REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Innere Medizin

 


 

 

Home
Nach oben
Adipositas
Alimentaeres System
Apnoe
Blutdruck
Endokrinologie
Gastro
Haematologie
Hepatologie
Kardiologie
Respiration
Venenerkrankungen  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

[Adipositas] [Alimentaeres System] [Apnoe] [Blutdruck] [Endokrinologie] [Gastro] [Haematologie] [Hepatologie] [Kardiologie] [Respiration] [Venenerkrankungen]

 

 

Suche nach genetischer Ursache des Metabolischen Syndroms
Internationale Molekularmediziner kombinieren zwei Analysetechniken

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat sich mit zwei völlig neuartigen Analysetechniken daran gewagt, die genetischen Ursachen für die Entstehung des metabolischen Syndroms zu finden. Von der Erkrankung ist in Deutschland ein Viertel der Bevölkerung betroffen, in den USA sind es 47 Mio. Menschen. Die Patienten haben eine Reihe verschiedener Erkrankungen, die sich gegenseitig hochschaukeln. Dazu zählen vor allem starkes Übergewicht, Bluthochdruck, Typ-2 Diabetes und Fettstoffwechselstörungen, berichtet das Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin MDC http://www.mdc-berlin.de dessen Wissenschaftler an der Erforschung mitbeteiligt sind.

Die Experten sehen in diesen vier Einzelerkrankungen eine tödliche Bedrohung für die Betroffenen, denn damit erhöht sich die Gefahr für Arterienverkalkungen und damit für Herzinfarkt und Schlaganfall. Neben ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung werden auch genetische Risikofaktoren als Auslöser für dieses komplexe Krankheitsbild diskutiert. Der Berliner Forscher Norbert Hübner, Timothy Aitman vom Londoner Imperial College, sowie Wissenschaftler aus Tschechien und den USA haben zwei verschiedene Analysetechniken, die DNA-Chip-Technik (Microarray) und die "Kopplungsanalyse", um ihre Gensonden zu schärfen, miteinander kombiniert.

Mit Hilfe der DNA-Chips erkennen die Wissenschaftler, welche Gene abgelesen werden, um Proteine zu produzieren. Die Kopplungsanalyse erlaubt es, bestimmte Merkmale, wie Bluthochdruck, in Beziehung zu bestimmten Genen zu setzen. Mit beiden Techniken untersuchten sie Fett- sowie Nierengewebe von Laborratten. Beide Gewebe spielen für die Entstehung des metabolischen Syndroms eine wichtige Rolle. Insgesamt konnten die Forscher 73 Gene finden, die für Bluthochdruck in Frage kommen. Nach den ersten Ergebnissen sind die Forscher davon überzeugt, dass sich aus diesen Daten neue Einblicke in die Regulationsmechanismen von Genen und Signalwegen und damit in die Entstehung von Stoffwechselstörungen und kardiovaskulären Erkrankungen gewinnen lassen.


 

Forscher warnen vor Extrem-Anstieg von Nierenerkrankungen
Britische und deutsche Wissenschaftler fordern jährlichen Testcheck

Wissenschaftler aus Deutschland und Großbritannien warnen vor einem rasanten Anstieg von Nierenerkrankungen in den kommenden zehn Jahren. Die Gründe für diese Tatsache liegen einerseits in einer "Vergreisung der Bevölkerung", andererseits im Anstieg der Volkskrankheiten wie Diabetes und Hochdruck, die in unmittelbaren Wechselbeziehungen zu Nierenerkrankungen stehen, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie http://www.gfn-online.com . Wie die britischen Forscher bemerkten, hat sich die Rate der Nierenerkrankungen in der vergangenen Dekade verdoppelt.

Erst kürzlich hatten Forscher in der Fachzeitschrift The Lancet vor einer Zunahme der Nierenerkrankungen im epidemischen Ausmaß gewarnt. Die Gesellschaft für Nephrologie teilt die Sorge der britischen Wissenschaftler und sieht sich in ihren Bemühungen, den Urintest als Standard in den hausärztlichen Jahrescheckup zu integrieren, bestärkt. Die deutschen Experten verweisen auf die Notwendigkeit einer verbesserten Prävention und Früherkennung. Der Hauptgrund für terminale Niereninsuffizienz, einem Schaden, der nicht mehr zu beheben ist, liegt darin, dass die Niere ein "leises Organ" ist und sich Verschlechterungen der Organfunktion nicht gleich durch Schmerzen oder andere auffällige Symptome bemerkbar machen.

Eine besondere Risikogruppe stellen die weltweit 154 Mio. Diabetiker dar. Nach globalen Statistiken wird sich diese Zahl in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Damit wird sich auch die Zahl der Fälle, bei denen ein terminales Nierenversagen eine Folge des Diabetes ist, verdoppeln. Schon heute sind etwa die Hälfte aller dialysepflichtigen Patienten Diabetiker. Interessant ist auch der Zusammenhang zwischen Nierenerkrankungen und kardiovaskulären Erkrankungen: Beide beeinflussen sich gegenseitig und haben die gleichen Risikofaktoren: Rauchen, Übergewicht, Hochdruck.

Für die Experten gewinnt durch diese Zahlen die Früherkennung an Bedeutung. So weist ein erhöhter Eiweißwert im Urin auf Nierenschädigungen hin. Darüber hinaus ist dies auch ein Marker für Herz-Kreislauferkrankungen. Bisher ist der Test nur im Vorsorgekatalog für Diabetiker enthalten, doch angesichts der dramatisch steigenden Zahlen sei es ratsam, den Urintest in den jährlichen "Jahrescheck" zu integrieren. Eine Früherkennung bedeutet nicht nur bessere Heilungschancen für die Patienten, sondern auch eine erhebliche Kostenersparnis, denn Nierenersatztherapien sind sehr kostenintensiv.


 

Gentherapie gegen Herzmuskelschwäche
Normalisierung des gestörten Kalziumstoffwechsels

Im Rahmen eines Tierversuchs ist eine Gentherapie gegen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) erfolgreich erprobt worden. Die Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Heidelberg http://www.med.uni-heidelberg.de schleusten mit Hilfe eines Virus das muskelstärkende Protein S100A1 in die geschwächten Herzmuskelzellen ein, wodurch sich die Schlagkraft der geschwächten Herzen wieder normalisierte. Herzinsuffizienz zählt zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Unbehandelt führt die Erkrankung zum Tod. In Deutschland leiden etwa drei Prozent der Bevölkerung an Herzmuskelschwäche, bei den über 70-Jährigen sind es zehn Prozent.

Der "Herzmuskeltreibstoff" S100A1 wirkt auf die Kalziumströme, die zur Kontraktion des Muskels notwendig sind. Bei Insuffizienz-Patienten herrscht ein Mangel an dem "Kraftprotein". Die Forscher integrierten das menschliche Gen für S100A1 in ein genetisch verändertes Virus, das über einen Katheter dem Herzmuskel von Ratten zugeführt wurde, die nach einem Herzinfarkt an einer Herzmuskelschwäche litten. Schon eine Woche nach dem Gentransfer war die Funktion des Herzmuskels auf ihrem normalen Niveau. Auch größere Mengen von S100A1 zeigten keine schädlichen Auswirkungen auf den Herzmuskel und das Überleben der Tiere. Zusätzlich stabilisiert das Protein den gestörten Natriumhaushalt sowie die defekte Energieproduktion des insuffizienten Herzmuskels.

Derzeit sind die Wissenschaftler mit zwei Therapiestrategien beschäftigt: Einerseits versuchen sie auf Basis wichtiger Struktur- und Funktionsmerkmale des Proteins einen pharmakologischen Wirkstoff zur Steigerung der Pumpleistung des Herzens zu entwickeln. Andererseits arbeiten sie an der Entwicklung eines für Menschen geeigneten S100A1-Gentransfers in den Herzmuskel.


 

Start Infotainment bei den Internisten
Infotainment im Wartezimmer startet bei den Internisten, Schwerpunkt: Diabetes

 

[2 Pressefotos anzeigen]
 
Nach den Fachrichtungen Gynäkologie, Dermatologie und Urologie lanciert y-doc sein Wartezimmer-Präsentationsmedium "Infotainment im Wartezimmer" in den nächsten Wochen auch in der Fachrichtung Innere Medizin. In einer ersten Phase wird dabei die Konzentration auf dem Schwerpunkt "Diabetes" liegen.

Der Erfolg von Infotainment beruht u. a. auf folgenden Tatsachen:

 
  • Höchste Glaubwürdigkeit der Produktaussagen durch das ärztliche Umfeld.
     
  • Volle Identifikation des Arztes durch individuelle Präsentationserstellung.
     
  • Maximale Aufmerksamkeit seitens der PatientInnen durch Einbettung der Werbespots mitten in die ärztliche Information.
     
  • Enormer "Share of Voice" durch strenge Limitierung der Anzahl von Produktinformationen.
     
  • Gleichermaßen geeignet für OTC, Ethisch, sowie für seriöse Produkte mit Gesundheitsbezug.

    Dieser Erfolg ist maßgeblich verantwortlich dafür, dass auf Wunsch namhafter Kunden nun auch die Internisten mit Infotainment im Wartezimmer ausgestattet werden.

    Eine Teilnahme in Infotainment bei den Internisten beginnt preislich bereits bei Euro 17,70 pro Ordination und Monat.

    Verglichen mit anderen Positionen der Kommunikation, kann ein Etat kaum optimaler angelegt werden: Für Euro 17,70 monatlich wird der Kunde von y-doc dem Arzt gegenüber als Sponsor "seines" Wartezimmer-Mediums vermarktet - und erlangt gleichzeitig durchschnittlich mehr als 1.000 hochklassige PatientInnen-Kontakte (Share of Voice, Glaubwürdigkeit!)..

    Der Start bei den Internisten wird bereits in den nächsten Wochen erfolgen. Bis Freitag, 15. Oktober, haben interessierte Unternehmen noch die Möglichkeit, bei der Auswahl der 40 Top-Ordinationen mitzuwirken.
     

  •  

    Schokolade gegen Husten
    Theobromin stärker als Codein

    Britische Forscher haben im Hauptbestandteil der Schokolade, Theobromin, einen extrem effektiven Wirkstoff gegen Husten gefunden. Der Stoff ist um mehr als ein Drittel wirksamer als das Hustenmittel Codein. Außerdem weist Theobromin wesentlich weniger Nebenwirkungen auf als das Alkaloid Kodein, berichtet das Wissenschaftsmagazin Faseb http://www.fasebj.org .

    Codein ist Monomethyläther des Morphins und kommt in Opium vor. Die Substanz, die als Suchtgift eingestuft ist, wirkt nicht nur zentral hustendämpfend, sondern bekämpft allgemein Schmerzen. Sie kommt häufig als Kombinationspräparat mit anderen Medikamenten vor. Theobromin, ebenso ein Alkaloid, ist ein naher Verwandter des Koffeins. Es regt das zentrale Nervensystem an, wirkt jedoch schwächer als die meisten Alkaloide wie auch Kaffee. Es erweitert auch die Blutgefäße und wirkt harntreibend.

    "Husten ist ein medizinischer Zustand, der fast jeden Menschen irgendwann einmal heimsucht. Effektive Behandlungsmethoden fehlen aber bisher", so Studienleiter Peter Barnes vom Imperial College London. Husten kann eine wesentliche Beeinträchtigung des Lebens bedeuten. Die Untersuchung, die zunächst nur an 20 Personen durchgeführt wurde, ergab allerdings ein deutliches Signal zugunsten von Theobromin. Besonders auffällig war der Vorteil bei der Untersuchung nach den Auswirkungen auf Herz-und Kreislauf aber auch auf das Zentralnervensystem. Kodein darf etwa bei Inbetriebnahme von Fahrzeugen oder Maschinen nicht eingenommen werden, da es die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt. "Für solche Patienten würde sich Theobromin gut eignen", erklärt Studien Ko-Autorin Maria Belvisi.


     

    Bakterien verursachen Crohn-Krankheit
    Map erstmals im Blut von Patienten nachgewiesen

    Wissenschafter der University of Central Florida http://www.ucf.edu haben die bis jetzt klarsten Beweise dafür gefunden, dass die Crohn-Krankheit durch eine Bakterienart verursacht wird, die für eine ähnliche Erkrankung bei Tieren verantwortlich ist. Das Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (Map) wurde erstmals im Blut von Crohn-Patienten nachgewiesen. Die Hälfte der 28 Teilnehmer an der Studie wies positive Map-Ergebnisse auf. Der leitende Wissenschaftler Saleh Naser forderte eine großangelegte Studie. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung wurden in dem Fachmagazin The Lancet http://www.thelancet.com veröffentlicht.

    Das Team untersuchte die Blutproben von 52 Personen: 28 Crohn-Patienten, neun Patienten mit Colitis ulcerosa und 15 Personen ohne chronisch-endzündliche Darmerkrankung. Die Bakterie konnte im Blut von 14 Crohn-Patienten nachgewiesen werden. Keiner der nicht erkrankten Teilnehmer wies ein positives Ergebnis auf. Frühere Studien hatten sich auf die Untersuchung des menschlichen Gewebes konzentriert. Zwei Patienten mit Colitis ulcerosa wiesen ebenfalls Spuren von Map auf. Diese Ergebnisse könnten jedoch laut Studie darauf zurückzuführen sein, dass sie unter der Crohn-Krankheit gelitten hatten. Spuren der Map-DNA wurden bei einigen Personen mit Colitis ulcerosa und drei gesunden Teilnehmern gefunden. Es wird angenommen, dass diese Ergebnisse dadurch verursacht wurden, dass Map in einer Umgebung verbreitet ist, in der ein Kontakt über Nahrungsmittel und Wasserversorgung am wahrscheinlichsten ist. Für das Entstehen einer Erkrankung sei jedoch zuerst eine genetische Empfindlichkeit erforderlich.

    In der Vergangenheit ging man davon aus, dass die Crohn-Krankheit über die Milch auf den Menschen übertragen wurde. Die Ursachen für die Crohn-Krankheit, die eine Reihe von Symptomen wie Appetitmangel, chronischen Durchfall und Schmerzen im Bauchraum verursachen kann, sind derzeit nicht bekannt. Map, das bei Rindern, Schafen und Ziegen die Johnesche Krankheit hervorruft, wurde laut BBC vor 20 Jahren erstmals mit der Crohn-Krankheit in Zusammenhang gebracht.


     

    Impfstoff gegen Blutvergiftung entwickelt
    Sepsis im Krankenhaus soll passe werden
     

    Forscher des Scripps Research Institutes in La Jolla http://www.scripps.edu haben eine Impfung gegen Blutvergiftung (Sepsis) entwickelt. Im Mäusemodell bot der Impfstoff einen wirksamen Schutz gegen die oftmals tödlichen Folgen der Sepsis.Klinische Tests am Menschen stehen noch aus. Weltweit erkranken jährlich Millionen Menschen an einer Sepsis, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt Angewandte Chemie.
     

    Eine Blutvergiftung ist charakterisiert durch einen Organschock infolge der Verfgtung durch ein Endotoxin, also einen chemischen Bestandteil gewisser Bakterien. Die Endotoxin-Moleküle an sich sind nicht gefährlich, vielmehr ist es die Art und Weise wie das Immunsystem auf die Infektion reagiert. Befallen die tödlichen Bakterien N. meningitidis den Körper, rekrutiert dieser u.a. weiße Blutzellen wie Makrophagen, die die Pathogene zerstören. Die Makrophagen produzierten dabei Substanzen im Infektionsherd, um eine Entzündung zu induzieren. Allerdings besitzt der menschliche Körper kein Limit für eine Entzündung. Bei einer starken Infektion können die Endotoxin-Werte so hoch ansteigen, dass die Makrophagen eine lethale Menge an Entzündungs-Substanzen produzieren. Eines dieser Substanzen ist der Tumornekrose-Faktor alpha (TNF-alpha).
     

    Forscher um Kim Janda haben nun einen aktiven Impfschutz, wie er auch bei Masern, Pocken oder Polio eingesetzt wird, entwickelt. Dieses synthetische Gift ahmt eines der bakteriellen Endotoxine namens "Lipid A" nach und hielt bei Mäusen die überschießenden Entzündungsreaktionen auf eine Bakterieninfektion in Schach. TNF-alpha reduzierte sich um rund 95 Prozent. Im nächsten Schritt soll ein synthetischer Impfstoff formuliert werden, der den Schutz langsam abgibt und z.B. vor einer Operation verabreicht wird. Dadurch sollen Blutvergiftungen im Krankenhaus passe werden.
     


     

    Substanz zur Auflösung von Blutgerinnseln entdeckt
    Universitäts-Studie gibt Hinweise auf größere Sicherheit und Wirksamkeit
     

    Experimente an der University of California http://www.ucop.edu haben ergeben, dass das aus menschlichem Blutplasma gewonnene Enzym Plasmin Blutgerinnsel schnell und effektiv auflösen kann. Bei einer Indikation mit Plasmin sei das Risiko einer lebensbedrohlichen Blutung verglichen mit Standardtherapeutika wesentlich geringer, so die Ergebnisse der gemeinsamen Studie von Forschern des Bayer-Geschäftsbereichs Biologische Produkte http://www.bayer.de und der University of California, Los Angeles http://www.ucla.edu .
     

    In Tierversuchen wurde Plasmin mit dem derzeitigen Standardtherapeutikum zur Thrombolyse t-PA (tissue plasminogen activator) verglichen. Dabei stellten die Forscher fest, dass Plasmin Blutgerinnsel gleich gut und teilweise sogar besser auflösen konnte als t-PA. Bei der Anwendung heutiger Thrombolytika besteht bei bis zu zwei Prozent der Patienten das Risiko einer lebensbedrohlichen Hirnblutung. Weitere Tierversuche hätten ergeben, dass Plasmin im Gegensatz zu t-PA keine Blutungen verursacht, da die thrombolytische Wirkung auf den Thromboseherd beschränkt bleibt. Plasmin ist ein körpereigener Stoff, der nach Auflösung des Thrombus durch den natürlichen Gegenspieler Antiplasmin inaktiviert wird.
     

    Eine Thrombolyse wird zum Beispiel bei Herzinfarkten, tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien vorgenommen, um Blutgerinnsel aufzulösen und so die Durchblutung in der verschlossenen Arterie oder Vene wieder herzustellen.
     


     

    Magen-Schrittmacher reduziert Übelkeit
    Gerät wurde bereits 100 Diabetes Patienten implantiert

    Wissenschaftler der University of Temple http://www.temple.edu haben einen Magen-Schrittmacher entwickelt, der Menschen mit einer pathologischen Magenlähmung zu einer schnelleren Verdauung verhelfen soll. Das Gerät wird unter der Haut platziert und stimuliert den Magen. Bisher wurden 100 Geräte, hauptsächlich in Diabetes Typ-II Patienten, implantiert.

    Rund fünf Prozent der Bevölkerung sind von einer in der Fachsprache als "Gastroparese" bezeichneten Erkrankung betroffen. Ursache dafür ist eine Schädigung oder ein Funktionsverlust der Magennerven. "Dadurch bleibt zuviel Nahrung im Magen, der sich anschließend stark dehnt. Das Ergebnis sind abdominale Beschwerden und Übelkeit bis zum Erbrechen", erklärte Henry Parkman von der Universität Temple.

    Um dies auszugleichen regt der Stoppuhr-große Schrittmacher die Muskeln der Magenwand an. "Die gastrische Entleerung erhöht sich und durch eine Aktivierung der sensorischen Nerven vermindern sich die Symptome", erläuterte Parkman. Klinische Studien zeigten, dass 50 Prozent der Patienten nicht mehr zum Erbrechen neigten. "Grund dafür sind die Elektroden des Schrittmachers, die jene Nerven stören, die ein Übelkeits- und Völlegefühl fördern", so der Forscher.

    Die Krankheit tritt zu zwei Drittel bei Typ-I Diabetikern auf. Hier schädigen hohe Blutzucker-Konzentrationen über einen langen Zeitraum den Vagusnerv. Dieser kontrolliert die Bewegung der Nahrung durch den Verdauungstrakt. Bei einer Schädigung des Nervs arbeiten die Muskeln des Magens und des Intestinums nicht mehr ordnungsgemäß und die Nahrung wird nur sehr langsam weiter transportiert. Betroffene Patienten tendieren durch ein permanentes Völlegefühl zu einer geringen Nahrungsaufnahme. Die Folge dessen sind Dehydration, Gewichtsabnahme und Unterernährung. Bisher wurde die Erkrankung durch intravenöse Ernährung oder Magen-Entfernung therapiert.



     
    Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



    This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

    Stand der letzten Bearbeitung:
     13.02.2007 03:34:05
    Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
    © 1998 - 2007
    V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
     
    Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
    sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
    Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

     

               WEBCounter by GOWEB 


    Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
    Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
    naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE