REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

I-L

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Hier stellen wir Ihnen  Rezensionen aktueller Bücher vor......

Die Buchneuerscheinungen der Jahre 2000 - 2006.

 

I     J     K     L

 

I

IBM und der Holocaust

Ich bin die Andere

Ich bin meine eigene Frau

Ikone

Illuminati

Im Jenseits ist die Hölle los

Im Rücken steckt das Messer

In den Ruinen von Berlin

In die Augen sehen

In Gestalt eines Ebers

In schlechten wie in guten Tagen

In tiefer Finsternis

In Troja ist kein Zimmer frei

Irren ist göttlich

 

J

Jahre der Freundschaft

Johann Grander

Jugendzeit - Seinerzeit

 

K

Klosterfrauen und andere Sünder

Knochengrab

Knochenlese

Kohl und die Konten

Kultur des teilens

Kurzschlüsse - Wien

L

Lasst Knochen sprechen

Leonardos Vermächtnis

Lili

Lutetias Geheimnisse

 

 


 

IBM und der Holocaust

Edwin Black

Der europaweite Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten gegen die Juden bedurfte einer reibungslosen Logistik. Kernstück dieses mörderischen Räderwerks waren vom amerikanischen Weltkonzern IBM und seiner deutschen Tochter Dehomag zur Verfügung gestellte Lochkartensysteme und Hollerith-Maschinen, Vorläufer des modernen Computers. Nach intensiven Recherchen schildert Edwin Black erstmals minutiös, wie tief IBM in die Verbrechen des NS-Regimes verstrickt war, um ihre Monopolstellung zu sichern und Millionengeschäfte zu machen.

Propyläen, ISBN- 3-549-07130-2


 

Ich bin meine eigene Frau

Mahlsdorf

fr 47.70 / eur 24.90

Wie man als schwuler Transvestit, eine Minderheit Innerhalb einer
Minderheit, Nazi-Zelt und SED-Bürokratie überlebt -und vor allem-
lebt, davon erzählt Charlotte von Mahlsdorf in ihrer ungewöhnlichen
Biographie "Ich bin meine eigene Frau".

Ein letztes Tondokument der am 30.April 2002 verstorbenen Charlotte
von Mahlsdorf.
 


 

Im Ruecken steckt das Messer

 


 

In den Ruinen von Berlin

Joseph Kanon

Im Juli 1945 landet Jake Geismar, in den dreißiger Jahren Berlin-Korrespondent der CBS, in der zerstörten ehemaligen Reichshauptstadt Berlin, die von Bombenangriffen und wochenlangem Häuserkampf verwüstet ist, in der Kinder in den Abfallen nach Essbarem wühlen, Mädchen ihre Körper für eine Zigarette verkaufen und der Schwarzmarkt der einzig florierende Wirtschaftszweig ist. Jake soll im Auftrag eines amerikanischen Magazins Reportagen über die Potsdamer Konferenz schreiben. Sein eigentliches Motiv aber, nach Deutschland zurückzukehren, ist privater Natur: Er ist auf der Suche nach Lena, seiner deutschen Geliebten, die er bei Kriegsausbruch zurücklassen musste. Doch bevor er sich auf die Suche nach ihr begeben kann, wird er in einen Mordfall verwickelt. Während vor Schloss Cecilienhof das berühmte Foto der Großen Drei -- Churchill, Truman und Stalin — geschossen wird, sieht Jake, wie ein junger amerikanischer Soldat aus dem Jungfernsee gefischt wird — mit einer Kugel im Kopf Jake wittert eine heiße Story: Was macht ein Amerikaner, ermordet und mit ungeheuer viel Besatzungsgeld bei sich, im russisch kontrollierten Teil Berlins? Sowohl die amerikanischen als auch die sowjetischen Behörden versuchen, die Umstände dieses Mordes zu verschleiern.

Bei seinen Recherchen findet Jake Lena — krank und schwach in einer halbwegs heil gebliebenen Wohnung. Er pflegt sie gesund, und ihre Romanze lebt wieder auf. Je intensiver Jake sich auf den Kriminalfall einlässt, desto tiefer gerät er in ein Netz von Korruption und politischen Intrigen. Er findet heraus, dass viele Amerikaner in den trilateral betriebenen schwarzen Markt eingebunden und an Schiebereien mit offiziellen Papieren und „Persilscheinen“ beteiligt sind — und dass eigentlich alle Deutschen Dreck am Stecken haben. Als er entdeckt, dass die Besatzungsmächte vorrangig an den deutschen Wissenschaftlern, die in Peenemünde an der Entwicklung der Raketentechnik mitgewirkt hatten, interessiert sind, gerät Jake in höchste Gefahr.

