Einsteigerhandy für GPRS
Ericsson R600 unterstützt EMS und "mobile Chat"
Rechtzeitig vor Weihnachten bringt Ericsson
http://www.ericsson.com ein
GPRS-Einsteigerhandy auf den Markt. Das Dualbandhandy R600 verfügt über
eingeschränkte Organizer-Funktionen und Enhanched Messaging (EMS) zum
Versenden von Bildern, Animationen oder Melodien. Daneben unterstützt das
Handy "mobile Chat" über SMS. Der Text wird dazu fortlaufend angezeigt und
gespeichert.
Das Gerät hat eine Download-Rate von 43,2 Kbps. Das R600 unterstützt WAP
1.2.1 und Wireless Transport Layer Security (WTLS) der Klasse 2. Ericsson hat
das Handy mit einem fünfzeiligen Display mit einer Auflösung von 101 x 67
Pixel ausgestattet. Der Benutzer kann bei der Hintergrundbeleuchtung zwischen
Rot, Orange oder Grün wählen. Das R600 ist 105 x 45 x 20 Millimeter groß und
wiegt 80 Gramm. Der Mini-Organizer kombiniert einen Kalender mit Tages-,
Wochen- und Monatsübersicht mit Erinnerungsfunktion sowie ein Telefonbuch, das
bis zu 200 Einträge verwaltet. Das Gerät wird noch im vierten Quartal in drei
Farben auf dem Markt kommen. Ein Preis steht noch nicht fest.
Für das GSM-Segment stellt Ericsson sein T66 vor. Das Triband-Handy im
Scheckkartenformat ermöglicht ebenfalls EMS und mobile Chat. Das T66
unterstützt WAP 1.2.1 und WTLS. Mit HSCSD (Highspeed Circuit Switched Data)
ermöglicht das Handy das schnelle Herunterladen von Daten wie Bildern oder
Klingeltönen. Ericsson will das T66 noch im vierten Quartal auf den Markt
bringen. Der Preis steht wurde nicht bekannt gegeben.

GPRS-Handy für den Fernzugriff auf Rechner
Start-up Peppercon stellt System "e-RIC" vor
Die von zwei Chemnitzer Uni-Absolventen im Juni 2000 gegründete Peppercon
AG http://www.peppercon.de
aus Zwickau hat ein System entwickelt, das es ermöglicht, per GPRS-Handy von
auswärts auf fehlerhafte Rechner zu zu greifen. Das System mit dem
skandinavischen Namen "e-RIC" (enhanced Remote Insight Card, sprich
"Eric") erlebt auf der CeBIT 2001 seine Messepremiere. http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/2001/02.15-08.48.html
Bisher, so heißt es in der Aussendung, war ein Zugriff nur via Kabel
machbar. Möglich geworden sei e-RIC durch eine Kooperation mit dem
Mobilfunkbetreiber D 2 Vodafone und dem Nutzen der Datenübertragungstechnik
GPRS (General Packet Radio Service). Durch das Eingreifen via Handy könnten
laut Peppercon auftretende Softwarefehler bis zu 80 Prozent aller
Hardwareprobleme lokalisiert beziehungsweise behoben werden. Eine Verschlüsselung
der Daten garantiere ein hohes Maß an Sicherheit.
Verbunden mit der Steuerung über einen Standard-Webbrowser erlaube e-RIC
eine Wartung und Administration von nahezu jedem internetfähigen
Arbeitsplatz. Die Verbindung zum Computer bestehe dabei permanent. Kosten würden
nur entstehen, wenn im Servicefall tatsächlich Daten übertragen werden müssen.
Wie pte bereits berichtete, stellt auch das Netzwerkunternehmen Avocent auf
der CeBIT eine Rechner-Fernsteuerung via Webbrowser vor. Die digitale
Server-Management-Lösung basiert auf dem IP-Protokoll
