eher schwierig. Für 2005 ist eine Erholung zu erwarten", meint Mag. Matthias Sturm, Consultant bei Temmel, Seywald & Partner, der die Umfrage für das Softwarehaus UC4 durchgeführt hat. http://www.uc4.at Jetzt geht es erst einmal darum, die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten.

Allgemeiner Trend zu Softwareinvestitionen
Insgesamt sehen 40 Prozent der Studienteilnehmer einen verstärkten Trend zu Investitionen im Software-Segment, vor allem dann, wenn diese mit Kosteneinsparungen einhergehen. An zweiter Stelle stehen mit jeweils 23 Prozent die Bereiche Hardware und IT-Sicherheit. Danach folgen Prozessoptimierung (17 Prozent), Storage-Lösungen (13 Prozent) und Netzwerke (10 Prozent). Ebenfalls im Trend, allerdings im unteren Bereich der Einschätzungen, stehen Themen wie Out- und (wieder) Insourcing, sowie mobile Anwendungen.

Aufholbedarf bei der Hardware
Diese allgemeine Einschätzung der befragten IT-Entscheider spiegelt sich jedoch nur teilweise in den tatsächlich geplanten Neuanschaffungen wider. Das Hauptaugenmerk liegt noch klar auf dem Hardwarebereich. Über 50 Prozent sehen hier Nachholbedarf und werden investieren, 37 Prozent der Unternehmen wollen ihre Software updaten. Eine Optimierung der IT-Prozesse steht bei 20 Prozent der Entscheider an, während an die 13 Prozent der Befragten Investitionen in den Bereichen Sicherheit, Internet und CRM-Lösungen planen. "Das Thema Sicherheit wird zwar allgemein als wichtig eingeschätzt, tatsächlich plant jedoch kaum ein Unternehmen Investitionen in diesem Bereich. Entweder sieht man in den eigenen Reihen den Bedarf gedeckt oder das Thema wird ignoriert", so Sturm.

Software muss sicher, stabil und zuverlässig sein
Im Software-Bereich steht das Thema Security als essentielles Anforderungskriterium wiederum hoch im Kurs. Bei einer Bewertung nach Schulnoten (1=sehr wichtig, 5=unwichtig) erreicht die Sicherheit gemeinsam mit Zuverlässigkeit und Stabilität die Höchstnote von 1,2. An dritter Stelle steht die Benutzerfreundlichkeit (1,3) gefolgt von Produktqualität und Funktionsweise (je 1,6). Weniger wichtig sind den IT-Entscheidern der Gesamteindruck (2,2) sowie Design und Dokumentation (je 2,3).

Mangelndes Qualitätsbewusstsein
Diesen Kriterien werden nach Angaben der Befragten auch im eigenen Unternehmen höchste Priorität eingeräumt. Gleichzeitig bemängeln 57 Prozent der Befragten das "mittelmäßige bis schlechte" Qualitätsbewusstsein in der Branche. Zu wenig Wissen und fehlende Nähe zu IT-Prozessen, sowie zu starke Preisorientierung werden als Gründe für Mängel genannt. "Er herrscht allgemeiner Konsens, dass das Thema Qualität und die Definition von verbindlichen Qualitätskriterien an Bedeutung gewinnen muss. Qualität ist vor allem im Softwarebereich ein sehr schwammiger Begriff, und es gibt nur wenige klar definierte Kriterien", erklärt der Studienautor.

Comeback des Internet
Steigende Wichtigkeit wird auch den Web Services eingeräumt. 80 Prozent der befragten Unternehmen glauben an einen Zuwachs in diesem Bereich, 59 Prozent wollen auch in webbasierte Dienste investieren. "Vor allem im B2B- aber auch B2C-Bereich, wie zum Beispiel Webshops, wird wieder verstärkt investiert werden. Diese Themen stehen allerdings erst nach Erledigung der Hausaufgaben an", sagt Sturm.
 


 

IT-Architekturmanagement als Herausforderung für das IT-Management
ADV-Tagung am 1. Februar 2005 in Wien

IT-Architekturen in Unternehmen und Verwaltungen sind heute durch hohe Heterogenität und Komplexität sowie durch gewachsene Strukturen gekennzeichnet. Das Streben nach IT-Wirtschaftlichkeit und der immer wichtiger werdende effiziente Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung der Geschäftsprozesse in Unternehmen und Verwaltung macht die Notwendigkeit eines professionellen IT-Architekturmanagements deutlich.

Erfahrungen der Praxis zeigen: Eine Lösung für die aktuellen Herausforderungen können ein durchdachtes IT-Architekturmanagement und damit verbundene Konsolidierungsbemühungen liefern. Notwendig ist dazu eine integrierte Sicht auf alle relevanten Aspekte der IT-Anwendungs- und Systemlandschaft, die auch eine Verbindung zu den unterstützten Geschäftsprozessen schafft. Architekturmanagement darf dabei nicht nur auf die Software- und Hardwarelandschaft einer Organisation fokussieren, sondern muss vielmehr als integraler Bestandteil der Aufbau- und Ablauforganisation behandelt werden.

Die ADV Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung veranstaltet am 1. Februar 2005 in Wien die Tagung "IT-Architekturmanagement"

Diese Tagung gibt einen Überblick über Konzepte, Prozesse, Tools und Best-Practice-Beispiele zur Planung und Konsolidierung von IT-Landschaften.
Auf dieser Veranstaltung
- lernen Sie kennen, welche Methodiken sich für ein zeitgemäßes IT-Architekturmanagement bewährt haben;
- erfahren Sie, wie eine unternehmensweite IT-Architektur kompetent geplant, implementiert und weiterentwickelt werden kann;
- lernen Sie, wie Sie IT-Architekturmanagement zur professionellen Steuerung Ihrer IT-Architekturen nutzen, IT-Ressourcen planen, überwachen und optimal einsetzen sowie Ihre IT-Prozesse auf der Basis moderner IT-Architekturen zu unterstützen und zu professionalisieren;
- erhalten Sie Softwarebeispiele und neutrale Auswahlhilfen für IT-Architekturmanagement-Tools.
Daraus können zukunftsträchtige Lösungen für die Anwendungssituation im eigenen Unternehmen bzw. für die Verwaltung entwickelt werden.

Fazit: Um das IT-Architekturmanagement auf eine erfolgreiche Basis in Ihrer Organisation zu stellen, sollten Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie im Internet:
http://www.adv.at/veranstaltungen/programme/ITArchitektur20050201.pdf

Die ADV, Österreichs große gemeinnützige Vereinigung von IT-Anbieterfirmen, IT-Anwenderorganisationen und IKT-Fachleuten führt im Jahr ca. 70 Veranstaltungen durch. Zweck des Vereins mit mehr als 800 Mitgliedern ist es, die sinnvolle Anwendung der Technik und Methoden der Informationsverarbeitung für Wissenschaft, Verwaltung , Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern.

Die Aufgaben des Vereins sind insbesondere:

- die Kenntnisse seiner Mitglieder auf diesem Gebiet zu erweitern und zu vertiefen,
- das Verständnis in Wirtschaft und Verwaltung für die Möglichkeiten der Informationsverarbeitung und ihre Erfordernisse im Dienste wirtschaftlicher Betriebsführung zu heben,
- an der Aufklärung der Allgemeinheit über die volkswirtschaftlich bedeutende Funktion der Informationsverarbeitung mitzuwirken,
- Bemühungen, die auf die Anpassung der Forschung, Entwicklung und der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die praktischen Erfordernisse gerichtet sind, zu unterstützen.

Ausführliche Informationen über Mitgliedschaft und Leistungen finden Sie im Internet: www.adv.at
 


 

Zwölf Prozent der britischen IT-Jobs von Offshoring bedroht
BCS: Ausbau der Fähigkeiten als Erfolgsgarant für die Branche

Mindestens zwölf Prozent der britischen IT-Jobs sind von der Auslagerung in Billiglohnländer wie Indien und China (Offshoring) bedroht. Das geht aus einer aktuellen Studie der British Computer Society (BCS) http://www.bcs.org hervor. Aber obwohl der Trend zur Auslagerung von IT-Jobs anhalten und der Offshoring-Markt im Jahresvergleich weiterhin um 20 Prozent zulegen wird, sieht die Zukunft für die britischen IT-Spezialisten laut BCS gar nicht so düster aus. Der Ausbau der eigenen Fähigkeiten sei der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der britischen IT-Branche, heißt es in der Studie. http://www.bcs.org/BCS/News/PositionsAndResponses/Positions/offshore/offshorereport.htm

Derzeit fehlen in Großbritannien qualifizierte Fachleute auf Gebieten wie der Systemintegration und dem Projektmanagement. Auch in den Bereichen Recht, Finanzen und Architektur steige der Bedarf nach IT-Fachkräften. Die geringe Arbeitslosigkeit in der Branche von weniger als vier Prozent deute auf die gute Lage im IT-Bereich hin, so der BCS. Die Branche müsse ihre Fähigkeiten kritisch mit denen der Weltbesten messen, dürfe aber auch nicht die eigenen Wettbewerbsvorteile unterschätzen, sagte Studienleiterin Elizabeth Sparrow.

"Traditionelle IT-Fähigkeiten wie die Softwareentwicklung sind weltweit allgegenwärtig und ein enger Fokus auf die technischen Fertigkeiten und ihre Anwendung wird den IT-Spezialisten von morgen nicht helfen", sagte BCS-CEO David Clarke. Allzu oft würde die IT-Branche aber auch ihre eigene wirtschaftliche Kompetenz unterschätzen. Lebenslanges Lernen werde wesentlich für viele IT-Spezialisten, so Clarke.


 

Immer weniger Frauen in der IT-Branche
Naturwissenschaften eher ein weibliches Feld

Der Anteil der Frauen in informationstechnologischen Berufen ist in den vergangenen 20 Jahren in den USA zurück gegangen, wie eine in dieser Woche veröffentlichte Studie der Commission on Professionals in Science and Technology http://www.cpst.org zeigte. Im Jahr 1983 hatten Frauen, laut der Studie, 30,5 Prozent der Jobs als Systemanalytiker, Programmierer und EDV-Ausbilder inne. Dieser Anteil ist im Jahr 2002 auf 27,2 Prozent zurückgegangen. Auf der anderen Seite haben Frauen heute mehr Jobs in den Bereichen Naturwissenschaften und Ingenieurwesen als noch vor 20 Jahren.

Die Studie steht in Zusammenhang mit anderen in den USA aufkommenden Besorgnissen bezüglich Wissenschaften und Ingenieurswesen, wie das der Branchendienst Cnet berichtet. Es gibt immer weniger Einschreibungen für Informatikkurse, die Anzahl der Doktoranden in den Wissenschaften und Ingenieurswesen ist in den vergangenen Jahren in den Vereinigten Staaten zurückgegangen. Außerdem sei die amerikanische Forschung nicht so mutig, wie sie sein könnte.

Laut der Studie hatten im Jahr 1983 die Frauen 44 Prozent aller Jobs inne. Bis zum Jahr 2003 ist dieser Anteil auf 47 Prozent angestiegen. Der Anteil der Frauen in wissenschaftlichen, technologischen, technischen und mathematischen Berufen betrug im Jahr 1983 16 bis 19 Prozent, je nachdem wie man solche Berufe definiert. Im Jahr 2002 waren es bereits 23 bis 26 Prozent. Immer mehr Frauen gibt es in naturwissenschaftlichen Berufen, besonders in der Medizin, wo sie im Jahr 2002 mehr als die Hälfte aller Jobs besetzten.


 

Wieder mehr IT-Jobs in .at
Gesamtjahr allerdings rückläufig

Der IT-Stellenmarkt in Österreich kommt wieder in Bewegung. Laut einer Analyse in Online- und Print-Stellenmärkten durch den so genannten IT-Indikator http://www.rfmc.at stiegen die Jobangebote für IT-Fachkräfte im vierten Quartal 2003 um 15 Prozent auf insgesamt 1.596 Inserate, berichtet die Computerwelt http://www.computerwelt.at . Für das Gesamtjahr 2003 gab es allerdings einen Rückgang der angebotenen Stellen um drei Prozent.

Für den IT-Indikator wurden die Angebote in Kurier, Der Standard, Die Presse sowie von jobnews.at/jobfinder.at, derStandard.at sowie jobpilot.at unter die Lupe genommen. Bei den Medien konnten sich die Online-Angebote klar durchsetzen. Bereits 70 Prozent der Inserate erschienen in den Online-Börsen, der Rest in den Stellenmärkten der Tageszeitungen. Von der Angebotsbelebung konnte die Gruppe der Programmierer und Entwickler am meisten profitieren. Auf sie entfielen 354 Jobangebote, ein Plus von neun Prozent im Vergleich zum unmittelbaren Vorquartal.

Eine stark steigende Nachfrage nach Call-Center-Kräften bescherte auch der Kategorie Support einen satten Zuwachs von 24 Prozent. Prozentuell am meisten haben SAP-Spezialisten zugelegt. Auf sie entfielen 213 Jobinserate, womit das Angebot des Vorquartals in diesem Bereich mehr als verdoppelt wurde. Wenig profitieren von der allgemeinen Angebotsbelebung konnten die Vertriebs-Spezialisten mit einem Plus von drei Prozent auf 345 Jobangebote. Verlierer sind Systembetreuer, für die es gleich um 20 Prozent weniger Angebote gab. Auch Verkaufsberater mussten mit einem Minus von sieben Prozent bei den Offerten leben.