Joseph Kanon war viele Jahre Verlagsleiter bei Houghton Mifflin, New York. Seine beiden vorangegangenen international erfolgreichen Romane Die Tage vor Los Alamos und Der verlorene Spion sind im Karl Blessing Verlag erschienen. Der Autor lebt mit seiner Frau, der Literaturagentin Robin Straus, in New York. (www.josephkanon.com)

Roman

Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

608 Seiten

Geb., € [ 24,90 / € [ 25,60 / sFr 43,60

ISBN 3-89667-191-X

KARL BLESSING VERLAG, München

 

 

 


 

In Gestalt eines Ebers

Lawrence Norfolk

IN GESTALT EINES EBERS

Roman

Aus dem Englischen von Melanie Walz

352 Seiten

Geb., ca. € 24,- / DM 48,- / öS 350, / sFr 43,- (*unverbindliche Preisempfehlung)

ISBN 3-8135-0085-3

KNAUS VERLAG, München

Die kalydonische Jagd ist einer der großen Mythen der griechischen Geschichte: Der Herrscher von Ätolien dankte den Göttern für die reiche Ernte, vergaß jedoch, auch Artemis ein Opfer zu bringen. Die Göttin der Jagd und der Ernte rächte sich, indem sie einen Eber sandte, der Schafe riss und die aufkeimende Saat zertrampelte. Sechzig Heroen und eine Heroin — Atalante — versammelten sich zur Jagd, und nach schweren Verlusten trieben sie das Tier in eine Höhle.

Über 3000 Jahre später, in den Wirren des Zweiten Weltkrieges, wiederholt sich diese Jagd unter dramatischen Bedingungen: Als Junge in Rumänien erlebt der jüdische Dichter Solomon Memel die „Säuberungen“ der deutschen Truppen mit. Seine Eltern finden in Lagern den Tod, er selbst kann nach Griechenland fliehen, in eben jene Gegend, wo einst der Eber wütete. Memel schließt sich einer Partisanengruppe an, gerät in Gefangenschaft, erlangt nach der Landung der Alliierten in Thessaloniki die Freiheit wieder und wird daraufhin selbst zum Jäger. Er beteiligt sich an der brutalen Hinrichtung eines Nazi-Kommandanten.. Seine Erlebnisse als Verfolgter und als Verfolger verarbeitet er zu einem gewaltigen Versepos, „Die Keilerjagd“, das ihn schlagartig berühmt macht, aber auch den Widerspruch seiner Jugendgefährten hervor ruft und Diskussionen entfacht, ob er das historische Geschehen verfälscht habe.

Norfolk hat in der Hauptfigur seines neuen Romans deutliche Bezüge zum Leben Paul Celans hergestellt, der 1954 ein Gedicht mit dem Titel „In Gestalt eines Ebers“ veröffentlichte. Wie Solomon Memel wuchs auch Celan in Rumänien auf; verlor seine Eltern im Lager und sah sich später durch alte Weggefährten dem Vorwurf ausgesetzt, er habe seine Vergangenheit mystifiziert. Norfolk faszinieren diese Brüche und Rätsel, denn sie entsprechen seinem Verständnis von Geschichte: Es gibt keine verbürgten historischen Wahrheiten jenseits der sinnlichen Erfahrung, wohl aber archetypische Charaktere und Konstellationen, die in wiederholten Spiegelungen zum Vorschein kommen.

Lawrence Norfolk wurde 1963 in London geboren, studierte am King‘s College in London und war Dozent. Sein erster Roman Lemprü ‘s Wörterbuch wurde 1991 mit dem Somerset Maugham Preis ausgezeichnet. Auch sein zweiter Roman, Ein Nashorn für den Papst (1996), erhielt begeisterte Kritiken. Norfolk, dessen Romane in 26 Sprachen übertragen wurden, lebt heute in London.


