|




| |
Google & Co auf der
Jagd nach Klickbetrügern
Online-Werber besorgt über hohe Kosten durch
Clickbots
Das rasante Wachstum bei der Pay-Per-Click-Werbung
im Internet macht so genannte Klickbetrüger zu einem Problem für
Anbieter wie Google und Overture. Wie die New York Times (NYT)
berichtet, sind 45 Prozent der Werber über möglichen Klickbetrug bei
ihrer Pay-Per-Click-Werbung besorgt. Ein Viertel hat Klickbetrüger
als Problem erkannt. Google & Co versichern den Klickbetrügern
ständig auf der Spur zu sein. Die Werber fühlen sich bei
betrügerischen Unregelmäßigkeiten jedoch vom guten Willen der
Online-Werbeunternehmen abhängig.
Mit Programmen, die Clickbots genannt werden, können Klickbetrüger
die Klickraten wesentlich erhöhen. Die Motive können unterschiedlich
sein. Einige Klickbetrüger wollen laut NYT nur dem werbenden
Unternehmen schaden, sie sind oft unzufriedene Mitarbeiter oder
Konkurrenten. In jedem Fall verursacht der Clickbot jedoch plötzlich
ansteigende Kosten für Online-Werbung ohne den Umsatz zu erhöhen.
Der Kunde ist dann bei der Kostenrückerstattung oft vom guten Willen
des Werbeunternehmens abhängig, was bei vielen Werbern ein ungutes
Gefühl hinterlässt.
Google & Co versichern, ihre Daten ständig nach Klickbetrügern zu
untersuchen. Details über ihre Programme zur Betrugsprävention und
zum Erkennen von Unregelmäßigkeiten wollen sie aber nicht
veröffentlichen, so die NYT. Dies ermögliche den Klickbetrügern eine
Anpassung ihrer Systeme. Die Kunden bevorzugen laut NYT dennoch
unparteiische und unabhängige Unternehmen, die auf die Abwehr von
Klickbetrug spezialisiert sind. Laut NYT entwickelt sich derzeit
eine neue Ebene im Geschäft mit Pay-Per-Click-Werbung. Agenturen wie
Alchemist
http://www.alchemistmedia.com , Avenue A/Razorfish
http://www.avenuea-razorfish.com , Click Defense
http://www.clickdefense.com und DoubleClick
http://www.doubleclick.com spezialisieren sich auf
Suchmaschinen-Marketing und Prävention bzw. Aufspüren von
Klickbetrug. |

Google-Expansion zu
langsam
Personalrekrutierung und Ausbau der technischen
Infrastruktur verantwortlich
Die Expansion der Online-Suchmaschine Google
http://www.google.com verläuft zu langsam. Das Portal wächst
laut Wall Street Journal
http://www.wsj.com
nicht so schnell wie von der Unternehmensführung gewünscht. Die
Gründe dafür sind das Fehlen qualifizierter Mitarbeiter und das zu
langsame Aufstellen von neuen Computern. Die eigenen
Rekrutierungsstandards würden hier die Expansion verlangsamen. Zu
diesem Ergebnis kamen die Verantwortlichen des Unternehmens beim
ersten Analysten-Meeting seit dem Börsengang im August des
vergangenen Jahres.
Um bei Google zu arbeiten, müssen Bewerber neben Tests an die sechs
Bewerbungsgespräche über sich ergehen lassen. Bei Google sind nach
eigenen Angaben derzeit 3.000 Angestellte beschäftigt. Im Juni
vergangenen Jahres waren es 2.292. Im Bereich der technischen
Infrastruktur liegt das Unternehmen nach Angaben des Mitbegründers
Sergey Brin zehn bis 20 Prozent hinter den Erwartungen. Bei dem
Meeting wurde auch die Ressouren-Aufteilung umrissen. 70 Prozent
gehen ins Suchmaschinen-Kerngeschäft und Werbe-Services. Andere
Suchmaschinen-verwandte Produkte wie Google News würden 20 Prozent
verbrauchen. Die übrigen zehn Prozent der Ressourcen würden in
Social-Networking und die Picasa-Software fließen.
Die Online-Suchmaschine will künftig auch Werber außer der Klein-
und Mittelbetriebe erreichen, die derzeit am besten bedient werden.
Google verzeichnete nach eigenen Angaben im vierten Quartal 227
Werbekunden, die auf der Fortune-1.000-Liste der größten Unternehmen
zu finden sind. Im Jahr davor waren es erst 156. Künftig sollen
Werber auf Google mehr Möglichkeiten haben, wo und wie sie ihre
Anzeigen schalten wollen.
|

Google-Gewinn schnellt
nach oben
Ergebnis übertrifft Investoren-Erwartungen
Der Suchdienst Google hat vor allem dank eines
starken Schlussquartals im abgelaufenen Geschäftsjahr ein
fulminantes Ergebnis hingelegt und damit sogar die Erwartungen
seiner Investoren übertroffen. Wie das kalifornische Unternehmen in
der Nacht auf heute, Mittwoch, bekannt gab, hat sich der Nettogewinn
2004 gegenüber dem Vorjahr auf 399 Mio. Dollar fast vervierfacht.
Der Jahresumsatz stieg von 1,5 auf 3,2 Mrd. Dollar. In Q4 konnte der
Nettogewinn im Jahresvergleich gar auf 204 Mio. Dollar verachtfacht
werden.
http://www.google.com/intl/en/press/pressrel/revenues_q404.html
"Wir hatten ein außergewöhnliches Quartal. Umsatz und Gewinn sind
merklich angestiegen und unsere Performance war in allen Bereichen
solide", zeigte sich Google-Chef Eric Schmidt zufrieden mit den
Resultaten. Der Umsatz legte im vierten Quartal um mehr als das
Doppelte auf knapp über eine Mrd. Dollar zu. Stark angestiegen sind
dabei vor allem die Werbeeinnahmen auf den eigenen Seiten. Diese
machten 51 Prozent des gesamten Google-Umsatzes aus und legten damit
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 118 Prozent auf
530 Mio. Dollar zu.
Auf Partner-Websites, die das AdSense-Programm Googles nutzen,
wurden insgesamt 490 Mio. Dollar eingenommen, 48 Prozent des
Gesamtumsatzes und eine Steigerung von 92 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Googles starke Ergebnisse haben selbst die gewohnt
kritischen Analysten und Investoren überrascht. Das kalifornische
Unternehmen musste gestern an der Wall Street beim Aktienkurs einen
Verlust von 3,72 Dollar auf 191,9 Dollar hinnehmen. Nach Bekanntgabe
der Zahlen stiegen die Anteilsscheine im nachbörslichen Handel auf
209,47 Dollar. Beim Börsengang vor einem Jahr waren die
Google-Aktien um 85 Dollar offeriert worden. |

