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Monopolstellung
verhindert Wettbewerb
San Jose
iTunes-User verklagt Apple Thomas Slattery hat den
Computerkonzern Apple
http://www.apple.com wegen Wettbewerbsverletzung vor dem
kalifornischen Bezirksgericht verklagt und fordert Schadenersatz.
Wie die BBC berichtet, weigert sich Apple sein Musikformat für
andere Digitalplayer als den hauseigenen iPod abspielbar zu machen.
Somit werden iTunes-Kunden zum Kauf eines iPods gezwungen.
Das Gericht entschied, dass Apple sein Monopol auf dem legalen Markt
mit Digitalmusik unrechtmäßig ausnützt, um den Wettbewerb im Bereich
der digitalen Musikplayer zu unterlaufen. 2001 brachte Apple den
iPod auf den Markt und eröffnete 2003 sein Onlinemusikgeschäft.
Songs die über iTunes erworben werden, können nur auf dem iPod
abgespielt werden.
Bislang hat der Konzernriese über sechs Mio. iPods und mehr als 200
Mio. Songs über den Musikservice iTunes verkauft. Das von Apple
verwendete Format unterscheidet sich von dem anderer
Musikplattformen wie Napster, Realplayer oder Musicmatch, die das
weitverbreitete MP3-Format oder Microsofts Windows Media
Player-Format verwenden. Mit einem Marktanteil von 87 Prozent
dominiert Apple uneingeschränkt das Geschäft mit Digitalplayern.
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Aufsatz
verwandelt iPod zur Mini-Radiostation
Piraten-Radio für die Westentasche
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griffin |
Wer schon
immer auf seinem Radiogerät seine persönliche Hitparade hören wollte, wird
sicherlich die Entwicklung von Griffin Technologies begrüßen. Mit iTrip einem
Zusatzgerät für Apples iPod, verwandelt das US-Unternehmen den MP3-Player in
eine Mini-Radiostation. Der Benutzer kann damit seine MP3s über das Autoradio
oder den Radioempfänger einer Stereoanlage abhören. Griffin hat seinen iTrip
auf der Mac World Expo in San Francisco vorgestellt.
http://www.griffintechnology.com/products/itrip
Der Aufsatz arbeitet im UKW-Frequenzbereich von 87,9 bis 107,9 MHz. iTrip
beginnt mit dem Sendebetrieb, sobald der Benutzer den weißen Aufsatz auf
seinen iPod aufsteckt. Der Sendebereich wird direkt auf dem iPod eingestellt.
Auch die Stromversorgung wird vom MP3-Player über die Firewire-Schnittstelle
gewährleistet. Wird für 30 Sekunden keine Musik abgespielt, schaltet sich das
Gerät automatisch inaktiv. Die Reichweite von iTrip soll bis zu neun Meter
betragen.
Griffin Technologies will den iTrip im kommenden Frühjahr für 35 Dollar auf
den Markt bringen. In Europa wird der iTrip allerdings kaum mehr als ein
Piraten-Radio für die Westentasche werden. Das Gerät dürfte als UKW-Sender
kaum die benötigte behördliche Zulassung erhalten.
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