 

In Troja ist kein Zimmer frei

Tony Perrottet

Das Römische Imperium hat uns viel hinterlassen, aber nur Eingeweihten ist bekannt, dass die Römer die erste Tourismusindustrie der Welt betrieben haben. Tony Perrottet reiste nach ein gehender Lektüre alter Texte und nach dem Studium der Kopien römischer Papyruslandkarten auf malerischen, aber anstrengenden Routen in die Urlaubsparadiese der Antike. Er berichtet von erstaunlichen Erlebnissen an Italiens Küsten, an griechischen und ägyptischen Ausgrabungsstätten und auf dem Weg nach Troja. Sein überraschendes Fazit: Wie ähnlich sind sich doch die Angebote der Touristik im 1. und im 21. Jahrhundert!

Als die Römer nicht mehr ausschließlich reisten, um in fernen Gebieten Handel zu treiben, fuhren sie ans Meer, um zu faulenzen, kinderreiche Familien fanden preiswerte Unterkünfte in Ostia, Reiche fühlten sich in erlesenen 4-Sterne-Hotels am Golf von Amalfi wohl, oder sie suchten Zerstreuung auf Capri. Wo immer sie hinkamen, erwarteten sie Heerscharen von Fremdenführern und Animateuren, die ihnen das Blaue vom Himmel herunterlogen und es hauptsächlich auf ihr Geld abgesehen hatten. Ein Lamento eines Römers nach einem Besuch der ägyptischen Hafenstadt Alexandria spricht Bände: Unus illis deus nummus est — sie beten nur einen Gott an: Cash!

Auch andere verblüffende Übereinstimmungen von einst und jetzt fand Perrottet: die Unsitte, sich mit Graffiti an Tempelmauern zu verewigen; die Neigung, an Ausgrabungsstätten Tonscherben zu klauen; allüberall die kitschigsten Reproduktionen erhabener Kunst zu erwerben und in banalen Unterhaltungsshows mitzuwirken. Eine Darbietung allerdings gibt es in unseren Tagen nicht mehr. Ägyptenreisende der Antike pflegten Nilkrokodile ans Ufer zu locken, ihnen Wein einzuflößen, um anschließend deren Zähne zu putzen.

Was die alten Römer im Urlaub ärgerte, das störte auch Perrottet auf ihren Spuren: Nepper und Schlepper und ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Seinen Ärger aber kommentiert er, wie schon die römischen Satiriker, höchst locker, ironisch und charmant.

Tony Perrottet 1961 in Sydney geboren, studierte an der dortigen Universität Geschichte.Seit 1986 als Journalist und Reiseschriftsteller tätig. Beiträge für Esquire, New York Times, die Londoner Sunday Times und Geo. 1997 erschien bei HarperCollins 0ff The Deep End: Travels In Forgotten Frontiers. Perrottet lebt mit Frau und Sohn in New York.

Bildungs- und Vergnügungsreisen in der Antike

Aus dem Amerikanischen von Karin Schuler und Enrico Heinemann

512 Seiten  / Geb., € 23,90 {D] 1€ 24,60 [ / sFr 41,90

ISBN 3-89667-146-4

KARL BLESSING VERLAG, München


Johann Grander

Susanne Dobesch

 