Google stellt
TV-Suchservice vor
Zurzeit nur Text- und Bildsuche ohne Videos
Google will heute, Dienstag, seinen Suchservice
für TV-Inhalte vorstellen. Wie die New York Times (NYT) berichtet,
wird die TV-Suche von Google aber nur eine inhaltliche
Zusammenfassung als Text sowie Bilder liefern. Der User kann sich
die gefundenen TV-Programme nicht online als Video ansehen. Der
Dienst ist also derzeit eher mit einem Online-Fernsehprogramm
vergleichbar, soll aber nur der erste Schritt in Richtung einer
umfassenden Video-Suche sein.
"Ein langfristiges Businessmodell ist kompliziert und wird sich im
Laufe der Zeit entwickeln", sagte Jonathan Rosenberg, Chef des
Produktmanagements bei Google. Der Service enthält demnach die
TV-Programme der meisten großen US-Sender. Die NYT nennt ABC und Fox
News sowie die öffentlich-rechtlichen Sender PBS
http://www.pbs.org
und C-Span
http://www.c-span.org . Da kein Videomaterial gezeigt wird, geht
Google davon aus, dass keine Erlaubnis der TV-Sender und
Programminhaber notwendig sei. Allerdings werde jedes Programm aus
dem Index entfernt, wenn dies ein Sender oder Produzent ausdrücklich
wünsche. Neben den Ergebnissen will Google den Sendetermin und den
TV-Kanal angeben, wo das Programm läuft. Die Angabe der Postleitzahl
ermöglicht lokal und regional zugeschnittene TV-Informationen.
Yahoo hat bereits im Dezember einen Service vorgestellt, der
allerdings auf im Internet verfügbare Videos konzentriert ist. Yahoo
bietet auch 60-sekündige Videoclips an, die eine Art Vorschau auf
den Inhalt sein sollen. Die New York Times nennt Bloomberg und die
BBC als Partner von Yahoo. |

Google schnappt sich
Firefox-Programmierer
Gerüchte über Entwicklung eines Webbrowsers
Der Suchdienst Google
http://www.google.com hat den führenden Programmierer des
Firefox-Browsers, Ben Goodger, engagiert. Der Jobwechsel wurde durch
einen Blog Goodgers bekannt, berichtet das Branchenportal Cnet. Das
Engagement Goodgers nährt Gerüchte, wonach Google die Entwicklung
eines eigenen Browsers plant.
Der Firefox-Browser der Mozilla-Foundation hat in den vergangenen
Monaten dem alles dominierenden Internet Explorer Microsofts
sukzessive Marktanteile weggeschnappt. Goodger selbst war nach
eigenen Angaben seit dem Release von Firefox 1.0 mit Arbeiten an den
Nachfolgeversionen 1.1, 1.5 und 2.0 beschäftigt. Obwohl er nicht
mehr länger bei der Mozilla Foundation beschäftigt sei, bleibt
"meine Rolle bei Firefox und Mozilla im Wesentlichen unverändert",
schreibt Goodger.
Branchenbeobachter sehen das Engagement Goodgers durch Google nur
als ein Indiz dafür, dass der Suchdienst in den Browser-Markt
einsteigen will. Ein weiteres Indiz dafür sei, dass sich das
kalifornische Unternehmen die Adresse gbrowser.com gesichert habe.
Schließlich habe Google einige weitere Programmierer angeworben und
ein Mozilla-Meeting gesponsert. |

