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Deutschland hat gewählt: Die beliebtesten Hotels 2004
51.000 Teilnehmer gaben Stimme ab - Qualität und Service zählen wieder

Über 51.000 Hotelgäste haben mit ihren Wahlkarten die beliebtesten Hotels Deutschlands gewählt. Bei der Wahl haben insgesamt 536 Hotels teilgenommen. Am Samstag, den 15. Januar, feierten die Gewinnerhotels bei der offiziellen Prämierungsveranstaltung mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Show im Abacus Tierpark Hotel Berlin ihre Auszeichnung. Die Wahl gilt auch als ein Zeichen dafür, dass Hotels bei ihrem Ringen um Gäste wieder verstärkt auf Qualität und Service setzen und nicht nur über den Preis verkaufen.

"Die Preisträger haben guten Grund zum Feiern, denn die Auszeichnung ist für alle prämierten Hotels mindestens soviel wert wie ein zusätzlicher Stern. Herkömmliche Klassifizierungssysteme berücksichtigen zwar die Ausstattung und Serviceangebote von Hotels, nicht aber den Hotelgast und seine Meinung. Bei unserer Bewertung bekommen die Hotels direktes Feedback ihrer Gäste. Somit können die Hotels auf jede Kritik und Anregung direkt antworten", erklärt Wolfgang Giereth, Geschäftsführer der EHF (Einfach Hotels Finden) Werbung & Verlags GmbH und Initiator des Awards, der nun bereits zum zwölften Mal verliehen wurde.

Die Wahl stand unter dem Motto: Die beste Werbung ist die Empfehlung von Gästen. Bei dem Verfahren bewerten Hotelgäste selbst mit Hilfe von Gäste-Wahlkarten, die in den teilnehmenden Hotels aufliegen, die Hotels und vergeben Noten. Die Bewertung erfolgt in den Bereichen "Service", "Preis- Leistungsverhältnis", "Zimmer" und "Gastronomie". Die ausgefüllten Wahlkarten wurden vom EHF Verlag ausgewertet und die Ranglisten in den einzelnen Hotel-Kategorien erstellt.

Mit der Wahl will die EFH auch demonstrieren, dass die Bedeutung von Qualität und Service im Hoteltourismus wieder zunimmt. "Als Gast sollte man nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität eines Produktes achten. Dies gilt besonders für touristische Angebote wie Tagungen, Ferien/Urlaube, Wellnessangebote oder auch nur für Hotel-Übernachtungen", erklärt Giereth.

Die Gewinner der diesjährigen Wahl sind:

Die Top 3 in der 2-Sterne-Kategorie:
Platz1: Hotel zur Linde in 26892 Heede
Platz2: Hotel zur Linde in 27308 Kirchlinteln
Platz3: Hotel Monaco in 80336 München

Die Top 3 in der 3-Sterne-Kategorie:
Platz1: Pommerscher Hof in 17424 Seebad Heringsdorf
Platz2: Am Ellernteich in 26180 Rastede
Platz3: Singender Wirt in 94353 Elisabethszell und Hotel Bonn in 34225 Baunatal

Die Top 3 in der 4-Sterne-Kategorie:
Platz1: Ringhotel Ahlbeck Ostseehotel in 17419 Seebad Ahlbeck
Platz2: Romantik Hotel Historischer Krug in 24988 Flensburg
Platz3: Silence Parkhotel in 82435 Bayersoin

Die Top 3 in der 5-Sterne-Kategorie:
Platz1: Hotel & Resort Die Wutzschleife in 92444 Rötz
Platz2: Grand Hotel Esplanande in 10785 Berlin
Platz3: Hotel Neptun in 18119 Rostock

Weitere Informationen wie z.B. zu den Hotel-Ranglisten und Hotelinformationen finden sich auf der Internetplattform http://www.beliebteste-Hotels.com .
 


 

Hotel-Klassifizierung: "Superior" kommt als Marketinginstrument

Die Hotel-Klassifizierung ist ein in der Branche und in der Öffentlichkeit stets aktuelles Thema. Es wird viel darüber gesprochen, und manchmal auch kritisiert.

Grundlage für die Klassifizierung sind die Richtlinien, die 2001 auf Grund einer umfassenden Gästebefragung neu erstellt wurden. Sterneklassen geben eine Brandbreite an. Den permanenten Weiterentwicklungen in Technik und Technologie versucht der Fachverband stets Rechnung zu tragen.

Die Anpassung der Klassifizierungsrichtlinien an die laufenden Veränderungen erfolgt durch Evaluierung. Der Fachverband Hotellerie hat ein solches Verfahren im Jahr 2004 eingeleitet.