Biographie von Johann Grander erschienen
 
Ein faszinierender Weg
 
Obwohl er nur sieben Jahre Volksschule absolvierte, stellte er die wissenschaftliche Welt vor ein Rätsel. Allerdings zeichnet sich nach jahrelangen Auseinandersetzungen eine Annäherung zwischen den sogenannten Naturforschern und der traditionellen Wissenschaft ab. Johann Grander hat es geschafft, vom missverstandenen Querdenker, der entgegen allen Widerständen der Wissenschaft, die Meinung vertrat, dass Wasser in der Lage sei Informationen aufzunehmen und abzugeben, zu einem ernstzunehmenden (jesprächspartner von innovativen Kreisen der Wissenschaft zu werden. Nach der hohen Auszeichnung, die er im letzten Jahr erhalten hat, nämlich dem Silbernen Ehrenzeichen der Russischen Akademie der Naturwissenschaft, hat er heuer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst für seine Entdeckung der "Wasserbelebung" erhalten. Es war ein weiter Weg von den ersten internationalen Anerkennungen in China und Moskau bis hin zur heimischen Ehrung. Die Biographie von Johann Grander zeichnet seinen Werdegang vom Tiroler Arbeiterkind, über harte und entbehrungsreiche Zeiten, zum anerkannten Entdecker, der bis dahin noch unbekannten Eigenschaften des Wasser. Die "Grander -Effekte", also die Wirkung des von ihm entwickelten "belebtem" Wasser, werden heute von mehr als 200 000 Anwendern weltweit genutzt. Johann Grander ist ein Symbol für die Auseinandersetzung zwischen jenem traditionellen Flügel der universitären Naturwissenschaft, der Wasser auf die Formel H20 reduziert sehen will und Naturbeobachtern, die ähnlich den Homöopathen, dem Wasser unglaubliche Fähigkeiten zuordnen. Von verbessertem Pflanzenwuchs, über die Reduktion von Wasch- und Spülmitteln im Haushalt, über gesteigertes Wohlbefinden, berichten begeisterte Anwender von Granders "belebtem" Wasser. Der Durchbruch für die Grander Technologie kam, als sich einerseits große Industriebetriebe der Erkenntnisse annahmen und begannen den "Grander-Effekt" zur Reduktion von Bioziden zu nutzen und andererseits weltweit anerkannte, internationale Forschungsinstitute von China bis Russland sensationelle Ergebnisse bei Tests mit der Grander - Technologie veröffentlichten. In Österreich ergriff die Technische Universität in Graz die Initiative und kam ebenfalls zu überzeugenden Ergebnissen. Immer mehr Ärzte beschäftigten sich mit Granders "belebtem" Wasser. Ein vorläufiger Höhepunkt war ein erstes internationales Mediziner-Treffen im Jahr 2000 in Wien. Untrennbar mit seinen Erkenntnissen ist der Lebensweg und das geographische, soziale und kulturelle Umfeld Granders verbunden. Der Autorin Susanne Dobesch ist es gelungen, diese harmonische Synthese zwischen der Person, seinem Lebensweg und seinen Entdeckungen glaubhaft und spannend darzustellen.

 

Uranus, ISBN-3-901626-29-9

 


 

Jugendzeit - Seinerzeit

Thea Leitner

Bürgerliches Leben zwischen Sachsen und Wien 1921-1938

Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2002, ISBN 3-8000-3843-9
210 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
€19,9/sFr36

Erinnerungen - Thea Leitner erzählt ihre Jugend

Die Bestseller-Autorin Thea Leitner erzählt in ihrem neuesten Buch von ihrer
Kinder- und
Jugendzeit in den Jahren 1921 bis 1938. Sie erzählt von einer Welt, die es
nicht mehr gibt
und die mittlerweile sehr fremd wirkt: Es ist eine Welt ohne Kreditkarten,
Kugelschreiber und
Waschmaschinen, eine Welt ohne Computer und Antibaby-Pille.

Die Autorin hält Rückschau auf ihr Leben und zeichnet dadurch ein Bild von
dieser vergangenen Zeit. Einer Zeit, in der ein kleines Eis fünf Groschen (€ 0,004)
kostete, in der man
glaubte, von Vanilleeis sterben zu können und in der Mädchen dachten, dass
ein Kuss
Sünde sei und man vom Tango-Tänzen schwanger werden könne ...

Thea Leitner

Sie studierte Malerei, Kunstgeschichte und Sprachen, wurde Journalistin und
schließlich Schriftstellerin. Nach
zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern gelang ihr mit dem Titel »Habsburgs
verkaufte Töchter« der erste
Bestseller im Sachbuch-Bereich. Für dieses Werk erhielt sie das »Goldene
Buch« für über 50.000 verkaufte
Exemplare. Weitere Spitzentitel folgten.
 


 

 

Klosterfrauen und andere Sünder

Walter Keady

KLOSTERFRAUEN UND ANDERE SÜNDER

Roman

Aus dem Englischen von Gerlinde Schermer-Rauwolf und Robert A. Weiß

320 Seiten

Geb., €21,-! DM42,-! öS 307, / sFr 37,80     (*unverbindliche Preisempfehlung)

ISBN 3-89667-095-6

KARL BLESSING VERLAG, München

Was Mary McGreevy sich einmal in den Kopf gesetzt hat, das führt sie auch durch. Als ihre große Jugendliebe an einer Lungenentzündung erkrankte und in Lebensgefahr schwebte, versprach sie Gott, den Schleier zu nehmen, wenn er doch nur ihren Kevin rette. Das Wunder geschah, Mary hielt Wort und trat ins Kloster ein. Niemand in Kildawree konnte das verstehen, am wenigsten Kevin, der überstürzt ein anderes Madchen heiratete.

Sechzehn Jahre sind seither vergangen, sechzehn Jahre hat Mary es in dem Mater-Dolorosa Orden ausgehalten. Nun liegt ihr Vater im Sterben, und Mary ahnt, dass ihr die Oberin, wie

schon beim Tod ihrer Mutter, auch diesmal wieder die Reise in die Heimat verbieten würde.

Der Nonne bleibt fast nichts anderes übrig, als heimlich aus dem Kloster zu fliehen. Am

Sterbebett vermacht ihr der Vater den Hof, den Mary ganz allein bewirtschaften will.

Father Mulroe, der in Kildawree äußerst beliebt ist, spürt schon bei seiner ersten Begegnung mit dem neuen Gemeindemitglied Marys Entschlossenheit, nie mehr ins Kloster zurückzukehren, und erwirkt für sie einen Dispens vom klösterlichen Gelübde. Doch zu seinem Entsetzen muss er feststellen, dass Mary nicht nur dem Ordensleben abgeschworen hat, sondern zunehmend am Glauben zweifelt. Alle noch so gut gemeinten Überzeugungsversuche fallen bei dieser äußerst belesenen und gebildeten Frau auf unfruchtbaren Boden.

Zu allem Überfluss verkündet die rothaarige und immer fröhliche Ex-Nonne auch noch lauthals, dass sie unbedingt ein Kind haben will, aber nicht im Traum daran denke, sich an einen Mann zu binden. Tatsächlich bringt sie ein Jahr später ein gesundes Mädchen zur Welt. Jedes Gemeindemitglied hat seine eigene Version, wer von den vielen Verehrern, die Mary zu Kuchen und Tee bei sich einlud, denn der Erzeuger sein könnte. Ein großes Rätselraten setzt an. Als auch Father John Mulroe in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen wird, schreitet der Erzbischof ein und versetzt den beliebten Priester ans Ende der Welt. Jetzt ist in Kildawree endgültig der Teufel los

Walter Keady wuchs auf einer Farm in Westirland auf und arbeitete für den irischen Civil Service. Er war mehrere Monate als katholischer Missionspriester in Brasilien tätig. Heute lebt er mit seiner Familie in Hudson Valley bei New York. Sein erster Roman Gottesdiener und andere Liebhaber erschien 1999 bei Blessing.


 

 

Kohl und die Konten

Klaus Dreher

Eine schwarze Finanzgeschichte

Wer den Parteispendenskandal der CDU zu einem Kavaliersdelikt herunterredet, der verschweigt, wie Kohl mit schwarzen Geldern Politik machte, Strippen zog und die Demokratie aushöhlte. Klaus Dreher zeigt, daß das illegale Finanzgebaren System hatte und bis in die Mainzer Jahre Helmut Kohls zurückreicht.

Tragende Säule des Kohlschen Systems der Machterhaltung war eine Konstruktion aus schwarzen Kassen, trüben Geldflüssen, finanziellen Gefälligkeiten und Strafen. Mit Zuwendungen schaffte Helmut Kohl sich Loyalität und isolierte so Widersacher und parteiinterne Gegner. Das sicherte ihm über 25 Jahre den CDU-Vorsitz, 16 Jahre regierte er die Bundesrepublik. Nur wenige Getreue waren in diese Praktiken eingeweiht.

Klaus Dreher, der intimste Kenner des Politikers Helmut Kohl, hebt den Mantel der Geschichte von Wiedervereinigung und europäischer Annäherung, unter dem Kohl anderes gerne verborgen gehalten hätte.

Zum Autor

Klaus Dreher, Jahrgang 1929, berichtete als politischer Journalist für die F.A.Z., die Badische Zeitung und die Süddeutsche Zeitung, deren Bonner Büroleiter er von 1972 bis 1993 war. Er beobachtet Helmut Kohl seit dessen politischen Anfängen in Rheinland-Pfalz und widmete ihm die bislang fundierteste Biographie »Helmut Kohl. Leben mit Macht« (DVA 1998). Außerdem ist von Klaus Dreher in der DVA erschienen »Treibhaus Bonn, Schaubühne Berlin. Deutsche Befindlichkeiten« (1999).

216 Seiten DVA

Gebunden mit Schutzumschlag

€ 18,90 1 sFr 33, 60

 


 

Knochenlese

Kathy Reichs


Roman
Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr
384 Seiten
Geb.,€ [D] 23,- / € [A] 23,70 / sFr 38,80
ISBN 3-89667-198-7
Im Jahr 1982, während des Bürgerkriegs in Guatemala, stürmte ein
Militärkommando das
kleine Bergdorf Chupan Ya und verschleppte, quälte und tötete Frauen und
Kinder. Zwanzig
Jahre danach versucht eine Menschenrechtsorganisation, die lang
verschwiegene Bluttat auf-
zuklären. Dr. Tempe Brennan hilft bei der Identifizierung der Opfer, doch
die Regierung
scheint weder an ihrer Unterstützung noch an Aufklärung interessiert zu
sein. Spuren werden
verwischt, Beweismittel beschlagnahmt. Als schließlich Tempes Kollegen Opfer
eines Atten-
tats werden, ist klar, dass die Machthaber von heute in ihrer Kaltblütigkeit
den Anhängern
vergangener Regimes mehr als ebenbürtig sind.
Währenddessen ist Bartolome Galiano, Polizist in Guatemala City, mit einem
nicht minder
grausamen Fall befasst. Vier junge Frauen sind verschwunden, eine von ihnen
wird ermordet
in einem Faultank gefunden. Da eines der Mädchen kanadische Staatsbürgerin
war, bittet Ga-
liano Tempe um Hilfe, und auch in diesem Fall werden die Ermittlungen massiv
behindert.
Mit dem Segen hoher Regierungsbeamter ist es dem hiesigen forensischen
Anthropologen,
Dr. Heeter Lueas, ein Leichtes, die Funde der beiden Ermittler zu
beschlagnahmen und sie
vom Tatort fernzuhalten. Warum er das tut, versteht Tempe zunächst nicht.
Doch ein erschüt-
terndes Detail kann sie aufdecken: Die junge Tote war schwanger.
Die beiden Schauplätze in Chupan Ya und Guatemala City fordern Tempe viel
ab. Umso an-
genehmer, dass sich gleich zwei Männer um sie bemühen; Denn nicht nur ihr
neuer attraktiver
Kollege Galiano kommt ihr im Laufe der Ermittlungen näher. Auch Andrew Ryan
aus Mont-
real, der immer dann auf der Bildfläche erscheint, wenn sie in
Schwierigkeiten steckt, hat of-
fenbar seine Zuneigung zu Tempe wiederentdeckt. Südamerikanischer Charme
oder kanadi-
scher Schalk: Zumindest ihr Liebesleben bringt sie in eine Zwickmühle der
erfreulichen Art.
Währenddessen wird Dr. Hector Lucas von Tempe und Galiano als skrupelloser
Wissen-
schaftler entlarvt, der mit embryonalen Stammzellen einen lukrativen Handel
betreibt. Mit
seinem Wissen um die Wahrheit von Chupan Ya konnte er sich dafür bei der
Regierung einen
Freibrief erpressen. Nun hat er jedoch nichts mehr zu verlieren und setzt
alles daran, Tempe
für immer zum Schweigen zu bringen ...
Kathy Reichs wurde in Chicago geboren. Sie unterrichtet an der University of
North Carolina
und ist eine von nur fünfzig zugelassenen forensischen Anthropologen in
Kanada und den
USA. Nach Tote lügen nicht, Knochenarbeit und Lasst Knochen sprechen erklomm
zuletzt
auch Durch Mark und Bein die internationalen und deutschen Bestsellerlisten.
www.kathyreichs.com


 

Kultur des teilens


Einladung zu einem dialogischen Leben


Verlag Carl Ueberreuter, Wien 2002, ISBN 3-8000-3844-7
ca. 180 Seiten, Leinen mit Schulzumschlag
€19,97 sFr 36


Solidarische Wege aus der Ellbogen-Gesellschaft
Wir leben in einer geTEILten Welt und die meisten TEILungen sind unfair.
Aber gerade
dadurch werden Feindschaften gezüchtet und liebevolles Zusammenwirken
verhindert, sagt
Prof. Dr. Rotraud A. Ferner.
Um selbst nicht »von oben herab« zu dozieren, wählt die engagierte Autorin
in diesem Buch
die Form von Briefen an einen Kollegen aus einem anderen Kulturkreis, von
dem offen
bleibt, ob er Arzt, Psychotherapeut oder Priester ist, und in dessen Person
sie eigene
Erfahrungen und solche von Freund/inn/en und Klient/inn/en verdichtet. So
ist dieses Buch
nicht nur eine fundierte Anleitung zur Überwindung von starren
Weltanschauungen,
egozentrischen Interessenvertretungen, Generationenkonflikten,
Fremdenfeindlichkeit und
Geschlechtergegensätzen, sondern »lebt« diese Überwindung in den Briefen
auch vor.
Rotraud A. Ferner
Geboren 1944. Psychoanalytikerin, mehrfach ausgebildete Psychotherapeutin,
Juristin und diplomierte
Erwachsenenbildnerin. Seit 1984 leitet sie ihr eigenes Institut für
Projektberatung, Personal Training und
Supervision und ihre Praxis als Psychotherapeutin, Gesundheitspsychologin,
Lebens- und Sozialberaterin und
Supervisorin. Sie unterrichtet als einzige Hochschulprofessorin an der
Universität Wien Gewaltprävention.
Unter ihrer wissenschaftlichen Leitung stehen mehrere Lehrgänge an der
Wiener Internationalen Akademie für
Ganzheitsmedizin.
 


 

Kurzschluesse - Wien

Ilse Aichinger - Buch und CD

Edition Korrespondenzen

 


 

Lili

Das wilde Leben in Peking

Annie Wang

Lili

 

Lilli liebt ihre Heimat China, doch ihre Freiheit liebt sie noch mehr — insbesondere seit sie aus dem Gefängnis entlassen wurde, bestraft für „lasterhaftes Benehmen“ und „korrupten Lebensstil“. Nun schlägt sie ihre Zeit tot, und manchmal spielt sie in einem Luxushotel vor ausländischen Gästen auf ihrer Erhu, einer traditionellen chinesischen Geige. Als sie die Gelegenheit bekommt, in den Steppen der Inneren Mongolei zu musizieren, sagt sie begeistert zu. Eines Nachts sitzt sie allein vor den Jurten und spielt die getragene Melodie „Herbstmond über dem Han-Palast“, da spricht sie der amerikanische Journalist Roy an, in perfektem Chinesisch. Seine Augen sind von der Farbe, wie Lili sich das Meer vorstellt, und ihr Gespräch ist offen und unbefangen, wie es unter Chinesen unmöglich wäre. Lili verliebt sich in ihn, die beiden durchstreifen gemeinsam Pekings ausgeflipptes Künstler- Milieu, und Lili zieht in Roys luxuriöse Wohnung.

Im chinesischen Volk wird die Forderung nach Demokratie laut. Studenten versammeln sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens, und es herrscht tagelang die ausgelassene Atmosphäre eines Rockkonzerts. Lili lässt sich anstecken von der Begeisterung aller Bürger; sie ist ergriffen von dem Gefühl, „Teil von etwas zu sein, das größer ist als man selbst“. Doch als Roy plötzlich spurlos verschwindet, als am 4. Juni 1989 Soldaten auf die friedlichen Menschen schießen, muss Lili erkennen, dass ihre Ideale in ihrer Heimat keine Zukunft haben.

ANNIE WANG

wurde 1972 in Peking geboren und wuchs dort auf Sie studierte Journalismus, ging 1993 in die USA und setzte ihr Studium in Berkeley fort. Lange war sie im Pekinger Büro der WASHINGTON POST tätig und arbeitet nun als Übersetzerin für das US-Außenministerium. Nach mehreren chinesischen Romanen ist LILI das erste Buch, das Wang auf Englisch schrieb.

Roman

Originaltitel: Lili — A Novel ofTiananmen

Aus dem Amerikanischen von Margarete Längsfeld

Umfang: ca. 320 Seiten Format: 13,5 x 21,5 cm ca. € 21,90 [ 38,50 ISBN 3-89667-176-6

 


Illuminati

Dan Brown

Lübbe

€ (D) 24,90     ISBN  3-7857-2235-4


In tiefer Finsternis

John Connolly

Ullstein

446 Seiten

€ (D) 19,95 / CHF 35,00    ISBN   3-550-08475-7

 


 

 

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:03
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE