"Sternschnuppen-Advent" im Historischen Museum
Das Historische Museum der Stadt Wien lädt unter dem Titel
"Sternschnuppen-Advent" Kinder ab 5 Jahren an den Adventsonntagen - 1.,8.,15.
und 22. Dezember, jeweils 15 Uhr - zu eigenen Führungen durch die Ausstellung
"Armut", die zur Zeit zu sehen ist.
Sternschnuppen symbolisieren ja auch Hoffnungen , Wünsche, das Adventprogramm
soll die Kinder an auch jene erinnern, deren Wunschlisten niemals Realität
werden können. Die Führungen werden jeweils von einem Musikprogramm begleitet,
die Teilnahme für die Kinder ist frei.
Zwtl.: Den Meistern über die Schulter geschaut
Am Sonntag, 1. Dezember, von 10 bis 15 Uhr, kann man im Uhrenmuseum der Stadt
Wien, 1010, Schulhof 2, sozusagen auch den "Meistern über die Schulter
schauen". Im Rahmen von Führungen ist vieles über Uhren zu erfahren, es gibt
Antworten auf alle möglichen Fragen wie "Wieso erzeugt das Rostpendel keinen
Rost?" oder "Was macht der Anker in der Uhr?".
Der Eintritt für die gesamte Familie (maximal zwei Erwachsene und Kinder) ist
frei.

"Musiktheater in Nestroyscher Manier" im Historischen Museum
Zum Abschluss und eigentlichen Anlass des Nestroy-Jahres, dem 200. Geburtstag
des Dichters im Dezember, zeigt das Neue Wiener Musiktheater im Atrium des
Historischen Museums der Stadt Wien seinen nochmals Beitrag dazu. Vom 6. bis
8. Dezember, jeweils 20 Uhr, sind - im Rahmen der am 5. Dezember beginnenden
Geburtstagsausstellung "Nestroy. Die Welt steht auf kein Fall mehr lang" die
Aufführungen des Musiktheaters "in Nestroyscher Manier unter dem Titel "Ich
möchte mich einmal mit mir selbst zusammenhetzen..." zu sehen: als "frischer,
unkonventioneller, musikalisch-satirischer Akzent zum Nestroy-Jahr". Der
Besucher ist dabei eingeladen, Nestroy und seine Welt durch die Brille der
Figuren des Dichters zu sehen und dabei in ein "Netz von Gefühlen und
Begierden, Lug und Betrug, Bestechung und Intrige" einzutauchen. Alexander
Kubelka, von dem Idee, Konzept und Komposition stammen, hat auch die
musikalische Leitung des bereits im Frühjahr erfolgreich aufgeführten
Nestroy-Abends über.

Historisches Museum präsentiert Gemäldereproduktionen
Gemälde in Originalqualität für jedermann erschwinglich
Der Direktor des Historischen Museums, Hofrat Dr. Düriegl, präsentierte
heute, Montag, im Atrium des Historischen Museums Reproduktionen von
ausgesuchten Ölgemälden aus den Beständen des Hauses, darunter berühmte
Bilder, wie Emilie Flöge von Gustav Klimt, die Sonnenblumen und die Junge
Mutter von Egon Schiele, sowie Werke von Waldmüller, Rudolf Alt, Carl Moll
und vielen anderen.
Mit dem neuen selenographischen Verfahren ist es möglich, Kopien berühmter
Meisterwerke in einer nie dagewesenen Qualität zu erschwinglichen Preisen
anzubieten. Die Reproduktionen, die vom Original optisch kaum zu unterscheiden
sind, werden auf Leinwand ausgedruckt, anschließend gefirnisst und auf einem
Keilrahmen aufgespannt.
Neue Reproduktionstechnologie setzt Maßstäbe
Verantwortlich dafür ist eine neue Reproduktionstechnik, Selenographie
genannt, die in Wien von der Selenographischen Gesellschaft entwickelt wurde.
Es ist die erste, wirklich funktionierende, manu-digitale
Reproduktionstechnik.
Dabei werden die Bilder mit einer Datenmenge erfasst, die mehr
Bildinformationen enthält, als das Original selbst.
1. Von jedem Bild wird eine Datenmenge von über 500 Megabyte aufgezeichnet.
2. Diese Daten werden digital bearbeitet, mit dem Original verglichen,
korrigiert und mittels eines aufwendigen Verfahrens mit farb- und lichtechten
Spezialfarben auf Leinwand gebannt.
3. Durch eine abschließende, dem Originalbild entsprechende
Oberflächenbehandlung entsteht schließlich die selenographische Reproduktion.
Das Ergebnis garantiert dem Käufer nicht nur eine farb- und kontrastgetreue
Kopie des Originals, sondern auch eine mit herkömmlichen Druckverfahren
unerreichbare Farbtiefe ohne erkennbaren Druckraster. Selbst für Kenner sind
diese Reproduktionen auf den ersten Blick nicht vom Original zu unterscheiden.
Bilder, die man bisher nicht kaufen konnte, werden "erschwinglich für
jedermann".
Es ist nun zum ersten Mal möglich, Meisterwerke in einer vom Original kaum
unterscheidbaren Qualität zu erschwinglichen Preisen zu erwerben.
Selenographische Reproduktionen kosten je nach Größe zwischen 267 und 1.170
Euro. Die Firma Kodak als Hersteller der Farben garantiert deren Lichtechtheit
für mindestens 60Jahre.
Das Dia ist tot
Die hochwertige Digitalisierung löst die analoge Fotografie ab.
Nicht nur die Datenmenge der selenographischen Reproduktion, (ein einziges
Bild wird mit einer Datenmenge aufgezeichnet, die einer 30 bändigen, 17.500
Seiten starken Enzyklopädie entspricht), ist der entscheidende Unterschied zur
analogen Fotografie, sondern die Datenqualität. Jede feinste Changierung in
den lichten Tönen, jeder Tonwertunterschied in den Tiefen wird festgehalten
und reproduktionsfähig gemacht, erklärt Manfred Thumberger von der
Selenographischen Gesellschaft.
Neue Perspektiven für Museen
Die Reproduktionen stehen in Zusammenhang mit der digitalen Erfassung und
Abspeicherung von rund 1500 Ölbildern aus dem Bestand des Historischen Museums
der Stadt Wien. Mit einem speziell für Museen neu entwickelten Workflow System
der Selenographischen Gesellschaft ist dies zu einem Bruchteil des bisher
üblichen Kosten- und Zeitaufwandes durchführbar. Diese Arbeit erfolgt mit
finanzieller Unterstützung des "Vereines der Freunde der Museen der Stadt
Wien.
Für Museen ergibt sich bei diesem System ein wichtiger Vorteil in der
Archivierung: digitale Daten sind nicht wie Dias einem Alterungsprozess
unterworfen. Die Kunstwerke sind in finaler Qualität festgehalten und für alle
Ewigkeit reproduktionsfähig. Das Museum kann die Reproduktionen im eigenen
Shop verkaufen und erhält überdies bei jedem Verkauf einer selenographischen
Reproduktion durch die Gesellschaft an Dritte Tantiemen überwiesen, was
durchaus zu einer interessanten Einnahmequelle werden könnte.
Anfragen aus aller Welt
Wie revolutionär die Selenographie wirklich ist, zeigt das bereits jetzt
vorhandene Interesse von Museen, Kunstsammlern und Kunstexperten.
Interessierte erfahren mehr über die Selenographie unter folgender Adresse:
www.selenographie.at

Historisches Museum Wien stellt Website auf Content
Management System um
Gleichzeitig mit der Privatisierung des HMW im Jahr 2002
wird neuer Webauftritt erfolgen
Die Internet Site der Museen der Stadt Wien (www.museum.vienna.at) ist eine
der am häufigsten besuchten österreichischen Museumsseiten im Web. Derzeit
werden 242.000 Hits und 13.000 Besucher pro Monat registriert. Davon kommen
mehr als 50% der Besucher aus englischsprachigen Ländern (alleine 35 % aus den
USA). Die Webseite umfasst Informationen zu mehr als 300 Ausstellungen aus den
Jahren 1959 bis 2001 und eine Vielzahl von Informationen über alle 22 Museen
der Stadt Wien.
In der Beliebtheit der Webseite und den Anfragen aus aller Welt besteht
auch der dringende Handlungsbedarf. Das Angebot wird quantitativ und
qualitativ wachsen und in anderen Sprachen angeboten werden. Zudem kommen
unmittelbar bevorstehende neue Funktionalitäten, wie ein Online-Museumsshop,
eine Print-on-Demand Lösung für hochwertige Kunstdrucke, e-CRM Integration und
die Einbindung von Sammlungsbeständen aus der internen Datenbank.
CMB berücksichtigte in seinem Konzept für den Relaunch all diese Belange
und konnte die kompletteste Lösung aus einer Hand anbieten.
"Ausschlaggebend war auch die Tatsache, dass allein die bevorstehende
Übersetzung der gesamten Site in mehrere Sprachen eine immense Herausforderung
an unser altes oder andere evaluierte Systeme gestellt hätte. In Zukunft
werden Funktionalitäten wie e.commerce oder DRM (Digital Rights Management)
für uns immer wichtiger und CMB konnte uns diese Funktionalitäten schon jetzt
als Standardpaket liefern", meint der Webmaster Alexander Pazdernik.
Die bisherige Pflege der Website nahm fast eine ganze Arbeitskraft in
Anspruch. Mit CMB´s Content Management System WebMill wird das Management der
Website um ein vielfaches vereinfacht, effizienter und geregelter gestaltet.
Der Webmaster kann sich nun der Pflege und nicht der Verwaltung der Homepage
konzentrieren. In WebMill integrierte Workflow Routinen unterstützen alle
Vorgänge, angefangen bei der Digitalisierung, der Erfassung und Übersetzung
bis hin zur Freigabe der Inhalte.
"Mit der Änderung des wirtschaftlichen Status von Museen werden sich auch
die Anforderungen der Internet Auftritte ändern. Wir haben bereits
schlüsselfertige Technologien entwickelt, die das Ziel der effizienten
Informationsaufbereitung, aber auch die Einbindung von e-Marketing und e-CRM
verfolgen. Museen haben unergründliche Schätze, die sie mit unserer
Technologie optimal verwerten können", beschreibt Mag. Jutta Jerlich, Leiterin
der Internet Abteilung bei CMB, die Denkansätze von CMB.

"Wien - Fotografien aus dem Jahr 2000" im Historischen Museum
Wien im Alltag des Jahres 2000, abseits der Touristenrouten: Menschen, Straßen
und Gassen der Stadt, Sommer und Winter, zwischen Donaukanal und
Zentralfriedhof, zwischen Kärntner Straße und Vorstadt: all das ist Thema der
Ausstellung "Wien - Fotografien aus dem Jahr 2000" von Reinhard Mandl, die das
Historische Museum der Stadt Wien bis 11. November im Atrium des Hauses zeigt.
Mandl hat mit dieser Ausstellung den spannenden Versuch unternommen, Wien und
seine Menschen in diesem Jahr in Schwarz-Weiß-Fotografien festzuhalten und
damit ein Dokument des Lebens in der Stadt zur Jahrtausendwende zu schaffen.
Das Museum hat 100 Fotos für seine Fotosammlung angekauft und bietet nun mit
der Ausstellung eine Auswahl aus diesen Arbeiten.****
Insgesamt hat Mandl im Verlauf des Jahres 2000 7.200 Wien -Bilder gemacht, mit
denen er die alltägliche Situation im öffentlichen Raum festhalten wollte:
"kleine Ausschnitte aus dem Fluss der Zeit, in der Absicht, ein paar flüchtige
Momente des Großstadtlebens ins Trockene zu bringen, in bleibende Erinnerungen
an das Jahr 2000 zu verwandeln".
Das und wie ihm das gelungen ist, ist täglich außer Montag von 9 bis 18 Uhr im
Museum zu sehen. Der Eintritt in das Historische Museum kostet 50.- Schilling,
es gibt Ermäßigungen für Familien, Lehrer, Schüler, Lehrlinge, Studenten ,
Präsenz- und Zivildiener.