 

Großes Interesse am "Constantin Award 2003"

Die Einreichfrist zum Constantin Award 2003 - dem ersten österreichischen Beratungs- und IT Preis - wird aufgrund der enormen Nachfrage bis zum 24. Jänner 2003 verlängert.

"Wir freuen uns, dass der Constantin Award 2003 auf so reges Interesse stößt. Über die Feiertage haben es nicht alle Bewerber geschafft rechtzeitig einzureichen, daher läuft die Einreichfrist nun bis zum 24.01.2003", erläutert Gesamtkoordinator DI Gerhard Hrebicek. "Wir sind über die hervorragende Qualität der bisher eingereichten Projekte sehr beeindruckt", ergänzt Kommerzialrat Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting. Im Rahmen des Constantin Awards 2003 sind mehr als 30.000 Gewerbeberechtigte österreichweit aufgerufen, ihre "Cases" einzureichen. Alle Einreichungen die bis zum 24. Jänner einlangen, kommen in die Wertung. Die Einreichung ist kostenlos.

Eine prominente Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien wird die Entscheidung über die Preisträger treffen. Am 26. März 2003 findet im Rahmen der Constantin Award Gala die Prämierung der Sieger statt. Neben den Constantin Awards in den 5 Kategorien wird außerdem ein Förderpreis für Jungunternehmer vergeben.

Ausgeschrieben wird der Preis von der Wirtschaftskammer Österreich und dem Fachverband für Unternehmensberatung & Informationstechnologie, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Partner aus der Wirtschaft sind T- Mobile als Hauptsponsor und Format als Hauptmedienpartner, weitere Sponsoren sind das Fachmagazin Monitor sowie der Internet TV Spezialist webfreeTV.com.


 

IT-Lehrgang für Ärzte startet in Graz
Zusatzausbildung "Tele-Medizin" ab Februar 2003
 

Im Februar 2003 startet an der FH Joanneum eine Zusatzausbildung für Mediziner "MSc Tele-Medizin" http://www.fh-joanneum.at/tem . Den akademischen Grad "Master of Science" ("MSc") erhalten die Lehrgangsteilnahmer nach vier Semestern. "Tele-Medizin" schult Ärztinnen und Ärzte für den professionellen Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.
 

Laut Lehrgangsleiter Heiko Renner ist die Ausbildung in Europa einmalig. "Ärzte erhalten durch die Zusatz-Ausbildung die Möglichkeit, technische Entwicklungen mitzutragen. Sie können mit den technischen Kenntnissen, die sie hier erwerben, eine arztgerechte Entwicklung der medizinisch relevanten Informationstechnologien fördern", erklärte der Mediziner. Am Lehrplan des Postgraduate-Studiums stehen zehn Fachschwerpunkte, die besondere Relevanz für die Praxis aufweisen. Dazu zählen u.a. Anwendungsspektrum der Tele-Medizin, Elektronische Befundübermittlung, Dokumentations- und Informationsstandards im Gesundheitswesen sowie Bilddigitalisierung und Visualisierungstechniken.
 

Ziel ist es, den Absolventen sowohl fundiertes medizinisches Wissen als auch tiefgreifende Kenntnisse der Einsatzmöglichkeiten von IT-Anwendungen im medizinischen Bereich zu vermitteln. Renner: "Der Bedarf an solchen Qualifikationen besteht derzeit schon in allen Krankenhäusern, bei Großpraxen, Befundübermittlern, medizintechnischen Produzenten, Ärztekammer sowie Arzt-Software-Herstellern."
 

"Tele-Medizin" wird berufsbegleitend angeboten und in Modulen abgehalten, um die zeitliche Kapazität von Ärzten zu berücksichtigen und auch E-Learning-Elemente zu integrieren. Die Ausbildung wird durch ein dreiwöchiges Praktikum abgerundet. Die Kosten für die insgesamt 660 Lehr- und Praktikums-Einheiten betragen 2.900 Euro pro Semester. Voraussetzungen für "MSc Tele-Medizin" sind ein abgeschlossenes Medizinstudium und EDV-Grundkenntnisse. Interessierte können sich bis 7. Januar 2003 an der FH JOANNEUM bewerben. Infos unter: heiko.renner@fh-joanneum.at
 


 

US-japanische Allianz soll IT-Services stärken
China, Japan und die USA als erste Ziele für HP und NEC

Hewlett-Packard http://www.hp.com und das japanische Technologieunternehmen NEC http://www.nec.co.jp kündigen ihren Zusammenschluss in den Bereichen IT-Dienstleistungen und Outsourcing-Services an. Die beiden Unternehmen haben heute, Donnerstag, die Unterzeichnung des "Memorandum of Understanding" bekanntgegeben, das Japan, die USA und China als erste Zielbereiche der gemeinsamen Serviceleistungen festlegt. Nach der Aufstellung eines gemeinsamen Marketing-Teams soll noch im nächsten Jahr ein Joint Venture folgen, so NEC in einer Presseaussendung. http://www.nec.co.jp/press/en/0212/1201.html

Die Allianz soll in den kommenden Jahren auf Europa und Südost-Asien ausgedehnt werden. Von ihrem Zusammenschluss versprechen sich die Konzerne die Entwicklung einer Reihe an flexiblen, kosteneffektiven und auf das jeweilige Kundenbedürfnis zugeschnittene Outsourcing-Services.

Die Basis für die Zusammenarbeit bildet eine bereits bestehende Geschäftsbeziehung zwischen HP und NEC. Die beiden Unternehmen kooperieren unter anderem in den Bereichen System Integration und Telecommunikations-Industrie. Toshiro Kawamura, Senior Vice President bei NEC, erhofft sich von der Kooperation die Marktführerschaft im Outsourcing-Business, dem er zweistellige Zuwächse prognostiziert.


 

Suchmaschine für lückenlose Überwachung
"Gridpatrol" wird erstmals im deutschsprachigen Raum von Mediatime angeboten
 

Die Hamburger Firma Mediatime http://www.media-time.de hat mit der britischen Firma Envisional ein Produkt auf den Markt gebracht, das erstmals im deutschsprachigen Raum eine Internet-Totalüberwachung ermöglicht. "Gridpatrol http://www.gridpatrol.de beschafft alles, was Sie im Netz aufspüren wollen", heißt es in der Produktbeschreibung des Unternehmens. Diese Technik lasse sich ebenso dazu einsetzen, um gezielt Profile von Internetnutzern anzulegen. Zum Beispiel, "wann und wo hat sich jemand zu welchem Thema geäußert hat", erklärte das Netzmagazin Quintessenz http://www.quintessenz.at , ein Wiener Verein "zur Wiederherstellung der Menschenrechte im Informationszeitalter", heute, Donnerstag, in einer Aussendung.
 