Naive Nutzung von
Google & Co
Werbung wird von Mehrheit der User nicht als
solche wahrgenommen
Bei der Nutzung von Google, Yahoo & Co haben sich
US-User als naiv und wenig informiert über die Funktionsweise von
Suchmaschinen gezeigt. Wie aus einer aktuellen Studie des Pew
Internet & American Life Project
http://www.pewinternet.org hervorgeht, wissen nur 38 Prozent der
User, dass es auch bezahlte Suchergebnisse gibt. 62 Prozent ist also
die Werbung gar nicht bewusst und nur 18 Prozent behaupten, Werbung
in jedem Fall von den "regulären Suchergebnissen" unterscheiden zu
können. Ironischerweise geben gleichzeitig 45 Prozent der befragten
User an, sie würden eine Suchmaschine nicht mehr verwenden, wenn
bezahlte und "reguläre" Ergebnisse nicht klar unterscheidbar wären.
"Suchmaschinen-User sind ein wenig wie Kinder, die ein schickes
neues Spielzeug sofort ausprobieren wollen und daher die
Spielanleitung nicht lesen", kommentiert Studienautorin Deborah
Fallows das Ergebnis. Von jenen 38 Prozent der User, die sich der
bezahlten Werbelinks bewusst sind, geben 47 Prozent an, in jedem
Fall zwischen Werbung und Ergebnis unterscheiden zu können. Die
Unterscheidung fällt also auch jenen schwer, die wissen, dass Google
& Co mit Werbung Geld verdienen.
Das Vertrauen in Suchmaschinen als "faire und unbefangene
Informationsquellen" ist generell sehr hoch. 73 Prozent der User,
die fünf Jahre oder weniger Interneterfahrung haben, sind dieser
Meinung. Mit zunehmender Interneterfahrung sinkt das Vertrauen zwar,
bleibt aber dennoch hoch (65 Prozent bei sechs Jahren oder mehr
online). 87 Prozent geben an, dass sie "meistens ein
Erfolgserlebnis" bei der Suche haben. "Suchmaschinen funktionieren
scheinbar für alle", so Fallows. Die naiven User sind froh, schnelle
Antworten auf einfache Fragen zu bekommen. Die mit Suchmaschinen
vertrauten User sind zufrieden, weil sie wissen, was sie von der
Suche erwarten können und wie sie die Suchmaschine klug nutzen.
Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) geben an, dass die
gesuchten Informationen zur Hälfte wichtig, zur Hälfte trivial sind.
28 Prozent geben an, meistens nach wichtigen Informationen zu
suchen, 17 Prozent suchen hauptsächlich nach trivialen Infos. Es
gibt einen Trend bei den Usern, eine Suchmaschine auszuwählen und
dann nur diese zu verwenden. Das machen 44 Prozent der User so. 48
Prozent nutzen zwei bis drei Suchmaschinen, nur sieben Prozent
testen mehr als drei.
56 Prozent der User nutzen täglich Suchmaschinen. 84 Prozent haben
schon einmal auf diese Art eine Online-Suche gestartet. Die Hälfte
der Befragten meint, auf Suchmaschinen verzichten zu können und mit
traditionellen Mitteln zu Informationen zu kommen. 32 Prozent geben
an, ohne Suchmaschine "nicht leben zu können". Bei den unter
30-Jährigen, die in der Regel weniger naiv sind und besser mit der
Funktionsweise vertraut, geben sogar 36 Prozent an, im Internet ohne
Suchmaschine auf verlorenem Posten zu stehen. Für die Studie wurden
2.200 US-User über 18 Jahre befragt. |

Französisches Gericht
verurteilt Google
Suchwort verlinkte Werbung immer mehr unter
Beschuss
Die Suchwort verlinkte Werbung hat Google
http://www.google.com eine weitere Klage eingebracht, diesmal
von der französischen Nobelhotelkette "Le Meridien"
http://lemeridien.com. Das Gericht urteilte gegen das
US-Unternhmen und forderte die Einstellung der Werbung bis Montag.
Google hat angekündigt gegen das Urteil des französischen Gerichts
Berufung einzulegen, das ein Sprecher des US-Unternehmens als
"unverdient" bezeichnete.
Konkurrierende Hotelketten nutzten Googles Angebot, um in Verbindung
mit dem Suchwort "Le Meridien" zu werben. Falls die Werbung
weitergeführt wird muss Google jeden Tag ein Bußgeld von 150 Euro
zahlen, was bereits seine Wirkung zeigt, denn die Werbung wurde
gestoppt. Der Fall wirft Schatten auf Googles Milliardengeschäft mit
dieser speziellen Form der Werbung und könnte sich schädlich auf die
Ambitionen, die Google für Europa hegt, auswirken.
98 Prozent der Umsätze bezieht Google aus Suchwort verlinkter
Werbung, die oft mit Markennamen und Markenprodukten verlinkt wird.
Dies ist nicht der erste Fall, bei dem Google vor Gericht gebracht
wird. Die Nobeldesignermarke Louis Vuitton hat ebenfalls in
Frankreich gegen die Suchmaschine geklagt und gewonnen. Auch in den
USA gibt es ähnliche Fälle, nur haben die US-Gerichte oft zugunsten
von Google entschieden, wie im Fall des US-Raumaustatters American
Blind and Wallpaper Factory. pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040129033
|

Gratis-Picture-Software von Google
Lösung zur Suche, Verwaltung und Bearbeitung von
Bildern
Mit "Picasa 2" hat Google
http://www.google.com erstmals eine kostenlose Software zur
Organisation und zur Suche nach Bildern gelauncht. Programmiert
wurde die "Search-Engine" von Entwicklern der Firma Picasa
http://www.picasa.com , die Google im vergangenen Jahr
übernommen hat. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040714020
"Die Software soll auch Anfängern die Suche, Verwaltung und
Bearbeitung von Bildersammlungen so einfach wie möglich machen",
erklärte Picasa-Manager Lars Perkins. Das Programm, das ursprünglich
für 29 Dollar über den Ladentisch ging, wird nun, nach der Übernahme
durch Google, unter
http://www.picasa.com/download kostenlos zum Download angeboten.
In der Version 2 verfügt die Lösung über eine Reihe neuer
Bearbeitungsmöglichkeiten für Bilder. So speichert die Software bei
Veränderungen automatisch auch die Ursprungsversion. "Picasa 2"
läuft unter Windows und setzt einen Browser wie den Internet
Explorer (ab Version 5.01) oder Firefox voraus.
|

