PC mit Kaffeemaschine statt Monitor
Fujitsu-Siemens sucht mit "Themen PCs" Wege aus
der Absatzkrise
Der Computer-Hersteller Fujitsu-Siemens http://www.fujitsu-siemens.de
versucht mit nicht alltäglichen Komplettangeboten den sinkenden
Verkaufszahlen am PC-Markt entgegen zu wirken. So bietet das Unternehmen in
Deutschland ab sofort einen "Office PC" ohne Monitor, dafür aber
mit Drucker, Scanner, Lautsprecher, Kaffeemaschine, Kaffeefilter, Kaffeebecher
sowie Kaffee zum Preis von 1.799 Mark an. Im Preis inbegriffen sind auch die
Office-Software DesignPro 2000 von Zweckform sowie die etwas ältere Version 8
des Zeichenprogrammes Corel Draw.
"Das Konzept der Themen-PCs kommt dem Interesse der Kunden entgegen.
Bei deren Kaufentscheidung steht meist die Nutzung eines PCs zu einem
bestimmten Zweck im Vordergrund", heißt es dazu in einer Aussendung. Bei
den im Bundle angeboten Lexmark-Druckern handelt es sich um die
Tinten-Drucker-Modelle Z13 bis Z53, bei den Scannern wurde eine Kooperation
mit Agfa vereinbart. Neben dem Office PC soll es künftig auch speziell
zusammengestellte Themen-PC für Video-, Game- sowie Surf- und Musik-Anwender
geben.
Das Angebot bleibt vorerst auf Deutschland beschränkt. In Österreich sind
laut Auskunft von Pressesprecherin Ingrid Lawicka gegenüber
pressetext.austria ähnliche Komplettlösungen angedacht, diese seien aber
"noch nicht kommunizierbar". Es werde sich aber um eine österreichspezifische
Aktion handeln.
Sub-Notebook mit Touchscreen
Fujitsu stellt Lifebook B-Serie vor
Der
japanische Notebook-Hersteller Fujitsu hat auf der PC Expo in New York seine
Sub-Notebook-Serie mit Touchscreen vorgestellt. Die silbergrauen Modelle der
Lifebook-B-Serie wiegen knapp 1,5 kg und verfügen jeweils über ein 10,4 Zoll
SVGA-Display mit Touchscreen. Anwender können Eingaben wie etwa das Abrufen
von E-Mails also nicht nur mit Tastatur oder Trackpoint sondern auch per Stift
vornehmen.
Die Notebooks sind mit ULV-Pentium III mit 600 MHz und
Speedstep-Technologie sowie bis zu 256 MByte SDRAM und ATI Rage
Mobility-M-Chip mit 4 MByteVideo-RAM ausgestattet. Die Festplattengröße kann
zwichen 20 und 30 GB gewählt werden, ein 56k-Modem und LAN-Modul wurden
integriert. Floppy- und CD-ROM-Laufwerk müssen wie bei den meisten
Sub-Notebooks extra angeschlossen werden. An Schnittstellen sind ein Infrarot-
und zwei USB-Ports sowie Anschlüsse für Monitor, Lautsprecher und Mikrofon
vorhanden.
Der Lithium-Ionen-Akku soll nach Angaben des Herstellers bis zu zwei
Stunden Betriebszeit ausreichen. Ausgeliefert werden die Geräte mit Windows
98 SE/2000 oder Microsoft Works. Fujitsu bietet seine B-Serie in den USA ab
sofort zum Preis von rund 2.200 Dollar an. In Europa wird es sie
voraussichtlich nicht vor Herbst geben.
Siehe auch:
http://www.fujitsupc.com/www/products_notebooks.shtml?products/notebooks/b_series