Gridpatrol durchsucht laut Aussendung mit der Discovering-Engine-Technologie nicht nur Webseiten, sondern auch die so genannten "unsichtbaren" Bereiche des Internets in einem automatisierten Verfahren. Dazu gehören zum Beispiel Newsgroups, Chatkanäle oder FTP-Server - beliebte Umschlagplätze für raubkopierte Software, plagiierte Texte und gezielte Falschinformationen, heißt es weiter. Die Implementierung verschiedener Komponenten wie der Wahrscheinlichkeitstheorie, Bayesian Belief Networks, regelbarer Methodik und Fuzzy Logic ermöglicht das automatische Scannen von Milliarden von Webseiten ohne nennenswerten Einsatz menschlicher Technik.
 

Die Discovering Engine besteht aus einem skalierbaren System mit vier Komponenten: Erstens einem modularen Suchsystem, das Großrechner durch ein modular verknüpftes System von Kleinrechnern ersetzt. Dadurch kann die Technologie laut Quintessenz mit einer Ausbaugröße von 256x256 Rechnern fast beliebig an das Internetwachstum angepasst werden. Zum Zweiten wird in einem Monitoring-System festgelegt, in welchem Umfang die Überwachung erfolgen soll. Drittens übersetzt die Discovery Language die zu überwachenden Bereiche und klassifiziert sowie gruppiert Dokumente in Bezug auf einen speziellen Kontext. Und viertens speichert die Ergebnisdatenbank mittels Dokumentenmanagement alle Treffer, die zur Anfrage passen, so Quintessenz.
 

Da Gridpatrol keinen eigenen Suchindex hat, kann das nur bedeuten, dass Suchmaschinen und andere Systeme in regelmäßigen Abständen abgefragt werden, heißt es bei Quintessenz weiter. Über komplexe Algorithmen werden aus der Ergebnisliste die relevantesten Links herausgefiltert und diejenigen Verweise verfolgt, welche mit der höchsten Wahrscheinlichkeit zu interessanten Informationen führen. Statt einfacher Suchbegriffe analysiert Gridpatrol die binären Codes von Downloadvorgängen in den Peer-to-Peer-Netzwerken und von FTP-Servern. Dabei werden bestimmte Soundstrukturen, Programmelemente oder Bildbestandteile wiedererkannt.
 

Als Anwendungsbereiche von Gridpatrol werden Marken- und Logomissbrauch, Produktpiraterie, Imageschädigung und Marktbeobachtung angegeben. Die Technologie werde "von vielen internationalen Unternehmen genutzt". Pharma-, Lebensmittel- und Chemieindustrie sollen ebenso als Kunden gewonnen werden wie Musikverlage und Softwarehersteller.
 


 

Unternehmen rüsten gegen die E-Mail-Flut:
36 Mrd. E-Mails täglich
 

Bis zum Jahr 2005 wird sich die Anzahl der E-Mail-Nutzer mehr als verdoppeln, und 36 Mrd. E-Mails werden pro Tag übers Netz gehen. Unternehmen rüsten schon jetzt gegen die zu erwartende Flut von E-Mail und unerwünschter Werbung, die etwa die Hälfte der Datenflut ausmachen wird.
 

Die E-Mail-Nutzung wird in den kommenden Jahren stark zunehmen, so lautet das Fazit des Annual E-Mail Usage Forecast von IDC. Die Marktforscher gehen davon aus, dass im Jahr 2005 pro Tag durchschnittlich 36 Mrd. E-Mails verschickt werden. Die Anzahl jener Menschen, die ein E-Mail-Postfach haben wird von 505 Mio. im Jahr 2000 auf 1,2 Mrd. im Jahr 2005 steigen. Neben der erwünschten elektronischen Korrespondenz wird der Anteil von unerwünschter Werbe-Mail auf bis zu 50 Prozent steigen.
 

Unternehmen in Deutschland und Österreich, die derzeit zu rund 80 Prozent E-Mail für ihre geschäftliche Korrespondenz nutzen, suchen verstärkt nach Lösungen, um die zu erwartende Datenflut in den Griff zu bekommen. E-Mail-Filter können Abhilfe schaffen: Eingehende E-Mail wird nach Dateitypen und Texten analysiert, Anhänge werden auf Viren überprüft. Nicht erwünschte E-Mail kann isoliert oder gelöscht werden. "Das Bewusstsein für das Problem der Datenflut und der damit verbundenen Kosten, technischen und rechtlichen Risiken ist innerhalb des vergangenen Jahres deutlich stärker geworden.", sagt Heinz Drstak, Sprecher des Web- und E-Mail-Filterherstellers SurfControl.
 

SurfControl bietet Internet- und E-Mail-Filterlösungen für Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen und private Anwender an. SurfControl beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in den USA, Kalifornien und Massachusetts; in Großbritannien, in Manchester und London; in den Niederlanden, in Rotterdam; in Österreich, in Wien; in Deutschland, in Frankfurt; und in Australien, in Sydney.
 

SurfControl ist seit 1998 ein börsennotiertes Unternehmen (London: SRF/NASDAQ Europe: SRFC). Im Geschäftsjahr 2000/2001, das am 30. Juni 2001 geendet hat, hat das Unternehmen einen Umsatz von 42,2 Mio. Dollar gemacht; das entspricht einer Steigerung von 196 Prozent innerhalb eines Jahres. SurfControl hält bei Web- und E-Mail-Filterlösungen für Unternehmen einen Marktanteil von 17 Prozent und liegt damit deutlich an erster Stelle. SurfControl wurde unter die Top-25-Unternehmen jener Softwarefirmen gereiht, die Sicherheitslösungen anbieten.
 

Das dynamische Wachstum wurde mit einer höchst erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie erreicht: durch starkes organisches Wachstum und Akquisitionen von Unternehmen, die sich durch ergänzende Technologien, erweiterte globale Reichweite und Präsenz in allen Sektoren auszeichnen. SurfControl arbeitet weltweit mit einer großen Zahl namhafter Partner zusammen, wie AT&T, Check Point Software (NASDAQ: CHKP), Cisco Systems (NASDAQ: CSCO), Hewlett-Packard (NYSE: HWP), IBM (NYSE: IBM), Intel (NASDAQ: INTC) und Microsofts Web TV (NASDAQ: MSFT).
 

Die SurfControl-Produktlinien verwenden fachmännische Filter, Pass-Through- und Pass-By-Technologien zur Schaffung einer produktiven Internet-Umgebung auf dem Arbeitsplatz einerseits, und einer kindersicheren Umgebung zu Hause und in der Schule. Zu dieser umfassenden Linie von Lösungen für das Internet-Zugriffsmanagement und von Filtern für E-Mail gehören SuperScout Web-Filter und SuperScout E-Mail-Filter für Unternehmen und große Organisationen, weiters CyberPatrol für Heim- und Schulanwender. Internet Service Providern (ISPs) steht als Lösung die SurfControl Content Filtering Engine SDK zur Verfügung.
 


 

Alle 2 Wochen Best Practice zu Content-/Medien Management
Marketing-, Kommunikations- und IT-Verwantwortliche als Zielgruppe
 

 

Best Practice zu Content-/Medien-Management alle 2 Wochen
 

Marketing- und IT-Verantwortliche als Zielgruppe
 

Professionelles Content- und Medien-Management
ist zu einer der Hauptaufgaben jedes Marketing-
und Kommunikations-Verantwortlichen geworden.
 

Der WCM Market Flash gibt pragmatische Insights
für Marketing- und Kommunikations-Verantwortliche.
Mit 30 bis 50 Seiten Umfang sind alle relevanten
Themen abgedeckt um eine Aufgabe kompetent zu
bewältigen.
 

Der WCM Market Flash erscheint alle 2 Wochen.
 

Der WCM Market Flash etablierte sich bereits nach
der 10. Ausgabe als konkurrenzloses, hochwertiges
Fachmagazin für Marketing- und IT-Verantwortliche
in Grossfirmen. Alle relevanten Fragen rund um
Content werden in diesem 30-50 Seiten umfassenden
Magazin erörtert.
Das Magazin wird als hochwertiges PDF in zeit-
gemäßer Form ausgeliefert.
 

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http://www.NewMediaSales.com
 


 

Deutscher Internetpreis: BMWi gibt Startschuss
Verleihung erstmals auf der Internet World 2002
 

Bewerbungen für den Deutschen Internetpreis
http://www.internetpreis-deutschland.de können ab Mittwoch eingereicht werden. Das teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) http://www.bmwi.de mit.
 

Die Auszeichnung wird zum dritten Mal vergeben. Die nach Einschätzung der Jury innovativsten und erfolgreichsten Internet-Angebote von kleinen und mittlere Unternehmen werden prämiert. Drei Unternehmen können Geldpreise in Höhe von jeweils 50.000 Euro gewinnen. Der Wettbewerb ist auf fünf Jahre mit wechselnden Schwerpunktthemen angelegt. Der Deutsche Internetpreis 2002 prämiert die Bereiche "Kundenbindungssysteme im Internet", "Internetbasierte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen" und "Mehrwertorientierte Unternehmensdarstellung im Internet".

Die Auszeichnung soll laut Bundesregierung dazu beitragen, dass die kommerzielle Nutzung des Internets durch den Mittelstand weiter steigt. Mittelständische Unternehmen in Deutschland verfügten zu rund einem Viertel über einen Internetanschluss mit E-Mail-Funktion ohne weitergehende Angebote. Etwa die Hälfte präsentierte im Internet eine Homepage, die den Kontakt zum Unternehmen ermögliche. Aber erst rund 20 Prozent nutzten das Internet für weitergehende E-Business-Aktivitäten.
 

Die Richtlinien und das Anmeldeformular zum Deutschen Internetpreis können auf der Seite abgerufen werden. Stichtag für die Bewerbung ist der 15. Februar. Der Preis wird zum ersten Mal auf der Internet World Berlin 2002 verliehen. Die Messe findet vom 4. bis 6. Juni statt. In den letzten zwei Jahren fand die Preisverleihung auf der CeBIT statt. "E-Logistikprozesse im Mittelstand" war das diesjährige Thema des Deutschen Internetpreises. 125 Firmen hatten sich beteiligt. Die Preisträger waren Rudolph Warehousing, Alternate Computerversand und IVU Traffic Technologies.
 


 

Vollautomatische Verarbeitung der papiernen Eingangspost

 

Waldbronn, 17. September 2001. Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Der Wunschtraum wird Realität. Effektives Dokumenten- und Informationsmanagement ist heute mehr denn je zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Viele Unternehmen arbeiten daher bereits mit einem Dokumenten-Management-System (DMS), um die Vorteile eines elektronischen Archivs, der einfachen Indizierung und des schnellen Zugriffs auf Dokumente und deren effizienter Verwaltung zu nutzen. Die Schwachstelle all dieser Systeme ist aber, dass die meisten der zu verarbeitenden Informationen nach wie vor in Papierform vorliegen. Die Frage ist: Wie kommen die Daten vom Papier ins System? Heutige Realität ist häufig, dass in vielen Unternehmen Daten, die auf Papier vorliegen, manuell in EDV-Systeme eingegeben werden. Ein zeitaufwendiges, kostenintensives und fehlerbehaftetes Unterfangen. So ermittelte beispielsweise der Arbeitskreis deutscher Rechenzentren, dass allein die Kosten bei manueller Datenerfassung für 1.000 Anschläge rund 13,60 DM betragen. Die Mikromatic GmbH aus Waldbronn zeigt mit ihrem Softwareprodukt TIFFCapture 2000, wie es anders gehen kann!
 

 

Im Rahmen der Einführung von DMS werden in Unternehmen zumeist gleichzeitig Scanner installiert. Sie digitalisieren die anfallenden Dokumente und stellen sie dem System zur Verfügung. Der papierne Posteingang ist ein typisches Anwendungsbeispiel. Täglich erhalten Unternehmen Rechnungen, Auftragsbestätigungen, Bestellungen, Werbeschreiben usw. Um all diese Dokumente und Belege zu digitalisieren, sind mehrere Schritte notwendig: Zunächst muss das Dokument in den Scanner gelegt und eingelesen werden. Es folgt eine Kontrolle, ob das Scannen erfolgreich und fehlerfrei war. Meist muss die Datei manuell nachbereitet werden. Der Anwender entfernt beispielsweise schwarze Ränder oder Leerseiten, dreht ggf. das Dokument, falls es falsch herum lag usw... Anschließend folgt die Indexvergabe, damit die Dokumente später wiederauffindbar sind. Diese Indexe beschreiben das Dokument und seinen Inhalt. Typische Beispiele sind Rechnungs- oder Kundennummer, Name des Kunden o.ä. Je nach Aufkommen des Posteinganges können allein diese Tätigkeiten einen Vormittag füllen. Und damit ist die Post noch lange nicht beim richtigen Sachbearbeiter. Erst die manuelle Verteilung in die Ablagefächer der Mitarbeiter oder - wir erinnern uns - mit einem rollenden Aktenwagen schiebt der Postmaster die Papierberge durch die Flure bis zu den Schreibtischen. Und da liegen sie dann im Posteingang und harren ihrer Bearbeitung.
Mit dem Einsatz von TIFFCapture 2000 werden diese manuellen Tätigkeiten auf ein Minimum reduziert. Die speziell für mittel- bis hochvolumige Belegaufkommen konzipierte Scanner-Erfassungssoftware unterstützt sämtliche Scanfunktionen für die Imageaufbereitung und Indexierung bei voller Scangeschwindigkeit. Sie organisiert die Erfassung, Kontrolle, Aufbereitung, Indexierung und den Transfer der gescannten Dokumente in vorbestimmte Ablagen. Mit dem optional verfügbaren Modul TIFFCapture Automation können diese Tätigkeiten vollautomatisch zeitlich oder ereignisgesteuert durchgeführt werden.
 

