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"Lasso" fängt
Handy-Viren
Security-Lösung findet Malicious-Codes in
Signaturen und Strings
Der kalifornische Anbieter im
Secure-Monitoring-Access-Bereich NetOptics
http://www.netoptics.com hat eine neue Technologie entwickelt,
die Handys vor Viren schützen soll. "Lasso" stellt eine
hardwarebasierte Lösung dar, die den gesamten Netzwerkverkehr bis in
den Gigabit-Bereich in Echtzeit überwacht. Dabei können gleichzeitig
bis zu 1.000 Signaturen untersucht und tief greifende Checks aller
E-Mails und Dateianhänge durchgeführt werden.
Durch den Einsatz der Lösung können Mobilnetzbetreiber und
Telekommunikationsunternehmen aktuelle Viren identifizieren, die
sich üblicherweise in Signaturen und Strings verbergen. Je nach
Konfiguration des Geräts wird die erkannte Bedrohung automatisch
blockiert, beseitigt, weitergeleitet oder es wird eine Meldung an
den Administrator gesendet.
Laut NetOptics macht der Einzug der Java-Technologie in die
Mobilfunkwelt Handys immer anfälliger für kriminelle Fremdcodes. In
Zukunft könnten deshalb Malicious-Codes Telefonbucheinträge löschen
oder automatisch teure Verbindungen nach Übersee herstellen. Mit
"Lasso" will NetOptics Providern ein Werkzeug in die Hand geben,
ihre Kunden vor solchen Szenarien zu schützen. Präsentiert wird die
Secuirty-Lösung erstmals auf der CeBIT (10. bis 16. März) in
Hannover. |

Netz-Wurm infiziert
erstes russisches Handy
Symbian OS und Bluetooth als Gefahrenquelle für
Mobiltelefone
Viren-Experten des Sicherheits-Spezialisten
Kaspersky Lab
http://www.kaspersky.com haben den ersten Fall einer
Handy-Infektion in Russland gemeldet. Als erste Beute fiel dem Virus
Cabir.a ein Nokia 7610 zum Opfer. Damit ist Russland das neunte
Land, auf dessen Territorium der Netz-Wurm in freier Wildbahn
gesichtet worden ist.
Nach Angaben von F-Secure
http://www.f-secure.com ist er nun bereits auf den Philippinen,
in Singapur, den arabischen Emiraten, in China, Indien, Finnland, in
der Türkei und in Vietnam in Mobiltelefone eingedrungen. Eine
Analyse von Kaspersky ergab, dass der Schadcode mit der
Original-Variante von Cebir identisch ist, die im Juni 2004
aufgefunden wurde. Der zuvor als konzeptuell eingestufte Netz-Wurm
verbreitet sich demnach anscheinend auf der ganzen Welt. Infiziert
werden ausschließlich Mobiltelefone, die mit dem Betriebssystem
Symbian OS mit Bluetooth-Technologie ausgestattet sind.
Die Antiviren-Analytiker von Kaspersky empfehlen Usern, deren Handys
auf der Plattform Symbian OS laufen, mehrere Sicherheitsmassnahmen.
Die Anwendung "sichtbar für alle" im Übertragungssystem Bluetooth
sollte nicht benutzt werden. Dateien von unbekannten Absendern
sollten auf keinen Fall angenommen werden. Zusätzlich bietet
Kaspersky unter
http://www.kaspersky.com/download/dacabir.sis ein
Gratis-Dienstprogramm zum herunterladen, das Cabir suchen und
beseitigen kann. |

Handys von Viren
bedroht
Schädlinge für Mobilfunk noch bösartiger als für
PCs
Viren, Würmer und Trojaner werden nun auch für
Handys gefährlich. Das berichtet die Fachzeitschrift Computerweekly
http://www.computerweekly.com . Experten befürchten, dass die
Schädlinge für Handys noch bösartiger sind als ihre PC-Vorgänger.
Erstens seien Handys viel weiter verbreitet als Computer, zweitens
sollen sie in Zukunft zum Bezahlen von Waren und Services genutzt
werden. Und drittens geben die Hersteller die einst gut gehüteten
Geheimnisse ihrer Betriebsplattformen an Dritte weiter, die neue
Anwendungen für den Internetzugang entwickeln. "Nicht der Spaß oder
der Ruhm, sondern Geld wird die Motivation der Hacker für die
Entwicklung von Handy-Viren sein. Genauso wie es bereits bei den
Computerviren der Fall ist", so Andreas Lamm, Manager des
Anti-Viren-Unternehmens Kaspersky Labs
http://www.kaspersky.com .
Bis jetzt waren die Überfälle von Handy-Viren recht selten und
harmlos. Diese zielten hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, auf
die neuen Smartphones ab, die offene Plattformen wie Windows Mobile
von Microsoft nutzen oder die Nokia Serie 60 Interface, die mit
Symbian OS läuft. Die Smartphones bieten großes Potential für Viren,
Würmer und Trojaner. Im Juli fand Kaspersky Labs den ersten
Handy-Wurm namens Cabir. Der Wurm verbreitet sich, indem er sich
selber auf Bluetooth-Handys in bis zu 10 Metern Entfernung
überträgt, die über das Betriebssystem Symbian OS laufen. Seitdem
sind noch zahlreiche andere Schädlinge entdeckt worden.
Vodafone, der vom Umsatz her größte Mobilfunk-Provider weltweit, hat
Grund zur Besorgnis. Er ist einer von vielen, die jetzt 3G-Services
anbieten. Für die Lizenzen dieser neuen Technologie haben die
Provider unvorstellbare Summen aufgebracht. Eine Flut von Würmern
und Viren, die ihre Investition gefährden, ist das letzte, was sie
wollen. Doch durch die Öffnung des Mobilfunks zum Internet werden
strengere Sicherheitsmaßnahmen immer wichtiger.
Es wird jedoch auch viel in diese Richtung unternommen. Nokia
beispielsweise reagierte sehr schnell auf die Übergriffe auf dessen
neue Smartphones und unterzeichnete einen Vertrag mit F-Secure und
Symantec für Anti-Virus-Services. Für das Nokia 6670 entwickelte
F-Secure ein Schutzprogramm, ähnlich dem von Computern, das gegen
monatliche Gebühren upgedated werden kann. |

Military-Handys im
Tarn-Design
Mobiltelefone mit Symbolen von Waffengattungen
In Kooperation mit dem Spezialisten für
Militärbekleidung und -zubehör Ranger-Shop.de
http://www.e-conomy.de hat der Elmshorner Mobilfunkanbieter
Talkline
http://www.talkline.de Handys im Military-Look und mit
speziellen Tarifen für Soldaten präsentiert. Neben einer
Gehäuselackierung in "Flecktarn", "Wüstentarn", "Marineblau" oder
"Luftwaffenblau" ist es möglich, das Gerät mit dem Symbol der
jeweiligen Waffengattung und mit dem Namen des Besitzers versehen zu
lassen.
Die robusten Outdoor-Handys sind mit Digitalkameras ausgestattet und
eignen sich laut Ranger-Shop.de ideal für Schnappschüsse im Einsatz
oder während eines Manövers. Durch besonders günstige
Mobilfunktarife soll das lange Anstehen vor den Telfonzellen am
Kasernentor ein Ende haben. So gibt es eine Option für besonders
günstige Telefonate aus dem Ausland nach Deutschland für Soldaten,
die sich häufig im internationalen Einsatz befinden. Der "HappyAbend-Tarif"
eignet sich hingegen für besonders lange Gespräche mit der Freundin
nach Dienstschluss. Unter
http://www.rangerhandy.de kann sich jeder Bundeswehrangehörige
spezielle Auslandstarife und Handys im Tarn-Design sichern.
|

Handychip für 30 Tage
Betriebszeit
Energieverbrauch im Standby um 90 Prozent
reduziert
Die japanischen Elektronikfirmen Hitachi
http://www.hitachi.co.jp und Renesas
http://www.renesas.com haben gemeinsam eine System-on-Chip (Soc)-Technologie
entwickelt, durch die der Energieverbrauch bei Handys im Standby um
bis zu 90 Prozent reduziert werden kann. Dadurch soll die
Standby-Zeit von Mobiltelefonen auf bis zu 30 Tage ausgebaut werden
können, teilten beide Unternehmen heute, Montag, mit.
Durch die Technologie sollen Akkus mit einer Ladung um bis zu zehn
Mal Energie liefern. Erste Handys mit dem Chip werden aber erst im
Jahr 2007 auf den Markt kommen. Offiziell vorgestellt wird die
Technologie auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in
San Francisco
http://www.his.com/~iedm/ , berichtet Asia Online.
Den Durchbruch beim Energieverbrauch betrifft den CMOS (Complementary-Metaloxide-Semiconductor)-Transistor.
Bei diesem konnte der Energieverbrauch auf ein Zehntel verringert
werden, indem die Größen der Transistoren von 100 Nanometer auf zehn
Nanometer reduziert wurden. Gleichzeitig kann auch die
Rechenleistung um 20 Prozent gesteigert werden. |

Kamerahandys
dominieren Mobilfunkmarkt in EMEA
MMS-Boom bleibt aus - 3G-Geräte mit kräftigem
Absatzplus
Kamerahandys haben im abgelaufenen dritten Quartal
den Mobilfunkmarkt in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA)
dominiert. Wie aus einer aktuellen Studie der britischen
Marktforscher von Canalys
http://www.canalys.com hervor geht, waren von den 62 Mio. in
EMEA in Q3 ausgelieferten Handys fast zwei Drittel (knapp 40
Millionen) mit einer Kamera ausgestattet. Marktführer in diesem
Segment war Nokia mit einem Marktanteil von 48 Prozent. Die Finnen
lagen damit deutlich vor den Verfolgern Sony Ericsson (zwölf
Prozent) und Samsung (neun Prozent).
Im laufenden Jahr haben sich die Kamerahandys nach den Berechnungen
von Canalys einen Marktanteil von 56 Prozent erkämpft. Der von den
Providern erhoffte MMS (Multimedia Messaging Service)-Boom ist indes
ausgeblieben. "Es gab eine großen Anstieg bei der Auslieferung von
Kamerahandys, aber die Verwendung von MMS-Services ist nicht im
selben Maß explodiert", sagte Canalys-Analyst Chris Jones.
Einen Absatzsprung haben im abgelaufenen Quartal dagegen die
3G-Handys verzeichnet. Insgesamt wurden in EMEA 1,8 Mio. Handys der
dritten Generation abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 39
Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für das laufende vierte Quartal
und darüber hinaus rechnet Canalys mit einem weiteren kräftigen
Anstieg im 3G-Handysegment. Die Marktforscher warnten jedoch die
Provider, schon jetzt zu sehr auf die fortgeschrittenen Services zu
setzen. Die Anbieter sollen sicherstellen, dass trotz der immer
größer und bunter werdenden Displays das Grundbedürfnis des Kunden
nach akzeptabler Haltbarkeit der Akkus gewahrt bleibe.
|

Handy-Beratung im
Handel oft mangelhaft
Studie: Verkäufer zum Teil erschreckend
ahnungslos
Günstige und gute Handyangebote gibt es wie Sand
am Meer. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist die Auswahl an
Mobilfunk-Geräten groß und unübersichtlich. Viele Kunden suchen
deshalb einen Fachberater, der aus der großen Auswahl an Handys,
genau das richtige Angebot heraussucht. Doch eine aktuelle Studie
beweist, dass es sehr große Qualitätsunterschiede gibt.
Die Fachleute des Oldenburger Instituts "Trainingskontor" fördern in
einer vom Mobilfunk-Wissens-Portal inside-handy.de in Auftrag
gegebene Studie ein alarmierendes Ergebnis zutage: Die
Beratungsleistung im deutschen Fachhandel ist oft sehr unzureichend.
In nur 15 von insgesamt 62 getesteten Shops konnten die Tester das
Urteil: "gut oder sehr gut" aussprechen, 42 Shops hingegen
erreichten nur ein "befriedigend" oder auch "mangelhaft", bei fünf
Händlern musste sogar die Note "ungenügend" gegeben werden. Bei
einigen Verkäufern hatten die Testkunden den Eindruck, dass sie noch
ahnungsloser sind, als ihre Kunden.
Mit einem recht einfachen und realistischen Profil, welches sich an
den aktuellen Bedürfnissen moderner Handykäufer orientiert, wurden
die Testkunden in über 100 Mobilfunk-Shops geschickt: Der Kunde
erkundigte sich nach einem Handy mit einfacher Kamera, Farbdisplay
und mehrstimmigen Klingeltönen. Darüber hinaus sollte ein
Lithium-Akku vorhanden sein. Der Gerätepreis sollte mit 50- oder
60-Minuten-Paket nicht über 50,- Euro liegen. Ein Profil also,
welches vielen aktuellen Einsteigerhandys entspricht.
Unter die Lupe genommen wurden in der Erhebung die Fachkompetenz der
Berater sowie die Fähigkeit des Verkäufers, den Kundenbedarf zu
erkennen. Nur ein Kunde, der ein Gerät kauft, das seinem
tatsächlichen Bedarf entspricht, ist auch ein nachhaltig zufriedener
Kunde, der gut beraten das Geschäft verlässt und somit gerne
wiederkommt.
Im weiteren Verlauf der Verkaufsgespräche sollten die
Trainingskontor-Tester feststellen, ob ein Verkäufer technische
Daten nicht nur vorlesen, sondern auch erklären kann, was der
tatsächliche Nutzen für den Kunden ist. Während Handy-Datenblätter
auch im Internet zur Verfügung stehen, sollte es die Aufgabe eines
Fachberaters sein, diese für seinen Kunden zu übersetzen. Das
bedeutet, ein Lithium-Ionen-Akku ist "kundisch gesprochen" ein Akku,
den man jederzeit wieder aufladen kann, ohne dass dieser dauerhaft
Leistung verliert. Dies ist deshalb entscheidend, da die Vielzahl
der technischen Begriffe einen Großteil der Kunden inzwischen mehr
verwirrt als hilft.
In eben dieser Disziplin jedoch versagten viele Berater. Nur zwölf
Prozent konnten den Kunden ein Handy so plastisch und anschaulich
erläutern, dass sie auch als Laien sofort verstanden hätten, welcher
Nutzen sich hinter einem Fachbegriff verbirgt. Der überwiegende Teil
der Verkäufer argumentierte hauptsächlich mit technischen Daten,
oder, noch schlimmer, machte sich gar nicht erst die Mühe, den
Kunden nach seinen tatsächlichen Bedürfnissen zu fragen. In einigen
Fällen reichte es den Händlern zu wissen, wie viel ihr Kunde für das
Handy anlegen will. Danach fingen sie sofort an, verschiedene Handys
vorzustellen. Dass sie dabei teilweise etwas präsentierten, was der
Kunde wirklich benötigt, war eher Zufall als Absicht.
Zwei der deutlichsten Beispiele: Ein Verkäufer eines
Netzbetreiber-Shops versuchte krampfhaft, dem Testkunden ein Nokia
6600 anzubieten, obwohl dieses nicht einmal ansatzweise den
Bedürfnissen seines Gegenüber entsprach. Auf die Rückfrage des
Testers, wozu denn GPRS eigentlich gut sei, erklärte der
"Fachberater", das brauche man nur für WAP und so ein lächerliches
Internet wolle sich ja wohl "kein Mensch antun".
Ein anderer Verkäufer gab sich größte Mühe, dem Kunden die Kamera
mit dem Argument auszureden, die Bilder seien "eh Murks und der
Versand viel zu teuer." Hier drängte sich aufgrund leerer Regale der
Eindruck auf, dass noch einige Ladenhüter an den Mann gebracht
werden mussten.
Im Rahmen der Erhebung viel ins Auge, dass weder die
Netzbetreiber-Shops noch die freien Anbieter besonders positiv oder
negativ auffielen. Lediglich die geringere Handy-Auswahl bei den
Netzbetreibern war auffällig, führte jedoch aufgrund des gewählten
Kundenprofils nicht zur Abwertung.
Unter dem Strich ist das Ergebnis ernüchternd: Der Einzelhandel
verschenkt in seiner umsatzstärksten Zeit eine große Chance.
Technisches Wissen alleine reicht nicht aus, um erfolgreich zu
verkaufen. Eine fundierte Beratung, die auf den Kunden zugeschnitten
ist, ist der einzige Weg, langfristig Kunden zu binden. Dabei
treffen oft technikverliebte Verkäufer auf Kunden, die kein Wort
verstehen und vom Verkäufer überrannt werden. |

Globales 3G-Handy für
alle Netze
Sony Ericsson launcht neues Multi-Tasking-Telefon
Mit dem V800 hat der Handyhersteller Sony Ericsson
http://www.sonyericsson.com laut eigenen Angaben das weltweit
erste Konvergenztelefon präsentiert. Das Multi-Tasking-Handy wurde
speziell für 3G-Mobilfunknetze entwickelt und bietet Video-Telefonie,
Video-Streaming und Imaging-Anwendungen. Laut Hersteller ist das
V800 das erste wirklich globale UMTS-Mobiltelefon und kann überall
auf der Welt auf 3G-Dienste zugreifen.
Mit der "QuickShare"-Funktion können laut Hersteller ganz leicht
Videogespräche geführt werden. Die integrierte 1,3 Megapixel-Kamera
ermöglicht Bilder aufzunehmen und per MMS neben Videos, Standbildern
und Sound zu verschicken. Mit einer speziellen "MotionExe"-Rotationslinse
können User sich selbst aufzunehmen oder per Daumenbewegung den
Aufnahmenwinkel verändern. Weiters gestattet ein implementierter
Musik-Player Titel aus dem Netz zu laden oder direkt vom
Memory-Stick-Duo abzuspielen.
"Durch die Geschwindigkeit der 3G-Netze eröffnet das V800 den
Handyusern, den Netzbetreibern und den Content-Providern neue
Horizonte in der Nutzung leistungsstarker Mobilfunktechnologie",
erklärt Jan Wäreby, Corporate Executive Vice Präsident von Sony
Ericsson. Geliefert wird das Multi-Tasking-Telefon mit einem 32
MB-Memory-Stick, optional unterstützt es auch den
Memory-Stick-PRO-Duo mit einem Gigabyte Speicher. Das V800 wird ab
November verfügbar sein. Ein genauer Preis steht noch nicht fest.
|

Kaum Interesse an
Handy-TV
53 Prozent der User wenig begeistert
Fernsehen am Mobiltelefon kommt in Europa und den
USA offenbar nicht an. Weder Handy-Besitzer noch Mobilfunkbetreiber
zeigen großes Interesse an einer TV-Funktion für Handys. Wie aus
einer aktuellen Umfrage des Marktforschers Lyra Research
http://www.lyra.com unter 1.361 Handy-Usern in den USA
hervorgeht, zeigt die Mehrheit der User kein Interesse an TV via
Handy.
26 Prozent der User geben bei der Umfrage an überhaupt nicht
interessiert an einer TV-Funktion bei Handys zu sein. Weitere 27
Prozent sind "nicht sehr interessiert". 32 Prozent geben an, "ein
wenig interessiert" zu sein. Lediglich 14 Prozent sind "sehr oder
extrem interessiert" TV-Programme auf ihren Mobiltelefonen zu sehen.
Die Möglichkeit, dass Handy-Besitzer überall und zu jeder Zeit
fernsehen können, sei für viele der befragten Handy-User sogar eine
sehr negative Perspektive gewesen, so Steve Hoffenberg von Lyra
Research. Offenbar wird ein nicht unwesentlicher Teil der Befragten
von den diversen Funktionen neuer Handy-Generationen im Alltag
genervt. Zudem werde der Nutzen von TV am Handy stark in Frage
gestellt. Hoffenberg meint dennoch, dass Handy-TV bei einer jüngeren
Zielgruppe "wahrscheinlich auf höheres Interesse" treffen könnte.
TV via Handy interessiert auch europäische Mobilfunkbetereiber nur
wenig. Lediglich zehn Prozent der Mobilfunkbetreiber in Westeuropa
wünschen sich laut Forrester Research von Handy-Herstellern eine
TV-Funktion. Ganz oben auf der Wunschliste der Netzbetreiber an die
Gerätehersteller stehen Megapixel-Kameras (40 Prozent), gefolgt von
Video-Streaming (30 Prozent) und MP3-Playern (25 Prozent). (pte-Trend)
|

Spieledownloads für
Handys als stark wachsender Markt
Tarifdschungel in Europa verhindert schnelles
Wachstum
Der Markt für Spieledownloads für Handys
verspricht weltweit bis Ende dieses Jahres eine Milliardenindustrie
zu werden. Bis 2010, so die Studie des britischen Marktforschers
Screen Digest
http://www.screendigest.com , soll der Markt weiter auf 6,4 Mrd.
Dollar anwachsen. Den Löwenanteil der globalen Einnahmen durch
Game-Downloads halten die Japaner und Südkoreaner mit 80 Prozent.
Die Studie sagt Nordamerika ein schnelleres Wachstum des Marktes
voraus als Europa. Grund sei der derzeit unübersichtliche
Tarifdschungel der europäischen Netzbetreiber. Die Asiaten sorgen
durchschnittlich für viermal höhere Einnahmen pro Handynutzer als
die Europäer und Nordamerikaner.
Um den europäischen Markt für mobile Spieledownloads richtig in Gang
zu setzen, empfiehlt Screen Digest den europäischen Netzbetreibern
das Angebot für die User so einfach wie möglich zu gestalten. Nach
Einschätzung eines Analysten von Screen Digest würden den
europäischen Netzbetreiben noch die richtigen Strategien fehlen, um
das große Potenzial des Marktes optimal auszuschöpfen. In Japan, mit
Abstand weltführend bei mobilen Game-Downloads, setzte sich von
Beginn an erfolgreich ein Pauschalgebührenmodell durch.
Obwohl in Nordamerika nur neun Spieledienste tätig sind, kommen die
User in den Genuss von zirka 203 Spielen, während europäische
Kunden, die von verschiedenen 49 Spielediensten versorgt werden,
sich mit gerade einmal der halben Anzahl an Spielen zufrieden geben
müssen. "Sobald die Netzbetreiber flexiblere Preismodelle und die
Spieleentwickler raffiniertere Designs auf den Markt bringen, wird
es in Zukunft ein größeres Wachstum in Europa geben", zeigt sich Tim
Green, Autor der Studie, zuversichtlich. |

