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Porno-Spam auf Höhenflug
Betrügerische E-Mails gehen jahreszeitbedingt zurück

Pornografische Junk-Mails haben im Januar zu einem wahren Höhenflug angesetzt. Laut Berechnungen des britischen E-Mail-Managementspezialisten Email Systems http://www.emailsystems.co.uk/ hat sich der Anteil der Porno-Spams am gesamten Junk-Mail-Aufgaben von Dezember auf Januar auf 21,25 Prozent mehr als verdreifacht. Dominant unter den Spams blieb aber auch im abgelaufenen Monat der Medizin-Sektor, der für fast 42 Prozent aller unerwünschten Massenmails verantwortlich zeichnete. Damit gingen die medizinischen Spams gegenüber dem unmittelbaren Vormonat um über sechs Prozentpunkte zurück.

Email Systems hat für seine Daten nach eigenen Angaben "Hunderte Mio. E-Mails" detailliert unter die Lupe genommen. Demnach sind neun von zehn elektronischen Nachrichten der Kategorie Spam zuzuordnen. Zurückgegangen sind im Analysezeitraum dagegen betrügerische E-Mails, so genannte Scam Mails, und Viren verseuchte Mails. Scam Mails kamen im Januar auf einen Anteil von 4,43 an allen Spam-Mails, ein 40-prozentiger Rückgang gegenüber Dezember. Der Anteil der via E-Mails verbreiteten dubiosen Finanz-Angebote ging im selben Zeitraum um über 50 Prozent auf 21 Prozent zurück.

Email-Systems-Manager Neil Hammerton führt den an und für sich erfreulichen Rückgang bei betrügerischen Mails auf einen jahreszeitlichen Trend zurück. "Nach der Weihnachtszeit sind die Konsumenten in der Regel wenig an Finanz-Produkten interessiert. So haben die Spammer anscheinend ihren Output adaptiert und sich stattdessen auf medizinische und pornografische Angebote verlegt", erklärt Hammerton. Virenmails befindet sich laut der Analyse der Briten ebenfalls auf dem absteigenden Ast. "Viren-Attacken entziehen sich aber von ihrer Natur aus den Vorhersagen und so kann sich die Situation von einen Monat auf den nächsten wieder drastisch ändern", warnt Hammerton vor voreiligem Optimismus.


 

Texas geht gegen Top-Spammer vor
Angeklagte müssen mit Millionenforderungen rechnen

Der US-Bundesstaat Texas http://www.state.tx.us hat eine Klage gegen zwei Männer angestrengt, die als Chefs der Firmen PayPerAction, Leadplex LLC. und Leadplex Inc. Millionen von unerwünschten Werbe-E-Mails (Spam) verschickt haben sollen. Laut dem texanischen Generalstaatsanwalt Greg Abbott sollen die Spamnachrichten gegen drei E-Mail-Marketing-Gesetze verstoßen haben, berichtet BBC heute, Freitag.

So nutzten die Spammer laut Anklage irreführende Überschriften, identifizierten die Mails nicht als Reklame und boten Dienstleistungen an, für deren Ausführung ihnen in Texas die Lizenz fehlte. Die Anwälte der zwei Angeklagten bezeichneten die Vorwürfe allerdings als "gegenstandslos" und kündigten an, dass sich ihre Mandanten dagegen zur Wehr setzen würden. Die betroffenen Unternehmen bestritten jegliches Fehlverhalten. Sie hätten im Rahmen der bestehenden Gesetze gehandelt.

Sollten die Männer, unter ihnen ein Student der Universität Texas, für schuldig erkannt und das komplette Strafmaß Anwendung finden, droht den beiden Schadenersatz in Millionenhöhe. Mit der Vielzahl der von ihnen versendeten Nachrichten reihen sie sich laut BBC in die Liste der fünf schlimmsten Spammer der Welt ein. Spam sei eines der schwerwiegendsten Probleme, mit denen die Konsumenten heutzutage zu kämpfen hätten, sagte Abbott.


 

Internetnutzung stagniert auf hohem Niveau
62 Prozent der Deutschen verfügen über einen Internetzugang

Die Zahl der Menschen mit Internetzugang ist in Deutschland im vierten Quartal 2004 laut der Forschungsgruppe Wahlen http://www.forschungsgruppe.de auf 62 Prozent gestiegen. Der Zuwachs um vier Prozentpunkte fiel somit geringer aus als im Vergleichsquartal 2003, in dem ein Anstieg um acht Prozentpunkte gegenüber 2002 verzeichnet werden konnte.

Das Ost-West-Gefälle besteht auch weiterhin bei der Internetnutzung. 63 Prozent der Westdeutschen haben einen Internetzugang, während die Ostdeutschen nur zu 55 Prozent im Web surfen. Die Frauen holen mit einem Anstieg um fünf Prozentpunkte zwar leicht auf, liegen mit 56 Prozent aber immer noch deutlich hinter den männlichen Internetnutzern, die zu 68 Prozent online sind. Beim Bildungsgrad stellt die Studie die größten Unterschiede fest. Je höher der Schulabschluss, desto höher ist auch der Anteil an Internetnutzern. So verfügen über 82 Prozent der Deutschen mit Abitur über einen Internetanschluss gegenüber nur 23 Prozent der Personen die über einen Hauptschulabschluss ohne Lehre verfügen.

