REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Handys

 


 

 

Home
Nach oben
Anbieter
Firmen
GPRS
paybox
SMS
UMTS
WAP
Zubehoer pp.  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

[Home] [Nach oben] [Anbieter] [Firmen] [GPRS] [paybox] [SMS] [UMTS] [WAP] [Zubehoer pp.]

 

"Lasso" fängt Handy-Viren
Security-Lösung findet Malicious-Codes in Signaturen und Strings

Der kalifornische Anbieter im Secure-Monitoring-Access-Bereich NetOptics http://www.netoptics.com hat eine neue Technologie entwickelt, die Handys vor Viren schützen soll. "Lasso" stellt eine hardwarebasierte Lösung dar, die den gesamten Netzwerkverkehr bis in den Gigabit-Bereich in Echtzeit überwacht. Dabei können gleichzeitig bis zu 1.000 Signaturen untersucht und tief greifende Checks aller E-Mails und Dateianhänge durchgeführt werden.

Durch den Einsatz der Lösung können Mobilnetzbetreiber und Telekommunikationsunternehmen aktuelle Viren identifizieren, die sich üblicherweise in Signaturen und Strings verbergen. Je nach Konfiguration des Geräts wird die erkannte Bedrohung automatisch blockiert, beseitigt, weitergeleitet oder es wird eine Meldung an den Administrator gesendet.

Laut NetOptics macht der Einzug der Java-Technologie in die Mobilfunkwelt Handys immer anfälliger für kriminelle Fremdcodes. In Zukunft könnten deshalb Malicious-Codes Telefonbucheinträge löschen oder automatisch teure Verbindungen nach Übersee herstellen. Mit "Lasso" will NetOptics Providern ein Werkzeug in die Hand geben, ihre Kunden vor solchen Szenarien zu schützen. Präsentiert wird die Secuirty-Lösung erstmals auf der CeBIT (10. bis 16. März) in Hannover.


 

Netz-Wurm infiziert erstes russisches Handy
Symbian OS und Bluetooth als Gefahrenquelle für Mobiltelefone

Viren-Experten des Sicherheits-Spezialisten Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com haben den ersten Fall einer Handy-Infektion in Russland gemeldet. Als erste Beute fiel dem Virus Cabir.a ein Nokia 7610 zum Opfer. Damit ist Russland das neunte Land, auf dessen Territorium der Netz-Wurm in freier Wildbahn gesichtet worden ist.

Nach Angaben von F-Secure http://www.f-secure.com ist er nun bereits auf den Philippinen, in Singapur, den arabischen Emiraten, in China, Indien, Finnland, in der Türkei und in Vietnam in Mobiltelefone eingedrungen. Eine Analyse von Kaspersky ergab, dass der Schadcode mit der Original-Variante von Cebir identisch ist, die im Juni 2004 aufgefunden wurde. Der zuvor als konzeptuell eingestufte Netz-Wurm verbreitet sich demnach anscheinend auf der ganzen Welt. Infiziert werden ausschließlich Mobiltelefone, die mit dem Betriebssystem Symbian OS mit Bluetooth-Technologie ausgestattet sind.

Die Antiviren-Analytiker von Kaspersky empfehlen Usern, deren Handys auf der Plattform Symbian OS laufen, mehrere Sicherheitsmassnahmen. Die Anwendung "sichtbar für alle" im Übertragungssystem Bluetooth sollte nicht benutzt werden. Dateien von unbekannten Absendern sollten auf keinen Fall angenommen werden. Zusätzlich bietet Kaspersky unter http://www.kaspersky.com/download/dacabir.sis ein Gratis-Dienstprogramm zum herunterladen, das Cabir suchen und beseitigen kann.


 

Handys von Viren bedroht
Schädlinge für Mobilfunk noch bösartiger als für PCs

Viren, Würmer und Trojaner werden nun auch für Handys gefährlich. Das berichtet die Fachzeitschrift Computerweekly http://www.computerweekly.com . Experten befürchten, dass die Schädlinge für Handys noch bösartiger sind als ihre PC-Vorgänger. Erstens seien Handys viel weiter verbreitet als Computer, zweitens sollen sie in Zukunft zum Bezahlen von Waren und Services genutzt werden. Und drittens geben die Hersteller die einst gut gehüteten Geheimnisse ihrer Betriebsplattformen an Dritte weiter, die neue Anwendungen für den Internetzugang entwickeln. "Nicht der Spaß oder der Ruhm, sondern Geld wird die Motivation der Hacker für die Entwicklung von Handy-Viren sein. Genauso wie es bereits bei den Computerviren der Fall ist", so Andreas Lamm, Manager des Anti-Viren-Unternehmens Kaspersky Labs http://www.kaspersky.com .

Bis jetzt waren die Überfälle von Handy-Viren recht selten und harmlos. Diese zielten hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, auf die neuen Smartphones ab, die offene Plattformen wie Windows Mobile von Microsoft nutzen oder die Nokia Serie 60 Interface, die mit Symbian OS läuft. Die Smartphones bieten großes Potential für Viren, Würmer und Trojaner. Im Juli fand Kaspersky Labs den ersten Handy-Wurm namens Cabir. Der Wurm verbreitet sich, indem er sich selber auf Bluetooth-Handys in bis zu 10 Metern Entfernung überträgt, die über das Betriebssystem Symbian OS laufen. Seitdem sind noch zahlreiche andere Schädlinge entdeckt worden.

Vodafone, der vom Umsatz her größte Mobilfunk-Provider weltweit, hat Grund zur Besorgnis. Er ist einer von vielen, die jetzt 3G-Services anbieten. Für die Lizenzen dieser neuen Technologie haben die Provider unvorstellbare Summen aufgebracht. Eine Flut von Würmern und Viren, die ihre Investition gefährden, ist das letzte, was sie wollen. Doch durch die Öffnung des Mobilfunks zum Internet werden strengere Sicherheitsmaßnahmen immer wichtiger.

Es wird jedoch auch viel in diese Richtung unternommen. Nokia beispielsweise reagierte sehr schnell auf die Übergriffe auf dessen neue Smartphones und unterzeichnete einen Vertrag mit F-Secure und Symantec für Anti-Virus-Services. Für das Nokia 6670 entwickelte F-Secure ein Schutzprogramm, ähnlich dem von Computern, das gegen monatliche Gebühren upgedated werden kann.


 

Military-Handys im Tarn-Design
Mobiltelefone mit Symbolen von Waffengattungen

 

In Kooperation mit dem Spezialisten für Militärbekleidung und -zubehör Ranger-Shop.de http://www.e-conomy.de hat der Elmshorner Mobilfunkanbieter Talkline http://www.talkline.de Handys im Military-Look und mit speziellen Tarifen für Soldaten präsentiert. Neben einer Gehäuselackierung in "Flecktarn", "Wüstentarn", "Marineblau" oder "Luftwaffenblau" ist es möglich, das Gerät mit dem Symbol der jeweiligen Waffengattung und mit dem Namen des Besitzers versehen zu lassen.

Die robusten Outdoor-Handys sind mit Digitalkameras ausgestattet und eignen sich laut Ranger-Shop.de ideal für Schnappschüsse im Einsatz oder während eines Manövers. Durch besonders günstige Mobilfunktarife soll das lange Anstehen vor den Telfonzellen am Kasernentor ein Ende haben. So gibt es eine Option für besonders günstige Telefonate aus dem Ausland nach Deutschland für Soldaten, die sich häufig im internationalen Einsatz befinden. Der "HappyAbend-Tarif" eignet sich hingegen für besonders lange Gespräche mit der Freundin nach Dienstschluss. Unter http://www.rangerhandy.de kann sich jeder Bundeswehrangehörige spezielle Auslandstarife und Handys im Tarn-Design sichern.
 


