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BlackBerry treibt PDA-Markt an
Gartner macht Absatzplus von sechs Prozent aus - Windows vor Palm

Einen Aufwärtstrend am PDA (Personal Digital Assistants)-Markt ortet eine aktuelle Studie des US-Marktforschungsinstitutes Gartner http://www.gartner.com . Demnach hat sich die Zahl der weltweit abgesetzten Geräte 2004 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent erhöht - insgesamt wurden rund um den Globus 12,3 Mio. PDAs verkauft. Der damit erzielte Umsatz stieg um 16,7 Prozent auf einen Rekordwert von 4,3 Mrd. Dollar.

Zu verdanken ist der Umsatzanstieg teueren Produkten. Der durchschnittliche Verkaufspreis (Average Selling Price - ASP) stieg im Schlussquartal 2004 um 9,4 Prozent auf 353 Dollar, berichtet Gartner. Dies wiederum ist auf die bessere Ausstattung der Geräte zurückzuführen. "PDAs haben sich von einfachen Organizern zu Geräten entwickelt, die zu 44 Prozent über eine Wireless-Funktion verfügen", sagte Gartner-Analyst Todd Kort. "Wireless PDAs sind im Allgemeinen teurer, was dem Markt Rekordumsätze beschert."

Der allgemeine Aufwärtstrend auf dem PDA-Markt ist darüber hinaus auf den Erfolgslauf des kanadischen BlackBerry-Produzenten Research In Motion (RIM) zurückzuführen. RIM konnte innerhalb eines Jahres seinen Marktanteil von 6,4 auf 18,6 Prozent fast verdreifachen. Der von den Kanadiern erzielte Umsatz schnellte von 239 Mio. Dollar um 237 Prozent auf 806 Mio. Dollar. Insgesamt hat RIM im Vorjahr von seinen BlackBerrys 2,2 Mio. Stück ausgeliefert, was dem Unternehmen Platz drei in der Rangliste der Anbieter beschert. Platz eins nach verkauften Stückzahlen geht mit 3,7 Millionen an PalmOne vor Hewlett-Packard, das auf 2,7 Mio. Stück gekommen ist. Beim Umsatz wiederum liegt PalmOne hinter HP, das mit einem Spitzen-ASP von 430 Dollar auf einen Umsatz von 1,1 Mrd. Dollar kam. PalmOne konnte Erlöse von 838 Mio. Dollar verzeichnen.

Bei den Handheld-Betriebssystemen kam es 2004 zur Wachablöse an der Spitze. Windows verdrängt mit seinem Betriebssystem den bisherigen Marktführer Palm. Nachdem Windows CE 2003 noch auf einen Marktanteil von 37,7 Prozent gekommen war, erreichte es 2004 einen Anteil von 43 Prozent. Palm fiel dagegen im selben Zeitraum von 50 Prozent auf 36,3 Prozent. "Microsoft-basierte PDAs haben wegen ihrer Affinität zu Windows-PCs am meisten zulegen können. Darüber hinaus konnte Microsoft weltweit 30 Lizenznehmer gewinnen", erklärte Kort. (pte-Trend)


 

Aufsatz verwandelt iPod zur Mini-Radiostation
Piraten-Radio für die Westentasche

 

griffin

Wer schon immer auf seinem Radiogerät seine persönliche Hitparade hören wollte, wird sicherlich die Entwicklung von Griffin Technologies begrüßen. Mit iTrip einem Zusatzgerät für Apples iPod, verwandelt das US-Unternehmen den MP3-Player in eine Mini-Radiostation. Der Benutzer kann damit seine MP3s über das Autoradio oder den Radioempfänger einer Stereoanlage abhören. Griffin hat seinen iTrip auf der Mac World Expo in San Francisco vorgestellt. http://www.griffintechnology.com/products/itrip

Der Aufsatz arbeitet im UKW-Frequenzbereich von 87,9 bis 107,9 MHz. iTrip beginnt mit dem Sendebetrieb, sobald der Benutzer den weißen Aufsatz auf seinen iPod aufsteckt. Der Sendebereich wird direkt auf dem iPod eingestellt. Auch die Stromversorgung wird vom MP3-Player über die Firewire-Schnittstelle gewährleistet. Wird für 30 Sekunden keine Musik abgespielt, schaltet sich das Gerät automatisch inaktiv. Die Reichweite von iTrip soll bis zu neun Meter betragen.

Griffin Technologies will den iTrip im kommenden Frühjahr für 35 Dollar auf den Markt bringen. In Europa wird der iTrip allerdings kaum mehr als ein Piraten-Radio für die Westentasche werden. Das Gerät dürfte als UKW-Sender kaum die benötigte behördliche Zulassung erhalten.


