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Gratulation zur Wahl des neuen Staatspräsidenten der Hellenischen Republik

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer gratulierte heute in einem Glückwunschschreiben dem neuen Staatspräsidenten der Hellenischen Republik Karolos Papoulias sehr herzlich zu seiner mit überzeugender Mehrheit erfolgten Wahl. "Die breite Zustimmung, die Sie im griechischen Parlament gefunden haben, ist auch Ausdruck besonderer Wertschätzung und des Vertrauens, das Sie über alle Parteigrenzen hinweg in Griechenland genießen". heißt es in dem Schreiben. "Ich denke gerne an unsere gute Zusammenarbeit in früheren Jahren und sehe einer engen Zusammenarbeit mit Ihnen zum Nutzen der Bevölkerung unserer beiden Staaten mit Freude entgegen, wobei ich mich über eine baldige Begegnung mit Ihnen aufrichtig freuen würde", heißt es in dem Glückwunschschreiben von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer abschließend.
 


 

Griechisches Viren-Mysterium geklärt
Coxsackie B-Virus für 39 Infektionen und drei Todesfälle verantwortlich
 

Der tödliche Virus, der in Griechenland zur Schließung von Schulen und Universitäten führte (pte berichetete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=020425004 ) und insgesamt 39 Menschen infizierte, ist identifiziert. Der Virus gehört zur Familie der humanen Enteroviren. Vorläufige Tests des griechischen Kontrollcenters für außergewöhnliche Infektionen lassen vermuten, dass es sich um Coxsackie B-Viren handelt. Der Virus gilt als ausgesprochen kardiotroper Virus, der eine akute Myokarditits also eine entzündliche Herzerkrankung verursacht. Experten vermuteten bereits am Mittwoch, das es sich um einen Coxsackie-Virus handelt.
 

Obwohl nun die Art des krankheits-auslösenden Erregers geklärt ist, macht dies eine Behandlung nicht einfacher. "Ärzte können einzig die Symptome der Infektion behandeln", so ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation WHO im Fachmagazin New Scientist http://www.newscientist.com . Betroffene klagen über Atemstörungen und grippe-ähnliche Symptome. In der Folge kommt es zu einer Entzündung des Herzmuskels, die schwere Gewebeschädigungen nach sich ziehen kann. Griechische Bildungseinrichtungen bleiben präventiv auch nach dem Wochenende noch für weitere zwei Wochen geschlossen.
 


 

Wirbel um griechischen Big Brother-Start
Demonstration gegen Verletzung der Menschenwürde
 

Hunderte Menschen haben in der Nacht zum Dienstag, dem ersten Tag der Ausstrahlung der Sendung, in Athen gegen den Start des Reality-TV-Formats Big Brother http://www.bigbrother.gr/frameset.html?/home/index.html in Griechenland demonstriert. Die Show stellt ihrer Ansicht nach eine Verletzung der Menschenrechte dar. Die Polizei musste die Demonstranten, die mit Eiern und Steinen warfen, stoppen und am Eindringen in die TV-Studios des griechischen Privatsenders Antenna http://www.antenna.gr hindern. Heute, Dienstag, zeigte ein Athener Rechtsanwalt den Sender an und forderte die Einstellung der Sendung.
 

Kotas Sarris, ein Mitglied der Anti-Globalisierungsinitiative, erklärte gegenüber "The Independent" http://www.independent.co.uk : "Das Hauptproblem von Big Brother liegt in der Verletzung der Intimsphäre der Menschen aus Profitgründen. Die Show bedeutet einen massiven Eingriff in das Leben der Kandidaten."
 

Erst in der vergangenen Woche hatte die Synode der Orthodoxen Kirche Griechenlands in einem Schreiben an den griechischen Nationalen Radio- und Fernsehrat das Verbot der Reality-Show in Griechenland gefordert. Vertreter der Orthodoxen Kirche sind der Ansicht, dass die Containershow die menschliche Würde verletze. Die Kirchenväter sehen einen Verstoß gegen die Verfassung.     
 

Ebenfalls in der Vorwoche kritisierte die griechische Behörde für den Datenschutz den Fragebogen, den die Kandidaten ausfüllen mussten. Dieser sei illegal, da die Anwärter darin aufgefordert wurden, Details aus ihrem Leben bekannt zu geben, die eigentlich unter Datenschutz stehen. In der griechischen Big Brother-Version werden zwölf Kandidaten 112 Tage lang in einem Haus zusammenleben. Der Sieger bekommt 50 Mio. Drachmen (rund 147.000 Euro).
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:00
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