 

Handychip für 30 Tage Betriebszeit
Energieverbrauch im Standby um 90 Prozent reduziert

Die japanischen Elektronikfirmen Hitachi http://www.hitachi.co.jp und Renesas http://www.renesas.com haben gemeinsam eine System-on-Chip (Soc)-Technologie entwickelt, durch die der Energieverbrauch bei Handys im Standby um bis zu 90 Prozent reduziert werden kann. Dadurch soll die Standby-Zeit von Mobiltelefonen auf bis zu 30 Tage ausgebaut werden können, teilten beide Unternehmen heute, Montag, mit.

Durch die Technologie sollen Akkus mit einer Ladung um bis zu zehn Mal Energie liefern. Erste Handys mit dem Chip werden aber erst im Jahr 2007 auf den Markt kommen. Offiziell vorgestellt wird die Technologie auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in San Francisco http://www.his.com/~iedm/ , berichtet Asia Online.

Den Durchbruch beim Energieverbrauch betrifft den CMOS (Complementary-Metaloxide-Semiconductor)-Transistor. Bei diesem konnte der Energieverbrauch auf ein Zehntel verringert werden, indem die Größen der Transistoren von 100 Nanometer auf zehn Nanometer reduziert wurden. Gleichzeitig kann auch die Rechenleistung um 20 Prozent gesteigert werden.


 

Kamerahandys dominieren Mobilfunkmarkt in EMEA
MMS-Boom bleibt aus - 3G-Geräte mit kräftigem Absatzplus

Kamerahandys haben im abgelaufenen dritten Quartal den Mobilfunkmarkt in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) dominiert. Wie aus einer aktuellen Studie der britischen Marktforscher von Canalys http://www.canalys.com hervor geht, waren von den 62 Mio. in EMEA in Q3 ausgelieferten Handys fast zwei Drittel (knapp 40 Millionen) mit einer Kamera ausgestattet. Marktführer in diesem Segment war Nokia mit einem Marktanteil von 48 Prozent. Die Finnen lagen damit deutlich vor den Verfolgern Sony Ericsson (zwölf Prozent) und Samsung (neun Prozent).

Im laufenden Jahr haben sich die Kamerahandys nach den Berechnungen von Canalys einen Marktanteil von 56 Prozent erkämpft. Der von den Providern erhoffte MMS (Multimedia Messaging Service)-Boom ist indes ausgeblieben. "Es gab eine großen Anstieg bei der Auslieferung von Kamerahandys, aber die Verwendung von MMS-Services ist nicht im selben Maß explodiert", sagte Canalys-Analyst Chris Jones.

Einen Absatzsprung haben im abgelaufenen Quartal dagegen die 3G-Handys verzeichnet. Insgesamt wurden in EMEA 1,8 Mio. Handys der dritten Generation abgesetzt. Das entspricht einem Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für das laufende vierte Quartal und darüber hinaus rechnet Canalys mit einem weiteren kräftigen Anstieg im 3G-Handysegment. Die Marktforscher warnten jedoch die Provider, schon jetzt zu sehr auf die fortgeschrittenen Services zu setzen. Die Anbieter sollen sicherstellen, dass trotz der immer größer und bunter werdenden Displays das Grundbedürfnis des Kunden nach akzeptabler Haltbarkeit der Akkus gewahrt bleibe.


 

Handy-Beratung im Handel oft mangelhaft
Studie: Verkäufer zum Teil erschreckend ahnungslos

Günstige und gute Handyangebote gibt es wie Sand am Meer. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist die Auswahl an Mobilfunk-Geräten groß und unübersichtlich. Viele Kunden suchen deshalb einen Fachberater, der aus der großen Auswahl an Handys, genau das richtige Angebot heraussucht. Doch eine aktuelle Studie beweist, dass es sehr große Qualitätsunterschiede gibt.

Die Fachleute des Oldenburger Instituts "Trainingskontor" fördern in einer vom Mobilfunk-Wissens-Portal inside-handy.de in Auftrag gegebene Studie ein alarmierendes Ergebnis zutage: Die Beratungsleistung im deutschen Fachhandel ist oft sehr unzureichend. In nur 15 von insgesamt 62 getesteten Shops konnten die Tester das Urteil: "gut oder sehr gut" aussprechen, 42 Shops hingegen erreichten nur ein "befriedigend" oder auch "mangelhaft", bei fünf Händlern musste sogar die Note "ungenügend" gegeben werden. Bei einigen Verkäufern hatten die Testkunden den Eindruck, dass sie noch ahnungsloser sind, als ihre Kunden.

Mit einem recht einfachen und realistischen Profil, welches sich an den aktuellen Bedürfnissen moderner Handykäufer orientiert, wurden die Testkunden in über 100 Mobilfunk-Shops geschickt: Der Kunde erkundigte sich nach einem Handy mit einfacher Kamera, Farbdisplay und mehrstimmigen Klingeltönen. Darüber hinaus sollte ein Lithium-Akku vorhanden sein. Der Gerätepreis sollte mit 50- oder 60-Minuten-Paket nicht über 50,- Euro liegen. Ein Profil also, welches vielen aktuellen Einsteigerhandys entspricht.

Unter die Lupe genommen wurden in der Erhebung die Fachkompetenz der Berater sowie die Fähigkeit des Verkäufers, den Kundenbedarf zu erkennen. Nur ein Kunde, der ein Gerät kauft, das seinem tatsächlichen Bedarf entspricht, ist auch ein nachhaltig zufriedener Kunde, der gut beraten das Geschäft verlässt und somit gerne wiederkommt.

Im weiteren Verlauf der Verkaufsgespräche sollten die Trainingskontor-Tester feststellen, ob ein Verkäufer technische Daten nicht nur vorlesen, sondern auch erklären kann, was der tatsächliche Nutzen für den Kunden ist. Während Handy-Datenblätter auch im Internet zur Verfügung stehen, sollte es die Aufgabe eines Fachberaters sein, diese für seinen Kunden zu übersetzen. Das bedeutet, ein Lithium-Ionen-Akku ist "kundisch gesprochen" ein Akku, den man jederzeit wieder aufladen kann, ohne dass dieser dauerhaft Leistung verliert. Dies ist deshalb entscheidend, da die Vielzahl der technischen Begriffe einen Großteil der Kunden inzwischen mehr verwirrt als hilft.

In eben dieser Disziplin jedoch versagten viele Berater. Nur zwölf Prozent konnten den Kunden ein Handy so plastisch und anschaulich erläutern, dass sie auch als Laien sofort verstanden hätten, welcher Nutzen sich hinter einem Fachbegriff verbirgt. Der überwiegende Teil der Verkäufer argumentierte hauptsächlich mit technischen Daten, oder, noch schlimmer, machte sich gar nicht erst die Mühe, den Kunden nach seinen tatsächlichen Bedürfnissen zu fragen. In einigen Fällen reichte es den Händlern zu wissen, wie viel ihr Kunde für das Handy anlegen will. Danach fingen sie sofort an, verschiedene Handys vorzustellen. Dass sie dabei teilweise etwas präsentierten, was der Kunde wirklich benötigt, war eher Zufall als Absicht.

Zwei der deutlichsten Beispiele: Ein Verkäufer eines Netzbetreiber-Shops versuchte krampfhaft, dem Testkunden ein Nokia 6600 anzubieten, obwohl dieses nicht einmal ansatzweise den Bedürfnissen seines Gegenüber entsprach. Auf die Rückfrage des Testers, wozu denn GPRS eigentlich gut sei, erklärte der "Fachberater", das brauche man nur für WAP und so ein lächerliches Internet wolle sich ja wohl "kein Mensch antun".

Ein anderer Verkäufer gab sich größte Mühe, dem Kunden die Kamera mit dem Argument auszureden, die Bilder seien "eh Murks und der Versand viel zu teuer." Hier drängte sich aufgrund leerer Regale der Eindruck auf, dass noch einige Ladenhüter an den Mann gebracht werden mussten.

Im Rahmen der Erhebung viel ins Auge, dass weder die Netzbetreiber-Shops noch die freien Anbieter besonders positiv oder negativ auffielen. Lediglich die geringere Handy-Auswahl bei den Netzbetreibern war auffällig, führte jedoch aufgrund des gewählten Kundenprofils nicht zur Abwertung.