Playboy-Interview der
Google-Gründer ohne Folgen
Konflikt mit US-Börsenaufsicht ohne Schrammen
beigelegt
Das seit vergangenem Jahr börsennotierte
Unternehmen Google hat seine Konflikte mit der US-Börsenaufsicht SEC
http://www.sec.gov
ohne Schrammen beigelegt. Wie die Financial Times (FT)
berichtet, sieht die Einigung keinerlei Strafen für Google und den
Anwalt des Unternehmens, David Drummond, vor. Google bekennt sich
lediglich dazu, künftig keine Regeln der Börsenaufsicht mehr zu
verletzen. Auch das umstrittene Interview der Google-Gründer Sergey
Brin und Larry Page im Playboy kurz vor dem IPO bleibt ohne Folgen.
Die SEC teilte mit, die Untersuchungen bezüglich einer Verletzung
der Vorschriften vor einem IPO seien abgeschlossen. Auch die
Weigerung Googles finanzielle Ergebnisse des Unternehmens vor 2003
zu veröffentlichen, werde keine Strafen nach sich ziehen. Die
US-Gesetze sehen vor, dass auch nicht börsennotierte Unternehmen
finanzielle Daten bekannt geben müssen, wenn sie Aktienoptionen im
Wert von mehr als fünf Mio. Dollar innerhalb eines Jahres an
Mitarbeiter ausgeben. Google hat aber die Veröffentlichung vor 2003
als "strategisch unvorteilhaft" betrachtet, weil sich damals das
Geschäft von Google erst langsam entwickelte. Google hat laut SEC
diese Grenze bei weitem überschritten. In den beiden Jahren 2002 und
2003 wurden Aktienoptionen im Wert von über 80 Mio. Dollar an die
Mitarbeiter ausgegeben.
Der 41-jährige Drummond, wichtigster Anwalt von Google, empfahl dem
Vorstand, der damals keine Finanzdaten veröffentlichen wollte, die
Aktienoptionen weiter auszugeben und sich auf eine Ausnahmefall zu
berufen. Er habe jedoch wissen müssen, dass die Pflicht zur Meldung
der Finanzdaten bereits begonnen habe. Die Empfehlung das Risiko
einzugehen, sich auf eine Ausnahmeregelung zu verlassen, sei
"unpassend" gewesen. Der schlechte Rat aus Sicht der SEC bleibt aber
auch für Drummond ohne Folgen. Im Rückblick dürfte der Ratschlag für
Drummond und seinen Arbeitgeber also doch nicht so schlecht gewesen
sein. |

Google-Rivalen holen
bei Beliebtheit auf
Verbesserungen bei Yahoo und Microsoft zeigen
Wirkung
Google gilt zwar nach wie vor als beliebtester
Suchdienst, unter den Usern holen aber andere Anbieter wie Yahoo und
Microsoft mit ihren Suchdiensten stark auf. Wie eine Untersuchung
der kalifornischen Internet-Monitoring-Firma Keynote Systems
http://www.keynote.com ergeben hat, konnten Microsoft und Yahoo
bei der Kundenzufriedenheit den Abstand zu Google verringern,
berichtet das Wall Street Journal (WSJ).
Keynote Systems hat für seine Studie insgesamt 2.000 User befragt.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Verbesserungen in den
Angeboten von Yahoo und Co. bei den Konsumenten Wirkung zeigen,
kommentieren Branchenbeobachter die Ergebnisse, schreibt das WSJ.
"Es ist noch immer kein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber der Abstand wird
kleiner", sagte Danny Sullivan, Herausgeber von Search Engine Watch
die Ergebnisse.
Yahoo konnte bei der allgemeinen Zufriedenheit der User über die
Suchresultate gegenüber dem Frühjahr um satte acht Prozentpunkte auf
86 Prozent zulegen. 81 Prozent der Yahoo-User (plus neun
Prozentpunkte) und 61 Prozent der MSN-User (plus sechs
Prozentpunkte) gaben an, sie würden die jeweilige Suchseite auch in
der Zukunft verwenden. Google führt in dieser Kategorie noch immer
mit einer Zustimmung von 92 Prozent, minus ein Prozentpunkt
gegenüber dem Frühjahr 2004.
Eine Steigerung in der Konsumentenzufriedenheit in dem Ausmaß, wie
es Yahoo und Microsoft gezeigt hätten, sei extrem schwierig, sagte
Keynote-Managerin Bonny Brown. Yahoo habe hier vor allem mit seinen
Angeboten zur lokalen Suche punkten können, während Microsoft sein
Rating mit der stärkeren Trennung von Werbung und Suchresultaten
verbessern konnte. Neben Yahoo und MSN konnte auch Ask Jeeves in der
Beliebtheitsskala stark zulegen. In einer Kategorie fiel Google
sogar hinter die Konkurrenz zurück. Bei komplexen Suchabfragen
(etwa: die Todesrate in einer bestimmten demographischen Gruppe)
gaben die befragten User Yahoo und MSN mit 57 bzw. 56 Prozent den
Vorzug gegenüber Google, das hier auf eine Akzeptanz von 48 Prozent
kam. (pte-Trend) |

Google: Klickpreise
für Werbeeinschaltungen gesunken
2005 steigendes Preisniveau für Gesamtbranche
erwartet
Die Klickpreise für Keywords sind bei Google
http://www.google.com im Vergleich zum Vormonat um fünf bis 20
Prozent gesunken, wie der Preisindex SPIXX
http://www.explido-webmarketing.de/spixx_aktuell.htm ergeben
hat.Verantwortlich für diesen Trend sei die Kooperation mit America
Online (AOL)
http://www.aol.com sowie der Launch der Produkt-Suchmaschine
Froogle.
Das zusätzliche Angebot an Werbeplätzen hat zu einer Steigerung der
Gesamtzahl von bebuchbaren Suchabfragen geführt, die eine
Preisreduzierung nach sich ziehe, so der Index. Aufgrund der
erhöhten Reichweite geht SPIXX gleichzeitig von einer Erhöhung des
Umsatzes des Suchmaschinen-Dienstes aus. Wegen des anhaltenden Booms
im Suchmaschinenmarketing ist im neuen Jahr aber, laut Einschätzung
der SPIXX, insgesamt mit einer Preissteigerung zu rechnen.
Der vom deutschen Spezialisten für Suchmaschinen-Marketing Explido
http://www.explido.de ins Leben gerufene
Suchmaschinen-Preisindex ermittelt seit März dieses Jahres die
Klickpreise von Keywords bei Google. Angeführt wird die Preistabelle
für Werbeeinschaltungen nach wie vor von Keywords aus dem Bereich
Versicherungen mit 2,25 Euro pro Klick für die erste Werbeposition.
Es folgen die Bereiche Dienstleistungen (1,95 Euro), Finanzen (Euro
1,26) und Reise (Euro 0,63). |