 

Handheld verleiht Ärzten Röntgenblick
"Sonic Flashlight" macht Körperteile durchsichtig
 

Forscher der Carnegie Mellon University http://www.cmu.edu haben ein Handheld-Gerät entwickelt, das den menschlichen Körper durchleuchtet. Das Gerät "Sonic Flashlight", das verschiedene Technologien kombiniert und dem User einen Röntgenblick verleiht, wurde kürzlich auf der Siggraph 2002 http://www.siggraph.org/s2002/conference , dem jährlichen Treffen der internationalen Computergrafikgesellschaft, präsentiert. Die Veranstaltung gilt als wesentlicher Imulsgeber für die digitale Zukunft.
 

Wird das Gerät gegen den Körper des Menschen gedrückt, wird augenblicklich ein Ultraschallbild produziert. Daher soll der Handheld in der chirurgischen und diagnostischen Verfahren eingesetzt werden. Obwohl Mediziner bereits Ultraschall-Geräte besitzen, die die Ausführung einer Operation unterstützen, haben diese einen wesentlichen Nachteil: der Arzt muss für einen Blick auf den Patienten seine Augen vom Monitor abwenden. Das neue Gerät würde diese erschwerten Bedingungen vereinfachen, erklärte der Wissenschaftler Damion Shelton im Gespräch mit dem BBC-Programm Go Digital.
 

"Sonic Flashlight" positioniert einen Ultraschall-Scanner sowie einen Ultraschall-Monitor an die gegenüber liegenden Seiten eines durchsichtigen Spiegels. Beim Blick durch den Spiegel vor einem Patienten projiziert der Monitor das Ultraschall-Bild auf den Spiegel. Das Bild gleicht sich mit dem betrachteten Körperteil ab. Aufrund der gleichen Ausrichtung von Spiegel und Objekt erhält der Betrachter ein scheibenförmiges Abbild des Körperteils. "Die Perspektive ist unabhängig davon, wo der Betrachter steht", so Shelton. Er ist optimistisch, dass die einfache Anwendung des Geräts Mediziner überzeugen wird. Demnächst sollen erste klinische Versuche mit dem Handheld anlaufen. Man sucht auch nach weiteren Einsatzmöglichkeiten.
 


 

Handheld für extreme Bedingungen
Panasonic Toughbook 01 ist stoßfest und wasserdicht
 

Panasonic http://www.panasonic.com bringt in den USA einen Handheld für den Außeneinsatz auf den Markt. Wie der US-Dienst Cnet berichtet, ist das Toughbook 01 stoßfest, spritzwasserfest und verfügt über ein kratzfestes Display. Das Gerät ist für Unternehmenskunden vorgesehen, die ihre Hardwareausstattung an widerstandsfähigen Notebooks und PDAs aus einer Quelle beziehen wollen, und soll nicht auf den Consumer-Markt kommen.
 

Panasonic hat das Toughbook 01 mit einem 206 MHz Intel StrongArm-Prozessor und 32 MB Speicher ausgestattet. Das Farb-Display hat eine Auflösung von 320 x 240 Punkten. Die Bedienung des Handhelds erfolgt über den Touch-Screen oder die eingebaute Tastatur. Panasonic hat in das Gerät Mobilfunkkapazitäten und einen SD-Erweiterungsschacht integriert. Softwaremäßig ist das Gerät für eine Ergänzung mit einem GPS-Empfänger vorbereitet. Als Betriebssystem hat der Elektronikkonzern Windows CE 3.0 anstatt dem für Handhelds üblicheren Pocket PC gewählt.
 

Das Toughbook 01 wiegt rund ein halbes Kilogramm. Die Abmessungen betragen 17 x 10 x 4 Zentimeter. Der Gerätepreis wird mit 999 Dollar angeben. Panasonic nimmt allerdings nur Bestellungen ab 500 Stück entgegen.
 


 

Linux-PDA als Palm-Konkurrent
Empower Technologies bietet Handheld für 90 Dollar an
 

Das US-Linux-Unternehmen Empower Technologies http://www.empower-technologies.com hat seinen ersten Linux-PDA präsentiert. Der Handheld namens "PowerPlay III PDA" (Foto) ist ein Klon des Palm IIIxe und kostet 90 Dollar. Das Gerät mit einem 2 MByte Flashmemory sowie 8 MByte Hauptspeicher wird von einem Dragonball-Prozessor von Motorola angetrieben und bietet alle wesentlichen Funktionseigenschaften eines "echten" Palms. Als Betriebssystem fungiert LinuxDA O/S, das von Empower Technologies entwickelte erste vollständige Linux-Betriebssystem für PDAs (siehe pte: http://web.pressetext.at/reframe.pl.cgi/show.pl.cgi?pte=010719027 ).
 

Nach Angaben von Empower ersetzt Linux DA O/S das ursprüngliche Betriebssystem, ohne die Kompatibilität mit bereits bestehenden Anwendungen einzuschränken. In dem Betriebssystem sind die grundlegenden Organizerfunktionen wie Adressbuch, Kalender und Taschenrechner sowie einige Spiele enthalten. Die Hardware des Palm-Konkurrenten stammt aus Taiwan. Der PowerPlay III kann im Online Store von Empower Technologies, LinuxDA http://www.linuxda.com/store/infopda.html , bestellt werden.
 


 

Tool vergrößert Speicher von Palm-Handhelds
"JackSprat" löscht nicht benötigte Sprachversionen
 

Das Software-Unternehmen Brayder Technologies http://www.brayder.com hat ein Tool entwickelt, dass den Flash-Speicher von Palm-Handhelds vergrößert. Das Tool "JackSprat" löscht nicht benötigte Sprachversionen und kann so den Speicher von etwa 450K auf rund 1700K erhöhen.
 

Auf den Palm-Modellen m505 und m500, die außerhalb von Nordamerika verkauft werden, sind neben Englisch die Sprachen Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch installiert. Das ermöglicht Palm den "weltweiten" Vertrieb seiner Geräte. "JackSprat" legt ein Backup der Daten an entfernt die nicht benötigten Versionen aus dem Speicher. Um den freien Speicherplatz auch nutzen zu können, ist allerdings eine Vollversion des Brayder-Produkts "JackFlash" oder von "FlashPro" nötig. Diese Programme verschieben PalmOS-Applikationen in den Flash-Speicher und führen sie von dort aus. http://www.brayder.com/products/jacksprat.html
 

"JackSprat" kann ab sofort um 7,95 Dollar aus dem Netz heruntergeladen werden. http://www.handango.com/PlatformProductDetail.jsp?siteId=1&platformId=1&productType=2&productId=20175§ionId=0&catalog=1
 


 

Pocket PC 2002 mit Bluetooth und GPRS kompatibel
Compaq bringt Upgrade für iPAQ Pocket PC auf das Betriebssystem
 

 Microsoft präsentiert auf der Konferenz DEMOmobile 2001 http://www.idgexecforums.com sein Betriebsystem Pocket PC 2002 für PDAs. Wie das Unternehmen am Donnerstag in La Jolla mitteilte, werden verschiedene Hardware-Partner erste Geräte mit dem neuen Betriebsystem in wenigen Wochen in den Handel bringen. Offiziell soll Pocket PC 2002 am 4. Oktober in San Francisco und London vorgestellt werden.
 

In Unternehmen können Mitarbeiter mit Hilfe von Terminal Services von ihren Handhelds auf windowsbasierte Firmenserver zugreifen. Damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, unterstützt Pocket PC 2002 die Verwendung alphanumerischer Passwörter. In Pocket PC 2002 ist der Microsoft Reader, der Windows Media Player 8 und das Instant-Messaging-System MSN Messenger integriert. Zudem soll die Software mit mehreren drahtlosen Verbindungstechnologien wie Bluetooth und GPRS kompatibel sein.
 

Organizer, die unter einer älteren Version von Pocket PC laufen, lassen sich auf Pocket PC 2002 aufrüsten, wenn sie über einen Flash-ROM-Speicher verfügen. So hat Compaq http://www.compaq.de ein Upgrade für seinen iPAQ Pocket PC auf das neues Betriebssystem herausgebracht. Fusionspartner Hewlett-Packard http://www.hp.com hat zwei Modelle seines Pocket PCs Jornada vorgestellt, die bereits den PocketPC 2002 enthalten (Siehe auch: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=010906041).
 

Bei Pocket PC handelt es sich um eine speziell auf Organizer abgestimmte Betriebssystemversion, die der Embedded-CE-Plattform - früher: Windows CE - entspringt. Parallel dazu entwickelt Microsoft mit Embedded XP ein weiteres Betriebssystem für Kleincomputer. Trotz der Namensähnlichkeit haben Embedded XP und Embedded CE laut Microsoft nichts miteinander zu tun. Embedded XP wird speziell zur Nutzung in Surfpads und Settop-Boxen entwickelt. Embedded CE soll dagegen als Universal-Betriebssystem für Kleincomputer weiterbestehen.


 

Wireless LAN Modul für Handhelds der Palm m500 Serie
Gerät baut Peer-to-Peer-Verbindungen mit anderen WLAN Devices auf
 

Intel http://www.intel.de hat auf der Internationalen Funkausstellung http://www.ifa-berlin.de ein Wireless LAN Modul für die Handhelds der Palm m500 Serie vorgestellt. Entwickelt wurde das Gerät von der belgischen Intel-Tochter Xircom http://www.xircom.com . Die Karte wird auf der Rückseite des Handhelds eingesteckt und nutzt Plug-and-Play-Software für die Inbetriebnahme. Neben dem drahtlosen Zugriff auf Internet, E-Mails und Daten im Netzwerk lassen sich Peer-to-Peer-Verbindungen mit anderen WLAN Devices aufbauen.
 

Das Gerät bietet bis zu 128-bit Wired Equivalent Privacy (WEP) Verschlüsselung. Die Reichweite der Wireless-Verbindung liegt innerhalb von Gebäuden bei 30 Metern bei einer Datenrate von elf MB/s. Im Freien beträgt die Reichweite bis zu 300 Meter, allerdings bei geringerer Datenübertragungsrate. Ein integrierter Lithium-Ionen-Akku entlastet die Stromversorgung des Palm m500. Das Modul ist ab sofort für 329 Euro verfügbar.
 

Im Juni hatte Palm seine m500 und m505-Handhelds um die Bluetooth-Funktion erweitert und auf dem Bluetooth-Kongress in Monte Carlo eine entsprechende briefmarkengroße Karte vorgestellt. Mit der Karte kann ein Palm-Handheld mit allen bluetoothfähigen Geräten über den offenen Funkstandard Daten austauschen. Die Karte hat eine Reichweite von zehn Metern (Siehe auch pte-Meldung http://www.pte.at/show.pl.cgi?pte=010607051 ).
 


 

PC-Spiele für Handhelds
Angebot vorerst nur in "Hotspots"
 

Der finnische Spielehersteller G-cluster http://www.gcluster.com will PC-Spiele auf Handhelds bringen. Das gab das Unternehmen auf der E3-Spielemesse bekannt. Für die Umsetzung der 3D-Spiele auf kleinen Mobilfunk-Geräten stützt sich das Unternehmen auf seine G-Screen-Technnologie für Server und Thin Clients.
 

Bisher war es wegen der eingeschränkten Fähigkeiten der kleinen Geräte nicht möglich, PC-Spiele auf Handhelds einzusetzen. Durch die Technologie von G-Cluster werden die rechenintensiven Anwendungen von Servern im Hintergrund übernommen, ohne dass es zu Einschränkungen bei der Grafik oder dem Ton kommt. Die Spiele werden vorerst nur in bestimmten Bereichen, "Hotspots" wie Flughäfen, Hotels oder Vergnügungsparks angeboten, wo die lokale Infrastruktur schnell entwickelt werden kann.
 

Der erste G-Cluster Hotspot wird in Helsinki im August 2001 in Betrieb gehen. Weitere Installationen sollen im kommenden Jahr in den USA folgen. Da die Spiele netzwerkfähig sind, können die Spieler auch gegeneinander antreten. Bei den Hotspots werden die Benutzer entweder die Geräte mieten oder ihren eigenen Laptop oder Handheld benutzen können. Die Abrechnung erfolgt nach der Zeit, die gespielt wird.
 


 

Gratis-Software lässt per Handheld Telefonnummern suchen
Handybutler.ch bietet Palm-OS-Gratisdownload für acht europäische Länder

Die neu entwickelte Software läuft auf PalmOS Handheld-Geräten (PDAs) und ermöglicht den direkten Zugriff auf die elektronischen Telefonverzeichnisse der Schweiz (ETV), von Österreich sowie von sechs weiteren europäischen Ländern. Im Internet kann sie unter http://www.handybutler.ch kostenlos heruntergeladen werden.

Benötigt wird zusätzlich zum Palm Pilot oder Handheld mit PalmOs-Betriebssystem ein Handy mit IrDA- (Infrarot-)Unterstützung. Für die Verrechnung der Abfragen stehen Microbilling-Lösungen zur Verfügung.

Das Konsumenten-Portal http://www.handybutler.ch wird von der Schweizer Firma Glue Software Engineering http://www.glue.ch mit Sitz in Bern betrieben. Das Unternehmen hat bereits einen "Mobile Mail Butler" entwickelt, der das Lesen von E-Mails wie SMS ermöglicht.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:00
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