Unter dem Strich ist das Ergebnis ernüchternd: Der Einzelhandel verschenkt in seiner umsatzstärksten Zeit eine große Chance. Technisches Wissen alleine reicht nicht aus, um erfolgreich zu verkaufen. Eine fundierte Beratung, die auf den Kunden zugeschnitten ist, ist der einzige Weg, langfristig Kunden zu binden. Dabei treffen oft technikverliebte Verkäufer auf Kunden, die kein Wort verstehen und vom Verkäufer überrannt werden.


 

Globales 3G-Handy für alle Netze
Sony Ericsson launcht neues Multi-Tasking-Telefon

 

Mit dem V800 hat der Handyhersteller Sony Ericsson http://www.sonyericsson.com laut eigenen Angaben das weltweit erste Konvergenztelefon präsentiert. Das Multi-Tasking-Handy wurde speziell für 3G-Mobilfunknetze entwickelt und bietet Video-Telefonie, Video-Streaming und Imaging-Anwendungen. Laut Hersteller ist das V800 das erste wirklich globale UMTS-Mobiltelefon und kann überall auf der Welt auf 3G-Dienste zugreifen.

Mit der "QuickShare"-Funktion können laut Hersteller ganz leicht Videogespräche geführt werden. Die integrierte 1,3 Megapixel-Kamera ermöglicht Bilder aufzunehmen und per MMS neben Videos, Standbildern und Sound zu verschicken. Mit einer speziellen "MotionExe"-Rotationslinse können User sich selbst aufzunehmen oder per Daumenbewegung den Aufnahmenwinkel verändern. Weiters gestattet ein implementierter Musik-Player Titel aus dem Netz zu laden oder direkt vom Memory-Stick-Duo abzuspielen.

"Durch die Geschwindigkeit der 3G-Netze eröffnet das V800 den Handyusern, den Netzbetreibern und den Content-Providern neue Horizonte in der Nutzung leistungsstarker Mobilfunktechnologie", erklärt Jan Wäreby, Corporate Executive Vice Präsident von Sony Ericsson. Geliefert wird das Multi-Tasking-Telefon mit einem 32 MB-Memory-Stick, optional unterstützt es auch den Memory-Stick-PRO-Duo mit einem Gigabyte Speicher. Das V800 wird ab November verfügbar sein. Ein genauer Preis steht noch nicht fest.
 


 

Kaum Interesse an Handy-TV
53 Prozent der User wenig begeistert

Fernsehen am Mobiltelefon kommt in Europa und den USA offenbar nicht an. Weder Handy-Besitzer noch Mobilfunkbetreiber zeigen großes Interesse an einer TV-Funktion für Handys. Wie aus einer aktuellen Umfrage des Marktforschers Lyra Research http://www.lyra.com unter 1.361 Handy-Usern in den USA hervorgeht, zeigt die Mehrheit der User kein Interesse an TV via Handy.

26 Prozent der User geben bei der Umfrage an überhaupt nicht interessiert an einer TV-Funktion bei Handys zu sein. Weitere 27 Prozent sind "nicht sehr interessiert". 32 Prozent geben an, "ein wenig interessiert" zu sein. Lediglich 14 Prozent sind "sehr oder extrem interessiert" TV-Programme auf ihren Mobiltelefonen zu sehen. Die Möglichkeit, dass Handy-Besitzer überall und zu jeder Zeit fernsehen können, sei für viele der befragten Handy-User sogar eine sehr negative Perspektive gewesen, so Steve Hoffenberg von Lyra Research. Offenbar wird ein nicht unwesentlicher Teil der Befragten von den diversen Funktionen neuer Handy-Generationen im Alltag genervt. Zudem werde der Nutzen von TV am Handy stark in Frage gestellt. Hoffenberg meint dennoch, dass Handy-TV bei einer jüngeren Zielgruppe "wahrscheinlich auf höheres Interesse" treffen könnte.

TV via Handy interessiert auch europäische Mobilfunkbetereiber nur wenig. Lediglich zehn Prozent der Mobilfunkbetreiber in Westeuropa wünschen sich laut Forrester Research von Handy-Herstellern eine TV-Funktion. Ganz oben auf der Wunschliste der Netzbetreiber an die Gerätehersteller stehen Megapixel-Kameras (40 Prozent), gefolgt von Video-Streaming (30 Prozent) und MP3-Playern (25 Prozent). (pte-Trend)


 

Spieledownloads für Handys als stark wachsender Markt
Tarifdschungel in Europa verhindert schnelles Wachstum

Der Markt für Spieledownloads für Handys verspricht weltweit bis Ende dieses Jahres eine Milliardenindustrie zu werden. Bis 2010, so die Studie des britischen Marktforschers Screen Digest http://www.screendigest.com , soll der Markt weiter auf 6,4 Mrd. Dollar anwachsen. Den Löwenanteil der globalen Einnahmen durch Game-Downloads halten die Japaner und Südkoreaner mit 80 Prozent.

Die Studie sagt Nordamerika ein schnelleres Wachstum des Marktes voraus als Europa. Grund sei der derzeit unübersichtliche Tarifdschungel der europäischen Netzbetreiber. Die Asiaten sorgen durchschnittlich für viermal höhere Einnahmen pro Handynutzer als die Europäer und Nordamerikaner.

Um den europäischen Markt für mobile Spieledownloads richtig in Gang zu setzen, empfiehlt Screen Digest den europäischen Netzbetreibern das Angebot für die User so einfach wie möglich zu gestalten. Nach Einschätzung eines Analysten von Screen Digest würden den europäischen Netzbetreiben noch die richtigen Strategien fehlen, um das große Potenzial des Marktes optimal auszuschöpfen. In Japan, mit Abstand weltführend bei mobilen Game-Downloads, setzte sich von Beginn an erfolgreich ein Pauschalgebührenmodell durch.

Obwohl in Nordamerika nur neun Spieledienste tätig sind, kommen die User in den Genuss von zirka 203 Spielen, während europäische Kunden, die von verschiedenen 49 Spielediensten versorgt werden, sich mit gerade einmal der halben Anzahl an Spielen zufrieden geben müssen. "Sobald die Netzbetreiber flexiblere Preismodelle und die Spieleentwickler raffiniertere Designs auf den Markt bringen, wird es in Zukunft ein größeres Wachstum in Europa geben", zeigt sich Tim Green, Autor der Studie, zuversichtlich.


 

Handy als politische Wünschelrute
Geigerzähler bringt die Wahrheit ans Licht

 

New York City (pte, 9. Oktober 2004 10:30) - Der Software-Spezialist Jason Uechi http://www.gravitymonkey.com/gravity/monkey/home.jsp hat ein Programm entwickelt, das per Handy die Parteipräferenz der unmittelbaren Umgebung messen soll. Basis der Messungen ist die Finanzspritze, die in verschiedenen Bezirken in Wahlkampagnen investiert wurde. Ein Zähler schlägt am Display nach links zu einem blauem Esel aus, handelt es sich um Demokraten in nächster Nähe. Bei Republikanern taucht auf der rechten Seite ein roter Elefant auf. Das Programm macht sich die Tatsache zu nutze, dass in den USA Wahlkampfspenden veröffentlicht werden müssen. Aus deren Verteilung kann darauf geschlossen werden, ob ein bestimmtes Wohngebiet eher republikanisch oder eher demokratisch orientiert ist. Dies berichtet Cnet http://www.news.com .

"Steht man in einer republikanischen Stadt, an der Türschwelle eines wichtigen demokratischen Geldgebers, wird der Index trotzdem in Richtung blau ausschlagen", führt Uechi als Beweis für die Perfektion seines Systems an. Die kostenlose Java Applikation "Red or Blue" funktioniert über GPS. Über GPS oder die US-Adresse wird per Internet der genaue Aufenthaltsort des Users, Längen-und Breitengrad, ermittelt. Ein Algorithmus berechnet auf einem Server dann den "optimalen" Radius in Reichweite und erstellt einen geschätzten "Red or Blue" Index. Auf dem Display freut man sich dann über die färbigen Elefanten links oder rechts. Zusätzlich verfügt die Applikation über einen Kompass, der die politische Färbung der Richtung, in die man sich bewegt, bestimmt.