Google digitalisiert
Universitätsbibliotheken
Vereinbarung mit Harvard, Stanford, Michigan, New
York und Oxford
Google hat mit einigen der renommiertesten
US-Universitäten die Digitalisierung ihrer Bibliotheken vereinbart.
Wie die New York Times (NYT) heute, Dienstag, berichtet, wird Google
die Bibliotheken der Stanford University
http://www.stanford.edu , der Harvard University
http://www.harvard.edu , der University of Michigan
http://www.umich.edu und der britischen University of Oxford
http://www.ox.ac.uk
sowie die New York Public Library
http://www.nypl.org
digitalisieren und der Online-Suche zugänglich machen. Das
Projekt ist Teil der Bemühungen von Google einen Suchdienst für
Wissenschaft und Forschung aufzubauen. Gleichzeitig begibt sich das
Unternehmen damit weiter in Konkurrenz zu anderen
Internetunternehmen wie Amazon, die ebenfalls die Online-Suche in
Büchern anbieten.
"Innerhalb von zwei Jahrzehnten wird der Großteil des weltweiten
Wissens in digitaler Form verfügbar sein", sagte Michael A. Keller,
Leiter der Bibliothek der Stanford University, der NYT. "Hoffentlich
zum kostenlosen Lesen im Internet genau wie es in den Bibliotheken
heute üblich ist", fügte Keller hinzu. Google wird den Bibliotheken
beim Scannen und Digitalisieren der Bestände mit seiner Technologie
aber auch mit finanziellen Mitteln unter die Arme greifen.
Finanzielle Details wurden nicht bekannt, aber die NYT berichtet
unter Berufung auf Insider von geschätzten Kosten von rund zehn
Dollar pro Buch oder Dokument. Insgesamt sind mehr als 15 Mio.
Bücher und Dokumente von der Vereinbarung betroffen.
Die digitalisierten Bücher sollen dann in der gleichen Weise wie
bisher bei Google gesucht und gefunden werden. Zu den Suchbegriffen
werden Links angegeben, die auf gescannte Seiten, Bilder oder
Zusammenfassungen verweisen. Je nach den urheberrechtlichen
Bestimmungen soll es dann auch möglich sein, im Buch teilweise oder
zur Gänze analog wie im Internet zu surfen. Die Verträge mit Google
sind nicht exklusiv, was ein Rennen zwischen Google und anderen
Internetunternehmen auslösen könnte.
Google wird nur Bücher und Dokumente vollständig online zur
Verfügung stellen, bei denen aufgrund ihres Alters kein Copyright
mehr besteht. Urheberrechtlich geschützte Werke werden zwar auch
digitalisiert, aber nur kurze Zusammenfassungen sollen online
angeboten werden. Auch die Vereinbarungen mit den Bibliotheken sind
recht unterschiedlich, so die NYT. So wird Google den Großteil der
acht Mio. Bücher der Stanford University und beinahe alle sieben
Mio. Bücher der University of Michigan digitalisieren. In Harvard
sind lediglich rund 40.000 Werke vorgesehen und Oxford erlaubt
Google nur die Digitalisierung einer unbekannten Zahl von Büchern,
die vor 1900 erschienen sind. Der Deal mit der New York Public
Library betrifft nur "zerbrechliches Material" ohne Copyright, das
vor allem für die Wissenschaft interessant ist. |

Google testet
animierte Werbebanner
AdSense wird um GIF-Format erweitert
Google testet zurzeit mit einer kleinen Gruppe von
Werbekunden den Einsatz von animierten Werbebannern im Rahmen seines
AdSense-Programmes. Das geht aus einer Mitteilung auf der
Kundenseite
https://www.google.com/adsense des im kalifornischen Mountain
View ansässigen Unternehmens hervor, berichtet das Wall Street
Journal (WSJ). Demnach akzeptiert Google von einer kleinen
Testgruppe nun auch animierte Bilder im GIF-Format. Beta-Tests zur
Erweiterung der Werbung mit Bildern werden seit Mai durchgeführt.
Wann das neue Format für alle Werbekunden von Google zur Verfügung
stehen wird, wurde nicht bekannt gegeben.
Die Tests werden laut WSJ nur mit Kunden von "AdSense for Content"
durchgeführt. Ihnen soll in Zukunft ermöglicht werden auch animierte
Werbebanner auf ihren Seiten einzublenden, die in einem Zusammenhang
mit dem Inhalt der Seite stehen. Die Bezahlung der animierten
Bannerwerbung soll sich nicht von der üblichen AdSense-Verrechnung
unterscheiden: Der Auftraggeber des Banners zahlt für jeden Klick,
den ein User auf den Banner tätigt (Pay for Performance).
Üblicherweise wird bei Bannerwerbung nach den User Impressions
abgerechnet. Für das neue Format sollen die gleichen redaktionellen
Regeln gelten. Die Datengröße des Bildes darf laut WSJ 50 KB nicht
übersteigen. |

Suchmaschine Accoona
startet mit prominenter Unterstützung
Künstliche Intelligenz soll Ergebnisse verbessern
Mit der prominenten Unterstützung des ehemaligen
US-Präsidenten Bill Clinton ist die Suchmaschine Accoona
http://www.accoona.com an den Start gegangen. Das im
US-Bundesstaat New Jersey ansässige Start-up will sich auf die
Internet-Suche im Business-Bereich spezialisieren. Die Suchmaschine
soll durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bessere
Ergebnisse liefern als Google oder Yahoo. Neben Clinton stärkt auch
die chinesische Regierung der neuen Suchmaschine den Rücken,
berichtet das Wall Street Journal (WSJ).
"Accoonas KI-Technologie wird die Suchmaschinen-Performance auf
einen noch nie da gewesenen Level heben und die maßgeblichste Suche
bieten, die heute verfügbar ist", sagte Eckhard Pfeiffer beim Launch
in New York. Pfeiffer, ehemaliger CEO von Compaq, ist Mitbegründer
und Chairman von Accoona. Die Suche bei Accoona soll nicht nur auf
Schlüsselwörtern beruhen. In den Ergebnissen werden auch Websites
enthalten sein, die das eingegebene Wort nicht enthalten, aber
inhaltlich dennoch relevant für die Suche sind. CEO von Accoona ist
Stuart Kauder, ehemaliger Business Development Director beim
Online-Werbeunternehmen DoubleClick.
Zu den Unterstützern der neuen Suchmaschine gehört auch die
chinesische Regierung, die Accoona für 20 Jahre die exklusive
Partnerschaft der China Daily Information Company sichert. Dadurch
kann Accoona auf Daten von rund fünf Mio. chinesischen Unternehmen
zugreifen. Das sei vor allem im Hinblick auf die Olympischen Spiele
in Peking im Jahr 2008 ein großer Vorteil der Business-Suchmaschine.
Zu den prominenten Unterstützern gehört neben Clinton auch der
Schach-Großmeister Anatoli Karpow.
Der Name Accoona stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli. Die
Redewendung "Accoona matata" wurde durch den Disney-Film "König der
Löwen" berühmt und bedeutet soviel wie "Keine Sorgen".
|

Video-Suche als
nächster Online-Meilenstein
Google, Microsoft und Yahoo arbeiten an
Suchmaschinen
Online-Videos sind der nächste Meilenstein in
Sachen Internet-Suche. Mit der zunehmenden Verbreitung von
Breitband-Anschlüssen und der beginnenden Verschmelzung von PC und
TV wird auch die Online-Suche nach Videos immer drängender. Die
großen Internetunternehmen wie Google, Yahoo und Microsoft arbeiten
derzeit an Suchmaschinen, die es dem User ermöglichen Videos im
Internet zu finden. Wie das IT-Portal Cnet unter Berufung auf
Unternehmenskreise berichtet, will Google
http://www.google.com schon im kommenden Jahr das neue Suchtool
vorstellen. Mit der Online-Suche nach Videos eröffnen sich jedoch
nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten, sondern auch rechtliche
Probleme.
Google hat die größten Ambitionen bei der Video-Suche, so Cnet. Das
Unternehmen arbeitet demnach an einem Programm für die Suche nach
TV-Programmen, das einen Index gesamter Senderarchive erstellt.
Dadurch soll es möglich werden digitale Filmarchive sowohl nach
Schauspieler, Regisseur oder dergleichen als auch nach Themen bzw.
Filminhalten zu durchsuchen. Google geht hier weiter als Microsoft,
das sich laut Cnet vor allem auf Kabelunternehmen konzentriert. Das
Suchtool von Yahoo peilt demnach nur bereits im Internet verfügbare
Filme an.
"Es ist noch zu früh etwas über das Businessmodell zu sagen, aber
jeder ist daran interessiert", zitiert Cnet einen Insider. Demnach
könne die Video-Suche genutzt werden, um den DVD-Absatz anzukurbeln.
Aber auch Abo-Modelle oder eine Werbefinanzierung sind denkbar. So
könnten die Suchmaschinen neben den üblichen Werbelinks neben den
Ergebnissen auch Werbespots vor und nach dem Abspielen des Films
einspielen. Allerdings sind die Vermarktungsrechte oft ungeklärt. So
ist es keineswegs selbstverständlich, dass TV-Sender für die Filme
in ihren Archiven auch die Online-Rechte haben. |