Die Nutzungszwecke haben sich kaum geändert. Lediglich das Online-Shopping ist beliebter geworden und stieg auf 54 Prozent. Die Internet Strukturdaten wurden mittels telefonischer Befragungen unter 3.761 Deutschen ab 18 Jahren ermittelt.


 

Eine Mrd. Dollar Spam-Entschädigung
Zehn Dollar pro E-Mail

Ein Internet Service Provider in Iowa hat im Zuge eines Spamverfahrens eine Mrd. Dollar zugesprochen bekommen. Dies ist der höchste Betrag in der Geschichte von Spamprozessen, berichtet das Internetportal Cnet http://news.com.com/ . "Dies ist definitiv ein Sieg für alle, die täglich anrüchige, bösartige und betrügerische E-Mails in ihren Mailboxen vorfinden", so Robert Kramer, Besitzer des betroffenen Unternehmens CIS Internet Services.

Laut den Gerichtsdokumenten erhielt Kramer im Jahr 2000 an einem einzigen Tag mehr als zehn Mio. Spam-Mails. US-Bezirksrichter Charles R. Wolle verdonnerte AMP Dollar Savings of Mesa zu einer Zahlung von 720 Mio. Dollar und Cash Link Systems of Miami zu 360 Mio. Dollar. Die in Florida beheimatete TEI Marketing Group muss Kramer mit 140.000 Dollar entschädigen.

Kramers Anwalt, Kelly Wallace, ist wegen des Urteils nicht optimistisch: "Wir hoffen, dass wir mindestens den entstandenen Schaden bezahlen können." Die Verurteilung kam durch ein Gesetzt in Iowa zustande, das einem Kläger das Recht auf zehn Dollar Entschädigung pro Spam-Mail zuspricht. Bisher war eine Summe von 25 Mio. Dollar die höchste Strafe gegen Spammer.


 

Mehr Lebensfreude durch JokeFriends
Webplattform bringt humorvolle Pointen und anregendes Wissen

"Ich soll also mehr Feuer in meine schönen Gedichte legen?"
"Nein, nein, umgekehrt!"

JokeFriends http://www.jokefriends.at ist eine Webplattform bzw. ein gern gelesener Newsletter. Er erscheint 1 x wöchentlich und ist kostenlos. Das Ziel: Mehr Lebensfreude allen voran durch redaktionell ausgewählten Humor. Zudem wird auch positives Wissen aus den Bereichen Mentales/Psychologie, Wissenschaft/Hightech, Trends u. a. vermittelt.

Besonderer Clou: Der JokeFriends Gründer und Redakteur Werner Robert Pregetter http://www.pregetter.at , schreibt außerdem selbst humorvolle Anekdoten zu diversen Ereignissen. Diese werden über JokeFriends veröffentlicht. Dadurch wird eine pointierte Abwechslung gewährleistet.

Das JokeFriends "mehr als ein Witzletter" ist, bezeugen die vielen Dankschreiben von sehr zufriedenen Lesern.

So ist jeder dazu eingeladen sich selbst von der Qualität dieses Services zu überzeugen: http://www.jokefriends.at
 


 

Microsoft mit eigenem Weblog-Service
Zusätzlicher Ausbau des MSN Messenger

Mit der Veröffentlichung der Beta-Version des MSN Messenger 7.0 von Microsoft http://www.microsoft.com können User jetzt auch ein Blogger-Service benützen. "MSN Spaces" steht für das kostenlose Erstellen von Blogs. Verfügbar ist der Service in 14 Sprachen. Die enge Verknüpfung mit MSN Messenger und Hotmail soll sich vom Angebot anderer Dienstleister abheben.

MSN Spaces ist nach Angaben der Entwickler mehr als nur ein bloßer Blog. Die Features ermöglichen die Publikation eigener Bilder und den Musiktausch über eigene Playlists. Bestimmte Personen, die online sind, können über den Messenger informiert werden, wenn es Änderungen am eigenen Blog gibt. Via E-Mail und Handy besteht die Möglichkeit, neuen Content in das Blog zu integrieren.

Die 7.0 Version des MSN Messenger beinhaltet auch neue Features. Die Aufmerksamkeit des Empfängers einer Nachricht kann mit einer Bewegung des Unterhaltungsfenster und mit Soundeffekten auf sich zogen werden. Der Versand von animierten Bildern ist ebenfalls möglich. Der User kann zusätzlich auch seinen eigenen Status festlegen, bevor er sich in den Messenger einloggt.


 

Internet unterstützt "Buch des Lebens"
25-jährige Studie zur Erfassung aller Erdspezies gestartet

Ein ambitioniertes Internet-basiertes Projekt soll in den kommenden 25 Jahren alle Tier- und Pflanzenspezies der Erde beschreiben. Unter dem Titel "All Species Foundation" http://www.all-species.org soll das erreicht werden, von dem Naturwissenschaftler nur träumen: eine umfassende Aufzeichnung über die Flora und Fauna. Einig sind sich die Wissenschaftler auch darüber, dass das Projekt schnell realisiert werden muss, da täglich neue Spezies aussterben, von denen die Forscher noch nichts wissen.

"Rund 1,7 Mio. Spezies sind derzeit bekannt", erklärt David Hillis von der Universität von Texas und Mitbegründer des Projekts. Die Schätzungen über die Zahl aller Spezies schwanken zwischen zehn und 100 Millionen, so der Forscher. "In vielen Fällen gibt es große Wissenslücken der Biologie". Das ehrgeizige Projekt, das sich auch die Erkenntnisse der DNA-Sequenzierung zu nutze macht, soll vor allem Interaktionen verschiedener Arten aufzeigen. Damit könnten ökologische Zusammenhänge besser verstanden werden. "Es der Wissenschaft unklar, wie verschiedene Arten überleben können. Einfach aus dem Grund heraus, dass wir vieles gar nicht wissen". Artenschutz könne nur erfolgreich sein, wenn die Zusammenhänge klar sind, so der Wissenschaftler.

Lord Robert May, Präsident der Royal Society http://www.royalsoc.ac.uk der britischen Akademie der Wissenschaften, meinte dazu, dass es seit 600 Mio. Jahren keine so große Rate an aussterbenden Arten gegeben habe wie in diesem Jahrhundert. Die Situation werde sich aber in den kommenden Jahrzehnten noch weiter zuspitzen. Der Forscher rechnet alleine in diesem Jahrhundert mit der Zunahme um den Faktor zehn. "Wir stehen am Knackpunkt der sechsten großen Welle an Ausrottungen in der Geschichte der Erde. Diesmal ist eines aber anders: der Mensch ist dafür mitverantwortlich", so May. "Wenn wir nicht in einer Welt leben wollen, die der des Science-Fiction-Films ‚Blade Runner‘ ähnelt, müssten sofortige Aktionen starten."

John Lawton, Vorsitzender des UK-National Environment Research Council (NERC) http://www.nerc.ac.uk , meint, dass es ohne Taxonomie, das ist die biologische Systematik, keine moderne Biologie geben kann. "Das ist so, wie jemand, der in einer Bibliothek ohne Wissen, wo welches Buch steht, einen einzelnen Titel sucht", meint der Forscher. Rund 1,5 Mio. Arten sind bereits beschrieben, jährlich kommen etwa 10.000 dazu. "Wenn wir mit dem gleichen Tempo weitermachen, dauert es aber 500 Jahre bis wir fertig sind", meint Lord May. Das sei jedenfalls zu langsam.

Professor Hillis zeigt sich überzeugt, dass die Datenbank in den kommenden 25 Jahren fertig sein wird. "Das Projekt ist genauso visionär wie die Mondlandung oder die Sequenzierung der menschlichen Gene, aber es besteht berechtigte Hoffnung, dass es tatsächlich zu Stande kommt", so Hillis. Ein erstes Beispiel für die Entdeckung einer neuen Spezies gibt es bereits: In den natürlichen Wasserreservoirs rund um Austin, Texas, lebt ein blinder Salamander. Obwohl die Menschen dort regelmäßig schwimmen gehen, blieb das Amphibium bis zum Vorjahr unentdeckt. Der Vorteil der webbasierten Datenbank liegt darin, dass sie schneller und effektiver arbeitet als bisher gängige Methoden, die zum Vergleich bereits beschriebene Spezies aus Museen gegenüberstellt. DNA-Analysen zeigen schneller, ob es sich um eine neue Art handelt oder nicht.


 

Bald mehr chinesische als englische Websites
Internet und E-Commerce boomen in China
 

In wenigen Jahren wird es nach Einschätzung der Studie "Internetpolitik der Volksrepublik China" mehr chinesische als englische Websites im Internet geben. Mit laut Internet Society of China (ISCh) zurzeit 52,3 Mio. Internet-Usern boomt das World Wide Web im Reich der Mitte. Ginge es nach der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) wäre es nur ein Chinese Wide Web, so die von der Arbeitsstelle Politik Chinas und Ostasiens durchgeführte Studie der Freien Universität Berlin http://www.fu-berlin.de/polchina . Demnach ist China hinter den USA bereits der größte Telekommunikationsmarkt der Welt. New Economy boomt ebenso wie das Web selbst, chinesische Unternehmen steigen zunehmend in den E-Commerce ein. Was für das Geschäft gut ist, muss aber in den Augen der chinesischen Regierung nicht auch für die Menschen gut sein.
 

1997 habe es in China gerade eine halbe Mio. User gegeben. Seither ist diese Zahl in einer "atemberaubend anmutenden Entwicklung" auf mehr als 45 Mio. explodiert, so die Studie. Chinesisch sei nach Englisch zur verbreitetsten Sprache im Web aufgestiegen. Die Kluft zwischen den Städten und dem Hinterland ("digital divide") sei aber groß und bereite der Regierung Kopfzerbrechen. Das Internet bietet hier einen Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Das Entwicklungspotenzial Chinas im Bereich E-Commerce sei groß, Unternehmen werden teilweise vom Staat unterstützt. Das Internet als Zeichen der wirtschaftlichen Modernisierung des Landes sei willkommen.
 

Die ISCh http://www.isc.org.cn/English , die von 52,3 Mio. Usern oder vier Prozent der Bevölkerung ausgeht, fordert auf ihrem von 25. bis 27. November in Peking stattfindenden "Nationalkongress" eine "größere Rolle des Internets in China". Die Non-Profit-Organisation will die Behörden mit IT-Experten und Wissenschaftler an einen Tisch bringen.
 

Die gleiche Offenheit gelte jedoch für private User nicht, so die Studie des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin http://www.polwiss.fu-berlin.de . User-Daten von der Telefonnummer bis zur besuchten Website müssen gespeichert werden, die Polizei kann jederzeit Zugriff verlangen. Internationale Websites müssen eine öffentliche Erklärung zur "Selbstdisziplin" unterzeichnen (vgl. pte http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=020715026 ). Über allen anderen Seiten hängt ständig das Damoklesschwert, vom Netz genommen zu werden. Einen dauerhaften Erfolg bzw. einen endgültigen Sieg der Regierung hält die Studie für fraglich. Das angestrebte Chinese Wide Web sei bisher nicht entstanden. Der massive Ausbau der Telekom-Infrastruktur sowie neue Technologien wie z.B. Peer-to-Peer-Systeme öffnen demnach immer wieder Schlupflöcher. Langfristig habe das Internet das Potenzial, dem Informationsmonopol der KPCh ein Ende zu setzen, so die Analyse der Studienautoren.
 


 

Dramatische Kostenreduktion bei Internet-Homepages
Der komplette Internetauftritt um nur 39 Euro monatlich
 

Das Tiroler Unternehmen Rimml Consulting, bekannt für die Entwicklung kundengerechter Online-Services, hat eine weitere bestechende Innovation lanciert. Das Produkt heißt WEBPAKET (http://www.webpaket.at ) und setzt neue Maßstäbe im Internet-Markt: Durch einen umfassenden und kostengünstigen Webseiten-Komplett-Service wird es endlich auch für Kleinunternehmen und Betriebe mittlerer Größe wirtschaftlich rentabel, sich professionell im Internet zu präsentieren.
 

Rimml Consulting-Chef Martin Rimml kennt den Internet-Markt seit Jahren und weiß: "Speziell Kleinbetrieben sind die anfänglichen Investitionen für einen professionellen Internet-Auftritt meist viel zu hoch: Domaingebühr sowie Kosten für Webdesign, Hosting und regelmäßige Aktualisierung werden schnell unüberschaubar und belasten das Werbebudget enorm. Deshalb scheuen sich viele kleine Unternehmen immer noch, die großen Vorteile einer eigenen Homepage zu nützen."
 

Rimml kennt einerseits die Probleme von Klein- und Mittelbetrieben und weiß andererseits, was ein kompletter, professioneller Internet-Auftritt können muss. Aus dieser Perspektive heraus entstand die Idee für WEBPAKET, sämtliche Serviceleistungen für eine hochmoderne Online-Präsenz mit einem wirklich günstigen Preis zu verbinden. Das Ergebnis spricht für sich: WEBPAKET bietet professionelles Design, eigene Domain, ausreichend Webspace für bis zu 10 Seiten, unbegrenzt viele E-Mail-Adressen, regelmäßige Userstatistik, einen Marketingplan sowie ein Online-Redaktionssystem. Dieses Wartungstool bietet den Kunden die Möglichkeit, die Inhalte der eigenen Webseite jederzeit selbst zu aktualisieren - egal ob Text oder Bilder! Für einen Komplettpreis von EUR 39,- monatlich (zzgl. einmaliger Einrichtungsgebühr von EUR 190,- und 20% MwSt.) erhält man mit WEBPAKET also einen eigenen, unverwechselbaren Internet-Auftritt, der keine Wünsche offen lässt.
 

Verkaufsleiter Wolfgang Lamprechter lädt Interessenten ein, das Redaktionssystem auf http://www.webpaket.at selbst zu testen: "Alle unsere Kunden staunen, wie einfach die Wartung ist. Dabei ist es übrigens nicht einmal notwendig, auf dem PC eine Software zu installieren. Alle Veränderungen passieren online in Echtzeit! So haben unsere Kunden die Sicherheit, dass keinerlei Zusatzkosten entstehen - selbst das individuelle Design ist bereits inkludiert. Das macht unser Produkt natürlich speziell bei kleineren Unternehmern sehr beliebt!" Um trotz der Einfachheit des Systems alle Kunden optimal zu betreuen, bietet Rimml Consulting auch kostenlose Schulungen an.
 

Neben dem überzeugenden Kosten-Nutzen-Faktor ist WEBPAKET auch ideal für Unternehmer, die nicht wochenlang auf ihre Homepage warten wollen: "Binnen 72 Stunden bringen wir jede Firma absolut professionell ins Internet - samt Domain-Name, E-Mail-Adressen, Marketingsystem und kostenlosem Wartungstool", erklärt Martin Rimml, der mit seinem Unternehmen bereits seit 1996 erfolgreich im Bereich Webdesign und Hosting tätig ist. Vor allem der konkurrenzlos günstige Preis für eine Profi-Lösung wie WEBPAKET gibt dem Unternehmen gute Chancen, sich binnen kürzester Zeit nicht nur in Österreich, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum durchzusetzen.
 

Die kostenlose Einschulung für WEBPAKET-Kunden wird innerhalb Tirols persönlich beim Kunden vorgenommen, in anderen Bundesländern läuft der Service telefonisch ab. Weitere Dienstleistungen sind in Planung: So sollen in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungsinstituten (WIFI) Österreichs einmal pro Quartal kostenlose Schulungen durchgeführt werden, in denen die Kunden weitere wertvolle Tipps und Tricks erfahren, z. B. wie man mehr Besucher auf seine Webseite holt, Bilder für das Internet ideal aufbereitet etc.
 

Interessierte Unternehmer können das neue Wartungstool jetzt unter http://www.webpaket.at ausgiebig testen.
 

Eine kostenlose Informationsveranstaltung mit dem Titel "Der effiziente Einsatz des Internet in Kleinbetrieben" findet am 27. März 2002 um 18:30 Uhr im Sportzentrum 6410 Telfs statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter +43 (0) 52 62 / 61 53 78 oder 0676 / 373 26 27
 


 

US-Regierung will sich vom Internet abkoppeln
Eigenes getrenntes Netz soll vor Würmern und Hackern schützen
 

Die US-Regierung prüft die Möglichkeit für ein eigenes Nachrichtennetz, das parallel zum Internet besteht. Das Government Net (GOVNET) wurde erstmals vom "Cyberspace"-Berater von US-Präsident Bush, Richard Clarke, vorgeschlagen. Nach einem ersten Informationsansuchen des Federal Technology Services (FTS) an die Industrie soll das Netz für Daten, Voice-over-IP und eventuell Video-Übertragungen genutzt werden. Das Netzwerk soll immun sein gegen Viren, Hacker oder Denial-of-Service-Attacken. http://www.fts.gsa.gov/govnet/govnet.doc
 

GOVNET soll nach den Vorstellungen des FTS vollkommen getrennt sein, um einen höchstmöglichen Grad an Sicherheit für die Regierungskommunikation zwischen allen wichtigen Behörden zu gewährleisten. Es sind keine Gateways zum allgemeinen Internet geplant. Zusätzlich ist geplant, den gesamten Datenverkehr auf dem Netzwerk zu verschlüsseln. Dabei sollen Standards, die von der National Security Agency entwickelt wurden, verwendet werden. GOVNET ist vorerst nur in den 48 Kernstaaten der USA geplant.
 


 

Studie: Kein Ende des Internet-Booms
Zahl der deutschen User hat sich verdoppelt
 

Die Faszination für das Internet ist in Deutschland offenbar ungebrochen. 20,4 Mio. Bundesbürger ab 14 Jahren nutzen das Internet. Damit hat sich die Zahl der Online-User im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Magazins "Stern" http://www.stern.de , die heute, Montag, in Hamburg vorgestellt wurde. Für die repräsentative Studie wurden rund 10.000 Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 64 Jahren befragt.
 

Demnach gab es im vergangenen Jahr rund 10,1 Mio. Internet-Nutzer in Deutschland. Die Zahl derjenigen, die das weltweite Datennetz in privaten Haushalten nutzen, erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 6,2 auf 14,4 Mio. Personen. 4,6 Mio. Menschen nutzen die digitalen Datennetze täglich oder fast täglich, weitere sechs Mio. gehen mindestens zwei bis dreimal wöchentlich online.
 

Die meisten User nutzen der Befragung zufolge die digitalen Datennetze zum Schreiben von E-Mails (13,7 Mio.), zur Informationssuche (8,1 Mio.) und zum Nachlesen von Veranstaltungshinweisen (7,4 Mio.). Rund fünf Mio. knüpfen über Chatforen Kontakte, 4,9 Mio. laden sich Musik aus dem Web herunter. Bei den Providern liegt T-Online http://www.t-online.de mit 9,8 Mio. Nutzern an erster Stelle, gefolgt von AOL http://www.aol.de mit 7,4 Mio. Kunden. Der Zustrom von Usern wird dabei in nächster Zeit voraussichtlich nicht nachlassen, denn 12,5 Mio. Bundesbürger planen, sich einen Internet-Anschluss zuzulegen.
 

Die Perspektiven für den E-Commerce sind laut der Studie positiver, als es die Stimmung bei vielen Internet-Unternehmen vermuten lässt. 9,7 Mio. Bundesbürger haben schon einmal über das Netz eingekauft. 94 Prozent von ihnen gaben an, es wieder tun zu wollen. Vorsichtig bleiben die Internet-Einkäufer allerdings beim Bezahlen im Internet: Obwohl die Zahlung per Kreditkarte oder Lastschriftverfahren am bequemsten ist, finden dies weniger als 20
Prozent der Käufer akzeptabel. Zwei Dritteln scheint der Kauf per Rechnung am sichersten, der jedoch nicht von allen E-Shops angeboten wird. WAP-Dienste des mobilen Internets nutzt bisher zwar nur jeder zehnte Online-Shopper, aber jeder zweite kann sich vorstellen, Banktransaktionen, Auktionen und elektronische Bestellungen zukünftig über das Handy abzuwickeln.


 

Studie: Internet vernachlässigt freie Meinungsbildung
Institute fordern regulative Vorgaben
 

Im Internet reicht die Erhaltung von Vielfalt nicht mehr aus, um die freie öffentliche Meinungsbildung zu gewährleisten. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Perspektiven der Gewährleistung freier öffentlicher Kommunikation" des Hamburger Hans-Bredow-Instituts http://www.hans-bredow-institut.de und des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität Köln im Auftrag der ARD http://www.ard.de .
 

Die beiden Institute untersuchten verschiedene Online-Dienste differenziert und unter verfassungsrechtlichen sowie ökonomischen Gesichtspunkten. Sie sehen den Gesetzgeber gefordert, freie öffentliche Kommunikation auch im Internet zu sichern. Die Vermittlung durch Suchmaschinen, Nachrichtenarchive und Portale erhalte im Internet entscheidende Bedeutung. Defizite unterschiedlicher Diensttypen, die sich aus der Abhängigkeit vieler Online-Dienste von Werbung oder Nutzer-Gebühren ergeben, beeinträchtigten jedoch Qualität und Zugänglichkeit der Informationen im Internet.
 

Solange diese Defizite die freie Meinungsbildung gefährdeten, müssten sie laut Studie durch regulative Vorgaben sowie durch die Etablierung gemeinwohlorientierter nichtkommerzieller Institutionen ausgeglichen werden. Dies gelte insbesondere dann, wenn sich verfassungsrechtlich relevante Funktionen des traditionellen Rundfunks auf neue Dienste verlagern. http://www.rrz.uni-hamburg.de/hans-bredow-institut/service/Pressekurzfassung.htm
 


 

Infoseek sucht nicht mehr
Internet-Angebot wird zum 31. Oktober abgeschaltet
 

Die Suchmaschine Infoseek http://www.infoseek.de stellt ihren Betrieb zum 31. Oktober ein. Dies haben die vier Gesellschafter T-Online, Axel Springer, der Holtzbrinck Verlag und die Infoseek Corporation (Disney) am Donnerstag bekannt gegeben.
 

T-Online, wie die anderen Gesellschafter mit 25 Prozent beteiligt, hatte sich entschieden, das Joint Venture zu verlassen. Daraufhin hätten die übrigen Anteilseigner ebenfalls beschlossen, das Angebot nicht weiter zu führen. Den rund 50 Beschäftigten bei Infoseek sei am Mittwoch die Kündigung zugegangen, sagte T-Online-Sprecher Michael Schlechtriem gegenüber pressetext.deutschland.
 

Bereits im April wurde bekannt, dass sich T-Online http://www.t-online.de aufgrund einer neuen Strategie für sein Internet-Portal aus dem Joint Venture zurückzieht. Die überwiegende Mehrheit der Zugriffe erreichte Infoseek durch die Einbindung in die T-Online-Seiten (Siehe auch: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010420035 ). Das deutschsprachige Infoseek-Angebot startete im April 1999.
 


 

Weniger Besucher auf Deutschem Internet Kongress
Mobiler Web-Zugang ist Leitthema der Fachveranstaltung
 

Der sechste "Deutsche Internet Kongress" http://www.dik2001.de am Montag und Dienstag erweckt mit mehr als 500 Besuchern nicht das Interesse der Vorjahre. In den vergangenen Jahren haben durchschnittlich 800 Besucher an dem Kongress teilgenommen. Die Veranstalter führen dies auf die schwierige Situation der Branche zurück. Leitthema des Kongresses ist der mobile Internet-Zugang. Mit rund 30 Fachveranstaltungen und 40 Ausstellern soll der Kongress Informationsforum für neue Techniken und Dienstleistungen sein.
 

An den zwei Kongresstagen werden Anwendungen wie mobile Zahlungssysteme, Portale oder "location based services" für Automobile und Logistikanwendungen vorgestellt. Content- und Wissens-Management sowie XML-Anwendungen werden vertieft diskutiert. Die Veranstaltung wird von einer Fachausstellung begleitet, in der Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Internet gezeigt werden. Am Montag stehen Finanzierungsmöglichkeiten des mobilen Internets im Mittelpunkt.
 

Referenten sind unter anderem IBM Deutschland-Chef Erwin Staudt und Andy Meyer Maguhn, Sprecher des Chaos Computer Clubs. Die US-amerikanischen Referenten Allen Brown von Microsoft und Bill Chestwick von Lumeta haben aufgrund der Ereignisse in den USA abgesagt. Die für Montagabend geplante "Cyberparty" fällt wegen der Anschläge vergangener Woche aus.
 


 

Internet als Krisenmanager
Unverzichtbar für Unternehmen und Militärs
 

 Das Internet hat sich angesichts der durch die Terroranschläge in den USA ausgelösten Krise als stabiles Kommunikationsmedium bewährt. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom US-Marktforschungsunternehmen Gartner http://www3.gartner.com am Dienstag, dem 11. September, veröffentlichte Analyse. Das World Wide Web ist das krisenfeste Medium für Unternehmen und Militärs.
 

Die von Maurene Grey, Robert Batchelder und Joyce Graff verfasste Analyse hat den Titel "Der Tag, an dem das Internet erwachsen wurde". Die Autoren bestätigen dem Internet inmitten einer chaotischen Notfallsituation seine Kommunikationsfunktion bestens erfüllt zu haben. Moderne Datennetze sind so ausgelegt, dass Ausfälle von Teilnetzen oder Verteilern nach einer gewissen Zeit automatisch erkannt und selbstständig durch Umleitung der Datenströme ersetzt werden. Hinzu kommt, dass das Internet in den letzten Jahren massiv ausgebaut wurde und dadurch sehr leistungsfähig ist. Im Gegensatz zu Telefonnetzen zeichnet sich das World Wide Web auch durch seine Dezentralität aus, was zusätzlich zur Krisenfestigkeit beiträgt.
 

In der aktuellen Krise erweist sich das Internet als ein essentielles, kein optionales Medium der heutigen Unternehmenskommunikation. News-Sites blieben teilweise unerreichbar, nachdem der Run auf Informationen begonnen hatte. Bei Internetdiensten und so genannten Instant Messenger Systemen (z.B. ICQ, AOL Messenger, MSN) waren auch während des größten Chaos keine Ausfälle zu verzeichnen. Auch die Tatsache, dass zahlreiche Reaktionen auf die Anschläge im Internet erfolgten, unterstreicht die integrale Funktion des WWW in der heutigen Medien- und Kommunikationswelt.
 


 

Internet nach Terroranschlägen total überlastet
Bis zu zehn Mal mehr User - Server mussten verstärkt werden
 

Die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington haben weltweit zu einer Überlastung des Internets geführt. Betroffen waren vor allem Newssites, die unter dem Ansturm der User zusammenbrachen und Dienstagnachmittag stundenlang nicht erreichbar waren. Vor allem US-Portale konnten das Interesse der Surfer nicht mehr befriedigen. Hinzu haben viele Menschen aufgrund überlasteter Telefonleitungen vermehrt E-Mails abgesandt.
 

So verzeichnete MSNBC.com 30 Mio. Zugriffe, das sind zehn Mal mehr als einem üblichen Tag. Um die Zugriffszeit zu beschleunigen, wurden fast sämtliche Grafiken, Fotos und interaktiven Möglichkeiten entfernt. Zudem wurden die Serverkapazitäten verstärkt. Auch CNN.com hat die Kapazitäten seiner Server unter Bereitstellung von Bandbreiten lokaler CNN-Pages verdreifacht. ?Einen so großen Zugriff hatten wir noch nie zu verzeichnen", so eine Sprecherin. CNN.com bietet derzeit ausschließlich Infos zu den tragischen Ereignissen, Berichte über andere Ereignisse sind auf der stark vereinfachten Website nicht zu finden.
 

Tests des Internet-Forschers Keynote ergaben, dass eine Stunde nach dem Anschlag in New York nur 43 Prozent der Zugriffe auf die Onlineausgabe der New York Times gelangen, während die Newssite von ABC überhaupt nicht zu öffnen war. MSNBC.com konnte nur in 22 Prozent der Versuche erreicht werden, USA Today in 18 Prozent. Zahlreiche US-Bürger dürften auf britische Sites ausgewichen sein. Aber auch hier gab es wie bei BBC.co.uk (57 Prozent) Probleme. Yahoo.co.uk war bis zum Aufbau neuer Serverkapazitäten überhaupt nicht erreichbar.
 

Auch deutschsprachige Websites - darunter tagesschau.de oder orf.at - hatten stundenlange Ausfälle zu verzeichnen.
 


 

Fast jeder zweite PC-Nutzer verzichtet aufs Surfen
Anwender befürchten Datenklau
 

Fast jeder zweite Computernutzer in Deutschland verzichtet aus Angst vor Datenklau auf das Surfen im Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag in Hamburg vorgestellte Studie des Freizeit-Forschungsinstituts der British American Tobacco http://www.bat.de . Zugleich fühlt sich nur jeder vierte PC-Nutzer richtig darüber informiert, wie er die eigenen Daten wirksam schützen kann. Für die Studie "Der gläserne Konsument" wurden 2.000 Deutsche ab 14 Jahren repräsentativ nach ihrer Einschätzung zu Datenschutz und Schutz der Privatsphäre im Zeitalter des Internets befragt.
 

Jeder fünfte Deutsche nutzt den Angaben zufolge beruflich einen Computer, jeder dritte sitzt auch zu Hause vor dem Bildschirm. Zwölf Prozent der Bundesbürger haben einen Internetzugang im Büro, jeder sechste geht von zu Hause aus online. Wenigstens einmal in der Woche schaltet nach Ergebnissen der Studie jeder Vierte seinen Computer zu Hause an. Im Internet hingegen surft lediglich jeder Neunte regelmäßig von zu Hause aus. Der Anteil der Menschen, die das Internet von zu Hause aus nutzen, stieg damit von zwei Prozent im Jahre 1996 auf derzeit elf Prozent.


 

Suchmaschinen könnten besser finden
Stiftung Warentest vergibt kaum gute Noten
 

 Suchmaschinen finden laut Stiftung Warentest http://www.stiftung-warentest.de nicht viel. Nur die Suchmaschine Google http://www.google.de erhält von der Stiftung die Note "gut", wie die Zeitschrift "Test" (September-Ausgabe) berichtet. Die übrigen 20 getesteten Maschinen kommen bei der Stiftung nicht gut weg. Sieben bekamen noch die Note "befriedigend", elf wurden ein "ausreichend" bescheinigt. Bei der AOL-Maschine Netfind und bei Acoon steht "mangelhaft" auf dem Zeugnis.
 

Bei allen Suchmaschinen wurden zehn identische Anfragen eingegeben. Die ersten zehn Suchergebnisse wurden bewertet. Die Hälfte der zehn ersten Treffer war bei den meisten Suchmaschinen unbrauchbar. So führte bei einer Netfind-Suchanfrage ein Drittel aller Links zu nicht mehr bestehenden Seiten.
 

Bereits im August hatte die Stiftung Warentest Suchmaschinen getestet. Auch bei dieser Prüfung wurden die Qualität der Suchergebnisse, die Hilfefunktion und die Darstellung der Resultate bewertet. Die Ergebnisse waren ebenfalls nicht gut (nur drei von 18 erreichten durchweg gute Noten), weichen aber erstaunlich von dem Septembertest ab: Hier hatte accon.de noch "gute Ergebnisse geliefert".


 

Selbst Analphabeten finden sich im Internet zurecht
Indische Wissenschaftler testeten Internet erfolgreich in Slums
 

Surfen im Internet ist so leicht, dass selbst Kinder, die Analphabeten sind und kein Englisch verstehen, es spontan im Laufe weniger Stunden erfassen können. Dies konnten indische Wissenschaftler jetzt in einem Experiment nachweisen, berichtet "BBC News".
 

Sugata Mitra, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Software-Unternehmens NIIT India http://www.niit.com/India/default.htm montierte dazu einen Computer mit Internetanschluss an die Außenwand seines Büros, das an einen Slum angrenzt. Kurz nach der Installation versammelten sich Slum-Kinder um das technische Gerät und erkundeten ohne fremde Hilfe das Verhalten des Computers. "Sie begannen damit, auf dem Touchpad herumzustreichen und merkten, dass ihre Fingerbewegungen auf dem Bildschirm etwas bewirkten", sagt Mitra. "Dies löste einige Verblüffung aus, und sie riefen Freunde herbei, um ihnen dieses "neuartige Fernsehgerät" zu zeigen, wo man Bilder mit dem Finger bewegen konnte." Es dauerte nicht lange und die Kinder erkannten, dass der Cursor sich in ein Händchen verwandelte, sobald er sich einem Link näherte. Bereits nach acht Minuten fingen die Kinder an im Internet zu surfen, so Mitra. Innerhalb weniger Tage fanden die Slum-Kinder heraus, wie man Ordner anlegt, etwas kopiert und einfügt und wie man Datei- und Programmsymbole im Drag-and-Drop-Verfahren verschieben kann. Zwei Monate nach der Installation des Computers entdeckten die Kinder das Herunterladen von MP3-Musikdateien.
 

"Soweit ich das alles beobachten konnte, war es immer ein Lernen von Fall zu Fall und unter Gleichaltrigen", sagt Mitra. Das Computer-in-der-Wand-Experiment wurde auch in anderen indischen Städten wiederholt und zeigte überall ähnlich überraschende Ergebnisse.
 


 


 

Zahl deutscher User überschreitet 40-Prozent-Marke
Studie: Anteil älterer Personen wächst stetig - 59 Prozent der User sind männlich

 Die Zahl der deutschen Internetnutzer hat im Juni erstmals die 40-Prozent-Marke überschritten. Laut einer Forsa-Studie surften im vergangenen Monat 26 Mio. Deutsche ab 14 Jahren im Internet. Im Mai waren es noch 25,2 Mio. User. 28,5 Prozent der Deutschen sind täglich oder zumindest mehrmals pro Woche online. Die restlichen 12,6 Prozent nutzen das Internet einmal wöchentlich oder seltener.

Innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich die Zahl der Websurfer in Deutschland nahezu verdreifacht - im zweiten Quartal 1999 waren nur 8,8 Mio. im Netz. Knapp jeder Fünfte Internetnutzer ist über 50 Jahre. Der Anteil an älteren Personen, die Zugang zum Web finden, wächst jedoch stetig. Nach wie vor überwiegt der männliche Anteil mit 59 Prozent.

Das Marktforschungsinstitut Forsa befragt im Auftrag des Online-Vermarkters SevenOne Interactive http://www.sevenoneinteractive.de täglich 500 Personen am Telefon zu ihrem Internet-Nutzungsverhalten. Genau 10.008 Deutsche ab 14 Jahre wurden für die Forschungsergebnisse im Juni 2001 befragt.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:05
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