Mehr als tausendmal sei die Software schon downgeloadet worden, schätzt Uechi.. Kritik an "Big brother is wachting you"-Methoden weist der Software-Entwickler aber weit von sich. "Ich habe keine Kontrollmechanismen in das Programm eingebaut, um User zu registrieren oder irgendetwas ähnliches." Handys mit globalem Ortungssystem wurden allerdings in der Vergangenheit schon zur Überwachung von Mitarbeitern verwendet.
 
 


Handy-Menüs überfordern Senioren
Projekt SENTHA liefert Grundlagen für barrierefreie Technik

Berlin (pte, 18. Februar 2004 09:05) - Untersuchungen im Rahmen des Projekts SENTHA (Seniorengerechte Technik an der TU-Berlin http://www.tu-berlin.de haben gezeigt, dass die Bedienung eines Handy-Menüs für ältere Menschen oft zum Problem wird. Um diese Barriere zu beseitigen genügt es auch nicht, die Tastatur einfach zu vergrößern, das Hauptproblem stellt vor allem die Logik des Menüaufbaus dar.

Ziel des Forschungsprojekts ist eine bessere, gebrauchsgerechtere Technik, die selbstständige Lebensführung von Rentnern in den eigenen vier Wänden ermöglicht. SENTHA stellt den gesunden Senioren in den Mittelpunkt der Forschung und thematisiert die mit dem demografischen Wandel einhergehenden neuen Anforderungen an Haushaltstechnik und Wohnumfeld.

Etwa 23 Prozent der Deutschen sind gegenwärtig über 60 Jahre alt. Eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe, die von Produktentwicklern nicht unterschätzt werden sollte. "Zukünftig sollte sich die Technologie in die Lage älterer User hineinversetzen. Senioren wünschen sich nicht vollautomatische Hightech-Geräte, weniger ist oft mehr", erklärt der Sprecher der Forschergruppe Wolfgang Friesdorf.


Fotos von der Handy-Cam direkt ins WWW
Persönliche Foto-Galerie für Freunde in Sekunden online
 

Mit pix2web.ch veröffentlichen Sie die Schnappschüsse Ihrer Party, die Bilder von ihren traumhaften Ferien oder die Aufnahmen von der Hochzeit Ihres besten Freundes innert Sekunden im Internet. Es ist ganz einfach: Per Multimedia Message Service (MMS) oder E-Mail schicken Sie ihre Aufnahmen in Ihre persönliche Foto-Galerie und Sekunden später sind die Bilder online. Testen Sie den Dienst bis am 12. Dezember kostenlos! pix2web.ch: So zeigt man heute Fotos!
 

Die Applikation pix2web.ch wurde im Rahmen des Nachdiplomstudiums «Mobile Application Design» an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) entwickelt. Der Dienst eignet sich für Aufnahmen Ihrer Handy-Cam oder Ihrer Digital-Kamera. Sie brauchen keine technischen Kenntnisse. Registrieren Sie sich per SMS oder direkt unter http://www.pix2web.ch und schon ist Ihre persönliche Galerie freigeschaltet. Sie entscheiden selber, ob Ihre Galerie für alle Besucher zugänglich oder mit Passwort geschützt ist.
 

Mit der Registrierung erhalten Sie eine eigene Domain (z.B. http://IhrName.pix2web.ch), über die Sie und Ihre Freunde schnell und direkt Ihre Galerie mit bis zu ca. 100 Bildern besuchen können. Senden Sie Ihre Pix vom PC oder Handy an die E-Mail-Adresse, die Sie ebenfalls bei der Registrierung erhalten, und schon sind die Bilder im WWW. Das mühsame Verkleinern und Optimieren der Aufnahmen können Sie sich ersparen, pix2web nimmt Ihnen dies ab.
 

Auch via Wap erreichen Sie Ihre Galerie unter http://www.pix2web.ch. Sie können so jederzeit und von überall Ihre Fotos bearbeiten und versenden.
 

Die öffentlichen Galerien bieten den Autoren zudem die Möglichkeit, Ihre Werke für den E-Card-Versand anzubieten. Klicken Sie sich durch die verschiedenen Kategorien:
m-trash, Kunst, Ferien, Party, usw., wählen Sie das gewünschte Sujet und versenden Sie es per E-Mail oder MMS an Ihre Freunde. Das Problem mit der Geräte- und Operator-Inkompatibilität beim MMS-Versand umgehen Sie so elegant.
 

pix2web bietet Ihnen zudem weitere Services: Mit dem Visitenkarten-Generator texten, gestalten und drucken Sie online Ihre eigenen pix2web-Visitenkarten, damit Ihre Freunde und Verwandten wissen, wo sie Ihre topaktuellen Fotos bestaunen können.
 

Testen Sie den Dienst bis am 12. Dezember kostenlos! Melden Sie sich jetzt an:
• Via SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text "pix2web new" an die Telefon-Nummer 079 400 20 30 oder
• via Internet: Registrieren Sie sich auf http://www.pix2web.ch
 

 

Lassen auch Sie Momente unvergesslich werden.
Feel it, picture it, publish it! pix2web.ch keeps emotions alive.
 


 

GPRS-Handy mit Bluetooth und Farbdisplay
Leichtgewicht Philips Fisio 820 im eigenwilligen Design
 

Philips stellt mit dem Fisio 820 ein leistungsfähiges GPRS-Handy mit eigenwilligem Design vor. Das Handy verfügt über ein großes Farbdisplay mit einer Auflösung von 112 x 112 Punkten und kann bis zu 256 Farben darstellen. Für die Personalisierung des Handys liefert Philips das Mobiltelefon mit der Software "Image Companion" aus, mit der sich Hintergrundbilder für das Handy bequem am PC erstellen oder bearbeiten lassen. http://www.philips.de/medienservice/aktuell/index.html
 

Das Handy erreicht eine Datendownloadrate von bis zu 53 Kbps. Die Uploadrate liegt bei 26,8 Kbps. Das Handy unterstützt WAP 1.2.1 für Internetzugang und verwaltet bis zu zwei E-Mail-Adressen. Das integrierte Bluetooth-Modul ermöglicht die Verbindung zu PDAs oder Notebooks sowie Freisprecheinrichtungen. Das Fisio 820 merkt sich bis zu 40 Befehle seines Benutzers.
 

Philips hat das Handy mit Organiser-Funktionen wie Terminkalender und einem intelligenten Telefonbuch ausgestattet. Hier lassen sich pro Kontakt fünf Telefonnummern, eine E-Mail-Adresse sowie Notizen eintragen. Terminkalender und Telefonbuch sollen sich nach Angaben von Philips mit PC-Anwendungen wie Microsoft Outlook und Lotus Notes synchronisieren lassen. Der Akku des 85 Gramm schwere Mobiltelefons ermöglicht über fünf Stunden Gesprächszeit oder 400 Stunden Stand-by-Betrieb.
 


 

Private Handy-Nutzung explodiert
mobilkom austria-Studie ermittelt Handy-Verhalten der Österreicher
 

In einer repräsentativen Studie von mobilkom austria hat das Fessel-GfK Institut 882 Österreicher zum mobilen Telefonverhalten befragt - 89 Prozent aller Jugendlichen bis 24 Jahre sind Handybesitzer, jeder Zweite über 50 Jahre telefoniert im GSM-Netz - 61 Prozent benutzen das Handy ausschließlich privat - Trend zum Mehr-Handy-Haushalt wird deutlich: Zwei Drittel aller Haushalte mit mehr als einem Handy
 

"Für uns ist es wichtig, schnell und konsequent auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Aus diesem Grund begleiten wir mit intensiver Marktforschung die Veränderungen in der Gesellschaft, um für morgen die besten Schritte setzen zu können", erläutert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor von mobilkom austria, die Beweggründe von mobilkom austria für die Studie.
 

