GM promotet Retro-Vans
Siebziger-Jahre-Konzept soll Verkäufe ankurbeln
Die in den siebziger Jahren populären, meist
luxuriös ausgestatteten Vans feiern in den USA ein Comeback.
Zumindest nach den Vorstellungen von General Motors (GM) und zwei
Dutzend anderer Firmen, die Mio. Dollar in die Vermarktung solcher
Vehikel stecken und so die Konsumenten überzeugen wollen, berichtet
die Los Angeles Times
http://www.latimes.com . GM hat im vergangenen Jahr die
Conversion Van Marketing Association (CVMA) gegründet, um die
Awareness für die an Kundenwünschen orientierten Vans zu erhöhen.
Derzeit kosten diese Vans um einiges weniger als die beliebten Sport
Utility Vehicles (SUV), sind jedoch mit Ledersitzen, Klimaanlage und
Flat-Screen-TVs ausgestattet.
Der US-Automarkt ist traditionell sehr stark umkämpft. GM will sich
deshalb auch diese Nische als Absatzmarkt für das Unternehmen
sichern. Der größte Konkurrent dabei ist Ford. Die so genannten "Conversion
Vans" hatten ihren Höhepunkt in den frühen Neunzigern, die Verkäufe
jedoch gingen in den vergangenen zehn Jahren beständig zurück. Dies
war auch auf die steigende Beliebtheit der SUVs zurückzuführen.
Verkäufe mit den Vans erreichten 1994 mit 181.000 Stück ihren
Höhepunkt. Im Jahr 2000 waren es dann nur mehr 76.000 und 2003
überhaupt nur 76.000.
Die CVMA besteht aus 24 Herstellern, die Vans von GM kaufen. Diese
lackieren die Fahrzeuge individuell, bauen Hightech-Elektronik ein
und fügen außergewöhnliches Interieur hinzu. An die 800 der
insgesamt 8.400 GM-Händler verkaufen diese Anfertigungen. Das Ziel
der CVMA ist die Steigerung der Umsätze um 25 Prozent in den
kommenden zwei Jahren.
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