Hernalser Fastenmarkt am
Kalvarienberg eröffnet
Von 9.2. bis einschließlich 28. 3. findet entlang des Hernalser
Kalvarienberges wieder der traditionelle Fastenmarkt statt. Im Rahmen eines
Mediengespräches am Mittwoch erinnerten Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer
und der Pfarrer der Kalvarienbergkirche, Dr. Karl Engelmann, an die
zahlreichen Einkehr-Möglichkeiten während der 40tägigen Fastenzeit. So
bietet die bezirkslokale Plattform "Miteinander Leben im 17. Bezirk"
zusammen mit dem Institut für Suchprävention und dem Fonds Soziales Wien
zwischen 23.2. und 15.3. insgesamt 5 Vorträge (23.2., 24.2., 3.3., 7.3.
15.3.)zum Thema "Sucht und Prävention" an. Seitens der Kirche, die ihr
Fasten-Angebot unter das Motto "Fasten im Alltag" gestellt hat, werden
ebenfalls diverse Vorträge zum Thema angeboten. Am 17.2. findet zwischen
20.00 und 24.00 ein spiritueller Abend unter dem Titel "Lange Nacht am
Kalvarienberg" statt. Am 24.2., 3.3. und 10.3. stehen Ernährung,
psychologische, wie auch theologische Aspekte im Vordergrund. Führungen zum
Hernalser Kalvarienberg finden jeden Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils
um 15.00 Uhr statt.

In Hernals startet ein weiteres
Projekt zur Suchtvorbeugung in Wien
In Hernals startet im Februar ein Projekt zur Suchtvorbeugung.
Gemeinsam mit dem "Fonds Soziales Wien" gibt es zehn Vorträge und Workshops
für Jugendliche, Erwachsene und für Personengruppen, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten. Dabei soll aufgezeigt werden, wo die Gefahren von
Sucht lauern und wie man sie vermeiden kann. "Wir möchten alle
Hernalserinnen und Hernalser ansprechen, vor allem Jugendliche und
Erwachsene, die mit Jugendlichen zu tun haben", erklärt SP
Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Urban.
Gemeinsam mit dem Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel und einem
Experten des Instituts für Suchtprävention wird Bezirksvorsteherin Dr. Ilse
Pfeffer die Anti-Drogen Kampagne am 23.Februar um 19:00 Uhr im Haus der
Begegnung in Hernals eröffnen.
Das Projekt "Miteinander Leben in Hernals" besteht aus zwei Teilen:
Fünf Veranstaltungen vom 23.Februar bis 15.März sind für Personen
gedacht, die viel Kontakt zu Jugendlichen haben, also LehrerInnen,
SchuldirektorInnen, PolizistInnen und ÄrztInnen. Themen, wie die Wirkungen
von Partydrogen und Cannabis über "legale Verführer" wie Tabak, Alkohol und
Glückspiel bis zu gesetzlichen Rahmenbedingungen werden behandelt.
Vom 24.Mai bis zum 22.Juni erfahren Jugendliche und Eltern mehr über die
Gefahren von Sucht (vom Glückspiel über Alkopops bis zu illegalen Drogen)
und über die Zwänge, die in (Jugend-) Gruppen entstehen.
Projekte im Rahmen von "Miteinander Leben" werden bereits seit einigen
Jahren in mehreren Wiener Bezirken durchgeführt. "Die Wiener ÖVP hat heute
interessanterweise genau das gefordert, was die Stadtverwaltung seit Jahren
praktiziert", stellt Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Urban fest. Offenbar
habe es die ÖVP aber nicht der Mühe wert befunden, sich darüber zu
informieren, sagt Urban. "Während die ÖVP politisiert, setzen wir konkrete
Projekte zur Suchtvorbeugung um!"

Hernalser Grüne: Geplante
Flächenwidmung stößt auf Widerstand
Neuwaldegg hat schon genug leer stehende Wohnungen
"Bei BürgerInnen in Dornbach und Neuwaldegg hat bereits der Abriss des
Hauses Dornbacherstraße 125 für Unruhe gesorgt", berichtet Bezirksrat Sepp
Neustifter von den Hernalser Grünen, "mit den vorliegenden Plänen zur
Umwidmung der Baufläche hat sich nun Widerstand gebildet." Engagierte
BürgerInnen haben in den vergangenen Wochen mehr als 130 Unterschriften
gegen die geplanten Änderungen gesammelt und diese gemeinsam mit einer
umfangreichen Stellungnahme in der Hernalser Bezirksvertretung deponiert.
"Die Hernalser Grünen teilen die Bedenken dieser Menschen, zu Recht
befürchten sie in Zukunft noch mehr leer stehende Wohnungen in Neuwaldegg.
Auch sind weitere Eingriffe in das Ortsbild und den Grünraum zu
befürchten.", so der Bezirksrat der Hernalser Grünen.
Vorigen Sommer erfolgte der Abriss des Gebäudes Dornbacherstraße 125, ein
altes Dornbacher Haus aus dem 17. Jahrhundert. Die Hernalser Grünen
reagierten mit einer Anfrage an Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer, denn
das Haus stand jahrelang unter Ensembleschutz. Dieser wurde aufgehoben, nach
dem das Gebäude viele Jahre dem Verfall preisgegeben wurde. Momentan klafft
eine Baulücke bei der Endstelle der Linie 43.
"In Dornbach und Neuwaldegg wird vor allem auf Kosten des Ortsbildes und des
Baumbestandes in den letzten Jahren zu viel gebaut und geplant. Die Grünen
stehen für Erneuerungen, aber sicher nicht für Spekulationen mit Bau- und
Grünflächen im Bezirk zur Verfügung. Deshalb werden wir auch diesmal die
berechtigten Interessen der BürgerInnen vertreten. Im Bauausschuss der
Hernalser Bezirksvertretung werden wir das mit den anderen Fraktionen
diskutieren," schließt Grünen Bezirksrat Sepp Neustifter.

Bezirksmuseum 17: Ausstellung "Hernalser
Postämter"
Das Bezirksmuseum Hernals in Wien 17., Hernalser Hauptstraße 72-74,
berichtet in einer liebevoll arrangierten Schau über das Postwesen in
früheren Jahren im 17. Bezirk. Am Montag, 17. Jänner, um 18.30 Uhr, nimmt
die Bezirksvorsteherin des 17. Bezirkes, Dr. Ilse Pfeffer, die Eröffnung der
neuen Sonder-Ausstellung "Die ehemaligen Post- und Telegrafenämter in
Hernals" vor. Zahlreiche interessante Exponate beschreiben die Geschichte
der Post-Stellen in Hernals und geben Auskunft über die dort angebotenen
Dienste. Bis Montag, 18. April, ist der informative Rückblick zu sehen. Das
Museum ist jeweils am Montag von 16 bis 20 Uhr und an jedem ersten und
dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist
gratis.
Anlässlich der Eröffnung der Schau spricht Bundesminister a. D.
Generalpostdirektor i. R. Dr. Heinrich Übleis einführende Worte.
Museumsleiterin Prof. Stephanie Zabusch begrüßt die Besucher. Zur
Ausstellung erscheint eine Info-Broschüre, die Publikation ist im Museum
erhältlich. Wichtiger Hinweis: Am "Oster-Montag" (28. März) bleibt das
Bezirksmuseum Hernals geschlossen.
Zwtl.: Alte Telefone, Fotos, Telegramme und Post-Kappen
Von "Verordnungsblättern" und Arbeitsunterlagen aus früherer Zeit bis
hin zu alten Fotoaufnahmen und Zeitungsausschnitten erstrecken sich die
Schaustücke. Präsentiert werden angejahrte Telefonapparate, Telegramme aus
vergangenen Tagen, Uniform-Kappen, früher gebräuchliche Stempel, so genannte
"Ganzsachen" und Klebezettel. Einst in Hernals und Dornbach abgestempelte
Briefmarken, Ersttagsbriefe und viele weitere schöne Exponate können im
Hernalser Bezirksmuseum betrachtet werden.
o Allgemeine Informationen:
Bezirksmuseum Hernals:
www.bezirksmuseum.at/hernals/page.asp/index.htm

Grüne Hernals: ÖVP macht
Parteipropaganda in Kindergärten
Der Wahlkampf für die Gemeinde- und Bezirksvertretungswahl, die
angeblich erst 2006 stattfindet, hat in Hernals schon begonnen. "Ich muss
mich über die Hernalser ÖVP sehr wundern", kritisiert Ines Riedler,
Klubobfrau der Hernalser Grünen über ÖVP-Auftritte in Kindergärten.
So hat die ÖVP bei der letzten Sitzung der Bezirksvertretung eine Resolution
eingebracht, die alle PolitikerInnen auffordert, Schulen nicht als
Wahlkampfplattform zu missbrauchen. "Diese Resolution wurde auch einstimmig
angenommen. Allerdings: Was tun ÖVP-PolitikerInnen? Sie gehen am Nikolaustag
in Kindergärten, verteilen Nikolos und parteipolitische Flugzettel zur
Kindergartenfrage. Ist das politische Redlichkeit?" fragt Ines Riedler.
Die ÖVP handelt anders als sie spricht. Die Hernalser Grünen haben es als
selbstverständlich vorausgesetzt, dass auch Kindergärten etc. vom
parteipolitischen Agitieren ausgenommen sind und haben schon früher ihr
Unbehagen ausgedrückt, wenn Kinder für parteipolitische Werbung benutzt
werden.

SPÖ Jagsch: "Die Hernalser SPÖ
besitzt kein Haus, aus dem Post-Pensionisten geworfen werden"
"Die SPÖ ist nicht Eigentümerin der von der ÖVP angesprochenen
Wohnhäuser am Rande des Postsportplatzes", erwidert der Hernalser
SPÖ-Klubobmann Peter Jagsch auf Aussagen des ÖVP-Bezirkspolitikers Juraczka.
"Hätte Herr Juraczka einen Blick in das Grundbuch gemacht, hätte er den
Adressaten seiner Forderungen gefunden und sich seine üblen Vorwürfe gegen
die SPÖ sparen können".
"Wenn es in den Wohnhäusern tatsächlich Unregelmäßigkeiten bei der
Auflösung von Mietverträgen gibt oder gar Mietspekulationen vom neuen
Besitzer, helfen den Mieterinnen und Mietern die Mieterschutzverbände,
beispielsweise die Mietervereinigung", erklärt Jagsch. Vielleicht könne aber
auch Juraczka tätig werden: neuer Eigentümer der Wohnhäuser sei eine
Genossenschaft, die der ÖVP nicht fern stehen soll.
Im übrigen erinnert Jagsch den Hernalser ÖVP-Bezirksparteiobmann, die
Flächenwidmung sei M E H R H E I T L I C H im Gemeinderat beschlossen
worden. "Die Flächenwidmung am Rand des Postsportplatzes ermöglicht
zukünftig eine Aufwertung des Grätzels. Die ÖVP leistet den dort Wohnenden
keinen guten Dienst mit ihrer Fundamental-Opposition", sagt Peter Jagsch.

VP-Hernals: SPÖ-Resolution
verhinderte Bezirksvertretungssitzung
"Den Hernalser Sozialisten ist es offenbar wichtiger, auf polemische
Art und Weise die Bundesregierung zu beschmutzen, als für die Hernalser
Bürger und Bürgerinnen zu arbeiten. Anders lässt sich der jüngste Anfall von
Resolutionswut bei der Bezirks-SPÖ nicht erklären", kritisierte der
Hernalser VP-Bezirksrat Mag. Klaus Heintzinger anlässlich der letzten
Bezirksvertretungssitzung.
Da die Bezirksvertretung inhaltlich für Bezirksthemen zuständig ist - so
sieht es jedenfalls die Wiener Stadtverfassung vor - verlangte der
Rechtsexperte und Verkehrssprecher der Hernalser Volkspartei Heintzinger
gleich zu Beginn der Sitzung die Streichung des Resolutionsantrags, der
definitiv ein reines Bundesthema behandelte, von der Tagesordnung. Da für
die SPÖ Hernals eine Bezirksvertretungssitzung ohne Resolution aber offenbar
nicht möglich war, unterbrachen sie die Sitzung gleich auf unbestimmte Zeit.
"Der SPÖ-Bezirksklub, der - entgegen der Wiener Verfassung - lieber
bundespolitische Themen auf die Agenda bringen wollte, scheint die
Bezirksarbeit aufgegeben zu haben. Sie beschränken sich auf unsachliches
Geschimpfe auf die Bundesregierung. Auf Kosten der Arbeit für unseren
Bezirk. Und damit auf Kosten der Hernalser Bevölkerung", schließt
Heintzinger.

Totalversagen der Wiener Linien bei
Drogenbekämpfung in Hernals!
"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten lehnen die Wiener Linien eine
ausreichende Videoüberwachung auch der denkmalgeschützten Stationen zur
Gewährleistung der Fahrgastsicherheit ab"
Wien, 2004-02-17 (fpd)- Ein Totalversagen der Wiener Linien bei der
Drogenbekämpfung in Hernals konstatierte heute
FP-Bezirksvorsteherstellvertreterin Veronika Matiasek. ****
Faktum sei, dass es zu einer massiven Verlagerung des Drogenhandels in den
U-6-Bereich gekommen sei. Nachdem Jahre lang vor allem die SPÖ das Problem
des ausufernden Drogenhandels negiert und ignoriert habe, sei es jedenfalls
beachtlich, dass seit Juli des Vorjahres 70 Dealer festgenommen wurden. Die
U6 sei heute die Linie mit der höchsten Kriminalitätsrate von ganz Wien.
Taschendiebstahl, tätliche Angriffe auf Fahrgäste, aggressive Bettelei und
vor allem auch ein schwunghafter Drogenhandel seien an der Tagesordnung,
zeigte Matiasek auf.
Eine ausreichende Videoüberwachung im U-Bahnbereich wäre das Gebot der
Stunde. Vor allem die alten, denkmalgeschützten Stationsgebäude von Otto
Wagner bieten durch ihre Bauweise ideale Schlupfwinkel für kriminelle
Handlungen bzw. Drogenhandel und müssen speziell überwacht werden. Dennoch
verweigern die Wiener Linien die Umsetzung eines darauf abzielenden
FPÖ-Antrages, der von allen Fraktionen im Bezirk unterstützt wurde.
"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten kommen die Wiener Linien ihrer
Verpflichtung zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit nicht nach",
kritisierte Matiasek und kündigte an, die Wiener Linien hier nicht aus ihrer
Verantwortung zu entlassen.

Hernals: Eröffnung des Fastenmarkts auf dem Kalvarienberg
Vizebürgermeisterin Grete Laska nimmt am Mittwoch, 13. Februar, um 15 Uhr, in
Anwesenheit von Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und
Bezirksvorsteher Hans Mentschik die Eröffnung des traditionellen Fastenmarkts
auf dem Kalvarienberg vor. Der "Kalvarienbergmarkt" wartet in diesem Jahr mit
einer Attraktion von beachtlicher Größe auf. Die bekannte Symbolfigur des
Markts, der "Bamkraxler", ist heuer erstmals in einer 10 Meter hohen
Ausführung zu sehen. Rund 30 Verkaufsstände haben zwischen Aschermittwoch und
Ostermontag, also von 13. Februar bis 1. April, täglich von 9 bis etwa 19 Uhr
geöffnet. Neben den beliebten "Bamkraxlern" im Kleinformat oder Palmkätzchen (Salix
caprea) können die Besucher schöne Osterwaren, wie Handarbeiten und
Geschenkartikel, erstehen.
Das Marktgebiet in der Kalvarienberggasse erstreckt sich vom Elterleinplatz
bis zur Geblergasse. Manche Verlockung erschwert dem Besucher die in der
Fastenzeit gebotene Genügsamkeit. Für das leibliche Wohl sorgen einige
Gastronomiestände, das Angebot reicht vom deftigen Würstelimbiss bis zur
Zuckerwatte. Ferner wird ein Sortiment an Lebensmittel feilgeboten, darunter
auch bäuerliche Produkte. Zur Belustigung der Kinder stehen ein Ringelspiel,
eine Schaukel und eine Miniatur-Eisenbahn bereit. Der "Kalvarienbergmarkt" ist
mit den Straßenbahn-Linien 9 und 43 (bis Station Elterleinplatz) bequem
erreichbar.

Gedenkausstellung für Graf Lacy im Hernalser Bezirksmuseum
Das Bezirksmuseum Hernals am Elterleinplatz zeigt vom 26. November 2001 bis
Ende Februar 2002 eine Ausstellung im Gedenken an Feldmarschall Franz Moritz
Graf Lacy.
Lacy war einer der bedeutendsten Feldherrren seiner Zeit, als Präsident des
Hofkriegsrates reorganisierte er die kaiserliche Armee. Vor allem aber
gestaltete er Schloss und Park Neuwaldegg neu, der Park ist bis heute ein
beliebtes Wiener Naherholungsgebiet.
Die Ausstellung, die parallel zur laufenden Schau "Hernals im 20. Jahrhundert"
zu sehen ist, ist jeweils Montag von 16 bis 20 Uhr und jeden ersten und
dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen.