Handy als politische
Wünschelrute
Geigerzähler bringt die Wahrheit ans Licht
New York City (pte, 9. Oktober 2004 10:30) - Der
Software-Spezialist Jason Uechi
http://www.gravitymonkey.com/gravity/monkey/home.jsp hat ein
Programm entwickelt, das per Handy die Parteipräferenz der
unmittelbaren Umgebung messen soll. Basis der Messungen ist die
Finanzspritze, die in verschiedenen Bezirken in Wahlkampagnen
investiert wurde. Ein Zähler schlägt am Display nach links zu einem
blauem Esel aus, handelt es sich um Demokraten in nächster Nähe. Bei
Republikanern taucht auf der rechten Seite ein roter Elefant auf.
Das Programm macht sich die Tatsache zu nutze, dass in den USA
Wahlkampfspenden veröffentlicht werden müssen. Aus deren Verteilung
kann darauf geschlossen werden, ob ein bestimmtes Wohngebiet eher
republikanisch oder eher demokratisch orientiert ist. Dies berichtet
Cnet
http://www.news.com .
"Steht man in einer republikanischen Stadt, an der Türschwelle eines
wichtigen demokratischen Geldgebers, wird der Index trotzdem in
Richtung blau ausschlagen", führt Uechi als Beweis für die
Perfektion seines Systems an. Die kostenlose Java Applikation "Red
or Blue" funktioniert über GPS. Über GPS oder die US-Adresse wird
per Internet der genaue Aufenthaltsort des Users, Längen-und
Breitengrad, ermittelt. Ein Algorithmus berechnet auf einem Server
dann den "optimalen" Radius in Reichweite und erstellt einen
geschätzten "Red or Blue" Index. Auf dem Display freut man sich dann
über die färbigen Elefanten links oder rechts. Zusätzlich verfügt
die Applikation über einen Kompass, der die politische Färbung der
Richtung, in die man sich bewegt, bestimmt.
Mehr als tausendmal sei die Software schon downgeloadet worden,
schätzt Uechi.. Kritik an "Big brother is wachting you"-Methoden
weist der Software-Entwickler aber weit von sich. "Ich habe keine
Kontrollmechanismen in das Programm eingebaut, um User zu
registrieren oder irgendetwas ähnliches." Handys mit globalem
Ortungssystem wurden allerdings in der Vergangenheit schon zur
Überwachung von Mitarbeitern verwendet.
|

Handy-Menüs überfordern Senioren
Projekt SENTHA liefert Grundlagen für barrierefreie Technik
Berlin (pte, 18. Februar 2004 09:05) - Untersuchungen im
Rahmen des Projekts SENTHA (Seniorengerechte Technik an der TU-Berlin
http://www.tu-berlin.de haben gezeigt, dass die Bedienung eines
Handy-Menüs für ältere Menschen oft zum Problem wird. Um diese Barriere zu
beseitigen genügt es auch nicht, die Tastatur einfach zu vergrößern, das
Hauptproblem stellt vor allem die Logik des Menüaufbaus dar.
Ziel des Forschungsprojekts ist eine bessere, gebrauchsgerechtere Technik, die
selbstständige Lebensführung von Rentnern in den eigenen vier Wänden
ermöglicht. SENTHA stellt den gesunden Senioren in den Mittelpunkt der
Forschung und thematisiert die mit dem demografischen Wandel einhergehenden
neuen Anforderungen an Haushaltstechnik und Wohnumfeld.
Etwa 23 Prozent der Deutschen sind gegenwärtig über 60 Jahre alt. Eine nicht
zu unterschätzende Zielgruppe, die von Produktentwicklern nicht unterschätzt
werden sollte. "Zukünftig sollte sich die Technologie in die Lage älterer User
hineinversetzen. Senioren wünschen sich nicht vollautomatische Hightech-Geräte,
weniger ist oft mehr", erklärt der Sprecher der Forschergruppe Wolfgang
Friesdorf.

Fotos von der Handy-Cam direkt ins WWW
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GPRS-Handy mit Bluetooth und Farbdisplay
Leichtgewicht Philips Fisio 820 im eigenwilligen Design
Philips stellt mit dem Fisio 820 ein leistungsfähiges GPRS-Handy mit
eigenwilligem Design vor. Das Handy verfügt über ein großes Farbdisplay mit
einer Auflösung von 112 x 112 Punkten und kann bis zu 256 Farben darstellen.
Für die Personalisierung des Handys liefert Philips das Mobiltelefon mit der
Software "Image Companion" aus, mit der sich Hintergrundbilder für das Handy
bequem am PC erstellen oder bearbeiten lassen.
http://www.philips.de/medienservice/aktuell/index.html
Das Handy erreicht eine Datendownloadrate von bis zu 53 Kbps. Die
Uploadrate liegt bei 26,8 Kbps. Das Handy unterstützt WAP 1.2.1 für
Internetzugang und verwaltet bis zu zwei E-Mail-Adressen. Das integrierte
Bluetooth-Modul ermöglicht die Verbindung zu PDAs oder Notebooks sowie
Freisprecheinrichtungen. Das Fisio 820 merkt sich bis zu 40 Befehle seines
Benutzers.
Philips hat das Handy mit Organiser-Funktionen wie Terminkalender und einem
intelligenten Telefonbuch ausgestattet. Hier lassen sich pro Kontakt fünf
Telefonnummern, eine E-Mail-Adresse sowie Notizen eintragen. Terminkalender
und Telefonbuch sollen sich nach Angaben von Philips mit PC-Anwendungen wie
Microsoft Outlook und Lotus Notes synchronisieren lassen. Der Akku des 85
Gramm schwere Mobiltelefons ermöglicht über fünf Stunden Gesprächszeit oder
400 Stunden Stand-by-Betrieb.

Private Handy-Nutzung explodiert
mobilkom austria-Studie ermittelt Handy-Verhalten der
Österreicher
In einer repräsentativen Studie von mobilkom austria hat das Fessel-GfK
Institut 882 Österreicher zum mobilen Telefonverhalten befragt - 89 Prozent
aller Jugendlichen bis 24 Jahre sind Handybesitzer, jeder Zweite über 50 Jahre
telefoniert im GSM-Netz - 61 Prozent benutzen das Handy ausschließlich privat
- Trend zum Mehr-Handy-Haushalt wird deutlich: Zwei Drittel aller Haushalte
mit mehr als einem Handy
"Für uns ist es wichtig, schnell und konsequent auf die Bedürfnisse unserer
Kunden einzugehen. Aus diesem Grund begleiten wir mit intensiver
Marktforschung die Veränderungen in der Gesellschaft, um für morgen die besten
Schritte setzen zu können", erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic,
Generaldirektor von mobilkom austria, die Beweggründe von mobilkom austria für
die Studie.
Dr. Rudolf Bretschneider, Leiter des Fessel-GfK Instituts, zum Mega-Trend
der Untersuchung: "Das Handy ist für die meisten Österreicher zur
Selbstverständlichkeit geworden. Mobiltelefonie ist heute ein wesentlicher
Bestandteil unserer modernen Gesellschaft und für einen Großteil der
Bevölkerung kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Es finden sich heute nur
noch wenige Lebenssituationen, in denen das Handy wirklich abgeschaltet wird."
Solche Situationen sind im Jahr 2001 für die Mehrheit der Handybenutzer
Theater-, Kino- oder Konzertveranstaltungen: 84 Prozent der Befragten schalten
dort das Handy ab, 13 Prozent stellen den Rufton leise. Zwei Prozent
hartnäckige Handyverfechter würden auch in diesem Rahmen ihr Handy nicht
abschalten. Bei einem romantischen Date bleibt bei 20 Prozent der Menschen das
Handy eingeschaltet, bei weiteren 14 Prozent wird nur das Klingeln abgestellt.
Sowohl im Theater, Kino oder Konzert als auch beim Date wird bei Jugendlichen
das Handy häufiger lautlos als ganz ausgeschaltet. Bei 48 Prozent der
Handy-User geht das Handy im Restaurant offline. 27 Prozent sehen keinen
Grund, das Handy beim Essen auswärts abzuschalten, 24 Prozent unterdrücken das
Läuten ihres Mobiltelefons. Eines fällt jedoch auf: Je älter die Person, desto
eher wird das Restaurant scheinbar als Ort der Diskretion wahrgenommen. Man
möchte ungestört sein, und das Handy bleibt offline.
Bei einer Arbeit, die Konzentration erfordert, möchten 43 Prozent der
Österreicher nicht durch einen Anruf gestört werden. Das ist insbesondere bei
74 Prozent der Frauen signifikant öfter der Fall, viel weniger aber bei
Männern mit 47 Prozent. Für durchschnittlich 36 Prozent wäre die Unterbrechung
durch einen Anruf nicht problematisch, 18 Prozent stellen das Handy lautlos.
Die Österreicher wollen mehrheitlich immer dann erreichbar sein, wenn sie
zu Hause, mit Freunden zusammen, in einem öffentlichen Verkehrsmittel, oder
beim Autofahren sind. Interessant dabei: Trotz Erreichbarkeit über das
Festnetz ist es für 75 Prozent der Österreicher wichtig, das Handy in den
eigenen vier Wänden online zu halten, bei Jugendlichen sind es sogar 92
Prozent.
Kids, Jugendliche und Senioren im Handyfieber
Die fast vollständige Marktpenetration mit 83 Prozent in Österreich hat auch
Auswirkungen auf neue Gruppen, die ein Handy besitzen: Kinder, Jugendliche und
Senioren. Heute hat bereits mehr als ein Drittel aller Kinder von 6 bis 12
Jahren ein eigenes Handy. Dr. Claudia Haas, Direktorin des ZOOM Kindermuseums,
kann dieser Tatsache einiges abgewinnen: "Kinder sollen heute schon in jungen
Jahren den Umgang mit Multimedia lernen. Auch in unserem - von mobilkom
austria unterstützten - ZOOMlab steht die spielerische Aneignung von neuen
Technologien im Mittelpunkt. Das Handy nimmt da eine wichtige Rolle ein."
Spannend ist die Entwicklung bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 24
Jahren: Der Handybesitz hat sich in dieser Gruppe seit 1999 mehr als
verdoppelt und liegt heute mit 89 Prozent noch einmal um 6 Prozent über dem
Österreichschnitt. Im selben Zeitraum hat sich auch die Zahl der
Mobiltelefonierer unter den Senioren verdoppelt. Damit telefoniert beinahe
jeder Zweite über 50 im GSM-Netz.
Boris Nemsic dazu: "Das Handy ist heute immer und überall, es ist zur
gesellschaftlichen Normalität geworden. Der vorwiegend berufliche Gebrauch des
Mobiltelefons ist vor dem Hintergrund einer beinahe vollständigen
Marktdurchdringung durch eine mehrheitlich private Nutzung abgelöst worden. Im
21. Jahrhundert telefoniert einfach jeder mobil - unabhängig von Alter,
Geschlecht und sozialem Status."
Private Handy-Nutzung explodiert
Als wichtigsten Kaufgrund eines Handys nennt mehr als die Hälfte aller
Handy-User heute "die gute, eigene Erreichbarkeit" (54 Prozent der Nennungen),
gefolgt von "einem Gefühl der Sicherheit" (21 Prozent). Ist das Handy im
Business-Bereich seit jeher eine Selbstverständlichkeit, so explodierte in den
letzten beiden Jahren besonders die private Nutzung. Mittlerweile telefonieren
61 Prozent der User ausschließlich privat über ihr Mobiltelefon.
Rudolf Bretschneider: "Prozentuell telefonieren heute mehr Leute privat mit
dem Handy, und weniger beruflich. Noch vor wenigen Jahren war der typische
Handybesitzer jung, trendig und berufstätig, heute nähert sich der typische
Handy-User sukzessive dem Profil des Durchschnitts-Österreichers".
Mehr Handys pro Haushalt
Der Trend zum Mehr-Handy-Haushalt hat sich in den letzten beiden Jahren weiter
verstärkt. War in der Vergleichsstudie von 1999 noch die Hälfte aller
österreichischen Haushalte im Besitz nur eines Handys, so ist diese Zahl 2001
auf ein Viertel geschrumpft. Dagegen hat sich der Anteil der Haushalte mit
drei Handys auf 20 Prozent verdoppelt, mit vier Handys auf 14 Prozent mehr als
verdoppelt und der Anteil der Haushalte mit mehr als vier Handys auf 7 Prozent
sogar versiebenfacht. Boris Nemsic erklärt diesen Trend unter anderem durch
die dynamische Entwicklung der Marktpenetration in Österreich: "Nutzte im Jahr
1999 die Hälfte der Österreicher ein Handy, so sind es 2001 zwei Drittel.
Heute haben wir mit 6,6 Millionen SIM-Kartenbesitzern beinahe Vollversorgung".
Vier unterschiedliche Handy-Typen in Österreich
Der Studie zufolge gibt es vier unterschiedliche Handy-Typen in Österreich:
Die emotionalen User sind mit rund 30 Prozent die am häufigsten vertretene
Gruppe. Sie verwenden das Handy ausschließlich für die Kommunikation mit
Freunden und zum Spaß. Weiters sind sie an der persönlichen Gestaltung des
Mobiltelefons mit Klingeltönen, Covers oder Logos interessiert.
Erfreut zeigt sich Boris Nemsic über die Beliebtheit des individuellen
Handy-Stylings: "Täglich verzeichnen wir auf unserem Portal A1.net zwischen
1.500 und 2.000 Downloads. Am beliebtesten sind bei unseren Usern Klingeltöne,
gefolgt von Logos fürs Display und Picture-SMS. Der größte Teil an
Bestellungen läuft über WAP mit 40 Prozent, aber auch andere Bestellwege via
Web oder SMS werden stark frequentiert". Klingeltöne sind besonders bei
Teenagern beliebt - fast die Hälfte wünscht sich ihren eigenen Sound.
Mit 26 Prozent sind Heavy User und skeptische User gleich stark vertreten.
Für die Heavy User ist charakteristisch, das Handy nie wirklich auszuschalten.
Beim skeptischen User hingegen bleibt das Handy überdurchschnittlich oft
abgedreht.
Die rationalen User sind mit 18 Prozent der Handykunden eher
unterrepräsentiert. Sie verwenden das Handy kostenbewusst und zweckorientiert,
zum Beispiel für Terminkoordinationen.

Handy, Music Player, Chat und Spieleplattform in einem
Nokia bringt erstes Entertainment-Gerät auf den Markt
Nokia http://www.nokia.com
bringt im vierten Quartal mit dem Nokia 5510 das erste Gerät in der
neuen Entertainment-Kategorie des Unternehmens auf den Markt. Dieses "im
emotionalen Bereich" angesiedelte Produkt vereint Messaging (SMS und Chat),
Musik (Music-Player und Radio) sowie Spiele. Auffälligstes äußeres
Erscheinungsbild ist der Wechsel ins Querformat. Auf dem GSM-Handy ist ein
vollständiges Keyboard untergebracht. Die interne Preisempfehlung lautet auf
399 Euro, erklärte Nokia-Alps-Neo-Chef Heikki Tarvainen bei der
Produktpräsentation heute, Donnerstag, vor Journalisten in Wien.
SMS-Nachrichten können an mehrere Empfänger gleichzeitig mit einer
maximalen Länge von 460 Zeichen verschickt werden. Weiters besteht die
Möglichkeit, Vorlagen, Smileys und Bildnachrichten zu versenden. Der
Internetzugang und das Verschicken von E-Mails erfolgt über WAP. Laut einer
gestern veröffentlichten Studie der HPI Research-Group sei der Markt für
Multimedia-Messaging reif, betonte Tarvainen. Weltweit sollen demnach im
gesamten Jahr 2001 von 666 Mio. GSM-Handybesitzern 200 Mrd. SMS verschickt
werden, was einer Verdopplung zum Vorjahr entspricht. In Österreich beträgt
das SMS-Aufkommen derzeit fünf Mio. pro Tag.
Die Musikfunktion des 5510 besteht aus MP3-Player und Radio. Musikstücke
oder Telefongespräche können mit einem eingebauten digitalen Recorder
aufgenommen werden, wobei die Kapazität der 64 MB-Speicherkarte einer
Zeitdauer von maximal zwei Stunden entspricht. Mittels Nokia Audio Manager PC
Software können Musikstücke von eigenen CDs gerippt und auf das Nokia 5510
heruntergeladen werden. Am Radio sind zehn UKW-Kanäle speicherbar. Die
Standby- und Sprechzeit soll sich durch Radio und MP3-Player nicht reduzieren.
Gleichzeitig mit dem Hören des Music-Players oder UKW-Radios kann auch das
Spielangebot genutzt werden. Mit Bumper, Space Impact, Snake II, Paris II und
Bantumi stehen fünf Spiele zur Auswahl. Auf der Club-Nokia-Seite stehen neue
Levels zum Download zur Verfügung. Die Handy-Sprechzeit wird mit 2,5 bis 4,5
Stunden angegeben, die Standby-Zeit mit 55 bis 260 Stunden. Es besteht ein
Speicherplatz für 42 Klingeltöne.

Handys unter Jugendlichen weiter verbreitet als PCs
74 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzen ein
Mobiltelefon
Der Handy-Besitz Jugendlicher ist in diesem Jahr sprunghaft gestiegen.
Nachdem im Vorjahr knapp 50 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen ein
Mobiltelefon ihr Eigen nannten, ist dieser Anteil im laufenden Jahr auf 74
Prozent gestiegen, ermittelte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest
(mpfs) http://www.mpfs.de in
einer Studie. Die Ausstattungsrate Jugendlicher mit einem eigenen Computer ist
der Untersuchung zufolge mit 49 Prozent hingegen nahezu konstant geblieben.
http://www.mpfs.de/projekte/jim2001.html
Da die Nutzungskosten für ein Mobiltelefon gerade bei Jugendlichen schnell
stiegen, sei es eine logische Folge, dass 72 Prozent der jugendlichen
Handy-Besitzer über eine Prepaid-Karte abrechnen und nur 28 Prozent über einen
festen Handy-Vertrag verfügen. Zusätzliche Logos oder Klingeltöne - meist
kostenpflichtig - nutzen mehr als ein Drittel der Handy-Besitzer. Keine Rolle
spiele die mobile Internetnutzung. So geben laut mpfs zwar bereits 19 Prozent
der jugendlichen Handy-Besitzer an, ein Wap-Handy zu besitzen, aber nur fünf
Prozent surfen damit auch tatsächlich im Internet.
Deutlich angestiegen ist auch die Nutzungshäufigkeit von Internet und
Online-Diensten. Während im vergangenen Jahr nur 29 Prozent aller Jugendlichen
mehrmals pro Woche online waren, sind es im laufenden Jahr bereits 41 Prozent.
Das Versenden und Empfangen von E-Mails ist die häufigste Anwendung im Netz,
das Suchen nach Informationen und das Chatten folgen mit deutlichem Abstand.
Insgesamt zählen heute 63 Prozent der Jugendlichen zu den Internet-Erfahrenen,
57 Prozent waren es im Vorjahr. Auch die Gruppe der Computer-Nutzer ist mit 83
Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr nur um zwei Prozentpunkte gestiegen.
Auf die Frage, in welchen Themengebieten es besonders wichtig ist, über
aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein, nannten 56 Prozent der
Jugendlichen "Aktuelles aus aller Welt", 46 Prozent "Mode und Klamotten" sowie
45 Prozent "Musik und Interpreten". Das Thema Internet folgt mit 40 Prozent
auf den vierten Platz. Bei Jungen rangiert das Thema Internet auf dem zweiten
Platz, bei Mädchen auf dem sechsten. Für die Studie hatte der mpfs von Mai bis
Juni bundesweit rund 2.000 Jugendliche durch das Forschungsinstitut Enigma
befragen lassen.

Handy übersetzt gesprochene Sprache simultan
Deutsche Entwicklung erreicht Genauigkeit von 90 Prozent
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
http://www.dfki.de in
Saarbrücken stellte jüngst in Seattle ein Sprachsystem vor, dass gesprochene
Sprache fast simultan übersetzt. Das Übersetzungs-System "Verbmobil"
http://verbmobil.dfki.de
wird für eine Anfrage angerufen und wandelt die gesprochene Sprache innerhalb
von Millisekunden um. Bisher versteht es Deutsch, Englisch, Japanisch und
Chinesisch, berichtet das Magazin "New Scientist"
http://www.newscientist.com
.
"Es hat eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent. Wir haben es mit 25.000
Übersetzungs-Anfragen getestet", sagt Wolfgang Wahlster vom DFKI. Mit den
Prototypen kann nun ein deutscher Tourist in einem Restaurant in Tokio die
Fragen den Kellners direkt per Handy zum Verbmobil-System übermitteln. Auf
Wunsch übersetzt es die Bestellung, die auf Deutsch geäußert wird, weiter ins
Japanische. Störende Umgebungsgeräusche werden von Verbmobil dann
herausgefiltert, sobald sie keinen Sinn für den gesprochenen Satz ergeben.
Perfekt arbeitet das Verbmobil zwar noch nicht, doch für ein grobes
gegenseitiges Verständnis reicht es aus. Die Entwickler kämpfen noch weiter
mit den Störgeräuschen und den Grammatik-Fehlern, die in gesprochener Sprache
öfter auftauchen als in der Schriftsprache. Für die Entwicklung dieses mobil
nutzbaren Simultan-Übersetzers wurden in das Programm Verbmobil rund 200 Mio.
Mark investiert.

Java-Handy mit integrierter Karaoke-Aufnahme
Samsung "Melody Phone" in Korea vorgestellt
Samsung
http://www.samsungelectronics.com folgt dem Trend zur Eigenkomposition von
Klingeltönen für Handys und bringt in Korea ein eigenes "Melody Phone" auf den
Markt. Das Handy verfügt über eine integrierte Palm Top Karaoke-Funktion, um
zu 50 vorprogrammierten Musikstücken vertraute Stimmen aufzunehmen. So ertönt
laut Samsung bei einem Anruf z.B. die Stimme eines Kindes oder eines Freundes.
Die Qualität der Hintergrundmusik soll nahe an das Original heranreichen,
die Datenübertragung erfolgt mit 144 Kbps. Der Speicher bietet Platz für 2.400
Telefonnummern. Nähere technische Details verrät der Hersteller in der
Aussendung jedoch nicht. Samsung bietet das Melody Phone vorerst nur in Korea
in drei verschiedenen CDMA-Versionen an, wobei das SCH-X350 voll java-fähig
ist. Der Preis wird mit 500.000 koreanischen Won (umgerechnet rund 6.000
Schilling/450 Euro) angegeben.