Dr. Rudolf Bretschneider, Leiter des Fessel-GfK Instituts, zum Mega-Trend der Untersuchung: "Das Handy ist für die meisten Österreicher zur Selbstverständlichkeit geworden. Mobiltelefonie ist heute ein wesentlicher Bestandteil unserer modernen Gesellschaft und für einen Großteil der Bevölkerung kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Es finden sich heute nur noch wenige Lebenssituationen, in denen das Handy wirklich abgeschaltet wird."
 

Solche Situationen sind im Jahr 2001 für die Mehrheit der Handybenutzer Theater-, Kino- oder Konzertveranstaltungen: 84 Prozent der Befragten schalten dort das Handy ab, 13 Prozent stellen den Rufton leise. Zwei Prozent hartnäckige Handyverfechter würden auch in diesem Rahmen ihr Handy nicht abschalten. Bei einem romantischen Date bleibt bei 20 Prozent der Menschen das Handy eingeschaltet, bei weiteren 14 Prozent wird nur das Klingeln abgestellt. Sowohl im Theater, Kino oder Konzert als auch beim Date wird bei Jugendlichen das Handy häufiger lautlos als ganz ausgeschaltet. Bei 48 Prozent der Handy-User geht das Handy im Restaurant offline. 27 Prozent sehen keinen Grund, das Handy beim Essen auswärts abzuschalten, 24 Prozent unterdrücken das Läuten ihres Mobiltelefons. Eines fällt jedoch auf: Je älter die Person, desto eher wird das Restaurant scheinbar als Ort der Diskretion wahrgenommen. Man möchte ungestört sein, und das Handy bleibt offline.
 

Bei einer Arbeit, die Konzentration erfordert, möchten 43 Prozent der Österreicher nicht durch einen Anruf gestört werden. Das ist insbesondere bei 74 Prozent der Frauen signifikant öfter der Fall, viel weniger aber bei Männern mit 47 Prozent. Für durchschnittlich 36 Prozent wäre die Unterbrechung durch einen Anruf nicht problematisch, 18 Prozent stellen das Handy lautlos.
 

Die Österreicher wollen mehrheitlich immer dann erreichbar sein, wenn sie zu Hause, mit Freunden zusammen, in einem öffentlichen Verkehrsmittel, oder beim Autofahren sind. Interessant dabei: Trotz Erreichbarkeit über das Festnetz ist es für 75 Prozent der Österreicher wichtig, das Handy in den eigenen vier Wänden online zu halten, bei Jugendlichen sind es sogar 92 Prozent.
 

Kids, Jugendliche und Senioren im Handyfieber
Die fast vollständige Marktpenetration mit 83 Prozent in Österreich hat auch Auswirkungen auf neue Gruppen, die ein Handy besitzen: Kinder, Jugendliche und Senioren. Heute hat bereits mehr als ein Drittel aller Kinder von 6 bis 12 Jahren ein eigenes Handy. Dr. Claudia Haas, Direktorin des ZOOM Kindermuseums, kann dieser Tatsache einiges abgewinnen: "Kinder sollen heute schon in jungen Jahren den Umgang mit Multimedia lernen. Auch in unserem - von mobilkom austria unterstützten - ZOOMlab steht die spielerische Aneignung von neuen Technologien im Mittelpunkt. Das Handy nimmt da eine wichtige Rolle ein."
 

Spannend ist die Entwicklung bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 24 Jahren: Der Handybesitz hat sich in dieser Gruppe seit 1999 mehr als verdoppelt und liegt heute mit 89 Prozent noch einmal um 6 Prozent über dem Österreichschnitt. Im selben Zeitraum hat sich auch die Zahl der Mobiltelefonierer unter den Senioren verdoppelt. Damit telefoniert beinahe jeder Zweite über 50 im GSM-Netz.
 

Boris Nemsic dazu: "Das Handy ist heute immer und überall, es ist zur gesellschaftlichen Normalität geworden. Der vorwiegend berufliche Gebrauch des Mobiltelefons ist vor dem Hintergrund einer beinahe vollständigen Marktdurchdringung durch eine mehrheitlich private Nutzung abgelöst worden. Im 21. Jahrhundert telefoniert einfach jeder mobil - unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status."
 

Private Handy-Nutzung explodiert
Als wichtigsten Kaufgrund eines Handys nennt mehr als die Hälfte aller Handy-User heute "die gute, eigene Erreichbarkeit" (54 Prozent der Nennungen), gefolgt von "einem Gefühl der Sicherheit" (21 Prozent). Ist das Handy im Business-Bereich seit jeher eine Selbstverständlichkeit, so explodierte in den letzten beiden Jahren besonders die private Nutzung. Mittlerweile telefonieren 61 Prozent der User ausschließlich privat über ihr Mobiltelefon.
    
Rudolf Bretschneider: "Prozentuell telefonieren heute mehr Leute privat mit dem Handy, und weniger beruflich. Noch vor wenigen Jahren war der typische Handybesitzer jung, trendig und berufstätig, heute nähert sich der typische Handy-User sukzessive dem Profil des Durchschnitts-Österreichers".
 

Mehr Handys pro Haushalt
Der Trend zum Mehr-Handy-Haushalt hat sich in den letzten beiden Jahren weiter verstärkt. War in der Vergleichsstudie von 1999 noch die Hälfte aller österreichischen Haushalte im Besitz nur eines Handys, so ist diese Zahl 2001 auf ein Viertel geschrumpft. Dagegen hat sich der Anteil der Haushalte mit drei Handys auf 20 Prozent verdoppelt, mit vier Handys auf 14 Prozent mehr als verdoppelt und der Anteil der Haushalte mit mehr als vier Handys auf 7 Prozent sogar versiebenfacht. Boris Nemsic erklärt diesen Trend unter anderem durch die dynamische Entwicklung der Marktpenetration in Österreich: "Nutzte im Jahr 1999 die Hälfte der Österreicher ein Handy, so sind es 2001 zwei Drittel. Heute haben wir mit 6,6 Millionen SIM-Kartenbesitzern beinahe Vollversorgung".
 

Vier unterschiedliche Handy-Typen in Österreich
Der Studie zufolge gibt es vier unterschiedliche Handy-Typen in Österreich:
Die emotionalen User sind mit rund 30 Prozent die am häufigsten vertretene Gruppe. Sie verwenden das Handy ausschließlich für die Kommunikation mit Freunden und zum Spaß. Weiters sind sie an der persönlichen Gestaltung des Mobiltelefons mit Klingeltönen, Covers oder Logos interessiert.
 

Erfreut zeigt sich Boris Nemsic über die Beliebtheit des individuellen Handy-Stylings: "Täglich verzeichnen wir auf unserem Portal A1.net zwischen 1.500 und 2.000 Downloads. Am beliebtesten sind bei unseren Usern Klingeltöne, gefolgt von Logos fürs Display und Picture-SMS. Der größte Teil an Bestellungen läuft über WAP mit 40 Prozent, aber auch andere Bestellwege via Web oder SMS werden stark frequentiert". Klingeltöne sind besonders bei Teenagern beliebt - fast die Hälfte wünscht sich ihren eigenen Sound.
 

 

Mit 26 Prozent sind Heavy User und skeptische User gleich stark vertreten. Für die Heavy User ist charakteristisch, das Handy nie wirklich auszuschalten. Beim skeptischen User hingegen bleibt das Handy überdurchschnittlich oft abgedreht.
 

Die rationalen User sind mit 18 Prozent der Handykunden eher unterrepräsentiert. Sie verwenden das Handy kostenbewusst und zweckorientiert, zum Beispiel für Terminkoordinationen.
 


 

Handy, Music Player, Chat und Spieleplattform in einem
Nokia bringt erstes Entertainment-Gerät auf den Markt
 

Nokia http://www.nokia.com bringt im vierten Quartal mit dem Nokia 5510  das erste Gerät in der neuen Entertainment-Kategorie des Unternehmens auf den Markt. Dieses "im emotionalen Bereich" angesiedelte Produkt vereint Messaging (SMS und Chat), Musik (Music-Player und Radio) sowie Spiele. Auffälligstes äußeres Erscheinungsbild ist der Wechsel ins Querformat. Auf dem GSM-Handy ist ein vollständiges Keyboard untergebracht. Die interne Preisempfehlung lautet auf 399 Euro, erklärte Nokia-Alps-Neo-Chef Heikki Tarvainen bei der Produktpräsentation heute, Donnerstag, vor Journalisten in Wien.
 

SMS-Nachrichten können an mehrere Empfänger gleichzeitig mit einer maximalen Länge von 460 Zeichen verschickt werden. Weiters besteht die Möglichkeit, Vorlagen, Smileys und Bildnachrichten zu versenden. Der Internetzugang und das Verschicken von E-Mails erfolgt über WAP. Laut einer gestern veröffentlichten Studie der HPI Research-Group sei der Markt für Multimedia-Messaging reif, betonte Tarvainen. Weltweit sollen demnach im gesamten Jahr 2001 von 666 Mio. GSM-Handybesitzern 200 Mrd. SMS verschickt werden, was einer Verdopplung zum Vorjahr entspricht. In Österreich beträgt das SMS-Aufkommen derzeit fünf Mio. pro Tag.
 

Die Musikfunktion des 5510 besteht aus MP3-Player und Radio. Musikstücke oder Telefongespräche können mit einem eingebauten digitalen Recorder aufgenommen werden, wobei die Kapazität der 64 MB-Speicherkarte einer Zeitdauer von maximal zwei Stunden entspricht. Mittels Nokia Audio Manager PC Software können Musikstücke von eigenen CDs gerippt und auf das Nokia 5510 heruntergeladen werden. Am Radio sind zehn UKW-Kanäle speicherbar. Die Standby- und Sprechzeit soll sich durch Radio und MP3-Player nicht reduzieren.
 

Gleichzeitig mit dem Hören des Music-Players oder UKW-Radios kann auch das Spielangebot genutzt werden. Mit Bumper, Space Impact, Snake II, Paris II und Bantumi stehen fünf Spiele zur Auswahl. Auf der Club-Nokia-Seite stehen neue Levels zum Download zur Verfügung. Die Handy-Sprechzeit wird mit 2,5 bis 4,5 Stunden angegeben, die Standby-Zeit mit 55 bis 260 Stunden. Es besteht ein Speicherplatz für 42 Klingeltöne.
 


 

Handys unter Jugendlichen weiter verbreitet als PCs
74 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzen ein Mobiltelefon
 

Der Handy-Besitz Jugendlicher ist in diesem Jahr sprunghaft gestiegen. Nachdem im Vorjahr knapp 50 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen ein Mobiltelefon ihr Eigen nannten, ist dieser Anteil im laufenden Jahr auf 74 Prozent gestiegen, ermittelte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) http://www.mpfs.de in einer Studie. Die Ausstattungsrate Jugendlicher mit einem eigenen Computer ist der Untersuchung zufolge mit 49 Prozent hingegen nahezu konstant geblieben. http://www.mpfs.de/projekte/jim2001.html
 

Da die Nutzungskosten für ein Mobiltelefon gerade bei Jugendlichen schnell stiegen, sei es eine logische Folge, dass 72 Prozent der jugendlichen Handy-Besitzer über eine Prepaid-Karte abrechnen und nur 28 Prozent über einen festen Handy-Vertrag verfügen. Zusätzliche Logos oder Klingeltöne - meist kostenpflichtig - nutzen mehr als ein Drittel der Handy-Besitzer. Keine Rolle spiele die mobile Internetnutzung. So geben laut mpfs zwar bereits 19 Prozent der jugendlichen Handy-Besitzer an, ein Wap-Handy zu besitzen, aber nur fünf Prozent surfen damit auch tatsächlich im Internet.
 

Deutlich angestiegen ist auch die Nutzungshäufigkeit von Internet und Online-Diensten. Während im vergangenen Jahr nur 29 Prozent aller Jugendlichen mehrmals pro Woche online waren, sind es im laufenden Jahr bereits 41 Prozent. Das Versenden und Empfangen von E-Mails ist die häufigste Anwendung im Netz, das Suchen nach Informationen und das Chatten folgen mit deutlichem Abstand. Insgesamt zählen heute 63 Prozent der Jugendlichen zu den Internet-Erfahrenen, 57 Prozent waren es im Vorjahr. Auch die Gruppe der Computer-Nutzer ist mit 83 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr nur um zwei Prozentpunkte gestiegen.
 

Auf die Frage, in welchen Themengebieten es besonders wichtig ist, über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein, nannten 56 Prozent der Jugendlichen "Aktuelles aus aller Welt", 46 Prozent "Mode und Klamotten" sowie 45 Prozent "Musik und Interpreten". Das Thema Internet folgt mit 40 Prozent auf den vierten Platz. Bei Jungen rangiert das Thema Internet auf dem zweiten Platz, bei Mädchen auf dem sechsten. Für die Studie hatte der mpfs von Mai bis Juni bundesweit rund 2.000 Jugendliche durch das Forschungsinstitut Enigma befragen lassen.
 


 

Handy übersetzt gesprochene Sprache simultan
Deutsche Entwicklung erreicht Genauigkeit von 90 Prozent
 

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) http://www.dfki.de in Saarbrücken stellte jüngst in Seattle ein Sprachsystem vor, dass gesprochene Sprache fast simultan übersetzt. Das Übersetzungs-System "Verbmobil" http://verbmobil.dfki.de wird für eine Anfrage angerufen und wandelt die gesprochene Sprache innerhalb von Millisekunden um. Bisher versteht es Deutsch, Englisch, Japanisch und Chinesisch, berichtet das Magazin "New Scientist" http://www.newscientist.com .
 

"Es hat eine Genauigkeit von etwa 90 Prozent. Wir haben es mit 25.000 Übersetzungs-Anfragen getestet", sagt Wolfgang Wahlster vom DFKI. Mit den Prototypen kann nun ein deutscher Tourist in einem Restaurant in Tokio die Fragen den Kellners direkt per Handy zum Verbmobil-System übermitteln. Auf Wunsch übersetzt es die Bestellung, die auf Deutsch geäußert wird, weiter ins Japanische. Störende Umgebungsgeräusche werden von Verbmobil dann herausgefiltert, sobald sie keinen Sinn für den gesprochenen Satz ergeben.
 

Perfekt arbeitet das Verbmobil zwar noch nicht, doch für ein grobes gegenseitiges Verständnis reicht es aus. Die Entwickler kämpfen noch weiter mit den Störgeräuschen und den Grammatik-Fehlern, die in gesprochener Sprache öfter auftauchen als in der Schriftsprache. Für die Entwicklung dieses mobil nutzbaren Simultan-Übersetzers wurden in das Programm Verbmobil rund 200 Mio. Mark investiert.
 


 

Java-Handy mit integrierter Karaoke-Aufnahme
Samsung "Melody Phone" in Korea vorgestellt
 

Samsung http://www.samsungelectronics.com folgt dem Trend zur Eigenkomposition von Klingeltönen für Handys und bringt in Korea ein eigenes "Melody Phone" auf den Markt. Das Handy verfügt über eine integrierte Palm Top Karaoke-Funktion, um zu 50 vorprogrammierten Musikstücken vertraute Stimmen aufzunehmen. So ertönt laut Samsung bei einem Anruf z.B. die Stimme eines Kindes oder eines Freundes.
 

Die Qualität der Hintergrundmusik soll nahe an das Original heranreichen, die Datenübertragung erfolgt mit 144 Kbps. Der Speicher bietet Platz für 2.400 Telefonnummern. Nähere technische Details verrät der Hersteller in der Aussendung jedoch nicht. Samsung bietet das Melody Phone vorerst nur in Korea in drei verschiedenen CDMA-Versionen an, wobei das SCH-X350 voll java-fähig ist. Der Preis wird mit 500.000 koreanischen Won (umgerechnet rund 6.000 Schilling/450 Euro) angegeben.
 


 

Mini-Webserver für das Handy
Mobiltelefone übernehmen die Fernüberwachung von Maschinen
 

Belgische Diplomanden an der Fachhochschule Aalen http://www.fh-aalen.de haben einen Mini-Webserver zur Übertragung von technischen Daten über das Handy in Betrieb genommen. Dabei soll es sich um "einen der kleinsten java- und HTML-fähigen Webserver der Welt" handeln, der mühelos in ein Brillenetui passt, erklärte Professor Uwe Berger. Der Aalener Mechatroniker ist davon überzeugt, dass sich WAP-Handys für die Überwachung und Wartung von Maschinen aus der Ferne eignen, da WAP eine Übertragung von textbasierten Internetseiten auf das Handydisplay ermöglicht. http://idw-online.de/public/zeige_pm.html?pmid=37026
 

Die beiden belgischen Studenten Pieter Van den Kerckhove und Francis De Weirt haben in ihrer Abschlussarbeit preiswerte Lösung für das Telesupport entworfen. In ihrer Arbeit "Entwicklung und Programmierung eines Telediagnosesystems für Automatisierungseinrichtungen mit dem Wireless Application Protocol für Handydisplays" verwendeten sie den Web-Server (STINI) der Firma Dallas Seminconductors. Es gelang ihnen, den winzigen Webserver für die Integration mit einer Automatisierungszelle in Betrieb zu nehmen.
 

"Im Vergleich zur bisher im Automatisierungslabor für PCs entwickelten Diagnosesoftware lässt die STINI-Anwendung zwar nur eine vereinfachte Funktionalität zu", so Berger. Jedoch sei jetzt mittels eines WAP-Handys eine drahtlose Fernüberwachung an Automatisierungsgeräten möglich. Außerdem sei STINI wesentlich billiger als ein üblicher PC-basierter Web-Server. Berger hofft nun, dass der Prototyp über anschließende Diplomarbeiten weiterentwickelt wird. Als nächstes werden in seinem "Virtuellen Maschinenlabor", das den Zugriff auf Versuchsstände der Automatisierungstechnik über das Internet ermöglicht, Pilotanwendungen untersucht.
 


 

Einheitlicher Standard für Handy-Spiele
Führende Handy-Hersteller ziehen an einem Strang

Die Handyhersteller Nokia, Ericsson, Motorola und Siemens haben sich zum Mobile Games Interoperability Forum (MGI) zusammengeschlossen. Ziel des Forums ist die Schaffung eines einheitlichen Standards für die Entwicklung und Verbreitung von Spielen für verschiedene mobile Endgeräte wie Handys oder Handheld-PCs. Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung heißt, soll das Forum u.a. ein API (Application Programming Interface) definieren, um Mobile Games in einem Client/Server-Modell über drahtlose Netzwerke bereit zu stellen. http://press.nokia.com/PR/200107/826465_5.html

Das MGI-Forum geht aus der im März von Siemens, Nokia und Motorola gegründeten "Universal Mobile Games Platform" hervor. Die Handy-Hersteller wollen eng mit den Spielesoftware-Entwicklern zusammen arbeiten, um künftig auch Software Development Kits (SDK) und andere notwendige Tools für Entwickler zur Verfügung zu stellen. Metrowerks http://www.metrowerks.com hat als eines der ersten Spiele-Unternehmen seine Unterstützung zugesagt. Wie es in der Aussendung heißt, versteht sich das MGI-Forum als offene Community für Spieleentwickler, -hersteller, -plattformen sowie Netzbetreiber und Hersteller mobiler Endgeräte.

COMPUTER BILD SPIELE testet über 100 Handy-Spiele

Handys sind inzwischen viel mehr als nur tragbare
Telefone. Dank eines riesigen Angebots an kleinen Spielen haben sie
gewaltig an Unterhaltungswert gewonnen. Die Zeitschrift COMPUTER BILD
SPIELE hat über 100 Handy- und WAP-Spiele unter die Lupe genommen und
stellt in ihrer neuesten Ausgabe die besten vor.
  
   Außerdem wagt Europas größte Computerspiele-Zeitschrift einen
Blick in die Zukunft. Wie wird die mobile Spielewelt von morgen
aussehen? Neue Technologien wie UMTS, Java und I-Mode versprechen
ungeahnte Möglichkeiten. Wird das Handy in Zukunft dem Gameboy
Konkurrenz machen? Erste Spiele-Bilder von modernen Mobiltelefonen
mit Farbbildschirm lassen dies vermuten. Experten aus der Redaktion
und der Industrie schätzen den neuen Markt ein und decken die
kommenden Trends auf.
  
   Die neue COMPUTER BILD SPIELE 8/2001 ist ab Mittwoch, 4. Juli
2001, für 4,80 Mark im Handel.
  

 

 


Chipsatz verdreifacht Speicherkapazität von Handys
Fujitsu verspricht schnellere Datenanwendungen

Der Elektronikhersteller Fujitsu hat einen Chip entwickelt, der die dreifache Speicherkapazität von Handys ermöglichen soll. Das Multi Chip Package (MCP) kombiniert einen 64 Mb NOR-Flashspeicher, 16 Mb FCRAM1 Arbeitsspeicher und 4Mb SRAM, die als Cachespeicher dienen. Mit Hilfe der größeren Speicherkapazität und der damit verbundenen schnelleren Geschwindigkeit soll es möglich sein, im Web zu surfen und Java-Anwendungen downzuloaden. Das neue Produkt ist ab sofort im japanischen Handel erhältlich. Wann und zu welchem Preis das MCP nach Europa kommt, ist nicht bekannt. Nähere Infos unter http://pr.fujitsu.com/en/news/2001/06/21-1.html

Laut Fujitsu bringt das neu entwickelte MCP neben den bereits erwähnten Vorteilen auch eine Verringerung der notwendigen Einzelteile und der für die Datenbusbreiten notwendigen Verdrahtung. Zudem sei das MCP dünner als herkömmliche MCPs und - da drei Chips in einem einzigen vereint sind - benötigt es auch ein um 30 Prozent schmäleres Board.

 

 


Handy identifiziert unbekannte Anrufer
Suchsystem erreicht Marktpotenzial von 160 Mio. Mobilfunk-Nutzern

Name und Adresse von unbekannten Anrufern auf dem Handy lassen sich künftig auch dann herausfinden, wenn der Nutzer das Gespräch nicht entgegen genommen hat. Varetis http://www.varetis.de und Siemens http://www.siemens.de präsentieren javafähige Mobiltelefone von Siemens mit der von Varetis entwickelten Missed Call Identification auf der am Dienstag beginnenden CommunicAsia in Singapur. Durch die Missed Call Identification ist es Mobiltelefon-Nutzern möglich, unbekannte Anrufer aus der Liste der nicht angenommenen Anrufe des Handys mittels einer Abfrage in einem Telefonverzeichnis zu identifizieren. Der Markt für die Nutzung dieses Systems wird auf ca. 260 Mio. Handy-Nutzer in Europa und Asien geschätzt.

Bislang ließ sich nicht feststellen, von wem ein verpasster Anruf ausgegangen war, es sei denn, der Anrufer war im Adressbuch des Handys eingetragen. Eine Taste auf dem Mobiltelefon soll nunmehr ausreichen, um eine Abfrage in einem nationalen Telefonverzeichnis zu starten. Nach kurzem Warten erscheinen Name und Adresse des Anrufers auf dem Display des Telefons. Die Weiterleitung von Anfragen an geeignete Datenbanken übernimmt ein Gateway.

Anrufer aus dem Ausland lassen sich mit der so genannten Reverse Search identifizieren, sofern die Suche nach einem Namen ausgehend von der Telefonnummer im entsprechenden Land erlaubt ist. Das Reverse Search-Verfahren ist in zwölf Ländern der Europäischen Union zugelassen. In Europa erreicht die Missed Call Identification laut Varetis ein Marktpotenzial von etwa 160 Mio. Handy-Nutzern. Der Vergleichswert für Asien soll bei 100 Mio. Mobilfunk-Nutzern liegen.

