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Gleich und gleich gesellt sich gern / Prince Charles heiratet seine große Liebe

Gerade hat Prince Charles seine Heiratspläne mit Camilla Parker Bowles bekannt gegeben. Diese Verbindung beweist, was Experten seit Jahren vermuten und durch Studien bereits bewiesen wurde: Ähnliche Lebenseinstellungen, gleiche Interessen und eine Herkunft aus der gleichen sozialen Schicht erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Beziehung gut und dauerhaft funktioniert. Auch die englische Partnerschafts-Expertin von match.com, der weltweit größten Online-Dating Plattform, Judi James, ist davon überzeugt:

   "Die Beziehung von Charles und Camilla beweist, dass eine möglichst große Summe aus Gemeinsamkeiten und ähnlichen Eigenschaften zu einer stabilen und harmonischen Beziehung führt," sagt Judi James. Im Gegensatz zu seiner Beziehung mit Lady Diana, die aufgrund völlig unterschiedlicher Interessen nie wirklich glücklich war. Sie war jung und modern aufgewachsen liebte Popkonzerte, wollte unter Menschen sein. Er war viele Jahre älter, ein sportlicher Polo-Spieler der sich gerne nach Schottland in die Einsamkeit zurückzog.

   "Bei match.com haben wir die Erfahrung gemacht, dass gerade Singles über 50 sehr pragmatisch auf Partnersuche gehen. Sie wählen viel bewusster neue Partner mit gleichen Interessen und ähnlichen Lebenseinstellungen aus. Mit Erfolg: Bei match.com finden fast 35 Prozent der Mitglieder über 50 einen neuen Partner. Das sind rund zehn Prozent mehr als der Durchschnitt."

   Die Bekanntgabe der Hochzeit so kurz vor dem Valentinstag enthält auch einen Schuss Romantik: "Vielleicht ist Prince Charles doch ein Romantiker. Angeblich ist er vor Camilla auf die Knie gefallen um den Antrag zu stellen. Auch das steht stark im Kontrast zu seiner Beziehung mit Diana. Als diese Verlobung damals offiziell bekannt gegeben wurde, da hat er auf die Frage ob er sie liebe ziemlich unromantisch reagiert: "Was auch immer Liebe ist," war der trockene Kommentar, mit dem er das englische Volk düpierte. In einer früheren Umfrage unter den englischen match.com Mitgliedern galt er wegen seines Verhaltens gar als unromantischster Mann des Landes," so Judi James.

   match.com ist die weltweit größte Online-Dating Plattform. 14 Prozent der Mitglieder sind älter als 50 Jahre. Jedes Jahr finden rund 200.000 Mitglieder über match.com eine neue Liebe.
 


 

Trend zu mehr Hilfsbereitschaft 2005
Selbsthilfe-Gesellschaft löst schwächelnden Sozialstaat ab

Hilfsbereitschaft und sozialer Zusammenhalt werden künftig wieder wichtiger, weil Politik und Staat in den Augen der Menschen versagen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Freizeitforschungsinstitutes B.A.T. in Hamburg, die jetzt veröffentlicht wurde. Schon bevor das Ausmaß der Tsunami-Katastrophe bekannt war, hat sich jeder zweite Deutsche (49%) für 2005 fest vorgenommen, seinen Nachbarn zu helfen. Und ein Viertel der Bevölkerung (27%) will sich mehr als bisher sozial engagieren. http://www.bat.de/freizeit

Basis der Studie ist eine im Herbst durchgeführte Repräsentativumfrage mit einem Sample von 1.000 Personen ab 14 Jahren im gesamten Bundesgebiet. Demnach wollen immer mehr Deutsche nach dem Grundsatz "Hilf dir selbst, bevor der Staat hilft" leben. Im Bergleich der Jahre 2004 und 2005 zeichnet sich ein Einstellungswandel ab. Die Menschen interessieren sich wieder mehr für eine bessere Gesellschaft und wollen mithelfen, sie zu verwirklichen.

In beiden Umfragen bekommt der Freundeskreis fast die Bedeutung einer zweiten Familie: "Freunden helfen" (2004: 58% - 2005: 63%) steht ganz oben. Singles und kinderlose Paare wollen Freundschaftskontakte pflegen und festigen und ihren Freunden mit Rat und Tat öfter zur Seite stehen (je 73%). Für Singles und Kinderlose sind Freunde wie soziale Konvois, die ihr Leben verlässlich begleiten.

Mehr Verantwortung für andere

Für 2005 haben sie die Befragten jedenfalls viel vorgenommen: Sie wollen in Kirche und Gemeinde aktiver mitarbeiten (+ 8% gegenüber 2004), im Verein Aufgaben und Ämter übernehmen (+ 12%) und sich vor allem im sozialen Bereich stärker engagieren (+ 17%).

Auf dem Weg zu einer neuen Selbsthilfe-Gesellschaft spielt die Nachbarschaftshilfe eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte der Bevölkerung (45%) hat bereits im laufenden Jahr praktische Nachbarschaftshilfe geleistet - von der einfachen Hausaufsicht mit Tier- und Pflanzenpflege in Urlaubszeiten bis zum Hilfsangebot bei persönlichen oder familiären Problemen.

Im kommenden Jahr will jeder zweite Bürger (49%) seinen Nachbarn helfen - in Ostdeutschland etwas mehr (52%) als in Westdeutschland (49%) und auf dem Lande mehr (51%) als in der Großstadt (46%). Vor allem die Frauen (55%) und die 50plus-Generation (56%) halten viel von Nachbarschaftshilfe als einer wirksamen Form gelebter Alltagssolidarität. In einem aber sind sich die meisten Bundesbürger weitgehend einig: Sie halten wenig (8%) von einer Mitarbeit in Partei oder Gewerkschaft in der Befürchtung, in die Pflicht genommen, instrumentalisiert oder gar einverleibt zu werden.

Die wachsende Einsicht in das Aufeinander-Angewiesensein resultiert aus der Angst vor dem sozialen Absturz, vor Wohlstands- und Arbeitsplatzverlusten. Mehr Notstands- als Wohlstandsdenken zwingt zum Selbsthilfe-Handeln, weil der Sozialstaat 'schwächelt'. Was der Staat den Bürgern in den letzten drei Jahrzehnten an Verantwortung abgenommen hat, müssen sich die Bürger jetzt Zug um Zug wieder zurückholen.
 

 


 

Schittenhelm: Niederösterreich setzt Initiative gegen "Stalking"

"Stalking" leitet sich vom englischen Begriff "to stalk" ab und heißt so viel wie "jemanden belauern" oder "jemanden belästigen". Auf Deutsch trifft das Wort "Psychoterror" am besten die Bedeutung von "Stalking". Durch wiederholte Kontaktaufnahme gegen den Willen der Opfer, zum Beispiel durch Telefonterror, werden Bewegungsfreiheit und Sicherheitsgefühl des Opfers massiv beeinträchtigt. Umso erfreulicher ist es, dass der NÖ Landtag in einem Antrag die Bundesregierung auffordert, eine gesetzliche Grundlage gegen Stalking zu schaffen, freut sich LAbg. Dorothea Schittenhelm.

   Niederösterreich nimmt mit dieser Initiative gegen Stalking eine Vorreiterrolle ein, denn in Österreich gibt es derzeit keine gesetzliche Grundlage für die Behörden, um gegen diese Form des Psychoterrors vorzugehen. Abhilfe könnte nach Meinung von Experten der Straftatbestand der fortgesetzten groben Belästigung schaffen, so Schittenhelm.

   Rund 90% der Opfer des Stalking sind Frauen. Weiters werden in Österreich jährlich bis zu 300.000 Frauen misshandelt. Auch hier setzt Niederösterreich konkrete Maßnahmen: Mit unserem Fortbildungsprogramm zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder sind wir österreichweit federführend. Darüber hinaus gibt es in Niederösterreich sechs Frauenhäuser, drei Kriseninterventionsstellen und Frauenberatungsstellen, die in Notsituationen weiterhelfen können, betont Schittenhelm in diesem Zusammenhang.


 

Gewerbeverein: Oberstgericht diskriminiert Prostituierte beim Arbeitsmarktzugang
Ein-Frau-Betriebe werden schärfer beurteilt als Ein-Mann-Betriebe!

Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) kann nicht umhin, auch einmal eine Lanze für das älteste Gewerbe zu brechen - immerhin ist er ja die älteste heimische Wirtschaftsinteressensvertretung und führt noch dazu "Gewerbe" im Titel. Wir betonen allerdings ausdrücklich, dass wir bislang noch keine einzige Hübschlerin unter unseren Mitgliedern haben und diesbezüglich auch keine Planungen vorliegen.

Nun hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass Prostituierte unter das Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) fallen, weil sie "ähnlichen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen wie Arbeitnehmerinnen unterliegen". Sie sind, "wenn sie als Ausländerinnen an Arbeitsplätzen oder auf auswärtigen Arbeitsstellen angetroffen werden, die im allgemeinen Betriebsfremden nicht zugänglich sind", im Zweifelsfall Menschen, die unter das AuslBG fallen und deshalb eine Beschäftigungsbewilligung benötigen. Der belangte Bordellbetreiber meinte aber, er hätte Werkverträge abgeschlossen und seine Prostituierten würden daher nicht unter das AuslBG fallen.

Der ÖGV - wäre er gefragt worden - hätte wie der Puffier entschieden. Gerade in Zeiten, da die Gewerbebehörden österreichweit säckeweise Gewerbeberechtigungen an Ein-Mann-Betriebe im Baunebengewerbe aus den neuen EU-Beitrittsländern ohne viel Argwohn verteilen, ist es doch merkwürdig, dass man beim ältesten Gewerbe so strenge Maßstäbe anlegt. Der Schrei nach der Gleichbehandlungsbeauftragten drängt sich förmlich auf!

Zählt doch Univ.-Prof. Franz Schrank in seinem Standardwerk zu Werkverträgen folgende wesentliche Unterscheidungskriterien zwischen Werk- und Dienstverträgen wörtlich auf:

+ "Besteht Leistungspflicht?"
+ "Wie steht's mit der Dominanz der persönlichen Leistung?" Das lässt den Schluss zu, dass eine Domina anders arbeitsmarktrechtlich zu behandeln ist, als eine Prostituierte, die einen anderen Nischenmarkt betreut.
+ "Enge Leistungs- und Erfüllungszeitpunkte." Je knapper beide zusammen liegen (die Zeitpunkte), desto eher Dienstnehmer!
+ "Regelmäßigkeitserfordernis!"
+ "Ansätze der Eingliederung in den Organisationsbereich des Auftraggebers"
+ wer immer das ist? Der Bordellbetreiber oder der Freier?
+ "Unternehmerische Struktur, insbesondere Betriebsmitteleinsatz." Da wird es wohl auch Differenzierungen geben. Im Anzeigenteil der Krone kann man sich schlau machen!
+ "Marktzugang: Anzahl der Auftraggeber"! Wenn's zu wenige sind, wird's wohl ein brotloses Geschäft!

Der ÖGV, der - wie wir bereits betonten - keine Hübschlerin als Mitglied hat und derartige Mitgliedschaften derzeit nicht anstrebt - die Zeiten könnten allerdings härter werden -, rät deshalb den betroffenen Damen: Machen Sie's den Herren nach und gehen Sie erst gar nicht zum Arbeitsamt sondern gleich zur Gewerbebehörde. So rasch wie dort bekommen sie nirgends den Persilschein zur freien Arbeitsausübung - auch wenn Sie in einem Bordell mit achtzig Gleichgesinnten arbeiten. Die selbe Gewerbebehörde lässt ja auch zu, dass achtzig Ein-Mann-Betriebe auf ein und der selben Baustelle tätig sind.

Das nennt man Frauendiskriminierung und niemand schreit auf - ausser dem stets zuverlässigen, achtsamen und überparteilichen Gewerbeverein!


 

"profil": FPÖ-Strache will Mensur fechten

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinden Ausgabe berichtet, soll der Wiener FPÖ-Chef und stellvertretende Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache am 29. November in Salzburg eine Mensur fechten. Am 9. Oktober hatte Strache auf der Festung Hohensalzburg vor Freiheitlichen und Korporierten einen Vortrag über den EU-Beitritt der Türkei und die Rolle der Burschenschaften in der FPÖ gehalten. Ein Mitglied der pennalen Verbindung "Rugia zu Salzburg" äußerte danach heftige Kritik an den Ausführungen Straches. Nach weiteren Diskussionen auf der Bude der "Rugia" eskalierte die Situation. Strache fühlte sich von dem Salzburger Burschenschafter offenbar beleidigt und forderte seinen Kontrahenten zur Mensur auf.

