REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Hypertonie

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Bluthochdruck steigt weltweit dramatisch
Bis 2025 mehr als 1,5 Mrd. Menschen betroffen

Mehr als 1,5 Mrd. Menschen werden bis zum Jahr 2025 unter hohem Blutdruck leiden. Am meisten betroffen werden mit Zweidrittel der Patienten die ärmsten Länder der Welt sein. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Tulane University http://www2.tulane.edu gekommen. Werden nicht entsprechende Behandlungsverfahren und Präventionsstrategien entwickelt, sterben Mio. Menschen an Herzanfällen und Schlaganfällen, schreiben die Forscher in dem Fachmagazin The Lancet. http://www.thelancet.com Sie machen Veränderungen in der Ernährung und das Ansteigen der Trägheit für diese Entwicklung verantwortlich. Bis jetzt war Bluthochdruck vor allem in reicheren Ländern ein Problem.

Das Team um Jaing He sammelte die Daten von 30 verschiedenen Studien mit mehr als 700.000 Teilnehmern aus allen Teilen der Welt. Im Jahr 2000 litten 972 Mio. Menschen unter hohem Blutdruck. Ein Drittel der Betroffenen lebte in Entwicklungsländern und zwei Drittel in der westlichen Welt. Basierend auf Trends gehen die Forscher davon aus, dass die Verbreitung des Bluthochdrucks bis 2025 um 60 Prozent auf 1,56 Mrd. Menschen ansteigen wird. Der größte Anstieg, 80 Prozent, wird in der Dritten Welt, stattfinden. Für die westliche Welt wird nur ein Anstieg von 24 Prozent vorhergesagt. Am stärksten betroffen werden China und Indien sowie Regionen Lateinamerikas und der Karibik sein. He erklärte, dass kardiovaskuläre Erkrankungen weltweit derzeit für 30 Prozent der Todesfälle verantwortlich seien. In Zukunft sei eine weltweite Epidemie von Schlaganfällen und Herzanfällen vorstellbar. Die für 2025 errechneten Schätzungen seien wahrscheinlich noch zu optimistisch.


 

Sonnenlicht senkt hohen Blutdruck
Entdeckung erhielt Arnold-Rikli-Preis
 

UV-Strahlung senkt hohen Blutdruck. Das haben Wissenschaftler der Freien Universität Berlin http://www.fu-berlin.de festgestellt. Sie bestrahlten Hypertonie-Patienten im Verlauf von sechs bis zehn Wochen wiederholt mit natürlichen, also dem Sonnenlicht entsprechenden UV-Spektren. Die während dieser seriellen Lichttherapie erzielte Senkung des systolischen und diastolischen Blutdrucks war sogar noch bis zu neun Monaten nach der Behandlung messbar.
 

Wird durch die Haut ausreichend Sonnenlicht aufgenommen, regt das die Vitamin-D-Produktion im Körper an. Vitamin D beeinflusst das Immunsystem und den Knochenstoffwechsel. Darüber hinaus ist es an der Herz-Kreislaufregulation beteiligt. Einer Studien-Kontrollgruppe verabreichten die Forscher allerdings ausschließlich Vitamin-D-Tabletten und verzichteten auf eine Bestrahlung mit UV-Licht. Doch obwohl dadurch vergleichbar hohe Vitamin-D-Konzentrationen erreicht wurden, blieb der blutdrucksenkende Effekt aus. Die biologische Wirkung basiert demnach auf der UV-Strahlung. Die Entdeckung erhielt den mit 12.000 Dollar dotierten Arnold-Rikli-Preis 2001.
 


 

Bluthochdruck-Gene entdeckt
Neue Medikamente in Sicht
 

Ein Forscherteam unter der Leitung von Richard P. Lifton http://www.hhmi.org/news/lifton4.html hat zwei neue Gene entdeckt, die den Blutdruck beim Menschen steuern. Identifiziert wurden die für Pseudohypoaldosteronismus Typ II (PHAII) verantwortlichen Gene WNK1 und WNK4. Diese Krankheit führt durch gesteigerte Salzresorption der Nieren und beeinträchtigte Sekretion von Kalium und Wasserstoff-Ionen zu Bluthochdruck. Die Ergebnisse könnten neue Ziele für Blutdruck-Medikamente auf molekularer Ebene bieten, berichtet Science www.sciencemag.org
 

Obwohl PHAII auf eine bisher unbekannte Ursache von Bluthochdruck hinzuweisen schien, gestaltete sich laut Lifton das Aufspüren der genetischen Wurzeln in betroffenen Familien schwierig. "Patienten mit dieser Krankheit bekommen Bluthochdruck eher als Erwachsene und die abnormalen Kalium- und Säurewerte sind variabel. Das erschwerte die Forschungsarbeiten zusätzlich."
 

In der Folge identifizierte das Team zwei Familientypen, einen mit einer Genmutation auf dem Chromosom 12 und einen anderen mit einer Mutation auf dem Chromosom 17. Damit waren die für die Lokalisierung der mutierten Gene notwendigen Informationen vorhanden. Bei der Analyse der genetischen Daten des ersten Familientyps konnte nachgewiesen werden, dass die Erkrankung auf die Löschung eines DNA-Segments in einer großen Region des Chromosoms zurückzuführen ist.
 

Von Bluthochdruck ist weltweit rund ein Viertel aller Erwachsenen betroffen. Er gilt als wichtiger Risikofaktor bei Schlaganfällen, Herzerkrankungen und kongestivem Herz- und Nierenversagen. Details: http://www.hhmi.org/research/investigators/lifton.html
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:03
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE