Natur in der Stadt! - GEO und die
Deutsche Umwelthilfe rufen bundesweit zum 7. GEO-Tag der Artenvielfalt auf
Experten führen am 11. Juni 2005 eine Bestandsaufnahme von Flora
und Fauna im Berliner Tiergarten durch / Bundesweit werden
zahlreiche weitere Aktionen von interessierten Laien und
Fachleuten zum Thema Artenvielfalt organisiert
Wie wertvoll sind städtische Parks und Grünanlagen aus biologischer
Sicht? Was haben sie außer Rasen und Rhododendron zu bieten? Wie wichtig
sind sie als Zufluchtsort seltener Arten? Am Beispiel des Berliner
Tiergartens und mit dem übergeordneten Thema "Natur in der Stadt!" werden
sich rund 100 Flora- und Fauna-Experten am 11. Juni im Rahmen der
Hauptaktion des GEO-Tags der Artenvielfalt diesen Fragen widmen. Bereits zum
siebten Mal initiiert das Reportage-Magazin GEO diesen Tag, der sich
mittlerweile zur größten Feldforschungsaktion Mitteleuropas entwickelt hat -
mit der Zielsetzung, das ökologische Bewusstsein wach zu halten.
Kooperationspartner ist in diesem Jahr die Deutsche Umwelthilfe, die als
unabhängiger Natur- und Umweltschutzverband bereits seit 1975 in ganz
Deutschland aktiv ist. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt unterstützt dieses
Projekt finanziell. Von besonderem Interesse ist bei der Aktion die
ökologische Qualität und der Artenreichtum innerstädtischer Zonen.
GEO-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede: "Der GEO-Tag der Artenvielfalt
trägt dazu bei, dass Menschen ihre Umwelt besser kennen und dabei schätzen
lernen. Im Dialog mit Experten haben sich zahlreiche Netzwerke gebildet, die
sich Jahr für Jahr dem Thema Biodiversität widmen und es sich zu ihrer
Aufgabe gemacht haben, das Wissen über unsere Lebensgrundlagen zu vertiefen.
Wie wichtig es ist, Zusammenhänge in der Natur zu begreifen, zeigen nicht
nur Katastrophen. Es geht auch um 'stille' und langfristige Entwicklungen
und Veränderungen in unserem natürlichen Umfeld."
Prof. Harald Kächele, Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe e.V.:
"Wir engagieren uns für dieses Projekt, weil diese Aktion eine klare
Botschaft überbringt: die Auseinandersetzung mit Natur und damit die
Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Unser Ziel ist es, möglichst
viele Menschen zu motivieren, mit einem eigenen Projekt teilzunehmen oder
sich einer regionalen Initiative anzuschließen."
Natur erlebbar machen
Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition in die Natur ein. Für
die Teilnehmer gilt es, innerhalb von 24 Stunden in einem begrenzten Gebiet
möglichst viele verschiedene Pflanzen und Tiere zu identifizieren. Ziel des
GEO-Tags der Artenvielfalt ist eine Bestandsaufnahme unserer unmittelbaren
Umwelt.
Dabei zählt nicht der Rekord. Vielmehr geht es darum, Bewusstsein zu
wecken für den Reichtum vor unserer Haustür. Denn hohe "Biodiversität" gibt
es nicht nur im Regenwald oder im Korallenriff. Wer das erfahren hat, so der
Grundgedanke der Aktion, dürfte auch eher bereit sein, heimische Natur zu
schützen. Interessierte Laien und Fachleute sind zur Teilnahme an
Begleitaktionen/-projekten in Deutschland und weiteren Ländern eingeladen.
Wer ein eigenes Projekt organisieren will, wird gebeten, sich bei GEO im
Internet unter
www.geo.de/artenvielfalt anzumelden.
Geo feiert rundes Jubiläum
Neues Layout zum 25. Geburtstag
Das Wissenschaftsmagazin Geo
http://www.geo.de feiert seinen 25. Geburtstag. Mit einer 278 Seiten
umfassenden goldenen Jubiläumsausgabe, einer Foto-Ausstellung, Sonderaktionen
im Handel, einem neuen Buchprogramm sowie einem Fest am 13. September im
Presse-Haus von Gruner+Jahr
http://www.guj.de in Hamburg zelebriert das Heft das runde Jubiläum.
Die Jubiläums-Ausgabe, die 301. seit Gründung des Magazins im Herbst 1976,
ist "Geschichten vom Aufbruch des Menschen" gewidmet. Außerdem findet sich
eine Vierteljahrhundert-Chronik der wichtigsten Entwicklungen in allen
gesellschaftsrelevanten Forschungsbereichen, die Geo seit 1976 begleitet. Die
goldene Nummer werden sämtliche Abonnenten in einer personalisierten Ausgabe
erhalten.
Rund 145 Mio. Exemplare hat Geo nach eigenen Angaben seit der
Oktober-Ausgabe 1976 verkauft. Die gegenwärtige verkaufte Auflage liegt bei
504.000 Exemplaren, der Abonnenten-Anteil bei 73 Prozent.
Mit dem Jubiläumsheft tritt gleichzeitig ein neugestaltetes Layout in
Kraft, das von der Geo-Art Directorin Jutta Krüger entwickelt wurde. Bei der
Neuentwicklung wurde auf "behutsame" Veränderung Wert gelegt.