   Gegenüber "profil" erklärte der Wiener FPÖ-Obmann, "über Privatissima" nicht reden zu wollen. Strache: "Ich will zu dieser Geschichte nichts sagen." Der Vorfall wurde "profil" aus Burschenschafter-Kreisen bestätigt.

   Heinz-Christian Strache ist Mitglied der schlagenden Mittelschüler-Verbindung "Vandalia" in Wien und hat nach eigenen Angaben bisher sechs Mensuren gefochten.
 


 

Umsatzsteuerfreiheit für Kondome & Co
England: Gesundheitsgruppen fordern billigere Verhüterli

Die Organisation Independent Advisory Group for Sexual Health hat heute, Dienstag, Forderungen zur Eindämmung von sexuell übertragbaren Krankheiten und Aids eingebracht. Die Gruppe fordert unter anderem, dass Kondome und andere Verhütungsmittel ohne Mehrwertsteuer an die Endverbraucher abgegeben werden sollten. England sei immer noch das europäische Land mit der höchsten Rate an Schwangerschaften unter Teenagern, berichtet BBC-Online.

Hochrechnungen würden zeigen, dass ein leichterer Zugang zu Verhütungsmitteln insbesondere Kondomen die Rate an ungewollten Schwangerschaften deutlich senken könnte. Allein die Verhütung würde das National Health Service NHS jährlich um 3,6 Mrd. Euro entlasten. Die Experten finden aber, dass die meisten Verhütungsmittel, die sozusagen über den Ladentisch verkauft werden, für viele viel zu teuer sind. Einfach wäre es, die Kondome von der Umsatzsteuer auszunehmen. Die Gesundheitsgruppe will außerdem haben, dass das NHS mindestens 90 Prozent der Abtreibungen bezahlt.

Zusätzlich soll auch der Sexual- und Aufklärungsunterricht in Schulen verstärkt werden. Auch die Family Planning Association http://www.fpa.org.uk begrüßt den Vorschlag Kondome von der Mehrwertsteuer auszunehmen. Dadurch würden mehr Menschen diese Art der Verhütungsmittel anwenden, meint Toni Belfield, Informationsdirektor der Family Planning Association. Mit einer Antwort der Regierung auf diese Belange rechnen die Experten noch in diesem Jahr.
 


 

begraebnis.at überträgt Bestattungen online
Dezente Aufnahme mit Webcam ohne Störung der Trauergäste
 

Der Onlineanbieter begraebnis.at überträgt Bestattungen nun auch live im Internet. "Aufgrund der globalen Entfernungen ist es sehr oft nicht möglich, den letzten Weg mit dem Verstorbenen gemeinsam zu gehen, um Abschied nehmen zu können", meinen die Verantwortlichen. Der Service helfe, diese Entfernungen zu überbrücken.
 

Das Begräbnis wird dezent und unauffällig - ohne jegliche Störung für die Anwesenden - mit einer Webcam gefilmt und ins Internet eingespeist und archiviert. Die Übertragung findet im Internet unter http://www.begraebnis.at auf einer eigens dafür eingerichteten Seite statt. Jeder kann auf diese Weise persönlich vom Verstorbenen Abschied nehmen, so oft und so lange er möchte. Über genaue Kosten informieren der Anbieter unter e-mail: office@begrabenis.at oder Anruf unter 02236/44900.
 

"Nicht nur die Thematik rund um das Leben und den Tod, nein, auch die immer mühsamere Suche im Internet, die schlecht aufbereitete Informationsflut, war die Ursache für die Einrichtung dieser Plattform", so die Betreiber. "Wir haben auf jegliche sich selbst in Szene setzende, überflüssigen Spielereien auf den Start- und meisten Unterseiten verzichtet, da wir nicht von den wesentlichen Themen ablenken möchten", betonen die Initiatoren. Motivation war es, diese Plattform allen Menschen zu widmen, die sich mit dem Thema Tod, Begräbnis und dem Leben danach auseinandersetzen wollen oder müssen. Man habe mit viel Einfühlungsvermögen versucht, diese Thematik mit den richtigen Informationen aufzubereiten.

Auch ein B2B-Bereich mit einer großen Sarg- und Urnenauswahl ist in Kürze im Netz. Ebenso im Ausbau befindet sich ein Online-Shop für Grabsteine, der demnächst online geht.
 

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:33:59
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