Mini-Webserver für das Handy
Mobiltelefone übernehmen die Fernüberwachung von Maschinen
Belgische Diplomanden an der Fachhochschule Aalen
http://www.fh-aalen.de haben
einen Mini-Webserver zur Übertragung von technischen Daten über das Handy in
Betrieb genommen. Dabei soll es sich um "einen der kleinsten java- und
HTML-fähigen Webserver der Welt" handeln, der mühelos in ein Brillenetui
passt, erklärte Professor Uwe Berger. Der Aalener Mechatroniker ist davon
überzeugt, dass sich WAP-Handys für die Überwachung und Wartung von Maschinen
aus der Ferne eignen, da WAP eine Übertragung von textbasierten Internetseiten
auf das Handydisplay ermöglicht.
http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=37026
Die beiden belgischen Studenten Pieter Van den Kerckhove und Francis De
Weirt haben in ihrer Abschlussarbeit preiswerte Lösung für das Telesupport
entworfen. In ihrer Arbeit "Entwicklung und Programmierung eines
Telediagnosesystems für Automatisierungseinrichtungen mit dem Wireless
Application Protocol für Handydisplays" verwendeten sie den Web-Server (STINI)
der Firma Dallas Seminconductors. Es gelang ihnen, den winzigen Webserver für
die Integration mit einer Automatisierungszelle in Betrieb zu nehmen.
"Im Vergleich zur bisher im Automatisierungslabor für PCs entwickelten
Diagnosesoftware lässt die STINI-Anwendung zwar nur eine vereinfachte
Funktionalität zu", so Berger. Jedoch sei jetzt mittels eines WAP-Handys eine
drahtlose Fernüberwachung an Automatisierungsgeräten möglich. Außerdem sei
STINI wesentlich billiger als ein üblicher PC-basierter Web-Server. Berger
hofft nun, dass der Prototyp über anschließende Diplomarbeiten
weiterentwickelt wird. Als nächstes werden in seinem "Virtuellen
Maschinenlabor", das den Zugriff auf Versuchsstände der
Automatisierungstechnik über das Internet ermöglicht, Pilotanwendungen
untersucht.

Einheitlicher Standard für Handy-Spiele
Führende Handy-Hersteller ziehen an einem Strang
Die Handyhersteller Nokia, Ericsson, Motorola und Siemens haben sich zum
Mobile Games Interoperability Forum (MGI) zusammengeschlossen. Ziel des Forums
ist die Schaffung eines einheitlichen Standards für die Entwicklung und
Verbreitung von Spielen für verschiedene mobile Endgeräte wie Handys oder
Handheld-PCs. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt, soll das
Forum u.a. ein API (Application Programming Interface) definieren, um Mobile
Games in einem Client/Server-Modell über drahtlose Netzwerke bereit zu
stellen. http://press.nokia.com/PR/200107/826465_5.html
Das MGI-Forum geht aus der im März von Siemens, Nokia und Motorola gegründeten
"Universal Mobile Games Platform" hervor. Die Handy-Hersteller
wollen eng mit den Spielesoftware-Entwicklern zusammen arbeiten, um künftig
auch Software Development Kits (SDK) und andere notwendige Tools für
Entwickler zur Verfügung zu stellen. Metrowerks http://www.metrowerks.com
hat als eines der ersten Spiele-Unternehmen seine Unterstützung zugesagt. Wie
es in der Aussendung heißt, versteht sich das MGI-Forum als offene Community
für Spieleentwickler, -hersteller, -plattformen sowie Netzbetreiber und
Hersteller mobiler Endgeräte.
COMPUTER BILD SPIELE testet über 100 Handy-Spiele
Handys sind inzwischen viel mehr als nur tragbare
Telefone. Dank eines riesigen Angebots an kleinen Spielen haben sie
gewaltig an Unterhaltungswert gewonnen. Die Zeitschrift COMPUTER BILD
SPIELE hat über 100 Handy- und WAP-Spiele unter die Lupe genommen und
stellt in ihrer neuesten Ausgabe die besten vor.
Außerdem wagt Europas größte Computerspiele-Zeitschrift einen
Blick in die Zukunft. Wie wird die mobile Spielewelt von morgen
aussehen? Neue Technologien wie UMTS, Java und I-Mode versprechen
ungeahnte Möglichkeiten. Wird das Handy in Zukunft dem Gameboy
Konkurrenz machen? Erste Spiele-Bilder von modernen Mobiltelefonen
mit Farbbildschirm lassen dies vermuten. Experten aus der Redaktion
und der Industrie schätzen den neuen Markt ein und decken die
kommenden Trends auf.
Die neue COMPUTER BILD SPIELE 8/2001 ist ab Mittwoch, 4. Juli
2001, für 4,80 Mark im Handel.

Chipsatz verdreifacht Speicherkapazität von Handys
Fujitsu verspricht schnellere Datenanwendungen
Der Elektronikhersteller Fujitsu hat einen Chip entwickelt, der die
dreifache Speicherkapazität von Handys ermöglichen soll. Das Multi Chip
Package (MCP) kombiniert einen 64 Mb NOR-Flashspeicher, 16 Mb FCRAM1
Arbeitsspeicher und 4Mb SRAM, die als Cachespeicher dienen. Mit Hilfe der größeren
Speicherkapazität und der damit verbundenen schnelleren Geschwindigkeit soll
es möglich sein, im Web zu surfen und Java-Anwendungen downzuloaden. Das neue
Produkt ist ab sofort im japanischen Handel erhältlich. Wann und zu welchem
Preis das MCP nach Europa kommt, ist nicht bekannt. Nähere Infos unter http://pr.fujitsu.com/en/news/2001/06/21-1.html
Laut Fujitsu bringt das neu entwickelte MCP neben den bereits erwähnten
Vorteilen auch eine Verringerung der notwendigen Einzelteile und der für die
Datenbusbreiten notwendigen Verdrahtung. Zudem sei das MCP dünner als herkömmliche
MCPs und - da drei Chips in einem einzigen vereint sind - benötigt es auch
ein um 30 Prozent schmäleres Board.

Handy identifiziert unbekannte Anrufer
Suchsystem erreicht Marktpotenzial von 160 Mio.
Mobilfunk-Nutzern
Name und Adresse von unbekannten Anrufern auf dem Handy lassen sich künftig
auch dann herausfinden, wenn der Nutzer das Gespräch nicht entgegen genommen
hat. Varetis http://www.varetis.de
und Siemens http://www.siemens.de
präsentieren javafähige Mobiltelefone von Siemens mit der von Varetis
entwickelten Missed Call Identification auf der am Dienstag beginnenden
CommunicAsia in Singapur. Durch die Missed Call Identification ist es
Mobiltelefon-Nutzern möglich, unbekannte Anrufer aus der Liste der nicht
angenommenen Anrufe des Handys mittels einer Abfrage in einem
Telefonverzeichnis zu identifizieren. Der Markt für die Nutzung dieses
Systems wird auf ca. 260 Mio. Handy-Nutzer in Europa und Asien geschätzt.
Bislang ließ sich nicht feststellen, von wem ein verpasster Anruf
ausgegangen war, es sei denn, der Anrufer war im Adressbuch des Handys
eingetragen. Eine Taste auf dem Mobiltelefon soll nunmehr ausreichen, um eine
Abfrage in einem nationalen Telefonverzeichnis zu starten. Nach kurzem Warten
erscheinen Name und Adresse des Anrufers auf dem Display des Telefons. Die
Weiterleitung von Anfragen an geeignete Datenbanken übernimmt ein Gateway.
Anrufer aus dem Ausland lassen sich mit der so genannten Reverse Search
identifizieren, sofern die Suche nach einem Namen ausgehend von der
Telefonnummer im entsprechenden Land erlaubt ist. Das Reverse Search-Verfahren
ist in zwölf Ländern der Europäischen Union zugelassen. In Europa erreicht
die Missed Call Identification laut Varetis ein Marktpotenzial von etwa 160
Mio. Handy-Nutzern. Der Vergleichswert für Asien soll bei 100 Mio.
Mobilfunk-Nutzern liegen.
Varetis produziert Verzeichnislösungen für Telefongesellschaften und
Informationsdienstleister. Zu den Kunden zählen AT&T, Deutsche Telekom,
Telkom South Africa, TOT Thailand und Telekom New Zealand. Das Unternehmen
beschäftigt derzeit etwa 300 Mitarbeiter in der deutschen Zentrale in München,
in den Niederlassungen in der Schweiz, Großbritannien, Ungarn und der USA.
Der Softwarehersteller ist seit 7. Februar 2000 am Neuen Markt in Frankfurt
notiert.

E-Mail-Virus bringt Handys zum Absturz
NTT DoCoMo warnt 24 Mio. i-Mode-Benutzer
Der größte japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo http://www.nttdocomo.com
warnt die 24 Mio. User seines mobilen Internetservices i-Mode auf der Homepage
vor einem bösartigen E-Mail. Wird die Nachricht geöffnet, wählt das Handy
eine Notfallnummer an oder stürzt ab. Die Gesellschaft warnt ihre Kunden
davor, Nachrichten von unbekannten Sendern zu öffnen. http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0613.html
Nach Angaben der Telefongesellschaft wurden bisher keine Schäden gemeldet.
Trotzdem will das Unternehmen den Vorfall untersuchen und entsprechende Maßnahmen
ergreifen. Betroffenen Kunden rät NTT DoCoMo im Falle eines Systemabsturzes,
die Batterie kurz zu entfernen und das Gerät neu zu starten. Sollte das
Mobiltelefon selbstständig eine Nummer wählen oder ein E-Mail versenden, so
können diese Abläufe mit Drücken der "Stop" oder "Clear"-Taste
beendet werden.
Mit der zunehmend besseren Ausstattung der Mobiltelefone und der Möglichkeit,
Programme auf die Geräte herunterzuladen, werden diese auch immer anfälliger
gegen Virenangriffe. Bisher ist allerdings keine Software zum Schutz für
Mobiltelefone vor Viren auf dem Markt verfügbar. Der erste Virenangriff gegen
Handys wurde vergangenen Juni gemeldet, als Timofonica Mobilkunden des
spanischen SMS-Gateways Moviestar mit einer Flut von SMS-Nachrichten quälte

Drei SIM-Karten in einem Handy
TriCard erlaubt rasches Switchen zwischen Netzbetreibern
Der SIM-Kartenhalter TriCard ermöglicht es, drei SIM-Karten gleichzeitig in
einem Mobiltelefon zu verwalten. Die Halterung wird zwischen Handy und Akku
eingesetzt, Anwender können über einen Schalter vor jedem Gespräch wählen,
welchen Netzbetreiber sie verwenden oder auf welcher Karte sie erreichbar sein
wollen. Das lästige Wechseln der SIM-Karte entfällt. Eine Halterung für zwei
SIM-Karten ist schon länger am Markt erhältlich.
Die TriCard ist auch für Firmen interessant, die beruflich bedingte
Gespräche ihrer Mitarbeiter von Privatgesprächen trennen wollen. Die TriCard
kann u.a. bei
http://www.handymekka.de um 99 Mark (700 Schilling/77 Franken) online
bestellt werden. Derzeit ist der Adapter lediglich für die gängisten
Nokia-Modelle verfügbar, in den nächsten Wochen sollen auch die
Siemens-Modelle folgen.

Mobiltelefon für Gehörlose
Wisdom entwickelt Technologie für mobile Kommunikation in
Gebärdensprache
Forscher am Lehrstuhl für Technische Informatik der RWTH Aachen
http://www.techinfo.rwth-aachen.de entwickeln derzeit ein Mobiltelefon für
Gehörlose. Mit diesem Gerät soll es künftig möglich sein, in Gebärdensprache
mobil zu kommunizieren. Konzipert wird das Mobiltelefon für den Standard UMTS.
Die Entwicklung ist Teil des Projektes Wisdom 2001-2003.
Die Europäischen Kommission unterstützt das dreijährige Projekt, das mit
insgesamt sechs Mio. Euro gefördert wird. Neben dem UMTS-Mobiltelefon soll
auch ein Video-Server entwickelt werden, der Informationen in Gebärdensprache
bereitstellt. Der Zugriff auf den Server soll sowohl über Text- und
Grafikmenüs als auch direkt über die Eingabe in Gebärdensprache möglich sein.
Die Interaktion soll sich dabei durch einen integrierten
Gebärdenspracherkenner realisieren lassen.
Das Konsortium von Wisdom besteht aus zehn Partnern, darunter Vodafone,
Ericsson, Forschungseinrichtungen an der University of Bristol und der RWTH
Aachen sowie Gehörlosenorganisationen in Großbritannien und Schweden. Die
Partner wollen gemeinsam das Mobilfunktelefon, die zugehörigen Applikationen
und den Service für Gehörlose konzipieren und bereitstellen.
"Die Erkennung gesprochener Sprache hat sich inzwischen in vielen Bereichen
durchgesetzt", sagte Karl-Friedrich Kraiss, Inhaber des Lehrstuhls für
Technische Informatik der RWTH Aachen. Die automatische Erkennung von
Gebärdensprache werde dagegen erst seit Mitte der 90-er Jahre erforscht. "Mit
dem Wisdom-Projekt bietet sich erstmals die Möglichkeit, diese Technologie
entscheidend weiterzuentwickeln und europaweit nutzbringend für Gehörlose
einzusetzen", so Kraiss.
Wisdom wird während der gesamten Projektlaufzeit interdisziplinär mit
Gehörlosen zusammenarbeiten. Gemeinsam werden Konzepte für das mobile Endgerät
erarbeitet und die entwickelten Module evaluiert.

Handy-Rufnummern können bei Anbieterwechsel bestehen
bleiben
Gericht: Sicherstellung der Netzbetreiberportabilität gilt
auch für Mobilfunk
Nutzer von Mobiltelefonen haben einen Anspruch darauf, bei einem Wechsel
des Netzbetreibers ihre Rufnummer zu behalten. Das Verwaltungsgericht Köln
wies eine Klage von Mannesmann
http://www.mannesmann.de und T-Mobil
http://www.t-mobil.de gegen
eine Anweisung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
http://www.regtp.de zurück.
Nach der Anweisung müssen alle Netzbetreiber ihren Kunden bis zum 1. Februar
2002 gewährleisten, Telefonnummern bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter
übertragen zu können.
Die beiden Mobilfunkunternehmer hatten in ihrer Klage beanstandet, dass die
Kosten für die Übertragung der Rufnummer den Nutzen dieser Leistung bei Weitem
überträfen. Das Verwaltungsgericht Köln argumentierte dagegen, der Service
fördere den Wettbewerb unter den Mobilfunkunternehmen. Neben niedrigen Preisen
könne dies zu einer Verbesserung der Dienstleistung führen. Die gesetzliche
Verpflichtung zur Sicherstellung der so genannten Netzbetreiberportabilität
gelte deshalb auch für den Mobilfunk.

"Wer wird Millionär?" fürs Handy
Quizspiel für SMS und WAP in 20 Sprachversionen entwickelt
Der Mobiltelefonproduzent Motorola http://www.motorola.com
und Codeonline http://www.codeonline.com
, ein finnischer Produzent für interaktive drahtlose Unterhaltung, bringen
das Quizspiel "Wer wird Millionär?" bzw. "Die
Millionenshow" für Handys auf den Markt. Das speziell für Mobiltelefone
entwickelte Spiel wird für SMS und WAP in lokalisierten Versionen in
mindestens 20 Sprachen für alle wichtigen europäische Märkte zur Verfügung
stehen.
Das mobile "Wer wird Millionär?" folgt so weit wie möglich dem
ursprünglichen Fernsehkonzept. Die mobile Version ist ein Frage- und
Antwortspiel mit mehreren Auswahlmöglichkeiten und mehr als 2.000 möglichen
Fragen. Genau wie bei der Fernseh-Show gibt es 15 Fragen, 3 Joker und die Möglichkeit
auszusteigen. Motorola wird das Quiz demnächst seinen Mobilfunk-Partnern
anbieten. Codeonline wird die Spiel-Plattform und den technischen Support für
den Spielablauf zur Verfügung stellen. In den nächsten Monaten sollen
weitere bekannte Spiele folgen.
