VHS Hietzing: Vortrag über Heinrich
Heine
Die Reihe "Geschichte im Museum" startet am Mittwoch, 15. Februar im
Bezirksmuseum Hietzing (13., Am Platz 2) um 18.30 Uhr aus Anlass des 150.
Todestages mit einem Vortrag des Germanisten Dr. Helge Karlitzky über
Heinrich Heine. Obwohl zu Lebzeiten als Demagoge von Metternichs
Restauration verfolgt und verboten, wurde Heinrich Heine zum beliebtesten
Lyriker der Deutschen im 19. Jahrhundert. Zerrissenheit kennzeichnet sein
Leben und sein Verhältnis zu Deutschland. Gespalten war auch das Verhältnis
der Deutschen zu dem "Dichterjuden".
Im "Third Age College" der Volkshochschule Hietzing gestaltet Dr. Helge
Karlitzky zwei Nachmittage am 2. und 16. März um 16.00 Uhr über Heine. "Die
Skala seiner Lyrik reicht von genialer Poesie bis zu purem Kunstgewerbe",
urteilt Marcel Reich-Ranicki.

Mozart in Hietzing
Mozart: Genie und "reiner Tor" heißt das Motto der Sonntagsmatinee
der Volkshochschule Hietzing am 22. Jänner um 11.00 Uhr. Ein prominenter
Mitwirkender wird den Vormittag zu einem besonderen Erlebnis machen.
Kammersänger Walter Fink singt Ausschnitte aus der "Entführung aus dem
Serail" und aus der "Zauberflöte".
Der Journalist Christian Persy führt durch das Programm und bringt
Ausschnitte von legendären Aufführungen mit Fritz Wunderlich, Elisabeth
Schwarzkopf und Erich Kunz. Neben Walter Fink singen noch die Sängerinnen
Nadja Plattner und Veronika Groiss.
Anmeldungen in der Volkshochschule Hietzing. Eintritt inklusive Brunch
15 Euro (Tel. 804 55 24).

Hietzing: Ausstellung "Verzauberte
Landschaften"
Gemälde von Mag. Heinz Neubert im Bezirksmuseum 13
Das Bezirksmuseum Hietzing in Wien 13., Am Platz 2, präsentiert derzeit die
interessante Gemäldeschau "Verzauberte Landschaften". Bis Samstag, 26. März,
stellt der Wiener Maler Mag. Heinz Neubert faszinierende "Doppel-Bilder"
vor. Seinen klassischen Aquarellmalereien, die Ansichten reichen von der
Hietzinger Kirche bis zum Innenhof des Stiftes Heiligenkreuz, stellt der
Künstler genauso bemerkenswerte Arbeiten gegenüber, bei denen die Motive auf
geometrische Grundformen reduziert und in ihrer Farbharmonie gesteigert
wurden. Die Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch von 14 bis 18 Uhr,
Samstag von 14 bis 17 Uhr, Sonntag von 9.30 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist
kostenlos.
Nähere Informationen zur Ausstellung "Verzauberte Landschaften"
erhalten interessierte Kunstfreunde während der Öffnungsstunden des
Bezirksmuseums Hietzing unter der Telefonnummer 877 76 88.
Zur Person des Künstlers: Mag. art. Heinz Neubert, Wiener des Jahrgangs
1932, studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien und
betätigte sich als gefragter Grafiker über 40 Jahre in der Werbe-Branche.
Zusätzlich zum Wirken als Grafiker malte Neubert zahlreiche
Landschaftsaquarelle. Der Kreative ist bisher bei etwa 20
Einzelausstellungen mit seinen Aquarellen an die Öffentlichkeit getreten.
Heinz Neubert lebt und arbeitet in Hietzing. Seit mehr als 20 Jahren widmet
sich der Künstler mit viel Erfolg der Aquarellmalerei und hat zudem mehrfach
Malkurse in der Wachau abgehalten.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Hietzing:
www.bezirksmuseum.at/hietzing/

"Wien - New York und retour"
Ausstellung der VHS Hietzing
Ein Fest im Literaturhaus für eine emigrierte Schriftstellerin Stella
K. Hershan mit 90 Jahren nach Wien
Auf Einladung der Volkshochschule Hietzing (13., Hofwiesengasse 48) feiert
die Schriftstellerin Stella K. Hershan ihren 90. Geburtstag in Wien. Eine
Ausstellung (ab. 2. Februar) und zwei Lesungen ehren die vor den Nazis
geflüchtete Autorin.
Stella K. Hershan kehrt zurück, um die erste Ausstellung über ihr Leben
und Schaffen zu sehen und in zwei Lesungen aus ihren Büchern vorzutragen. In
der Volkshochschule Hietzing wird am Mittwoch 2. Februar um 18.30 Uhr die
Ausstellung von LAbg Barbara Novak und Mag. Dr. Karl Mlacnik eröffnet.
Gemeinsam mit der Österreichische Exilbibliothek (Literaturhaus, 1070
Wien, Eingang Zieglergasse 26 A) gibt es einen Tag später am 3. Februar um
19 Uhr im Literaturhaus ein kleines Fest.
Ihren 90. Geburtstag am 7. Februar 2005 in ihrer Geburtsstadt zu
feiern, war ein lang gehegter Wunsch von Stella K. Hershan. In Hietzing
aufgewachsen, mußte sie mit ihrer Familie nach dem "Anschluß" emigrieren. Ab
1939 baute sie sich in New York, wo sie auch heute noch im Künstlerviertel
Greenwich Village lebt, eine Existenz als Sprachlehrerin, Vortragende und
Autorin auf.
Stella K. Hershan schreibt Romane und Sachbücher zu historischen
Frauengestalten, das Spektrum reicht von der österreichischen Kaiserin
Elisabeth bis zur amerikanischen Präsidentengattin Eleanor Roosevelt. Ihr
Roman "Der nackte Engel" (1972) wurde zum Bestseller. Aus ihrem Werk lesen
und über sie erzählen Freunde, Kollegen und Fans, Stella Hershan feiert mit.
Die Ausstellung über Stella K Hershan in der Volkshochschule Hietzing
(13., Hofwiesengasse 48) "Von Hietzing nach New York und retour" wurde vom
Historiker Dr. Robert Streibel zusammengestellt und ist Teil des Projektes
"Juden in Hietzing" (bis 18. Februar 2005, Eröffnung: 2. Februar, 18.30 Uhr)
Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr zu
besichtigen.
Ein Projekt unterstützt von der Magistratsabteilung 13 und dem Jewish
Welcome Service.
Die Bücher von Stella K. Hershan werden im Gryphon Verlag neu aufgelegt
und sind bei den Veranstaltungen zu erhalten.
Weitere Informationen auf der Homepage der Volkshochschule Hietzing
www.vhs-hietzing.at/
o Information: Volkshochschule Hietzing
Tel.: 804 55 24

VHS Hietzing: Unbekannte Posen
bekannter Schauspieler
Noch bis 18. Februar ist in der Volkshochschule Hietzing
(13.,Hofwiesengasse 48) die kleine Fotoausstellung "Unbekannte Posen
bekannter Schauspieler" aus der Sammlung von Ing. Walter Pillewizer zu
besichtigen.
In vielen Rollen und Posen ist dabei Oskar Werner zu sehen. Mit
Katherin Hepurn und Ewald Balser oder als Don Carlos und Torquato Tasso,
Werner Kraus experimentiert als Paracelsus und zwei Gustis (Wolf & Huber)
machen mehr als komische Gesichter.
o Öffnungszeiten von Montag-Freitag
8:00 bis 18:00 Uhr
o Volkshochschule Hietzing
www.vhs-hietzing.at/
Info: 804 55 24
Dr. Robert Streibel

Die Oper Brno zu Gast in der
Volkshochschule Hietzing
In der Sonntagsmatinee am 23. Jänner um 11.00 Uhr präsentiert der
Direktor der tschechischen Oper Brno die neue Premiere von Flotows "Martha"
und erzählt über die Geschichte dieser nördlichen "Nachbaroper". Christian
Persy moderiert den Vormittag und präsentiert Musikbeispiele dieser Oper aus
Berlin aus dem Jahre 1944 mit Erna Berger, Peter Anders, Josef Greindl, mit
Fritz Wunderlich, Gottlob Frick (Berlin 1960) und Waltraut Meier (Stuttgart
1986).
Als Gäste von der Oper Brno sind in der Volkshochschule Hietzing in der
Arie der Martha Dagmar Bezacinská und in der Arie des Lyonel Petr Levicek zu
hören.
Die Oper Brno wird überdies noch mit Vidoeausschnitten von "Mefistofele"
(Boito), "Aida" (Verdi) und "Das schlaue Füchslein" (Janacek) vorgestellt.
o Eintritt inklusive Brunch des Weinhauses Gartner Euro 15,-
Anmeldung unter Tel. 804 55 24.
www.vhs-hietzing.at

VHS Hietzing: PISA und die
Bildungsstandards
Am Stammtisch Politik der Volkshochschule Hietzing im Café Wunderer
diskutiert Univ. Prof. Dr. Karl Heinz Gruber am Dienstag, 18. Jänner, um
19.00 Uhr über PISA und die Bildungsstandards. Zwischen Weltklasse und
Mindeststandards. Ausgelöst durch die PISA-Studie wird in Österreich und in
Deutschland versucht, "verbindliche" testgerechte Leistungsstandards zu
definieren und die Lehrerkollegien der einzelnen Schulen für ihre
tatsächliche Erreichung verantwortlich zu machen. Die bisherige PISA- und
Standard-Debatte kreiste um die Frage: Wie gut sind die Leistungen der
österreichischen SchülerInnen im internationalen Vergleich? Darüber
hinausgehend kann man allerdings "bildungspolitologisch" fragen: Wie gut ist
denn die österreichische Bildungspolitik im internationalen Vergleich?
Moderiert wird die Diskussion von Mag. Elisabeth Morawek.
o Kursort: Café Wunderer (14, Hadikgasse 62
unmittelbar bei der U-Bahnstation Hietzing)
o Information:
Volkshochschule Hietzing
Tel. 804 55 24
www.vhs-hietzing.at/

VHS Hietzing: Bildung für
Augustin-VerkäuferInnen
Die Volkshochschule Hietzing hat ein besonderes Geschenkpaket für die
VerkäuferInnen der Straßenzeitung "Augustin" geschnürt. Ein ganzes Jahr lang
können alle, die sonst in U-Bahnen, auf der Straße und in Lokalen nicht nur
Menschen studieren, sondern auch die Zeitung "Augustin" verkaufen, kostenlos
alle Vorträge der Volkshochschule Hietzing (13., Hofwiesengasse 48)
besuchen.
Der Ausweis der Augustin-VerkäuferInnen genügt als Eintrittskarte. Im
Frühjahr umfasst das Angebot im Haus in der Hofwiesengasse und im
Bezirksmuseum (13., Am Platz) mehr als 50 Vorträge. Von Viktor Frankl und
dem Sinn des Lebens bis hin zu Friedrich Schiller, von Reisevorträgen bis
hin zu naturwissenschaftlichen Angeboten im Rahmen von "University Meets
Public". Schenken ist nicht nur eine Frage eines Tages. Ein Geschenk für ein
ganzes Jahr ist hingegen schon etwas Besonderes.

VHS Hietzing: Ausreise für Rentiere
und Engel
Ungeliebte Weihnachtsmänner und Engelchen haben seit Jänner dieses
Jahres in der Volkshochschule Hietzing eine Heimat gefunden. Die VHS
Hietzing hat ein artgerechtes Übersommern garantiert. Alle sind wohlauf,
wenngleich die Unterbringung nicht der Norm entsprochen hat, denn in den
Kästen und Schachteln ist es eng geworden. Ab 6. Dezember ist es AUS mit dem
Exil. Jetzt müssen sie wieder in die Haushalte die Engel, Weihnachtsmänner
Schneemänner und Rentiere, um Stimmung zu verbreiten: Weihnachtsstimmung.
Wer noch Bedarf hat kommt einfach in der Volkshochschule Hietzing
(13.,Hofwiengasse 48) vorbei und nimmt mit was er/sie brauchen kann. Eine
kleine Spende genügt.
Die Aktion der Volkshochschule Hietzing, ungeliebte Weihnachtsmänner
und Engelchen nicht wegzuwerfen war auf breite Zustimmung gestoßen in
einigen Kisten lagerten die Objekte die unliebsamen Geschenken von
Verwandten und Freunden zufrieden zwischen Seidenpapier und ihresgleichen.
Also ab 6. Dezember ist das Exil für Kitsch in der Volkshochschule
Hietzing geöffnet. Objekte können gegen eine kleine Spende mitgenommen
werden und dürfen ab Jänner wieder deponiert werden. Die Größe der Objekte
darf jedoch 30 Zentimeter nicht übersteigen.

VHS Hietzing: Vergessen um
weiterzuleben
Prof. Konrad Musalek gibt anlässlich des Wiedersehens von Korngolds
"Tote Stadt" in der Wiener Staatsoper am 5. Dezember 10:30 in der
Volkshochschule Hietzing (13., Hofwiesengasse 48) eine Werkeinführung. Die
Inszenierung ist eine Übernahme der Produktion der Salzburger Festspiele
2004. Die "Tote Stadt" die fast zeitgleich mit Puccinis "Turandot"
entstanden ist, konnte sich trotz des phänomenalen Erfolgs in den 30er
Jahren, wo die Oper zeitgleich an mehreren Bühnen gespielt wurde, nach dem
Nationalsozialismus nicht durchsetzen. Erich Korngold wurde 1897 in Brünn
geboren und starb 1957 in Hollywood. Die Oper handelt von Maler Paul in
Brügge, der nur noch für die Erinnerung an seine tote Frau Marie lebt und
ein Zimmer seines Hauses, als "Kirche des Gewesenen" errichtet hat. In der
Tänzerin Marietta, vermeint er seine Frau wiedergefunden zu haben, eine
nacht mit ihr verbringt und sie tötet. Am Schluss entpuppt sich alles bloß
als Traum, Marietta erscheint, um den vergessenen Rosenstrauß zu hole und
der Freund Frank überzeugt Paul mit ihm die Stadt der Toten zu verlassen.
"Zu allem Handeln gehört Vergessen", so formulierte Friedrich Nietzsche 1874
in seinem kulturkritischen Essay Vom Nutzen und Nachteil der Historie für
das Leben. Daher müsse der Mensch "die Kraft haben und von Zeit zu Zeit
anwenden, eine Vergangenheit zu zerbrechen und aufzulösen, um leben zu
können. [...] Es ist nicht die Gerechtigkeit, die hier zu Gericht sitzt; es
ist noch weniger die Gnade, die hier das Urteil verkündet:
sondern das Leben allein, jene dunkle, treibende, unersättlich sich selbst
begehrende Macht."

VHS Hietzing: Eine indische Reise
Der Botschafter von Indien, Dr. Sheel Kant Sharma, eröffnet am 23.
November um 18.30 Uhr die Ausstellung der Fotografin Alisa Douer in der
Volkshochschule Hietzing.
Auf Einladung der Foundation Jain in New Delhi war die Fotokünstlerin Alisa
Douer, die sich als Porträtistin vertriebener Österreicher einen Namen
gemacht hat, im Jahr 2001 in Indien. Zum ersten Mal zeigt sie nun ihr
fotografisches Tagebuch.
Alisa Douer wurde 1943 in Tel Aviv geboren. Studienabschluss an der
"Akademie für angewandte Kunst" in Tel Aviv 1971. Anfang der siebziger Jahre
Korrespondentin der Israelischen Zeitung "Ma'ariv" in Kambodscha. Als
Fotografin Arbeitsschwerpunkt Porträtfotografie. Porträtserien,
Plattencovers, Buchcovers, Theaterfotografie, Fotoreportagen für in- und
ausländische Zeitungen und Zeitschriften. Lebt seit 1973 in Wien.
Ausstellungsdauer: 24. November 2004 - 22. Jänner 2005.

VHS-Hietzing: Kaffee-Professoren mit
Zukunft
Zum ersten Mal werden LehrerInnen und Lehrer von Tourismusschulen und
Schulen für wirtschaftliche Berufe in Sachen Kaffee geschult. In der
Volkshochschule Hietzing startet das Erste Österreichische Institut für
Kaffee-Expertenausbildung unter der Leitung von Leopold Josef Edelbauer mit
einem Lehrgang für 15 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Österreich am 1. März.
In der langen Geschichte des Kaffees hat es bislang noch keine
spezielle Ausbildung für das im Welthandel hinter Erdöl an zweiter Stelle
stehende Handelsgut Kaffee gegeben. Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Um dies
zu erkennen, bedarf es Sachkenntnis in Warenkunde und in Bezug auf
Zubereitung und Bekömmlichkeit. Warum bekommt man beim Genuss von gewissen
Kaffeesorten Magenschmerzen, Sodbrennen oder Kreislaufbeschwerden, während
bei anderen diese Nebenwirkungen ausbleiben.
Die Qualität beginnt mit der Ausbildung. Für eine gründliche
Kaffeeausbildung sorgt nun das Pädagogische Institut des Bundes und der
Stadtschulrat für Wien, Fachinspektorat für Ernährungswirtschaft in
Zusammenarbeit mit dem Ersten Österreichischen Institut für
Kaffee-Expertenausbildung.
Für die Ausbildung haben Sommeliers gemeinsam mit Fachinspektorin
Irmgard Dachtler-Freiler ein Curriculum entwickelt, das mit einer
standardisierten Prüfung abgeschlossen wird. Während die Diplome des Ersten
Österreichischen Instituts für Kaffee-Expertenausbildung bereits von der
Europäischen Wirtschaftskammer als berufsfördernd anerkannt werden, laufen
Vorgespräche, dass die Prüfung für Lehrerinnen und Lehrer auch für die
Fachgruppe für Kaffeesieder Geltung hat.
Weitere Informationen in der Volkshochschule Hietzing Tel. 804 55 24
oder beim Ersten Österreichischen Institut für Kaffee-Expertenausbildung
unter: Tel. 817 41 00 oder 0664/ 4620666.

VHS Hietzing: Buntes Programm bei
Sonntagskursen
In der Volkshochschule Hietzing gibt es ab diesem Semester auch
Sonntagskurse. Ab 10. Oktober gibt es Turnkurse für Bewegungshungrige,
Konversation für Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Deutsch.
Kinder können experimentieren. Malen nach Bob Ross ermöglicht auch Menschen,
die bislang keinen Pinsel in der Hand gehalten haben, rasch ein
Erfolgserlebnis. Die Bewegungs- und Konversationskurse beginnen um 10.00
Uhr, und wer nicht jeden Sonntag kommen kann, zahlt nicht drauf, denn zehn
Termine können zum Preis von acht besucht werden. Neu sind auch die Matineen
vor einer Staatsopernpremiere. Die erste Oper, die auf dem Programm steht,
ist Verdis "Don Carlos". Am 10. Oktober um 11.00 Uhr bietet der Komponist
und Musikpädagoge Prof. Konrad Musalek eine Einführung mit Musikbeispielen.
o Informationen über das Sonntagsprogramm der Volkshochschule
Hietzing unter Tel. 804 55 24
www.vhs-hietzing.at/

Buchpräsentationen: Widerstand in
Hietzing
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "GegenGewalt. Feb. 34ff" werden im
Bezirksmuseum Hietzing (13, Am Platz 2) zwei Bücher präsentiert. Der
Journalist Michael Kraßnitzer hat seine Forschung über den Widerstand in
Hietzing zu einer Fallstudie über Widerstand im Ständestaat und im
Nationalsozialismus ausgebaut. Zum ersten Mal nach 70 Jahren hat der Sohn des
hingerichteten Karl Münichreiter seine Geschichte und die seiner Familie
dokumentiert.
Das Buch "Widerstand in Hietzing" ist in der Edition Volkshochschule
erschienen "Wir mussten doch die Menschen, deren Vater oder Bruder oder Sohn
verhaftet war, unterstützen." So einfach sind oft die Motive von Menschen,
die im Untergrund gegen Unrecht und Gewaltherrschaft kämpfen. Der Journalist
Michael Kraßnitzer hat für die Volkshochschule Hietzing die Ausstellung über
den Widerstand in Hietzing zusammengestellt. Als Buch liegt nun eine
umfangreiche Dokumentation vor. Der Autor errichtet 22 Widerstandskämpfern im
Bezirk ein bleibendes Denkmal und kratzt gleichzeitig an einigen Mahnmalen im
Sinne einer kritischen Geschichtsschreibung. Das Buch (248 Seiten) kostet Euro
18,- und wird im Rahmen der Buchpräsentation zum Sonderpreis von Euro 15,-
verkauft. Bestellungen unter: Tel. 89 174-20 Verband Wiener Volksbildung oder
mailto:franz.draxler@vwv.at .
Die Ausstellung liegt nun auch in digitaler Form vor. Auf einer CD können
die Fotos und Dokumente betrachtet sowie Hörbeispiele von drei
Widerstandskämpfern (Fritz Probst, Brigitte Steinitz, Leo Kuhn) gehört werden.
Die CD kann zum Unkostenbeitrag von Euro 5,- in der Volkshochschule Hietzing
angefordert werden. Tel. 804 55 24 oder mailto:office@vhs-hietzing.at
.
Zwtl.: "Ich sterbe weil es einer sein muss"
"Ich sterbe weil es einer sein muss. Erinnerungen an den Vater" nennt
Karl Münichreiter seine im Trotzdem Verlag (Hrsg. Elisabeth Zaunegger)
erschienenen Gedanken. Die Erinnerung an verschiedene Ereignisse verblasst mit
der Zeit oder geht ganz verloren. So ist es auch mit dem 12. Februar 1934, als
die Demokratie in Österreich zerstört und ein autoritär-faschistischer Staat
errichtet wurde. "Als Sohn eines damals wegen ²Verbrechens des Aufruhrs²
hingerichteten Sozialdemokraten sind mir diese Tage noch in deutlicher
Erinnerung. Es war kurz vor meinem 10. Geburtstag. Heute im fortgeschrittenen
Alter habe ich für die Nachwelt die Geschichte meines Vaters und unserer
Familie niedergeschrieben."
Weitere Informationen unter 804 55 24 Volkshochschule Hietzing oder
www.vhs-hietzing.at/

VHS Hietzing: Die Frau im Islam
Am 15. Jänner um 18.30 Uhr versucht Carla Amina Baghajati vom Islamischen
Zentrum den Stellenwert der Frau im Islam zu definieren. Was steckt hinter dem
verbreiteten Bild von der verschleierten Muslimin und den damit verbundenen
negativen Assoziationen? Ein tieferer Blick kann lohnen und gegenseitiges
Verständnis fördern.
Möglichst differenziert sollen verschiedene Aspekte angesprochen werden: die
Frage Gleichwertigkeit von Mann und Frau, Frauenrechte, von
vermögensrechtlichen Absicherungen bis zum Bereich Ehe und Familie.
Beispielhafte Frauenpersönlichkeiten in der Geschichte werden vorgestellt, die
Situation der Musliminnen in Österreich erläutert und Perspektiven aufgezeigt,
wie im Islam widersprechende Traditionen überwunden werden können.
Die Vortragsreihe zum Islam wird am 22. Jänner mit dem Vortrag "Alla turca"
fortgesetzt, wo eine Sicht des Islam mit den Augen Europas versucht wird.
Den Abschluss der Reihe bildet am 29. Jänner eine Lesung mit Musik "Orient und
Okzident". Im Mittelpunkt stehen verschiedene Berichte von Reisenden, die in
der Zeit vom 15.-19. Jahrhundert von Europa aus den Orient bereisten. Eser
Ergin singt alttürkische Lieder zur Gitarre und Massimo Stefanizzi spielt
Barockmusik auf der Barockgitarre. Es liest die Schauspielerin Holde Naumann.
Information in der Volkshochschule Hietzing: Tel. 804 55 24,
http://vwv.at/ShowVhs.action? .