Die zuvor definierten Ablageorte können sowohl Ordner auf der Festplatte sein, und/oder ein DMS. TIFFCapture 2000 verfügt über Schnittstellen zu den gängigen DMS-Produkten im Markt. Die gescannten Dokumente der eingehenden Post werden mittels des eingesetzten DMS nach Sachgebieten geordnet automatisch im Unternehmen verteilt bzw. an die relevanten Sachbearbeiter weitergeleitet. Steht als Back-Office-Applikation ein Workflow-Produkt zur Verfügung, löst TIFFCapture automatisch die notwendigen Geschäftsvorgänge aus. Damit wird eine höhere Wirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Minimierung der Fehler erreicht. Und - alles geht schneller, was letztlich nicht nur den Sachbearbeitern, sondern auch den Kunden entgegenkommt.
 


 

Web-Reaktionen auf Terroranschläge
IT- und Kommunikationsunternehmen launchen Gedenkplattform
 

Zahlreiche Website-Betreiber haben auf ihren Seiten auf die Katastrophen in Manhatten und Washington reagiert. Viele Sites errichteten Bereiche, die den Usern die Möglichkeit bieten, ihren Meinungen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Beispiele hierfür sind Yahoo http://www.yahoo.com , Craiglist.org http://www.craiglist.org , die beiden Schweizer Webseiten wtchelp.ch http://www.wtchelp.ch und mortalino.ch http://www.mortalino.ch (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=010912004 ) sowie die österreichische Site http://www.gedenken.at .
 

Bei www.gedenken.at handelt es sich um eine Internet-Plattform, die von der unabhängigen Initiative "Gedenken", einem losen Zusammenschluss von Einzelpersonen und Unternehmen aus der IT- und Kommunikationsbranche, ins Leben gerufen worden ist. Sie soll es Usern ermöglichen, ihre Anteilnahme an den aktuellen Geschehnissen auszudrücken. "Die grausamen Attentate in den Vereinigten Staaten von Amerika haben die Welt erschüttert. Die unfassbare Dimension dieser zynischen Verbrechen erfüllt uns auch in Österreich mit tiefer Trauer. Mit der Internet-Plattform www.gedenken.at wollen wir ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls setzen", so Thomas Stern und Daniel Kapp, Sprecher von "Gedenken". Die Sprecher rufen die österreichische Internet-Community dazu auf, Links von ihren eigenen Web-Seiten auf www.gedenken.at zu legen.
 

Auf der Startseite von Amazon wurden die Angebote durch einen Spendenaufruf des American Red Cross ersetzt. Gespendet werden können zwischen ein und 100 Dollar. Nach den Aussagen des Unternehmens kommt das Geld in vollem Umfang den Opfern der Terroranschläge auf das World Trade Center zugute. Bislang konnte Amazon.com auf diese Weise mehrere hunderttausend Dollar sammeln. Für diejenigen Webseiten, die noch nicht auf die Anschläge reagiert hatten, gab es beim Standard http://www.standard.at eine fertige Trauerseite zum Downloaden, um sie in die eigene Homepage zu integrieren. Computerwoche.de http://www.computerwoche.de veröffentlichte eine Liste von IT-Firmen, die in den Türmen des WTC ansässig waren.
 

Eine weniger schöne Web-Reaktion lieferte die Online-Auktionsplattform ebay http://www.ebay.com , die am Dienstag bereits wenige Stunden nach der Katastrophe eine "WTC-Auktion" eröffnet hatte, auf der Gebäudeteile der eingestürzten Twin-Tower gehandelt werden sollten. Sie wurde aber kurz darauf wieder geschlossen. Besonders sensationslüstern präsentierte sich gestern auch die Online-Ausgabe der Krone http://www.krone.at , indem sie eine Dia-Show einrichtete mit Fotos von Menschen, die gerade aus dem World Trade Center gesprungen sind.


 

WTC-Drama trifft vor allem IT-Unternehmen und Broker
Morgan Stanley bangt um 3.500 Mitarbeiter - Österreichische Unternehmen weitgehend verschont
 

Der verheerende Terroranschlag auf das World Trade Center hat viele dort ansässige Unternehmen sowohl personell als auch finanziell schwer getroffen. Das internationale Brokerhaus Morgan Stanley Dean Witter beispielsweise hatte seinen Firmensitz im WTC und bangt um 3.500 Mitarbeiter. IT-Unternehmen wie Sun Microsystems http://www.sun.com oder Verizon hatten ebenfalls Büros in den Gebäuden. Österreichische Unternehmen blieben von der Katastrophe (zumindest physisch) weitgehend verschont.
 

Morgan Stanley Dean Witter hatte insgesamt 25 der 110 Stockwerke gemietet und war somit der größte Einzelmieter von Büroflächen der Twintowers. Auf der Homepage des Unternehmens http://www.morganstanley.com findet sich eine Erklärung von Chairman Philip Purcall, in der er Trauer und Mitgefühl ausdrückt, aber auch darauf hinweist, dass Morgan Stanley ohne Probleme weiter arbeiten werde. Insgesamt waren 3.500 Mitarbeiter im WTC beschäftigt. Über deren Schicksal gebe es noch keine detaillierten Hinweise. Auch Sun hatte im 25. und 26. Stockwerk des World Trade Center Niederlassungen und beschäftigte dort rund 300 Mitarbeiter. Auch hier gibt es noch keine klaren Opferzahlen. Das Telekom-Unternehmen Verizon fürchtet um das Leben von 480 Mitarbeitern.
 

Nach ersten Schätzungen dürften keine österreichischen Unternehmen direkten Schaden genommen haben. "Wir sind natürlich alle tief betroffen und geschockt", so Bruno Freytag, Österreichischer Handelsdelegierter in New York http://www.austriantradeus.org im Gespräch mit pte. Nach unserem derzeitigen Wissensstand wurden keine österreichischen Unternehmen oder Niederlassungen unmittelbar in Mitleidenschaft gezogen. Man könne aber davon ausgehen, dass unter den Opferen auch Österreicher sind. Im World Trade Center selbst waren keine österreichischen Unternehmen. Freytag rät allen österreichischen Unternehmen, nicht in die USA zu kommen. "Meines Wissens wurde bereits eine Vielzahl von Geschäftsterminen abgesagt", so Freytag. Von kurzfristigen Schließungen österreichischer Unternehmen in New York war allerdings noch nichts bekannt.
 


 

Lockdown Tool sorgt für sichere Grundeinstellung von IIS
MS: Ein Mausklick konfiguriert Server für die meisten Webanwendungen
 

Nach einem Sammelpatch und Hotfix-Checker hat Microsoft nun ein weiteres Sicherheits-Tool für den verwundbaren Internet Information Server (IIS) veröffentlicht. Nach Angaben des Softwarekonzerns sorgt das IIS Lockdown Tool für eine sichere Grundeinstellung des Servers. "Ein Webserver, der mit Express Lockdown konfiguriert wurde, wäre vollkommen gegen Code Red und praktisch alle bekannten Sicherheitslücken des IIS 4.0 und 5.0 immun - selbst ohne die entsprechenden Patches", heißt es in der Aussendung von Microsoft.
http://www.microsoft.com/technet/treeview/default.asp?url=/technet/itsolutions/security/tools/locktool.asp
 

Das Programm bietet die Einstellungen Express Lockdown und Advanced Lockdown. In der Grundeinstellung Express Lockdown wird der Server mit einem Mausklick für die meisten einfachen Webanwendungen konfiguriert. Der Advanced Lockdown Modus ermöglicht es Systemadministratoren unter den verschiedenen Funktionen, die auszuwählen, die sie aktivieren wollen und welche nicht. Dabei werden sie durch ein umfangreiches Hilfsprogramm unterstützt. Eine eigene Funktion erlaubt das Aufheben des letzten Lockdowns.
 

Das Tool entfernt unter anderem Script Mappings und Sample Web-Files. Die Active Server Pages und die ida-Schnittstelle werden gesperrt. Gleichzeitig verhindert das Tool, dass von anonymen Benutzerkontos die Directories für den Web-Content des IIS oder die Exe-Dateien verändert werden. FTP- und SMTP-Server, die in der Grundeinstellung des IIS aktiviert werden, bleiben allerdings von dem Tool unberührt.
 


 

Server-Kaltstart aus der Ferne
PowerCycling von CCC als Starthilfe bei Server-Crashs

Mit PowerCycling präsentiert der US-Spezialist von Netwerkmanagement, CCC Network Systems http://www.cccnetsys.com , eine Lösung, mit der Systemadministratoren Server von der Ferne aus auch dann starten können, wenn ein kompletter Systemausfall stattgefunden hat. PowerCycling unterbricht die Energiezufuhr zu den betroffenen Servern, um anschließend einen Kaltstart durchzuführen. Somit können laut Hersteller die Reaktionszeiten zur Fehlerbehegung deutlich reduziert werden.

Die Remote PowerCycler setzen auf den bisherigen FreeVision Extender Transmit-Einheiten des FreeVision Servermanagement-Systems von CCC auf. Die Lösung wird in zwei Varianten angeboten. Der FreeVision Extender In-line PowerCycler bietet eine skalierbare Lösung für Kunden, die bereits mit FreeVision-Lösungen arbeiten. Es können mehrere Einheiten hintereinander in Reihe geschaltet werden und so diverse Server bedienen. Die FreeVision Extender Dual PowerCycler Transmit Unit verfügt über zwei Energieanschluss-Stecker und soll das bisherige Angebot an Transmittereinheiten ergänzen. Zielgruppe sind vor allem Neukunden.

Spezielle FreeVision Software-Module sollen dafür sorgen, dass der Zugang zu den ausgefallenen Servern ausschließlich autorisierten Systemadministratoren gewährt wird. Nach der Verifizierung des Administrators beginnen die Software-Module sofort mit dem PowerCycling-Prozess. Alle Vorgänge kann der Systemadministrator direkt an seinem Monitor verfolgen.


 


Österreichische IT-Studien sind in Gefahr
Universitäre Lehre und Forschung durch neue gesetzliche Regelungen stark gefährdet

Die universitäre Lehre und Forschung ist durch neue gesetzliche Regelungen ernsthaft in Gefahr. Betroffen sind vor allem Informations-Technologie (IT)-Studien mit ihren stark wachsenden Studentenzahlen und dem enormen Absolventensog seitens der Wirtschaft:

Junge Universitätsassistenten werden laut neuem Dienstrecht als wissenschaftliche Mitarbeiter "in Ausbildung" eingestuft und sollen nur etwa die Hälfte des marktüblichen Gehalts bekommen. Wer wird unter solchen Bedingungen noch eine Universitätsstelle annehmen? Was wird aus Österreichs Universitäten, wenn der akademische Nachwuchs abgegraben wird? Woher sollen die Europaweit fehlenden 500.000 ForscherInnen kommen, wenn heute der akademische Nachwuchs abgegraben wird?
Jung-Assistenten wird jeder Anreiz genommen, selbstständig zu lehren, also den Stoff zu vermitteln, für den sie ausgebildet wurden. Die Lehrkapazität vieler Institute wird dadurch halbiert. Leistungswille und Motivation werden zerstört. Wer soll die steigenden Studentenzahlen bewältigen? Wer soll der Wirtschaft die dringend benötigten IT-Spitzenkräfte liefern?
Restriktive Bestimmungen und unterdurchschnittliche Bezahlung machen es immer schwerer, renommierte ForscherInnen als ProfessorenInnen nach Österreich zu holen.

Wir fordern daher:

- Ausnahmeregelungen für IT-Studienrichtungen: Spitzenleute können nur über marktübliche Gehälter gewonnen werden.
- Aufhebung der Lehrbeschränkung in Studienrichtungen mit Absolventenmangel.
- Änderung der Rahmenbedingungen zur Gewinnung exzellenter WissenschafterInnen auch aus dem Ausland.
- Stärkung der universitären IT-Forschung durch Sondermittel.

Die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren für IT der österreichischen Universitäten Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien

Beran Helmut, Bischof Horst, Böszörmenyi Laszlo, Breitender Christian, Brenner Eugen, Chroust Gerhard, Clausen Horst D, Dorffner Georg, Dorn Jürgen, Eder Johann, Eiter Thomas, Ferscha Alois, Flatscher Rony G., Freund Rudolf, Friedrich Gerhard, Futschek Gerald, Gall Harald, Gottlob Georg, Hagelauer Richard, Hansen Hans Robert, Harin Günter, Hellwagner Hermann, Hitz Martin, Horn Werner, Janko Wolfgang H., Jazayeri Mehdi, Kappel Gerti, Karagiannis Dimitris, Klas Wolfgang, Kotsis Gabriele, Küng Josef, Leberl Franz, Leitsch Alexander, Maurer Hermann, Mayr Heinrich C., Miksch Silvia, Mittermeir Roland, Mössenböck Hanspeter, Motschnig Renate, Mück Thomas, Mühlbacher Jörg, Mutzel Petra, Panny Wolfgang, Pfalzgraf Jochen, Purgathofer Werner, Retschitzegger Werner, Salzer Gernot, Scharl Anton, Schikuta Erich, Stary Christian, Steinhardt Gerald, Taudes Alfred, Tjoa A Min, Trappl Robert, Traunmüller Roland, Volkert Jens, Wagner Roland, Winiwarter Werner, Zinterhof Peter.


 


IP-Sicherheitsplattform mit 1024 MB/s Datendurchsatz
Nokia IP740 stellt Infrastruktur für Service-Provider bereit

 Nokia http://www.nokia.de hat eine Sicherheitsplattform vorgestellt, die einen Datendurchsatz für Firewalls von 1024 MB/s ermöglicht. Die IP740 ist für große Business-Anwendungen sowie für Umgebungen in Rechenzentren ausgelegt und soll die Sicherheits-Infrastruktur für Service-Provider bereitstellen. Die Lösung enthält die Sicherheitsanwendung Check Point VPN-1T/FireWall-1 Software. http://www.nokia.com/internet/emea

Die IP740 verfügt mit vier integrierten Ethernet- und zwei Typ II PCMCIA-Schnittstellen sowie vier CPCI-Einschüben für Gigabit-Ethernet über Schnittstellen für lokale sowie Weitverkehrs-Netze. Darüber hinaus enthält die Sicherheitsplattform einen internen Karteneinschub, der für Karten zur Beschleunigung der Funktionalität in virtuellen privaten Netzen verwendet werden kann.

Unterstützt wird die Plattform durch den Horizon Manager, ein Tool zur Verwaltung von Software-Images. Dadurch sollen sich die Zeit und die Kosten beim Einspielen, dem Update und der Überwachung von Software im Netzwerk drastisch verringern lassen.



 

Plattformübergreifender Hacker-Schutz fürs E-Business
eTrust Audit 1.5 erkennt unerlaubte Zugriffe
 

Computer Associates (CA) bietet mit eTrust Audit 1.5 eine umfassende Lösung, um den Sicherheitsstatus von E-Business-Umgebungen in heterogenen Serverumgebungen zu überprüfen http://www.ca.com/eTrust . eTrust Audit erfasst und analysiert Ereignisdaten von heterogenen Serverumgebungen. Systemadministratoren können damit potenziell gefährliche Systemaktivitäten identifizieren.
 

eTrust Audit in der Version 1.5 konsolidiert Daten von Unix- und Windows NT/2000-Servern sowie von anderen eTrust-Komponenten und legt sie in einer zentralen Datenbank ab, wo sie für den Zugriff und die Reporterstellung zur Verfügung stehen. Ein plattformübergreifendes Ereignismanagement erfasst Prüfprotokolldaten aus unterschiedlichen Quellen. Ferner verfügt die Software über eine Host-basierte Intrusion Detection, um bei verdächtigen Ereignissen verschiedene Aktionen auszulösen. http://www3.ca.com/Solutions/Product.asp?ID=157
 

Zum Lieferumfang von eTrust Audit 1.5 gehören definierte Richtlinien zur Intrusion-Vorbeugung und automatische Schadensbegrenzung. Die aktuelle Version ist Bestandteil der eTrust-Sicherheits-Suite von CA, die u.a. Lösungen für Zertifikatmanagement, Risikobewertung, Attackenerkennung und Schadensvermeidung umfasst.
 


 

Black Box für den PC
Keyghost erfasst bis zu zwei Mio. Tastatureingaben
 

Die Firma Sicherheitstechnik Orth http://www.sicherheitstechnik-orth.de hat ein Sicherheitssystem angekündigt, das die Funktion der Black Box eines Flugzeuges erfüllen soll. Der Keyghost ist ein kleiner Adapter, der zwischen Tastatur und Computer gesteckt wird. In einer zweiten Variante lässt er sich als internes Modul in eine Tastatur einbauen und ist somit nach außen hin nicht sichtbar. Das System zeichnet alle Tastatureingaben auf und kann diese auf einem anderen Computer wieder ausgeben. Mit dem Speicher lassen sich bis zu zwei Mio. Tastatureingaben erfassen. Dadurch kann der Nutzer überprüfen, ob über seinen Rechner unerwünschte Zugriffe vorgenommen wurden.
 

Auch für Polizei-Behörden und Nachrichtendienste soll der Keyghost interessant sein. Das System zeichnet verschlüsselte E-Mails bereits vor der Verschlüsselung auf. "In den USA, wo der Keyghost bereits eingeführt wurde, konnte dadurch ein Drogen-Dealer überführt werden, dem ein Keyghost-Modul in die Tatstatur eingebaut worden war", nennt Martin Orth, Inhaber der Kürtener Firma für Sicherheitstechnik, ein Anwendungsbeispiel.
 

Der Keyghost erfüllt laut Orth mit einer 128 Bit Verschlüsselung sicherheitsrelevante Standards und verfügt über das europäische CE Zeichen. In der Version II Pro SE mit einer Speicherkapazität von zwei Mio. Zeichen kostet er 1003,80 Mark (7.062 Schilling / 783 Franken). Der Keyghost II Pro speichert bis zu 500.000 Zeichen und ist für 720,40 Mark (5.068 Schilling / 562 Franken) erhältlich. Eine Demonstration des Sicherheitssystems gibt es unter http://www.sicherheitstechnik-orth.de/keyghost.cfm#demo .


 


 

IT-Endverbrauchermesse im Herbst in Wien
Workshops sollen Berührungsängste vor neuen Technologien nehmen
 

Vom 24. bis 26. Oktober findet im Austria Center Vienna mit der use.it2001.at http://www.use.it2001.at eine Konsumentenmesse für Unterhaltungselektronik und Informationstechnologien statt. Organisator ist R&F Inc., langjähriger Veranstalter von Sound & Vision http://www.soundvision.co.at . Bei der Messe "sollen die Besucher die Verschmelzung der unterschiedlichen Technologien (HiFi, TV, Video, Photographie, PC, Internet, Telekommunikation) hautnah erleben, sehen, verstehen und anwenden können", wie es in einer Presseaussendung heißt.
 

Der persönliche Nutzen des Anwenders stehe dabei im Vordergrund. Die Veranstalter legen besonders viel Wert auf den Fun- und Erlebnischarakter, auf "langweilige Vorträge" werde bewusst verzichtet. Shows, Wettbewerbe, Spiele und Workshops sollen helfen, Berührungsängste mit den neuen Technologien abzubauen.
 

use.it2001.at gibt der Elektronikindustrie die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit den Kunden zu treten. Ziel sei es auch, das "positive Image der Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie mit Hilfe der Wirtschaftskammer zu fördern". 30.000 bis 40.000 Besucher sollen auch dank einer intensiven Werbekampagne kommen. Die erste Flugblattaktion wird in Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel bereits in absehbarer Zeit gestartet


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:06
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