Varetis produziert Verzeichnislösungen für Telefongesellschaften und Informationsdienstleister. Zu den Kunden zählen AT&T, Deutsche Telekom, Telkom South Africa, TOT Thailand und Telekom New Zealand. Das Unternehmen beschäftigt derzeit etwa 300 Mitarbeiter in der deutschen Zentrale in München, in den Niederlassungen in der Schweiz, Großbritannien, Ungarn und der USA. Der Softwarehersteller ist seit 7. Februar 2000 am Neuen Markt in Frankfurt notiert.

 

 


E-Mail-Virus bringt Handys zum Absturz
NTT DoCoMo warnt 24 Mio. i-Mode-Benutzer

Der größte japanische Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo http://www.nttdocomo.com warnt die 24 Mio. User seines mobilen Internetservices i-Mode auf der Homepage vor einem bösartigen E-Mail. Wird die Nachricht geöffnet, wählt das Handy eine Notfallnummer an oder stürzt ab. Die Gesellschaft warnt ihre Kunden davor, Nachrichten von unbekannten Sendern zu öffnen. http://www.nttdocomo.com/new/contents/01/whatnew0613.html

Nach Angaben der Telefongesellschaft wurden bisher keine Schäden gemeldet. Trotzdem will das Unternehmen den Vorfall untersuchen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Betroffenen Kunden rät NTT DoCoMo im Falle eines Systemabsturzes, die Batterie kurz zu entfernen und das Gerät neu zu starten. Sollte das Mobiltelefon selbstständig eine Nummer wählen oder ein E-Mail versenden, so können diese Abläufe mit Drücken der "Stop" oder "Clear"-Taste beendet werden.

Mit der zunehmend besseren Ausstattung der Mobiltelefone und der Möglichkeit, Programme auf die Geräte herunterzuladen, werden diese auch immer anfälliger gegen Virenangriffe. Bisher ist allerdings keine Software zum Schutz für Mobiltelefone vor Viren auf dem Markt verfügbar. Der erste Virenangriff gegen Handys wurde vergangenen Juni gemeldet, als Timofonica Mobilkunden des spanischen SMS-Gateways Moviestar mit einer Flut von SMS-Nachrichten quälte


 

Drei SIM-Karten in einem Handy
TriCard erlaubt rasches Switchen zwischen Netzbetreibern
 

Der SIM-Kartenhalter TriCard ermöglicht es, drei SIM-Karten gleichzeitig in einem Mobiltelefon zu verwalten. Die Halterung wird zwischen Handy und Akku eingesetzt, Anwender können über einen Schalter vor jedem Gespräch wählen, welchen Netzbetreiber sie verwenden oder auf welcher Karte sie erreichbar sein wollen. Das lästige Wechseln der SIM-Karte entfällt. Eine Halterung für zwei SIM-Karten ist schon länger am Markt erhältlich.
 

Die TriCard ist auch für Firmen interessant, die beruflich bedingte Gespräche ihrer Mitarbeiter von Privatgesprächen trennen wollen. Die TriCard kann u.a. bei http://www.handymekka.de um 99 Mark (700 Schilling/77 Franken) online bestellt werden. Derzeit ist der Adapter lediglich für die gängisten Nokia-Modelle verfügbar, in den nächsten Wochen sollen auch die Siemens-Modelle folgen.
 


 

Mobiltelefon für Gehörlose
Wisdom entwickelt Technologie für mobile Kommunikation in Gebärdensprache
 

Forscher am Lehrstuhl für Technische Informatik der RWTH Aachen http://www.techinfo.rwth-aachen.de entwickeln derzeit ein Mobiltelefon für Gehörlose. Mit diesem Gerät soll es künftig möglich sein, in Gebärdensprache mobil zu kommunizieren. Konzipert wird das Mobiltelefon für den Standard UMTS. Die Entwicklung ist Teil des Projektes Wisdom 2001-2003.
 

Die Europäischen Kommission unterstützt das dreijährige Projekt, das mit insgesamt sechs Mio. Euro gefördert wird. Neben dem UMTS-Mobiltelefon soll auch ein Video-Server entwickelt werden, der Informationen in Gebärdensprache bereitstellt. Der Zugriff auf den Server soll sowohl über Text- und Grafikmenüs als auch direkt über die Eingabe in Gebärdensprache möglich sein. Die Interaktion soll sich dabei durch einen integrierten Gebärdenspracherkenner realisieren lassen.
 

Das Konsortium von Wisdom besteht aus zehn Partnern, darunter Vodafone, Ericsson, Forschungseinrichtungen an der University of Bristol und der RWTH Aachen sowie Gehörlosenorganisationen in Großbritannien und Schweden. Die Partner wollen gemeinsam das Mobilfunktelefon, die zugehörigen Applikationen und den Service für Gehörlose konzipieren und bereitstellen.
 

"Die Erkennung gesprochener Sprache hat sich inzwischen in vielen Bereichen durchgesetzt", sagte Karl-Friedrich Kraiss, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Informatik der RWTH Aachen. Die automatische Erkennung von Gebärdensprache werde dagegen erst seit Mitte der 90-er Jahre erforscht. "Mit dem Wisdom-Projekt bietet sich erstmals die Möglichkeit, diese Technologie entscheidend weiterzuentwickeln und europaweit nutzbringend für Gehörlose einzusetzen", so Kraiss.
 

Wisdom wird während der gesamten Projektlaufzeit interdisziplinär mit Gehörlosen zusammenarbeiten. Gemeinsam werden Konzepte für das mobile Endgerät erarbeitet und die entwickelten Module evaluiert.


 

Handy-Rufnummern können bei Anbieterwechsel bestehen bleiben
Gericht: Sicherstellung der Netzbetreiberportabilität gilt auch für Mobilfunk
 

Nutzer von Mobiltelefonen haben einen Anspruch darauf, bei einem Wechsel des Netzbetreibers ihre Rufnummer zu behalten. Das Verwaltungsgericht Köln wies eine Klage von Mannesmann http://www.mannesmann.de und T-Mobil http://www.t-mobil.de gegen eine Anweisung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post http://www.regtp.de zurück. Nach der Anweisung müssen alle Netzbetreiber ihren Kunden bis zum 1. Februar 2002 gewährleisten, Telefonnummern bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter übertragen zu können.
 

Die beiden Mobilfunkunternehmer hatten in ihrer Klage beanstandet, dass die Kosten für die Übertragung der Rufnummer den Nutzen dieser Leistung bei Weitem überträfen. Das Verwaltungsgericht Köln argumentierte dagegen, der Service fördere den Wettbewerb unter den Mobilfunkunternehmen. Neben niedrigen Preisen könne dies zu einer Verbesserung der Dienstleistung führen. Die gesetzliche Verpflichtung zur Sicherstellung der so genannten Netzbetreiberportabilität gelte deshalb auch für den Mobilfunk.
 


 

"Wer wird Millionär?" fürs Handy
Quizspiel für SMS und WAP in 20 Sprachversionen entwickelt

Der Mobiltelefonproduzent Motorola http://www.motorola.com und Codeonline http://www.codeonline.com , ein finnischer Produzent für interaktive drahtlose Unterhaltung, bringen das Quizspiel "Wer wird Millionär?" bzw. "Die Millionenshow" für Handys auf den Markt. Das speziell für Mobiltelefone entwickelte Spiel wird für SMS und WAP in lokalisierten Versionen in mindestens 20 Sprachen für alle wichtigen europäische Märkte zur Verfügung stehen.

Das mobile "Wer wird Millionär?" folgt so weit wie möglich dem ursprünglichen Fernsehkonzept. Die mobile Version ist ein Frage- und Antwortspiel mit mehreren Auswahlmöglichkeiten und mehr als 2.000 möglichen Fragen. Genau wie bei der Fernseh-Show gibt es 15 Fragen, 3 Joker und die Möglichkeit auszusteigen. Motorola wird das Quiz demnächst seinen Mobilfunk-Partnern anbieten. Codeonline wird die Spiel-Plattform und den technischen Support für den Spielablauf zur Verfügung stellen. In den nächsten Monaten sollen weitere bekannte Spiele folgen.

 

                                                                         


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:01
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE