Drahtloser TV- und
Radioempfang via PC
Trust präsentiert digitalen DVB-T-TV und Radio
Receiver
Der niederländische Anbieter von
Computer-Peripheriegeräten Trust International
http://www.trust.com hat einen neuen drahtlosen DVB-T-TV & Radio
Receiver (Digital Video Broadcast Terrestrial) präsentiert. Über den
TV-2100 Digital können alle unverschlüsselt ausgestrahlten ("Free-to-Air")
TV und -Radiosender auf Desktop- oder Notebook-PCs in DVD-Qualität
empfangen und wiedergegeben werden.
Während User mit Kabel-TV an bestimmte Räumlichkeiten gebunden sind,
können beim digitalen TV Fernsehsendungen an beliebigen Orten und
drahtlos via PC empfangen werden. Nach der Verbindung via
USB-Anschluss scannt der Receiver automatisch nach allen verfügbaren
Sendern und versieht diese mit richtigen Sendernamen.
Anschließend werden alle Bilder laut Trust bildschirmfüllend oder in
einem Fenster angezeigt. Programmuntertitel können dabei in
verschiedenen Sprachen angezeigt werden.
Via "Shift-Funktion" können User, die beispielsweise die ersten zehn
Minuten eines Fußballspiels versäumen, die Übertragung mit
Zeitversetzung starten. Über das Video-Feature werden beliebige
Programme mit 25 fps (frames per second) auf der PC-Festplatte
aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt wiedergeben. Der
TV-2100 Digital TV & Radio Receiver wird mit externer
Koaxialantenne, USB-Kabel, Fernbedienung und Software geliefert und
geht um rund 150 Euro über den Ladentisch. |

Volle Lager drücken
auf Chipindustrie
iSupply reduziert Wachstumsprognose für 2005 auf
4,7 Prozent
Der weltweite Chipmarkt wird sich im kommenden
Jahr deutlich abkühlen. Grund sind die vollen Lager der
Chiphersteller und die geringer als erwartet ausfallende Nachfrage
der Elektronikhersteller. Die Marktforscher von iSupply
http://www.isupply.com haben deshalb ihre Prognose für das
Wachstum der Chipindustrie im Jahr 2005 deutlich reduziert. Nach den
Berechnungen von iSupply wird der Chipmarkt im kommenden Jahr nur um
4,7 Prozent auf 237,1 Mrd. Dollar wachsen. Zuvor waren die
Marktforscher von einem Wachstum von 9,6 Prozent ausgegangen.
Das Jahr 2004 soll die Branche dagegen mit einer Wachstumsrate von
24,4 Prozent abschließen. Der Gesamtumsatz der Chipindustrie wird
sich in diesem Jahr laut iSupply auf 226,6 Mrd. Dollar belaufen.
Rund 90 Prozent der Chiphersteller beenden das Jahr mit einem
Umsatzplus. Besonders stark legten die Hersteller von Speicherchips
und Halbleitern für die Mobilfunkindustrie zu. Infineon
http://www.infineon.de konnte sich mit einem Marktanteil von 4,1
Prozent auf den vierten Platz in der Chip-Weltrangliste vorschieben.
Unangefochtener Marktführer bleibt Intel mit 13,7 Prozent.
Die schwache Entwicklung der weltweiten Chipindustrie wird nach den
Prognosen von iSupply auch im Jahr 2006 anhalten. Für die zweite
Jahreshälfte erwarten die Marktforscher ein Umsatzwachstum von vier
Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006. Vor allem die Abkühlung
im Speicherchip-Bereich lässt das Marktwachstum auf 2,2 Prozent
absinken. Für die Jahre 2007 und 2008 rechnet iSupply dagegen wieder
mit einem zweistelligen Umsatzplus auf dem Halbleitermarkt. (pte-Trend) |

Chiphersteller Hynix erhöht Preise um 30 Prozent
Halbleiter-Werte reagieren mit Kursgewinnen
Der südkoreanische Halbleiterhersteller Hynix
http://www.hynix.com/ hat die
Preise für DRAM-Speicherchips um 30 Prozent erhöht und damit der Hoffnung auf
einen Branchenaufschwung neue Nahrung gegeben. Dies ist bereits die dritte
Preiserhöhung des weltweit drittgrößten Speicherchip-Produzenten binnen
weniger Wochen. Zuvor waren jedoch die Preise von 128 Mbit-Speicherchips seit
November 2000 um über 90 Prozent in den Keller gerasselt. Auch Infineon
http://www.infineon.com
profitierte von der jüngsten Hynix-Maßnahme: Der Aktienkurs legte bis 15:00
Uhr um mehr als sechs Prozent zu und kletterte auf 24,40 Euro (52-Wochen-Hoch
50,99 Euro; 52-Wochen-Tief: 11,52 Euro).
Analysten werteten die Preissteigerungen zum einen als Folge des geringeren
Angebotes infolge der laufenden Restrukturierungsmaßnahmen in der
Chipindustrie. Zum anderen sei - nicht zuletzt wegen des neuen
Microsoft-Betriebssystems Windows XP und hoher Absatzsteigerungen in China -
auch die Nachfrage wieder größer geworden.
In den kommenden Wochen könnten sich in der gesamten Branche tiefgreifende
Veränderungen ergeben: Die Verhandlungen zwischen Hynix und der
US-amerikanischen Nummer zwei am Speichersektor, Micron, bezüglich einer
Kooperation könnten Medienberichten zufolge noch im Januar abgeschlossen
werden. Und nachdem die Joint Venture-Gespräche zwischen Toshiba
http://www.toshiba.co.jp/worldwide und Infineon erst vor zwei Wochen
abgebrochen wurden, ist der japanische Elektronikkonzern auf der Suche nach
einem anderen Partner für die Chipproduktion (siehe auch pte-Meldung
http://www.pte.at/pte.mc?pte=011218018 ).
Hynix wird seit geraumer Zeit von seinen Gläubigern in der Hoffnung auf
sich erholende Märkte liquide gehalten. Branchenführer Samsung Electronics
http://www.samsungelectronics.com ist von der herrschenden Krise etwas
weniger betroffen als seine Konkurrenten.

Computermaus mit Beschleunigungssensoren
Maus kann frei im Raum bewegt werden
Die Technologie-Entwicklungsgruppe (TEG) des deutschen Fraunhofer-Instituts
http://www.teg.fhg.de hat
eine Computermaus entwickelt, die ohne Kugel oder optische Sensoren arbeitet.
Die Maus misst die Bewegungen mit Beschleunigungssensoren. Das dafür neu
entwickelte Verfahren zur Auswertung der Beschleunigungssignale wurde zum
Patent angemeldet. Die TEG-Maus ist dadurch völlig unabhängig von der
Beschaffenheit der Unterlage funktionsfähig.
Die Beschleunigungsmaus wird, gleich wie Rollkugel- oder optische Mäuse,
auf ebener Oberfläche bewegt. Ein zusätzlicher Auswertungsalgorithmus misst
den Neigungswinkel um zwei orthogonale Achsen. Die Cursorposition kann also
auch durch Veränderung des Winkels auf dem Bildschirm beeinflusst werden. Die
Maus wird so zu einem Zeigegerät, das frei im Raum bewegt werden kann.
Laut Angaben der TEG verbraucht die Beschleunigungsmaus wesentlich weniger
Energie als eine optische. Dadurch wird sie für kabellose Anbindung, etwa Funk
oder Infrarot, interessant. Gegenüber Rollkugelmäusen habe sie den Vorteil,
dass sie beim Gebrauch nicht verschleißt oder verschmutzt. Durch das
vollständig geschlossene Gehäuse soll sie auch in feuchter oder staubiger
Umgebung einsetzbar sein.
In Zukunft will die TEG die Miniaturisierung der Maus vorantreiben. Als
nächstes wollen die Forscher eine Ein-Finger-Maus entwickeln. Bereits heute
seien zweiachsige Beschleunigungssensoren mit einer Kantenlänge von nur fünf
Millimetern verfügbar.

Hardcoreseite für Hardwareprobleme
Schwedischer "Data-Doktor" schafft rasche Abhilfe
Einen direkten Zugang zu Hardwareproblemen propagiert die schwedische
Hardwareseite Datadocktor´n
http://www.datadocktorn.nu von Dr. Nårton. So wechselt der schwedische
Hardware-Doktor die Grafikkarte seines Computers mit dem Winkelschleifer,
unter Heimwerkern liebevoll Flex genannt, ohne sich weiter mit den Schrauben
an der Hinterseite des Geräts aufzuhalten. Für Personen die des Schwedischen
nicht mächtig sind, hat der Betreiber der Seite eine umfangreiche
Bilddokumentation bereitgestellt.
Für das Defragmantieren der Festplatte benötigt der kundige Heimwerker nach
Anleitung des Doktors dagegen einen Schraubenzieher, eine Zahnbürste und einen
Lautsprecher-Magneten sowie ein Putzmittel aus dem Haushalt. Keyboards
wiederum werden in der Waschstraße mit dem Hochdruckstrahler gereinigt.
Das letzte Projekt betrifft das Downsizing eines Compaq-Servers. In der
schon gewohnt direkten Art bedient sich der Doktor auch hier schweren Geräts,
um das Gehäuse zu verkleinern und die internen Komponenten neu zu arrangieren.
Die Hightech-Redaktion von pressetext.austria ratet allerdings nicht zur
Nachahmung der vorgeschlagenen Modifikationen.

Nanolaser bilden Grundlage für optische Computer
US-Forscher entwickeln Zinkoxid-Fasern, die ultraviolettes
Licht aussenden
Licht gilt als ein Schlüssel für die schnellen Computer der
Zukunft. Eine wesentliche Grundlage für diesen optischen Computer könnten
milliardstel Meter (Nanometer) winzige Fasern aus Zinkoxid liefern, die
US-Forscher der University of California http://www.cchem.berkeley.edu/
in Berkeley entwickelt haben. Wie sie in der Fachzeitschrift
"Science" http://www.sciencemag.org
berichten, können diese Nanofasern ein Laserlicht im nahen ultravioletten
Bereich aussenden.
"Diese Kurzwellen-Nanolaser könnten viele Anwendungen nach sich ziehen.
Dazu zählen optische Computer, Datenspeicher oder Methoden für die
Mikroanalyse von Substanzen", beurteilt Forscher Michael H. Huang seine
Ergebnisse. Mit seinen Kollegen gelang es ihm, die 20 bis 150 Nanometer dicken
Nanofasern aus einem Zinkoxid-Dampf herzustellen. Durch ein
Rastertunnelmikroskop betrachtet, erkannten sie, dass sich rund zehn
Milliarden dieser Fasern auf nur einem Quadratzentimeter exakt senkrecht
aufgestellt nebeneinander reihten. Erste Versuche zeigten, dass diese bis zu
zehn Mikrometer (millionstel Meter) langen Nanofasern für einen winzigen
Laser genutzt werden können, der Lichtteilchen, so genannte Photonen,
aussendet. Mit diesem ultravioletten Licht mit der Wellenlänge von 385
Nanometern bräuchten in einem zukünftigen Computer die Daten nicht mehr über
die relativ langsamen Elektronen verarbeitet werden, sondern lichtschnelle
Photonen könnten in einem optischen Computer-Chip die digitalen Informationen
aus Nullen und Einsen transportieren. "Die chemische Flexibilität und
die Eindimensionalität machen diese Nanofasern zu idealen und winzigen
Laserlichtquellen", so Huang.
Gelingt es den Forschern, auf der Basis von Zinkoxid solche nur Nanometer großen
Laser zuverlässig herzustellen, könnten sie auch für günstige, innovative
Analysegeräte genutzt werden. Denn nahezu jede chemische Substanz reagiert
auf einen einfallenden Lichtstrahl anders. Das spezifische
Absorptionsverhalten einer Substanz kann quasi als eindeutiger Fingerabdruck
einer Chemikalie dienen. Mit einer ganzen Reihe solche Nanolaser auf einem
Analyse-Chip könnten sowohl neue Wirkstoffe in der Medizin schneller entdeckt
als auch Boden- oder Gewässerproben besser untersucht werden.

Festplatten mit bis zu 400 GB Speicherkapazität
IBM bringt erste Geräte mit AFC-Technologie
Die IBM Storage-Abteilung
http://www.ibm.storage.com will mit einer innovativen
Festplatten-Technologie namens "Pixie Dust" die Speicherkapazität in neue
Dimensionen heben. Kernstück der "Feenstaub"-Technologie ist das nur drei
Atome dicke Edelmetall Ruthenium (Ru), das als AFC (antiferromagnetically
coupled)-Medium zwischen zwei magnetischen Speicherschichten eingebettet ist.
Pixie Dust soll bis 2003 die Datendichte auf Festplatten auf 100 Gigabits
pro Quadratinch bringen, was einer Desktop-Festplatte von 400 GB, einer
Notebook-Festplatte von 200 GB sowie einer Microdrive von 6 GB entsprechen
würde. "Wir haben einen Weg gefunden, AFC in unsere derzeit übliche Hard
Drive-Produktionsmethode zu integrieren. Daduch sind wir in der Lage, bei
keinen oder nur geringen Mehrkosten die Kapazität zu verdoppeln", erläuterte
IBM Forschungsleiter Currie Munce gegenüber dem Infodienst Cnet.
Künftig soll in allen IBM-Festplatten AFC eingesetzt werden. Als erstes
Modell wird die für Juni angekündigte, tragbare "Travelstar"-Festplattenfamilie
über die neue Technolgie verfügen. Die Speicherdichte liegt bei den ersten
Modellen jedoch erst bei 25,7 Gigabit pro Quadratzoll. Im Herbst soll die
Kapazität der Travelstar um ein weiteres Drittel erhöht werden. Es wird
erwartet, dass auch die anderen Festplattenhersteller wie Seagate oder Fujitsu
AFC-Platten auf den Markt bringen werden.
