Rasentraktor mit Wasserhydraulik entwickelt
Praktischer Nutzen für Golfanlagen Ohne Massenproduktion
aber kostenintensiv
Eine Studentengruppe der Purdue University
http://www.purdue.edu hat
einen Rasentraktor mit Wasserhydraulik entwickelt. Laut den Entwicklern ist
das Gerät das erste seiner Art, das in allen hydraulischen Systemen wie
Lenkung, Bremsen und Getrieben Wasser enthält. Der Rasenmäher hat den Vorteil,
dass kein Öl mehr ausfließt. Dieses führt gerade beim Einsatz auf Golfplätzen
zur Zerstörung des Rasens, verbunden mit hohen Begrünungskosten. Einzug soll
die Wasserhydraulik allerdings nur in Hochdrucksystemen wie in Bau, Bergbau-
und Forstmaschinen halten. "Für Fahrzeuge ist das System unpraktisch",
erklärte der Betreuer der Studenten Gary Krutz, Bio- und
Landwirtschafts-Ingenieur der Uni.
Das verwendete Wasser ist allerdings kein Trinkwasser, da dieses meistens
zu viele Mineralien und Fremdstoffe enthält. Diese können zu Korrosionen
führen. Eingesetzt wird demnach destilliertes Wasser, das entionisiert wird
und durch den Verlust der elektronischen Ladung eine Korrosion verhindert.
Aufgrund dessen müssen hydraulische Systeme auch aus Plastik, Keramik und
Edelstahl herstellt werden. Diese sind laut Krutz zwar teurer, aber dafür sind
wasserhydraulische Systeme energetisch wirksamer. Grund dafür ist die geringe
Viskosität von Wasser. Bei normalen Lufttemperaturen fließt Wasser 1.000 Mal
schneller als eine hydraulische Flüssigkeit. "Im Gegensatz zu Öl kann die
Wirksamkeit um bis zu zehn Prozent erhöht werden", schätzt der Bio-Ingenieur.
Dennoch betont Krutz, dass der Einsatz von wasserhydraulischen Systemen mit
Problemen behaftet ist. Dies betrifft vor allem die teureren Bestandteile als
Korrosionsschutz und die Wassersysteme. "Die Verwendung von Wasser in
hydraulischen Systemen kostet derzeit rund das Doppelte wie Öl." Entscheide
sich allerdings ein Unternehmen für wasserhydraulische Systeme, könnten durch
nachziehende Firmen die Kosten rasch und signifikant gesenkt werden.

Roboter auf Schneckenjagd
Antrieb erfolgt durch Umwandlung der Schädlinge in Biogas
Wissenschaftler des Intelligent Autonomous Systems Laboratory der
Universität von West-England
http://www.ias.uwe.ac.uk haben einen Roboter entwickelt, der Schnecken
aufspüren kann und diese anschließend verzehrt. Der Schneckenkiller agiert auf
den Feldern selbstständig. Die Funktionstüchtigkeit wird durch einen Antrieb
aus Biogas, hergestellt aus vergärten Schnecken, garantiert. Getestet wird der
Roboter auf Winterweizen-Feldern, wo auf einem Quadratmeter rund 200 Schnecken
kriechen.
Bisher ist es dem Roboter gelungen, rund 70 Prozent der Schnecken mit
seiner Kamera aufzuspüren. Da Schecken nachtaktiv sind, ist er mit einer
Rotlichtdiode, die an einem zwei Meter langen Schaufelarm befestigt ist,
ausgestattet. Dadurch wird die Schleimspur sichtbar. Mit der Schaufel greift
der vierrädrige Roboter nach den Schnecken und wirft sie in seinen
integrierten Bioreaktor, wo die Tiere vergären.
Einziger Nachteil bisher ist, dass neben der Schleimspur der Schnecken auch
Steine unter Rotlicht leuchten. Vor der vollständigen Entladung der Batterien
kehrt der Roboter zur Station zurück. Zur genauen Lokalisierung der Station
dient eine Kombination aus Infrarot-Lokalisations- und Differential Global
Positioning Satellite (DGPS)-System. Hindernisse erkennt der Roboter durch ein
Ultraschallmessgerät und spezielle Sensoren. Der Schneckenjäger soll
hauptsächlich den britischen Landwirten zu Gute kommen, die laut dem
Entwickler Ian Kelly rund 31 Mio. Euro jährlich zur Schneckenbekämpfung
aufwenden.

Moosextrakt gegen Schneckenfraß
Pflanzen schützen sich mit chemischem Cocktail aus den
Zellwänden
Moosen ein "Naturpatent" abgeschaut haben Wissenschaftler der Universität
Bonn http://www.uni-bonn.de
. Sie entdeckten, wie sich diese primitiven Pflanzen ohne Stacheln oder Dornen
ihrer Fressfeinde und auch einem Befall durch Pilze und Bakterien erwehren.
Die biozide, fungizide und bakterizide Wirkung der Moose beruht auf
chemischen Verbindungen, die in den Zellwänden produziert werden. Die Forscher
extrahierten größere Mengen einheimischer Moosarten und sprühten die
Flüssigkeit zunächst auf Tomaten-, Paprika- und Weizenpflanzen, die zuvor mit
Schadpilzen infiziert worden waren. Die Pilze wurden abgetötet, von manchem
Moosextrakt bedurfte es dabei einer Konzentration von lediglich 0,05 Prozent.
Mit dem Moos-Cocktail konnte darüber hinaus auch Schneckenfraß vorgebeugt
werden. Im Tierversuch verschmähten die kriechenden Probanden die mit dem
Wirkstoff behandelten Salatblätter. Die "naturbelassenen" Blätter ließen sie
sich hingegen ungerührt schmecken.
Ihre Entdeckung haben die Wissenschaftler bereits zu einem verkaufsfähigen
Mittel entwickelt und gerade auf den Markt gebracht. Als reines Naturprodukt
ist es leicht biologisch abbaubar und besonders umweltverträglich.

Isolierfenster schützt Gebäude vor Sonneneinstrahlung
Sonnenfenster sollen Klimaanlage überflüssig machen
Fenster, die sich bei starker Sonneneinstrahlung auf Knopfdruck verdunkeln
lassen, werden jetzt in Serie produziert. Wie das Fraunhofer-Institut für
Solare Energiesysteme ISE http://www.ise.fhg.de
in Freiburg mitteilte, werde das von ihnen entwickelte gaschrome Fenster ab
Herbst von der Firma Interpane in Lauenförde http://www.interpane.de
hergestellt. Das Isolierfenster soll dann im Fachhandel erhältlich sein. Die
Pilotproduktion soll für Demonstrationsprojekte in großflächigen Fassaden
bestimmt sein.
Die Isoliergläser können statt herkömmlicher, mechanischer Jalousien
eingesetzt werden und könnten laut Institut "der Sonnen- und Blendschutz
der Zukunft" sein. Dafür spreche, dass die Fenster bis zu 20 Jahren
wartungsfrei betrieben werden können, da sie auf einem elektrochemischen
Vorgang beruhen. Die Durchsichtigkeit des Fensters lässt sich stufenlos
regeln, teilte das Institut mit. Die Entwicklung dieser Technik dauerte
anderthalb Jahre.
Die Innenseite der Isolierverglasung ist mit Wolframoxid beschichtet.
Dieser unsichtbare Belag färbt sich dunkelblau ein, wenn er mit Wasserstoff
in Verbindung kommt und entfärbt sich beim Kontakt mit Sauerstoff. Durch
kleine Düsen kann Wasserstoff oder Sauerstoff in die gaschromen Fenster
eingespitzt werden. Im Sommer, wenn vor allem in Bürogebäuden Überhitzung
droht, kann das Fenster per Knopfdruck soweit abgedunkelt werden, dass man
einerseits genug Licht, andererseits nicht zu viel Wärme im Raum hat. So
werden Sonnenenergie und Tageslicht optimal genutzt. Die Kosten für eine
Klimaanlage entfallen.

www.dekoboerse.at ist online
Dekoboerse - DIE Innovative Plattform rund um das Thema
Dekoration
Das Wiener Neustädter Unternehmen Grafik - Foto - Design H.C. Bittermann,
gibt bekannt, dass ab sofort ein neuer Internet-Service für den Bereich
Visual Merchandising zur Verfügung steht.
Unter http://www.dekoboerse.at
wurde eine internationale Plattform des Visual Merchandising geschaffen.
"Wir haben mit der Dekoboerse ein Kommunikationszentrum für alle, die
mit Dekorationen beschäftigt sind, nicht nur Berufsdekorateure, sondern auch
all jene Personen, die Ihre Auslagen oder Messestände selbst dekorieren,
geschaffen", erklärt Hannes C. Bittermann.
Viele Geschäftsinhaber kennen die Situation:
Es ist wieder einmal soweit, die Auslage muss neu gestaltet werden, doch die
Dekorationen wurden schon die letzten Jahre immer wieder eingesetzt. Trendige
Designs werden gebraucht, doch neues Material ist teuer, "wo doch das
halbe Lager voll ist mit Dekorationsmaterial". Warum immer neues Kaufen?
Oder:
Es wird immer wieder in neues Material investiert, doch schön langsam weiß
man nicht mehr wohin mit den Dekosachen. Weggeben ist auch schade, noch dazu
hat das doch alles eine Stange Geld gekostet. Schön langsam geht der
"Speicher" über, und man hat keinen Platz mehr für die Ware, mit
der Sie Ihren Umsatz machen sollen. Andere könnten jedoch wiederum Ihre
Dekosachen brauchen.
Oder:
Sie haben wunderbare Dekorationsgegenstände doch die können Sie nicht jedes
Mal einsetzen, "die kennt doch schon die ganze Stadt". (Andere Städte
kennen Ihre Dekosachen nicht!)
Die Dekoboerse hat die Lösung! "Hier können alle Ihr
Dekorationsmaterial, das Sie nicht mehr einsetzen, oder momentan nicht
verwenden, verkaufen, vermieten oder sonst irgendwie anbieten. Genauso können
sie auf diesen Seiten nach neuem Material Ausschau halten. Egal ob sie etwas
kaufen, oder mieten möchten", so Bittermann.
Egal, ob man Dekorationen sucht oder anbieten möchte, neue oder gebrauchte
Dekoration sucht, Dekoration mieten oder kaufen bzw. Erfahrungen austauschen möchte,
bei den Top 3 mitmachen will, eine E-Card versenden, Termine rund um Design
und Dekoration finden, SMS senden oder den kürzesten Weg zu Ihren Kunden
finden wollen oder die täglichen News lesen möchte, all dies ist auf der
Dekoboerse möglich.