| Einzigartige
Suchmaschine www.redball.info seit heute online
Im Zuge des Launch-Events in der Wirtschaftskammer
Schärding ging heute die neue Suchmaschine
http://www.redball.info , der neuen Google aus dem
oberösterreichischen Sauwald, ans Netz.
www.redball.info hat das Potenzial, die Bedeutung von Google zu
erreichen, da sie Surfern bisher kaum zugängliche Informationen
erschließt.
http://www.redball.info konzentriert sich ausschließlich auf
Inhalte aller öffentlich zugänglichen Diskussionsforen und
Nachrichtendienste und speichert, im Gegensatz zu herkömmlichen
Suchmaschinen, keine Webseiten-Inhalte. Über 100.000 aktive
Newsgroups, rund 90.000 Mailinglisten und ungezählte
Diskussionsforen demonstrieren den Nutzen, den diese Medien den
Surfern bieten. Fundierte Information werden zur Bearbeitung
konkreter Fragen oder Problemstellungen ausgetauscht, diese sind für
den einzelnen Surfer aber nur schwer zugänglich.
Rund 400 GB Informationen stehen bereits mit dem heutigen Launch von
http://www.redball.info zur Verfügung, täglich kommen rd. 10 GB
an neuen Daten hinzu. Dank professionellem Hosting des Systems, das
anfänglich mit ca. 6 Terabyte Speichervolumen ausgestattet ist und
jederzeit problemlos erweitert werden kann, durch den
Housing-Anbieter cix.at sind Hochverfügbarkeit und eine
Hochgeschwindigkeitsanbindung von 2 x 9,6 GBit/s sichergestellt.
Der völlig neuartige Informationsdienst redball.info.service
ermöglicht es zusätzlich, dass Anwender bei wiederholtem
Informationsbedarf automatisch per E-Mail über aktuelle Beiträge zum
gewünschten Thema informiert werden. Die einfach zu bedienende
Oberfläche, die aber auch komplexe Suchabfragen gestattet und
personalisierbar ist, ist frei von überflüssigen Grafiken und
sichert auch bei langsamer Internet-Anbindung gute Antwortzeiten.
Betreiber von Mailing-Listen, Newslettern und Foren können sich bei
www.redball.info kostenlos anmelden und erhalten automatisch ein
Archiv für ihren Service, ohne dessen Realisierung selbst vornehmen
zu müssen.
"Mit redball.info bietet wir den Surfern einen völlig neuen Zugang
zu Wissen", meint Christoph Maier, Geschäftsführer des Unternehmens,
das redball.info konzipiert hat. "Bei einem konkreten Problem stehen
alle relevanten Informationsquellen zur Verfügung. Sie müssen auch
nicht täglich die verschiedensten Foren abklappern, sondern erhalten
aktuelle Einträge automatisch per E-Mail. Sobald eine Lösung ihres
Problems vorliegt, finden sie diese innerhalb weniger Stunden im
Posteingangskorb."
Das Angebot von
http://www.redball.info ist für die Surfer kostenlos. Adwords,
einfach gestaltete Textanzeigen, die in den Suchergebnissen und den
Info-Mails angezeigt werden, sorgen für die langfristige
Finanzierung von Suchmaschine und Informationsdienst. Unternehmen
können bei dieser Form der Online-Werbung davon ausgehen, dass ihre
Werbe-Einschaltungen die für sie wichtige Zielgruppe erreichen, da
ausschließlich Nutzer mit sehr konkretem Informationsbedarf
angesprochen werden.
Eine ausführliche Beschreibung von www.redball.info findet man unter
http://presse.redball.info/ .
Unternehmensprofil:
Maier & Niessner WebInfoSystems KEG, im Mai 2004 von Christoph Maier
und Helmut Niessner gegründet, konzentriert sich ausschließlich auf
Entwicklung und Betrieb der Suchmaschine www.redball.info. Durch
Kooperation mit etablierten Partner-Unternehmen wie cix.at sind 24x7
ausfallsichere Verfügbarkeit und die Weiterentwicklung von
http://www.redball.info sichergestellt.
|

Google beliebteste Suchmaschine in den USA
Relevante und zuverlässige Ergebnisse erwünscht
Im Januar 2004 haben 114,5 Mio. US-Bürger eine
Internet-Suchmaschine genutzt. Das sind 39 Prozent aller US-Amerikaner und 79
Prozent derer, die einen Internetzugang besitzen. Zu diesem Ergebnis kommt
eine Studie des Marktforschungs-Unternehmens Nielsen NetRatings
http://www.nielsen-netratings.com . Die am meisten genutzte Suchmaschine
ist demnach Google mit 59,3 Mio. Besuchern oder 39,4 Prozent der aktiven
Internet-User.
Auf dem zweiten Platz folgt das Suchangebot von Yahoo mit 45,8 Mio. Besuchern.
Den dritten Platz belegt MSN Search (44,7 Mio. Besucher). Auf den Plätzen vier
und fünf folgen AOL Search und Ask Jeeves mit 23,4 bzw. 12,8 Mio. Besuchern.
Wie die Marktforscher weiter herausfanden, nutzen immer mehr Online-Shopper
Suchmaschinen, um Online-Shops zu finden und vor allem, um die Shops
miteinander zu vergleichen. Dieser Trend werde sich durch das Jahr hindurch
kontinuierlich fortsetzen, so der Analyst Jason Levin.
Bei der Suche in den Internet-Suchmaschinen kommt es den Usern vor allem
darauf an, relevante Informationen zu finden. 51,8 Prozent der Befragten gaben
dieses Ziel als das wichtigste bei der Suche an. Immerhin 34,2 Prozent
erwarten zuverlässige Antworten auf ihre Suchanfrage. Knapp einem Drittel
aller Befragten (33 Prozent) ist die Geschwindigkeit der Suchmaschine am
Wichtigsten.
Für jeweils weniger als ein Fünftel der Befragten sind einfache Bedienbarkeit
(18,6 Prozent), Design (17,5 Prozent) und Bekanntheitsgrad (17,5 Prozent) bei
der Suche im Internet entscheidend. "Die Botschaft ist eindeutig - den Nutzern
von Suchmaschinen sind relevante und zuverlässige Informationen wichtiger als
alles andere und sie suchen sich ihren Favoriten dementsprechend aus",
urteilte Levin.