Ein Vergleich der EU-Länder (inklusive Schweiz) zeigt, wie es in anderen Ländern funktioniert und welche Besonderheiten es bei ihnen gibt. Eindeutig dabei ist: International gibt es nur fünf Sternekategorien und keine "halben" Sterne. Der Ruf jener Viersterne-Hotels, die ihren Gästen ein Mehr an Service- und Dienstleistungen bieten und dies entsprechend zum Ausdruck bringen wollen, wurde von den Fachorganisationen Hotellerie aber sehr ernst genommen.

"Für uns galt es nun, sowohl den internationalen Gepflogenheiten als auch dem Wunsch jener österreichischen Hoteliers zu entsprechen, die innerhalb ihrer Sterneklasse herausragen", stellte der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, Hans Melcher, Freitag in einem Pressegespräch fest. "Dazu werden wir nun eine Veränderung am Bewertungssystem vornehmen. Es wird flexibler sein, d.h. es werden nicht alle Bewertungskriterien Muss- bzw. k.o.-Kriterien  sein. Einige übererfüllte Kriterien können dann manches andere Kriterium aufwiegen, solange die Richtlinie eingehalten wird", ergänzte Gabriele Leitner, Geschäftsführerin des Fachverbandes Hotellerie.

Hoteliers, die in ihrer Kategorie "mehr anbieten", insbesondere zusätzliche Dienstleistungen, wollen dem Gast ihre Leistungen entsprechend kommunizieren und dafür einen angemessenen Verkaufspreis erzielen. "Wir haben uns wirklich bemüht, hier einen Weg zu finden. International gibt es nur 5 Sterne-Klassen/Kategorien bei der Auszeichnung der Hotels. Das kann Österreich nicht durchbrechen und einen Alleingang wagen. Aber mit dem Prädikat "Superior" wird ein gangbarer Weg beschritten werden", stellt Melcher fest.

"Superior" kommt als ein Marketinglabel, welches die besonderen Leistungen eines Hauses heraushebt. Dieses Zertifikat erhalten jene Betriebe, die den Richtlinien entsprechen und sich einem Mystery-Guest-Prozedere unterziehen.

Die Kommission überprüft das Haus in der herkömmlichen Weise. Erreicht es ca. 90 % der Gesamtpunkteanzahl, dann kann es um einen "Mystery-Guest" ansuchen.

Die Fachgruppen Hotellerie in den Bundesländern werden nach wie vor für ihre Ein- bis Vier-Sterne-Betriebe den Kommissionsbesuch als Serviceleistung tragen.  "Es ist absolut hervorzuheben, welch großer Arbeitsaufwand hier von den Kommissionsmitgliedern - die für diese Zwecke oft tausende Kilometer pro Jahr unterwegs sind - geleistet wird", unterstreicht Melcher.

Der "Mystery-Guest"-Besuch wird von unabhängigen Profi-Testern durchgeführt. Diese Kosten sind vom Betrieb zu tragen. Die Anmeldung erfolgt via Fachgruppe im jeweiligen Bundesland.

Die Umsetzung der Evaluierung (Checklisten, Punktebewertung, Selbstcheck aus dem Internet) wird mit Sommer 2005 erfolgen. Derzeit sind die Umsetzungsarbeiten soweit fortgeschritten, dass Pilotklassifizierungen (mit den neuen verdichteten Checklisten) und das letzte Finish bis zum Mai vorliegen werden. Dann soll die neue Form des Klassifizierungsprozedere beschlossen werden. "Wir rechnen ab dem 2. Halbjahr 2005 mit der Klassifizierung in neuer Form", fasst Melcher zusammen.

 


 

Mehr Durchblick für Hoteliers

STAHR, das neue Abrechnungssystem für Gastronomie und Hotellerie, könnte schon bald zum Standard für die rund 14.000 Hoteliers in Österreich werden. Es stellt die Grundlage für die Abrechnung von Profit-Centers und Kostenstellen eines gastronomischen Betriebs dar. Sämtliche Berichte, die ein Unternehmer zur Abrechnung von Erlösen und Kosten benötigt, sind standardisiert. Die Entwicklung des Systems wurde durch Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer Österreich, Österreichische Hotel- und Tourismusbank und Österreichische Hoteliervereinigung unterstützt.

"Mehr Mut, den eigenen Zahlen ins Auge zu schauen", forderte Mag. Heinz Huber, Professor für Hotelmanagement und Autor des Fachbuches über STAHR, am Dienstag bei der Buchpräsentation in Wien. Huber:
"STAHR stellt sicher, dass die im Controlling gewonnenen Zahlen in der Branche absolut vergleichbar sind. Dadurch können Hoteliers in den einzelnen Leistungsbereichen (Profit Centers) ihre Kennzahlen genau analysieren und mit anderen Betrieben in Relation setzen".

Bisher rechneten die verschiedenen Organisationen der heimischen Tourismuswirtschaft mit unterschiedlichen Kennzahlen, wodurch die Vergleichbarkeit nicht gegeben war. Nun sind sämtliche benötigte Kennzahlen standardisiert. Buchautor Huber: "Im Sinne der betriebswirtschaftlichen Effizienz der Branche war es höchst an der Zeit, ein derartiges Abrechnungssystem zu entwickeln. Das Buch will die Gastronomen und Hoteliers ermuntern, nicht zuletzt als Vorbereitung auf Basel II, für mehr Transparenz in ihren Zahlen zu sorgen".

STAHR soll als allgemeiner Standard für die Aus- und Weiterbildung herangezogen werden. "Der Fachverband Hotellerie gratuliert zu dieser Arbeit. Das Buch bietet eine gute Unterstützung für die Betriebe und ist genau auf die vorherrschenden KMU-Strukturen zugeschnitten", sagte die Geschäftsführerin des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Gabriele Leitner, bei der Buchpräsentation. "Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Buch in allen Schulen Verwendung findet".

Das Fachbuch wurde im Trauner Verlag (Linz) herausgegeben und ist zum Preis von 53,50 Euro erhältlich.


 

Hotelzimmer mit Augen-Scanner
Die menschliche Iris als Zimmerschlüssel

 

Das Technologieunternehmen LG http://www.lgiris.com hat ein System entwickelt, das den Zutritt in ein Hotelzimmer über einen Iris-Scann autorisiert. In dem Nine Zero Hotel http://www.ninezero.com in Boston sind die biometrischen Augenscanner bereits in Verwendung.

Betritt der Gast sein Hotelzimmer zum ersten Mal, genügt ein schnelles Augenrollen in eine bei der Zimmertür angebrachte Kamera und ein digitales Bild der Iris wird gescannt. Die Iris wird so zum ewigen Zimmerschlüssel. Ohne mit einem Hotelangestellten sprechen zu müssen, wird der Gast in Zukunft zu "seiner" Zimmertür gehen, wird seine Augen weit öffnen und schon öffnet sich die Tür. So etwas wie ein Hotelschlüssel gehört der Vergangenheit an. Reservierung und Zimmernummer bekommt man auf Wunsch elektronisch zugeschickt. Allerdings gilt dieses "eyecatching" System vorläufig nur für Angestellte, Lieferanten und VIP-Gäste, um ihnen den Zutritt zu bestimmten Zonen des Hotels zu erleichtern.

Das Hotel hat sich gegen etwaigen Datenschutz-Missbrauch mit einem Sicherheitssystem geschützt. Das Originalfoto wird sofort nach dem Scan in einen Zahlencode verschlüsselt und dann gelöscht. Nur das Ergebnis bleibt erhalten. Eine Datei mit einer Kopie der Iris-Datei gibt es nicht. Das LG Iris Identifikationsprogramm im Nine Zero Hotel bedient sich derselben Technologie, die man in den neuen "Reiseregister" Pilotprogrammen am Reagan National, JFK und auf anderen Flughäfen benützt.
 
 


 

Austria Hotels unter neuer Führung
Hans Turnovszky löst 2002 Hans Joachim Pilz als Generaldirektor der Austria Hotels ab
 

Hans Turnovszky, Jahrgang 1942, wird im Laufe des Jahres 2002 Hans Joachim Pilz als Vorstand und Generaldirektor der Austria Österreichische Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft ablösen. Der ehemalige ANA Grand Hotel Manager Turnovszky folgt Pilz nach, der nach 32-jähriger Zugehörigkeit zur Hotelgruppe in den Ruhestand treten wird.
 

Die Austria Österreichische Hotelbetriebs-AG besitzt 16 renommierte Hotel- und Kongressbetriebe in Österreich und Tschechien, darunter das Hotel De France in Wien und das Grand Hotel Bohemia sowie das Crowne Plaza Prague in Prag. In Summe verfügt die Gruppe über ca. 1.500 Zimmer. Mit 99,5% ist die UNIQA Versicherungen AG Haupteigentümer des Austria Hotelkonzerns, der in Österreich rund 520 Angestellte beschäftigt.
 

"Als Eigentümer der Austria Hotels sind wir überzeugt, mit Hans Turnovszky einen international erfahrenen Hotelmanager gefunden zu haben, der als Garant für einen Fortbestand der guten Arbeit seines Vorgängers zu sehen ist", erklärte Herbert Schimetschek, Generaldirektor der UNIQA Versicherungen AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Austria Österreichische Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft.
 

 

 


 
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