Weltpremiere auf dem 75. Genfer
Automobilsalon / Der neue Zafira: Die zweite Generation des
Kompaktvan-Trendsetters
Fahrerorientierter Siebensitzer, unerreichte Variabilität,dynamisches
Design
Mit dem neuen Zafira präsentiert Opel auf dem Automobilsalon in Genf (3. -
13. März 2005) die zweite Generation des Kompaktvan-Trendsetters erstmals
der Öffentlichkeit. Dynamisches Design und Fahrverhalten sowie ein größerer,
hochwertiger Innenraum mit fahrerorientiertem Cockpit zeichnen den neuen
Zafira aus. Weitere Entwicklungsschwerpunkte für die Neuauflage des
Siebensitzer-Bestsellers waren ein breites Programm modernster Motoren und
ein einzigartiges Technik-Angebot. Die nach wie vor Maßstäbe setzende
Flex7-Variabilität ohne lästigen Sitzausbau wurde beibehalten. Sein Debüt im
neuen Zafira hat ein neuartiges Panorama-Dachsystem mit integrierten
Staufächern, das ein angenehm lichtes Raumgefühl ermöglicht.
Aerodynamik auf höchstem Niveau bietet das aus dem Astra bekannte und für
den Zafira neu entwickelte IDSPlus-Fahrwerk (Interaktives Dynamisches
FahrSystem) mit elektronischer Dämpferregelung (CDC - Continuous Damping
Control). Zu den weiteren, erstmals im Kompaktvan-Segment verfügbaren
Technik-Highlights gehören die "mitlenkenden" AFL-Bi-Xenon-Scheinwerfer
(Adaptive Forward Lighting) mit dynamischem Kurvenlicht. Die ungewöhnlich
breite Antriebspalette für den neuen Zafira umfasst hochmoderne Motoren mit
Hubräumen von
1,6 bis 2,2 Liter und einem Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 147
kW/200 PS. Kein Mitbewerber bietet eine solche Vielfalt. Alle
Dieselaggregate verfügen über Common-Rail-Mehrfach-Direkteinspritzung der
neuesten Generation und sind serienmäßig mit einem wartungsfreien Diesel
Partikel-Filter (DPF) ausgerüstet. Die Markteinführung des neuen Zafira, der
ab Ende April im Werk Bochum produziert wird, startet im Juli 2005.
Opel-Vorstandschef Hans Demant zur neuen Zafira-Generation: "Viel Platz,
größtmögliche Flexibilität und unkomplizierte Bedienbarkeit - das erwarten
die Kunden von einem modernen Van. Mit seinem noch immer unübertroffenen
Flex7-Innenraumkonzept besitzt der neue Zafira, wie schon sein Vorgänger,
den Schlüssel zum Erfolg. Hinzu kommen ein aufregendes Design, begeisternde
Fahrdynamik sowie innovative Technik und viele praktische Detaillösungen."
1999 war der Opel Zafira der erste kompakte Van eines deutschen
Herstellers und die erste Großraumlimousine mit voll versenkbarer dritter
Sitzreihe. Vor allem sein patentiertes, genial einfach zu bedienendes
Flex7-Sitzsystem war ausschlaggebend für den Erfolg des weltweit mehrfach
ausgezeichneten Bestsellers. In Deutschland konnte der Siebensitzer vom
Marktstart weg viermal in Folge die Spitzenposition in seiner Klasse
erringen. Bislang wurden von der ersten Zafira-Generation rund 1,4 Millionen
Fahrzeuge produziert.
Die zweite Zafira-Generation zeigt sich von außen selbstbewusst,
dynamisch und mit deutlicher Familienähnlichkeit zum Astra, dessen
Designsprache im Kompaktvan-Format (Länge/Breite ohne Außenspiegel/Höhe:
4.467/1.776/1.637 mm) neu interpretiert wurde. Sportlichkeit und Eleganz
signalisieren die ausgeprägte V-förmige Pfeilung von Front und Heck mit der
Opel-typischen Bügelfalte, die kraftvoll ansteigende Karosserieschulter und
die nach hinten sanft abfallende, aerodynamische Dachlinie. Markante Details
wie die großen Lufteinlässe im vorderen Stoßfänger, technisch anmutende,
dreidimensionale Scheinwerfer und Heckleuchten oder der trapezförmige,
chromeingefasste Kühlergrill mit Opel-Blitz und charakteristischer
Chrom-Querspange betonen den elegant-dynamischen Auftritt.
Innenraum dominieren hochwertige Materialien, hochklassige Verarbeitung
und perfekte Ergonomie. Beispiel: Das fahrerorientierte Cockpit. Alle
Bedienelemente sind für den Piloten optimal erreichbar. So wurde der
Schalthebel in einer höheren Position besonders griffgünstig angebracht.
Gleichzeitig schafften die Entwickler damit Platz für einen neu
konzipierten, in die Mittelkonsole integrierten, bügelförmigen
Handbremshebel und eine zusätzliche Ablagemöglichkeit. Die neu gestaltete
Armaturentafel beherbergt chromumrandete Instrumente und eine klar
gegliederte Mittelkonsole mit großem, gut einsehbarem Zentraldisplay. Dieses
übernimmt auch die Anzeige für die modernen Infotainment-Systeme mit
intuitivem Bedienkonzept, darunter Geräte mit DVD-Navigation und
Bluetooth-Technologie.
In puncto Komfort und Raumangebot legt der neue Zafira gegenüber der
ersten Generation noch einmal zu. Dank langem Radstand (2.703 mm) und
intelligentem Packaging finden die bis zu sieben Passagiere in allen drei
Sitzreihen jetzt noch mehr Platz. Das noch komfortabler zu bedienende
Flex7-Sitzsystem garantiert nach wie vor maximale Variabilität für sämtliche
Transportanforderungen im Alltag:
Innerhalb weniger Sekunden und kinderleicht lässt sich der Zafira vom
Sieben- zum Sechs-, Fünf-, Vier, Drei- oder Zweisitzer verwandeln, ohne
dafür Sitze ausbauen oder umständlich zwischenlagern zu müssen. Auf Wunsch
kann zudem der Beifahrersitz mit einer umlegbaren Rückenlehne, Klapptisch an
der Rückseite und großer Schublade unter er Sitzfläche zum Verstauen
beispielsweise von Straßenatlas oder leinutensilien geordert werden.
Ebenfalls besonders praktisch: Je ach Ausstattung nehmen rund 30 Staufächer
und Ablagen große sowie kleine Gegenstände auf und machen den Raumriesen zum
idealen Familienauto.
Der Kofferraum des neuen Zafira ist mit 620 Litern Volumen in der
Fünfsitzer-Konfiguration noch einmal 20 Liter größer als beim Vorgänger. Neu
verfügbar ist das aus dem neuen Astra Caravan bekannte FlexOrganizer-System.
Das intelligente Laderaum-Management umfasst zwei horizontal in den
Seitenwänden des Gepäckabteils angebrachte Schienen, die mit ihren variablen
Befestigungspunkten die Möglichkeit bieten, diverse Haltebänder, Haken,
Trennwände und Stauboxen zu fixieren. Auf diese Weise lässt sich jede Art
von Ladegut sicher, komfortabel und aufgeräumt transportieren.
Eine Weltneuheit ist das auf Wunsch für den neuen Opel Zafira erhältliche
Panorama-Dach mit integrierten Ablagen. Das System bietet den Insassen mit
vier großen Glasflächen eine besonders angenehme, lichte Reiseatmosphäre.
Dunkel getöntes Glas und ein elektrisch betätigtes Beschattungssystem
schützen vor zu starker Sonneneinstrahlung. Zudem beherbergt die über die
volle Innenlänge reichende, mittig angeordnete Dachkonsole fünf
unterschiedlich große Klappfächer für zusätzlichen Stauraum.
Für Sicherheit auf höchstem Niveau steht das SAFETEC-System des neuen
Zafira, das alle serienmäßigen aktiven und passiven Sicherheitselemente
umfasst. Dazu gehören unter anderem ABS mit elektronischer
Bremskraftverteilung und Kurvenbremskontrolle, ein Bremsassistent, das
elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus sowie ein umfassendes
Rückhaltesystem mit Frontairbags sowie Brust-Becken-Seitenairbags für Fahrer
und Beifahrer und Kopfairbags für die ersten beiden Sitzreihen. Die passive
Sicherheitsausstattung beinhaltet zudem aktive Kopfstützen vorne,
auskuppelnde Pedale (PRS, Pedal Release System) sowie Vorrüstungen für das
Kindersitzbefestigungs-System ISOFIX für die beiden äußeren Plätze in der
zweiten Reihe. Eine Sitzbelegungserkennung für den Beifahrersitz oder das
Reifendruckkontrollsystem TPMS (Tire Pressure Monitoring System) können
optional geordert werden.
Für wirtschaftlichen und dynamischen Vortrieb sorgt die breit gefächerte
Motorenpalette des neuen Zafira. Die Kunden haben die Wahl zwischen drei
Diesel- und vier Benzin-Triebwerken der ECOTEC-Reihe mit einem
Leistungsspektrum von 100 bis 200 PS. Topmotorisierung ist der 147 kW/200 PS
starke 2,0-Liter-Turbobenziner, der den Zafira mit rund 220 km/h
Höchstgeschwindigkeit zum veritablen Sportler macht. Darunter rangieren ein
2,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer (110 kW/150 PS) und ein neues 1,8-Liter
Triebwerk (103 kW/140 PS). Den Einstieg markiert ein 1,6-Liter-Motor (77
kW/105 PS) mit der innovativen TWINPORT-Benzinspar-Technologie.
Drei hochmoderne 1,9-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit
Mehrfach-Direkteinspritzung machen das Motorenangebot für den neuen Zafira
komplett. Die 1.9 CDTI-Aggregate sind serienmäßig mit einem wartungsfreien
Diesel-Partikel-Filter ausgestattet und werden in drei Leistungsstufen
angeboten: 74 kW/100 PS, 88 kW/120 PS sowie 110 kW/150 PS.
Das Getriebeangebot im neuen Zafira umfasst ein Sechsgang-Schaltgetriebe
(Serie für 2.2 direct, 2.0 Turbo und alle 1.9 CDTI), eine manuelle
Fünfgang-Schaltung (Serie für 1.6 TWINPORT und 1.8), ein
Sechsgang-Automatikgetriebe (Option für 1.9 CDTI mit 120 und 150 PS) mit
ActiveSelect-Tippfunktion und eine Vierstufen-Automatik (optional für 2.2
direct). In Verbindung mit dem 1,8-Liter-Benziner steht alternativ zudem das
weiter entwickelte automatisierte Schaltgetriebe Easytronic zur Verfügung.

IAA besteht Bewährungsprobe in schwierigem Umfeld
Hohe Besucherzahlen - Kein Rückgang beim Autoabsatz
Die 59. Internationale Automobilausstellung (IAA)
http://www.iaa.de in Frankfurt
hat trotz der Anschläge in den USA einen Besucheransturm erlebt. Die
Besucherzahl habe mit 800.000 lediglich zehn Prozent unter dem Wert von vor
zwei Jahren gelegen, sagte Bernd Gottschalk, Präsident des Verbandes der
Automobilindustrie (VDA), auf der Abschluss-Pressekonferenz am Sonntag. "Diese
IAA hat in einem sehr schwierigen Umfeld ihre Bewährungsprobe bestanden." Aus
der ursprünglich geplanten IAA der Superlative, des Glanzes und des Glamours
sei nach den Anschlägen in den USA eine "leise IAA" geworden. Doch gerade der
Verzicht auf laute Musik, Tanz und Show sei von den Besuchern positiv gewertet
worden
57 Weltneuheiten waren auf der weltgrößten Autoschau zu sehen. Rund 1.071
Aussteller aus 39 Ländern zeigten ihre Produkte auf einer Ausstellungsfläche
von 235.000 Quadratmetern. Mehr als 13.600 Journalisten aus 75 Ländern
berichteten über die Modelle und technologischen Neuheiten. Nach den
Terroranschlägen in den USA waren die Sicherheitsmaßnahmen auf der IAA
verschärft worden. Die geplante feierliche Eröffnungsveranstaltung am 13.
September, zu der Bundeskanzler Schröder als Gastredner geladen war, wurde
abgesagt.
Die Automobilindustrie habe als Schlüsselbranche eine große Verantwortung
für die künftige Entwicklung, unterstrich der VDA-Präsident. Für eine
abgesicherte Aussage über die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die
Automobilbranche sei es noch zu früh. "Natürlich haben die schrecklichen
Ereignisse in den USA zu einer Verunsicherung beim Käufer geführt." Eine erste
Umfrage bei den Herstellern und im deutschen Markt hätten jedoch ergeben, dass
die Kunden mit großer Besonnenheit reagiert hätten. Bei den
Fahrzeugauslieferungen an die Kunden im September seien bis heute tägliche
Zulassungen registriert worden, die auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums
lägen.

IAA-Veranstalter erwägen Veränderung des Messekonzepts
VDA: Ruhige Atmosphäre stößt bei Besuchern auf Anklang
Die 59. Internationale Automobilausstellung (IAA)
http://www.iaa.de in Frankfurt
hat als Folge der Anschläge in den USA ihr Gesicht verändert. Die Aussteller
verzichten auf Musik, Empfänge und Showeinlagen. Der 11. September könnte aber
auch ein Anstoß sein, das Konzept der IAA generell zu überdenken. Die ruhigere
und konzentriertere Atmosphäre sei bei den Besuchern auf viel Anklang
gestoßen, sagte Eckehart Rotter, Sprecher des veranstaltenden Verbandes der
Automobilindustrie (VDA). "Dies könnte ein Beispiel dafür sein, das Produkt
Auto künftig wieder stärker in den Vordergrund zu stellen."
Trotz eines im Vergleich zur letzten Messe zu verzeichnenden
Besucherrückgangs von 19 Prozent am ersten Publikumstag am Samstag sprach
Rotter von einer "durchaus befriedigenden Zahl". Günstiger sieht die
Zwischenbilanz aus, wenn die beiden ersten Tage für Fachbesucher - Donnerstag
und Freitag - mitberücksichtigt werden. Von Donnerstag bis Samstag ergibt sich
eine Gesamtbesucherzahl von 229.700. Dies entspricht einem Minus von 4,2
Prozent gegenüber 1999. In Anbetracht der schrecklichen Umstände dürfe die
Messe nicht an bisherigen Besucherrekorden gemessen werden. Vielmehr handle es
sich in diesem Jahr um eine "IAA der Begegnung".
Die Autofans kommen dennoch auf ihre Kosten. Zu den 57 Weltpremieren zählt
das Lamborghini-Modell "Murciélago" - nach einem spanischen Kampfstier benannt
-, der es auf bis zu 330 Stundenkilometer bringt. Ebenso ragt der neue Bugatti
heraus. Daneben gilt das Interesse aber auch herkömmlichen Fahrzeugen, wie dem
neuen Ford Fiesta oder VW Polo. Schlange stehen die Besucher bei BMW. Der
Münchener Autohersteller präsentiert das Cabrio Alpina, das in den kommenden
fünf Jahren nur 300-mal gefertigt werden soll.

Webbasierte Fahrerinformationssysteme auf der IAA
Internetzugang im Fahrzeug ermöglicht Übertragungsrate von
153 KB/s
Die Megacar AG
http://www.megacar.de hat auf der Internationale Automobil-Ausstellung
(IAA) http://www.iaa.de in
Frankfurt den Prototypen eines internetbasierten Fahrerinformationssystems
(FIS) vorgestellt. Das System bezieht seine Daten für die Dienste Navigation,
Business-News, E-Mail, Radio und Mp3 nicht mehr lokal von verschiedenen
Systemen und Speichermedien im Fahrzeug, sondern direkt aus dem Internet. Alle
Anwendungen lassen sich im Büro oder zu Hause vorkonfigurieren und stehen dann
im Auto zur Verfügung.
Der Internetzugang im Fahrzeug erreicht bei bestehender
Mobilfunktechnologie eine Übertragungsrate von 153 KB/s. Die Steuerung des
Systems erfolgt über ein Touchpad mit haptischer Rückmeldung, das mit der
Benutzeroberfläche auf dem Display zusammenwirkt. Der Magneteffekt der
Oberfläche soll das Ansteuern der einzelnen Funktionen erleichtert. Bewegt der
Fahrer den Mauscursor in Richtung einer Funktion, wird dies erkannt und der
Cursor dort automatisch platziert. Der Fahrer erhält über einen
Vibrationseffekt des Touchpads die haptisches Rückmeldung, dass die Funktion
angewählt wurde. Gleichzeitig liest eine Stimme den Titel der Funktion vor.
Mit der auf der IAA gezeigten Navigationslösung lässt sich die Zieleingabe
und Routenplanung vom Desktop PC durchführen. Die Routeninformation wird dann
an das Fahrzeug übertragen. Über das Portal
http://www.my-carportal.com
kann der Fahrer sich Zeitungsartikel und Wirtschaftsnachrichten
zusammenstellen. Die Meldungen werden im Auto per Streaming vorgelesen.
Opel http://www.opel.de zeigt
auf der IAA das System "Car Web". Es besteht aus einem Mobiltelefon und einem
PDA, die sich in die Armaturentafel einsetzen lassen. Die Geräte lassen sich
auch außerhalb des Autos nutzen. Über ein Internetportal können Nutzer mittels
Touchscreen Informationen zur Verkehrslage abrufen. Das Lesen und Verschicken
von E-Mails ist ebenfalls möglich. Das System wird ab Anfang kommenden Jahres
zunächst nur auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Volkswagen
http://www.volkswagen.de
verkauft bereits seit Juli einen Serien-Pkw mit Internetzugang über PDA und
Handy (Siehe auch:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010904057).

Automobil-Messe IAA ohne Feierlichkeiten eröffnet
Besucher und Aussteller gedenken der Opfer des Attentats in
den USA
Die 59. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA)
http://www.iaa.de in Frankfurt
ist am Donnerstag für Fachbesucher eröffnet worden. Auf die geplanten
Feierlichkeiten verzichtete der Verband der Automobilindustrie als
Veranstalter aufgrund der Anschläge in New York und Washington von vor zwei
Tagen. Am Donnerstagvormittag hielten Besucher und Aussteller fünf Minuten des
stillen Gedenkens an die Opfer des Attentats.
Der Verband der Automobilindustrie hatte am Mittwoch beschlossen, die Messe
unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen zu starten (Siehe auch:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010912055). Auf gesellschaftliche
Anlässe wird an den kommenden Messetagen ebenso verzichtet wie auf
Showeinlagen, die mit Produktpräsentationen verbunden sind. Am Mittwoch waren
bereits zahlreiche Pressekonferenzen abgesagt worden.
Rund 1.100 Aussteller aus 40 Ländern, darunter über 500 Zulieferer, warten
den Messegästen an den kommenden elf Tagen mit Neuheiten und Trends aus der
Automobilbranche auf, darunter 57 Weltpremieren. 45 Prozent aller Aussteller
kommen aus den EU-Ländern, elf Prozent aus dem übrigen Westeuropa, sechs
Prozent aus Osteuropa, 22 Prozent aus Asien, Australien und Afrika sowie rund
16 Prozent aus Amerika.
Die Ausstellungsfläche hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10.000 auf 235.000
Quadratmeter erhöht. Die größten Anteile daran nehmen neben den deutschen
Firmen vor allem Unternehmen aus Japan, Frankreich, den USA, Italien,
Großbritannien, Schweden, Südkorea, Spanien und der Tschechische Republik ein.
Für den Publikumsverkehr öffnet die IAA am Samstag ihre Pforten. Der Verband
der Automobilindustrie war ursprünglich von 10.000 Journalisten vor Ort und
einer Mio. Besucher ausgegangen. Eine Prognose darüber, wie sich das Attentat
in den USA auf die Besucherzahl auswirkt, konnte der Veranstalter noch nicht
geben.

Nach Terroranschlägen in USA sagt der VDA die IAA-Eröffnungsfeier ab
Der Verband der Automobilindustrie als
Ausrichter der IAA ist zutiefst betroffen von den terroristischen
Anschlägen in den Vereinigten Staaten. Mit Abscheu, Entsetzen und
Verachtung verurteilt der VDA diesen sinnlosen Terroranschlag, der
tausende von unschuldigen Menschen in den Tod gerissen hat.
Als Gastgeber der IAA, der derzeit mehr als 10.000 Journalisten
aus dem In- und Ausland in Frankfurt bei sich hat, sind in Abstimmung
mit der Bundesregierung und der Landesregierung Hessen die
Sicherheitsmaßnahmen auf der IAA umgehend drastisch verschärft
worden.
Dies sind wir unseren Gästen schuldig. Des Weiteren hat der
Verband der Automobilindustrie den IAA-Empfang in der Alten Oper am
Vorabend der Eröffnung abgesagt. Darüber hinaus hat der VDA die
Eröffnungsveranstaltung abgesagt.
Die IAA wird mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen am 13.
September beginnen.

1.100 Aussteller auf der IAA in Frankfurt
Ford und Yahoo mit gemeinsamer Messe-Webseite
Rund 1.100 Aussteller aus 40 Ländern werden vom 13. bis zum 23.
September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA)
http://www.iaa.de Neuheiten aus
der Auto-Branche vorstellen. Die Veranstalter erwarten rund eine Mio.
Besucher. Bundeskanzler Gerhard Schröder wird die IAA am Donnerstag eröffnen.
Auf der offiziellen Seite werden Veranstaltungen wie die Eröffnung sowie
Pressekonferenzen der Hersteller live übertragen.
Kurz vor dem Start der Messe bieten auch verschiedene Produzenten spezielle
Seiten an. Der Autohersteller Ford
http://www.ford.de und das Internet-Portal Yahoo
http://www.yahoo.de werden
anlässlich der IAA kooperieren. Nutzer können am Dienstag unter
http://iaa.yahoo.de die
Enthüllung des neuen Ford Fiesta-Modells live mitverfolgen. Auf der Website
seien zudem Produktinformationen des Kölner Auto-Herstellers zu finden.
Aktuelle Live Events vom Ford-Messestand würden per Webcam direkt von der IAA
ins Netz übertragen. Nach der IAA wollen die Unternehmen ihre Zusammenarbeit
im Netz ausbauen, hieß es.
Opel hat zur IAA ebenfalls eine Sonderseite eingerichtet. Unter
http://www.iaa.opel.de soll
eine Live-Kamera das Geschehen am Opel-Stand zeigen. Ein spezieller
Website-Bereich mit Detail-Informationen werde für Interessierte
bereitgestellt, die sich auf dem Messestand für diese Sonderzone ein Passwort
geben ließen, so das Rüsselsheimer Unternehmen.
Das Internetportal
http://www.autobild.de geht ebenfalls zum IAA-Start online, teilte der
Springer-Verlag am Montag mit. Hier seien künftig die Internet-Aktivitäten des
Unternehmens rund um das Thema Auto zusammengefasst. Man wolle "redaktionelle
Inhalte und Funktionalitäten vernetzen", hieß es. So könne der Nutzer über die
Seite auf Test-, TÜV- und Fahrberichte zugreifen oder mit Herstellern und
Händlern direkt Kontakt aufnehmen.

Internationale Automobilausstellung öffnet Pforten
IAA PKW vom 13. bis 23. September in Frankfurt/Main
Die Internationale Automobilausstellung Personenkraftwagen (IAA)
http://www.iaa.de öffnet bereits
zum 59. Mail ihre Pforten. Vom 13. bis 23. September 2001 werden sich in
Frankfurt am Main rund 1.000 Aussteller einem internationalen Publikum
präsentieren. Unter dem Motto "Faszination Auto" werden neueste
Technologie-Trends gezeigt, Diskussionen und Seminare abgehalten, Preise
verlieren und Sonderausstellungen durchgeführt werden.
Zu den wichtigsten Ausstellungsländern zählen in diesem Jahr, gemessen an
der Ausstellungsfläche, neben Deutschland vor allem Japan, Frankreich, die
USA, Italien, Großbritannien, Schweden, Südkorea, Spanien und die Tschechische
Republik. Die Ausstellungsfläche beträgt insgesamt rund 225.000 Quadratmeter,
davon über 11.000 Quadratmeter Freigelände.
Rund 2.000 Quadratmeter Freifläche sowie eine gesamte Halle werden dem
Thema "Sicherheit und Technik" gewidmet sein. Der Verband der
Automobilindustrie (VDA)
http://www.vda.de als IAA-Veranstalter bietet gemeinsam mit dem Deutschen
Verkehrssicherheitsrat (DVR) den Besuchern die Möglichkeit, ein
Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Profi-Fahrer werden zeigen, wie man
sich mit Pkw, Caravan oder Motorrad in Gefahrensituationen richtig verhält und
wozu elektronische Hilfen wie ABS, ASR oder ESP imstande sind. Darüber hinaus
erfährt jeder Teilnehmer, wie er mit seinem Fahrverhalten und anderen
"Geheimtipps" Kraftstoff sparen kann. Außerdem haben Besucher der IAA die
Gelegenheit, auf einem Off-Road-Parcours
als Beifahrer das Fahrgefühl eines Geländewagens zu erleben. Eine
Outdoor-Kartbahn steht ebenfalls zur Benutzung bereit.
Am Donnerstag, dem 13. September, wird der VDA gemeinsam mit dem
Filmservice International München
http://www.filmserviceinternational.com nun bereits zum fünften Mal den "OttoCar"
vergeben. Im Rahmen des Automobil-Videofilm-Festivals "AutoVision" wird der
beste Produzent von Werbe- und Imagefilmen sowie Multimedia- und
Website-Präsentationen aus allen Bereichen der Automobilwirtschaft und des
Verkehrs gekürt. Rund 400 Werbe- und New-Media-Agenturen, Produktionsfirmen
und TV-Sender werden dieses Jahr mit ihren Beiträgen vertreten sein.
Eine Sonderschau wird sich mit der Geschichte der traditionsreichen
Ausstellung beschäftigen. Vor 50 Jahren fand die IAA zum ersten Mal nach dem
Zweiten Weltkrieg wieder in Frankfurt statt. Aus diesem Anlass richtet der VDA
eine Sonderausstellung aus. Die hier gezeigten Fahrzeugtypen waren schon auf
der IAA in Frankfurt im Jahr 1951 zu sehen, wie zum Beispiel der Mercedes 300
"Adenauer", der Porsche 356 oder der BMW 501. Seit 1951 haben fast 22 Mio.
automobilbegeisterte Menschen die IAA besucht. Die erste IAA in Frankfurt nach
dem Zweiten Weltkrieg, die am 19. April 1951 eröffnet wurde, zog rund 600.000
Interessenten aus über 40 Nationen an. Auf rund 44.000 Quadratmetern Fläche
zeigten damals 537 Aussteller insgesamt 553 Fahrzeuge.