Google baut Suchindex um ein Drittel aus
Mittlerweile mehr als sechs Mio. Einträge abrufbar
Google
http://www.google.com hat die Register seiner Suchmaschine auf über sechs
Mrd. Einträge ausgeweitet. Wie das kalifornische Unternehmen in der Nacht auf
heute, Mittwoch, mitteilte, wuchs die Zahl der indizierten Webseiten seit der
vergangenen Woche von 3,3 Mrd. auf 4,28 Mrd. an. Über das Usenet-Archiv können
nun zu über 35.000 Themen rund 845 Mio. Diskussionsbeiträge abgerufen werden
und auch die Zahl der bücherbezogenen Webseiten wurde nach Angaben des
Unternehmens deutlich erhöht.
http://www.google.com/press/pressrel/6billion.html
Bei der Bildersuche hat sich ebenfalls Einiges getan. So hat Google dieses
Tool mit neuen Funktionen wie der Angabe der Bildgröße oder der Begrenzung der
Treffer auf bestimmte Domains erweitert und zudem wurde die Zahl der Bilder
ausgebaut. Mittlerweile sind 880 Mio. Bilder über Google abrufbar, mehr als
doppelt so viele wie noch vor wenigen Tagen.
Grund genug für Google-Mitbegründer Larry Page von einem "Meilenstein für
Internet-User" zu sprechen. "Die Menschen überall auf der Welt können mit
Google mehr Informationen finden als mit irgendeiner anderen Suchmaschine."
Doch nicht einmal nach dieser Ausweitung kann Google auch nur annähernd den
gesamten, sich ständig vergrößernden Online-Content erfassen. So sollen nach
Schätzungen mittlerweile rund zehn Mrd. Webseiten online sein.
Laut Australian IT
http://australianit.news.com.au ist Googles Schritt auch als Reaktion auf
die immer stärkere Konkurrenz durch Yahoo und Microsoft zu sehen. - pte
berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040126025 - Momentan ist das 1998 gegründete
Unternehmen allerdings mit 35 Prozent Marktanteil noch klar vor Yahoo mit 27
Prozent und Microsoft mit 15 Prozent bei den im Dezember 2003 durchgeführten
Web-Searches.

Googles Adwords ärgern nun auch Österreicher
OneTwoSold prüft rechtliche Schritte
Wien (pte, 17. Februar 2004 17:05) - Googles
http://www.google.de Adword-System stößt nun auch in Österreich einem
Anbieter sauer auf. Das Internet-Auktionshaus OneTwoSold
http://www.onetwosold.at kritisiert, dass bei der Eingabe von
entsprechenden Suchbegriffen bei Google eine bezahlte Werbeeinschaltung des
Konkurrenten eBay auftaucht. In einem offenen Brief kündigte
OneTwoSold-Geschäftsführer Franz Karner an, die Angelegenheit rechtlich prüfen
zu wollen.
Zahlende Kunden können bei Google bestimmte Suchbegriffe praktisch kaufen.
Nach deren Eingabe erscheinen dann auf dem rechten Rand der Homepage die
bezahlten Sucheinträge der Firmen. Gibt etwa ein Internet-User auf Google die
Suchbegriffe "OneTwoSole", "12sold" oder "One2Sold" ein, so erscheint mit dem
redaktionellen Suchergebnis gleichzeitig die eBay-Werbung.
Karner tobt wegen dieser Praxis: "Hier handelt es sich um einen weiteren
Versuch des Mitbewerbers, den guten Namen von OneTwoSold als Trittbrettfahrer
zu nutzen." Wie sein Unternehmen aus "zahlreichen Reaktionen" erfahren habe,
würden die Google-Schaltungen lediglich Kunden verärgern. "Wie dies aus
wettbewerbsrechtlicher Sicht zu sehen ist, prüfen unsere Anwälte", sagte
Karner.
Die Praxis, bezahlte Sucheinträge mit Schlüsselwörtern zu verbinden, hat
Google bereits in den USA juristische Auseinandersetzungen beschert. So sieht
sich das Portal mit einer Klage des US-Raumausstatters American Blind and
Wallpaper Factory gegenüber. Das Unternehmen wehrt sich dagegen, dass auf
Google Begriffe wie "American wallpaper" und "American blind" als
Schlüsselwörter benutzt werden, nach deren Eingabe gezahlte Sucheinträge von
Konkurrenten des Unternehmens auftauchen. Eine ähnliche Auseinandersetzung
zwischen Netscape und Playboy wurde Anfang des Jahres per Vergleich beigelegt.
Googles Adword-Servic, der vor drei Jahren eingeführt wurde, bringt dem
Unternehmen einen Umsatz von bis zu einer Mrd. Dollar pro Jahr.

Google entfernt Werbung von Umwelt-Schützern
Texteinschaltung von "Oceana" verschwindet von Homepage
Google
http://www.google.com hat die Online-Werbung einer
Umweltschutzorganisation von seiner Homepage entfernt. Die
Non-Profit-Umweltschutzgruppe Oceana
http://www.oceana.org/ hatte eine Werbeeinschaltung gebucht. Bei Eingabe
von bestimmten Suchbegriffen sollte ein Protest der Gruppe gegen Praktiken der
Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean erscheinen. Nach Angaben von Oceana hat
Google die textbasierten Einschaltungen aber von der Website wieder
eliminiert. Begründung des Suchportals: Die Werbung sei zu kritisch.
Der Royal Caribbean wird von Umweltschützern vor allem achtloses Vorgehen bei
der Entsorgung von Abwässern auf hoher See vorgeworfen. Oceana wollte auch im
Internet dagegen präsentieren und buchte ein Schaltung bei Google. Wenn ein
User auf Google nach "cruise vacation" oder "cruise ship" suchte, sollte der
Protest mit den Worten "Help us protect the world's oceans" in einem kleinen
Kasten am rechten Rand der Website erscheinen.
Obgleich in dem bezahlten Sucheintrag der Name der Kreuzfahrtlinie Royal
Caribbean nicht direkt erwähnt wurde, hat Google die Einschaltung bereits nach
zwei Tagen wieder entfernt. Nach Angaben von Google-Pressesprecherin Cindy
McCaffrey verbiete die Politik ihres Unternehmens Werbungen, in denen andere
Gruppen oder Unternehmen kritisiert werden. "Hier nehmen wir uns das Recht
heraus, redaktionell einzugreifen", sagte McCaffrey. Im Gegenzug zu Google
würde Yahoo die Werbung der Umweltschutzgruppe akzeptieren: "Wir sehen das als
Angelegenheit der Meinungsfreiheit", betonte Jennifer Stephens, Sprecherin der
Yahoo-Tochter Overture.

|