REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Helicobacter

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Magenbakterium wandelt sich 60 Mal im Jahr
"Erfolgsgeheimnis" von Helicobacter pylori liegt in genetischer Flexibilität
 

Das krankheitserregende Bakterium Helicobacter pylori kann sein Erbgut in rasanter Geschwindigkeit verändern. Das berichten Forscher von der Universität Würzburg http://www.uni-wuerzburg.de , die das "Erfolgsgeheimnis" des Bakteriums in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin sowie zwei Instituten in den USA lüfteten. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist mit Helicobacter pylori infiziert. Die Erreger schaffen es, die durch die Magensäure und eine zähe Schleimschicht vor anderen Bakterien geschützte Magenschleimhaut zu besiedeln und diese Infektion trotz einer intensiven Abwehrreaktion des Menschen jahrzehntelang aufrecht zu erhalten.
 

Das Team um die Mikrobiologen Sebastian Suerbaum und Christian Kraft vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universität Würzburg untersuchte dafür Paare von H. pylori-Stämmen, die im Abstand von minimal drei Monaten bis zu maximal vier Jahren aus ein und demselben Patienten isoliert wurden. Durch die Analyse von Stichproben des Bakterienerbguts konnten sie bei elf der 24 Stammpaare bereits nach der kurzen Zeit von durchschnittlich 1,8 Jahren Veränderungen des Erbguts nachweisen.
 

Mit einem eigens für diese Untersuchung entwickelten mathematischen Modell berechneten die Wissenschaftler, dass sich das Erbgut der Bakterien im Verlauf eines Infektionsjahres rund 60 Mal verändert. So können die Bakterien innerhalb von nur 41 Jahren die Hälfte ihres Erbguts austauschen: "Eine verglichen mit anderen Bakterien enorm hohe genetische Flexibilität", so Suerbaum. Die genetischen Veränderungen kommen dadurch zu Stande, dass die Bakterien kleine Stücke der DNS von einem anderen Helicobacter pylori Stamm aufnehmen und dann mit ihrem eigenen Erbgut vereinigen.
 

Die dynamischen Veränderungen des Erbguts helfen dem Erreger wahrscheinlich, sich immer wieder neu an den Menschen anzupassen, der ihn beherbergt. Die enorme genetische Flexibilität von Helicobacter müsse bei der Entwicklung von Impfstoffen und neuen Therapeutika beachtet werden, damit die Erreger die neuen Substanzen nicht sofort unterlaufen können. Die Studie wird in der kommenden Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences USA" (PNAS) veröffentlicht.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:01
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE