Ifabo: Inszenierung muss noch verbessert werden
"Rote Null" im Endergebnis
Mit einer endgültigen Besucherzahl von 31.420 übertraf die vergangenen
Freitag zu Ende gegangene Ifabo 2001 das Ziel der Veranstalter deutlich. Nach
Ansicht von Reed Messe-Geschäftsführer Matthias Limbeck hat die Messe den
neuen "Spirit" des Events und die Ausrichtung als Business-Messe demonstriert.
Allerdings müsse Einiges bei der Inszenierung verbessert werden, so Limbeck.
"Wir haben die Bereitschaft manches zu verbessern", erklärte der Reed
Messe-Geschäftsführer bei der Abschlusspressekonferenz gestern, Montagbend, in
Wien.
Das finanzielle Endergebnis steht zwar noch aus. Hier erwartet Limbeck aber
eine "rote Null". Reed Messe hatte ursprünglich einen Umsatz von 30 Mio.
Schilling budgetiert, der vor allem nach den Anschlägen in New York nicht
erreicht werden konnte. Ob die Kosten durch den Abbruch des CITA-Kongress
durch eine Versicherung abgedeckt sind, wird zurzeit untersucht. Der
Veranstalter hatte 25 Mio. Schilling in die Messe investiert. Guten Anklang
bei den Ausstellern und Besuchern fand die Ausrichtung der Messe auf den
Business-Bereich. "Wir wollen Business-Lösungen in den Mittelpunkt der Messe
stellen", erklärte Limbeck zur Abgrenzung zu anderen Hightech-Messen in Wien.
Eine Kooperation mit der Managware wird für die Zukunft allerdings nicht
ausgeschlossen.
Siehe auch pte-Meldung:
http://www.pressetext.com/show.php?pte=010914044
Wie bereits bei der Besprechung des vorläufigen Endergebnis vergangenen
Freitag angeklungen, soll das Contentprogramm gestrafft werden. So denkt
Limbeck daran, die Veranstaltungen für das Rat und Tat-Forum zu verringern und
das Innovations-Center mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Der begleitende
Kongress wird verkürzt. In Zukunft soll die Ifabo in Wien als Leitmesse für
Mittel- und Osteuropa etabliert werden. Dazu plant Limbeck, verstärkt
Aussteller und Besucher aus diesem Raum anzusprechen. Zusätzlich will Reed
weitere Klein- und Mittelunternehmen als Aussteller gewinnen. So ist ein
Jungunternehmer-Package angedacht, das Neugründern die Hälfte der
Ausstellungskosten erlässt.
Für das nächste Jahr ist eine parallele Messe für Sicherheitssoftware
geplant. Die Infosecurity wird auch von der Muttergesellschaft von Reed
unterstützt und soll unter starker internationaler Beteiligung stattfinden.
Die Ifabo 2002 wird vom 17. bis zum 20. September 2002 stattfinden. An
Ausstellungsfläche sind 12.000 Quadratmeter für die Ifabo und 1.500
Quadratmeter für die Infosecurity vorgesehen.

AMMA stellt erstmals auf ifabo aus
Plattform für österreichische Multi-Media-Produzenten
Die austrian multimedia association (AMMA), die österreichische
Branchenvertretung für professionelle MultiMedia Produzenten, stellt erstmals
auf der ifabo aus. Auf einem Gemeinschaftsstand mit 280 Quadratmeter,
Showbühne und Kaffehaus wird österreichischen Multi-Media-Produzenten die
Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren bzw. Kunden und Produzenten über
Neuigkeiten, Trends und technische Lösungen zu informieren.
Das Zentrum für Publishing und Media Management der Donau-Universität Krems
http://www.donau-uni.ac.at/newmedia verzeichnete bereits in den ersten
Tagen der ifabo ein großes Interesse an den Universitätslehrgängen "New Media
Management" und "Online Editor". "Professionelle, praxisorientierte Ausbildung
ist mehr denn je der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere und Projekte",
so Zentrumsleiter Thomas N. Burg.
Ein weiterer Partner am AMMA Stand ist die Multimedia-Kooperation "WebLab"
von Arno Gisinger und Niko Hofinger in Innsbruck, spezialisiert auf die
Vermittlung kultureller und historischer Inhalte. Die Kooperation entwickelte
Netzauftritte und Multimedia-Installationen für Museen sowie Ausstellungen.
WebLab übernimmt von der Planung über das Projektmanagement bis zur
Durchführung alle notwendigen Schritte selbst.
mediaDesigner und new media services, Multi-Media-Produzenten aus Graz,
stellen neben einer bereits international beachteten CD-ROM über das Grazer
Landeszeughaus und Präsentationen für Industriekunden das Projekt CityPort
vor. Das Konzept einer vernetzten Stadt der Zukunft mit internationalen
Partnern wie Macromedia, Apple und Compaq sowie Technologien von Astra und
Nokia konnte laut AMMA nicht nur das zahlreiche Fachpublikum überzeugen,
sondern auch Entscheidungsträger aus Verwaltung und Industrie.
Für den Präsidenten der AMMA, Peter E. Koch, ist der Branchenauftritt ein
wichtiger Schritt zur weiteren Entwicklung des Multimedia-Standortes
Österreich: "Nur durch konsequente Arbeit mit den Produzenten, öffentlichen
Stellen und Medien ist es möglich, Österreich im internationalen Wettbewerb
weiterhin im Spitzenfeld der Contentproduzenten zu halten." Die hohe Qualität
der österreichischen Produkte werde international bereits anerkannt. Auf der
ifabo ist der AMMA-Stand (16107) in der Halle 16 zu finden.

70 öffentliche Surf-Säulen für Wien
eWave wirft Funknetz über die Ifabo
Der Wiener Funknetzbetreiber eWave
http://www.ewave.at stattet die
Ifabo 2001 mit einer Funkwolke aus. In Zusammenarbeit mit apc, gewista und der
Stadt Wien sollen außerdem demnächst 70 öffentliche Surf-Terminals in Wien
aufgestellt werden. Das gab eWave heute, Mittwoch, auf der Ifabo bekannt.
Auf der Messe sind über 50 Prozent der Aussteller mittels Funk an Web bzw.
Telefonie ("Voice over IP") angebunden. Das Breitbandnetz ermöglicht
Übertragungsraten von 45 MBit pro Sekunde. Beim eWave-Stand können sich die
Besucher iPaq-Handhelds ausborgen, auf denen via Wolke im Internet gesurft
werden kann. Auf diesen Geräten lassen sich zudem Web-TV-Aufzeichnungen von
Veranstaltungen der Ifabo ansehen.
http://www.webfreetv.com
Der erste Funkterminal steht bereits auf der Mariahilfer Straße. Passanten
können über diese Litfasssäule mit Internetanschluss gratis eine begrenzte
Anzahl an Seiten im Web besuchen. "Derzeit werden geeignete Standorte für die
weiteren Geräte gesucht. Der am jeweiligen Standort beste Internetprovider
erhält den Zuschlag für die Netzanbindung", erläuterte Michael Weilguny,
Vertriebsleiter von eWave. An bestimmten Plätzen werde das sicher eWave sein.
Das eWave-Funknetz ist derzeit im Großraum Wien in Betrieb. "Der Betrieb
bis Linz ist bereits problemlos möglich," so Weilguny. Das Netz werde
schrittweise ausgebaut, wobei etwa eine Funkstation pro Monat hinzukomme. Als
nächstes werden die Landeshauptstädte hinzukommen. Mit einem Vollausbau in
ganz Österreich rechnet Weilguny Ende kommenden Jahres.

Ifabo: Veranstalter glaubt an 30.000 Besucher
WKÖ startet auf IT-Messe Telefit-Show für KMU
Am Vortag der Ifabo 2001 sieht Reed Messe Geschäftsführer Matthias Limbeck
dem Relaunch der Messe optimistisch entgegen. "Wir haben jetzt endgültig 280
Aussteller", so Limbeck heute, Montag, während einer Presseveranstaltung auf
dem Messegelände. Besonders die 8.500 Voranmeldungen stimmen Limbeck
zuversichtlich, dass das angestrebte Ziel von 30.000 Fachbesuchern erreicht
wird.
Zusätzliche Zuschauerzahlen erwartet sich der Veranstalter auch durch ihre
enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die WKÖ
startet ihre e-Businessoffensive für KMU im Rahmen der Messe. "Die
Telefit-Show der Wirtschaftskammer soll KMU zeigen, wie E-Business zu machen
ist", erklärte Christian Rupp von der WKÖ. Die Telefit III-Show soll nach der
Messe als Roadshow durch ganz Österreich reisen, um alle Unternehmen zu
erreichen.
Reed Messe http://www.messe.at
hat der Ifabo 2001 ein weitgehend neues Erscheinungsbild gegeben. So gibt Reed
Messe zukünftigen Entwicklungen mit dem Innovation Center eine
Präsentationsplattform. Erstmals wird die Messe auch von einem Kongress, der
CITA 2001 (Conference for Internet and Technology Austria), mit prominenten
Sprechern wie der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore oder EU-Kommissar Erkki
Liikanen begleitet.

Ifabo 2001: "Der Relaunch muss gelingen"
Reed Messe führt verbessertes Leitsystem für Besucher ein
Mit einem erfolgreichen Relaunch der Ifabo rechnet drei Wochen vor dem
Start der Veranstaltung Reed Messe
http://www.messe.at Geschäftsführer Matthias Limbeck . "Ich bin überzeugt,
dass der Weg stimmt", erklärte Limbek heute, Donnerstag, im Rahmen einer
Pressekonferenz in Wien. "Insgesamt ist wichtig, dass der Relaunch gelingt.
Eine kleine rote Null im Ergebnis ist in diesem Zusammenhang in Ordnung." Reed
hat die Ifabo 2001 ausschließlich als B2B-Messe konzipiert.
Drei Wochen vor dem Start der Messe hat Reed 273 fixe Zusagen von
Ausstellern, davon nehmen über 170 zum ersten Mal an der Messe teil. Die Ifabo
wird dieses Jahr auf 12.700 Quadratmetern Ausstellungsfläche stattfinden.
Limbeck erwartet für die Messe insgesamt an die 30.000 Besucher. "Alles was
über 30.000 Besucher ist macht mich glücklich." Auch das Voranmeldeservice
werde gut angenommen, so Limbeck. Bisher liegen 3.800 Anmeldungen von
Fachbesuchern vor.
Der Branchenmix der Messe konzentriert sich auf E-Intelligence, aufgaben-
und branchenspezifische Software, Hardware, System- und Content-Provider sowie
Netzwerke und Telekom. Ansprechen will die Messe auch Klein- und
Mittelbetriebe, die maßgeschneiderte Lösungen suchen. Dieses Jahr kommt zum
ersten Mal ein Leitsystem mit fünf farblich unterscheidbaren Hauptfeldern zum
Einsatz: interne Abläufe, Wertschöpfung, Kundenbeziehung, neue Geschäftsfelder
und Kommunikation. Dieses System erstreckt sich sowohl auf den
Ausstellungsbereich als auch auf die parallel laufenden Workshops des Rat und
Tat Forums. Etwa 80 Prozent der Aussteller haben eine Zuordnung zu einem der
Bereiche vorgenommen.
Die Ausrichtung auf eine reine Business-Messe soll sich nach Limbeck auch
in der Besucherstruktur niederschlagen. Limbeck strebt einen Verteilung von
ein Drittel Entscheidungsträger und zwei Drittel User aus Unternehmen an.
Jugendliche unter 18 sollen nur bei geführten Touren eingelassen werden. "Es
sollen keine eisschleckenden Kids die Terminals blockieren", erklärte der
Geschäftsführer der Reed Messe. Vergangenes Jahr waren von den 30.000
Besuchern 13.000 Jugendliche und Pensionisten, so Limbeck. Für den
Consumer-Bereich überlegt Reed Messe ein eigenes Event ab 2004 oder 2005.

Neues Forum für Personalsuchende auf der IFABO 2001
Bewerber-Event HiTech Career Exchange
Wer einen technisch ausgerichteten Beruf hat oder demnächst beginnen will,
sollte im Eigeninteresse anlässlich der IFABO 2001 einen Besuch bei BrassRing
in Halle 14/16 einplanen.
BrassRing veranstaltet sein Bewerber-Event "HiTech Career
Exchange" nun zum ersten mal auf der IFABO. Auf mehreren hundert
Quadratmetern sind mehrere Firmen aus allen Branchen vertreten, die diesen Weg
nutzen, ihre Personalprobleme im IT-Bereich zu lösen. Für Bewerber
sowohl Profis als auch Einsteiger bietet sich die einzigartige Chance auf
der IFABO mit Personalentscheidern in Kontakt zu treten und den Messebesuch
gleich für einen Karrieresprung zu nutzen.
Die IFABO 2001 steht heuer unter der neuen Führung von Reed Exhibition
Companies vor dem kompletten Relaunch. Die IFABO zeigt nicht nur
richtungsweisende Business Solutions innerhalb der Messe sonder wartet mit
einer Vielzahl an zusätzlichen Neuerungen auf. So begleitet die IFABO 2001
beispielsweise die CITA Conference for Internet and Technology Austria mit
Top-Key Note Speakers wie Al Gore oder Erkki Liikanen (EU-Kommissär). Das Rat
& Tat Forum gibt handfeste Tips für die betriebliche Praxis und
beantwortet so die 100 meistgestellten Fragen aus dem IT & T Bereich. Die
Telco World präsentiert eine Erlebniswelt der Telekommunikation und das
Innovation Center zeigt die neuesten Technologien.
Mit BrassRing hat die IFABO einen Top-Partner gefunden, der dazu beiträgt,
internationalen Unternehmen die so raren Fachkräfte aus der IT & T-Welt
zu vermitteln. Eine weitere Neuerung, die Jobsuchende und jene die diese Jobs
vergeben, an einem Ort zusammenbringt und so effizient und ressourcensparend
das Personalrecruitment gewährleistet.
Einer der wichtigsten Veranstalter ist die BrassRing GmbH (vormals Kaplan
Professional GmbH) eine 100prozentige Tochtergesellschaft der weltweit
operierenden BrassRing Inc. Und seit Jahren mit ihren HITech Career Exchange
Events einer der erfolgreichsten Mittler bei der Personalbeschaffung. Sie führt
seit Jahren deutschlandweit erfolgreiche Career Exchange Events durch, wo sich
Bewerber mit mindestens 2jähriger IT-Berufserfahrung in zwangloser Atmosphäre
mit Personalverantwortlichen treffen und ist erfolgreicher Mittler bei der
Personalbeschaffung von IT-, Telekom-, Engineering- und Consulting
Spezialisten. BrassRing Inc., ein Joint Venture der Washington Post Company,
Chicago Tribune und Central Newspapers gilt als einer der profiliertesten
Anbieter von Karrieredienstleistungen. In diesem Marktsegment ist das
Unternehmen mit mehr als 350 Career Exchange Events weltweit der
unangefochtene Marktführer.
Das Konzept dieser Events wurde nun auf die Anforderung der IFABO
Besucher übertragen und bietet Bewerbern eine einmalige Plattform, in
ungezwungener Atmosphäre Personalleiter führender Unternehmen direkt kennen
zu lernen. Auf unkomplizierte Art können sie sich für interessante
Positionen bei den teilnehmenden Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen
vorstellen. Im Rahmen des HiTech Career Exchange sind zum großen Teil Firmen
vertreten, die nirgendwo sonst auf der IFABO anzutreffen sind, so z.B.
Beratungsunternehmen und Finanzdienstleister.
Zusätzlich haben auf der Homepage (www.BrassRing.at) die teilnehmenden
Unternehmen virtuelle Messestände eingerichtet, wo ausführlich Informationen
und die ausgeschriebenen Positionen mit Anforderungsprofilen ausliegen. Wer
nicht persönlich zur IFABO kommen kann oder will, kann sich über die
virtuellen Firmenpräsentationen auch schon vorher online bewerben und hat die
Möglichkeit sein eigenes Profil ins Internet zu stellen. Dadurch kann er
entweder Firmen seiner Wahl Zugang gewähren oder der bewirbt sich direkt für
eine Position, die ihm attraktiv erscheint. Hinzu kommt, dass BrassRing ein
Benachrichtigungstool zur Verfügung stellt einen Job-Spion der dem
Interessenten oder Unternehmen per E-Mail neu eingegangene Jobs oder
Bewerbungen, die auf sein Profil passen, zustellt.
